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E_1939_Zeitung_Nr.038

E_1939_Zeitung_Nr.038

Die der SB

Die der SB obligatorischen Haftpflicht Der Automobilist ist in der Regel gegen alles versichert. Als Lenker der Haftpflichtversicherung nicht unterstellt, schliesst er wohl meistens eine private Unfallversicherung ab, um der Fürsorgepflicht für die nächsten Angehörigen zu genügen. Diese selbst, von der Haftpflichtversicherung ebenfalls nicht erfasst, bleiben aber zumeist unversichert. Mitfahrende gelten nur dann als versichert, wenn sie nicht zu den nächsten Blutsverwandten in aufoder absteigender Linie gehören. Kein Automobilist ist auch nur eine Stunde vor einem Unfall sicher. Haben Sie sich schon überlegt, was im Invaliditäts- oder Todesfall aus den Angehörigen der Betroffenen, Geschwister und andere Verwandte, Geschäftsfreunde, Bekannte etc. werden soll? Wohl kann hier die Haftpflichtversicherung beansprucht werden, sicherer gehen Sie aber auch hier, wenn Sie eine besondere Insassen-Versicherung abschliessen und darin auch den Lenker einbeziehen. Aber die Formalitäten und der Kostenpunkt? Wenn Sie sich der Insassenversicherung der Automobil-Revue mit Fr. 5000.— maximaler Entschädigung per mitfahrende Person anschliessen, so spielen beide Punkte, die sonst tatsächlich sehr ins Gewicht fallen, keine Rolle. Der Wagen braucht nicht deklariert zu werden und der Versicherungsbeitrag kommt nur auf 40 Rp. in der Woche Ausführliche Prospekte, Versicherungsbedingungen und Aufnahmeformulare werden Interessenten auf Wunsch bereitwilligst abgegeben. Benützen Sie hierzu nachstehenden Verlangzettel. Verlag „Automobil-Revue", Bern An den Verlag der „Automobil-Revue", Bern Senden Sie mir als . T . . . Abonnent Prospekt und Bedingungen Nxcht-Ihrer Insassen-Versicherung unverbindlich und kostenfrei AUTOMOBIL-REVUE Sckwe Endlich Tempo! dies Nach langem Zögern ist bekanntlich der Bundesbeschhiss zur Vermehrung der armeetaugliohen Motorlastwagen in der Frühjahrssession von den eidig. Räten verabschiedet worden. Zwecks Beratung des Entwurfs für die Vollziehungsverordnung tagte letzte Woche eine Expertenkommission unter dem Vorsitz von Oberst Lang (Kriegstechnische Abteilung). Sofern die Beratungen über den Vollzug dieses Bundesbeschlusses im bisherigen Tempo weitergehen, dürfte es möglich sein, die Verordnung bereits im Laufe dieses Monates noch in Kraft zu setzen. Im Hinblick auf die vielgestaltige Materie soll die Verordnung vorerst nur eine Gültigkeitsdauer von einem Jahr aufweisen, um in der Zwischenzeit die notwendigen Erfahrungen für die definitive Regelung sammeln zu können. AKTUELLES Der Automobilverkehr an der Landesausstellung schwelgte während der beiden ersten Tage noch nicht in überbordenden Ausmassen. Eines immerhin wurde dabei bereits offenbar: dass der Automobilist den — durchaus verständlichen — Wunsch hat, mit seinem Wagen so nahe wie möglich an das Ausstellungsgelände heranzufahren. Und die Polizei Hess ihn darin gewähren, weil sie ihre Mannschaften am Samstag und Sonntag für die Bewältigung anderer Aufgaben benötigte, welche der ungeahnte Publikumsaufmarsch an der Eröffnung mit sich brachte. Dass Wagen mit ausserkantonalen Nummern gerade in hellen Scharen herbeigeströmt wären, konnte man nicht behaupten. Anscheinend hebt man sich den Besuch der wahrhaft imposanten Schau schweizerischen Wesens und Schaffens für später auf. Und das ist gut so, denn der neugeschaffene Apparat zur Regelung des Strassenverkehrs will erst eingespielt sein. Gestern Montag, da sich der Betrieb in etwas ruhigeren Bahnen abwickelte, wurde er zum erstenmal eingesetzt, allerdings noch nicht in vollem Umfang. Slrassen Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Wanderwege, Sektion Bern. Diese vor zwei Jahren gegründete Vereinigung zur Pflege und Förderung des Wanderns im Gebiete des Kantons Bern verdient vom Automobilisten besonders wohlwollende Beachtung, weil in ihren Zweckaufgaben auch die Entlastung der Hauptstrassen vom Fussgängerverkehr enthalten ist. Sie hat also mit jener sonderbaren Liga der Fussgänger nichts gemein, welche vor noch nicht allzu langer Zeit die Einführung von 5 automobilfreien Sonntagen im Sommerhalbjahr und das Verbot der Verwendung von Rohölmotoren forderte. Die Aufgaben, welche sich die S.A.W, zum Ziele gesetzt hat, decken sich mit den innersten Wünschen der Automobilisten und dieser Interessegemeinschaft ist es denn auch zuzuschreiben, dass die führenden Automobilverhände wie A.C.S. und T.G.S. der Wanderwegebewegung.ihre volle Unterstützung angedeihen lassen und, mehr als das, in der Organisation der S.A.W. aktiv Anteil nehmen. In der am 29. April Im Sternen in B olligen bei Bern stattgefundenen zweiten ordentlichen Generalversammlung konnte die zahlreiche Wandergemeinde mit Befriedigung auf das zurückliegende zweite Arbeitsjahr blicken: 35 Musterrouten mit einer Länge von insgesamt 135 Wegstunden mit einem Kostenaufwand von rund 10.000 Franken erstellt worden. Die schmücken gelhen Wegweiser sind dem Automobilisten nicht unbekannt. Er sieht sie den öfteren an den stark befahrenen Hauptstrassen, wo ein Fussweg abzweigt und freut sich, dass der Wanderer auf ihm besser zusagende Wege geschickt wird, wo er auf den Motorfahrzeugverkehr nicht mehr Bedacht nehmen muss. Heute steht die S.A.W. immer noch in ihrem ersten Entwicklungsstadium; es wird noch viele Jahre brauhen, bis das ganze Kantonsgebiet von einem dichten Wegenetz überzogen ist und sich die Abwanderung des Fussgängerverkehres auf diese stillen Pfade praktisch bemerkbar macht. Dass die S.A.W. trotz momentanen finanziellen Schwierigkeiten gewillt ist, das begonnene Werk fortzusetzen, beweist ihr umfangreiches Arbeitsprogramm für 1939. Sobald die Finanzierung gesichert ist, kann die schon jetzt vorbereitete Markierung in den Freibergen, in Bern-West und im Gebiet des Saanenlandes und des Obersiinmentals in Auftrag gegeben werden. Dazu käme noch die wundervolle Passroute quer durchs Berner Oberhand vom Jochpass bis zum Pillon. Dass diese umfangreichen Arbeiten nicht nur der einheimischen Bevölkerung zugute kommen, sondern darüber hinaus dem Fremdenverkehr neue Perspektiven eröffne, ist wohl jedermann klar. Es steht daher zu hoffen, dass der bernischen Arbeitsgemeinschaft für Wanderwege die nötigen Mittel für ihr uneigennütziges Werk wieder bereit gestellt werden. Die Jahresrechnung 1938 schliesst mit einem Defizit von über 700 Franken ab, das im laufenden Jahre durch eine bescheidene Erhöhung der Mitgliederbeiträge wieder gelöscht werden soll. Die bis jetzt gesprochenen Subventionen aus Staatund Sevamitteln im Betrag« von 6200 Fr. finden DIENSTAG, 9. MAI 1939 — N° 38 restlos Verwendung für die Herstellung der Wegweiser und Wegmarken. Im übrigen hat sich die S.A.W. zur Aufgabe gemacht, im Kanton Bern bezüglich der Markierung von Fussgängerwegen gesetzliche Grundlagen zustande zu bringen, damit sie in Zukunft mit jährlichen festen Staatsbeiträgen rechnen kann. Eine solche Finanzierungsweise wäre bestimmt zu begrüssen, weil sie die SJV..W. der leidigen Finanzsorgen enthebt und ihr ermöglichen würde, «ich mit vollem Einsatz dem eigentlichen Zweck zu widmen. Im Sektionsvorstand sind nach wie vor alle Vertreter der regionalen Verkehrsverbände, der führenden Automobilverbände und der Wanderorganisationen, sowie des Heimatschutzes tätig. Leider musste der bisherige Vertreter des Berner Jura, Herr Fritz Reuter, Jugendanwalt in Moutier, wegen beruflicher TTeberlastung seinen (Rücktritt nehmen, doch konnte an seine Stelle ein vollwertiger Ersatz in der Person des Herrn Rene Steiner, Rektor des Progymnasiums Delsberg, gewonnen werden. Der Hauptversammlung voraus ging eine Besichtigung der Musterroute Bern- B a n t i g e r, deren erster Teil bis zum Sternen in Bolligen führt. Der Wanderweg vom Forsthaus durch den hochstämmigen Schermenwald zur Worblen hinunter und durch herrlichen Bluest auf leicht ansteigendem Trasse nach Bolligen ist nach den einheitlichen Richtlinien der S.A.V. markiert worden und fand bei den Teilnehmern der Begehung ungeteilte Anerkennung, Führung der Begehung und Leitung der G.-V. wurden von Hrn. 0. Beyeler, dem Präsidenten der Sektion Bern der S.A.V. und deren eigentlichem Gründer, mit grosser Sachkenntnis ausgeübt Ihm ist es in der Hauptsache zu verdanken, dass die Wanderwegebewegung im Kanton Bern so tiefe Wurzeln schlagen konnte und das Unternehmen in der kritischen Naohgründungszeit nicht nmgestanden ist. KIEINECHRONIK Mittelalters Wiedererwachen. Man glaubt sich wirklich ins dunkelste Mittelalter zurückversetzt bei der Kunde, die Stadt Helena im amerikanischen Staate Montana trage sich allen Ernstes mit der Absicht, angetrunkenen Automobilisten als Strafe eine Portion Prügel zu verabfolgen. Tatsache bleibt indessen, dass ein Vorschlag für ein derartiges Gesetz bereits das Licht des « aufgeklärten » 20. Jahrhunderts erblickt und dass dem Entwurf ein Senator Pate gestanden hat. Begründet wird dieser Schritt mit dem Hinweis darauf, die Zahl der Alkoholunfälle habe in letzter Zeit erheblich zugenommen, weshalb es an der Zeit sei. mit gesetzlichen Massnahmen gegen den Alkoholmissbrauoh einzuschreiten. Dass aber besagtes Einschreiten in der Applizierung von Streichen von der berühmten « neunschwänzigen Katze > bestehen soll (nach genauem « Tarif >, versteht sich: 5 Hiebe beim erstenmal, 10 beim zweiten usw.), das dürfte selbst bei allem Verständnis für die « Originalität» der Yankees doch einiges Kopfschütteln auslösen. Ein wirkliches «Leichgewicht». Wie die «Automotive IndusVries> zu belichten wissen, hat die japanische Automobilindustrie eine neue Produktionsmethode entwickelt, um auf den südamerikanischen Märkten Fuss fassen zu können. Der Gewährsmann des erwähnten Blattes erzählt nämlich, er habe in Lima, der Hauptstadt von Peru, japanische Wagen zu Gesicht bekommen, Jie billig in der Anschaffung, dafür allerdings auch klein und äusserst leicht gebaut seien, so dass nur eine verhältnismässig geringe Kraft zu deren Vorwärtsbewegung erforderlich sei. Das erstaunlich geringe Gewicht soll darin seinen Grund haben, dass die Karosserie aus einer Art Karton bestehe (I ?). Etwas boshaft fügt der Berichterstatter bei, er habe diese Wagen nur während der regenlosen Zeit beobachten können und wisse deshalb nicht, wie sie sich im andern Fall verhalten. Ueber 13.000 < Laternengaragen » in Berlin. Eine nächtliche Razzia, die vor einiger Zeit in Berlin durchgeführt wurde, wirft ein kennzeichnendes Schlaglicht auf die Garagennot, die gegenwärtig dort herrscht. Zwischen 4 und 6 Uhr morgens wurde eine Zählung aller auf öffentlichen Strassen und Plätzen parkenden Motorfahrzeuge durchgeführt, wobei man feststellte, dass insgesamt deren 13.111 die Nacht im Freien, d. h. unter der Laternengarage zugebracht hatten. Darunter befanden sich 11.125 Personen-, 1075 Lastwagen und 911 Motorräder. Im Vergleich zu einer vor Jahresfrist in Berlin vorgenommenen Zählung hat sich die Zahl der Fahrzeuge, die unter freiem Himmel übernachten, vervierfacht. Ständige Beobachtung zeigt, dass sich auch in anderen deutschen Grossstädten ein gleiches Verhältnis ergeben würde, da der verfügbare Garagenraum mit der Zunahme des Bestandes nicht Schritt zu halten vermag. Autos werden von Frauen gekauft! Der Zentralverband der französischen Autohändler hat eine Statistik -veröffentlich, -woraus hervorgeht, dass, obschon 82% aller Autos Männern gehören, ungefähr der gleiche Prozentsatz, nämlich 81%, von Frauen gekauft wird. Es gibt kaum einen verheirateten Mann, der die Anschaffung eines Autos vornähme, ohne dass seine Frau zugegen wäre. Die Frau bestimmt, welche Farbe der Wagen haben muss, und Kleinigkeiten, die mit den Fahreigenschaften des Autos nichts zu tun haben, geben häufig den Ausschlag, ob ein Kauf zustande kommt oder nicht. So konnte ein Autohändler mehrere hundert Stück einer Serie des vorigen Jahres dadurch absetzen, dass er das Armaturenbrett durch einen eleganten eingebauten — Puderbehälter «vervollkommnete»! Der Verband glaubt seinen Mitgliedern den Rat geben zu müssen, entweder weibliches Verkaufspersonal für die weiblichen Kunden anzustellen oder zumindest weibliches Verkaufspersonal für die weiblichen Kunden anzustellen oder zumindest weibliche Reklame-Sachverständige zu engagieren, die wissen, worauf es ankommt, wenn Frauen überredet werden sollen.

N° 38 — DIENSTAG, 9. MAI 1939 AUTOMOBIL-REVUE 15 Lefzfe Sportnachrichten Zürcher Automobilmeisterschaft 1939. Für diesen Wettbewerb zählen die Resultate folgender Veranstaltungen : Nacht-, Gelände- und und von Jahr zu Jahr steigende Beiträge zu nachdem dieser schon von jeher überaus hohe Orientierungsfahrt, Autavia, Auto-Gymkhana. Zuverlässigkeitsfahrt und Hindernisfahren Dübendorf. den Einkünften der öffentlichen Hand geleistet hat: Da mit Absicht, um unliebsame ex-aequo-Klassierungen mit Null-Strafpunkten zu vermeiden, die Steuer-Erträge aus dem britischen Motorfahrzeug Prüfungsstrecke und die vorgeschriebenen Fahrtzeiten für die einzelnen Etappen der Nacht-, Ge- verkehr (in Mill. £). Fahrzeug- Treibstofflände- und Orientierungsfahrt sehr schwierig resp. tief angesetzt worden waren, kam man nicht darum Steuern Insgesamt herum, die Formel für die Bewertung der Resultate 1933/34a) 30,7 40,4 71,1 für die Meisterschaft gegenüber dem letzten Jahr 1934/35 31,5 42,3 73,8 in der Weise abzuändern, resp. zu mildern, dass 1935/S6 30,8 45,1 75,9 ausser der vorgeschriebenen Totalzeit für die ganze 1936/37 32,7 47,8 80,5 Strecke nur Vio der Strafpunkte mitberücksichtigt 1937/38 34,6 50,2 843 wurden. Dadurch ergab sich nach dem ersten Wettbewerb folgender Stand der Zürcher Automobil- 1939/40 42,0b) 60,0b) 102,0b) 1939/39 36,0 57,5b) 93,5b) meisterschaft bei einer Höchstpunktzahl von 100: a) Finanzjahr 1.4.—31. 3.; b) Schätzung. I. Amateure: i. Bestebreurtje A., Küsnacht, 99,19; 2. Gaehler H., Zürich, 96,65; 3. «Malix», Dass die neuen Steuersätze auf den Kraftwagen und damit auf den Treibstoffabsatz Birsfelden, 95,89; 4. Alb H., Zollikon, 95,15; 5. de Terra, Zollikon, 93,33; 6. Schaerer W„ Zürich, nachteilig zurückwirken werden, steht ausser 91,08; 7. Locher W., Zürich, 90,57; 8. Rütschi R., Frl., Zürich, 89,58; 9. Bühler 0., Dielsdorf, 88,61. Frage. Während die letzte Reduktion der Folgen weiter acht Fahrer. Autosteuer in 1934 von 20 auf 15 sh je PS II. Experten: 1. Tüscher F., Zürich, 97,42; 2. die Neigung zur Anschaffung stärkerer Wagen begünstigte, wird man jetzt mit der ge- Bosshardt A., Zürich, 96,08; 3. Keller H., Zürich, 94,59; 4. Campolongo E., Zürich, 94,41; 5. Schober genläufigen Tendenz zu rechnen haben. Ferner werden aber viele Besitzer von Klein- E., Zürich, 93,69; 6. Troesch M.A.C., Zürich, 92,45, 7. Dattner A., Zürich, 90,74; 8. Schlotterbeck R., Zürich, 85,66; 9. Kleiner H., Zürich, 83,05. V wagen, denen schon jetzt die Fahrzeughaltung eine schwere finanzielle Bürde bedeutet, kaum in der Lage sein, die höheren Ab- Wimille gewinnt die Coupe de Paris. In seiner Veranstaltung, die der französische Rennfahrer-Verband am Sonntag in Montlhery durchführte, wobei es 100 Kilometer herunterzuspulen galt, gewann Jean-Pierre Wimille auf Bugatti im Rennen der «Grossen» den Pokal von Paris, während Gordini in der 2-Liter-Klasse den Becher der Sportkommission herausfuhr. Res ultate: Pokal der Sportkommission: 1. Gordini (Sim- Ca-8) 57:40 = 104,046 km/St.; 2. Brunot (Riley) 57:43; 3. Herkuleyns (M.G.). Pokal von Paris: 1. Wimille (Bugatti) 43:46,4 = 137,069 km/St.; 2. Sommer (Alfa Romeo) 43:55,4; 3. Lebegue (Talbot) 44:31; 4. Carriere (Talbot). Prinz «Bira» Erster im International Trophy Race. Scharfe Erhöhung der englischen Auto-Steuern. Das vom britischen Schatzkanzler Sir John Simon dem Unterhaus vorgelegte Budget für das Rechnungsjahr 1939/40 bedeutet einen harten Schlag für den englischen Automobilverkehr. Hatte dieser erst im vergangenen Jahr mit der weiteren Heraufsetzung der Treibstoffsteuern von 8 auf 9 d je Gallone der Staatskasse ein erhebliches neues Opfer zu bringen, so muss er jetzt eine- s massive Erhöhung der Kraftfahrzeugabgaben hinnehmen. Mit Wirkung vom 1. Januar 1940 ist eine Erhöhung der Zirkulatäonssteuer für Personenwagen von 15 auf 25 sh je PS Motorenleistung vorgesehen, und entsprechend sollen auch Motorräder und Elektrofahrzeuge mit zusätzlichen Steuern belegt werden. Von diesen Mehrbelastungen erwartet der Schatzkanzler 6V4 Mill. Pfd. St. für das laufende Jahr und über 11 Mill. Pfd. St. für das volle Finanzjahr, das ist nicht weniger als ein Drittel des auf 34 Mill. Pfd. St. geschätzten Mehrertrages, den das neue Budget insgesamt aus indirekten Steuern einbringen soll. Wenn es auch keinem Zweifel unterliegt, ) dass bei dem raschen Schrittmass der britischen Aufrüstung grosse Anforderungen an die britischen Steuerzahler unerlässlich sind, so wird man sich doch fragen müssen, ob die neuerliche, drastische Mehrbeanspruchung gerade der Kraftfahrzeugbesitzer lediglich auf fiskalische Notwendigkeiten zurückzuführen ist. Vielmehr scheint die Vermutung nicht unbegründet, dass sich die Regierung zu dieser Massnahme besonders auch deshalb entschlossen hat, weil sie sich von ihr einen Rückgang der Tätigkeit in der Automobilindustrie und eine entsprechende Freisetzung von produktiven Kräften für die Zwecke der Aufrüstung verspricht. Ohne diese Motivierung wäre es jedenfafls schwer zu verstehen, was Sir John veranlassen konnte, gerade dem Kraftverkehr erneut einen so schweren Tribut aufzuerlegen, gaben auf sich zu nehmen. Diese Wandlung muss aber auch im Treibstoffbedarf ihren Ausdruck finden, so dass die Oelindustrie indirekt nicht unbeträchtlich in Mitleidenschaft gezogen werden wird. J. P. K. Letzte ITIeldun^en Kein unvermischtes Benzin und Motorenbenzol mehr in Deutschland. Durch die Anordnung der Ueberwachungsstelle für Mineralöl tritt in Deutschland mit Wirkung vom 1. Mai eine wesentliche Aenderung in der Versorgung mit Leichtkraftstoffen ein. Bisher gab es im ganzen Reich zwei Treibstoff typen: Benzin, das durch, einen Zusatz von Alkohol auf eine Klopffestigkeit von etwa 74 Okfanwert gebracht wurde und Benzol-Gemische, die infolge ihres Benzol- Gehaltes von etwa 40 Prozent eine Klopffestigkeit von 80 Oktanwert und darüber erreichten. Der ständig wachsende Treibstoffverbrauch zwingt dazu, nach neuen Mitteln zu suchen, um deren bisherige Klopffestigkeit zu gewährleisten. Denn auf der einen Seite stehen in Zukunft nicht mehr genügend Alhokolmengen zur Verfügung, auf der anderen hält die Steigerung der Benzol-Erzeugung nicht Schritt mit der Steigerung des allgemeinen Treibstoffverbrauchs. Deshalb greift man Das am letzten Samstag in Brooklands ausgetragene 200-Meilen-Rennen um die Internationale Trophäe glich eher einem Motorboot-Rennen als einer automobilsportlichen Veranstaltung, fand es doch bei sinthflutartigem Regen statt, der die Piloten sehr stark behinderte. Die über 20 Konkurrenten schwammen geradezu über die 60 Runden und so überrascht es denn nicht, dass die erreichten Geschwindigkeiten so niedrig liegen wie in keiner der früheren Auflagen des Rennens. Eine Ueberraschung dagegen bildete das Fernbleiben der beiden neuen E.R.A.-1,5-Liter-Wagen, die — wie ein auf eine «Chemische Klopfbremse» zurück, und französisches Blatt wissen will — wegen Differenzen, die sich in technischer Hinsicht (Auspuff) mit ist, wird die Beimischung unter den grössten Vor- zwar auf das Bleitetraäthyl. Weil es sehr giftig dem Reglement ergaben, keine Startberechtigung sichtsmassnahmen vorgenommen. Alle Treibstoffe, erhielten. Mays stieg daher an Stelle von Rolt die mit Blei versetzt sein können, erhalten ferner mit dem letztjährigen Werks-E.R.A. in die Arena, eine Warnfarbe. Indessen besteht keinerlei Befürchtung, dass etwa die Auspuffgase giftiger sein fiel jedoch schon in der 4. von 60 Runden infolge eines Oelleitungsdefektes aus, ebenso der auf E R.A. könnten, als beim bisherigen Treibstoffverbrauch. als Privatfahrer gestartete Lord Howe. Als Sieger Auf Grund der neuen Anordnung bleibt das ging aus diesem Regenrennen Prinz Blra auf Maserati mit einem Stundenmittel von 125,295 km Linie Bentheim, Hannover, Frankfurt a. d. Oder, Benzin in dem Teil Deutschlands, der nördlich der hervor, während sich an zweiter und dritter Stelle Schwiebus liegt, unverändert (sogenanntes Fahrbenzin N). Das südlich dieser Grenze zum Ver- H. L. Brooke auf Brooke-Spezial mit 123,056 km/St, und R. E. Tongue auf Maserati mit 122,895 kauf gelangende Benzin enthält künftighin keinen km/St, klassierten. Alkohol mehr, sondern wird mit einem Zusatz von Bleitetraäthyl auf die gleiche Klopffestigkeit gebracht (sogenanntes Fahrbenzin S). Benzin-Gemische werden in Zukunft in erster Linie von den \u(o uncB Fiskus Firmen herausgebracht, die über eine eigene Benzol-Basis verfügen, und zwar in völliger Form in ganz Deutschland, also ohne Alkohol- oder Bleizusatz. Die Firmen ohne eigene Benzol-Basis werden in Zukunft ebenfalls für das gesamte Reichsgebiet ein sogenannte« Super-Benzin herausbringen, das nur etwa 10 Prozent Benzol enthält und im übrigen durch einen Bleizusatz auf die gleiche Klopffestigkeit gebracht wird wie die Benzolgemische. Der Verbrauch von unvermischtem Benzin und unvermischtem Motoren-Benzol ist nicht mehr zugelassen. Gesdiäfisbev chle Die Ad. Saurer AG im Geschäftsjahr 1938. Aus der Gewinn- und Verlustrechnung der Ad. Saurer A.-G. in Arbon geht hervor, dass sich der Ertrag des Fabrikationskontos im Geschäftsjahr 1938 auf 4 912 082 Fr. belief, dem an Generalunkosten 2 571978 Fr. und an Abschreibungen 1 268 073 Fr. sowie 121 937 Fr. an Zinsen gegenüberstehen. Damit stellt sich der Geschäftsgewinn pro 1938 auf 950 092 Fr., unter Hinzurechnung des Vortrages vom Vorjahr erhöht sich auf 1 268 995 Fr. Damit wird die Ausrichtung einer Dividende von 6 /o möglich, nachdem durch die Reorganisation vom Vorjahr das Aktienkapital von 16 auf 10 Millionen herabgesetzt worden war. In der Schlussbilanz figurieren Vorräte und Fabrikationsbestände mit 9 477 806 Fr. um 1,6 Mill. höher als im Vorjahr, die liquiden Mittel und Wertschriften mit 7 930 370 Fr. (gegen 8 729 605 Fr. im Jahr 1937). Die Debitorenaussenstände erscheinen mit 4 720 256 und sind um 241 894 Fr. gesunken, die Kreditoren dagegen von 4 257 830 Fr. auf 4 887 417 Fr. gestiegen. Das Obligationenkapital wird zufolge Annullierung von nom. 350000 Fr. zurückgekaufter Titel mit 8,4 Mill. ausgewiesen. Ueber den Geschäftsgang äussert sich der Bericht wie folgt: «Der für das Jahr 1937 konstatierte befriedigende Geschäftsgang unseres Unternehmens hat im Berichtsjahr angehalten. Die Jahresrechnung per 31. Dezember 1938 schliesst mit einem Gewinn ab, welcher der Gesellschaft die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung an die Aktionäre gestattet Der Bestellungseingang in unserer Haupterwerbsbranche; dem Lastautomobilbau, vermochte trotz eines gewissen Rückschlages in der Weltkonjunktur die im Vorjahr erreichte Ziffer zu überschreiten. Insbesondere in der Schweiz hat der Absatz unserer Automobilprodukte eine weitere Ausdehnung erfahren. Die Besserung der Verhältnisse in der Baubranche und im Fremdenverkehr sowie die gute Konjunktur in einer Reihe von industriellen Handelsunternehmungen haben dieser Entwicklung Vorschub geleistet. Die geschäftliche Belebung hätte zweifellos einen noch grösseren Umfang angenommen, wenn die seit Jahren schwebende staatliche Regelung der gewerbsmässigen Personen- und Gütertransporte auf der Strasse einer früheren Lösung entgegengeführt worden wäre. Sie erfolgte erst gegen Jahresende und dürfte nicht vor Mitte Mai 1939 in Kraft gesetzt werden. Unter diesen Umständen wirkte im Berichtsjahr die herrschende Unsicherheit über die künftigen Bedingungen des Strassentransportwesens naturgegemäss hemmend auf die Entwicklung des Lastautomobilgeschäftes. Dazu kam, dass sich der Werkverkehr durch die im Laufe des Jahres zustande gekommene sog. Gütertransportinitiative bedroht fühlte und mit Neuanschaffungen von Lastwagen zurückhielt. Auch im Export konnten dank der technischen Ueberlegenheit unserer Dieselmotorkonstruktionen .einzelne grössere Geschäfte auf Kompensationsbasis abgeschlossen und ein gegenüber dem Vorjahr gesteigerter Umsatz erzielt werden. Doch bleibt das Auslandsgeschäft zufolge der bekannten Schwierigkeiten und Hemmnisse aller Art, die in der gestörten politischen und wirtschaftlichen Weltlage wurzeln, ausserordentlich erschwert. Gewisse Lieferungsmöglichkeiten bestehen noch nach den Ländern, in denen wir Lizenzen für unsere Konstruktionen abgegeben haben, aber auch hier machen sich in steigendem Masse autarkische Tendenzen bemerkbar, die mehr und mehr zu einer Drosselung unserer Exporttätigkeit führen. Nachdem im Berichtsjahr die Verhältnisse in der Textilmaschinenbranche eine Verschlechterung erfuhren, konnten sowohl in unserer Stickmaschinenals auch in der Webstuhlabteilung keine wesentlichen Umsätze erzielt werden. Anderseits nahm die Entwicklung unseres Montagegeschäfts im Chrysler- Tourenwagen sowie des Automobilersatzteil- und Reparaturendienstes ihren befriedigenden Fortgang. Aufträge an unsere Flugzeugmotorenabteilung trugen mit dazu bei, dass unser Unternehmen während des ganzen Jahres voll beschäftigt war und zur Erhöhung der Belegschaft und zu Ueberzeitarbeit schreiten musste. Unsere auf ein Minimum reduzierte Verkaufsorganisation in Spanien vermochte trotz des Bürgerkrieges ein bescheidenes Ersatzteilgeschäft aufrechtzuerhalten. Die Entwicklung unseres polnischen Verkaufsgeschäftes gestaltete sich befriedigend. Zufolge der starken Beanspruchung der Morris-Werke durch die Aufrüstung in Grossbritannien hat unsere englische Lizenznehmerin bisher in der Aufnahme der Fabrikation unserer Dieselmotoren nur einen bescheidenen Anfang machen können. Ebenso ist unser Lizenzvertrag mit der Mitsubishi Jusogyo K. K. in Tokio zufolge der Ereignisse im Fernen Osten noch wenig zur praktischen Auswirkung gelangt. Anderseits waren unsere Lizenznehmer in Frankreich, Italien und Deutschland befriedigend beschäftigt. > SrHAFFHAIISFN CHAUFFEUR-VEREIN SCHAFFHAUSEN Auszug aus dem Protokoll der Monatsversammlung vom 4. Mai 1939: An der gut besuchten Versammlung wurde beschlossen, der Einladung der Interessengemeinschaft der Chauffeur-Vereine Zürich zu einem Referat von Herrn Dr. Raaflaub, Direktor des «TAG», durch Entsendung einer Delegation zu entsprechen. Für den Vortrag, der am 3. Juni 1939 stattfindet und das Thema «Transportortnung» behandelt, bitten wir um zahlreiche Beteiligung. Anmeldungen beim Präsidenten. Verschiedener Umstände wegen findet die Herrenfahrt (Fahrt ins Blaue) nicht am Auffahrtstage, den 18. Mai, sondern Sonntag, den 14. Mai, statt. Abfahrt beim Bahnhof punkt 7.30 Uhr. Wir erwarten einen starken Aufmarsch unserer Mitglieder. Gäste willkommen I Der Fahrpreis beträgt ca. Fr. 7.50; das Mittagessen wird den Mitgliedern vergütet. Anmeldungen sind bis spätestens Freitagabend, den 19. Mai, am Stammtisch Rest. Salmenstübli oder beim Präsidenten abzugeben. Also auf zur Frühlingsfahrt! Vergesst den Humor nicht, dann sind uns einige fröhliche Stunden sicher. Der Vorstand. Unter dem Traktandum «Verkehrswesen» wurde auf die schlechte Beschaffenheit der Kurve Uhwiesen, Richtung Benken, aufmerksam gemacht. Da an dieser Stelle schon öfters Fahrzeuge aus der Strasse getragen wurden, sollen die verantwortlichen Instanzen von diesem Uebelstand in Kenntnis gesetzt werden. A. M. AUTOFACHLEHRER-VERBAND DES KAN- TONS ZÜRICH. Samstag, 13. Mai, punkt 20 Uhr, findet im Restaurant «Franziskaner», Niederdorfstrasse 1, Zürich 1, unsere 5. Generalversammlung statt. Traktanden: 1. Appell. 2. Protokoll der letzten Verbandsversammlung. 3. Entgegennahme und Genehmigung des Jahresberichtes. 4. Entgegennahme und Genehmigung der Theorielokal-Abrechnung. 5. Entgegennahme und Genehmigung der Jahresrechnung. 6. Entlastungserteilung an alle Organe. 7. Wahl des Vorstandes und der Rechnungsrevisoren. 8. Festsetzung der Mitgliederbeiträge, Eintrittsgebühren und anderer Leistungen der Mitglieder. 9. Tätigkeitsprogramm. 10. Budget für das neue Geschäftsjahr. 11. Mitgliederaufnahme. 12. Bericht über den 1. Autosport-Ball. 13. Bericht über den Taxichauffeur-Kurs des Arbeitsamtes. 14. Berichterstattung über das Verbandsekretariat. 15. Diversa. Wir laden unsere Aktiv- und Passivmitglieder, sowie Gäste zu unserer Generalversammlung freundlichst ein und bitten um pünktliches Erscheinen. Der Vorstand. Touristik-Bulletin des A.C.S. Stand der Alpenstrassen am 8. Mai 1939. Folgende wichtigere Paßstrassen sind gänzlich schneefrei: Brünig, Forclaz, Jaun, Julier, Lenzerheide, Maloja, Marchairuz, Montets, Morgins, Mosses, Ofen, Weissenstein und Wolfgang. Der Stand der noch gesperrten Alpenstrassen ist am 8. Mai 1939 folgender: Albula, gesperrt zwischen Preda und Ponte. Bernina, Engadinerseite ohne Ketten befahrbar bis Berninahäuser, Puschlaverseite offen bis Sfazü unterhalb La Rosa. Flüela, Davoserseite schneefrei bis Tschuggen, Engadinerseite aper bis Wegerhaus Chantsura. Furka, gesperrt ab Realp bis Münster im Wallis. Grimsel, Haslital ohne Ketten offen bis zur Zentrale Handeck, Walliserseite gesperrt. Grosser St. Bernhard, Schweizerseite schneefrei bis Bourg-St. Pierre, weiterhin gesperrt. Gurnigel. gesperrt zwischen Schwefelbergbad und Passhöhe. Dbergeregg, von Schwyz her ohne Ketten offen bis Passhöhe. von Einsiedeln her aper bis 2 km ob Oberiberg. Durchgehende Oeffnung in ca. einer Woche möglich. Klausen, Glarnerseite aper bis zur Jägerbalm oberhalb Urnerboden, Unterseite schneefrei bis zur Seelitalgalerie ob Urigen. Lukmanier, unpassierbar zwischen Accla undCacnperio. Oberalp, gesperrt zwischen Andermatt und Techamutt. Pillon. unpassierbar zwischen Passhöhe und der Kantonsgrenze, ca. 5 km ob Gsteig, durchgehende Oeffnung in ca. einer Woche. San Bernardino, Nordseite schneefrei bis Hinterrhein, Südseite aper bis San Bernardino-Dorf. St. Gotthard, Nordseite schneefrei bis Hospenthal, weiterhin gesperrt, Südseite aper bis Fort Foppa ob Airolo. Autoverlad Göschenen-Airolo und umgekehrt. Splügen, Schweizerseite gesperrt ab Splügen-Dorf. Umbrail, Schweizerseite aper bis Planteal oberhalb Sta. Maria. Strassensperrcn. Col des Mosses im Abschnitt L'Etivaz-Les Moulins wegen Bauarbeiten werktags von 10—16 Uhr für allen Fahrverkehr bis auf weiteres gesperrt. Ueberfahrt in der übrigen Zeit nur für Fahrzeuge bis maximal 3 Tonnen Gesamtgewicht gestattet. Strasse Baden-Brugg wegen Bauarbeiten bei Gebenstorf für allen Fahrverkehr bis auf weiteres gesperrt. Umleitung über die Aarebrücke bei Stillt und Limmatbrücke bei Turgi-Siggenthal. Rheintalstrasse Zurzach-Koblenz vom 9. Mai, 12 Uhr mittags, bis 10. Mai, 12 Uhr mittags, für den durchgehenden Fahrverkehr gänzlich gesperrt. Die Verkehrsumleitung erfolgt während der erwähnten Zeit durch das Surbtal. Strasse Hlnwil-Rüti im Abschnitt Dürnten-Edikon wegen Bauarbeiten bis ca. Mitte Mai 1939 für den gesamten Fahrverkehr gesperrt. Verkehrsumleitung erfolgt über Tann - Oberdürnten - Hinwil und umgekehrt. Frauenfelderstrasse von der Sfadtgrenze Winterthur bis Kreuzstrasse Wiesendangen (bei der Station) bis auf weiteres wegen Korrektion gesperrt. Einbahnverkehr in Richtung Winterthur-Frauenfeld. Kaiserstuhlstrasse von der Gemeindegrenze Stadel bis Dorfeingang Weiach wegen Belagsarbeiten bis Ende Mai 1939 gesperrt. Verkehrsumleitung über Windlach-Aarüti. Strasse Gersau-Vitznau ab 13. Mal für den durchgehenden Fahrverkehr geöffnet. AufomobiBwivfsdhaft Personelles: Sotag Automobil-Handels-AG., Zürich, Handel mit Automobilen usw. Heinrich Scheller ist als Verwaltungsrat zurückgetreten; seine Unterschrift ist erloschen. Das neue weitere V.R.-Mitglied Dr. Ing. Heinrich Brandenberger, in Zürich, führt Kollektivunterschrift mit dem Verwaltungsrat Viktor Krieg. Inhaber der Fa. A. Vogelsang, .in Bern, ist Adolf Hans Vogelsang. Autoreparaturwerkstätte und Handel in Autos. Seftigenstr. 97. Firmenänderung: Die Fa. 0. Heimburger, in Basel, Karosseriefabrikation usw. ist infolge Todes des Inhabers erloschen. Aktiven und Passiven gehen über an die Fa. A. Helmburger. Der Inhaber erteilt Einzelprokura an Wwe. Anna Heimburger-Bauer, in Basel, Neuenstr. 43/5. Die Kollektivgesellschaft Stuckl & Wild, Autotransporte, in Appenzell, hat sich aufgelöst und wird im H. R. gelöscht. Aktiven und Passiven gehen über auf die neue Fa. «Norbert Wild», in Appenzell, Engelgasse. FirmenlöscHung: Die Motor AG. für Automobilhandel, Handel m Automobilen lund Motorfahrzeugen usw., Zürich, hat sich durch Beschluss vom 3. Februar 1939 aufgelöst. Die Fa. ist nach durchgeführter Liquidation erloschen. Die Genossenschaft Auto-Abbruch-Gesellschaft In Llq., in Solothurn, ist nach durchgeführter Liquidation erloschen und im H.-R. gestrichen worden. Budhevtisda Der Strassenverkehr, Bundesgesetz, Verordnungen, Bundesratsbeschlüsse, versehen mit dem wesentlichen Inhalt der Kreisschreiben und Bundesgerichtsentscheide, von Dr. G. Brüstlein; Verlas von Helbing & Lichtenhahn in Basel. Diese kleine Schrift, von einem erfahrenen Verkehrsfachmann zusammengestellt, enthält alle Vorschriften, die mit dem Strassenverkehr zusammenhängen. Es ist das zuverlässige kleine Nachschlagewerk, das auf jede in dieses Gebiet einschlagende Frage Auskunft gibt. Ein Blick in das ausführliche Sachregister genügt, um sofort die gewünschte Antwort zu finden. Das in praktischem Taschenformat gehaltene Büchlein stellt ein brauchbares Hilfs- Berichtigung. Im Artikel «Eine letzte Mahnung mittel bei allen Anständen mit Verkehrsorganen, bei der Basler Polizei», erschienen in Nr. 35 derDifferenzen mit andern Fahrzeugführern, bei Haftpflichtfällen usw. dar. Alljährlich erscheinen Nach- « A.-R. », hat sich insofern ein Fehler eingeschlichen, als es dort hiess, der Appell sei vom Polizeigericht ausgegangen. Tatsächlich erfolgte der Auf- so dass die Broschüre jederzeit in bezug auf Vollträge, die ohne weiteres eingefügt werden können, ruf vom Vorsteher de« Polizeidepartemente, Herrn ständigkeit auf dem laufenden gehalten werden Regierungsrat BrechbübJ. kann.