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E_1939_Zeitung_Nr.040

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U" Automobil-Revue —

U" Automobil-Revue — N° 40 D a s ^ ^ ^ ^ au Aben eue Kommende Ereignisse (Aenderungen vorbehalten.) Xndeliingen: 18. Mai: Concouis hippique. Lei Avant«; 1S.-30. Mai: Blühen der Narzissen. Basell 18. Mai: Professional Rad-Kriterium. 21. Mai: Lauf «Quer durch Basel» (Leichtathletik-Verband Basel-Stadt). Bein: 16. Mai: Offizieller Beginn der taglichen Rundfahrten durch die Stadt Bern. IM« All*«* '&^^^^mWm^C%~. «99 solchen hinwegzukommen oder auch nur zu wen- /"^^«\S ^mf den, bleibt das auf einer nächtlichen Fahrt begrifr- Q'J ' V jT\ g^en^imÄ^ Wer richtig in den Spiegel Jes. Malen-«haut, Wie ein prächtiges Bild hältst du das Gold C i Ö) (D auch die weithin sieht- und lesbare Warnung auf dern blickt sein Antlitz froher und jünger ent- einer Löwenzahnwiese in deinem Herzen fest. Die \*j s-_y' J Ä der Verkehrstafel am Rande der Markuba: «Auto- gegen. Er ist von den Frühlingsmonaten der Birnbäume sind weiss überschüttet, verheissungsvoll I \ ^»j. / | fahren bei Nacht streng verboten!» Ein Mene schönste, verehrt und besungen seit urdenklichen blüht die schön rosa abgetönte Apfelblüte, und im xKfcx^ i •• >5S«5&C& / / Tekel, wie die Errichtung und mngste Inbetneb- 7 -i. ' r.. r* - J v LL- L u • L. L -I ;OOvSö§857 hCfi&jSffi&Xa. I 1 nähme eines an derselben Stelle erbauten hohen Zeiten - r- safti 9 en Grun der Kirschbaume haben sich bereits ^^m^6r^^^K/ / Leuchtturms, des ersten seiner Art am Rande des Er ist erfüllte Sehnsucht, die Erde gibt von kleine FrOchte angesetzt. • .^^^^^^^^L / Sandmeeres dessen mächtige Scheinwerfer des ihrem reichen s „ ist , prächtigen Die zarten Farben d es Waldes sind dunkler / 5 ^ ^- / Nachts die Wüste kilometerweit absuchen und be- w h h h und ö ',„ steht das Gras .,_, G ar . geworden, die Sonne spielt mit Licht und Schatten ( f ? älum ,» m dem der müde Körper sich erholt und violetten Strahlen von den empfindlichen Gesichtsplatz 250 km entfernte «Wasser- und Tankstelle», zen Stadt. Wie in der Natur der Sache liegt, hat | em , e . Kräfte regeneriert. Das fünfte und letzte tei| en aD Bereits in einem Kräuterbuch aus dem , Anfangs nur aus einigen Zelten, Blockhäusern er unverhältnismässig viel schwere Fälle zu be- Radium ist die Zeitspanne, die dem Autwachen j a t l r e 1551 f indet sich ein auS p ro biertes Rezept: und Benzinschuppen bestehend, ist «Bidon 5» ge- handeln, da man sich bei Nacht ja bei leichteren^--vorhergeht. Nach Professor Rosetts Meinung lie- «Wasser aus Kraut und Wurzel vom Löwenzahn genwärtig eine Hauptdurchgangsstation, von wel- Erkrankungen ungern dazu entschliessr, einen Arzt 9 e " «amtliche Traume in dieser kurzen Zeitspanne; gebrannt», täglich aufgestrichen, schützt die eher aus man die genaue Abfahrtszeit des Aut- herbeizurufen. Auch die Behandlung von Unfallfol- auch wenn wir uns einbilden, unsere Traume hat- Haut vor Sommersprossen. lers, dessen Personalien, die Beschreibung seines gen gehört zu Dr. Mychaskivs Spezialitäten, und Jen sich über 5tunden erstreckt, haben sie sich - Hat man irgendwo einen besonders hässlichen Wagens, sowie die Angabe seines Wasservorrates schliesslich hat er, da er zugleich Zahnarzt ist, ln de !) wenigen Sekunden des trwachens, also Leberfleck, so kann man ihn durch vorsichtige Benach der 700 km weit entfernten Station Gav — auch häufig Personen zu behandeln, die nachts eben m l enem Tuntten 5tadium, abgespielt. handlung mit Karbolsäure entfernen, aber man in der TuarecfSprache «Tanez Ruft», das heisst von unerträglichen Zahnschmerzen befallen wer- muss aufpassen, dass keine Verbrennungen und «Reich des Durstes» genannt — und vice versa den. m Aetzungen vorkommen. Am besten lässt man es funkt. Trifft ein also avisierter Wagen innert 2 Jedenfalls ist seine Praxis ein Beweis dafür, Eine Weittragende Entdeckung: vom Arzt machen, dann kann nichts passieren. Tagen nicht ein, wird unter der Vermutung, er dass es oft recht gut sein kann, es «anders zu ma- 7«I.M*"III ;• Ut ai»tai»lr

NO 40 AtltOIBOT Lit! Farben leiben im Schuh Laufschuh aus schwarzem Chamois mit hellgrüner Ledergarnierung. Schwarzer Nachmittagsschuh in Chamois mit zinj noberroter Chevreau-Garnierung. Rillenabsatz. Leicht geöltes, sehr glattes Softycalf blickt hell in die Welt, weiche Box, Briarproof und verschieutilisez la CARTE DE VOYAGE TOURISTIQUE qui vous procure les avaniages suivants: Wahrhaft festlich sehen jetzt die Schuhe aus, die sich mit schönsten Bordeaux, mit Blau und Rost verbunden haben, Naturtöne weichsten Kalbleders heranholen, sich mit Weiss, mit Schwarz vereinen, auch Terracotta, dem Rost verwandt, lässt sich vernehmen, und schon kündet die fortschreitende Aufhellung den sommerlichen Sieg der schönsten Pastelltöne an. Doch mit nur einer Farbe begnügen sich die modischen Schuhe nicht mehr. Sie lieben Zwei- und Mehrfarbigkeit, die sich in abstechenden Passepoils, Applikationen und leichter Stepperei ausdrücken. So wird im Schuh selbst ein Farbenkontrast herausgearbeitet, der sich im Zusammenwirken von Kleid, Mantel und Tailleur wiederholt. Weinrot und Blau verbinden sich gerne. Blau gesellt sich den Rost- und Brauntönen zu. Dem seltenen Dunkelbraun fällt unter anderem die Rolle garnierender Passepoils zu, beispielsweise an Naturkalbledern und am schmiegsamen, hellgelassenen Relax. Mit den Schuhen stimmen sonstige Ledersachen, vor allem die Handschuhe und Gürtel, eine gleichfarbige Melodie an. Hutbänder, Echarpen und Blumen, wie sonstige Kleidgarnierungen schlagen vielfach die am Schuh schon wirksame Taste an. Und damit entsteht jenes so anziehende Bild farbiger Einheit, die zugleich ganz Vielfach geworden ist. An schmiegsamen Ledersorten besteht kein Mangel. Unausgesetzt bemüht sich die führende Schweizer Schuhindustrie, immer weichere Leder, die nichtsdestoweniger dauerhaft sind, zu verwenden. Da überrascht sie beispielsweise die Frauen mit dem elastischen Relaxleder, das jenen reizvollen, ungefütterten Trotteurs dient, die als Schnürmodelle oder als seitlich ausgeschnittene, auf dem Rist hochansteigende Formen vor uns stehen. Passes vos vacances en Pour vos vacances en FRANCE 1. REDUCTION DE sur les Chemins de fer Francais. 2. un Camet de BONS D'ESSENCE donnant dioit ä une redueiion de V w CIS pai litre (maximum 600 litres) Prix des hötels garantis par homologation officielle. Gastronomie repuiee. Si vous recherchez avanl ioul un repos bienfaisanl, passez vos vacances dans les stations tranquilles des vallees de la DOR- , DOGNE, du LOT et du TARN, dans le MASSIF CENTRAL, le VIVARAIS ou le VELAY. RENSEIGNEMENTS par toules les agences de voyages et dans les Bureaux FRANCE: ä Geneve 3 rue du Mt-Blanc, tel. 2.30.35; Zürich: Werdmuhleplalz 2, tel. 3.26.49. den starkes Chamois besitzen die Gunst der Frauen. Zarte Modecalfs, und feinste Chevreaus und namentlich dünnes Wildleder bestreiten die Eleganz des Nachmittags. Letztere vereinen sich neuerdings gerne mit Lackleder, das zu eleganten Nachmittagstoiletten ergänzend hinzutritt. Sehr aparte Schnitte und hohe Absätze charakterisieren diesen als Cocktailtyp bezeichneten Schuh. Applikationen von Lack oder glänzende, aufgesteppte Tressen sorgen für diese neuen Mattglanzkontraste. !.Im,.Bereich des Abendschuhs fallen uns silber- und goldgerandete Atlasschuhe auf, die mit Rillenabsätzen in den Farben von Einfassung und Schuh Terbunden wurden. Als glückliche Bereicherung Hes Abends grüssen wir das zwischen Gold und Silber stehende Moonlight, welches sich mit allen abendlichen Modetönen so gut verträgt. Bei den Schnitten erstaunen uns neue, kräftige Laufschuhe mit Herrenabsatz. Diese wählt die Pariserin jetzt mit Vorliebe. Sie verstecken unter ihrer phantasievollen Lasche ein Ristelast; diese Lasche nun wird mit farbig abstechendem Leder bordiert und durchzogen, so sie sich nicht, teilweise geschlitzt und gerollt, als Motiv origineller Art vorstellt. Daneben leben Schnürschuhe vielfach mit Lauparnaht und farbiger Einfassung auf. Bei allen neuen Modellen zeigt sich die Tendenz, die Sohlen zu betonen, sei es durch farbig abstechende Passepoils zwischen Oberteil und Sohle, oder durch die kantigen, dicken Plateaus und die bekannten, immer wieder abgewandelten Mudgardbesätze. Auch kräftige Stepperei und Lederdurchzug werden in gleichem Sinn verwendet. Breite Lederbänder laufen über vorn hoch ansteigende Modelle, schliessen seitlich mit kleiner Schnalle. Lochungen am ungefütterten Relax wie an andern Schuhen gehören schon zum Trotteur, der sich das gleichmassig durchbrochene Siebleder zu eigen gemacht hat, das auch sonst wichtig geworden ist. Sandalentypen gehen schon morgens herum, sind sehr oft vorne mit Guckloch versehen, öffnen sich weitgehend seitlich und lassen je weiter wir in die schöne Jahreszeit hineingehen, die Fersenkappe fort. Natürlich kommt der Nachmittag diesen graziösen Formen noch viel mehr entgegen. Doch stehen nun auch strapazierfähige, zugleich schicke Nachmittagsschuhe auf dem Programm. Mit abstechendem Mudgardbesatz belebt und mit mehrfarbigem Rillenabsatz gestützt, zeigt sich die Mode der niedrigeren und kräftigen Fersenstütze nicht mehr abhold. Die Grenzen zwischen Nachmittag- und Strassentyp sind fliessend geworden, sie werden von Phantasieschnitten verwischt. Doch leben die ausgesprochenen zierlichen und hochgestellten Modelle weiter, um sich beim Cocktailschuh vielfach mit auffallend dünnem Louis-XV-Absatz einzufinden. Aber überall meldet sich der Phantasieabsatz in Rillenform, der zwei-, ja dreifarbig geworden ist, Mattglanz nicht verschmäht, runde und ovale Form, sogenannte Fadenspulengestalt annimmt. Andere Absätze sind eckig. Einzelne niedrige Louis XV verbinden sich mit einem schmalen Keil und leiten damit zum Lifty mit völlig flacher Sohle über. All diese Neuerungen in zahlreichen Varianten, in schönster Ausführung und in sehr kultivierten Farben und Materialien begegnen uns in der Ballykollektion, die auch im Ausland als massgebend gilt und begeistert aufgenommen wird. E.S. Nachmittags-Sandale aus weissein Vognette-Leder und kobalt-blauem Ristband. Chamois und Lackleder wirken bei diesem schwarzen Abendschuh zusammen. Zu beachten ist die seitliche Schnalle. Ein kleidsamer Trotteur. Naturfarbiges Kalbleder in ansteigendem Schnitt und Lederband mit Schnalle. (Modelle Bally.)