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E_1939_Zeitung_Nr.042

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8 AUTOMOBIL-REVUE

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,Automobil-Revue" — Nr. 42 BERN, Dienstag, 23. Mai 1939 Sachlichkeit Von dem kürzlich verstorbenen Oelmagnalen Deterding erschien vor einigen Jahren in einer der grössten amerikanischen Zeitschriften eine Artikel-Serie, die sich mit der Einstellung des Genannten zu den Problemen des Lebens, der Menschenführung, der Geschäftsleitung und des Konkurrenzkampfes befasste. Einer der Hauptgedanken, der sich wie ein roter Faden durch die ganze Abhandlung zog, war der, dass alles geschäftlich Gesunde, Nutzbringende, Beständige und damit Zuverlässige im Grunde immer einfach wäre, ja dass die wichtigste Eigenschaft des Leiters eines grossen und natürlich auch eines kleinen Unternehmens in der Fähigkeit bestünde, sämtliche Probleme auf,,eine einfache Fonmel zu bringen. Noch mehr: Wenn auch für eine noch so wichtige Frage keine,solche einfache Formel gefunden werden könnte, so hätte er es immer vorgezogen,-auch die scheinbar noch so günstigen Vorschläge abzulehnen. Dass DeteJding damit den richtigen Weg gegangen ist, wird nicht nur durch seine Karriere bewiesen, sondern auch durch die Resultate, die er währ rend über drei Jahrzehnten als oberster Leiter der Shell-Royal-Duch-Gruppe erzielt hat. Das Prinzip hprt sich eigentlich selbstverständlich an, ist aber, in der Praxis gar nicht so leicht durchzuführen. Es'" §etzf vdr* allen Dingen das eine voraus, dass der Mensch, ,det kraft seiner Stellung wichtige Entscheide zu fällen hat, in der Lage sei, die vielfach sehr weitschichtigen und auf den ersten Blick komplizierten Probleme aller nebensächlichen Umstände zu entkleiden. Natürlich kann so etwas nicht getan werden, ohne eingehende Kenntnisse der geschäftlichen Umstände; daneben aber auch nicht, ohne dass der Mensch von den Problemen einen gewissen Abstand nimmt, der ihn befreit von den immer schädlichen Einflüssen der Voreingenommenheit, persönlichen Neigung und individuellen Geschmacksrichtung. Wir alle, die wir im täglichen Kampf ums Brot stehen —• gleichgültig, ob unten oder oben in der geschäftlichen Hierarchie — haben dieselbe Triebfeder, nämlich den Wunsch, irgendein mehr oder weniger hoch gestecktes Ziel zu erreichen. Dieses Wünschen steht unserem Denken oft nicht nur zu Gevatter, sondern trübt mit zunehmender Intensität auch vielfach die.Klarheit des Gedankens und des Handelns. An Stelle des objektiven Einschätzens der einzelnen Faktoren — glauben wir — drehe sich die' Welt nach unseren eigenen Gesetzen und Hoffnungen, und sind höchst erstaunt über ihre Ünzuverlässigkeit, Kurzsichtigkeit und Schlechtigkeit, wenn sich nicht alles nach unseren Köpfchen abrollt. Wo immer Menschen trotz scheinbar unüberwindlicher Widerstände grosse Werke — seien es humanistischer oder geschäftlicher Natur — vollbringen, können wir feststellen, dass sie. sich den vielfältigen Problemen mit einer .absoluten Unvoreingenommenheit, ja man darf sogar sagen, ' " „ o mit einem gewissen Mass von Naivität nähern. Wir möchten damit sagen, dass sie alles, was sich als wichtig- erweisen könnte, objektiv prüfen, allen vorherrschenden Meinungen und Ansichten zum Trotz. Objektiv urteilen, Heisst auf alle Fälle; beim Denken die eigenen Wünsche vorerst zur, Seite, zu stellen, damit die Logik ihren eigenen Weg *zu gehen" vermag, Diese Forderung steht nun allerdings scheinbar vollständig mit dem jedem Menschen eigenen Egoismus in Gegensatz. Es gibt einen Ausweg aus dem Dilemma:: Die tägliche Arbeit nicht in erster Linie als Gelderwerb aufzufassen, um im entscheidenden Mor ment nicht an Nebensächlichkeiten hängen' zu bleiben, sondern das ganze Denken, Trachten und Arbeiten darauf zu richten, bis heute auch nicht die geringste unfaire Handlungsweise nachgewiesen werden; im Gegenteil haben ihm die scharfen, wenn auch nur mit geistigen Waffen geführten Kämpfe eine immer zunehmende Hochachtung seitens der Öffentlichkeit gebracht und darüber hinaus' den Handel im allgemeinen von gewissen Schlacken befreit, die ihm von seiner Entwicklung her noch anhafteten. Wenn Sie nun aber glauben, es handle sich statt Eigensinn dabei bloss um einen machthungerigen Gewaltmenschen, oder um einen rappengierigen Geizhals, oder einen genußsüchtigen Verschwender, so irren Sie sich gründlich. Er ist die eigene Tätigkeit zu einem möglichstein Gentleman vom Scheitel bis zur Sohle, grossen Erfolg zu gestalten. Der Unterschied ist — enorm. In Amerika drüben kenne ich einen «geschäftlichen Mahitou»,der vor bald;40 Jahren als Zeitungsreporter begann, sich dann dem Baumwollhandel verschrieb und heute als einer der führenden Köpfe der gesamten Fachwelt gilt. Nebenbei gesagt^ verfügt er über ein Vermögen, das Wir so gerne als «unbegrenzte Möglichkeit» laxieren."-4- Seit Jahren.gilt er als Beherrscher der Terminmärkte; seine Dispositionen versucht jeder andere. Händler zu erraten und nachzuahmen, wobei sie aber doch nur sehr selten reüssieren, weil die Massnahmen nicht als Einzelerscheinungen, sondern nur als Gesamtes zu erklären und zu verstehen sind. *— Vor anderthalb Jahrzehnten haben ihn seine Gegner • zum ersten Male wegen «Manipulation des Marktes» vor den zuständigen Kadi, die Senatskommission geschleppt und bis heute den"-Tanz in regelmassigen Abständen wieder begonnen. Die Verteidigungsschriften, die unser Baumwollhändler seit jener Zeit herausgegeben hat, umfassen an die 3500 Seiten. Trotz allen' 'Anstrengungen konnte' ihm Das „. DrHUI und Dran Da war etwas nitht in Ordnung 1 Der Motor, der Sein zuverlässiges Schnurren in den Frühlingssonntag hinausgesandt hatte, legte sich plötzlich, gleichermassen als Begleitung, einen ungewohnten Nebenton bei, als ob der rotierende Ventilator irgendwo am Kühler schleifen würde. Und dem war in der Tat so ! Er hatte sich vorn gesenkt, weil eine der beiden Gußstahlstützen gebrochen war. Was gab es da anderes für den um seinen Wagen besorgten Besitzer, als behutsam weiter zu trudeln bis zur nächsten Garage; woder Schaden wenigstens notdürftig repariert werden Itonhte? , : ,, ;;... Nach* 2;'- j Kil.ornetfern Schleichtempo" Jauchte eine solche.rettende Stätte.auff urnflaftltt von. verrosteten Abbruchwagen, Karosserien; Motorbiöcken,' Getrieben usw., wie sie* besonders auf dem Lande von der näheren Umgebung einer Reparaturwerkstätte nun einmaj .nicht weggedacht werden können. '.'... Wie der Fahrer * jedoch durch, das geöffnete Tor fuhr, da sank die Hoffnung.auf eine baldige Fortsetzung der .unterbrochenen Vergnügungsfahrt laut den Nullpunkt. • ' v Eine solchermassen geführte «Bude» sollte imstande sein, den Wagen fachgemäss wieder "instand zu steifen V * Am "Arbeitsplatz lag das Werkzeug in fröhltohem Durcheinander mit alten • Haushaltungsflaschen, Bidons, Isoliermaterial. Schläuchen und andern, Dingen; die Hälfte .des verfügbaren Bodenraumes war beansprucht durch ein altes demontiertes Chassis, das seinerseits wieder mit einem auf dem Kopf stehenden Kabinendach, einigen alten Pneus und einer vorsintflutlichen Türe belastet war und den Zutritt zur Bohrmaschine versperrte; vor der verstaubten Sauerstoffschweisserei ; stand, schräge wie der, Turm zu Pisa, ein Holzofen, aus dessen unterster Oeffnung die kalte Asche herausgefallen war und sich über den Fussboden verbreitete, und das Triebwerk war, so schien es wenigstens, nur dann zu erreichen, wenn man zuerst über einen Haufen - Winkeleisen und andere' Dinge hinüber zu turnen gewillt war*—«Diese Unordnung konnte auf keinen Fall ermutigen, und der bei aller Sorge um das Gedeihen des eigenen Unternehmens keinen Rappen beanspruchen würde, welcher ihm nicht rechtmässig zukommt. Dabei braucht er für sich und seine Familie einen im Verhältnis zu seinem Einkommen lächerlich geringen Betrag und besitzt eine Geistes- und Charakterbildung, wie sie auch im traditionsreichen Europa im besten Sinne des Wortes als vornehm gilt.,— Nie ist es mir prägnanter -zum Bewusstsein gekommen als bei diesem Menschen, was es heisst, dem Blühen des Geschäftes zuliebe zu arbeiten, statt um der Vorteile willen, welche ein grösseres Einkommen nun angenehmerweise einmalmit'sich bringt. Für diese Einstellung gibt es mehr als ein einziges Wort. Ob wir sie schliesslich Liebte zur Sache, Sportgeist, Wille zur Bestleistung, oder, anderswie heissen wollen, bleibt sich im örunde gleich. Wichtig dabeiist, dass sie die zuverlässige Methode ist; um zu jener Objektivität zu gelangen, die einzig und allein imstande ist; dte kompliziertesten Probleme auf eröen einfachen Nenner zu bringen. = pflegen wenn der Fahrer.nicht ständig Angst gehabt lfätte; der Motor könnte ihm jeden Augenblick zwischen dem Chassis hindurch auf den Boden hihunterrutscheh, dann hätte er wohl schnurstraks den Rückwärtsgang eingeschaltet und wäre weiter gefahren auf die Suche nach einem Hause, das ihm mehr Vertrauen einflössen könnte. Doch, wie die Folge zeigte, hätte er damit dorn Garagisten Unrecht, bitteres Unrecht getan. - Wje dieser einmal in die .Arbeitskleider geschlüpft war und ans Werk ging, da begann er ihn aus einem anderen, vpr-teilhafteuren Gesichtswinkel zu betrachten. Da gab's kein' langes Tasten,' Herumsuchen und Pröbeln. Als würe der Gäragist jahraus, jahrein überhaupt nichts anderes tun, denn gebrochene Vordere Motorträger reparieren, war jeder Griff bestimmt und zweckentsprechend — genau das Gegenteil des Raumes, der ihm doch zur Erfüllung seiner Lebensaufgabe zur Verfügung stand. '' In einem Minimum ian Zeit war der Kühler und die Dynamo entfernt,= die Bruchstelle elektrisch geschweisst, Teil" für Teil wieder montiert und der;Wagen, reisefertig. Nach einem relativ kurzen Aufenthalt konnte der Frühlingsbum- ; iriel, wieder fortgesetzt, werden. : Man sah der Erscheinung und dem, Auftreten'des-Besitzers deutlich an, dass er zu jenen Hunderten von selbständigen Leuten de Automobilfachs gehört, die dank ihrer Hände 'Arbeit sich und ihre Familien recht und schlecht durchbringen, dabei aber nur selten auf einen grünen Zweig kommen, wenn sie sich nicht in gewisser Hinsicht umzustellen vermögen. Sie sind wohl fähig, jegliche Arbeit zur vollen Zufriedenheit des Auftraggebers und | nach, besten fachlichen Grundsätzen zu besorgen, vergessen dabei aber, dass sie sich nicht nur damit begnügen dürfen, sondern auch neue Kunden gewinnen sollten. Sie vergessen, dass auch das Drum und Dran ihres Geschäfts als Propaganda- dienen kann, weil auch es auf die fremden Automobilisten einen gewissen — günstigen oder ungünstigen — Eindruck ausübt. Wäre im vorlie- Gesundheit Es ist eine jahrhundertealte Erfahrungstatsache, dass die Denkweise eines Menschen einen vielfach ungeahnten Einfluss auf seinen Gesundheitszustand ausübt. Wer seine Vorstellungskraft auf Handeln, Leisten, Arbeiten und das dazu erforderliche Gesundsein konzentriert, statt sie auf imaginäre Leiden und mögliche Gefahren zu verwenden und zu verschwenden, wird viel mehr aus seinem Körper herausholen können und weniger Arziund Spitalkosten, zu begleichen haben. Die Erklärung dieser Tatsache liegt — wenigstens bis zu einem gewissen Grad — darin, dass eine positive Einstellung zum Leben und seinen Problemen ganz automatisch viele Dinge vermeiden lässt, die der negativ Denkende als unabwendbare Lebensnotwendigkeit betrachtet und mit einer fatalistischen Selbstverständlichkeit hinnimmt. ., * > '' ' Auch das Privatuiftern'ehmen ist ein Organismus, dessen Funktionsweise in weitgehendem Masse von der Denkart der massgebenden Persönlichkeit oder Persönlichkeiten abhängt. Wer sich davon einen richtigen Begriff machen will, der nehme sich die Mühe, zwei Betriebe zu vergleichen, wovon einer von einer positiven und der andere von einer negativen Persönlichkeit geleitet werden. Lässt' "sich' im erstereh eine erfreuliche Aktivität bis zum letzte» Lehrbuben hinunter feststellen, so finden Sie im zweiten Fall entweder eine «gemütliche Beschaulichkeit aus der guten alten Zeit», oder dann eine Widerwilligkeit und Gezwungenheit, wie sie die ausder Angst geborene Härte eine» Vorgesetzten nun einmal nach sich zieht. Muss man «ich schliesslich wundern, dass dieser oder jener verantwortliche Leiter eines geschäftlichen Gefährts einfach nicht vom Fleck kommt, weil er sich weniger um den Antrieb als vielmehr um das Bremsen kümmert? 0 genden Fall der Wagenbesitzer nicht geradezu gezwungen gewesen, sich der betreffenden Garage anzuvertrauen, so hätte er — zugegebenermassen ungerechterweise ' — den Vorzug einer andern gegeben, welche die erforderliche Arbeit unter Umständen nicht so prompt und nicht so gut erledigt hätte. Man vergesse nie: Im Geschäftsleben kommt es nicht nur auf die Leistung an, sondern ebensosehr auf die Gelegenheit, die eigene Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. In dieser Hinsicht sind Sauberkeit und Ordnung im Betrieb zwei Faktoren! deren Rollen auf keinen Fall unterschätzt werden dürfen. = Reklame-Grundsätze Für-ihre Propaganda hat ein grosser Automobilkonzern der Vereinigten Staaten ihren Organen folgende Richtlinien.gegeben: Bevor irgendwelcher Propagandabrief, Inseratentext, Plakatentwurf usw.. den Bewilligungsstempel des Chefs erhält, muss mit aller wünschbaren Gründlichkeit abgeklärt werden, ob- 1. die aufgestellten Behauptungen