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E_1939_Zeitung_Nr.045

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fi«faw«9' Vor der Junisession der eidg. Räte. Um die Schaffung einer schweizerischen Zentrale für Verkehrsförderung. . Auf der Traktandenliste der arif nächsten Montag beginnenden Sommersession des eidgenössischen Parlaments figuriert u. a. die Schaffung einer schweizerischen Zentrale- für Verkehrsförderung. Als Nachfolgerin der heutigen Verkehrszentrale sollen, wie man weiss, der neuen Einheitsorganisation unserer Fremdenverkehrswerbung auch die bisherigen SBB-Agenturen eingegliedert werden. Die Priorität für das Qeshäft liegt beim Ständerat, dessen Kommission beschlossen hat, den neuen Erlass dadurch dem Dringlichkeitsregime zu entziehen, dass sie ihn in die Form eines Bundesgesetzes kleiden möchte, währenddem die nationalrätliche Kommission einem Bundesbeschluss den Vorzug gibt. Was aber, wenn im Ratsplenum eine andere Auffassung Oberwasser gewinnt ? Und was, wenn der Ständerat den Anträgen seiner Kommission die Gefolgschaft verweigert ? Welche Lösung sich schliesslich durchsetzt, hängt nicht zuletzt vom Einfiuss der SBB in den beiden Kammern ab. Denn haben die leitenden Instanzen der Bundesbahnen dem Projekt, wenn auch nicht gerade leichten Herzens zugestimmt, so weht aus dem Lager des Personals der Wind der Opposition. Davon zeugt jene Resolution des Eisenbahnerkongresses, die sich gegen die Abtrennung der SBB-Agenturen wendet — wie sie die geplante Vereinheitlichung zwangsläufig mit sich bringt — und im übrigen auch die Personalinteressen verficht, indem sie verlangt, dass auch künftighin die Auskunftsbeamten der Agenturen aus dem SBB-Personal rekrutiert werden. „ Sollte somit der Antrag der ständerätlichen Kommission zum Beschluss erhoben, anders ausgedrückt die Vorlage als Bundesgesetz deklariert und damit dem Referendum unterstellt werden, so deuten verschiedene Umstände darauf hin, dass dieses Referendum nicht unbenutzt bliebe. Trotzdem steht zu hoffen, es werde gelingen, die Klippen zu umschiffen und im « Jahr der Schweiz » die längst als notwendig erkannte Vereinheitlichung unserer touristischen Propaganda zum glücklichen Ziel zu führen. Rätsel um Muriel. Roman von Johann Friedrich. 40. Fortsetzung. Da tritt Charles wieder ein. In der Rechten trägt er ganz selbstvergessen einen grossen Colt, den er Muriel wie eine Konfektschachtel anbietet. « Nimm diesen hier!» sagt er sachlich. < Es ist der, mit dem du dich eingeschossen hast und der dir so gut in der Hand liegt.» Ohne ein Wort versenkt Muriel die Waffe in ihre Manteltasche. Lady Constanza sieht dem Vorgang mit tränenverschleierten Augen zu und schluckt ein paarmal. Sie ist in, des Wortes wahrster Bedeutung sprachlos. « Sie sind hier nicht in Wildwest, Mister d'Andrade >, erklärt Major Law scharf. «Ich weiss nicht, in welchen Gegenden.der Welt Sie für gewöhnlich Ihre Geschäfte abwickeln, in Europa jedenfalls sind Ihre Methoden unangebracht. Ich werde nicht erlauben —» « Halten Sie mich nicht auf, Sir! » antwortet Charles nicht minder schroff. «Ich passe meine Methoden denen meiner Geschäftspartner an. Das ist alles. Good by ! » Sir Andrew springt auf, um wenigstens Muriel zurückzuhalten. Da merkt er erstaunt, dass sie bereits nicht mehr im Zimmer ist. Sie hat den Disput der Männer.benutzt, um den Raum unbemerkt zu verlassen, sie, hat sich gleichsam ir leere Luft aufgelöst. In der nächsten Sekunde ist 'auch Charles schon hinaus. « Bleiben Sie bei mir, Major », bittet Lady Constanza. «Es ist' gewiss unbescheiden, aber ich muss hier die Rückkehr der beiden gleichzeitig erfüllten Forderungen landesverteidigunigs-politischer Natur. « Baut den Qotthard aus >, forderten wir vor Jahresfrist. Heute dürften wir unsern Lesern durch die zahlreichen Aufnahmen bewiesen haben, dass im Rahmen der zur Verfügung stehenden beschränkten Mitteln ein schönes Stück gute Arbeit geleistet worden ist. Bald schon dürfte diese wichtigste aller schweizerischen Strassenverbindungen neuerdings für den durchgehenden Verkehr freigegeben werden und dann wird es an den südwärts ziehenden Automobilisten sein, sich vom Portschritt des Ausbaues an Hand eigener Beobachtungen Rechenschaft zu geben und der grossen Arbeit, welche unsere Strassenbautechniker hier geleistet und noch leisten dankbar zu gedenken. Zum Schluss aber eine Bitte an alle zuständigen Instanzen: Noch etwas mehr Tempo ! Denn zu Beginn des vierten Jahrzehnts unseres Jahrhunderts und im Jahre nach der Schweizerischen Landesausstellung sollte man schon im Interesse des Fremdenverkehrs unbedingt in grossen Lettern verkünden können: « Der Gotthard ist durchgehend ausgebaut! » Wy. Sti «•ss^nve pkehi Ueberholen... Man braucht nur einen Blick in eine Verkehrsunfallstatistik zu tun, um es schwarz auf weiss bestätigt zu finden, wie häufig gerade beim Ueberholen gesündigt wird, sei es aus Leichtsinnigkeit, aus Zwängerei oder aus Unkenntnis der spezifischen Gefahren, welche bei diesem Manöver lauern. Und das ist immerhin ein ganzes Schock. Dieser Tücken Herr zu werden, setzt indessen voraus, dass man um sie weiss und sich darüber genau im klaren ist, unter welchen Umständen sie einem verhängnisvoll werden können. Ganz zufällig kommt es deshalb nicht, wenn der Gesetzgeber als kluger Mann das Ueberholen nur dann gestattet, wenn die dazu erforderliche Strecke frei und übersichtlich ist, namentlich wenn kein anderes Fahrzeug entgegenkommt. Wenn Sie also schon überholen wollen, dann überzeugen Sie sich erst, ob Sie es überhaupt können oder ob nicht irgendein Hindernis — es braucht nicht ein Wagen, es kann auch ein entgegenkommender Velofahrer, ein Steinhaufen am Strassenrand sein — ihr Vorhaben durchkreuzt. Tut es das nicht, so drücken Sie erst mal kräftig auf den Klaxon und dann aufs Gas. Aber fackeln Sie dabei nicht lang, zaudern Sie nicht, sondern erweisen Sie sich als rasch entschlossener Mann. Was nun freilich hinwiederum keineswegs besagen wiJl, dass Sie dabei alle Gebote der Vorsicht ausser acht lassen dürften. Sondern ganz im Gegenteil, denn die Strasse gehört ja nicht Ihnen allein. Ist es so weit, dass Sie zum Vorfahren ansetzen „können, so wahren Sie Distanz vom andern. Sie sind ja nicht an einer Gymkhana und können es sich getrost schenken, auf Haaresbreite vorbeizischen. Umgekehrt ist es auch nicht unbedingt nötig, so viel seitlichen Abstand zwischen sich und den Ueberholten zu legen, dass Sie mit den linken Rädern in den Seitengraben geraten. Sofern man von einem kritischen Momeht beim Ueberholen .reden will, so stellter sich dann ein, wenn die beiden Wagen nebeneinander liegen. Da hat es "dann der Ueberholte in der Hand, allen Eventualitäten vorzubeugen, indem er den Fuss um eine Kleinigkeit vom Gas wegnimmt und damit dem andern erlaubt, rascher vorbeizukommen und genügend Vorsprang zu gewinnen, um wieder nach rechts einschwenken zu können. abwarten und ich möchte so ungern allein — » « Selbstverständlich, gnädige Frau » erwidert Sir Andrew und setzt sich wieder.. Er sieht ein, dass es für ihn unmöglich ist, Mu-j riel an etwas zu verhindern, was sie ernstlich will. « Was denken Sie von diesen Dingen? » fragt Lady Constanza nach kurzem Schweigen. « Was halten Sie von den Geschäften meines Schwiegersohnes — ich meine dieses Mister d'Andrade ? » «Ich weiss selbst nichts», antwortet Sir Andrew unaufrichtig, denn er hat sich sehr wohl eine Meinung gebildet. Aber da sie überaus günstig ist, will, er die unglückliche Mutter lieber damit verschonen. « Böse Geheimnisse ! » stöhnt Lady Constanza.' «Hoffentlich wird sich alles aufklären v versucht Sir Andrew sie zu trösten. Dann versinken beide in ihre eigenen, be-v sondern Besorgnisse und in Schweigen. \ XIV. < ' ...] Die Stimme jenseits des,Kanals. ; Als Charles in der Hotelgarage ankommt,; sitzt Muriel schon am Volant des ..Cadillac, den sie inzwischen aus der Box hat bringen lassen, « Er ist noch gedrosselt», murmelt Charles. « Aber er steht sofort und uneingeschränkt zu unserer Verfügung » erwidert Muriel. Dann schwingt sich Charles auf den Sitz und Muriel fährt los. Der schwere Wagen macht ihr keine Schwierigkeiten und sie lenkt ihn mit nachtwandlerischer Sicherheit idurch fremde, gut oder schlechter beleuchtete Strassen zur Villa des Dr. Martinez. AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 2. JUNI 1939 — N° 45 Es ist falsch angebrachter Stolz, sich gegen das Ueberholtwerden zu sträuben, es ist eine Flegelei, «den andern» nicht vorzulassen, Gas zu geben und ein Rennen zu inszenieren, wenn dieser andere schon neben einem liegt, verrät völlige Abwesenheit jeglichen Verantwortungsbewusstseins und gehört zu den Kapitalsünden im Strassenverkehr. A propos Rechtseinbiegen nach dem Vorfahren übrigens : natürlich liegt darin eine gewisse Gefahr für den Ueberholten, denn schwenkt jener, den Sie eben vorgelassen, zu früh auf die rechte Seite hinüber, so sperrt er Ihnen den Weg und dann kreischen die Bremsen, wenn's nicht zum Knallen kommt. Allein das ist es eben : der andere hat keine Augen im Hinterkopf, er kann nicht sehen, ob er schon ausreichend Vorsprung besitze. Sie aber können! Und es .fällt Ihnen" kein Stein aus der Krone, Sie vergeben sich nichts an Ihrer «Automobilistenehre », so Sie den Fuss etwas vom Gas zurücknehmen. Auch das gehört mit zum ABC der Sicherheit beim Ueberholen. Nach Alkoholgenuss ernüchtert Kaffee nur vorübergehend. Eine Zigarette dazu hebt aber diese ernüchternde Wirkung wieder auf. Dass es ein Irrglaube ist, anzunehmen, die Wirkungen des Alkoholgenusses auf die Fahrsicherheit des Automobilisten könnten durch Kaffee beseitigt werden, darauf hat die «Automobil-Revue» schon früher hingewiesen. Untersuchungen des gerichtlichmedizinischen Instituts Heidelberg liefern nun neuerdings eine Bestätigung dieser Tatsache. Wohl lässt sich durch den Kaffeegenuss eine Ernüchterung erreichen, doch tritt sie nur während kurzer Zeit ein, dann aber folgt ihr eine um so grössere Erschlaffung. Auch die « Erfrischung» durch Kaffee bedeutet — weil sie eben nur sehr vorübergehend wirkt — alles andere als einen Freibrief auf den Alkoholgenuss. Noch eine andere Erkenntnis haben die Versuche des Heidelberger gerichtsmedizinischen Instituts gezeitigt. Vermindert Kaffee, oder besser gesagt das Koffein, die Räuscherscheinungen, so scheint das Nikotin die Alkoholwirkungen noch zu verstärken. Als Begründung dafür wird eine Erweiterung der Hirngefässe angenommen. Die dadurch hervorgerufene vermehrte Durchblutung führt zu einer Anreicherung des Alkohols in deir-NerveUzellen. Wenn" deshalb''nach Alkoholgenuss Kaffee getrunken Und dazu Zigaretten geraucht würden, so gehe damit der ernüchternde Effekt des Koffeins zum grössten Teil wieder verloren. Achtet auf das Verkehrsschutzzeichen der Blinden — den weissen Stock! An der..Generalversammlung, des Schweizerischen Zentralvereins für das Blindenwesen wurde festgestellt, die probeweise Einführung des weissen Stocks als Verkehrs,- schutzabzeichen der Blinden während der Dauer eines Jahres habe derart gute Resultate gezeigt, dass er definitiv beibehalten werden soll Die Versammlung fasste denn auch einen Beschluss in diesem Sinn. Qie QescfUchte ezzähÜ... Zu allen Zeiten spukte das «fliegende Auto> in den Köpfen von Erfindern. Einer staunenden Leserschaft vermittelte die «Züricher Post» eine am 11. November 1921 in Paris aufgegebene Nachricht: «Auf dem Aerodrom von Buc wurde dieser Tage in Gegenwart zahlreicher Fachleute eine Kombination von Automobil und Flugzeug vorgeführt. An einem richtigen Personenautomobil waren ein zweiter Motor und zu beiden Seiten zusammenfaltbare (!) Flügel angebracht worden. Das Vehikel vollführte mit einem Passagier erst einen halbstündigen Rundflug, nach der landung wurden die beiden Flügel innert weniger Minuten zusammengelegt und das Fahrzeug fuhr auf dem Boden davon. Die Erfindung stammt von dem französischen Ingenieur Tampier.» «In der Stadt des Moines in Jowa (USA) ist zwischen der Tramwaygesellschaft und einem Autobus-Unternehmen ein Konkurrenzkampf ausgebrochen, der die Strassenbahngesellscnaft zwingen dürfte, ihren Betrieb ganz einzustellen, da sich das Publikum vollständig auf die Seite der Omnibusgesellschaft stellt. Der Strassenbahntarif beträgt 8 Cts. für die Fahrt, während die Omnibusgesellschaft nur 5 Cts. verlangt, dabei ist der Betrieb der letzteren rascher und bequemer. Der Kampf hat bereits zu gegenseitigen Sabotageakten und Ausschreitungen geführt, so dass die Bürgermiliz aufgeboten werden musste. (Neue Zürcher Nachrichten, 24. August 1921.) Der Bericht der NZZ über die Internat. Berliner Autdmobilausstellung 1921 seien folgende Sätze entnommen: «Vor allem ist es die Kunst im Karosseriebau, in der Deutschland unter Anwendung von der früher eine Zeitlang üblich gewesenen Nachahmung wieder eigene Konstruktionen zum Ausdruck brachte. • Mochte es 1919 scheinen, als ob die Geschmacklosigkeit der expressionistischen Welle auch auf den Automobilbau Einfluss gewonnen hätte, so gab die Ausstellung ein erfreuliches Bild von der Rückkehr zur geschmackvollen und schönen Ausführung der Karosserie. Vorherrschend sind die geradlinigen, scharfwinkligen Karosseriebauten, die angenehm durch solche mit schön geschwungenen Linien unterbrochen werden. Im ganzen genommen, lässt sich sagen, dass der heutige- Karosseriebau • das Ergebnis einer glücklichen Zusammenarbeit der Ingenieure, Wagenbauer und Kunstgewerbler ist.> (Heute würden wir die hohen Kästen mit den steifen Rücken, den Spitzkühlern und den «scharfwinkligen» Kotflügeln scheusslich finden — vor 18 Jahren pries man ihre Schönheit! — So wandelbar ist der Geschmack!) «Ein Herr in Libau hat einen Apparat erfunden, der es sofort durch ein lautes Tuten anzeigt, wenn ein Auto zu schnell fährt. Der Erfinder lässt von einem der Räder des Wagens eine kleine Luftpumpe antreiben, die einen Windkessel mit Luft füllt. Ein Zeiger am Kessel gibt die Geschwindigkeit an. Wird nun die Grenze der zulässigen Geschwindigkeit überschritten, so wirkt der Zeiger auf ein Ventil ein. Die Luft strömt aus und setzt eine Sirene in Tätigkeit. Und auf diese einfache Weise glaubt der Erfinder dem Autoschrecken steuern zu können.» (Zürcher Volkszeitung, 27. Dezember 1921.) Dort liegt Peggy immer noch in ihrer Betäubung, so dass der an ihrem Lager wachende Don Paulo bereits Angst bekommt. Er wird doch nicht zum Mörder geworden sein? Die Mittel des Dr. Martinez flössen ihm immer das grösste Misstrauen ein. Zugegeben, sie wirken, doch man muss stets in Furcht schweben, dass man mit ihnen des Guten oder vielmehr des Schlechten zu viel tut. Dabei fürchtet sich Don Paulo auch vor Peggys Erwachen. Wenn sie in ihm den Aufwärter aus dem Carlton wiedererkennt, der ihr den unbestellten Cocktail gebracht hat, dann wird sie ihm das von Martinez erfundene Märchen von einem Strassenunfall nicht glauben. Das stille Zimmer und das einsame Haus sind nicht geeignet, Don Paulo von seinen Kümmernissen abzulenken. * Schliesslich dreht er den Lautsprecher in der Ecke des •Raumes auf. Tanzmusik aus London, schmissige, vergnügte Rhythmen. Unwillkürlich wirft er einen Blick auf die stille Gestalt seiner Gefangenen. Vielleicht wird sie von den Klängen der Tanzkapelle aufgeweckt werjden, das wäre bestimmt nicht die schlechteste Art zu erwachen. Endlich kommt Dr. Martinez. Er sieht sich kaum nach, Peggy um und beginnt sofort einen aufgeregten Bericht; Die Silben seiner klangvollen Muttersprache überschlagen sich. Er schildert seine Auseinandersetzung mit dem Kellner, sein erfolgreiches Horchen an der Salontürd'Andrades und sein Telefongespräch mit Charles. Dann gibt er seiner Besorgnis Ausdruck, dass die Munition, um die es geht, gar nicht vorhanden ist. Er redet und gestikuliert aufgeregt,.alles mit Begleitung der britischen Jazzkapelle, deren Takt er unwillkürlich manchmal annimmt. Indessen hält ein grosser. schwarzer Wagen nur wenige Häuser entfernt. Ein Herr und eine Dame steigen aus, blicken schnell strassauf und strassab und verschwinden dann schemenhaft im Eingang zu Dr. Martinez' Villa, v «Das Werkzeug ! » flüstert Muriel und hält Charles eine kleine Tasche hin. Er besieht sachverständig das Schloss, wählt ein bestimmtes Instrument, das im matten Mondschein von Oel glänzt und öffnet ohne Mühe das Haustor. « Lächerliche Kleinigkeit! » knurrt er befriedigt. « Nicht einmal Yale ! » erwidert Muriel abfällig. Dann steigen sie auf ihren Krejjpgummisohlen vorsichtig und lautlos die Treppe hinauf, die durch die Milchglasfenster ein schwaches, doch ausreichendes Licht empfängt. « Hörst du ? » flüstert Charles. « Jazz ! » erwidert Muriel. « Ein netter Wegweiser für uns.» ' «Pst!» Schon stehen sie vor dem richtigen Raum. Beide entsichern in wortlosem Einverständnis ihre Pistolen. Charles stösst mit hartem Ruck die Tür auf. « Hands up !» "Dr. Martinez traut seinen Augen nicht, er bringt das letzte Wort nicht mehr heraus und steht mit offenem Munde da. Don Paulos Augen sind gross und glanzlos wie die einer toten Scholle. « Hands up !» wiederholt Charles. Da heben sich zwei paar Arme, mehr schnell, als turnerisch korrekt und gleichmässig. (Fortsetzung folgt.)

0 45 — FREITAG, 2. JUNI 1939 AUTOMOBIL-REVUE IN U.S.A. Gelungene Rekordversuche von Major Gardner (M. G.) und Graf Lurani («Nibbio»). Graf Lurani mit seinem selbsterbauten « Nibbio > auf den Plan, der schon im November 1935 mehrere Rekorde der internationalen Klasse J (350—500 ccm) aufgestellt 5 flieg. Meilen: 2'55"29 = 165,258 km/St, (alter Rekord: Cecchini, Fiat, 14.5.38, Monza, 3'20"06 = 144,8 km/St.). 10 flieg. Kilometer: 3'38"34 = 164,880 km/St. (alter Rekord- Cecchini, Fiat, 14.5.38, Monza, 4' O7"77 = 145,3 km/St.). 10 flieg. Meilen: 5'55"32 = 162,141 km/St, (alter Rekord: Cecchini, Fiat, 14.5.38, Monza, 6'34"94 = 146.7 km/St). Pfingstmontag-Meeting zu Brooklands. Wenn das «Invitation Road Car RaCe» als Hauptevent der bei strahlendem Wetter abgehaltenen Pfingstveranstaltung des Brooklands Auto- Ein Maserati-Sieg durch Wiibur Shaw bei den 500 Meilen von hatte, seither aber weitgehenden Verbesserungen mobile Racing Club nicht ganz so interessant verlief, wie man hätte erwarten dürfen, so trugen die unterzogen wurde. Conte Lurani hat das Wägelchen Indianapolis. seinerzeit selbst erbaut und es mit einem 2-Zylinder- Häuptschuld daran wohl «jene, die nicht da waren». Es "kann keinem Zweifel unterliegen,' dass Zum erstenmal Erfolg einer europäischen 500-ccm-Guzzi-Motorradmotor ausgerüstet, den er im Heck unterbrachte. Obwohl im spätem Vormittag der mit der Veranstaltung beabsichtigte Versuch, Konstruktion im grossen amerikanischen ein immer stärkerer Wind über die Rekordstrecke den Bahnrennen. — Floyd Roberts, der letzt- pfiff, der den Italiener namentlich bei den Fahrten tatsächlich schnellsten Wagen im Strassenverkehr Jährige Sieger zu Tode gestürzt — zwei in nördlicher Richtung stark behinderte, gelang es weitere Fahrer schwer verletzt. ihm doch, seine eigenen Bestleistungen über den Kilometer und die Meile um rund 10 km/St, und des Landes durch zwei Rennen über verschiedene Vor mehr als 100.0QO sensationsgierigen Zuschauern wurde am letzten Dienstag auf der 4 km über 5 fliegende Kilometer sogar um 25 km/St. mobilistischen Publikums stärkeren Wiederhall zu den Rekord seines Landsmannes Cecchini (Fiat) Strecken zu ermitteln bei weiten Kreisen des auto- langen Bahn von Indianapolis das über 200 Rundein ='insgesamt 800 Kilometer gehende Rennen Distanzrekorde über 5 Meilen. 10 Kilbmeter und tische automobilistische Sportausübung nur mit- zu überbieten. Am Nachmittag mussten auch die finden geeignet ist, als die Rennen der für prak- um den Grossen Preis dieser Stadt ausgetragen. 10 Meilen daran glauben, die nun bis zum 20 km/St, telbar interessanten Spezialfahrzeuge. Die ungeheuren Zuschauermengen, die sich in Brooklands Man sah der Veranstaltung mit um so grösserem höher stehen, und abends 7 Uhr ging es noch den Interesse entgegen, als sich der Amerikaner Wiibur Shaw an schickte, als einziger Pilot auf einer stehendem Start an den Kragen. weis. Leider war aber die Zahl der Sportwagen- Rekorden über den Kilometer und die Meile mit einfanden, lieferten dafür einen anschaulichen Be- europäischen Konstruktion gegen 32 Konkurrenten Weitere Versuche sollen am Freitag unternommen werden. besitzer, die der Einladung des BARC Folge leisteten, eine recht geringe. Der zweifellos berufenste anzutreten, von denen mehrere den neuen Miller- Heckmotor-Ronnwagen steuerten. Zum erstenmal Repräsentant des englischen Sportwagenbaues, der Ist der grosse' Wurf gelungen, dass in diesem Internationale Rekorde, Klasse Q (750 bis schon sehr häufig im Strassenverkehr anzutreffende heissen, zum 27 Mal entbrannten Kampf ein in 1100 ccm) neue 12-Zylinder-Lagonda-C. 0. «Bentley's Masterpiece» —, der im vergangenen Sommer innerhalb den europäischen Werkstätten erbauter Bolide aufgestellt von Major Gardner auf M. G. siegreich über die Ziellinie raste. Wiibur Shaw 1 flieg. Kilometer: 10"99 = 327,570 km/St, (alter Rekord: Gardner, M. G., 9.11.38, Reichsautolands rund 170 km zurückgelegt hatte, fehlte eben- einer Stunde trotz eines Reifenwechsels in Brook- sass am Volant eines neuen 3-Liter-Achtzylinder- Maserati mit Kompressor und gelang erst in bahn Frankfurt—Darmstadt, 11"99 = 300.3 km/St. so wie beispielsweise ein Vertreter des in England Front, als durch einige bedauerliche Zwischenfälle, 1 flieg. Meile: 17"72 = 326,954 km/St, (alter in mehreren Exemplaren vorhandenen «Bugatti wie sie in Indianapolis nachgerade zur Tradition Rekord: Gardner, M.G., 9. 11.38, Reichsautobahn 57 S». Ein Vergleich dieser Typen mit den im gehören, die Spitzenreiter ausser Gefecht gesetzt Frankfurt—Darmstadt, 19,30 = 300.2 km/St.). Rennen tatsächlich gestarteten Fahrzeugen wäre waren. 5 flieg. Kilometer: 56"61 — 317,909 km/St, (alter Rekord; Gardner, MG., 26.10.37, Reichsautoren privaten Besitzer nicht entschlossen, sie in sehr anziehend gewesen, aber offenbar waren de- Ein punkto Zahl der Typen äusserst farbiges hahn Frankfurt—Oarmstadt, 1'17"89 = 231.1 km/St.). einem Rennen starten zu lassen. Und einer Nennung seitens der Fabriken stand die, Feld stellte sich dem Starter und zischte unter ohrenbetäubendem Getöse von dannen. Lou Meyer, Internationale Rekorde, Klasse ] (350 bis der die 500 Meilen schon dreimal siegreich hinter 500 ccm) — zur Verhinderung von « Kuckuckselern » sich gebracht hatte, löste Jimmy Snyder nach der aufgestellt von Gonte Lurani auf gestellte — ersten Stunde in der Führung ab und der Gesamtdurchschnitt stand auf über 200 km/St. Swanson «Nibbio». Bedingung der vorherigen Registrierung der konkurrierenden Fahrzeuge im Strassenverkehr üb^r 1 flieg. Kilometer: 20"97 = 171,683 km/St, (alter Rekord: Lurani, «Nibbio», 5.11. 35, Autostrasse eine bestimmte Zeit im Wege. zog ebenfalls an Snyder vorbei, der in der Folge stark zurückfiel. Bald nach Halbzeit verschwand Florenz—Meer, 22"2O = 162,162 km/St.). So verblieben als Konkurrenten bloss je ein Rex Mays, der als einer der Favoriten gestartet 1 flieg. Meile: 33"77 = 171,561 km/St, (alter kompressorloser Delahawe, Delage, Darracq und war, von der Bildfläche und als die Leader dem Rekord: Lurani, «Nibbio», 5.11.35, Autostrasse Peugeot, ein ganz moderner sowie ein älterer 500. Kilometer entgegenfegten, ereignete sich eine Florenz—Meer, 35"815 = 161,765 km/St.). Alfa Romeo mit Kompressor und als einziger Engländer ein verdichteter «Alta» Der erste Lauf furchtbare Katastrophe. In einer der stark überhöhten Kurven kam der an zweiter Stelle liegende ter Rekord: Moritz, D.K.W., 6.11. 35, Gyon, 34"245 über 8 Meilen des sogenannten Campbell-Road- 1 steh. Kilometer: 33"02 = 109,024 km/St, (al- Swanson ins Gleiten und Chet Miller, der sich = 105,125 km/St. Circuit zeigte einen hervorragenden Fahrer — Arthur C. Dobson — auf Count T. Heyden's «Dela- ihm seit mehreren Runden dicht an die Fersen 1 steh. Meile; 46"83 = 123,716 km/Sl. (alter geheftet hatte, krac'ite mit voller Wucht dem abrutschenden Wagen des Gegners in die Flanke. Im Florenz—Meer, 47"31 = 122,461 km/St). tinierten Piloten H. C. Hunter auf dem schnelleren Rekord: Lurani, «Nibbio», 5.11.35, Autostrasse haye» im Kampf mit dem doch nicht ganz so rou- Nu standen die beiden Wagen in hohen Flammen, 5 flieg. Kilometer: 1"45"47 = 170,667 km/St. Alfa-rRomeo-3-Liter. Dieser zog in den wenigen die Piloten wurden von ihren Sitzen auf die Piste (alter Rekord: Cecchini,( geschleudert und. um das Unglück voll zu machen, ; Fiat, 14.5. 38, Monza-,- 2' Geraden deutlich davon, wogegen Dobson in den 04"41 = 144,7 km/St.). , .: 'nicht überhöhten Kurven aufrückte und einmal, als ra«=te nun Floyd Roberts, der Vorjahrssieger von Indianapolis — der sein Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig abfangen konnte — mit einer ungefähren Geschwindigkeit von 200 km/St, in die beiden brennenden Vehikel hinein, wobei er sich so schwere Verletzungen zuzog, dass er kurz nach der Ueberführung ins Spital starb, während man hofft, die beiden andern Unglücksraben am Leben erhalten zu können. Hatte das Tempo bis dahin 194 km/St, betragen, so sank es nach der Katastrophe ziem^ Höh rapid, was erklärlich macht, dass Wiibur Shaw, der mit seinem Maserati die Spitze in der letzten Stunde übernahm und nicht mehr abgab, «nur» auf 185,071 km/St, kam, während Flovd Roberts auf einem Offenhauser 8-Zylinder 4.5 Liter ohne Kompressor im Vorjahr auf 188.584 km/St, gekommen war Lou Meyer sah sich kurz vor dem erwähnten Zwischenfall gezwungen, das AMBASSADOR Rennen wegen eines Motorschadens aufzugeben und Shaw gelangte völlig ungefährdet, mit einer Runde Vorsprung auf Snyder zum Ziel. Die aus Indianapolis zur Stunde vorliegenden Berichte sind leider so unvollständig — namentlich auch in technischer Hinsicht, dass wir uns Torbehalten, auf dieses einzige amerikanische Formelrennen zurückzukommen. Für heute mögen noch die Namen der Erstplacierten folgen: 1. Wiibur Shaw (Maserati 3 Liter-8 Zyl. mit Kompressor) 804 km mit 185^071 km/St. 2. Jimmy Snyder. 3. Cliff Bergere. 4. Ted Hörne. 5. Bähe Stapp. 6.- George Connor. 7 Frank Weane. 8. Bill Devore. 9. Toni Gulltoa. 10. Louis Tomei. N DEUTSCHLAND 11 neue internationale Rekorde in Dessau, Zwischen Kilometer 85 und 90 der Rekordstrecke der Reichsautobahn bei Dessau fanden am vergangenen Mittwoch zum zweitenmal Rekordversuche statt, seit diese Piste im Monat Februar ihrer Bestimmung übergeben worden ist. Auf dem mit Hilfe von Lord Nuffield konstruierten, stromlinienförmig verschalten M. G. - Rekord wagen mit 1100-ccm-Motor, versuchte der englische Major Gardner am Vormittag seine eigenen internationalen Rekorde über den Kilometer und die Meile, sowie 5 Kilometer mit fliegendem Start zu verbessern. Im Verlaufe des Winters hatte Gardner alles getan, um eine noch höhere Leistung aus dem ohnehin sehr leistungsfähigen Motor herauszuholen, und er hoffte, die Durchschnittsgeschwindigkeiten über den Kilometer und die Meile um mehr als 20 km/St, hinaufjägen zu können. Dieses Ziel hat er unter recht günstigen atmosphärischen Bedingungen spielend erreicht, indem er über den Kilometer auf 327,570 km/St. (300,3 km/St.) und über die Meile auf 326,954 km/St. (300.2 km/St.) kam. Den Rekord über die fliegenden 5 Kilometer endlich, den er ebenfalls auf M. G., seit Ende Oktober 1937 mit 231,1 km/St, hielt, schraubte er um nicht weniger als 86 km/St, nach oben! Als zweiter Rekordanwärter trat der italienische IN ENGLAND der REIFEN für schwere, schnelle Wagen GENF 3, Rue Louis Duchosal ZÜRICH Walchestrasse 32 Das soeben erschienene und von A. Schnider, Zürich, stammende Plakat, das im ganzen Land herum für den Besuch des am 8. Oktober auf der Schwamendinger Rundstrecke vor den Toren der Landesausstellungsstadt stattfindenden Automofoilrennens um den Grossen Preis der Landi und des Grossen Preises der Schweiz für Motorräder werben soll. Hunters Alfa bei der «fork» arg ins Schleudern geriet, sogar an diesem vorbei huschte. Aber schon am Ausgang der überhöhten Kurve war der rote Italiener wieder an der Spitze vor Dobson und I. F. Conell auf dem hier in England unter.dem Namen «Darracq» bekannten «Talbot». ' Der zweite Lauf führte über 6 Meilen des sog. «Mountain Course» und begann damit, dass Dobsons Vergaser — 3 an der Zahl — am Start Feuer fingen. Erfreulicherweise konnte dieses aber sofort gelöscht werden und wenige hundert Meter nach dem Start war es nicht der Delahaye, sondern der Alfa Romeo, der «sauer» wurde. E« hatte den Anschein, als wäre es zwischen dem Fahrer und seinem Getriebe zu einer kleinen Meinungsverschiedenheit gekommen und damit war es mit dem Interesse auch schon zu Ende. Dobson fuhr sein Rennen dicht gefolgt, aber nicht allzu arg von Conells Darracq gefährdet, nach Hause. Hon. P. Aitken, der zweite Sohn des Zeitungsmagnaten Lord Beaverbrock, auf seinem schnittigen «.Delage» wurde Dritter, und Count T. Heyden verdankt den Stolz, in seinem Delahaye den schnellsten Sportwagen auf Englands Strassen zu besitzen, der Fahrkunst Arthur Dobsons, der aber seines Erfolges nicht recht froh war. Anstatt lauter ausländische Wagen in Front zu sehen, hätte er lieber eine heimische Marke zum Sieg gesteuert. Neben dieser Hauptveranstaltung fanden nicht weniger als 8 Handicap-Rennen über allerlei Distanzen statt, die eine reichlich gemischte Gesellschaft aus den verschiedensten Jahrgängen vereinigten. Am bemerkenswertesten war das Rennen um die Locke King Trophy (160 Pf. St. in Barna), in dem ein kompressorloser, sekr schneller 4,3-Liter- Duesenberg-Einsitzer — der aber schon in der ersten Runde ausfiel — einem von einem älteren Herren gesteuerten, befremdlich aussehenden Graham-Paige-Veteranen über 20 Meilen nicht weniger als 2 Minuten 2 Sekunden Vorgabe zugestehen musste. Dazwischen lagen 13 Renn- und Sportwagen aller Stärken und Altersklassen mit und ohne Kompressor und den verschiedensten Handicaps von 3 Sekunden bis 2 Minuten, was zur Uebersichtlichkeit des Rennverlaufes nicht eben beieine noch höhere Leistung aus dem ohnebin sehr trug. Sieger blieb G. C. B. Sumners 1087-ecm-Kompressor-M.G. V. E. de St. j IN DER SCHWEIZ Bergrennen Valangin—Vue des Alpes. Die bis 31. Mai nachgetragene Nennliste (Ablauf des Meldetermins bei einfachem Nenngeld : 1. Juni 18 Uhr) für das i. Bergrennen der diesjährigen Automobilsportsaison weist bereits die Namen von 26 zum Teil sehr bekannten Experten und Amateuren auf und es besteht kein Zweifel, dass sie bis nächsten Montag, dem endgültigen Nennschhiss, eine beträchtliche Erweiterung er T fährt und somit der Veranstaltung ein grosser Erfolg vorausgesagt werden kann. Aus Raumgründen müssen wir uns für heute damit begnügen, die Liste der vorliegenden Meldungen wiederzugeben : A. Duval, Lausanne, Peugeot 1991 ccm H. Portmann, Basel, Ford 3600 ccm R. Bloch, Chaux-de-Fonds, Citroen 1911 ccm A. Sandoz, Neuenburg, Renault 2400 ccm E. Handschin, Liestal, Fiat 1493 ccm F. Blaettler, Basel, Maserati 1500 ccm H. Stich, Chaux-de-Fonds, Fiat 1089 ccm A. Baehler.'Genf, Citroen 1916 ccm R. Dellsperger, Bern, Peugeot 2140 ccm W. Locher, Zürich, Ford 3600 ccm B. Blancpain, Fribourg, Maserati 1496 ccm L. de Montford, Lausanne, Bugatti 3257 ccm J Quartier, Biel, Lancia 2570 ccm « A. Dattner, Zürich, Fiat 1089 ccm A. Scherer, Basel, Citroen 1910 ccm K. Hahn, Luzern, Bugatti 1990 ccm H. Sauthier, Martigny, Citroen 2867 ccm H. Weber, Suhr, Bugatti 2995 ccm P. Straumann, Basel, Alfa Romeo 2309 ccm W. Bernath, Chaux-de-Fonds, Citroen 1911 ccm W. Santschy, Chaux-de-Fonds, Peugeot 2140 ccm J. Buttikofer, Chaux-de-Fonds. Talbot 3996 ccm A. Mandirola, Genf, Maserati 2992 ccm G. Mergy, Chaux-de-Fonds, Lancia 1352 ccm _ A Pauli, Chaux-de-Fonds, Lancia 1352 ccm M. Wermeille, T.G.S.. B.M.W. 1971 ccm