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E_1939_Zeitung_Nr.037

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2_ AUTOMOBIL-REVUE

2_ AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 5, MAI 1939 - N° 31 feh s ?j£ W !« S im 9^9ebenen Augenblick einen der Rückdrehung entspannt er sich wieder (Gleichstrom von wechselnder Starke daraus zu . i • , t. ... . ,. , T-... I >**^ machen, da sich nur ein solcher ähnlich einem und sorgt dadurch für automatische Ruck- _.„_„.._— Ä .. - ^T*1 richtiggehenden Wechselstrom auf hohe Spannung kehr in die Ausgangslage. Es ist klar, dass CIN I PPUNICPUCC MTlIilCTUfCDIf >Ä3N3 heräustransformieren lässt. Dies besorgt nun der eine solche Vorrichtung den Wagen auch ge- tlH I kUlllllOUllCO HUHO I ff EU IV . ^TIST^^ •• it rf NlS^„Ä^niÄ ^er "TündSJe genüb f "»«f* antretenden Abweichungen W*S^^S aus der eingeschaltet ist. Er stellt im Prinzip nichts weiter Fahrrichtung infolge Wmddrucks ^DSS^ISÄSKS als einen Schalter dar, der immer dann den durch oder Fahrbahnunregelmässigkeiten Sichert. ^jßAVJfiSX^« die Zündspule fliessenden Batteriestrorn blitz- Unser Bild zeigt die Geradlaufsicherung SO, ^FVX^XfiSiWfe^mil fS ^^rZ^n!^Z\^t. wie sie der Mechaniker von der Reparatur- ' >rOSällSSsII genblick wird die Zündspule jedesmal als Trans- Srube aus sieht. ^TSL \t ^TTMJwS^Kr^^S*^ nungsteil sich stark verändert. Dabei entsteht in ^^ ^Mftw^W|KS?M. ihren vielen Hochspannungswindungen aus feinem D l i= 1 l c t| vc | aA VT £•*!*«» -/TV. VW 3>«^4SVT^Y*»i*ylreyc\' Draht ein hochgespannter Strom, der dem Ver- •^•'»••*"*»"«g WT •—«^ i/T\ ^^^^^S^mia^^vA^i teiler und von diesem der richtigen Kerze zuge- ^"^^^^^^^^^^^^^^^^^^"•^•"»" ..,/Tx ^^^^S^wÄll^^sPfev^^K führt wird, zwischen deren Elektroden er als zün- ^jCTSc- \^S&v^'ClvnwBfflPWUKk^«B^' dender «Blitz» überspringt. Der Motor läuft an. Kleckse VOIt GI3C6 'iH ^g^^^^vQ^ffigKS^^jy' Bald kommt wieder die Zeit, wo häufiger So sehen die Kolbenfinge ''•Hp^^i^J^l^^^m^^^^^^^S^Z/' (^feht^ --33-—«^ Speiseeis genossen wird. Da solches manaus > wenn sie der Giess- / lt^vC\^SIF^^SS'9!mBSS^^^i!9lr TT^^YMI^AS , /? Che /°H rt , S lm Strassenverkajif erhältlichst ^^"KeÄ I VYI^MI^W m4 daber auch mal etwas davon lm Mf ^\J4/fMj&LAJ M fy W agen durch feine Stege mitein- \ \jrF9ffik«MHKF^C\»J'7 trjfrysy/fgi 1 *^- -fW^^ff^fcf .g verzehrt wird, besteht immer die Möglich- ander zusammen, da man ^^JESöapöWS^^W^^^biil^ keit> dass £2£tf££lt—^^^B^^J^£r^ man gelegentlich das Wagenpolster si 0 J e alle miteinander auf ^im^B^^ßa^^^>S>^\>^3fr damit bekleckert. Um solche Flecken wieder g^V0 Ä d £

NO 37 _ FREITAG, 5. MAI 1939 AUTOMOBIL-REVUE TOURISTIK Gastfreundlicher Empfang den ausländischen Ausstellungsbesuchern! Gewisse Auswüchse, die sich letztes Jahr gegenüber ausländischen Automobilisten in Form von Abreissen der Clubfähnchen, Beschimpfungen usw., leider ereignet haben, berechtigen zu einem energischen Appell an die gesamte Bevölkerung, sich im Jahre der Landesausstellung allen ausländischen Gästen gegenüber, gleichgültig aus welchem Lande sie kommen, streng neutral, korrekt und höflich zu verhalten. Denn einmal nützt man seiner politischen Einstellung mit Anpöbeleien herzlich wenig, und zum andern erweist man dadurch dem eigenen Lande einen schlechten Dienst. Jeder fremd© Gast darf eine freundliche Aufnahme voraussetzen* wie dies auch für die Schweizer in den verschiedenen Auslandsstaaten stets der Fall und eine Selbstverständlichkeit ist. Man kann sich auch auf diesem Gebiet das Vorgehen des Auslandes wieder einmal als nachahmenswertes Vorbild nehmen. In der französischen Tagespresse der Riviera wird z. B. periodisch in Fettdruck ein Aufruf erlassen, der die Bevölkerung des Departements Alpes-Maritimes ersucht, trotz allen politischen Spannungen Ruhe zu bewahren und allen ausländischen Gästen mit Höflichkeit zu begegnen, von woher sie auch kommen und welches auch deren Verhalten sei. Die unnützen < Nadelstiche » m Form von Belästigungen können nach und nach gefährlich werden. Frankreich verachte die Urheber solcher Exzesse, die sich damit unwürdig machen. Es wäre am Platz, wenn mit dem Beginn der Landesausstellung auch auf Schweizergebiet eine analoge Aktion durch die zuständigen Behörden eingeleitet und die Bevölkerung, vor allem die Schuljugend, vor Auswüchsen gewarnt würde. 1939 — das Jahr der schweizerischen Landesschau — soll auch das Land der schweizerischen Höflichkeit, Anständigkeit und Gastfreundschaft sein ! VORFÜHRUNG VON GELÄNDEFAHRZEUGEN IN BERN Der neue Schweizeitank, der eine eindrucksvolle Demonstration seiner Geländegängigkeit gab. Stvassenvevlceh» 32 Fahrbewilligungsentzüge — davon 12 wegen Angetrunkenheit. Genfer Bilanz für das 1. Quartal 1939. Einer Mitteilung des Genfer Justiz- und Polizeidepartements- zufolge sind vom 1. Januar bis 31. März 1689 insgesamt 32- Fahrbewilligungen entzogen worden, davon 10 für die Dauer eines Monats. In 12 Fällen bildete, Angetrunkenheit des Lenkers den Grund zu dieser Massnahme (gleichgültig, ob sich dabei ein Uhfall ereignete oder nicht); 7 Entzüge erfolgten wegen Nichtanpassung der Geschwindigkeit an die Strassen- und Verkehrsverhältnisse, 5 wegen Verletzung des Vortrittsrechts, 3 aus gesundheitlichen Gründen und je einer wegen gerichtlicher Verurteilung, wegen Verweigerung der Beförderung eines Kunden (Taxichauffeur), wegen Linksfahrens, wegen Fährens mit einem nicht abgenommenen und nicht versicherten Motorrad und wegen Ueberlassung des Fahrzeuges an eine Person, die sich nicht im Besitz der Fahrbewilligünfc befand. Verkehrsregelung mit Humor. Bei den Festlichkeiten am Geburtstag, Hitlers haben ,die von der ^Berliner-Polizei in Betrieb genommenen Lautsprecher-Autos ihre Feuerprobe bestanden. Der riesige Verkehr, der sich an einem Brennpunkt der Siegessäule entwickelte, floss glatt ab, wiewohl er nur von einem'dieser Wagen 1 ' überwacht wurde. Das Fahrzeug, das ununterbrochen in langsamem Tempo um die den Mittelpunkt des Kreisverkehrs bildende Säule herumfuhr, hatte um so mehr Erfolg, als die von ihm durch Lautsprecher erteilten Weisungen in humorvolle Torrn-gekleidet waren. Die Mahnung an den « Herrn mit dem schönen hellgrauen Hut, den Radfahrweg freizugeben» stiess auf ebenso verständnisvolles Schmunzeln des Publikums wie die Aufforderung, an die —r- in Wirklichkeit nicht mehr ganz — «junge» Dame, «ihre Füsschen beim Ueberscnreiten des Fahrdammes etwas schneller in Bewegung zu setzen ». Die erzieherischen Ergebnisse dieses Verfahrens sind, wie der unfallfreie Verlauf des Tages beweist, grösser als sie sich im allgemeinen durch gebührenpflichtige Verwarnungen erzielen lassen, abgesehen davon, dass die mit einem Mindesteinsatz an Beamten erreicht werden, A. C. S. SEKTION BERN. Geländer und Orientierungsfahrt. I*ür die am 13. Mai im Emnientäl stattfindende erste sportliche Veranstaltung: ist • das Reglement vor-einigen Tagen erschienen. Es bestimmt, dassj den Konkurrenten ..die Prüfungsstreck«; kurz: vor dem Start auf der Tjufourkarte .eingezeichnet übergeben wird und diese im weiteren die Fahrt nach der ebenfalls beiliegenden offiziellen Marschtabelle- zu richten haben. Die Marschtabelle enthält Durchfahrteorte, Distanzen und Fahrzeiten, s» flass weitere Rechnereien des Teilnehmers dahinfallen'und er sich mit seinem Mitfahrer vollständif auf die Erkundung der Strassen und die Zeitmessung konzentrieren kann. Damit wurde vermieden, dass der Wettbewerb zu einer blossen mathematischen Denkaufgabe ausartet. Der Start erfolgt in Signan, von wo au« die Konkurrenten in Abständen von 5 Minuten auf die schieifenartig angelegte Strecke gewiesen werden. Diese bedient sich vorzugsweise der H. und III. Klaßstrasseni just das, was es braucht, um als Geländefahrer- gestehen zu können, Dabei ist der Parcours nicht übermässig schwer und kann von allen gebräuchlichen Personenwagen — auch von ausgesprochenen Kleinwagen — bestritten werden. Anmeldungen für die Gelände- und Orientierungsfahrt sind dem Sektionssekretariat auf dem offiziellen Anmeldeformular bis spätestens Freitag den 12;-Mai, 17 Uhr, einzuschicken. *!«©>•• •»«!«»•* CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG Monatsversammlung: Samstag, den 6. Mai 1939, im Glublokal «Weisses Schloss», Luzern. Mit Rücksicht auf die wichtigen Traktanden erwarten wir vollzähliges Erscheinen. Der Vorstand^ SCHWEIZ. GESELLSCHAFT DER MOTOR- FAHRER-OFFIZIERE. Am letzten Samstag versammelte eich die Gesellschaft der Motorfahrer- Offizi.ere in Bern zur 7. ordentlichen Generalversammlung. Der Zentralpräsident, Hr. Oberstlt Spreng, freute sich, unter den «ahlreichen Anwesenden unsern Waffentshef, Herrn Oberst- Divisiönar Jordi .und unsern verehrten Herrn Oberst Ruf begrüssen zu können. Die ordentlichen Traktanden wurden in kürzester. Zeit erledigt. Dann hörten wir einen Vortrag von Herrn Lt. Erpf, Beamter der