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E_1939_Zeitung_Nr.043

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Eine internationale

Eine internationale Sternfahrt für Autocars 15./16. Juni in Montreux. Unter dem Patronat des Verkehrsvereins Montreux und der Sektion Waadt des AGS findet am 15. und 16. Juni ein aueschliesslich für Gesellschaftswagen reserviertes Rallye mit Ziel in Montreux .statt. Die Veranstaltung setzt sich zusammen aus einer Distanzfahrt, wobei im Klassement auch die von. den Teilnehmern überwundenen Höhen- differenzen mitberücksichtigt werden, aus- einer Start- und Bremsprüfupg. einer Lenkeinschlagsprüfung Und einem Bequemlichkeits- und Schönheitswettbewerb Der Gabentisch wartet für ein Drittel der Konkurrenten mit Preisen auf; daneben winken eine .ganze Anzahl von Spezialpreieen. Als sportlicher Leiter der Veranstaltung amtet Herr Baunijgartner, Sportpräsirtent der Sektion Waadt des ÄCS, dem die Herren W. E. Huber (Bern) und Zwahlen (Lugano) als Kommissäre zur Seite stehen. i Lauter Maserati an der Coppa Princlpessa di Piemonte. Am nächsten Sonntag gelangt auf der Posil- HPiPo-Rundstrecke bei Neapel die Coppa Principessa di Piemonte zur Wiederholung, ein Rennen, bei dem sich die Teilnahmeberechtigung auf 1K- Liter-Rennwagen . beschränkt. 16 Konkurrenten haben dafür i^re Meldung abgegeben — und alle 16 erscheinen auf Maserati am Start. Die Maserati- Fabrik seihst tritt mit Taruffi, Villoresi, Rocco, Cortese und Graf Trossi an, zu denen sich noch acht weitere italienische Einzelfahrer gesellen. Internationales Gepräge erhält der Kampf durch die •Teilnähme des Schweizers Hug, der sich in der letzten Auflage dieses Rennens als Fünfter klassierte, durch den Start des Deutschen Pietsch und des Engländers' Wakefield. Sofern das Wetter nicht einen dicken Strich durch die Rechnung zieht, dürfte der von Trossi geschaffene Rundenrekord, der auf etwas über 104 km steht, die längste Zeit •gelebt" haben. Die vollständige Startliste präsentiert eich -wie folgt: Trossi, Wakefield, Pietsch, Villoresi Luigi, Taruffi, Cortese, Rocco, Bianco, Plate, Romano, Capelli, Pelassa, Corsi, Baruffi, Barbieri und Hug, •alle auf Maserati. Neue Miller-Rennwagen in Indianapolis. Beim Rennen um den Grossen Preis von Indianapolis, das am 30. Mai in Amerika stattfinde*, über die • Strecke von 500 Meilen führt und dieses Mal nach der internationalen Grend-Prix-Formel ausgetragen wird, starten, nach USA-Meldungen, drei neue Rennwagen des amerikanischen Konstrukteurs Miller. E« handelt sich -um eine neue Rennwagenkonstruktion, bei der die Sechszylinder- Kompressor-Motoren — ähnlich wie bei der Auto- Union — im Wagenheck untergebracht sind, wie der Konstrukteur überhaupt bei «einen deutschen Occasionen 15 PS, 1939 4türige Limousine nur 300 km gefahren, mit voller Fabrikgarantie, aus Privathand billig abzugeben. Anfragen unt. Chiffre Z 6597 an die Automobil-Revue, Bureau Zürich. 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Wiederholung erlebt, bringt neben acht Franzosen, bei denen es sich zum TeiV um weniger bekannte Namen handelt, auch die Schweizer de Graffenried und Mandiröla (beide anf Maserati), die Deutschen Roese (B.M.W.), Dipper und Joa (Maserati) von der süddeutschen Renngemeinschaft, den Holländer "Herkuleyns (M.G.) und den Rumänen Cristea (B.M.W) an den Start. Bei der vorjährigen Austragung dieses Rennens sicherte sich der verstorbene Zürcher Gübelin den zweiten Platz. Der Schweizer Hug im Grossen Preis der Plcardie. Obwohl der Grosse Preis der Picardie auf der Rundstrecke von Peronne erst für den 11. Juai bevorsteht, halten die Organisatoren bereits me Meldungen von Alfa-, Maserati- und E.R.A.-Piloten in Händen. Definitiv hat sich u. a. auch der Schweir zer Hug eingeschrieben, dem die französische Fachpresse ein besonderes Kränzlein windet, wenn: sie schreibt, die Nennung dieses Spezialisten der 1%- Literklasse, der sich in Tripolis gegen die grossen Asse des Volants so glänzend geschlagen, bedeute für die Veranstalter einen grossen Gewinn. " Das Rennen um die Nuffield-Trophae, das am 10. Juni im Doninffton-Park über 64 Runden = ca. 320 Kilometer zum Austrag gelangt, stellt insofern ein Novum dar, als es erstmals den Rennwagen mit Motor bis zu 1,5 Liter Hubvolumen reserviert bleibt. Rennmanager Mr. Craner * setzt alle Hebel in Bewegung, um die offiziellen Fabrikmannschaften von Mercedes-Benz, Maserati und Alfa Romeo an den Start zu bringen. Doch hat die Sache einen Haken, indem am Tag darauf — also am 11. Juni — in Peronne der Grosse Preis der Picardie, ebenfalls für 1,5-Liter-Renhwagen durchgeführt wird und es ist wohl damit zu rechnen, dass jener Organisator mit der'besseren Besetzung wird rechnen können, der ein saftigeres Startgeld BU offerieren in der Lage ist. Auch gilt es den Start von E.R.A. abzuklären, da man die schnellen Renner au« Bourne in Peronne als traditionelle Starter .. und Sieger kennt. Es macht den Anschein, dass E.R.A. in beiden Rennen an den Start geht, und zwar in Donington. zum mindesten mit Dobsön auf dem 1939er-Modcll' und in Frankreich mit Holt auf dem letztjährigerj Werlswagen. t i Innenlenker, 7 PS, neueres Modell, neue Occasion, 4 Türen, 4 Plätze, m. Garantie. Sehr interessanter Preis. 2 T., mit Karosserie und Grand Garage Economlque, Möbelkasten, revidiert. Rue Village-Suisse, Preis Fr. 2000.—. Plainpalais-Genf. Off. an Postfach 10710, Marbach (St. Gallen). Vertausche Bugatti 4/6plätzig, nicht über 14 St.-PS. (43,44) 9112 H. 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So ist denn in der grossen, geräumigen Halle des Flugwesens, die sioh unmittelbar an den Strassenverkehrs-Pavillon anschliesst, eine prächtige Schau entstanden, die dem Mann vom Fach wie dem Laien eine Menge des Interessanten zu bieten vermag. Beim Betreten des weiten Raumes sieht man sich einer schlichten Ehrentafel mit den Namen aller jener unvergesslichen Landsleute gegenüber, die in der Schweizer Luftfahrt Pionierarbeit geleistet haben. Man wird an die Taten eines Bider, Cuendet, Spelterini, Durafour, Mittelbolzer, Cärtier usw. erinnert, ebenso an jene Männer, die heute in unserer Verkehrsaviatik und im Sportflugwesen an leitender Stelle stehen, wie Ing. Ihre Steuerung flattert, dann rasch einen Stabilisator „Look" montieren lassen 1 , innert 10 Minuten. Cteell, A. Comte, Prof. Ackeret, Dir. Isler, Dir. Piilichody, H. Schreiber u. a, — Die gewaltige Entwicklung" der schweizerischen ' • ' ' - l Preis ohne Montage Fr. 20.—. In jeder Garage erhältlich. E. 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Nur ernsthafte Käufer wollen sich melden. Offerten unter Chiffre 16860 an die Automobil-Revue, Bern. illustrieren übersichtliche Graphiken, welche die Aufwärtsbewegung im Passagier-, Post- und Frachttransport sowie in bezug auf die Flugzeuge und den zurückgelegten Flugweg von 1922 bis 1938 vermitteln. Eine begreifliche Anziehungskraft auf jung und alt übt der aufgestellte vordere Rumpfteil einer modernen Douglas-Maschine der Swissair aus, ferner ein sauber gefertigtes Relief, das einen mit allen Schikanen der Neuzeit ausgestatteten Lufthafen darstellt und aus dem auch hervorgeht, wie die grossen Kreuzer der Lüfte durch, das Peilverfahren über die Einflugschneise zum Ländeplatz gelotst werden. In diesem Zusammenhang wird sodann ein Fernschreiber vorgeführt, der den Flugzeugen alle Nachrichten übermittelt, welche zur Sicherung des Verkehrs in der Luft und am Boden wesentlich beitragen. Auch das Wesen der Funkpeilung findet an beweglichen Modellen eine sehr gelungene Demonstration. — Ueber die Konstruktionsbeschaffenheit von Präzisionspropellern sowie von andern wichtigen Flugzeugbestandteilen gibt die Schau gleichfalls eingehend Aufschluss. Die persönliche Ausrüstung eines-Fliegers'aller

; • • ' • * • ! * • JJO 43 — FREITAG, 26. MAI 1Ö39 AUTOMOBIL-REVUE nicht Übergängen, reichhaltige Armaturenbretter mit allen erdenklichen Bordinstrumenten sind zu bewundern und sohliesslich räumte man auch der Bodenorganisation bei der Beihandlung des Verkehrsflugwesens den ihr gebührenden Platz ein. Die Sportfliegerei, deren Entwicklung eich in unserm Lande noch in den Anfangsstadien befindet, ist vorab durch ein bei den Dornier-Werken in Altenrhein erbautes Bücker-«Jungmann»-Flugzeug vertreten, das für Schulung, Sport und Akrobatik als Maschine, par excellence bezeichnet werden kann. Wer »ich. für die Konstruktion dieses Typs besonders interessiert, dem steht ein autogen geschweisstes Rumpf r gerüst zum Studium zur Verfügung. , t Entsprechend der Bedeutung, die sie heute bei uns gewonnen haben, sind auch Segelflug und Modellflug ausführlich zum Wort gekommen. In zwei grösseren Werkstätten- hobeln und zimmern mehrere Arbeiter ununterbrochen, Einzelbestandteile werden sozusagen am laufenden Band fertiggestellt und über dem Besucher — im freien Räume — erinnern, neben kleinen Modell-Freiballons, ein kühner Segler und verschiedene Flugmodelle an die Herrlichkeiten dieses immer weitere Volkskreise erfassenden Sportes. Ein Relief erläutert auf «tine für Der Bundesrat hat an die Regierungen der Kantone ein Kretsschreiben gerichtet, womit er ihnen den BundesratsbescMuss v. 23. Mai 1939 betreffend die Abänderung von Art. 10 und Art. 65, Abs. 2, MFV übermittelt. < Danach — bemerkt er — kann das Höchstgesamtgewicht, wenn der Motorwagen mit im Inland erzeugten, nicht flüssigen Treibstoffen betrieben wird, wie folgt erhöht werden : a) für Motorwagen bis auf 12,5; b) für Dreiachser bis auf 14,5 t; c) für LastenzDge, wenn der Zugwagen ein schwerer Lastwagen ist. bis auf 17,5 t. Diese Erhöhungen können selbstverständlich nur im Rahmen aller andern Vorschriften der MFV über die Festsetzung des Gewichts (Art. 11 : Belastung des Fahrgestells; Art. 14, Abs. 5 : Reifendruck; Art. 55 : Achsbelastung) erfolgen. Die Experten werden auch der strikten Einhaltung der Bremsvorschriften ihre besondere Aufmerksatokeit schenken müssen. . ,., Die Gründe für diese Massnahme. ... jedermann verständliche Weise die Prinzipien des Hangwind- und Ihertnrk-Segelfluges und prächtige Photos gewähren einen Einbliok in den Segelflugbetrieb des Ae. G. S. Bei einer Abteilung dieser Schau mag besondere der Techniker länger verweilen, dort nämlich, wo da« Institut für ,F lugzeugstatik der E.T.'H. Spannungsm