Aufrufe
vor 5 Monaten

E_1939_Zeitung_Nr.044

E_1939_Zeitung_Nr.044

wird sich mit Ausnahme

wird sich mit Ausnahme des Urnerloches leider noch gedulden müssen. Bedauerlicherweise — denn gerade diese Strecke schreit infolge starker Staubplage und regen Fussgängerverkehrs direkt nach unverzüglicher Verbesserung ! Die Arbeiten an der Teilstrecke Urnerloch-Hospenthal haben die Urner bereits in Angriff genommen, dagegen soll die eigentliche Nordrampe übers Mätteli bis zur tessinischen Kantonsgrenze erst 1942 (!) ausgebaut werden. In den Rahmen der Forderung auf durchgehenden Ausbau unserer Gotthardroute gehören selbstverständlich auch Verbesserungen hinsichtlich Bahntransport der Motorfahrzeuge bei unpassierbarer Strasse. Wohl existieren eine Reihe von Projekten, welche auf die Möglichkeit der Offenhaltung dieser internationalen Route auch in den Wintermonatem — vorläufig zur Bezwingung der Tremola — hintendieren. Selbst bei Verwirklichung des einen oder andern wäre jedoch die ganzjährige Befahrbarkeit der Gotthardstrasse noch lange nicht gelöst, denn auch die auf der Nordrampe gelegene Schöllenen stellt eine Winterbarriere dar, welche nur durch gewaltige technische Hilfsmittel bezwungen werden könnte. Für die nächsten Jahre verspricht daher einzig die Verbesserung aller mit dem Bahntransport zusammenhängenden Verhältnisse Erfolg. Bereits sind die VerLadeeinrichtungen dank der Anschaffung von Spezialwagen durch die SBB ganz wesentlich verbessert, -Transportzeiten und -Taxen den Wünschen der Automobilisten nach Möglichkeit angepasst worden. SfeAiwe sehe Die Begehung der Prageistrasse. Wie wir bereits in unserer letzten Nummer erwähnten, war auf Donnerstag den 23. Mai eine Begehung der Prageistrasse durch die beiden parlamentarischen Kommissionen vorgesehen. Neben dem Vorsteher des Eidg. Volkswirtschaftsdepartements und dem eklg. Kulturingenieur nahmen auch Beihördenvertreter von Schwyz und Qlarus am Augenschein teil Etwas unterhalb Gutentalboden blieben die Postautos im Schnee stecken. In dreistündigem Marsch bei nicht gerade idealer Witterung wurde das ganze Trasse der projektierten Prageistrasse vom Muotata] bis ins Klöntal begangen. Die im Anschluss an die Besichtigung in Glarus vorgesehene Sitzung der ständerätlichen Kommisision wurde auf die erste Sessionswodhe verschoben, nachdem die Vorlage bereits in Schwyz durchberaten worden war. Abzuklären bleibt also nur noch die Frage der prozentualen Beteiligung des Bundes. Bekanntlich sieht das vorgelegte Projekt eine Gesamtlänge der Strasse von Hintertal bis Vorauen von 21 km vor, wovon 16,4 auf die schwyzerische und 4,6 km auf die glarnerische Teilstrecke entfallen. Die Kosten für die leider nur auf 4,6

JJO 44 _ DIENSTAG, 30. MAI 1939 AUTOMOBIL-REVUE IN DER SCHWEIZ Zulassung von Militärfahrern bei Sportveranstaltungen. Es war ein verdienstvolles Bestreben verschiedener ACS-Sektionen, bei den sportlichen Veranstaltungen der letzten Jahre (Bergrennen, Zuverlässigkeitsfahrten usw.) jeweils auch den Offizieren der Motorfahrertruppen die Möglichkeit zur Teilnahme gewährt zu haben. Nachdem nun in einer ganzen Reihe von Kantonen auch die regionalen Organisationen der Motorfahrer-Unteroffiziere und-Soldaten ins Leben gerufen worden sind, erscheint die Frage näherer Prüfung wert, ob es nicht angezeigt wäre, die sportlichen Veranstaltungen des ACS den Mitgliedern dieser Verbände zu öffnen. Die Berner Militär-Vielseitigkeitsprüfung hat den deutlichen Beweis dafür erbracht, wie gross auch bei den Unteroffizieren und Soldaten das Interesse für ausserdienstliche automobilistisohe Betätigung durch Teilnahme an geeigneten Wettbewerben ist. Es liegt auf der Hand, dass man damit dem Automobilsport neue Interessenten zuführen könnte. Durch Zweiteilung der militärischen Konkurrenten in die Kategorien Offiziere einerseits und Unteroffiziere und Soldaten anderseits Hesse sich ein geeigneter Weg finden, um den verschiedenen Anforderungen genügen zu können. Ueber die Belebung des Autosports hinaus aber bedeutete ein solches Vorgehen einen Dienst an der Landesverteidigung. V Rheineck—Walzenhausen vorverschoben auf 25. Juni. Wie uns gemeldet wird, haben sich die Organisatoren der Nationalen Bergprüfungsfahrt Rheineck-Walzenhausen veranlasst gesehen, die Durchführung dieser Veranstaltung auf 25. Juni vorzuverlegen, weil am 9. Juli, dem ursprünglich vorgesehenen Datum, das st. gallische Kantonalturafest stattfindet. Die Nationale Gelände- und Orientierungsfahrt vom 1. Juli nächsthin als automobilistischer Teil des Auto-Ski-Meetings von Gletsch wird von der Sektion Luzern des A. C. S. durchgeführt. Wie wir dem »eben erschienenen Reglement, d. h. den Ausfüh- •ungsbestimmungen zum Sonderreglement entnehmen, werden die zu lösenden Aufgaben jedem Fahrer unmittelbar vor dem Start in einem verschlossenen Briefumschlag, der auch das Bordbuch enthält, schriftlich übergeben. Die Aufgaben werden teilweise nach der Detailkarte 1:250 000 des Automobil- Clubs der Schweiz «Die Schweiz im Auto», Ausgabe 1939, bewertet. Es wird daher jedem Konkurrenten empfohlen, die Blätter 1, 2, 3 und •* dieser Karte oder dann den offiziellen Automobilführer der Schweiz des A.C.S., Ausgabe 1939/40, an Bord mitzuführen, welcher die gleiche Karte, jedoch in 12 Blätter aufgeteilt, enthält. Der Start des ersten Wagen« erfolft um 9 Uhr vormittags, wobei die Uebergabe des Bordbuches im erwähnten Briefumschlag als Startzeichen gilt. Gestartet wird auf dem Schulhausplatz des Dulaschulhauses an der Pilatusstrasse in Luzern, allwo sich Fahrer und Mitfahrer mit ihren Wagen zwischen 8.00 und 8.30 Uhr einzufinden haben. Schon hier besteht Gelegenheit, mit Strafpunkten gesegnet zu werden, dann nämlich, wenn die Besatzung erst nach 8.30 Uhr am Startplatz eintrifft; pro Sekunde Verspätung erhält sie 1 Strafpunkt aufgebrummt. Taucht sie aber erst nach 9 Uhr an Ort und Stelle auf, dann ist es um ihre Teilnahme an der interessanten Konkurren« geschehen: ihr Wagen wird nicht mehr abgenommen. Ist das Startzeichen erfolgt, so haben die Fahrer den Schulhausplatz sofort zu verlassen und der Briefumschlag darf erst geöffnet werden, wenn sich das Fahrzeug nicht mehr in Sicht des Schulhausplatzes befindet Während der Gelände- und Orientierungsfahrt haben die Konkurrenten selbstverständlich die bestehenden Verkehrsvorschriften strikte zu beobachten; Reklamationen als Folge von Streckenversperrungen etc. können nicht eingereicht werden. — Ziel der Fahrt ist das Hotel Rhonegletscher in Gletsch, wo am Sonntag, den 2. Juli, punkt 16 Uhr, die Preisverteilung stattfindet und jeder Pilot mindestens ein Andenken erhält. Soviel zur automobilistischen Seite der Konkurrenz. Zum Skirennen und zur Kombination Auto-Ski ist folgendes zu sagen: Das Skirennen besteht aus einem leichten Abfahrtsslalom,, welcher Sonntag, den 2. Juli, vormittags, auf der Strecke Mutthorngrat-Station Muttbach nur in einem Lauf gefahren wird. Instruktionen werden den Skifahrern Samstag, den 1. Juli, 19.30 Uhr, im Restaurant des Hotels Rhonegletscher in Gletsch erteilt. Für die Teilnehmer, die an der Gelände- und Orientierungsfahrt u n d am Skirennen teilgenommen haben, sind folgende Kombinationen vorgesehen: a) Kombination für Herren, wobei die in beiden Konkurrenzen gewonnenen Punkte addiert werden. Sieger ist, wer die grösste Punktzahl erreicht b) Kombination fQr Damen, welche als Pilotm eines Wagens an der Gelände- und Orientierungsfahrt und sodann am Abfahrtsslalom teilgenommen haben. c) Kombination «Sie und Er» für je eine Dame und einen Herrn, die beide im gleichen Wagen an der Gelände- und Orientierungsfahrt starteten und auch am Abfahrtsslalom konkurriert haben. Alle Teilnehmer am Abfahrtsslalom haben sich laut Art. 42 der Wettlaufordnung des S.S.V. versichern zu lassen. Anmeldungen werden bis Donnerstat, den 2 2. Juni, 18 Uhr, zum einfachen Nenngeld (Fr. 20.— pro Wagen für die nationale und Fr. 10.— für die militärische Veranstaltung), und bis Montag, den 2 6. Juni, 18 Uhr, zum doppelten Nenngeld (Fr. 40.— pro Wagen für die nationale und Fr. 20.— für die militärische Konkurrenz) vom Sekretariat der Sektion Luzern des A.G.S., Löwenstrasse 3, Luzern, Tel. 2.01.70, Postcheckkonto VII/2637, entgegengenommen. IN FRANKREICH Eine hervorragende Leistung erzielte der Franzose Robert B«aoist mit einem serienmässigen Bugatti-Tourenwagen (3,3 Liter- Motor), indem er auf der 2,5-Kilometer-Bahn des Autodroms von Montlhery im Verlauf einer Stunde 182 km 638 zurücklegte. In den beiden letzten Runden kam er auf eine Durchsohnittajeschwindigkeit von rund 196 km/St. Der Talbot-Rennwagen mit 3-Liter-Kompressormotor startet in Reims. Bau eines 1,5-Liter-Rennwagens vorgesehen. Ein Gerücht, das in Fachkreisen kürzlich die Runde machte (von uns aber nicht wiedergegeben wurde) und von einer Aufgabe der Konstruktion des 3-Liter-Kompressormotors durch Talbot wissen wollte, ist nun von der Fabrik in Suresnes in aller Form dementiert worden. Der Bau dieses Motors hätte nicht den geringsten Unterbruch erfahren, "vielmehr sei beabsichtigt, einen Rennwagen mit diesem Motor im Grossen Preis von Frankreich in Reims (9. Juli) an den Start zu schicken 1 . Man sei allerdings der Auffassung, dass es unklug wäre, alle Mühe und allen materiellen Aulwand nur auf Vervollkommnung dieses 3-Liter-Kompressormotors Der kleine Qualitätswagen m verwenden, zumal ja die gegenwärtige Formel in lH Jahren verabschiedet würde. Vielmehr widme man eich mit Wirkung ab sofort auch der Konstruktion von 1,5-Liter-Motoren, da alles darauf hindeute, dass die momentan gültigen Bestimmungen durch eine l,5-Liter-G.P.-ForJnel abgelöst werden. Gute Besetzung Im 2. Wiener Höhenstrassenrennen. Am 11. Juni wird auf der 4,3 km langen Strecke am Kahlenberg (8% max. Steigung — 196 m Höhenunterschied) das 2. Wiener Höhenstrassen-Rennen ausgetragen. Die Organisatoren können sich über eine ausgezeichnete Besetzung ausweisen, sind doch bei den Rennwagen die Spitzenfahrer des Auto-Unionund Mercedes-Benz-Stalles gemeldet Zwickau entsendet Hans Stuck und Hermann P. Müller, während die Untertürkheimer Farben durch Hermann Lang und Manfred von Brauchitsoh verteidigt werden. Müller und Lmng starten auf den 3-Liter- Grand-Prix-Wagen, Brau«hitsch und Stuck dagegen auf den alten Formelwagen. Was das Rennen der Sportwagen anbetrifft, so steht schon heute fest, dass BMW die erste Geige spielen wird. Die Neumann-Neander-Wagen, ein Fiat und ein MG greifen ebenfalls in den Kampf ein. Neue Rekorde bei den Kleinsten. Dtr Italiener Ctcchlni erreicht auf einem WSgelchen von 350 ccm ein Stundenmittel von 146,8 km. Auf der Autostrasse Florenz—Meer unternahm am letzten Donneretag der Italiener Gecchini mit einem von ihm selbst konstruierten Wagen, dessen Motor einen Zylinderinhalt von 360 ocm aufweist, einen Angriff auf die Weltrekorde dieser Klasse, wobei er es auf die bisherigen Bestleistungen über den Kilometer und die Meile abgesehen hatte. Das Unternehmen wurde erfolgreich abgeschlossen, denn währenddem der frühere Meilen- wie auch der Kilometerreiord auf 124,7 km standen, erreichte Ceccini in der Hin- und Rückfahrt über die Meile ein Mittel von 146,541 km und über den Kilometer ein solches von 146,878 km. Ein Rundstreckenrennen in Holland. Aber nur die Touren- und Sportwagen. Dem Beispiel anderer Länder folgend, die bisher Rundstreckenrennen durchgeführt haben, soll nun am 3. Juni auch in Holland eine derartige Konkurrenz stattfinden. Als Schauplatz dafür ist eine Rundstrecke bei Zandvoort vorgesehen. Wenn auch Rennwagen dabei vorläufig noch nichts zu suchen haben, so soll doch die Absicht bestehen, den Zuschauern durch v. Brauchitsch einige «Demonstrationsrunden» auf einem Mercedes-Benz vorfahren zu lassen. Die bisherigen Meldungen sollen die Marken B.M.W., Borgward, Opel, M.G., Fiat, Amilcar, Bugatti, Lancia, Citroen, Ford, Packard, Delahaye, Buick und Chrysler umfassen. COMPOUND 1939 ist vollständig neu im technischen Aufbau wie in der Ausführung 4 Zyl., 7-PS-Motor (6 Steuer-PS). Effektive Leistung 35 PS. 4 Vorwärts- u. 1 Rückwärtsgang. Vorderradantrieb. Vollschwingachsen Die COMPOUIMD Bauart vereinigt Carrosserie und Chassis zu einer steifen Einheit. Chassisträger aus vergütetem Leichtmetall Alpax. Ihre Festigkeit entspricht der Festigkeit des Längsträgers eines 2-Tonnen- Lastwagens. Ausserordentliche Sicherheit Unerreichte Strassenhaltung und Abfederung leicht — schnell — geräumig — sparsam findet nicht seinesgleichen auf dem Markt, denn er ist ein HOTCHKISS-PRODUKT Vertreter für Bern: H.Schmidt & Co., Belpstrasse 30b Vertreter für Zürich: P. Glättli, Hofwiesenstrasse 10 Vertreter für Basel: Bader & Co., Burgfelderstrasse 11 Vertreter für Neuenburg: Garage des Trois Rois, La Chaux-de-Fonds IN DEUTSCHLAND IN ITALIEN. IN HOLLAND Der neue AMILCAR Compoond 1939 Sofort lieferbar Verlangen Sie Auskünfte beim Konzessionär für die Schweiz: Grand Garage E. IM AURER, Tranchees 50, Genf 33 Piloten bestreiten heute den Grossen Preis von Indianapolis. Wenn heute nachmittag das Startzeichen zum 500-MeiIen-Rennen von Indianapolis, der einzigen automobilsportlichen Veranstaltung, weloher in den U S. A. einige Bedeutung zukommt, erteilt wird, dann brausen 33 Konkurrenten auf Formelwagen über die berühmte Todespiste dahin. Dies nämlich ist die maximale Teilnehmerzahl, die das Rennreglement fulässt. Die Anmeldungen erreichten zwar — wie alle Jahre — das halbe Hundert, die sich aber einem Ausscheidungsrennen unterziehen mussten, bei dem 10 Runden herunterzuspulen waren. Unter den startenden Piloten finden wir u. a Jimmy Snyder, Rex Mays, Floyd Roberts (den letztjährigen Sieger), Lou Meyer und Wilbur Shaw, der einen Maserati steuert. Besonderem Interesse begegnen natürlich die Miller-Heckmotor-Wagen, die schon 1938 gemeldet waren, dann aber nicht rechtzeitig fertig wurden. Wakefleld (Maserati) siegt In Neapel. Im Rennen nm die Coppa Principessa die Piemonte, das am vergangenen Sonntag auf der Posillipp-Rundstrecke in Neapel ausgetragen und von lauter Maserati bestritten wurde, fuhr der Engländer Wakefield einen wohlverdienten Sieg über seine italienischen Gegenspieler heraus, indem er mit einem Vorsprung von rund einer Minute vor Taruffi durchs Ziel schoss. Resultate: 1. Wakefield, England (Maserati), 240 km in 2:24:50.8 = 102, 454 km/St.; 3. Taruffi (Maserati) 2:25:45,6; 3. Cortese (Maserati) 2:27:26; 4. Villoresi Luigi (Maserati) 2:28:39; 5. und 6. Bianco und Barbieri, je eine Runde zurück. Bugatti-Doppelsieg im Grossen Grenzpreis. Am Grand Prix des Frontieres, der am Pfingstmontag auf der Rundstrecke von Chimay gefahren wurde, kam seit langem erstmals wieder Bugatti zu Ehren, indem es Trintignant und Brusle gelang, einen Doppelsieg zu landen. Zu Beginn des Rennens lagen sich der nachmalige Sieger und die Maserati-Fahrer Joa und Loyer ständig in den Haaren, doch sah sich Loyer schon in der 3. Runde infolge Maschinenschadens zur Aufgabe gezwungen. Resultate: Rennwagen: 1. Trintigant (Bugatti) 165 km in 1:15:38 = 129,347 km/St.; 2. Brusle (Bugatti) 1 :20:07; 3. Herkuleyns (M.G.); 4. Legat (Bugatti); 5. Cleton (Bugatti); 6. Legros (Bugatti). Sportwagen über 2 Liter 1. Black (Hotchkiss) 1 : 22 :31. Sportwagen bis 2 Liter: 1. Roese (BMW) 1:18:53 = 123,891 km/St.; 2. Bonnet (D.B.) 1:21:04; 3. d'Aulnis (BMW); 4. della Cella (Fiat). Rekordversuche Gardners auf MG in Dessau Anfang Juni. Major Gandner, der seit Monaten Rekordversuche mit seinem, unter Mithilfe von Lord Nuffield konstruierten M. G.-1100-cam-Stromlinien-Rennwagen angesagt hat und diese aus mannigfaltigen Gründen immer wieder verschieben musste, kündigt an, dass er die Reichsautobahn-Rekordstrecke bei Dessau-Bitterfeld für die Tage vom 31. Mai bis 3. Juni reserviert habe, um einigen internationalen Kurzstreckenrekorden das Lebensbild auszuhauchen. Gardner hofft, die 320-Kilometer-Grenze bei diesem Anlass zu überschreiten. Dank einem von der Alpar und der Swissair wohlauegebauten Flugnetz ist es möglich, von Basel, Bern, Genf, Lausanne, St Gallen und La Chauxde-Fonds nach Zürich zu fliegen, die LA eingehend zu besichtigen und abends auf dem Luftwege wieder zurückzukehren. Der diesjährige Sommerflugplan sieht nicht weniger als fünf tägliche Verbindungen zwischen Basel und Zürich, je drei zwischen Bern, Lausanne und Genf einerseits und der Landesausstellungsstadt andererseits, je zwei zwischen St. Gallen und Zürich und eine zwischen La Chaux-de-Fonds und Zürich vor. Die erste Ankunft in Dübendorf von Genf, Lausanne, Bern und La Chaux-de-Fonds erfolgt um 9.05, von St. Gallen um 8.40 und von Basel um 9.00 Uhr. Der letzte Start Richtung Bern-Westschweiz ist in Dübendorf um 17.40, Richtung St. Gallen um 17.50 und Richtung Basel um 17.55 Uhr. Am Sonntag bestehen zwischen Basel und Zürich drei und zwischen Bern und Zürich zwei Flugverbindungen. Für den Flug von den obgenannten Städten nach Zürich werden stark ermässigte Retourbillette mit lOtägiger Gültigkeit ausgegeben. Bei den Retourbilletten von Basel und St. Gallen nach Zürich ist im _ Flugpreise sogar der einmalige Eintritt in die LA inbegriffen Also nochmals: fliegt zur LA! -svz- « Flug über die Heimat» zur Landesausstellung. Die Schweizerische Luftverkehrsgesellschaft Alpar (Bern), hat sich entschlossen, anlässlich der Landesausstellung den Fluggedanken durch eine besondere Aktion im Juni noch weiter in das Volk zu tragen. Von der Idee ausgehend, dass jeder Schweizer die schönfite Ausstellung seines Landes, nämlich die herrliche Landschaft seiner Heimat, wenigstens einmal von oben gesehen haben muss, ist durch eine starke Herabsetzung der Flugpreise auf dem Streckennetz der Alpar während des Monate Juni jedermann die Möglichkeit zu einem Flug geboten worden. So trägt die ganze Aktion die Devise «Flug über die Heimat». Alle Stellen der Alpar und der Swissair geben ausser sämtlichen Reisebureaux bereitwillig Auskunft über die Preise der einfachen und der lOtäjisen Retourflugscheine, apd. a IN U.S.A. Sport am letzten Wochenende Schneller, immer schneller... Diesmal soll's gelten! Luftfaki* Fliegt zur La!