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E_1939_Zeitung_Nr.046

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schon fast zuviel. Doch

schon fast zuviel. Doch was verschlugs schon: man genoss dankbar dieses Geschenk des Himmels, trollte sich heiter und beglückt durch die Gefilde der Ausstellung und kehrte voll von Eindrücken und Erlebnissen wieder zu seinen heimatlichen Penaten zurück. Die Delegiertenversammlung. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen, nach diesem bewährten Rezept war das Programm aufgebaut worden. Am Anfang stand die Delegiertenversamimüung im neuen Kongressgebäude, wozu sämtliche 27 Sektionen mit 121 Mann erschienen. Im flaggengeschanückten Saal entbot Herr Heinrich Hürlimann, Vizepräsident des Clubs, dem ACS-Parlament Gruss und Willkomm, wobei er seinem Bedauern über die Abwesenheit der Herren Zentralpräsident Dr. Mende und Direktor Primault Ausdruck gab, die beide gegenwärtig jenseits des grossen Wassers am Kongress der AIAOR in Washington weilen. 10 Geschäfte durchwegs interner Natur figurierten auf der Tagesordnung; dass sie binnen einer knappen Stunde erledigt werden konnten, spricht für die Speditivität der von der Versammlung geleisteten Arbeit. Nach der Gutbeissung des Protokolls der Delegiertenversammlung vom 28./29. Mai 1938 in Baden, der Ernennung der Stimmenzähler und Protokollführer entwickelte Herr Devaud, der Vorsitzende der Finanzkommission in einem von souveräner Sachkenntnis zeugenden Exiposö einen UeberWick über die Jahresrechnung 1938. Die Gewinn- und Verlustrechnung schliesst mit einem relativ bescheidenen Einnahmenüberschuss, wobei allerdings dem Umstand Rechnung getragen werden muss, dass beträchtliche Abschreibungen und Amortisationen vorgenommen -worden sind. Den Anträgen der Cluborgane entsprechend soll der Gewinn zur Aeufnung einer ganzen Reibe von Fonds Verwendung finden. An die Erläuterungen Herrn Devauds zur Bilanz, die nach kaufmännischen Grundsätzen aufgestellt worden ist, schloss sich die einstimmige Genehmigung der Jahresrechnung 1938. Stillschweigend erteilte die Versammlung auch dem umfangreichen Jahresbericht 1938 ihre Zustimmung, um sodann zur Deeharge -Erteilung an Direktionskomitee und Direktion zu schreiten. Bei der Behandlung der beiden von der Sektion Locarno eingereichten Rekurse ergriff deren Vertreter Dr. Hofmann das Wort, um die Stellungnahme der Sektion zur Frage der Ablehnung des Namens «Sektion Sopraceneri> zu begründen. In der Abstimmung schloss sich die Versammlung mit 72 gegen 6 Stimmen bei 42 Enthaltungen dem Antrag des Zentralvorstandes an, der dahin geht, es sei der Sektion das Recht zur Umbenennung in «Sektion Sopraceneri» zu verweigern. Den «weiten Rekurs gegen die einheitliche Festsetzung des Mitgliederbeitrags der Sektionen Tessin und Locarno auf Fr. 30.— zogen die Locarnesen zurück. Als Kontrollorgan wurde für das laufende Jahr die Schweiz. Revisionsgesellschaft bestätigt, währenddem in der Geschäftsprüfungsstelle der statutengemäss ausscheidende Herr Passavant (Basel) durch Herrn Derron (Genf) ersetzt wurde; neben ihm bleibt für die laufende Amtsdauer Herr Hulftegger (Stäfa). Als Ersatzmänner bezeichnete die Versammlung Dr. Anliker (Basel) und Dr. Hofmann (Locarno). Für die Uebernahme der Delegiertenversammlung und des Z e n t r al f e s t e s 19 4 0 lag die Bewerbung der S e k t i o n S t. G a 1 - len-Appen:5ell vor, die selbstredend mit Applaus begrüsst und einstimmig angenommen wurde, wofür deren Präsident, Herr Walser, dankte und zwei genussreiche Tags verhiess. Im Anschlüss daran fasste die Versammlung einstimmig folgende Resolution: Die Delegiertenversammlung des Automobil-Clubs der Schweiz, die am 3. Juni In Zürich tagte, befasste sich nach der Erledigung der internen Geschäfte mit der gegenwärtigen Situation im Tourismus und im Fremdenverkehr. Die Initiativen des A.C.S. im Hinblick auf die für den Fremdenverkehr äusserst wichtige Staubfreimachung der Alpenstrassen und die Schaffung von Berghahnabonnements wurden begrüsst und gutneheissen. Die Zentralorgane erhielten den Auftrag, die Förderung des Autotourismus, insbesondere auch des Innerschweizerischen Reiseverkehrs, energisch weiterzuführen. Der A.C.S. will mit seinen Massnahmen zu einer Milderung der ungünstigen Rückwirkungen beitragen, die die gegenwärtigen politischen Verhältnisse für die Wirtschaft unserer Bergkantone zeitigen. Mit schlichten Worten überreichte sodann der Vorsitzende dem langjährigen Präsidenten der Nat. Sportkommission, Herrn Alfons Töndury, als sichtbares Zeichen des Dankes und der Anerkennung für die Verdienste, die er 6ich um den schweizerischen Automobilsport erworben, eine prachtvolle Wappenscheibe. Der rauschende Beifall bewies, dass der Zentralvoretand mit dieser Geste auch den Delegierten aus dem Herzen gesprochen hatte. Den Schluss der Tagung bildete ein Referat von Dr. med. Denzler, dem Chefarzt des Roten Kreuzes, über den Frauen-Automobilhilfsdienst, wobei er einleitend den vielen Frauen, die sich dafür gemeldet, seinen Dank für ihre Opferber«itschaft und ihre patriotische Gesinnung aussprach. Wie er weiter ausführte, ist dem Roten Kreuz die Aufgabe übertragen, aus Angehörigen der freiwilligen Sanitätshilfe daa Personal für die n«uen Grenz-Sanitätskolonnen zu rekrutieren, denen der Transport von Kranken und Verwundeten in die Grenzspitäler obliegt. Eine solche Kolonne umfasst 10 Personenwagen und einige Krankenautomobile. Es handelt eich dabei um Hilfsdienstformationen, womit auch schon gesagt ist, das« diese Kolonnen den bezüglichen Vorschriften der Armee unterstehen. Bereits sind die organisatorischen Vorarbeiten soweit gediehen, dass die Kolonnen — insgesamt 18 zu je 20 Automobiliatinnen — zusammengestellt werden können. Dagegen bleibt noch die Schaffung gewisser Reserven übrig, weshalb zu hoffen steht, es werden sich noch weitere Automobilistinnen melden. Der Vorsitzende griff diesen Wunsch auf und leitete ihn als Aufmunterung an die Sektionen weiter, dieser vaterländischen Angelegenheit ihr Augenmerk auch künftighin zu schenken. Im Terrassen-Restaurant des Kongressgebäudes fand sich gegen die fünfte Nachmittagsstunde hin eine nach Hunderten zählende ACS- Familie zum Empfang durch die gastgebende Sektion Zürich zusammen, deren Präsident, Herr Gassmann, den Anlass mit einem herzlichen Willkommensgrus's eröffnete. Und während man seinen Tee schlürfte oder am Aperitif nippte, scharte sich auf der Bühne eine Sängergruppe in der malerischen Unterwaldnertracht und Hess ihre Jodel in den Saal hinausschweben, dieweilen Mädchen in der schmucken alten Zürcher Stadttracht hiübsche Andenken überreichten : eine Blumenvase mitsamt «zugehörigem» Sträusschen den Damen und einen Aschenbecher den Vertretern des männlichen Geschlechts. Am Abend vereinigte ein exquisites Bankett in den vornehmen Räumen des Dolder Grand Hotels eine festliche Tafelrunde von rund 350 Personen. Den Reigen der Reden eröffnete beim Dessert der Präsident der Zürcher Sektion, Herr Gassmann, mit einer packenden patriotischen Ansprache, worin er die Landesausstellung als Werk der ganzen Schweiz feierte. In jedem Automobilisten ist heute das Bewusstsein wach, dass seine Wünsche und Interessen vor der Arglist der Zeit, vor der Notwendigkeit der Erhaltung unserer Freiheit und Unabhängigkeit zurücktreten müssen. Stehend sang die Gemeinde nach diesem feurigen Bekenntnis zur Heimat und zum Willen, sie gegen alle Fährnisse zu verteidigen, die Vaterlandshymne. Welscher Esprit und Charme sprühten aus der Ansprache Herrn Vizepräsident Devauds, worin er den Zürchern für den überaus herzlichen Empfang den Dank des Clubs abstattete und in geistreicher Art dessen mannigfaltige Aufgaben und Tätigkeitsgebiete zu schildern wusste. Herr Stadtrat Stlrnemann überbrachte die Grüsse der Zürcher Behörden und den Au Konferenz der kantonalen Pclizeidirektion mit den bernischen Verkehrsverbänden. In begrässenswerter Weise hat der bernische Polizeidirektor, Herr Regierungsrat Seematter, im November letzten Jahres die Vertreter aller wichtigeren bernischen Verkehrsverbände zu einer ersten konferenziellen Besprechung eingeladen und die Beibehaltung dieses freien Konsultationsorganes zur vorparlamentarischen Abklärung von Verkehrsfragen in Aussicht genommen. Nachdem die erste Konferenz im November 1938 in der Hauptsache dazu diente, die Verkehrsverbände in einer freien Aussprache zum Worte kommen zu lassen und den persönlichen Kontakt zwischen Polizeidirektion und Olubs zu schaffen, stand die Konferenz vom 1. Juni im Rathaus Bern im Zeichen verschiedener Referate der einzelnen Dienstzweige der kantonalen Polizeidirektion, deren Chefbeamte ihre Aufgaben auf dem Gebiete des Verkehrswesen darlegten. Der Reihe nach äusserten sich die Herren W. C h a r p i e, Vorsteher des Strassenverkehrsamtes, A. K r e b s e r, kantonaler Polizeikommandant, und P. B o r e r, Polizeihauptmann, über das ihnen unterstellte Ressort, wobei sie den Anwesenden ein vielseitiges und interessantes Bild ihrer nicht immer leichten Tätigkeit vermittelten. Was die Kontrolle der auf den Strassen zirkulierenden Fahrzeuge anbelangt, so muss anerkannt werden, dass die Kantonspolizei mit ihrem verhältnismässig geringen Mannschaftsbestand alles tut, um den Gesetzen Nachachtung zu verschaffen. Wenn man aber bedenkt, dass der Kanton Bern rund 22.000 Motorfahrzeuge und 245.000 Fahrräder zählt, so ist es nicht verwunderlich, dass nicht alle Fahrzeuge von der fliegenden Kontrolle erfasst werden können und gesetzwidrige Vehikel trotz allen Massnahmen der Polizei noch ziemlich häufig anzutreffen sind. Das gleiche ist auch von den häufigen Verstössen gegen die Verkehrsregeln zu sagen, denn wie sollte es der Kantonspolizei mit einem Bestand von 330 Mann auch nur praktisch möglich sein, diesen immensen Fahrzeugpark so zu beaufsichtigen, dass er ständig den gesetzlichen Anforderungen entspricht und die Fahrweise im Einklang mit den Verkehrsregeln steht ? Mit ihren drei Polizeipatrouillen und einer Fahrtleistung von 100.000 km im Jahr ist das Polizeikommando doch ernstlich bemüht, im Rahmen der vorhandenen Transportmittel und Kredite ganze Arbeit zu leisten. Wie der kantonale Polizeidirektor ferner ausführte, sind die von den Verbänden in den letzten Jahren geäusserten Begehren und Wünsche fiskalischer Natur nunmehr AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 6. JUNI 1939 — N° 46 Dank der Stadt für die Ehre, welche ihr der AOS damit erwiesen, dass er seine Tagung an den Ufern der Limmat abgehalten. In sympathischen WortenkennzeichneteerdieBedeutung des Automobils als Wirtschaftsfaktor, dessen Förderung er sich angelegen sein lassen werde. Mit einiger Verspätung siedelte man nach dem Festsaal über, um die bunte, quicklebendige, mit Rasse, Tempo und Grazie vorbeiwirbelnde Pariser Revue zu goutieren, deren Ensemble sich nicht nur über erstaunliches tänzerisches Können, sondern auch über eine nicht weniger verblüffende Ausdauer legitimierte, worin sich übrigens das Musetteorchester mit ihm teilte. Und dann trat Terpsichore in ihre Rechte. In der Halle und in der intimen Bar lockten die Rhythmen zweier Kapellen die Paare aufs Parkett, wobei der Chronist nicht umhin konnte, festzustellen, dass es die ACSler punkto «Dauerhaftigkeit» mit den Pariser Revuegirls aufnehmen können. Um das Programm nicht zu überladen und den Delegierten und zugewandten Orten soviel Zeit als möglich zum Besuch der Landesausstellungen gewähren, sahen die Organisatoren für den Sonntag lediglich ein gemeinsames Mittagessen im Vergnügungspavillon der LA vor. Ein « ausverkauftes Haus » lohnte ihnen diese weise Zurückhaltung und bewies zugleich, dass kaum einer versäumt hatte, unserer grossen Schau nationalen Schaffens, Strebens und Denkens seine Visite abzustatten. Im kühlen Raum unter der hohen Kuppel, die sich hin und wieder lautlos öffnete und der prallen Sonne Einlass gab, Hess sichs geruhsam schnabulieren. Als « Einlage » wurde diesmal englische Tanzkunst serviert und die Gordon Ray Girls zeigten sowohl im duftig-schwebenden Walzer als auch im Matrosentanz mit dem straffen Rhythmus der Steppschritte, dass sie in ihrem 'Metier gründlich zuhause sind. Im übrigen gehörte der Tag, wie gesagt, der Besichtigung der Landesausstellung, von deren unerschöpflicher Fülle an ideellem und materiellem Gehalt jedoch auch ein achtstündiger Besuch kaum viel mehr als einen andeutungsweisen Begriff zu vermitteln vermag. verarbeitet und in einen Entwurf für das im Wurfe liegende Gesetz für die bernische Automobilsteuer gekleidet worden. Die Regierung äst gewillt, jedem vernünftigen steuerlichen Begehren w entsprechen, vorausgesetzt, dass der Fiskus ;dat(ßi erwartungsgemäss nicht schlechter fährt. Von der Einführung der Wechsetaummern für mehrere Fahrzeuge, die nur abwechslungsweise im Verkehr stehen, ist in der « Automobil-Revue » schon im Zusammenhang mit der Behandlung: der Motion Bärtschi im bernischen Grossen Rat die Rede gewesen. Ihre Verwirklichung ist auf 1. Januar 1940 in Aussicht genommen, mit ihr aber noch eine ganze Reihe anderer Interessanter Steuermassnahmen, über welche bis zum Zeitpunkt ihrer Behandlung in der vorberatenden Kommission des Grossen Rates in der Fach- und Tagespresse nicht gesprochen werden soll. Es ist im Kanton Bern ungeschriebenes Gesetz, dass jede Regierungsvorlage, bevor sie in den Händen der begutachtenden Grossratskommission ist, der Öffentlichkeit nicht bekanntgegeben wird. Die Verbandsvertreter konnten sich denn auch mit diesem Verfahren um so leichter einverstanden erklären, als die Bestellung der fraglichen Kommission noch im Laufe des Monats Juni anlässlich einer ausserordentlichen Session des Grossen Rates wegen den zu treffenden Massnahmen für die Arbeitsbeschaffung vorgenommen werden kann und geplant ist, den Verbänden alsdann den vollständigen Text der neuen Automobilsteuer zur Kenntnisnahme und Vernehmlassung in ihren Kreisen zu übermitteln. Bis dahin werden sich die Verkehrsverbände jedes Kommentars enthalten und der Sachkenntnis und Urteilskraft der vorberatenden Kommission vertrauen, der — soviel sei doch verraten — eine von grosser fortschrittlicher Denkungsart zeugende Vorlage unterbreitet wird. Der Kanton Bern, der in Sachen Automobilbesteuerung jahrelang hintennach hinkte, beabsichtigt mit der Revision des Gesetzes eine radikale Lösung und es ist im Interesse des Automobilismus wie auch des Fiskus zu hoffen, dass der Grosse Rat und das Volk das hierfür notwendige Verständnis aufbringen werden. Im letzten Teil der stark beladenen Sitzung wurde vom Vorsitzenden der Bau von Radfahrwegen zur Diskussion gestellt. Auch hier konnte mit Befriedigung festgestellt werden, dass die Regierung grundsätzlich die Notwendigkeit, Ja sogar die Dringlichkeit des Baues von besonderen Pisten für die Velofahrer längs den Hauptstrassen bejaht und raschestens an den Bau herantreten möchte. Einstimmig waren die Verkehrsverbände der Auffassung, dass Radfahrer und Automobilist diesem Vorhaben nicht nur ihre moralische, sondern auch ihre materielle Unterstützung teilhaftig werden lassen müssen. Wie die Finanzierung erfolgen soll, steht einstweilen noch nicht fest, doch muss damit gerechnet werden, dass Velofahrer und Wagerjlenker eine bescheidene jährliche Spezialsteuer zur ausscbliesslichen Verwendung für den Bau von Radfahrwegen zu bezahlen hätten. Das mag für manchen Strassenbenützer ein bitterer Wermutstropfen sein, aber ohne die direkte Besteuerung dieser beiden Verkehrsgruppen erscheint der Bau von Radfahrwegen auf Jahre hinaus als aussichtslos. Diese Erkenntnis hat sich denn auch in der Diskussion durchgesetzt und es muss mit besonderem Nachdruck darauf hingewiesen werden, dass sowohl die Vertreter der Automobilverbände als auch die Delegierten der beiden grossen Radfahrverbände « Solidarität » und S.R.B, dem Projekt der Regierung ihre prinzipielle Unterstützung, vorbehaltlich einer genaueren Abklärung seiner finanziellen Tragweite, zugesichert haben. Notwendig ist aber, dass die Regierung ihrem Projekte raschestens eine konkrete finanzielle Fassung gibt, damit dasselbe, wenn immer möglich, gleichzeitig mit der Revision der Automobilbesteuerung beraten werden kann. Der Fahrradverkehr auf den Ueberlandstrassen hat im Kanton Bern eine solche Dichte erreicht, dass unbedingt etwas geschehen muss, wenn man nicht will, dass der gesamte Strassenverkehr mehr und mehr verstopft und aus der Verkehrsbelebung eine Verkehrsflucht wird. Die von Herrn Poltzieidirektor Seematter ins Leben gerufenen Konferenzen mit den Verkehrsverbänden haben also schon recht erfreuliche Resultate gezeitigt und werden ihren Zweck, die beiden Interessengruppen einander näher zu bringen und in freier Aussprache gegenseitiges Verständnis zu schaffen, auch weiterhin erfüllen. Man muss es Herrn Regierungsrat Seematter (der übrigens dieser Tage die Führerprüfung mit Erfolg bestanden hat und damit zu den aktiven Automobilisten gezählt werden darf) lassen, dass er es verstanden hat, sich in recht kurzer Zeit in die verschiedensten Verkehrsfragen einzuarbeiten und das Erdauern dieser Probleme bei ihm glücklicherweise nicht in der Schublade geschieht. Es bleibt nur noch zu hoffen, dass das Strassenverkehrsamt als mit der gesamten Materie direkt beschäftigte Instanz, in den kommenden Detailberatungen die gleiche auf Zusammenarbeit gerichtete Einstellung zu Tage legt und dann dürfen die Motorfahrzeughalter der zukünftigen Gestaltung der Automobilsteuer vertrauensvoll entgegensehen. L,uffCf«sli»t Die Aeronca «Chief» in Bern. Ende der letzten Woche wurde das von der bekannten Automobil-Firma G. Schlotterbeck (Basel- Zürich-Bern) vertretene amerikanische Leichtflugzeug Aeronca-Chief auch den Berner Interessenten vorgeführt. Die stark vertretene Presse Hess sich ausnahmslos zu einem Probeflug in die Lüfte entführen und äusserte sich begeistert über den Komfort und die ausgezeichnete Sicht dieser Maschine, die — nur mit einem 50-PS-Motor, allerdings mit einem der besten, die es gibt, einem Continental — soviel leistet, wie manche andere mit 100 und mehr PS. Einen Tag später hatten auch die Piloten des Berner Aero-CIubs Gelegenheit, sich mit der Maschine vertraut zu machen, und auch da war das Urteil durchgehend ein sehr erfreuliche®, hinsichtlich der sehr soliden Bauweise, die auf jedes Sperrholz verzichtet, dafür wo immer möglich Metall und schliesslich Stoff benützt, wie in bezug auf die Flugeigenschaften. Der Brennstoffverbrauch dürfte zwischen 11 und 12 Liter pro Stunde liegen, bei einer Reisegeschwindigkeit von 145 km (Höchstgeschwindigkeit 165 km). Es handelt sich bei der Aeronca um einen abgestrebten Kabinen-Hochdecker mit 2 Sitzplätzen nebeneinander. Die heizbare Kabine ist ausgezeichnet ventiliert und gut ausgerüstet. Am Armaturenbrett finden wir Tourenzähler, Geschwindigkeitsmesser, Benzinstandanzeiger, Oeldruckmesser, Höhenmesser, Oelthennometer, Kompass, Sicherheits-Zündschalter. Weiter gehören zur Ausrüstung ein Feuerlöscher und eine Apotheke. Besonders genehm fällt bei der Landung das mit Oelstossdämpfern ausgezeichnet abgefederte Fahrwerk auf, das ausserdem mechanische Inrienbackenbremsen aufweist, welche ein sehr bequemes Manöverieren am Boden erlauben. Der luftgekühlte 4- Zylinder-Motor (obengesteuert und mit Aluminium- Zylinderköpfen) ist mit 2 Scintilla-Magneten versehen. Die Masse sind: Länge 6 m 40, Höhe nur 2 m, Spannweite 10 m 97. Die FlügelbelastunR beträgt 32,61 kg pro Quadratmeter und die Leistungsbelastung pro PS 10,25 kg. Das Rüstgewicht beträgt 315 kg. Es ist eine Zuladung VOJJ 200 kjr möglich, was zwei ausgewachsenen Insassen und genügend Gepäck entspricht. Die Maschine eignet »ich zweifellos ausgezeichnet für Schulunjt und Sport und muss eine sehr angenehme Reisemaschine sein. Da sich der Preis ungefähr auf 12 500 Fr. stellt, dürfte ihr auch in der Schweiz der Absatz gesichert sein. Was sie zu leisten vermaft, beweist der Nonstopflug eines amerikanischen Sportpiloten von Loc Angeles nach New York Ober 4481 km. Dass dabei nur für 30 Dollar und 90 Cent Betriebsstoff verbraucht wurde, erweist die Wirtschaftlichkeit ausgezeichnet Weitere interessante Daten: Landegeschwindigkeit nur 50 km (I), Steigvermögen 167 m pro Minute. Gleitwinkel 10 :1. Als Dienstgipfelhöhe wird 4250 m angegeben. Der Aktionsradius liegt bei ca, 500 km bei einem Benzintankinhalt von rund 46 Liter.

JJO 46 — DIENSTAG, 6. JUNI 1939 AUTOMOBIL-REVUE IN DEUTSCHLAND Abschluss der Dessauer Rekordversuche. Noch 3 weitere internationale Rekorde für Major Gardner. Dessau, 2. Juni 1939. Noch einmal erschien der englische Fliegermajor Gardner am heutigen Freitagmorgen auf dem idealen Dessauer Rekordversuchsstrecke, um mit seinem M.G.-Magnette auch noch einigen internationalen Bestleistungen der Klasse F bis 1500 ccm zu Leib zu rücken. Zu diesem Zweck hatte der Engländer den 1100-ccm-Rekordmotor seines Fahrzeugs mit einem aus London mitgebrachten Spezialgerät in einer Dessauer Werkstatt am Vortag ausschleifen lassen. Die internationalen Automobilrekordbestim- Oben: Graf Lurani (Italien) und Major Gardner (England), die auf der. Dessauer Rekordstrecke mehreren internationalen KlassenTekorden das Lebenslicht aushauchten. Unten; Der «Nibbio» Graf Luranis in Fahrt. mungen verlangen nämlich, dass der Zylinderinhalt des Motors mit der Grosse der Wertungsgruppe tibereinstimmt, für die Rekorde gebucht werden sollen. Es genügte in diesem Fall, die Maschine um nur 2 mm aufzubohren, um einen Gesamtzylinderinhalt von rund 1150 ccm zu erreichen. Beinahe aber hätte diese Motoränderung noch weitere Starts vereitelt, weil bei der Montage des Zylinderkopfes ein Befestigungsaggregat der Nockenwelle abbrach. Aber nun sprangen die Motorenspezialisten ein und brachten das Kunststück fertig, mittels Hartlötung den Schaden zu reparieren. Schon kurz nach 6 Uhr früh war das Rekordfahrzeug startbereit und erledigte unter Major Gardners Führung in einer einzigen Hin- und Rückfahrt gleich drei neue internationale Bestleistungen für die Klasse F bis 1500 ccm, und zwar: 1 km mit fliegendem Start In 10,95 Sek. = 328,767 km/St, (alter Rekord gehalten von Furmanik-Italien auf Maserati stand auf 238,6 km/St.). 1 Meile mit fliegendem Start In 17,66 Sek. = 323,065 km/St, (alter Rekord, gehalten von Lockhart-Amerika auf Miller stand auf 263,946 km/St.). 5 km mit fliegendem Start in 55,75 Sek. = 322,869 km/St, (alter Rekord, gehalten von Duray auf Packard-Spezial, stand auf 224,578 km/St). Zwar hatte Gardner die Absicht, nach diesen geglückten Fahrten auch noch die internationalen Bestleistungen derselben Klasse für 1 km und 1 Meile mit stehendem Start anzugreifen, doch dieser Versuch misslang, weil schon bei der Hinfahrt über die Meßstrecke der Motor schadhaft wurde. Daraufhin entschloss sich der Engländer, sich mit den am Mittwoch und heute erreichten sechs neuen Klassenrekorden zufrieden zu geben und die Heimreise anzutreten. Die Bilanz der beiden Rekordversuchstage ist also eine Ausbeute von insgesamt 14 neuen Bestleistungen, die Graf Lurani auf seinem «Nibbio> und Major Gardner auf M.G.- Magnette zu erzielen vermochten. H.B. IN ENGLAND Wiederum ein neuer Shelsley-Walsh-Bergrekord. Raymond Mays (2-L.-ERA) verbessert von 37,86 auf 3737 Sek. Im ersten Shelsley-Waleh-Berglauf dieser Saison, der letzten Samstag ausgetragen wurde, gelang es dem Engländer Raymond Mays, seinen eigenen, vom vergangenen September stammenden Streckenrekord von 37,86 Sekunden um nahezu eine halbe Sekunde (!) zu unterbieten und auf 37,37 Sek. zu drücken. Beim Shelsley-Walsh-Rennen handelt es sich bekanntlich um die kürzeste Bergprüfungsfahrt der Welt (900 Meter), und so ist denn jede Leistung, die den vorherigen Rekord auch nur um Bruchteile einer Sekunde verbessert, als hervorragend zu taxieren. Der einzige Konkurrent, der ausser Mays unterhalb die 40-Sekunden-Grenze gelangte,- war Ä. F. P. Fane auf einem 1,5-Liter-Frazer-Nash; er benötigte 38,92 Sekunden. Miss Stanley Turner auf einem 1,5-Liter-AHa brachte den Rekord für Frauen zur Strecke, indem sie die 1937 von Mrs. Kay Petre aufgestellte Zeit von 43,70 Sekunden auf 43,40 Sek. herunterschraubte. Als schnellster Sportwagen wurde der Darracq I. F. Coennells mit 43,76 Sekunden registriert. Interessant ist, in diesem Zusammenhang zu vermerken, dass A. S. Hea die Challenge Trophy und damit das Rennen jener Wagen gewann, die vor 1914 erbaut worden sind. Er steuerte einen im Jahre 1910 konstruierten Fiat und schuf mit ihm die vorzügliche Zeit von 48,49 Sekunden. Was unternimmt Mays nach der Auflösung von ERA? Mit der Auflösung der ERA-Werie hat auch ein gewisses Rätselraten darüber angehoben, was Raymond Mays, der bewährte Fabrikpilot Nr. 1, nunmehr im .Schilde führe. Einstweilen hat er sich den ERA, Modell 1938, erstanden, den er in der International Trophy fuhr. Damit beabsichtigt er im Laufe der Saison eine Anzahl Rennen als Unabhängiger zu bestreiten. IN BELGIEN Die deutsche Beteiligung am Grossen Preis von Belgien wird endgültig wie folgt angegeben: Auto-Union: Nuvolari und Stuck. Mercedes-Benz: Caracciola und Lang. Lütt!ch-Rom-Lüttich, das 4660 km lange «Strassen-Derby», das auf die Tage vom 30. Juni—2. Juli festgesetzt ist, wickelt sich auf folgender Strecke ab: Spa - Luxemburg - Dijon - Lyon • Montcends - Turin - Alessandria - Genua - Pisa - Siena - Rom - Perugia - Forli - Mestre - Cortina d'Ampezszo - Falzaregopass - Pordoi - Stilfserjoch - Brunico - Tonale - S. Gandido - Gro8Sglockner - Innsbruck - Stuttgart - Frankfurt - Nürburgring - Köln - Spa. Der Schweizer Hug startet auf Delage in Le Mans. Wie wir vor einigen Wochen angekündigt haben, rief Walter S. Watney eine Delage-Renngemeinschaft ins Leben mit dem Ziel, den «Delage- 01ympic>, eine 6-Zylinder-3-Liter-Konstruktion mit 3 Vergasern an den wichtigsten Sportwagenrennen des Jahres einzusetzen. Als erste Equipe für die 24 Stunden von Le Mans vom 17./18. Juni wurden Gerard/Monneret genannt und nun teilt die französische Fachpresse mit, dass als Piloten des zweiten, für dieses Rennen gemeldeten Wagens der Schweizer Armand Hug und der bekannte' Motorradrennfahrer Loy«p engagiert worden seien. Im wird auf die erstklassige Zusammensetzung dieser zweiten Equipe hingewiesen, der in Hug ein brillanter, grosser Könner und in Loyer ein an Erfahrungen reicher Mann und gesunder Denker angehören. Mit dieser Mannschaft sei in Le Mans um so eher zu rechnen, als beide auch über das «Ohr des Mechanikers» verfügten, eine Eigenschaft, die vielen Fahrern abgeht. Der fünfte Platz im letzten Grossen Preis von Tripolis und seine Vorjahrssiege in Bern, in La Baule, Albi usw. sind in der Tat eine ausgezeichnete Referenz für unsern Landsmann! vom Samstag/Sonntag wurde insofern zu einem beträchtlichen Fiasko, als von 13 gestarteten Piloten nur 3 bis zum Ziel durchgehalten haben. Der Sieger, Coutet, auf Aston Villa 1500 ccm, legte 2307 km 823 bei einer Stundengeschwindigkeit von 96159 km zurück und klassierte sich damit vor Debille (Simca-Fiat 1100) 2167 km 775 = 90,323 km/St, und Guerin (Bugatti 1500 ccm) 2032 km 697. Zanvoord, den 2. Juni 1939. In einem Augenblick, da der internationale Autorennsport schwere Krisen durchzumachen hat, startete der Königliche Niederländische Autoklub erfolgreichst sein erstes nationales Rennen für Sportwagen. Dieser Versuch auf den 4 km langen Dünenrundstrecke ist wohl geglückt und die Organisation der Rennleitung darf als mustergültig angesprochen werden. An alles war gedacht: Absperrung, Sanitätsplätze und Zelte, an Zeithaus und Zeittafel. Auch da6 Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Das Rennen dauerte mit einer Stundenpause von vormittags MIO Uhr bis abends 6 Uhr. wobei in sieben Klassen um die Palme gerungen wurde. Die Kämpfe der Sport- und Tourenwagen waren ßpannend und brachten gute Zeiten. Nicht weniger als 50 000 Zuschauer waren auf den vollbesetzten Tribünen er- Dauerhaft Kurvenfest Schleudersicher Zuverlässig Sparsam Geräumig Preiswert Vorbfldlicher ADLER-Service Modelle: 5, 10, 13 PS — Alle Arten von Carrossenen Pflanzschulstrasse 9 Tel. 7 2733 2 2800 Ausstellung: Theaterstr. 12, b. Corso Tel. IN FRANKREICH Das Bol d'Or-24-Stundenrennen Grosser Preis von Holland. Unter diesem Zeichen fährt eine automobüästische Elite A.G.FÜR AUTOMOBILE-Zürich IN HOLLAND schienen und weitere 50 000 umsäumten die DünenbügeL Den Höhepunkt bildete die Vorführungsfahrt der Renenwagen von Auto-Union und Mercedes-Benz. Nach der Mittagspause führte Hans Stuck den Weltrekoerdwagen der Zwickauer Werke vor und fuhr einige schnelle Runden. Der Prinzgemahl der* Niederlande besichtigte das Fahrzeug voller Interesse und setzte sich dann selbst in den Wagen. Das Rennen wurde von Manfred von Brauchitsch auf dem Drei-Liter-Rennwagen von Mercedes als Schlussvorführung beendet. Diese Probefahrten bewiesen, dass die Strecke im nächsten Jahr nicht nur für ein nationales, sondern auch für ein internationales Formelrennen in Frage kommt. Hoffen wir, dass der unternehmungslustige K.N.A.G. dieses Vorhaben nicht aufgibt und den europäischen Renn* sport um eine neue Veranstaltung bereichert IN LUXEMBURG Wimille (Bugatti) im G. P. von Luxemburg erfolgreich. Der Grosse Preis von. Luxemburg, der am vergangenen Sonntag zum erstenmal gefahren wurde und Sportwagenpiloten internationaler Klasse am Starte sah, gestaltete eich zu einem überlegenen Sieg von Jean-Pierre Wimille auf Bugatti, der vorerst ganz auf «Abwarten > eingestellt war, dann aber prächtig aus sich herausging und die gefährliche italienische Konkurrenz — Alfa-Corse hatte Farina, Biondetti und Emilio ViUoresi delegiert —• einwandfrei zu distanzieren vermochte. Resultate (60 Runden a 3,836 km = 230,160 km.) 1. Wimille (Bugatti). 1:44:41 = 129,300 kcn/St.; 2. Biondetti (Alfa Romeo), 1 Runde zurück; 3. Lebegue (Talbot), 3 Runden zurück; 4. Villoresi (Alfa Romeo), 3 Runden zurück; 5. Mazaud (Delahaye), 3 Runden zurück. IN DER SCHWEIZ Bergrennen Valangin-Vue des Alpes. Liste der bis 2. Juni gemeldeten 53 Konkurrenten : A. Duval, Lausanne, Peugeot 1991 ccm H. Portmann, Basel, Ford 3600 ccm R. Bloch, Chaux-de-Fonds, Citroen 1911 ccm A. Sandoz, Neuenburg, Renault 2400 ccm E. Handschin, Liestal, Fiat 1493 ccm F. Blaettler, Basel, Maserati 1500 ccm H. Stich, Chaux-de-Fonds, Fiat 1089 ccm A. Baehler, Genf, Citroen 1916 ccm R. Dellsperger, Bern, Peugeot 2140 ccm W. Locher, Zürich, Ford 3600 ccm B. Blancpain, Fribourg, Maserati 1496 ccm L. de Montford, Lausanne, Bugatti 3257 ccm J. Quartier, Biel, Lancia 2570 ccm A. Dattner, Zürich, Fiat 1089 ccm A. Scherer, Basel, Citroen 1910 ccm K. Hahn, Luzern, Bugatti 1990 ccm H. Sauthier, Martigny, Citroen 2867 ccm H. Weber, Suhr, Bugatti 2995 ccm P. Straumann, Basel, Alfa Romeo 2309 ccm W. Bernath, Chaux-de-Fonds, Citroen 1911 ccm W. Santschy, Chaux-de-Fonds, Peugeot 2140 ccm J. Buttikofer, Chaux-de-Fonds. Talbot 3996 ccm A. Mandirola, Genf, Maserati 2992 ccm G. Mergy, Chaux-de-Fonds, Lancia 1352 ccm A. Pauli, Chaux-de-Fonds, Lancia 1352 ccm M. Wermeille, T.C.S., B.M.W. 1971 ccm G. Krämer, Zürich, Fiat 1080 ccm Frau L. Stürzinger, St. Gallen, Bugatti 1990 ccm A, Kaiser, Zug, Opel 1468 ccm M. Zimmermann, Zürich. Buick 3820 ccm K. Haffner, Zürich. Fiat-Baliila 980 ccm H. Fehr, Zürich, BMW 1490 ccm «Aryll», Bern, Graham 4000 ccm H. Trümpy. Glarue, Bugatti 2300 ccm Dr. H. Pfosi, Zürich, Peugeot 1991 ccm P. Seitz. La Chaux-deJFonds, Lancia 1352 ccm H. Helbling, Rapperswil, Ford 3600 ccm. H. R. Morel, Zürich, Fiat-Balilla 1090 ccm M. Christen, Zürich. Maserati 2000 ccm F. Meyer. T.C.S., B.M.W. 2000 ccm H. Kessler. Zürich, Maserati 1500 cem H. K. v. Tscharner. Bern, M.G. 1292 ccm H. Waeffler, Basel, B.M.W. 1970 ccm J. Heininger, La Chaux-de-Fonds, B.M.W., 2000 ccm A. Baehler, Genf, Citroen 2867 ccm Dr. R. Suter, Basel. Citroen 2867 ccm Dr. D. Curt, Zürich. B.M.W. 1490 ccm F. DeLmarco, Yverdon, Lancia 1352 ccm H. J. WuHleumier, T.C.S.. Citroen 1911 ccm H. Patthey, Neuenburg, M.G. G. Rosisetti. T.C.S., Buick 4032 ccm. cArret» Zürich, Fiat 1090 ccm H Kessler, Zürich, B.M.W. 2000 ccm. Kommende Ereignisse | Internationaler Sportkalender 1939. (R-IF = Rennen nach der int. Grand-Prix-Formel; R = Rennwagen; S = Sportwagen; T = Tourenwagen; GRANDE EPREUVE.) Juni. 10. Grossbritannien: Rennen um die Nuffield- ' Trophäe (RS). 10.—18. Polen: Grosser Preis von Polen. XII. Internat. Tourenwettbewerb des A. C. von Polen (S). 11. Frankreich: Grosser Preis der Picardie (R 1500 ccm). 17. Grossbritannien: Internat. Ulster-Trophäe (RS). 17.—18. Frankreich: 24-Stunden-Rennen von Lt Mans (S). 18. Portugal: Rundrennen von Villa Real (S). 25. BELGIEN: GROSSER PREIS VON BEL- GIEN (R-IF und R 1500 ccm). 30.— 2. Juli: Belgien: Lüttich-Chamonix-Lüttich- Fahrt (T).