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E_1939_Zeitung_Nr.048

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Bang Konkurrent

Bang Konkurrent 1OUREKWAGEN Klasse 1100 ccm: 1. „Arret" 2. Cramer G. 3. Morel H. R. 1. Stich J. 2. Dattner A. Klasse 1500 ccm: 1. Seitz P. 2. Handschin E. 3. Nikiaus P. 1. Mergy E. 2. Kaiser A. 3. Delmarco F. Klasse 2000 ccm: 1. Pfosi Dr. H. 2. Bloch R. 3. Scherer A. 4. Heiniger J. 5. Wermeille M. 1. Baehler A. 2. Vuilleumier H. J. 3. Bernath W. Wohnort Amateure: Zürich Zürich Küsnacht Experten: La Chaux de-Fonds Zürich • ' Amateure: Les Brenets Liestal Wabern Experten: La Chatix-de-Föndg Zug Yverdon Amateure: Zürich La Chaux-de-Fonds Basel La Chaux-de-Fonds Neuchätel Experten: Genf Neuchatel La Chaux-de-Fdnds Fiat Fiat Fiat Fiat Fiat Lancia Fiat Riley Lancia Opel Lancia Peugeot Citroen Citroen B. M. W. B. M. W. Citroen Citroen Citroen Aus was für Gründen Kessler die Waffen strecken muss, darüber lässt sich nichts Genaues in Erfahrung bringen. Wohl versucht Christen das Menschenmögliche, seine Zeit vom Vormittag zu unterbieten, aber der Regen und die glatte Strasse vereiteln diese Absicht. Bei den Grossen bewältigt Mandirola den Parcours wohl in etwas kürzerer Zeit wie am Morgen, allein er kommt trotzdem nicht an Noverraz heran, der seinen Vorsprung von zwei Sekunden erfolgreich verteidigt. Damit hat das Rennen seinen Ausklang gefunden; männiglich flüchtet sich vor der Regenflut, und Fahrer, Offizielle wie Eingeladene suchen das schützende Dach des Hotels Fleur de Lys in La Chaux-de-Fonds auf, wo die Verkündung der Resultate und die Preisverteilung stattfinden. Freilich wird die Geduld auf eine etwas harte Probe gestellt, wofür sich der Präsident der organisierenden Sektion Herr Eberhardt entschuldigt. Herr Serment, der Präsident der Waadtländer Sektion des A. C. S., überbringt deren Grüsse und beglückwünscht die Veranstalter namens der Zentralleitung des Clubs zum glänzenden Erfolg der ersten Auflage des Vue-des-Alpes-Rennens, das eine Wiederholung im nächsten Jahr verdient. Im Anschluss daran schreitet Herr Eberhardt zur Bekanntgabe der Resultate. Ausser den Preisen — die Veranstalter warten mit einem prächtigen, schwerbeladenen Gabentisch auf — erhalten sämtliche Teilnehmer noch eine hübsche Erinnerungsplakette überreicht. Resultate Fahrzeug Hubvolumen 1. Lauf 1090 1080 1090 1089 1089 1352 1493 1496 1352 1488 1352 1991 1911 1911 1971 1971 1910 1910 1911 8.51,5 8.54,1 9.38,7 7.26,1 7.38,7 8.08,8 8.54,5 9.09,0 7.30,3 7.52,1 8.12,0 8.16,1 8.32,4 9.04,0 8.38,3 8.42,5 7.46,0 8.13,5 8.19,4 2. Lanf km/Std. des bessern Lautes 9.08,6 9.15,8 9.52,8 7.42,3 7.49,1 8.17,9 9.03,8 9.06,6 7.50,7 7.46,5 8.13,1 26.38,6 8.32,3 8.35,8 8.39,5 8.44,5 aufg. 8.11,2 8.19,1 66,378 66,055 60,964 79,085 76,913 72,176 66,005 64,544 78,347 75,627 71,707 71,114 68,865 68,398 68,068 67,521 75,708 71,824 70,687 Bergprüfungsfahrt Rhelneck- Walzenhausen-Lachen. Das Organisationskomitee der Bergprüfungsfahrt Rheineck - Walzetihausen - Lachen sah sich genötigt, das Datum der Durchführung dieses Rennens auf den 25. Juni vorzuverlegen, um nicht mit dem st. gallischen Kantonalturnfest zu kollidieren. Die Anmeldefrist ist entsprechend abgeändert auf Donnerstag den 15. Juni, abends 18 Uhr, zum einfachen Nenngeld, und Montag den 19. Juni, 18 Uhr, zum doppelten Nenngeld. Die Rennstrecke, die von den Konkurrenten stets als ideale Bahn für eine Bergprüfungsfahrt bezeichnet wird, soll bis dahin, wo nötig, noch vom appenzeilischen Strassenmeister in besondere Pflege genommen werden. Der Start ist beim Hotel Hecht in Rheineck und wird um 10 Uhr eröffnet von den Mitgliedern deS Motor-Club St. Gallen. Um 10.30 Uhr beginnt die Bergprüfungsfahrt für Automobile der Touren-, Sport- und Rennwagenklasse. Der G.P. der Picardie eine Beute des Engländers Wakefield auf Maserati. In Peronne, wo am vergangenen Sonntag? der Grosse Preis der Picardie in zwei Vorläufen und einem Finale ausgetragen wurde, dominierte der in letzter Stunde nächgemeldete Engländer Wakefield auf einem neuen 4-Zylinder-Maserati mit 16 Ventilen, während unser Landsmann Hug auf einem älteren 6-Zylinder-Modell der gleichen Marke wegen Motorschaden ausfiel, nachdem er lange Zeit mit viel Verve den zweiten Platz verteidigt hatte. Wir werden auf dieses Rennen am Freitag kurz zurückkommen. DAS SCHLUSSKLASSEMENT: 1. Wakefield (England) auf Maserati, 146 km 475 in 1:06:33 = 132,058 km/St. AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 13. JUNI 1939 —- N° 48 4. Santschy.W. 5. Meier F. Klasse 3000 ccm: 1. Sauthier H. 2. Straumann P. 3. Meier Mme J. 4. Quartier J. L. 1. Weber H. 2. Suter Dr. R. 3. Marandan A. 4. Sandoz A. Klasse über 3000 ccm: 1. De Montfort L. 2. „Ar^ll" 3. Büttikofer J. 4. Schäfer K. 1. Portmarin H. 2. Helbling H. 3. Zimmermann M. SPORTWAGEN Klasse 1100 ccm: Solo Hafner K. Klasse 1500 ccm: 1. Dold Dr. C. 2. Fehr H. Klasse 2000 ccm: 1. Waeffler H. 2. Duval A. Solo Kessler H. Klasse 3000 ccm: Solo Trümpy H. Solo Pfäffli H. Klasse über 3000 ccm: 1. De Montfort L. 2. von Tscharner H.K. Solo Eggler H. RENNWAGEN Klasse 1500 ccm: 1. Blanopain B. 2. Blaettler F. 3. Kessler H. La Chaux-de-Fonds Zürich Amateure: Martigny Basel Le Locle Biel Experten: Suhr Basel Fribourg Neuchätil Amateure: Lausanne Bern La Chaux-dfc-Fönds Bern Experten: Basel Rapperswil Zürich Amateure: Zürich Amateure: Zürich Kilchberg Amateure: Binningen Lausanne Experten: Zürich Amateure: Glarus Experten Bern Fribourg Basel Zürich Klasse 2000 ccm: 1. Christen M. Zürich 2. Hahn K. Luzerri 3. Stürzinger Frau L. St. Gallen Klasse über 2000 cem: 1. Noverraz L. Genf 2. Mandirola A. Genf Amateure: Lausanne Bern Experten: Thalwil Beste Tageszeit: Beste Zeit der Rennwagen: Beste Zeit der Sportwagen: Beste Zeit der Touren wagen: , ä) Experten: b) Amateure Bester Amateur des Tages: Ueste Zeit der Damen: PeugÄot B. M. W. Citroen Alfa Romeo Peugeot Lancia Bugatti CitroSn Citroen Renault Bugatti Graham Talbot Dodge Ford . Ford Buick Fiat B. M. W. B. M. W. B. M. W. Peugeot B. M. W. Bugatti Bugatti Bugatti SS Jaguar Delahaye Maserati Maserati Maserati Maserati Bugatti Bugatti Bugatti Maserati 1991 1971 2867 2309 2140 2570 2995 2867 2867 2400 3257 3606 3996 3570 3620 3621 3820 1490 1490 1971 1991 1971 2300 2300 3257 3485 3557 8.31,3 8.56,3 7.42,9 7.50,5 8.33,9 9.05,6 7.25,7 7.42,0 8.02,6 8.55,6 7.07,5 7.53,7 $.06,0 8.16,8 7.11,2 7.18,4 7.53,3 7.30,9 8.31,2 7.32,9 7.51,7 7.28,1 7.42,1 6.49,3 6.19,6 7.01,1 7.14,1 1496 aufg. 1500 6.11,8 1500 6.25,8 2000 5.59,1 1990 6.37,6 1990 n. gest. 2260 2992 Sp ezialpteise: B. Blancpain, Fribourg B. Blancpain, Fribourg L. De Montfort, Lausanne OUTH 6.08,0 6.11,0 6.55,9 5.55,9 6.19,6 H. Portmann, Basel 7-°J,9 L. De Montfort, Lausanne 6.48,6 B. Blancpain, Fribourg %'vn't Frau J. Meier, Le Locle 8.27 ,

No 48 II. Blatt BERN, 13. Juni 1939 Revue II. Blatt BERN, 13. Juni 1939 Oxaxis des 5afice*s: Lässt sich die Höchstgeschwindigkeit voll ausfahren? Wenn einer mit seinem Wagen renommieren will, so pocht er nicht ungern auf dessen Spitzengeschwindigkeit, und dies, obwohl sich eigentlich in unserem Gelände kaum je Gelegenheit bietet, den Wagen im direkten Gang wirklich voll auszufahren. Man wird vielleicht dann und wann bis auf 5 oder 10 km an die Höchstgeschwindigkeit herankommen, kaum je aber Gelegenheit finden, sie ganz zu erreichen. Der x Grund liegt darin, dass man wohl verhältnismässig rasch bis auf etwa 15 km pro Stunde, an die Höchstgeschwindigkeit herankommt. Von da weg aber beginnt die Nadel des Geschwindigkeitsmessers langsamer und immer langsamer zu steigen. Bevor man sich's versieht, liegt das übersichtliche Strassenstück, wo man den Versuch gewagt hat, hinter einem. Denn sobald man erst 90—110 km/St, erreicht hat, legt man in jeder Sekunde seine 25—30 m zurück und da zugleich die Beschleunigung (Geschwindigkeitszunahme) nur noch langsam vor sich geht, sind sehr schnell ein paar hundert Meter durchfahren ohne die « Spitze » ganz zu erreichen. Unser Diagramm, das sich auf einen grossen Amerikanerwagen von rund 20 PS bezieht, zeigt, wie seine Geschwindigkeit mit der durchfahrenen Strecke zunimmt. Das Kurvenbild wurde aus einem gewöhnlichen Beschleunigungsdiagramm, wie wir sie in unseren Wagenprüfberichten jeweils veröffentlichen, erhalten. Während jedoch dort in horizontaler Richtung jeweils die zur Beschleunigung benötigte Zeit abgetragen wird, haben wir im vorliegenden Fall statt dessen die Zunahme der Fahrgeschwindigkeit über der durchfahrenen Strecke dargestellt. Wie man daraus ersieht, steigt sie zwar ftiner- halb eines Kilometers auf zirka 126 km/St.; von da weg aber müsste der Wagen nochmals seine 750 m zurücklegen, bevor die Höchstgeschwindigkeit erreicht würde. Bei kleineren Fahrzeugen mit weniger günstigem Leistungsgewicht braucht man zum Erreichen der Spitzengeschwindigkeit manchmal noch erheblich längere Strecken von mehr als 2 km. Gute übersichtliche Pisten von dieser Länge sind bei uns sehr selten. Meist münden noch an verschiedenen Stellen Nebenstrassen ein oder es liegen Diagramm der Geschwindigkeitszunahme beim Anfahren eines 20-PS-Wagens unter Zuhilfenahme aller drei Gänge. Der Wagen erreicht seine Höchstgeschwindigkeit erst, nachdem er 1750 m zurückgelegt hat. MO 120 s^ — Häuser in der Nähe, so dass die Geschwindigkeit deswegen gemässigt werden muss. Es ist deshalb bei uns nur ganz, ganz ausnahmsweise möglich, einen Wagen einmal voll, auszufahren. Viel wichtiger für die Erreichung guter Fahrdurchschnitte ist, dass er bis ungefähr zu 85—110 km hinauf (je nach Motorleistung) möglichst lebendig ist, denn diese Geschwindigkeiten lassen sich auch auf kurzen Geraden zwischen zwei Dörfern leicht binnen weniger hundert Meter erreichen, ohne übermässige Risiken auf sich zu nehmen oder andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Die genannten Geschwindigkeitsangaben sind in exakten gestoppten Stundenkilometern zu verstehen. Der Geschwindigkeitsmesser wird dabei meist etwa 8 oder 10 km/St, mehr anzeigen. Noch höher liegende Geschwindigkeiten können, praktisch auch von sportlichen Fahrern in unserem Gelände nur sehr selten und ganz kurzzeitig ausgenützt werden. Die weitaus grösste Zahl von Besitzern schwerer Wagen verzichtet lieber darauf, die Nadel des 110 ^ , 100 y—, 90—^—_—. . . „ _ ^ 70 L 60 / . . tsoZ — |JI > — _: - T — :—: : p 101 —— —- I .* [R629Ü o' 1 1 1 1 1 1 1 1 L—I 1 1 1—I I 1 1 o 100 200 300 400 , 500 600 700 800 900 1000 1100 1100 1300 1