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E_1939_Zeitung_Nr.056

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6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 11. JULI 1939 — N° 56 über diese Dinge etwas prosaischer denken, so bleibt doch die Tatsache bestehen, dass die Werterhaltung und das Aussehen des Fahrzeuges in starkem Masse von der Sorgfalt und dem zeitlichen Abstand der einzelnen Wagenwäschen abhängen. Und um dessentwiMen lohnt es sich schon, wenn man das Lackkleid seines Wagens regelrnässig von den ätzenden Bestandteilen des Strassenschmutzes befreit und durch ein gutes Konservierungsmittel vor dem Sauerstoff der Luft schützt. Neue Autos sind besonders dankbar, wenn man sie behutsam pflegt, da die Lackierung erst mit der Zeit erhärtet und voll widerstandsfähig wird. Mancher Wagenibesitzer bevorzugt aus durchsichtigen Gründen die < trockene » Wagenwäsche : man braucht nichts weiter wie einen Lappen. Diese Art « Wagenwäsche » ist aber nicht zu empfehlen, denn sie schadet der Karosserie, weil die im Staub gebundenen zahlreichen Sandkörnchen beim trockenen wegwischen die Oberfläche zerkratzen und zahlreiche winzige Risse erzeugen, die später den Witterunigseiraflüssen eine willkommene Angriffsfläche bieten. Die zweckmässige Reinigung besteht vielmehr aus folgenden drei Phasen : 1. Aufweichen des Schmutzes durch einen Wasserstrahl; 2. Abschwemmen des Schmutzes unter leichter Nachhilfe mit dem Schwamm bei dauerndem Wasserzufluss; 3. Trockenreiben der sauberen Fläche mit einem Fensterleder. Das zum Abduschen verwendete Wasser darf nicht heiss sein; am besten ist normales Leitungswasser. Im weiteren erscheint es ratsam, den Wasserstrahl nicht mit voller Kraft auf die Lackfläche auftrommeln zu lassen, sondern den Schlauch mehr seitlich zu halten. Den vollen Wasserdruck benötigt man nur zum «Abbrechen» der auf der Fabrikneuer 15-PS- Amerikaner mit Schweizer Cabriolet-Karosserie, 5 Plätze, mit allen Schikanen, infolge vorgerückter Saison, weit unter Selbstkostenpreis abzugeben. Offerten unter Chiffre 16930 an die Automobil-Revue, Bern. Günstig zu verkaufen Alfa*Romeo 12 PS, Modell Gran Turismo, wenig gefahren, mit allem Komfort. Ferd. Schenk, Worblaufen bei Bern. CADILLAC 16 Zylinder, Landaulet, 6/7pl., erst 16 000 len, aus Herrschaftshaus wegen Abreise günstig zu verkaufen I" Offerten unter Chiffre 16925 an die Automobil-Revue, Bern. Alles f. Bremse u. Kupplung zu Dodge-Wagen beziehen Sie am vorteilhaftesten von der Generalvertretung S. A. Fratelli Ambrosoli, Zürich Dufourstrasse 188. Telephon 4.17.62. Handbücher mit den Standard-Einstellungen ab Modell 1934 gratis. Zu verkaufen Alfa Romeo Grand Sport Kompressor 7,5 Steuer-PS, 1500er Typ mit sehr geringem Benzinverbrauch bei max. Geschwindigkeit von ca. 150—160 km. 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Dazu leisten zwei verschieden lange Stielbürsten zum Abschrubben des (Fahrgestells und der (Radspeichen gute Dienste. Wer schneller zu Werke gehen möchte, wird sich ausserdem noch ein Spezialwaschgerät zulegen, bestehend aus einer an den Schlauch anzuschraubenden Bürste, der das Wasser von oben zufliesst, so dass Einweichen und Abschwemmen der Karosserie in einem Arbeitsgang erledigt werden können. Als weiteres Requisit dient eine Bürste zur Verdeckpflege sowie ein Staubsauger zur Reinigung des Wageninnem. Schliesslich dürfen auch die flüssigen Präparate, wie Fleckenwasser, Polier- und Metallputzmittel nicht "vergesen werden, die ebenfalls das Aussehen verschönern helfen. Wo beginnt und wo endet nun die Wagenreinigung ? Damit der Staub später nicht die sauberen Flächen wieder unansehnlich macht, kehrt man zunächst den Wageninnenraum aus. Dann beginnt man mit dem Dach. Das feste Wagendach wird unter Zuhilfenahme der Stielbürste mit reichlich Wasser abgerieben, während das Cabrioverdeck nur mit einer nicht zu harten Bürste gründlich in der Strichrichtung des Gewebes vom Staub zu reinigen ist. Hernach duscht man den Wagen ringsum ab, um den Schmutz aufzuweichen, worauf der Fahrzeug« bauch » an die Reihe kommt. Harter Strahl und langstielige Bürste sind dazu erforderlich. Daran schliesst sich die Hauptarbeit: unter Zulauf frischen Wassers wird die Karosserie Seite für Seite — die Motorhaube nimmt man sich zuletzt vor, damit sie abgekühlt ist — mit dem Schwamm in senkrechten Strichen abgewaschen. Dabei muss der Schwamm oft in einem Eimer mit sauberem Wasser ausgedrückt werden, um zu vermeiden, dass Sandkörnchen darin haften bleiben und Kratzer erzeugen. Hat man so die Runde gemacht, spritzt man noch einmal nach, um auch die letzten schmutzigen Wasserreste wegzuspülen. Und jetzt geht's an das Abledern. Ist das Fahrzeug sehr nass, so kann man die grössten Tropfen zunächst mit dem Schwamm aufsaugen. Dann wird die Wagen« haut» wieder in sekrechten Bewegungen mit dem Leder getrocknet, wobei man mit dem guten Leder nur die sauberen Teile bearbeitet; für fettige Stellen verwendet man das zweite Leder. ;s r \* Zu verkaufen 508/1 15 PS/32, 4pl., rotbraun, in fltadellosem Zustande. Offerten unter Chiffre |9573 an die (56 Automobil-Revue, Bern Zu verkaufen Car Alpin SAURER 6 Zyl., Typ LC, neu, mit 14 Sitzpl., zu Fr. 14 500.— Cflr Alnln DODGE mit bereits neuer Karosserie « Ramseier », sehr sparsamer Wagen, zu günstigem Preis abzugeben. 6 Zyl., 17 St.-PS, mit 14 Offerten unter Chiffre km gefah- Sitzpl., Occas., Fr. 4800.— 9536 an die (55,5b Seitz & Co., Kreuzungen. Automobil-Revue, Bern. BERN 28.222 die Nummer für Anfragen betreffend Inserate In der ,, Automobil- Revue" u. dem „Auto-Magazin". Nächste Etappe: das Wageninnere, die Fenster und Beschläge. Die Wagenpolster und die Wandverkleidung fegt man am besten mit einer weichen Bürste ab, wenn man keinen Staubsauger zur Verfügung hat. Lederpolster können mit Sattelseife und lauwarmem Wasser abgewaschen, hinterher mit Olivenöl eingerieben und mit einem trockenen Lappen nachpoliert werden. Ein gutes Mittel zum Fensterputzen ist zusammengeknülltes Papier. Die Beschläge müssen gut abgetrocknet und mit einem leichten Ueberzug aus säurefreier Vaseline, die man in Benzol auflösen kann, versehen werden, damit sie nicht oxydieren. Wichtig ist nun, dass bei der Reinigung der Motor vor Wasserspritzern verschont bleibt. Entweder legt man ein Oeltuch über den Motorblock und versperrt die Schlitze in der Haube oder man geht so vorsichtig zu Werke, dass durch die Haulbenöfönungen und den Kühler hindurch kein Wasser eindringen kann, denn im Vergaser, im Verteiler und den Zündkerzenvertiefungen richtet es nur Schaden an. Den Kofferraum wird man hinterher einmal öffnen und austrocknen. Den Bremstrommeln ist Wasser ebenfalls nicht bekömmlich, weshalb es sich empfiehlt, bei Fahrtbeginn einige Bremsversuche zu unternehmen, um eingedrungenes Wasser schnell wieder zu entfernen. Und schliesslich noch etwas zur kosmetischen Verschönerungskur des Wagens. Es gibt eine ganze Reihe von Poliermitteln, die, nach dem Waschen angewendet, aus der Lackierung den letzten Glanz herausholen, durch ihre Fettigkeit den Lack konservieren und widerstandsfähiger machen. Bei der Wahl solcher Mittel heisst es aber darauf achten, dass sie nicht ätzen und keinen fettigen Glanz hinterlassen, an dem der Staub sehr leicht haften bleibt. Oft wird diesen Mitteln auch eine schmutzlösende Wirkung nachgerühmt und empfohlen, den Wagen nur einzunebeln und abzuwischen. Bei schmutzigen Fahrzeugen seheint das aber kaum angebracht. Besser auf jeden Fall, die Karosserie erst abzuwaschen und hinterher abzunebeln und blankzureiben. Je sauberer der Wagen, desto besser der Eindruck, den er macht! Ein so behandeltes Fahrzeug kann man jederzeit unbesorgt als Visitenkarte der Oeffentlichkeit präsentieren. Dr. M. man sieht, der Schalthebel direkt darunter angeordnet. Um den dadurch erreichten Vorteil (Konzentration der Bediemungsorgane in nächster Nähe des Lenkrades) noch weiter zu führen, hat Nash an Stelle eines Hornknopfs einen Hornring vorgesehen, der erlaubt, die Hupe zu betätigen, ohne dass dabei die Hand das Lenkrad zu verlassen Moderne Lenkradkonstruktion In letzter Zeit braucht. macht die Konstruktion der Schriftliche Antworten: Lenkräder allerhand Wandlun- Können Sie mir mitteilen, in welchem Geschäft ich Frage 1210. Bezugsquelle für welsse Autokappen. gen durch. So die weissen Autokappen (mit Dächli) beziehen kann? H.inL. sucht man den Frag« 1220. Dichtungsmittel. Wir wären Ihnen Blick auf die dankbar, wenn Sie uns die Bezugsquelle der in direkt vor demIhrem Artikel in Nr. 50 beschriebenen Dichtungsmittel bekanntgeben könnten. B. & G. in U- Fahrer plazierten Instrumente Frage 1221. Vertretung des International-Lastwagens. Können Sie mir die Vertretung der Inter- dadurch freizuhalten, dass man national-Lastwagen in B. bekannteerben? Seh. in B. Lenkräder mit nur zwei oder drei Speichen Frage 1222. Vertreter des Lieferungswagens R. verwendet. Unser Bild zeigt das Lenkrad Ich würde Ihnen zu Dank verpflichtet, wenn Si« von Nash mit seinen querstehenden Speichen, mir die Vertreter-Adresse der Lieferungswagen R. die das Blickfeld sehr schön frei lassen. Da bekanntgeben wollten. S. in Z. sie aus Federstahl bestehen, besitzt das Frag« 1223. Vertreter-Adresse des Lorralne- Lenkrad die neuerdings geforderte Elastizität. Dem Zuge der Zeit" folgend, ist, wieSchweiz bekanntgeben? F. in Dletrlch-Wagens. Können Sie mir die Vertreter- Adresse der Lorraine-Dietrich-Automobile in der L. Französisch sprechend, verheiratet, als Nachtwächter. 2-Zimmer-Wohnung vorhanden. (56) 9584 Schneiter & Cie., Schwarztorstr. 58, Bern. 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N° 56 — DIENSTAG, 11. JULI 1939 AUTOMOBIL-REVUE Letzte Sportnachrichten Geschickllchkeitsfahren in Weinfelden. Die Auto-GesehiaklichkeitBkonkurren«, die von der Sektion Thurgau des ACS am Wochenende in Weinfelden durchgeführt wurde, zeitigte folgendes Ergebnis: Amateure: 1. Heinrich Stehrenberger (Affeltrangen), 330 Punkte; 2. Oskar Schläpfer (Weinfelden), 357 P.; 3. A. Demmer (Frauenfeld), 357,4 Punkte. Damen: i. Frau Yvonne Biroher (Sulgen), 530 Punkte; 2. Frl. Gertrud Scheidegger (X), 800 P. Experten: 1. Wally Nägeli (Berlingen), 312,4 P.; 2. Gottlieb Greffer (Weinfelden), 313 P.; 3. Hans Bircher (Sulgen), 377 P. Internationale Verkehrsausstellung in Köln. Im nächsten Jahr findet in Köln eine internationale Verkehrsausstellung statt, die erste, die in Deutschland nach den Bestimmungen der internationalen Konvention von 1928 organisiert wird. Sie soll, im Gegensatz zu anderen bisher abgehaltenen Ausstellungen, die entweder nur Ausschnitte aus dem Verkehrswesen boten oder bei denen diieses nur das Teilgebiet eines grösseren Ganzen darstellte, das Verkehrswesen aussohliessföch und in seiner Gesamtheit umfassen. Dementsprechend ist ihr denn auch ein Gelände zur Verfügung gestellt worden, das an Umfang ungefähr demjenigen der jüngsten Pariser Weltausstellung entspricht, das heisst über eine Million Quadratmeter bedeckt und worauf 40—50 Ausstellungshallen Platz finden werden. Thematisch gegliedert, wird die Schau in ihrer ersten Abteilung die allgemeine Bedeutung des Verkehrs vorführen, während die zweite den Strassen und dem Strassenverkehr gewidmet ist, wobei die Anforderungen an die Strassenbeschaffenheit auf verschiedenen Versuchsstrassen praktisch erprobt werden können. Hier tritt auch das Motorfahrzeug in all seinen Formen in Erscheinung. Eine bedeutende Stellung kommt naturgemäss auch den Abteilungen für das Eisenbahnwesen, die Binnenschiffahrt und das Flugwesen zu. Sektionen für Verkehrs- Wissenschaft, Verkehr und Presse, Fremdenverkehr und Sport etc. ergänzen diese interessante Schau, zu deren Beschickung, wie verlautet, auch die Schweiz grundsätzlich bereit ist, ialls ihr gewisse Erleichterungen auf devisenwirtschaftlichem Gebiete gewährt werden können. b. Kein Brüsseler Salon 1940? Nach Meldungen von offizieller belgischer Stelle soll der Brüsseler Salon 1940 abgesagt werden Welche Gründe zu diesem Entschluss geführt haben, war bisher nicht in Erfahrung zu bringen. Das Int. Ständige BDro der Automobllkonstrukteure in Paris gibt bekannt, dass die Teilnahme von Konstrukteuren und Vertretern an der vom 24.—27. Mai 1940 in Bergen stattfindenden Int. Polarschau offen ist. Ebenso können sie sich an der Int. Luftschutzausstellung in Brüssel (8.—23. Juli 1939) beteiligen. Auch ein Mittel zur Unfallbekämpfun»: Bau von Umleitungsstrassen in den Städten. Man schreibt uns: «Es sind nun bald 20 Jahre her, seitdem ich die erste Autofahrbewilligung löste. Vieles hat eich inzwischen geändert, so namentlich der Zustand unserer Strassen wie auch die Einstellung des Publikums gegenüber dem Auto. Wie traktierte man uns doch damals mit unflätigen Beschimpfungen und was für «Zleidwerchereien> sahen wir uns ausgesetzt! Ich erinnere mich noch sehr gut, wie ich einmal sogar in einen quer über die Strasse gespannten Draht geriet und das auf einer Strecke, die ich täglich benutzte. Aber auch beim Mann am Volant hat sich allerhand geändert. Nicht mehr dem Vergnügen, sondern vor allem dem Erwerb dient heute das Auto und wer am Lenkrad sitzt, das sind zum weitaus grössten Teil Geschäftsleute, auch in den feinsten «Luxuswagen». Und welch gewaltiger Unterschied erst beim Auto selbst! Damals gondelte man in einem offenen und hochbeinigen Gefährt durch die Geographie, Zündung und Vergaser machten einem schwer zu schaffen, so dass einer tatsächlich ein halber Mechaniker sein musste. Mit der gewaltigen Verkehrszunahme sind allerdings auch die Gefahren gestiegen, doch erfährt diese Erhöhung des Gefahrenmoments eine teilweise Kompensation durch die Verbesserungen an Lenkung, Bremsen und Federung. Meiner Ansicht nach Hessen sich die Unfälle noch bedeutend reduzieren duTch Entlastung der Hauptverkehrsstrassen in den Städten. Ein Beispiel: Will einer aus dem Berner Oberland nach der Westschweiz, so ist er gezwungen, durch die Stadt Bern zu fahren, oder aber muss mit Strassen zweiter und dritter Klasse vorlieb nehmen. Der im Stadtverkehr Ungeübte bringt sich und die Passanten in Gefahr und meidet wenn immer möglich das Stadtinnere. Weshalb daher nicht in vermehrtem Mass sog. Ringoder Peripherie-Umleitungsstrassen anlegen und daran grössere Garagen errichten? Der Geschäftsinhaber in der «City> hätte davon nichts zu befürchten, denn wenn einer in der Stadt zu tun hat, wird er zu diesem Zwecke gerne das Tram benutzen und den Wagen ausserorts lassen. Dass der Autofahrer selbst ein grosses Interesse an der Gefahrenverminderung besitzt, liegt auf der Hand, weil damit auch Aussicht auf Her- -i—1_.. - J-- ir •-! Ü„; i._.»_t.i Tv;„