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E_1939_Zeitung_Nr.061

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BERN, Freitag, 28. Juli 1939 Automobil-Revue - II. Blatt, Nr. 61 Skizze zur Bundesfeier Eidgenossen .*,.«.• Am Abend des 1. .August fuhren drei Männer im Auto gemächlich den abendlichen Wald empor» um den Gipfel des nahen Hügels zu erreichen, von dem aus man einen prächtigen Blick auf die Stadt, auf das weite Land und auf den Kranz der Alpen hat. Es war schön vor mehreren Tagen zwischen ihnen abgemacht, worden, am ersten schönen Abend im Juli den kleinen Ausflug zu unternehmen; denn 'der älteste der drei war nun fünfzig Jahre alt geworden, und er hatte es den andern, Mitten jüngeren Schwägern, versprochen, sie zu Ehren des von ihm zurückgelegten halben Jahr- Imndettl, reit seinem Wagen dort hinaufzuführen ^jm Gasthaus einen erlesenen „Tapfen Spengjjgnv *Nun.'War aber bafd einmal dieser, ancftrmil der L andere abgehalten gewesen, und «i- traf es sich' ganz absichtslos, däss die Ausführung des Vorhabens auf den ersten Tag des neuen Monats fiel. Auf diesen Zufall hatte man natürlich in der Unterhaltung schon angespielt, wie, denn der. jüngere der- beiden Brüder schon gleich beim Zusammentreffen und beim Einsteigen in den Wagen gesagt hatte: «Jetzt wissen wir nicht recht, ob wir heute deinen G^burtst^goder den der Schweizerfreiheit feiern. Am Ende nimmst du an, dass dir zuliebe die Glocken geläutet und die Höhenfeuer angezündet werden!» «Das kann mir auch niemand verwehren», bemerkte der Fünfzigjährige; «ich wünsche mir nur, dass an dieser meiner nachträglichen Geburtstags* feier kein patriotisches Phrasengeklingel losgelassen wird; es ist in bezug auf unser Schweizerland gar kein Grund zum Rühmen und Grosstun vorhanden.» - «Ja», fügte der Aeltere bei, «und überhaupt .Schweizerfreiheit'... Mir scheint, schon in diesem Wort klingle es vernehmlich.. -.» So gab ein Wort das andere, und es geschah, dass man während der gemächlichen Bergfahrt am gemeinsamen/ ?Vaterlande, an der gegenwärtigen Zeit, an den parteipolitischen. Kämpfen und an der wirtschaftlichen Lage lebhafte- Kritik übte. «Egoismus, Kantönligeist, Strebertum, Geldmacherei», das waren die Worte, die in der mit Eifer geführ*, ten Diskussion immer wieder laut wurden, und man war einig darin, dass heutzutage am Schweizerlind nicht viel zu loben sei, dass die schönsten Zeiten' der Eidgenossenschaft, wo vaterländischer Idealismus noch seinen guten Grund hatte, längst vorbei seien ... Das Vaterland mit einer Begeisterung anzusehen, wie sie ein Gottfried Keller aufbrachte, das sei einfach nicht mehr möglich. Wohl anerkannte man mit nicht geringem Stolz, das« die Technik in unserem Jahrhundert wieder gewaltige Fortschritte gemacht habe. Aber man war nicht : Land der Freiheit Zur Bundesfeier UHU Wohl bist du klein, mein liebes Vaterland — der kleinsten Länder eins im Völkerkreis —, doch stolz bist du getürmt von Gottes Hand, gross durch der Berge Bau und ew'ges Eis. Und dann erwuchs bis zu des Himmels Rand auf deinem Grund der Freiheit edles Reis zu einem Baum, wie nirgends man ihn fand ..« Ja, Schweizerheimat, dir gebührt der Preis! Was noch so manche grosse Völker finden nicht können — siehe, lange schon ist es dein, denn, Volk der Schweizer, wahrlich, du bist frei! Drum wolle allen Zwiespalt überwinden und dich von jedem Bruderzwist befrei'n, auf dass dein Land unüberwindlich sei. Wohlan, lasst heut' die Glocken alle läuten in vollem, feierlichem Ueberschwang, lasst auch ertönen Vaterlandsgesang, erinnernd an die alten Heldenzeiten! Und nächtlich leuchten soll in allen Weiten der Höhenfeuer Brand zum erz'nen Klang — O Heimat, nein, uns ist um dich nicht bang, versteh'n wir diese Zeichen noch zu deuten: Der Feuer herrlich aufgerollte Fahnen, sie heissen uns, ohn 1 jegliches Bedenken, dir uns're feur'ge Liebe stets zu schenken —. Der Glocken eh'rner Ruf, er soll uns mahnen, mit innigem Dank, in Ehrfurcht zu gedenken der alten, mut'gen, opferwiH'gen-Ahnen. Emil Hügli. Diesmal nicht Hollywood, sondern ein. Gewächs aus « unserm Garten >. Aufnahme aus dem Bahinden- Film « Euai Schwyz ».