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E_1939_Zeitung_Nr.064

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zens noch eine andere

zens noch eine andere nette «Kleinigkeit > zu sehen, die ebenfalls die.sorgfältige Durchbildung aller, Details an diesem, englischen Qualitätswagen charakterisiert: ein Händhebel zur raschen Betätigung der Blendschützstore des Rückfensters bei Nachtfahrten. Techn. «•» 2. August Für heute ist eine Rundfahrt auf dem Vier- waldstättersee, vorgesehen. Eine Gruppe fährt im eigenen Wagen, eine.andere mit dem Zug. In Küssnacht trifft man sich. Ein Extraschiff erwartet dort die Gesellschaft. In direkter Fahrt geht es dem Rütli entgegen. Ein einstündiger Halt gibt den Gamueurs Gelegenheit,. die Geburtsstätte der Schweiz ech Frage 13769. Notwendiger Lenkeinschlag eines Gesellschaftswagens. Ich" wäre Ihnen dankbar für Auskunft, wie gross Drehkreis und Dreheinschlag eines Gesellschaftswagens von 4,65 m Rädstand und 7j75 m Länge «ein muss,. um die Kurven der Schweizer Aipenpässe in einem Mal zu nehmen. J. G. in. W. Antwort: Bei dem für seine besonders engen Kurven bekannten Stelviapass kommen normale Gesellschaftswagen dieser Länge nach den Erfahrungen der schweizerischen Oberpostdirektion noch durch, wenn ihr Lenkradius vom Mittelpunkt der Kurye bis zur Mitte des aussein Vorderreifens höchsten* 7,15 m misst. An Hand einer kleinen Skizze ergibt sich danach, dass der Einschlag des äussern Vorderrades mindestens 41°, der des innern 50° betragen muss, damit ein Wagen dieser Dimensionen noch die Kurven aller Alpenpässe in einem Zuge zu durchfahren vermag. Dieser Einschlag muss nach beiden Seiten hin möglich sein. Weiter geht aus diesen Daten hervor, dass deräussere Durchmesser der engsten Kehren ca. 17 m misst und die Strassen an solchen Stellen überall mindestens 5 m breit sein müssen, um' noch durchzukommen. Erfüllt der Wagen diese Bedingungen, so dürften sich auch bei den andern, dnsbesondere den . grösseren Alpenstrassen keinerlei Schwierigkeiten ergeben. -b- AÜTOMOBIL-RE VIIE DIENSTAG, 8. AUGUST 1939 — N° 64 £any (Meccedes=!Benz] deutsche*, tEecgmeistei Internationales Zeltlager auf der Bäc hau am Zürichsee Tagesbericht vom 31. Juli. Nach der gelungenen Einweihung des Lagers am Sonntag, den 30. Juli, trat etwas Ruhe ein. Die Campeure bauten sich ihre «Wohnung» aus; richteten ihre Küchen ein für längeren Gebrauch, zogen Gräben um ihre Zelte, um gegen jedes Wetter gefeit zu sein. Kurz vor zwölf Uhr erhielten wir die Nachricht, dass- Sir Frank Bowater, der Lord .Mäyor von London, auf einer Dampferrundfahrt bis nach Männedorf fahre, wo wir ihn mit einer Delegation per Schiff zu begrüssen beabsichtigten. Um 13 Uhr finden sich unsere Freunde aus dem englischen Lager an der Landungsstelle am Wallenseeli ein. Die Lagerleitung hat ein Ledischiff bereitgestellt, das reich beflaggt ist. Etwa hundert Personen sind, zur Stelle, trotz dem zweifelhaften Wetter. In' einem Motorboot besammeln sich die Delegierten'der teilnehmenden Nationen und die Lagerleitung .mit ihrem Präsidenten, Herrn Dr. med. Sturzenegger, Zürich. Nach einer Rundfahrt, an der Ufenau' und Lützelau vorbei Richtung Männedorf, halten 'wir Ausschau den See hinunter, ob das «glückhafte» Schiff nicht bald erscheine. Gegen 4 Uhr'taucht es unterhalb der Au auf. In grossem Bogen' gleitet uns das Dampfboot entgegen. Unterhalb Mätinfedorf hält es an. Das Ledischiff fährt langsam vorbei. Wir im Motorboot legen einen kurzen Moment an und überreichen dem Lord Mayor einen Blümenstrauss mit einem Brief, in welchem wir'ihni die'Gi'üsse seiner Landsleute' und der Teilnehmer des internationalen Camps übermitteln. Untex begeisterten- Hurrarufen Tön unserer Seite vollzieht" sich, dieser Akt freundschaftlichen Entgegenkommens. Der Lord "Mayor und seine Gemahlin winken uiis dankend' zu, während sich- das Boot bereits zur Weiterfahrt in -Bewegung setzt: Unter grossem Jubel «unserer» Engländer • entschwinden wir den-Blicken der. Gäste. Während dies ganzen Montags haben sich neue Gäste : .eingefunden. Weitere Franzosen, Deutsche, Engländer sind angekommen. Die Zeltstadt hat sich stark vergrössert. Die Zahl der Besucher ist jetzt auf-1000 angestiegen. Wir zählten etwa 250 Zelte und 50 Wohnwagen. Die Italiener, •• die bis jetzt noch auf sich warten Hessen, sind nun auch mit zwei Wagen vertreten. , Für -die Franzosen war der Besuch des Klosters in Einsiedeln vorgesehen. Mit einer grossen Anzahl von Wagen fuhren sie in Kolonne hinauf in die Klosterstadt am Sihlsee. Unter der liebenswürdigen Leitung eines Paters wurde die Stiftskirche besichtigt. Die männlichen Teilnehmer durften auch die Stiftsbibliothek und die Zellen und die Einrichtungen des Klosters ansehen. 1. August. Zur -Vorbereitung auf die Abendfeier empfehlen •wir den'Campeuren den Besuch der Landesausstellung, damit sie sich ein Bild von unserem Wirken und Werken machen können. Unter der Führung von Studenten,, unsern Lagerchefs, besuchen verschiedene Gruppen die Ausstellung. Im äussersten Zipfel der Bächau ist der Holzstoss errichtet worden. Gegen 8 Uhr marschieren die Schweizer, geführt von einem Handharmonikaclub, zur Feier auf. Gäste aus allen Lagerteilen erscheinen zur Teilnahme. Herr Dr. med. Sturzenegger eröffnet mit einer Ansprache an die Schweizer den Abend. Dann wendet er sich in deutscher Spräche an alle Teilnehmer des Camps. In kurzen Zügen schildert er ihnen die Entstehungsgeschichte der Eidgenossenschaft. Er greift auf die Tage von 1914 zurück, erinnert an die Aehnlichkeit der politischen Lage in Europa von damals und heute und versichert, dass wir auch "heute bereit seien, in voller Wehrhaftigkeit unser.,Land gegen alle Eindringlinge zu verteidigen. E. Düfey, Sekretär des A.C.C.S., begrüsst die englischen Gäste und F. Ducommun, Präsident des A.C:G,S., die französischen Campeure. Nach- Absingen unserer Nationalhymne zieht man a_uf den Festplatz des Camps, unterhalb des Restaurants Bächau. Ein grosse Menschenmenge lässt sich auf dem amphitheatralisch ansteigenden Gelände rings um die Fahnenbürg nieder, um den zweiten- Teil unserer Augustfeier mit zu erleben. Zehn'.Mädchen des Handorgelclubs Bäch-Freienbach führen zur Einleitung einen Reigen auf. Daran schliesseni sich in rascher Folge Vorführungen und Vorträge- des gemischten Chors von Bach und des Turnvereins Wollerau-Bäch. Die beiden Vereine haben sich in liebenswürdiger Weise zur Verfügung gesteift, um den ausländischen Gästen eine Freude zu bereiten. Sowohl die Liedervorträge, wie die Vorführungen der Turner ernten reichen Beifall und lösen Begeisterung aus. Namentlich die Leistungen der Turner bestaunen die Ausländer; manche unter ihnen, können nicht glauben, dass diese Leute keine Professioneis seien.y Im Restaurant Bächau ist inzwischen die Tanzmusik angerückt und bis spät in die Nacht hinein wird gesungen und getanzt. Besonders die Engländer sind in ausgelassener Stimmung. Immer wieder feuern sie mit ihrer Fröhlichkeit auch die andern an. zu besichtigen. In weitem Bogen gleitete der Dampfer in den Urnersee hinein, um den Gästen auch die Tellsplatte und die Axenstrasse zu zeigen. Ohne Halt geht's nach Luzern, wo wiederum Zeit genug zur Verfügung steht, um die Stadt zu besuchen. Dann führt das Schiff die 70 Teilnehmer wieder nach Küssnacht. Gegen 8 Uhr abends treffen sie hochbefriedigt im Camp ein. Das Alpine Camp in Engelberg und Trübsee. Acht Tage vor Eröffnung des internationalen Camps- in Bächau fuhr wohl der erste Wohnwagen diese bloss vorübergehend- geöffnete Bergstrasse in das schöne EngelbergertaL. Ein weiterer niederländischer Wohnwagen folgte bereits am 27. Juli nach. Autos mit und ohne Boulottes haben sich seither aus* verschiedensten Ländern hinzugesellt. Die Kontrolle vom 3. Aug. abends ergab über 15 Zelte, Wohnwagen und Anhänger im Eienwäldli und Umgebung. Auf der wunderschön am Trübsee gelegenen Hochalp finden sich stets 6 bis 7 Bergeteigerz-elte. Abwechslungsreiche Touren, von beiden Lagern ausgeführt, setzen die Teilnehmer in Staunen über die Mannigfaltigkeit dieses schönen Bergtales. Nach Erledigung der verschiedenen Kongresssitzungen werden «ehr wahrscheinlich zahlreiche weitere Campeure dieses Bijou eines schweizerischen Bergtales besuchen. 3. August. 7 Uhr morgens wird zu einer Tour über die Furka und den Grimselpass gestartet. Es beteiligen sich 25 Personen. Die Hauptzahl stellen die* Engländer mit 20 Leuten, die restlichen 5 sind Franzosen. Ohne Halt geht die Fahrt über Schindellegi nach Brunnen; in der Schöllenen wird der erste Halt gemacht. Nach Besichtigung der Teufelsbrücke geht's weiter über Realip und Furkä bis hinunter zum Hotel Belvedere. Dort gibt man den Gästen Gelegenheit, die Eisgrotte und den Gletscher in Augenschein zu nehmen. Bis* dahin ist die Fahrt Vorteilhafte MERCEDES I INNENIiENKER «Nürburg», 25 PS, 8 Zylinder, | Modell 1935, Landaulet, 7 PL, mit Separation. I Prächtiger Wagen mit allem Komfort, wie neu [ (41000. km). Geeignet für Mietfahrten etc. Anschaffungspreis Fr. 32 000.— Fr. 4500.- CABRIOLET 19 PS, 8 Zylinder mit Kompressor, | 4 unabhängig gefederte Räder, 4 Plätze. I Sehr schöner Wagen in einwandfreiem Zustand | Fr. 6500.— GARAGE DU KURSAAL Agence Delage-Delahaye I nie Plantamoür 21, Genf Telephon Sind Sie durch irgendwelche Verhältnisse gezwungen, eine Garage zu kaufen oder abzustossen, dann bedienen Sie sich einer < Kleinen Anzeige » in der « Automobil- Revue >. Sie sind dann sicher, auf jene Interessenten aufmerksam zu werden, die für ein günstiges Geschäft als Gegenpartner in Frage kommen. ^Aerfo*« eein *ocfc mme 26333 Nach seinem Sieg im Wiener Höhenstrassenren nen gewann Hermann Lang auf Mercedes-Benz am vergangenen Sonntag auch den Grossen Bergpreis von Deutschland auf dar Grossglockner- S'trasse. Mit diesem neuen Erfolg errang Lang, den unser Bild beim Passieren der Törlwand zeigt, den Titel eines deutschen Bergmeisters. von gutem Wetter begünstigt. Nach Passieren der Maienwand und Ueberwindung der Grimsel-PaSshöhe verschlechtert sich das Wetter zusehends, so dass man gerne am Grimselhospiz halt macht. Trotz des Regens lassen sich die Teilnehmer nicht davon abhalten, nachher durch die Aareschlucht zu wandern. In Meiringen nimmt sie der vorausgefahrene Autocar wieder in Empfang und dann steuert man über den Brünig nach Luzern und dem Zugersee entlang wieder zurück ins Camp. 4. August. Um denjenigen, denen es bis jetzt noch nicht vergönnt war die LA zu besuchen, zu ermöglichen, direkt dahinzugelangen, wurde von der Zürcher Dampf bootverwaltung der Dampfer «Speer» geschickt, der direkt im Herz des Lagers an der Anlegestelle im Walenseeli landete. Etwa 100 Personen benutzten.diese Gelegenheit. Der «Speer» nahm zuerst Kurs auf Ufenau, Lützelau und Rapperswil und steuerte dann direkt Zürich an. Dort verbrachten die Campeure den ganzen Tag mit der Besichtigung der LA. 5. August. Am Morgen fand die Sitzung des Bureau der F. I. C.C. statt. Der zunehmenden Verschlechterung , v~ Alles für Ihre PROMPT UND BILLIG ^x\N> \ F. StÖCKM • Tel. 7.20.70 Hergiswil a. S. Alles f. Bremse u. Kupplung zu Dodge-Wagesi beziehen Sie am vorteilhaftesten von der Generalvertretung S.A. Fratelü Ambrosoü, Zürich Dufourstrasse 188. Telephon 4.17.62. Handbücher mit den Standard-Einstellungen.ab Modell 1934 gratis. FORD 17 PS, KASTENWAGEN, 500 kg Nutzlast, prima Zustand, sofort günstig zu verkaufen. 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Orkanartig stürmte es vom See her über das Land hinein. Im Lager 4 und 5 (Deutsche und Franzosen), sowie im Abschnitt 1 (Engländer) wurde die Situation bis gegen 4. Uhr so schlimm, dass die meisten aus ihren kleinen Zelten flüchten müssen. Man sucht so gut es geht Unterkunft in Schuppen und Ställen, die zur Genüge auf der Bächau zur Verfügung stehen. In Richterswil, Bach, Pfäffikon wurde schon um 4 Uhr Sturm geläutet. Aus den Bächen und Runsen wälzten die Wasser Schutt und Geröll auf die Strasse hinunter und verbarrikadierten in kurzer Zeit die Durchfahrt. Die Ortsfeuerwehren griffen sofort kräftig ein, so dass gegen 8 Uhr die Strassen wieder freigegeben werden konnten. Trotz der Verheerungen, die dieser' Regenguss •angerichtet, blieb die Stimmung gut. Manch drollige Situation half über den Aerger hinweg. Den ganzen Morgen hindurch herrschte dann allgemeines Ab- und Umbauen. Die Matratzen und Schlafsäcke wurden hervorgeholt, in Deckung gebracht und zum Trocknen auegelegt. Endlich Hess der Regen nach — und da erinnerte man sich, dass eigentlich Sonntag sei. Die Gottesdienste konnten nun allerdings nicht im Freien abgehalten werden, aber wozu hatte man ein Schlechtwetterprogramm aufgestellt? Der Nachmittag bringt den VII. internationalen Camping-Kongress in Zürich im Grand Hotel Dolder, der von Delegierten folgender Länder besucht war: Belgien, Frankreich, Deutschland, England, Holland, Luxemburg und Schweiz. Als Vertreter der Stadt Zürich war Herr Dr. Locher, Mitglied des Ausstel'lungskomitees der LA, anwesend. Neu in das internationale Bureau gewählt wurde ein Vertreter Deutschlands, Herr Dr. Eckert. Nach Erledigung der rein internen Geschäfte übertrug die Versammlung die Durchführung des nächsten internationalen Kongresses an Holland, wobei eine Vorverlegung auf die Zeit um Pfingsten herum beschlossen wurde. Im Lager selbst herrschte in den Nachmittagsstunden reger Betrieb. Das inzwischen wieder besser gewordene Wetter lockte viele' Besucher aus allen Landesgegenden an, die die Gelegenheit benutzen wollten sich einmal das Leben und Treiben der Zeltler anzusehen. Natürlich sind auch wieder Neuankömmlinge zu verzeichnen. Namentlich aus England treffen zahlreiche neue Gäste ein, so dass sich der Abgang von einigen Verzagten wieder wett macht. Bisher hat das Lager ungefähr 2500 Personen beherbergt. Von Resultat des Rallyes lässt sich zur Stunde noch nichts Genaues sagen. Bis Samstagabend mussten die Anmeldungen erfolgen. Da jedoch noch spät am Samstagabend neue Campeure eintrafen, denen ebenfalls das Recht zusteht, am Concours teilzunehmen, werden erst die nächsten Tage Gewissbeit darüber bringen, wer Sieger des diesjährigen Camping-Rallyes ist GESELLSCHAFT DER MILITÄR- MOTORFAHRER DES KANTONS ZÜ- RICH. Einladung zur 3. Quartalversammlung 1939. Die Versammlung findet Samstag, den 12. August 1939, 20 Uhr, im Restaurant Urania, 1. Stock, in Zürich statt Traktanden: 1. Appell; 2. Wahl der Stimmenzähler; 3. Protokoll; 4. Mutationen; 5. Geschäftsbericht; 6. Verschiedenes. — P'ause. — 7. Absenden (Revolver- und Pistolenschiessen); 8. Film-Vorführungen. Der Vorstand GMMZ. NB. Den Kameraden von Winterthur ist Fahrgelegenheit geboten bei genügender Beteiligung. Anmeldungen nimmt entgegen: H. Ulrich, Winterthur. Tel. 2 2300.

NO 64 DIENSTAG, 6. AUGUST l 1^ AUTOMOBIL-REVUE IN DEUTSCHLAND Hermann Lang (Mercedes-Benz) gewinnt am Grossglockner die deutsche Bergmeisterschaft. Der «Grosse Bergpreis von Deutschland», der gleichzeitig Schlusslauf der deutschen Bergmeistergchaft war und am Sonntag auf der Grossglocknerstrasse ausgetragen wurde, fand leider nicht die Gunst des Wettertfottes. Zehntausende, an den Hängen und auf den Bergkuppen harrende Zuschauer wurden in beiden' Läufen dieses über je 12,6 km sehenden Rennens, die bei sich ständig verschlechterndem Wetter ausgefahren wurden, Zeugen 'eines beispiellosen Schauspiels kämpferischen Einsatzes: und unerbittlichen Ringens um den Sieg. Die schweren Nebel und Regenwolken entzogen den am Ziel die spannenden Kämpfe beobachtenden Zuschauer die Sicht auf die Gros»- flocknerstrasse bis weit zur Hälfte hinunter. Bei den Rennwagen über 3000 ccm, wo Mercedes-Benz mit Lang und Brauchitsch und die Auto-Union mit Stuck und Müller auf den Boliden der Maximalgewichtsformel vertreten waren, fuhr Müller im ersten Lauf einen neuen absoluten Streckenrekord. indem er nur 8:54,3 = 84,8 kmfSt. benötigte und damit die Neunminuten-Grenze erstmals untergehritt. Lang befand sich genau eine Sekunde länger unterwegs, während sich Stuck mit 8:55,7 an dritter und Brauchtisch, der das Pech hatte, in eine Nebelschwade zu geraten, mit 9:13,9 an vierter Stelle klassierten. Der zweite Lauf, der unter geheusslichem Wetter litt, was deutlich aus den Resultaten hervorgeht, gestaltete sich zu einer jfrossartigen Siegesfahrt Hermann Längs auf Mercedes-Benz, der die Strecke diesmal in 11:12,6 (vor Stuck mit 11.15,8, Müller 11:35,7 und Brauchitsch 12:27,3) bezwang, in der Gesamtwertung damit den ersten Rang einnimmt und auf Grund seiner Siege Im Wiener Höhenstrassenrennen und nun im Grossen Bergpreis den Titel eines deutschen Ber.gmeisters zugesprochen erhielt. Die Resultate. Rennwagen. lieber 3 Liter: 1. Lang (Mercedes-Benz), 20: 07,9= 75,09 km/3t.; 2. Stuck (Auto-Union), 20: 11,5 = 74,88 km/St, 3. Müller (Auto - Union), 20:30,0 — 73,76 km/St.; 4. von Braucfaitsch (Mercedes-Benz), 21:41,6 — 69,73 km/St. Sp o r x t wa g e n : ,. Bis 1100 ccm: 1. Reichenwallner (Fiat), 26:12,0 ''«= 57,71 km/St., 2.. Beriani/Italien (Fiat), 26:19,0 ="57/45~ km/gir.; ' S. Müller (BMW), 26:2*,8 = 57,24 km/St;; -4.' Todini/Italien (Fiat), 26:35,7 = 66,85 km/St. Bis 1500 ccm: 1. Kathrein (BMW), 26:07,7 = 57,87 km/St., 2. Marelli/Italien (Lancia), 26:31,1— 87,02 ktn/St, 3. Rosenhammer (BMW), 26:39,3 = 56,71 km/St.; 4. Bellucci/Itaüen (Lancia), 27:01,8 = 55.94 km/St. Bis 2000 ccm: 1. Poleneky (BMW), 22:25,0 = 67,45 km/St., 2. von Hanstein (BMW), 22:48,9 = 66,26 km/St.; 3. Werneok (BMW), 23:17,2 = 64,90 km/St.; 4. Retülsch (BMW), 23:18,4 = 64,87 km/St. IN FRANKREICH Grosser Preis von Comminges. Sieg von Lebegue auf Talbot vor Wlmille auf Bugatti. Auf der 11 Kilometer langen Rundstrecke von Saint-Gaudens fand am letzten Sonntag der Grosse Preis von Comminges für Sportwagen statt, an dem gich ausschliesslich Fahrer französischer Nationalität den Sieg streitig machten. Vom Start weg führten die Talbot-Piloten Sommer und Lebegue das 23 Mann starke Feld an, während Wimille auf Bugatti, der als letzter in den 40-Runden-Kampf gezogen war, drei Runden lang den dritten Platz belegte, um 4ann in der fünften Runde die Spitze zu übernehmen. Monneret auf Delage stattete kurz darauf als erster den Boxen einen Besuch ab; Villeneuve auf Delahaye Hess sich am Volant durch Violet ablösen und Tremoulet auf Delahaye schied mit gebrochenen Ventilen aus. Im Verlaufe der verzweifelten Jagd, die nun Sommer auf Wimille entfesselte, gelang es dem Talbot-Fahrer, an seinem stärksten, gefürchtetsten Konkurrenten vorüberzuhuschen, aber schon in der 10. Runde erschien Wijnille wieder am Leaderhord. Die Aufregung war gross, als der Delahaye Mazauds, an dem man einige Kerzen gewechselt hatte, plötzlich in hellen Flammen stand, die indessen von der Platzfeuerwehr rasch' gelöscht werden konnten; 1 an eine Weiterfahrt aber war begreiflicherweise nicht zu denken. Auch aus Ghabouds Dölahaye züngelten bei einem Boxenbalt Flammen empor und machten «ein weiteres Verbleihen in der Konkurrenz unmöglich. Ghinetti auf Talbot ward, ebenfalls nicht mehr gesehen, Raph auf Delahaye sah sich wegen eines Bruchs der Hinterachse- eliminiert und zur Abwechslung hatte Sommer Jean-Pierre Wimille wie- . der einmal auf den 2. Platz verdrängt. Bei Halbzeit war der Rad-an-Rad-Kampf an der Spitze noch ..immer in vollem Gange. Eine Situationsänderung trat insofern ein, als Wimille in der 25. Runde an der Boxe seinen durch Steinschlag beschädigten Kühler reparieren Hess, was etwas über eine Minute dauerte. Der inzwischen in Front gegangene Sommer trudelte zwei Runden später ans Ersatzteillager, um Kerzen zu wechseln, und alis lachender Dritter führte nun sein Markenkollege Lebejrue den Tanz an. Paul auf Delahaye wurde in einer Kurve aus der Bahn getragen und in eine Klinik transportiert, wo" die Aerzte lediglich zahlreiche Schürfungen feststellten. Dank seinen ausgezeichneten fahrerischen Qualitäten gelang es Wimille, seinen Minuten-Verlu*t innerhalb weniger Runden wieder gutzumachen und in der 30. Runde neuerdinjs Sommer und Lebegue zu passieren. Und nun setzte es einen grandiosen Endspurt ab, bei dem so verbissen und tollkühn gefahren wurde, dasg der zehn Jahre alte, von Chiton aufgestellte Rundenrekord von 4:03 = 163 km/St, dran glauben musate. Lebegue eeinerseitg'aber blieb Wimille punkto Draufgängertum nicht» schuldig und brachte es fertig, fünf Runden vor Schluss deg Kampfes dem Molsheimer Piloten endgültig die Hinterräder zu zeigen. Trotz seines ganzen Einsatzes in den: letzten zwei Runden war es diesem nicht mehr, möglich, Lebegue zu überholen, der mit einem Vorsprung von nur 1 Sekunde über die.Ziellinie fegte. Eine beachtliche Leistung ist in der Klasse 1100 com jüu registrieren, wo Gordini auf Simca-8 über 330 Kilometer auf 127,666 km kam. ein Stundenmittel von Das Klassement. •1. Leb&gue (T&lbot) 440 km in 2:47:40 = 157,517 km/St; 2. Wimille (Bugatti) 2:47:41. 3. Sommer (Talbot) 2:51:09. 4. Gerard (Delage) 37 Runden; 5. Levegh (Talbot) 37 Runden; 6. Contet (Delahaye) 35 Runden; 7. Villeneuve (Delahaye); 8. Trintignant (Bugatti) 80 Runden. Klasse 1100 ccm: 1. Gordini (Simca-8) 330 km in 2:50:40 = 127,665 km/St 2. Debille (Simca-8) 29 Runden; 3. Brunet (Riley) 28 Runden; 4. Mestivier (Amilcar) 26 Runden; 5. Bourinet (Simca) 23 Runden. Der Grand Prix de. la Baule, aus dem im Vorjahr unser Landsmann Armand Hug in überlegener Manier siegreich hervorging, wird am 3. September nächsthim STANDARD-MINEUIOEIFIODUKTE A.G. SEIT 45 JAHBEN in elfter Aufläge ausgetragen. Er steigt nach einer Handicapformel und ist 22 Konkurrenten reserviert, die im Juni am 24-Stundenrennen von Le Mans teilgenommen haben, wobei das Handicap für die einzelnen Fahrer auf Grund ihrer Resultate im Dauerrennen von L© Mans errechnet wurde. Die Startliste müden Vorgaben präsentiert sich daher wie folgt:" 1. Simca-^inq (J. Breillet) Handicap 41' 04" 2. Simca-Cinq (A. Debille) » 38' 48" 3. Simca-Huit (V. Gamerano) » 32' 10" a.'iSimca-Huit (B. Gayeux) » 20' 22" 3. Riley (J. E. Vernet) » 23' 43" 6. Sinref (J. Savoye) » 23' 22" 7. Simca-Huit (Mme Largeot) » 19' 12" 8. Simea^uif 18' 42" 9. H. R. G. (P. C. T. Clark) » 17' 05" 10. Aston-Martin (V. A. Polledry) » 15' 59" 11. Simca-Huit (Jose Scaron) » 14' 00" 12. Simca-Huit (Amedee Gordini) » 11' 30" 13. Delahaye (A. Beille-Groix) » 6' 31" 14. Delabaye (B. R. 0. Walker) » 6' 19" 15. Alfa-Romeo (R. Sommer) - » 5' 05" 16. Delahaye (t. Villeneuve) » 3' 01" 17 'Delahaye (B. Chaioud) » 2'52" 18. Delahaye (M. Contet) » 1' 56" 19. Talbof (Pierrif Levegh) » 1' 46" 20. : X>elähaye (Joseph Paul) » V 01" 21. ^Bugatti (J. P Wimüle) , » 53" 22. Delahaye (R. Mazaud) Malmann Mays (ERA) gewinnt das Prescott-Bergrennen. Im Prescott-Bergrennen, das am Samstag vor acht Tagen in der Nähe von Cheltenham gefahren wurde, kam es zu einem Sieg des Engländers Raymond Mays auf ERA vor dem Franzosen Wimille auf Bugatti, der rund eine halbe Sekunde langsamer als sein Rivale war. DIE RESULTATE: R ennw ag en: Klasse über 2 Liter: 1. Wimüle auf Bugatti 4700, 46,69 Sek.; 2. Evans auf Alfa Romeo, 49,97 Sek. Klasse 2000 ccm: 1. Mays auf ERA, 46,14 Sek.; 2, Beadle auf Alta, 47,37 Sek. die beste Strosse Erhöhen Sie Ihre Freude am Besuch der Schweizerischen Landesausstellung durch eine angenehme, »orgenfreie Fahrt mit einem Wagen, der gut "im Schus«" ist..Sie können sicher sein, unterwegs für Betrieb und Unterhalt Ihre* Wagens QualitötsRrcdukfe, erfahrenes Fachpersonal und einwandfreien Service zu finden, wenn Sie den durch Essd'Zelchen markierten "Esso-Strassen" folgen, die wie ein Netz unser Land durchziehen. Unsere Hauszeichen, die Sie in Stödten und, Dörfern, im Flachland und in den Bergen, antreffen, zeigen Ihnen die Verkaufsstellen für unsere Erzeugnisse. 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August auf der Bremgartenwajd- Rundstrecke bei Bern zum Aoistrag gelangt, wird diesmal ein ungemein interessantes Rennen, da es als Endlauf für die Europameisterschaft äusserst scharfe "Kämpf« auslösen dürfte. Gleichzeitig mit den Formelwagen stehen die flinken Rennwagen bis 1500 ccm im Kampfe und werden für ragen Betrieb sorgen- Bekannteste Fahrer, in bester Form, werden in diesem Rennen unj Sieg und Platz ..kämpfen. Nachstehende Konkurrenten .starten im Grand Prix in der Gruppe bis "1500 ccm: J. P Wakefield-Groesbritannien auf Maserati, Ettore Bianco-Italien auf Maserati, Emanuel de Graffenried-Sohweiz auf Maserati, R.. E. Aneell-Grossbritannien auf ERA, Emilio Romano-Italien auf Maserati, Marcel Horvilleur-Frankreich . auf Maserati, Baul Pietsch-Deutschland auf Maserati,. A-P. R. Rolt-Grosbritannien auf ERA und Gujdo "Bärbieri-Italien auf Maserati. Dann' hat die Süddeutsche Renngemeinscthaft in Erfurt die erfolgreichen Fahrer Heinz Dipper und Leonard Jöa auf Maserati gemeldet. Die Squadra Ambroisiana, Mailand, schickt Arialdo Ruggeri und Piero Taruffi, ebenfalls auf Maserati, ins Feuer, und der bekannte Rennstall «Alfa-Ck)r.se>, Modena, hat zwei flinke Alfetta-Wagen angemeldet, deren einer Piloi- Giuseppe Farina ist; der andere wird später genannt. Die meisten der angeführten Namen besagen wahrhaft genug! In früheren Jathren schon immer sehr interessant, überbietet der VI. Grand Prix bestimmt alles bisher Erlebte, denn es wird diesmal vom Anfang bis zum Schluss — aufreibend« Kämpfe um den Sieg geben. Vielversprechender «Preis vom Bremgarten ». Als Auftakt zum «VI. Grossen Preisr der Schweiz für Automobile», der den 20. August zu einem äusserst interessanten Grosskampftag stempelt, wirä der «Preis vom Bremgarten>. das erste Rennen des Tages, gestartet. Diese nationale Konkurrenz bleibt heuer für Sport- und Rennwagen reserviert. Es starten bei den Sportwagen bis 1600 ccm." Otto Diebold-Baden auf Bugatti, Walter Bosshard-Win.- terthur auf Singer, Kart Häffner-Zürich auf Flajt- Balilla und Alfred Dattner-Zürich auf Fiat. Sportwagen über 1500 ccm; Hermann Trümpr-Glarus auf Bugatti, Friedrich Riesen-Bern auf B.M.W., Louis de Montfort-Lausanne auf Bugatti und Hendrik Sijthoff-Wässenaar auf Packard. Vö'n "vielen Erfolgen gekrönte Leute finden wir namentlich bei den Rennwagen, Bo bei denjenigen bi« 1S00 ccm: Bernard Blancpain und Emanuel de Graffenried, beide aus Freiburg, auf Maserati. Bei den Rennwagen über 1500 ccm gehen an den Start: Max Christen-Zürich auf Maserati, Louis Noverraz-Genf auf Bugatti, Emil Senn-Belp auf Bugatti und Adolf Mandirpla-Genf auf Maserati. Wie man sieht, ist im «Preis vom Bremgarten» ein stolzes. Feld gut ausgewählter Fahrer mit von der. Partie, und man kann schon in diesem Rennen einen schönen und prachtvollen Kampf erwarten.... Diesmal Wagenabnahme auf dem Waisenhausplatz. •Bisher fand das Abwägen der Rennwagen im Güterbahnhof Weyermannshaus statt, doch -vermochten verschiedene Umstände, u. a. auüh die dortigen räumlich knappen Verhältnisse, nicht zu befriedigen. Schon im Jahre 1934 trug man sich mit dem Gedanken, die Wagenabnahme nach dem Zentrum der Bundesstadt zu verlegen. Auf diesen schön damals erwogenen Plan sind die Veranstalter heuer zurückgekommen. Nun findet die Abnahme für die am VI. Grossen Preis der Schweiz für Automobile startenden Wagen bei def öffentlichen Brückenwaage auf dem Waisenhaüsplatz in Bern statt. Dieses immer recht 'interessante"Ereignis" ißt auf Samutag, den 19. August, von 10.00 ' btf 11.30 Uhr vormittags, angesetzt, und dürfte zweifellos ein zahlreiches sportfreudiges Publikum anlotfken. Südamerikanisches. Für den am 8. Oktober auf der Gavea-Rundstrecie steigenden internationalen Grossen Preis von Rio de Janeiro, an dem die Teilnahme nur auf Einladung des Brasilianischen Automobil-jClubs hin erfolgen kann, hat die Auto-Union — "wie die Sportkommission des organisierenden Clubs mitteilt, "zwei Meldungen abgegeben. Fährer "wurden noch keine genannt, doch scheint festzustehen, dass der eine der Boliden von Hans Stuck gesteuert wird. Däe- italienische «Scpiadra AmBrosiana» starte mit Taruffi, Cortese, Castelbarco und Graf Luränl, sowie Baron- de Teffe, die, alle auf Masera.ti-AnderthaIbliter-Re-nnwa.gen in den Kampf siehen. ' 21 Kilometer von der Stadt Sao Paolo in Brasilien entfernt, wird gegenwärtig eine Rennbahn modernsten Stiles nach dem'Muster des New Yorker VanderMIt-Kurses gebaut, und zwar handelt es sich eigentlich, um swei Rundkurse von 12 m Breite, die miteinander verbunden werden können- Der äussere Circuit ist 3,5 km lang und «ohlieast einige schnelle Kurven in sich, während die innere Piste 4,5 km messen und ein paar spitzige, nicht überhöhte" Kurven, sowie ganz kurze Gerade aufweisen wird. Als hervorragend darf man die Anlage der Tribünen anspreohen, von denen aus 200.000 Zuschauer die 8 km Hange, schlangenförmige Asphalt-Strecke überblicken iönnen. Der vorgesehene Auto-Parkplatz wird 10.000 Wagen fassen. Im Septerhber soll diese Kampfbahn, «Interlagos» getauft, fertiggestellt sein, so dass bereits am 29. Oktober der Grosse Preis von Sao Paolo über 40 Runden = 320 km zum Austrag kommt.