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E_1939_Zeitung_Nr.059

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8 AUTOMOBIL-REVUE

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yhre Zimmerpflanzen gedeihen... Ja, Ihre Zimmerpflanzen wachsen und blühen und erfüllen Ihren häuslichen Alltag mit Freude und Frohsinn. Aufmerksamkeit und liebevolle Pflege, Eingehen "auf ihre besonderen Eigenheiten vergelten sie durch stattliches Aussehen, Blühwilligkeit und lange Lebensdauer. Doch Tagen und Wochen * beglückender Ueberraschungen und erfreulichen Zusammenlebens mit Ihren Zimmerpflanzen folgen Tage der Enttäuschung. Trotz Ihrem Verständnis für Pflanzen, Ihrem Fleiss und Ihrer guten Pflege treten Störungen des Wachstums auf. Blätter werden gelb und welk,' Knospen fallen ab; unansehnlich und ein Sorgenkind ist Ihre Pflanze geworden. Undank ist der Welt Lohn, denken Sie, aber Pflanzen sind ideale Geschöpfe, , und sicher liegen die Ursachen der Erkrankung > bei unrichtiger Behandlung, vielleicht ungünstigem Standort. > _ Nicht alle Leute lieben die heisse Sonne. So wie sich einige vor den ersten heissen Sonnenstrahlen durch bunte Sonnenschirme schützen, andere dagegen sich mit Wohlbehagen braun brennen lassen, so ist es auch im Pflanzenreich. Fieus elastica, der Gummibaum. Da haben wir Zimmertanne und Zimmerlinde, Ämaryllis, Clivien und Gummibaum, Philodendron, Aralie und Aspidistra, Primeln und auch abgeblühte Alpenveilchen, die es uns übel nehmen, wenn wir sie der direkten Sonnenbestrahlung aussetzen und diese Unaufmerksamkeit mit braunverbrannten Blättern vergelten. Kakteen, ausgenommen Blattkakteen, Agaven und Aloe und die ihnen naheverwandten Fettpflanzen (Sukkulenten), die Phoenix- oder Dattelpalme mit ihren schmalgefiederten und die Chamerops- oder Fächerpalme mit ihren grauen, harten Blättern lieben volle Sonne; ebenso Asparagus Sprengeri, die Zierspargel, Passiflora, Myrten, Rosmarin und Geranien aller Art. Nur wenige gedeihen gut in tieferem Schatten, denn Pflanzen brauchen Licht zum Leben. Gummibaum und Philodendron, Aralie Sieboldi, Aucuben und vor allem das Schildblatt, Aspidistra elatior sind wohl die dankbarsten Pflanzen für lichtarme Plätze. Helle Nordfenster erfüllen die Lebensbedingungen der Azaleen, Kamelien und aller Begonienarten, der Balsaminen und auch von Cyclamen und Primeln. Dass Pflanzen Wasser brauchen, das weiss jedes Kind. Aber wieviel sie brauchen ist ein Problem, das immer und immer wieder im Alltag der Hausfrau auftaucht. Nach einem Schema zu giessen ist falsch. Viele Blumenbesitzer geben ihren Zimmerpflanzen immer die gleichen Mengen Wasser, gleich ob sie ruhen oder ob sie blühen, ob sie mit dem Trieb beginnen oder ihre Blätter als Auftakt zur Winterruhe abwerfen. Ja viele lassen sogar im Untersatz des Topfes stets fingertief Der Philodendron ist eine dankbare und echöfte Zimmerpflanze. Wasser stehen, — Wurzelfäulnis und Absterben der Pflanzen sind die Folgen. Wenn die Pflanze lebhaft wächst, und besonders wenn sie blüht, braucht sie viel Wasser; wenn ihr Wachstum stockt, sehr wenig. Ist der Topf verhältnismässig klein, ist reichlicheres Giessen nötig als bei einem weiträumigen; heljes, heisses Wetter mit trockener Luft erfordert vermehrte Wasserzufuhr, als trübes, kühles mit feuchter Luft. Unter Umständen muss die Pflanze zweimal pro Tag Wasser bekommen, oder das Giessen kann einige Tage unterbleiben. Unrichtiges Giessen ist sehr oft der Erkrankungsgrund der Pflanzen, die zur Erholung ins Asyl beim Gärtner kommen. Oft sind sie schon in bedenklichem Zustande, aber der Gärtner ist Fachmann, er soll der kranken Pflanze zur Gesundheit verhelfen, soll dürre Blätter grün machen, verfaulte Wurzeln heilen, und wehe ihm, wenn der Pflanzenpatient das Rennen aufgibt. Auch Luft ist eine Lebensbedingung der Zimmerpflanzen. Darum lockern wir immer und immer wieder die oberste, verkrustete und harte Schicht im Topf, dass Luft und Wasser besser zu den Wurzeln dringen. Darum waschen wir regelmässig grosse Blätter immergrüner Pflanzen mit einem Schwämmchen und sauberem Wasser, oder mit etwas'Schmierseifenwasser als Radikalmittel gegen Blattläuse und anderes Räubervolk der Zimmerpflanzen, damit die Blätter atmen und transpirieren können. Auch das Abregnenlassen im Sommer ist für die Zimmerpflanzen ein Genuss. Aber aufgepasst! Kalter Regen schadet den Pflanzen sehr, darum zuwarten, bis das Nass des Himmels warm ist, was meistens bis Ende Mai der Fall sein kann, denn der fortwährende Aufenthalt im Zimmer während des Winters verweichlicht auch die Pflanzen. Das Abbrausen der Pflanzen und Blätter in der Badewanne ist eine einfache Und bequeme Prozedur. Sehr viel Freude bereiten stets selbst herangezogene Pflanzen. Diese zu beobachten und zu betreuen vom kleinen Steckling bis zur fertigen Grosse Blätter immergrüner Pflanzen .wäscht, man - regelmässig mit "einem Schwämmchen und sauberem Wasser. Pflanze bereitet dem Liebhaber viel Freude —' Ueberraschung und — Enttäuschung, denn Zimmerpflanzen -selbst heranzuziehen ist ziemlich schwierig. Alle aus Samen zu ziehenden sind so heikel, dass es sich niemals lohnt, ohne Gewächshaus oder warmen Frühbeetkasten eine Aussaat zu probieren. Vermehrung durch Stecklinge gelingt bei schnellwachsenden Pflanzen, bei Fuchsien, Geranien und Tradescantien; bei Zimmerlinden ist es etwas schwieriger, doch noch im Bereich der Möglichkeit, und auf alle Fälle zu probieren. Mit scharfem Messer schneiden wir den von der Mutterpflanze abgenommenen Steckling dicht unter dem untersten Blattpaar durch, entfernen auch die untersten Blätter und stecken diesen Trieb in Töpfe oder Schalen, drücken ihn gut an und giessen mit feinlöchriger Brause. Leichte Erde mit reichlich Sand vermischt gewährleistet am besten schnelles Bewurzeln. Den Stecklingstopf oder die Schale bedecken wir mit Glas. Nach erfolgter Bewürzelung geben wir allmählich mehr und mehr Luft, und sobald der oberirdische Pflanzenteil zu wachsen beginnt, entfernen wir das Glas vollständig," Die zarten Stecklinge schützen wir bei Sonnehischein mit einem Blatt Papier. So wird ein Steckling geschnitten und in den •• Topf gesteckt. Auch Kakteen bereiten sehr viel-Freude. Haben die Stecklinge kräftige Würzelchen, so setzen wir sie einzeln in Töpfchen ein. Auch diese Arbeit sowie das Umtopfen älterer Pflanzen erfordert einige Kenntnisse und Geschicklichkeit. Grosse Beachtung ist stets, gutem Wasserabzug zu schenken, d. h. a'uf das Loch ; des Topfes le.gen wir stets einen grösseren Topfscherben, damit später das überflüssige Wasser gut abfliessen kann. Um den Hohlraum, der sich zwischen dem Topfballen und dem neuen, -grösseren Topf ergibt, gut * zu füllen, stopfen wir mit einem dünnen Stäbchen die Erde hinunter und setzen einige Male den Top! kräftig auf den Versetztisch auf. Frischversetzte Pflanzen werden immer gut angegossen, und, bei dieser Gelegenheit stellen wir fest, dass ein Gies.srand im Topfe stets von grösster Wichtigkeit ist, um richtig giessen zu können. Ein lebensbedingender Faktor ist die richtige Erdmischung. Darum stellen wir am besten ein Verzeichnis der l|rdmischungen für die wichtigsten Pflanzen auf. Fort- Die vollerblühte Glivie ist ein prächtiger Zimmergchmuck.