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E_1939_Zeitung_Nr.059

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Automobil-Revue — N°

Automobil-Revue — N° 57 Unsßr Tourenvorschlag f Thnn Merligen ein aussichtsreicher und reizvoller Wanderweg Mancher, der schon mit seinem Wagen von sode mit Mädeli nicht nur erträumt, sondern auch Thun aus das rechte Ufer des Thunersees hinauf erlebt hat. Am jenseitigen Ufer das tausendjährige gegen Interlaken gefahren ist, weiss nicht, dass Scherzligenkirchlein und das Schloss Schadau. parallel zur Seestrasse ein wunderschöner Weg Links, jenseits der Tramhaltstelle Bächimatt, das bis Merligen führt, der zu einer ebenso schönen, Bächigut mit der Chartreuse. Zuerst Eigentum der wie abwechslungsreichsten Fusswanderung einlädt. Edlen von Strättligen, vorab des Minnesängers Eine prächtige, sonnige Uferlandschaft hat der Heinrich. Später Besitztum der Karthäusermönche Wanderer zur Rechten, und sein Blick ruht fast von Thorberg, daher der jetzige Name «Chartreuse». Von 1806—1831 gehörte es dem Schult- ständig auf See und Hochgebirge. Für den Automobilisten, der seinen Wagen in Thun stationiert, heissen und Geschichtsforscher N. Fr. von Mülinen, besteht die Möglichkeit, von allen Ortschaften, die der 1818/19 das Gebäude mit dem alten gotischen Turm geschmackvoll neu aufführen Hess und der hier manchen hohen Besucher empfing. 1901 wurde der Turm, dessen Erbauer der Minnesänger Heinrich im 13. Jahrhundert war, abgebrochen und durch ein Schloss im Renaissancestil ersetzt. Um das Schloss herum prächtiger Park mit interessanter Vegetation, das Bächihölzli. Unter alten Eichen ein Denkstein zu Ehren des Minnesängers. Eine 2 m hohe Granitstatue des keltischen Sonnengottes Baidur oder Belenus wurde 1800 in einem Keller des Schlosses Wil gefunden und vom Schultheissen von Mülinen hier aufgestellt. Dem See entlang folgen bis zur Seematt. Von hier links geradeaus, die Thunerseestrasse queren und hinauf zum Weiler Hünibach. Nach Ueberschreiten der Kohlerenbrücke links hinauf in den obern Parallelweg nach «Vor dem Wald». Durch Fussweg in der Nähe des Waldrandes, dann den Lauelibach queren nach Burch. Blick auf Hilterfingen. Klimatisch bevorzugter, bedeutender Fremdenort. Parklandschaft von unvergleichlichem Reiz. Schon sehr früh besiedelt. Funde von römischen Münzen. Alemannengräber auf dem Eichbühl und bei Hünegg. Von Burch rechts in den Wald hinein. Auf gut angelegtem Pfad in einem Bogen den Tannenbühlhaldengraben queren. Nach Austritt aus dem Gehölz, dem Waldsaum hinunter folgen bis Tannenbühl. Nun links hinauf Prospekte durch Reisebüros er out dieser Wanderung berührt, per Schiff oder per Strassenbahn nach Thun zurückzufahren und so die Wanderung abzukürzen. — Thun/Bahnhof 4 Std. % Std. Hünibach 3# » VA » Burch/Hilterfingen 2% » 1.50 i Oberhofen 2 » 2'/ 2 » Gunten 1.20 » 3.20 > Endorf/Sigriswil 0.50 > 4 » Merligen — Vom Bahnhof Thun, wo man den Wagen stationieren kann, folgt man dem Strassenbahngeleise über die Bahnhofbrücke, geradeaus durch die Freienhofstrasse. Rechts der Freienhof, das älteste Hotel der Stadt Thun. Einst wichtiger Waren- und Umladeplatz für den Durchgangsverkehr. Vorübergehend auch Sitz eines Edelgeschlechts. Dann über die Sinnebrücke und rechts die Treppe hinunter dem Aareufer entlang durch die Seepromenade dem Aare- und Hofstettenquai folgen. Schöne Promenade mit hoher, schattiger Allee, mit interessanten Parkanlagen und vielen Ruhebänken. Brahmsdenkmal, 1933 errichtet. Daneben prächtige Zypresse und Statue. Man achte auf Schwäne! Interessanter Rückblick auf das Schloss Thun. Gegenüber der Anlage liegt die Kleistinsel mit dem rebenumsponnenen Kleisthaus, wo der Dichter des Käthchens von Heilbronn eine traute Liebesepinach Aebnit. Blick auf die Kirche von Hilterfingen. Eines der ältesten Gotteshäuser am Thunersee mit Turm aus dem 10. Jahrhundert. Von Aebnit hinunter beim Hotel Montana und links nach dem Klösterli in Oberhofen. Einst eine Filiale des Klosters Interlaken. Interessantes, schönes Türmchen mit Sonnenuhr. Dorf und Schloss Oberhofen bieten mit See und Gebirge ein ganz seltenes Bild. Am 26.127. Juni 1864 wurde das Dorf durch einen Brand fast vollständig zerstört. Im Mittelalter war Oberhofen ein Zentrum des Geschehens im Berner Oberland. Sitz eines berühmten Freiherrengeschlechtes, von dem Seliger von Oberhofen in einer kaiserlichen Urkunde des Jahres 1133 als edler Spender und Begründer des Klosters Interlaken erwähnt wird. Ein späterer Besitzer von Oberhofen, Walter von Eschenbach, nahm an der Ermordung von König Albrecht in Windisch teil. Mauerreste der Burg Alt-Oberhofen oder Balm auf dem kleinen Waldhügel der Burghalde, oberhalb des Klösteriis. Dieser ursprüngliche Sitz des Edelgeschlechts wurde schon gegen 1200 in den Kämpfen des hochburgundischen Adels gegen die Zähringer gebrochen. Unten am See in wunderbarer Lage, ähnlich wie Chillon, mit mächtigen dicken Mauern und fürstlichem Innenschmuck, inmitten eines prächtigen Parkes, das neue Schloss. Vom Klösterli hinunter in die Seestrasse. Dieser zfrka 500 m bis zum Heidenhaus von Längenschachen folgen. Altes Rebhaus des Klosters Interlaken. Am See viele Ruhebänke. Links am Hang ein ansehnlicher Rest des früher ausgedehnten Weinbaues am Thunersee. Beim Wegweiser links durch einen Parallelweg, der bald darauf die Strasse nach Aeschlen schneidet und den Saum des Oertliwaldes entlang den Oertligraben erreicht. Beim Wegkreuz links altes interessantes Haus aus dem Jahre 1663. Im Oertlibachgraben viele Findlingsblöcke. Den Graben queren und beim Hotel du Lac in die Seestrasse nach Gunten einmünden. Ursprünglich eine grosse Kelterkolonie inmitten von Weinbergen, die bis auf den Rest Routenprofä Extra-Abendaufftthrungen Donnerstag 27. Juli und 10. August 20 Uhr. Auf Wunsch Extra- Aufführungen zu Pauschalpreisen. Auskunft durch das Tellspielbureau Altdorf (Uri), Tel. 109 von Oberhofen verschwunden sind. Nur einige wenige Trüelhäuser erinnern an die einstige Bedeutung des Winzerortes, dessen Reben durch das ganze Mittelalter hindurch in den Urkunden eine Rolle spielen. Heute stattlicher Fremdenort mit südlicher Vegetation und lauschigen Wanderpfaden. Kurzer Abstecher in die hochinteressante Guntenoder Gummischlucht. Bei niederem Wasserstand gut zugänglich. Grossartige, zum Teil überhängende Felsabstürze. Das obere Ende der Schlucht ist eigenartig gewunden. In dem bunten Nagelfluhgestein befinden sich rote Granite, Porphyre, Thun-Merfigen 1939 Teüspiele Altdorf Aufführungen jeden Sonntag, vom 9. Juli bis 10. Sept. mit Spielbeginn um punkt 13 Uhr. RoutenDlan^mmm^ Thun-Merliaeri Beromünster A.C.S. HOTEL HIRSCHEN T.C.S. Althistorischer Ganhof ron Anno 1836. Selbstgeführte Butterküche. Gesellschaftsxtminei. Parkplatz. Garage. Landessender Beiomünster. Tel. 84.001 F. Wuesl-Hubscher, Besitzer. Erhältlich in allen Apotheken 10er Packung Fr. 4.50 - 4er Packung Fr. 2.—. 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N°59 ~ Automobil-Revue grüne Gabbros, Serpentine, Kalke und Quarzite, die nicht den Berner Alpen entstammen, sondern den Gesteinen am Südfusse der Alpen ähnlich sind. Auf dem Schwemmkegel des Guntenbaches gelegen, erlebte das Dorf 1821, 1832 und 1937 schwere Verwüstungen. Beim Hotel Hirschen links In die Sigriswilstrasse einmünden und ihr zirka 100 m folgen. Dann von dieser links abzweigen, sie weiter oben queren und über Katzenloch nach dem Weiler Endorf. Rückwärts Blick auf Dorf und Kirche Sigriswil. Ueber die Stampfenbachbrücke nach Willigen, dann durch den Wald. Queren eines Grabens. Beim Waldaustritt Blick auf Ralligen hinunter. Klimatisch bevorzugtester Ort des ganzen Thunerseegebietes. Einst ein Rebgut mit schlossartigem Wohnhaus am Fusse der Ralligstöcke im Zentrum des Reb- und Obstbaues für das Kloster Interlaken. Sitz des Klostermeiers. Infolge Geldverlegenheit wurde das Gut aus der Hand der Interlakner Mönche an den reichen Bernburger Valentin Freiburger entäussert, welcher den Sitz aus Abneigung gegen Welt und Reformation verliess und sich als Waldbruder in eine Felsenhöhle des nahen Gebirges zurückzog. In der Folge wechselte Ralligen oftmals den Besitzer. Heute berühmte Koch- und Haushaltungsschule. Nach der Sage soll in Ralligen einst eine Stadt, namens Roll gestanden haben, die durch einen Bergsturz verschüttet wurde. Steinblöcke als Zeugen des Bergsturzes in der Nähe des Schlosses. Durch einen Zipfel Wiesland zur Bärenegg und durch den Wald hinunter über den Stillenbach nach Pappelbrunnen. Hier links durch schönen, ebenen Spazierweg zur Kirche Merligen. Aus Steinen des Balmholz-Steinbruchs erbaut. Glückliche Verbindung alter Bautradition mit neuem Baustil. Innenraum einfach. Vorn im Chor Fresken und Glasmalereien. Merligen inmitten vieler Nussbäume auf dem Schuttkegel des Grönbaches gelegen. Schiida des Berner Oberlandes, infolge seiner früher abgeschlossenen Lage. Heute Kurort. Milde, geschützte Lage. Am See alte Fischerhäuser und Speicher mit Verzierungen aus Herzformen, ein letzter Rest vom alten Merligen, das durch einen furchtbaren Brand am 11. April 1898 fast völlig zerstört wurde. Das Schönheitsmittel Ein Coiffeurlehrling, dessen blasser Teint an Reinheit zu wünschen übrig liess, fragte die Frau des Meisters, warum sie eine so reine Gesichtshaut habe. «Ich wasche mir eben jeden Abend das Gesicht mit Toilette-Wasser!» gab sie dem Schönheitshungrigen zum Bescheid. Am andern Morgen erscheint der Stift mit einer wüsten Schramme über der Stirn. «Was ist denn mit dir passiert?» fragt die Meisterin erstaunt. «Der Abtrittdeckel ist mir aufs Gesicht geschnellt 1» ist die kleinlaute Antwort. «Schweizer Journal» Die neueste Nummer des f Schweizer Journal — Revue Suisse» setzt in Bild- und Textteil die bei dieser im 5. Jahrgang stehenden Zeitschrift zur Tradition gewordene Qualität fort. Wenn man das Juliheft durchsieht, kann man dem Reiz, Ferien in unserer herrlichen Heimat zu machen, kaum widerstehen. Graubünden und das Berner Oberland werben mit prachtvollen Landschaftsaufnahmen und dazu passenden Texten um unsere Gunst. Die Bergriesen und Alpenstrassen des Berner Oberlandes, die herrlichen Seen des Engadins, der Dom zu Chur und oberländische Volkskunst sind gieichermassen vertreten. Beschwingte Lyrik und spannend geschriebene Kurzgeschichten befriedigen den Wunsch nach abwechslungsreicher und fesselnder Unterhaltung. Einen lebendigen Einblick in die Aufgaben eines Kurdirektors vermittelt eine Bild- und Textreportage von Paul Marbot. Daneben finden wir Aufnahmen aus dem Modetheater der Landesausstellung, aus schweizerischen Weinbaugegenden und anderes mehr. Seefuuhtfest in £uzew Der bestbekannte Pyrotechniker Hamnerger ist seit Wochen an der Arbeit, um für das Luzerner Seenachtfest vom 22. Juli ein grossartiges Feuerwerk in fünf Bildern zusammenzustellen. Tausende ron Raketen, Bomben, Sternbouquets usw. werden in bunter Reihenfolge in den Abendhimmel leuchten. Ein gewaltiges Schlussbouquet, bestehend aus 2000 verschiedenen Feuerwerkkörpern, wird den' Abschluss des Feuerwerk-programms bilden. Nach Schluss des Seenachtfestes werden von der Dampfschiffgesellschaft Rundfahrten durchgeführt, mit Halt an verschiedenen Seestationen und Anschluss an die Extrakurse der Bergbahnen. Die Bundesbahnen führen anlässlich des Seenachtfestes verschiedene Extrazüge zu ermässigten Preisen nach Luzern. Bei ungünstiger Witterung wird das Seenachtfest auf den 29. Juli verschoben. Im Zweifelsfaille erteilen die Telephonzentralen genaue Auskunft. Kommende Ereignisse (Aendeningen vorbehalten.) Jurosa: 2Z./23. Juli: Tennisklub: Gäste gegen Aroser Klub. 33. Juli: Wasserspiel auf dem Untersee. 23.-29. Juli: Hochalpines Segelflug-Forschungslager (in Verbindung mit dem lichtklimatischen Observatorium). Basel: 23. Juli: 27. Schweizer Meisterschaft im Mannschaftsfahren (Rad). 23. er. 30. Juli: Fahrt ins Blaue, veranstaltet vom T. C. S. Automobil-Sektion beider Basel. Bern: Juli/August: Kunsthalle: Ausstellung der Meisterwerke des Museums von Montpellier. Bis 20. August: Berner Festspielwochen: Aufführungen von Mysterienspielen vor dem Munster. Canx: 27. Juli: Tennisturnier. CA&mpery: 25.-29. Juli: Tennisturnier. Davos: 28. Juli-2. August: Internationales Tennisturnier tun die Rakloda Cup. Genf: Juli/August: Ausstellung der Meisterwerke des Fradomuseums. 22./23. Juli: Bol d'Or du Leman. Segelregatta. Gxindelwald: 2S.-29. Juli: Internationales Tennisturnier. Interlaken: 23. Juli: Wilhelm-Tell-Freilichtspiele im Rugenpark. Luzern: 22. Juli: Grosses Seenachtfest, Feuerwerk, Konzerte, Bälle. 23, Juli: Golfwettspiel: «Amateur Championship of Central Switzerland». Montana-Vermala: 21.-23. Juli: Internationales Tennisturnier. Murren: 24. Juli: Amerikanisches Tennisturnier. Ölten: 23. Juli: Professionalkriterium (Rad). Pontresina: 23. Juli: Diavolezza-Sommerskirennen. Start auf Fiz Sassa Quadra. Junioren-, Senioren- und Altersklassen. Bad Ragaz: 23. Juli: Golfwettspiel: The Hof Ragaz Challenge Cup. 26.-30. Juli: Internationales Tennisturnier (Rmkloda Cup), Coupe Suisse, Meisterschaft von Bad Ragaz. Samaden: 23. Juli: Golfwettspiel: Palü Cup. 28. Juli: Colfwettspiel: Bemina Cup. St. Moritz: 26.-28. Juli: 2. Teil des V Internationalen Kongresses für Rettungswesen und erste Hilfe bei Unglücksfällen. Ende Juli: SchSnheitskonkurrenz und Geschicklichkeitsprüfung für Automobile. Bad Schnls-Tarasp-Vulpera: 29. Juli: Schwimmwettbewerb (Vulpera). Zürich: 22.'23. Juli: Festhalle LA: Kantonaltag Freiburg mit Aufführungen von «Scenes fribourgeoises», v. Chanoine Bovet, F. Bondallaz und J. Baeriswyl. 22.,'23. Juli: Letzigrund: Schweiz. Leichtathletikmeisterschaften. 23.-28. Juli: Kongress der Internat. Vereinigung für Rettungswesen und erste Hilfe bei Unfällen (Zürich und St. Moritz). 28.-30.Juli: AUmend: Fünfkampfmeisterschaften. Schluß des Makels . «£andsttaße, sonutäalich xuttgeputst» von Seite IV So geht es schliesslich dem Abend entgegen, nachdem 12 Stunden lang ununterbrochen reger Betrieb war. Aber noch lange gibt es keine Ruhe. Es folgt der grosse Stoss der zurückfahrenden Vehikel, und schliesslich pressieren die Spätlinge nach Hause. Sie haben den Sonntag bis zur Neige genossen und sie sind froh, einmal nicht zu Hause nachtzuessen, sondern nur heimzukehren, um in den Montag zu schlafen. Es ist klar, dass die Landstrasse mit der Zeit nervös geworden ist, just dieser Spätlinge wegen. Zur selben Zeit nämlich bummeln gemütliche Liebespärchen einher, die sich unvernünftigerweise keine Katzenaugen umgebunden haben. Ein Wunder, dass nicht mehr Unfälle geschehen, wo doch um diese Stunde alles, was mit Pferdekräften oder Pedalen zusammenhängt, dem heimischen Herde zu eilt und die den lauen Abend Geniessenden nicht verstehen will. Endlich, endlich wird es ruhig um die Landstrasse herum. Mit Freude konstatiert sie, dass die Grille bei den Birkchen sich vom Lärmen des Sonntags nicht einschüchtern liess und munter ihr Nachtliedchen loszirpt. Sie hört auch das zufriedene Plätschern der alten Brunnenröhre beim sauberen Bauernhof und sie wartet auf das Schlagen der Stalltüre, das jeweilen das Zeichen ist, dass der Bauer noch einen letzten Blick in den Stall warf und nun zu Bette geht. Da rattert unerwarteterweise — und doch jeden Sonntag! — ein letztes Auto einher. Es wird gesungen oder geschimpft oder kein Ton dringt aus dem Wagen. Vielleicht ist es eine Strolchenfahrt, vielleicht sind es Verärgerte, die unterwegs einen Pneu flicken mussten und sich nun verspätet haben. Aber immer ist es ein verdammter Wagen, der anzeigt, dass der Sonntag noch nicht vorüber ist. Bisweilen verflucht die Landstrasse die Wochen, während denen sie ein nettes Gewand erhielt. Früher war sie staubig und verlöchert, und die Vehikel, die über sie fuhren, tanzten gemütlich hin und her. Dann kamen die Männer mit Steinen und Kies und den kochenden Teerkesseln, und sie war stolz, aus einer zweitklassigen Strasse eine Landstrasse erster Klasse geworden zu sein. Das hat man davon, denkt Sonntag nachts die Landstrasse, und freut sich auf die ruhigen, hei" meligen Wochentage. Simpion Strasse T. O. S.GutbDrgerl. Haus mit schönen, sonnigen Zimmern "?; Fr. 2.50 an. Kalt- und Warmwasser. Vorzügl. Butterküche zu massigen Preisen. Lebende Forellen. Garten-Restaurant. Garage. Telephon 34. - - Niederberger, 1 Bes. Erstes Haus am Platz, das ganze Jahr geöffnet. Inmitten grossem Park. Aller Komfort. Massige Preise. Zimmer von Fr. 3.50 an. Gesellschaftssäle. Grosse Garage. A. Motta. Bes. A.C. 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