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E_1939_Zeitung_Nr.059

E_1939_Zeitung_Nr.059

hervorgehoben. Red.).

hervorgehoben. Red.). "Wir sind der Auffassung, dass die Zeit der Schneeräumung nicht durch das engherzige Kantonsbudget bestimmt werden soll, sondern durch den grossen (Reiseverkehr. In solch •wichtigen Dingen muss man unbedingt mit dem grossen Publikum denken und alle Gelegenheiten wirtschaftlich ausnützen. » Wenn deshalb die Forderung erhoben wird, 'dass inskünftig mindestens der Gotthard all- Jährlich auf Pfingsten fahrbar sein soll, so ist dieser Wunsch dem Automobilisten aus dem Herzen gesprochen. Wir selbst haben uns je und je zum Befürworter dieses Postulates gemacht, für das sich überzeugende, ja zwingende Gründe ins Feld führen lassen. sches Die schweizerischen Treibstoff- Importe Im ersten Halbjahr 1939 Nach der Einfuhrstatistik für den Monat Juni wurden insgesamt 196 586 q Benzin importiert oder 3689 q weniger als in der entsprechenden Periode des Vorjahres. Zweifellos grösstenteils auf die vermehrte Reserve-Einlagerung entsprechend der allmählichen Bereitstellung der hiefür notwendigen Tankanlagen zurückzuführen, beträgt die Mehreinfuhr im ersten Halbjahr 1939 37 413 q. Weiterhin in ansteigender Richtung entwickeln sich die Importe von Mineral- und Teerölen für den Antrieb von Motorfahrzeugen. Insgesamt sind im Juni 20 354 q von dieser Zollposition eingeführt worden öder 3489 q mehr als im Juni 1938. Pur die ersten sechs Monate des laufenden Jahres resultiert für diese, im Hinblick auf die Landesverteidigung besonders wichtige Treibstoffkategorie eine Mehreinfubr von 19 280 q. Eine interessante Ein-fuhrbewegung verzeichnen die Petroleumimporte zum Antrieb von Motorfahrzeugen. Während dm Juni 1938 für diese nur in Spezialfällen zur Verwendung gelangenden Treibstoffe keine Einfuhr ausgewiesen wurde, sind davon im Juni 1939 1109 q eingeführt worden. Trotz dem letztjährigen Juniausfall verzeichnen diese Zollpositionen im ersten Halbjahr im Vergleich zur vorjährigen Parallejperiode einen Rückschlag utn 2099 q. Eine teilweise gleiche, teilweise entgegengesetzte Entwicklung verzeichnet die Einfuhr von Petroleumsurrogaten. Auch diese Treibstoffkategorie hat für den Juni 1938 keine Importe zu verzeichnen gegenüber 714 q im laufenden Berichtsabschnitt. Während jedoch der Petroleumimport für das erste Halbjahr eine Minderquote aufweist, hatoen die Petroleumsurrogate für die ersten 6 Monate 1939 gegenüber dem ersten Semester 1938 einen Mehrimport von 1159 q zu verzeichnen. Durchgangsstrasse Basel-Rlehen erhält Natriumdampfbeleuchtung. Im Hinblick auf die Erfahrungen, welche andernorts mit der Beleuchtung von Ueberlandstrassen durch Natriumdampflampen gemacht worden sind, hat sich das Basler Elektrizitätswerk entschlossen, die Durchgangsroute Basel-Riehen mit einer Lichtanlage dieser Art zu versehen. Die Einrichtung wird schon in nächster Zeit in Angriff genommen, nachdem die Gemeindebehörden von Riehen einen Nachtragskredit bewilligt haben und die Referendumsfrist unbenutzt abgelaufen ist Verkehrsunfälle im Thurgau. LEICHTER RÜCKGANG IM ERSTEN HALBJAHR 1939. Während des Monats Juni gelangten 40 Verkehrsunfälle, die ein Todesopfer und 30 Verletzte forderten, zur Kenntnis der thurgauischen Kantonspolizei. Beteiligt waren daran 4 Personenwagen, 5 Lastwagen, 3 Motorräder, 1 Traktor, 19 Fahrräder (!), 3 Fuhrwerke und 4 Fussgänger. Für das erste Halbjahr 1939 lautet die Bilanz auf 195 Unfälle, wovon 2 einen tödlichen Ausgang nahmen, währenddem die Zahl der Verletzten 118 erreicht. Im Vergleich mit demselben Zeitabschnitt der letzten beiden Jahre offenbart die Unfallkurve erfreulicherweise einen Rückgang, stehen doch den 195 Unfällen, die sich in den ersten 6 Monaten 1939 ereigneten, im letzten Jahr 212 und 1937 sogar 222 gegenüber. Rätsel um Muriel. Roman von Johann Friedrich. 51. Fortsetzung. t Wir sind verheiratet, ohne Mann und Frau zu sein.» < Das ist mir zu hoch! » sagt der sehr ehrenwerte Hengist-Greentower verzweifelt. « Ich verstehe kein Wort. » c Also kurz — ich bitte Sie um die Hand Ihrer Schwester!» 'Charles verneigt sich korrekt. c Ja, wenn Muriel — wenn Sie Mut haben >, der Offizier ist sichtlich verwirrt. An der Tür klappt eine Ordonnanz hart die Hacken zusammen. f Melde gehorsamst, Herr Leutnant, das Schiff sinkt!» € Das dachte ich mir», sagt Hengist- Greentower zu dem verblüfften Matrosen. Dann wendet er sich an seine Schwester. « Nur auf einem sinkenden Schiff kann ein Mann den Entschluss fassen, ein Mädchen wie dich zu heiraten, Muriel! » Dann stürzt er hinaus, um die nötigen Befehle zu geben. Charles und Muriel bleiben noch einen Augenblick zurück. c Ein ungalanter Bruder !» lächelt Charles. AUTOMÖBIL^EmJE Internationaler Kongress der Strassen- und Kleinbahnen und der öffentlichen •> « Eine Nummer ? » Die Gesprächspartnerin schüttelt verwundert den weissen, wohlfrisierten Kopf. «Was denn für eine Nummer ? Meinen Sie etwa, Liebe, dass ihn ihre Schuh- oder Handschulinummer fasziniert hat?» « Das weiss ich leider selbst nicht >, gesteht die erste Dame. « Ich hörte nur von einer bestimmten Nummer, die —» « Wenn Sie noch Zahl sagten, könnte man an die Höhe der Mitgift denken.» « 0, pfui! Nein, Sie Spötterin ! Diese Zähl war 1 es bestimmt nicht. Das hat Lord Roehampton ja auch gar nicht nötig. Ich sagte Ihnen doch, diese Hochzeit ist ganz und gar romantisch. Diese Nummer muss wohl eine Art porte-bonheur sein.» Ein gemütvoll aussehender, etwas korpulenter Herr, Sir Maxwell, der das Gespräch PRETTArt 9A .TTTT.T 10SO -L_ Wfl KO sofortigen -und vollständigen iBetriebsumstellung hindernd im Wege steht. Die grosse Verschiedenheit der geäusserten Ansichten ist auch zurückzuführen auf die Preise der jeweiligen Betriebsstoffe, den Schutz der inländischen Produktion, auf wehrwirtschaftliche Erwägungen, Verkehrsdichte usw. Wo Umstellungen vorgenommen wurden, traten diese zur Hauptsache ein in dem Zeitpunkt, wo eine vollständige oder teilweise Erneuerung der Geleis« und des Rollmaterials sich als nötig erwies. Dem Trolleybus wurde dabei vielerorts wegen der grössern Fahrgeschwindigkeit, Beschleunigung und Wirtschaftlichkeit, der Benützung einheimischer Energie, sowie wegen des ruhigen Laufes und der GeruchJosigkeit vor dem Autobus der Vorzug gegeben. Am Dienstag abend fand der Zürcher Abschnitt des Kongresses seinen gesellschaftlichen Höhepunkt in einem Empfangsabend, an dem Stadt und Kanton Zürich die Gastgeber der Tagungsteilnehmer waren und der Direktor der Industriellen Betriebe der Stadt Zürich, Stadtrat Baumann, die rund fünfhundert Vertreter zahlreicher Länder und Unternehmungen im Namen von Stand und Stadt begrüsste. Als Ehrung wurde von den Behörden von Zürich dem Präsidenten der U.I.T., Ithier, und dem Vizepräsidenten Gav. Ottone, Rom, sowie dem Präsidenten des Organisationsfeomitees, Direktor Kes«elring, das Buch der Stadt Zürich überreicht Präsident Ithier verdankte in seinem und des Vizepräsidenten Namen die ihnen zuteil gewordene Ehrung. Sein Toast galt den Gastgebern und der Landesausstellung. Diesem Dank schloss sich derjenige des Vertreters der niederländischen Re-, gierung, Dr.-Ing. Nieuwenhuis, an, währenddem der Delegierte des deutschen Reichsverkehrsministeriums, iDr. Woltering, erklärte, dass der Verkehr nach wie vor berufen sei, Menschen zu 'Menschen zu bringen und seine Vertreter die Fähigkeit besitzen müssen, über die eigenen Grenzen hinauszublicken. Seine Ausführungen echloss er mit den Worten: « O Zürich, gerne kehren wir zu dir zurück! » ; Neben den Vortragssitzungen hatten die Teilnehmer an dem Kongresse Gelegenheit, von Zürich aus eine ganze Reihe von Industriebetrieben zu besichtigen und auch die Werkstätten der Zürcher Strassenbahnen in Augenschein zu nehmen, die den Erfolg ihrer vor einigen Jahren durchgeführten Reorganisation nicht zuletzt darauf zurückführen, dass sie sich dabei weitgehend auf die wertvollen Arbeiten des Klein- und Strassenbahnverbandes stützen konnten. Am Donnerstag klang der offizielle Teil des Kongresses mit einem Schlussakt aus, dessen Rahmen der Nationalratssaal in Bern bildete. Bundesrat Pilet-Golaz entibbt den Teilnehmern dabei die Grüsse der Landesregierung und gab seiiner Genugtuung darüber Ausdruck, dass der iSchweiz die Ehre zuteil geworden sei, die Tagung i sich beherbergen zu dürfen. Der Redner unterstrich sodann die wachsende Bedeutung der Transporte, ein Gebiet, worin heute der Konflikt zwischen Schiene und Strasse im Vordergrund steht. Von •einer Lösung ist er noch weit entfernt, ja es fragt •sich, ob eine solche je gefunden werden könne. •Mit einer starren Regelung lässt sich, dem Problem auf jeden Fall nicht beikommen, vielmehr hat pie sich dem Fortschritt und der wirtschaftlichen Entwicklung anzupassen, wobei auch die besonderen Vorteile der verschiedenen Transportmittel Berücksichtigung erheischen. Für eine nutzbringende Zusammenarbeit aber erweisen sich die in. der UIT vereinigten Unternehmungen als besonders geeignet, weil sie sich sowohl des Schienen- als ' auch des Motorfahrzeugs bedienen. Mit dem Dank für die Arbeit, welche der Kongress geleistet, schloss unser Verkehrsminister seine mit Beifall aufgenommene Ansprache. In kurzen Worten, worin er unserem Land für die bisher genossene Gastfreundlichkeit ein Kränzchen wand, erklärte darauf der Präsident des Vereins, M. Ithier (Brüssel), die 26. Tagung als geschlossen. Eine Ausfahrt brachte am Nachmittag die etlichen Hundert Komrressisten in die Umgebung von Bern und am Abend vereinigte sie ein Empfang, dargeboten von der Stadt Bern, in den Räumen des Kasinos. Die nächsten Tage führen die Teilnehmer weiter nach Montreux und Genf. Reisen nach der Provinz Bozen. Die italienische Generaldirektion für Fremdenverkehr teilt mit, dass ausländischen Touristen die Durchreise durch die Provinz Bozen gestattet ist, jedoch mit einem Maximalaufenthalt von 48 Stunden. aus der Nähe mit angehört hat, drückt sich sachte beiseite. Er ist ausser den Hauptbeteiligten der einzige, der Auskunft über die wahre Natur der angeblichen GMcksnummer geben könnte, denn obwohl er nach aussen für den Leiter eines trockenen, statistischen Amtes gilt, ist er in Wahrheit der Chef des britischen Intelligence Service, jener Organisation, deren geheimnisvolles Walten so viel zum Gedeihen des grossen Empire beiträgt und die den Herren Dr. Martinez und Paulo noch in ihren geringsten Auswirkungen so sehr imponiert hat. Es ist ihm allerdings neu, dass die Nummern, mit denen das Intelligence Service seine Agenten bezeichnet, im Privatleben Glückseigenschaften entwickeln. Lady Troy, die mit Peggy ebenfalls an der Hochzeit teilnimmt, trifft in einem der Salons auf ihren Vetter Lewis Saxtorphe, :der sie in seiner rätterlichen Weise begrüsst. « Ich hoffe, Constanza », sagt er nach einigen einleitenden Worten, < dass diese Hochzeit keinen Stachel für dich enthält. Ich meine, Peggys wegen. Weil sie doch — » < Peggy und Charles haben sich ausgesprochen und sind die besten Freunde geblieben^, erklärt Lady Constanza sofort energisch. « Für Muriel habe ich selbst geradezu eine Schwäche, sie ist ein so guter 'Typ. (Schluss folgt.)

fisSMG,- Auf der 22 km 810 langen Nordschleife des h den Jahren 1925—1927 mit einem Kostenaufwand von rund 15 Millionen RM. erbauten Nürburgrings steigt am nächsten Sonntag der XII. Grosse Preis von Deutschland Sieger hervorzugehen, einer nur ist dazu aaserwählt. Das Rennen von Reims hat mit aller Deutlichkeit gezeigt, dass man immer wieder mit Ueberraschungen rechnen muss, die alle mehr oder weniger logischen Annahmen und Prophezeiungen über den Haufen werfen. Auch für Rennwagen nach der internationalen Grand-Prix-Formel. Nachdem sich die ita-übermorgen wird das Glück in dem fast vier Stunden dauernden Kampf wieder eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen. lienischen Sportbehörden vor einigen Wochen aus ziemlich durchsichtigen Gründen entschlossen haben, die ebenfalls nach der Formel ausgeschriebenen Rennen um die Coppa Ciano in Livorno vom 30. Juli und um die Coppa Acerbo in Pescara vom 13. August nur den Anderthalbliter-Rennwagen zu reservieren, handelt es sich beim bevorstehenden Kampf in der Eifel um die letzte Motorenschlacht der Grand-Prix-Boliden, die vorgängig dem in vier Wochen stattfindenden Grossen Preis der Schweiz ausgetragen wird. Aus dem Verlauf des Rennens auf dem Nürburgring ergeben sich daher zweifellos sehr interessante Perspektiven für das autotnobilsportliche Wochenende in Bern vom 20. August Die Nennliste, welche die ONS als Veranstalterin des deutschen Grand Prix präsentiert, enthält das Beste, was man auf Grund der seit einiger Zeit so unerfreulichen Situation im internationalen Rennsport erwarten durfte. Wenn alte Gemeldeten ihre Nennung erfüllen, dann werden am Sonntagmittag vor dem Sporthotel oben am Start und Ziel 18 Konkurrenten in silbernen, roten und blauen Boliden, zu denen sich noch der rot-weisse des Schweizers Mandirola gesellt, auf den Startschuss warten, um dann unter ungeheurem Gedröhn der Kompressoren die « Reise » über 22 Runden = 501,8 km anzutreten. 11 Fabrikfahrer ziehen an der Seite von fünf Angehörigen von Renngemeinschaften, sowie von zwei Privatfahrern in den tollen Kampf, die in Anbetracht der terdrückenden Ueberlegenheit der Rennwagen der Auto-Union und von Mercedes-Benz zum voraus auf völlig aussichtslosem Posten stehen. Darüber sei man sich klar: dass sich nämlich die ganze Angelegenhit wiederum zu einem Stallduell Zwickau-Untertürkheim zuspitzen wird, auf dessen Ausgang man nach dem Ergebnis des Grossen Preis von Frankreich ganz besonders gespannt sein darf. Zum Unterschied von Mercedes-Benz hat die Auto- Union am kommenden Sonntag nicht nur vier, sondern sogar fünf Feuer im Eisen, und zwar als Teamführer den italienischen Campionissimo Nuvolari, der vom Sieger im französischen Grand Prix, H.P. Müller, sowie von Hans Stuck und Rudolf Hasse unterstützt wird, •während man das fünfte Exemplar der 12- Zylinder-Heckmotor-Konstruktion je nach den Trainingsergebnissen Meier oder Bigalke anvertraut. Caracciola, v. Brauchitsch und Lang steuern den in Pau, im Eifelrennen und in Spa siegreichen und in Reims von schwärzestem Pe.ch verfolgt gewesenen 12-Zylinder-Mercedes-Benz und Luigi Villoresi und Pietsch fahren den 8-Zyl.-Kompressor-Fabrik-Maserati, dem somit in dieser Saison zum erstenmal Gelegenheit geboten wird, sich mit den deutschen und französischen Formelwagen zu messen. Damit hätten wir die Werkmannschaften beieinander, die den Sieg unter sich in einem heissen Kampf ausmachen werden. Es starten ferner die beiden 12-Zylinder-Delahaye mit tmverdichtetem Motor von Dreyfus undRaph, wobei im Moment noch nicht in Erfahrung zu bringen ist, ob die neuen Motoren, die für Reims noch nicht fertig waren, bereits eingebaut sind. Sommer hat. einen 8-Zylinder-Alfa gemeldet; er wird der einzige Alfa-Mann auf dem Ring sein, da Alfa-Corse bekanntlich durch Abwesenheit glänzt. Schliesslich wird das Feld durch Joa und Dipper von der SRG mit 1,5-Liter-Maserati, sowie durch den Genfer Mandirola auf einem 3-Liter-Maserati und den Franzosen Mazaud auf einem X-Zylinder- Delahaye älteren Formats ergänzt Den Ausgang des Rennens auf der Eifelstrecke mit ihren starken Steigungen und dito Gefälle, mit ihren 89 Links- und 85 Rechtskurven halten wir für völlig offen. Auto-Union wie Mercedes-Benz sind reif für den Sieg auf dem Nürburgring — viele Fahrer sind berufen, aus dem Grossen Pjeis von Deutschland als' rv/ativÄj i L>-ivLi v Vor dem Grossen Preis von Deutschland Startliste 23. Juli. — Niirburgrlng. a) Fabrikfahrer. Nuvolari Italien Aafo-Unfon Müller Deutschland Auto-Union Stuck Deutschland Auto-Union Hasse Deutschland Auto-Union X. Deutschland Auto-Union L. Villoresi Italien Maserati Pietsch Deutschland Maserati Caracciola Deutschland Mercedes-Benz v. Brauchitsch Deutschland Mercedes-Benz Lang - Deutschland Mercedes-Benz Hartmann _ Deutschland Mercedes-Benz b) Renngemeinschaften und Privatfahrer mit Stallunterstützung. Sommer Frankreich Alfa Romtt Dreyfus Frankreich Delahaye «Raph» Frankreich Delahaya Dipper Deutschland Maserati Joa Deutschland Maserati c) Privatfahrer. Mazaud Frankreich Delahaya Mandirola Schweiz Maserati Die Sieger der Grossen Preise 1934-1938. 1934 Stuck Auto-Union 123,0 km/St. 1935 Nuvolar! Alfa Romeo 121,1 » 1936 Rosemeyer Auto-Union 131,6 * 1937 Caracciola Mercedes-Bens 133,2 * 1933 Seaman Mercedes-Benz 129,9 H Das erste Training vom Donnerstag. Schnelle Randen bei Mercedes. — Auto-Union lezt erst heute los. Nürburgring, 20. Juli. Nach dem Eindruck des ersten Trainingstages ra echliessen, scheint 'Mercedes-Benz aufs Ganze gehen zu wollen. Man hat offenbar im Sinne, die Scharte vpn Reims gründlich auszuwetzen. Schon am Mittwoch erkannte man, dass die Untertürkheimer Werke mächtig gearbeitet hatten. Und was die Mercedes-Leute am Donnerstag gezeigt, verfehlte eeinen Eindruck nicht Lang fuhr seine schnellste Bunde in" 9 Min. 52 Sek., -was einem Stundenmittel von 138,5 km. entspricht. Es folgt Brauchitsch mit 9:53,3 (137,8 km/St) und Garacciola mit 9:56 (137,78 km/St.). Dass di« Auto-Union am Donnerstag noch nicht loslegte,, mag für die Zuschauer, eine Enttäuschung gewesen eein. Aber der Eingeweihte weiss, worum es geht. Man beschränkte sich im Stall der A.-Ü. darauf, die Wagen, vor allem die Bremsen einzufahren. Was die Silberpfeile des Zwickauer Werkes Von der Sektion Les Rangiere des ACS organisiert, gelangt nach dreijährigem Unterbruch am kommenden Sonntag auf der 7,35 km langen, eine Höhendifferenz von 342 m und eine durchschnittliche Steigung von 4,66 % aufweisenden Strasse von Develier nach Les Rangiers wieder ein Bergrennen für Automobile zur Durchführung, das als Lauf um die schweizerische Amateur- und Experten-, sowie Rennwagen-Meisterschaft 1939 zählt. Die Bergprüfungsfahrt Develier- Les Rangiers ist die schnellste ihrer Art in der Schweiz, brachte es doch der Italiener Biondetti auf Alfa Romeo im internationalen Rennen des Jahres 1936 auf eine mittlere Geschwindigkeit von 126,361 km/St Für die Kämpfe vom Sonntagnachmittag, denen ein Radrennen vorausgeht, sind 26 Tourenwagen, 12 Sportwagen und 5 Rennwagen, sowie 4 Sektionsmitglieder gemeldet, so dass nahezu ein halbes Hundert Konkurrenten den «Berg» hinanjagen werden. Während die Tourenwagen nach einmaligem Zurücklegen der Strecke ihr Pensum erledigt haben, ist den Piloten der Sport- und Rennwagenklasse Gelegenheit geboten, in einer zweiten Fahrt ihr erstes Resultat zu verbessern. Mit diesem Bergrennen tritt das Ringen LEISTUNGSFÄHIGKEIT IHRES MOTORS ER- HÖHT WIRD. Das neue, patentierte Verfahren der Zementierung garantiert eine konstante, absolute Dichtigkeit, der bedeutendste Faktor zur Erzielung von Höchstleistungen. na zeigen imstande eitrd, das wird -sich erst am 2. Trainingstag erweisen. Anscheinend -will man auf Nummer sicher gehen, um wenn .möglich den Erfolg von Reims zu wiederholen. Die Franzosen machten sich heute ebenfalls mit der Strecke vertraut, wobei jedoch festzustellen ist, dass ihre Zeiten ein Stück hinter jenen der Mercedes zurückbleiben. Was allerdings nicht verwundert, wenn man sich vergegenwärtigt, dass die Delahaye 1050 kg schwer sind, d. h. dass der Motor, der über knapp 300 PS verfügt, fast 250 kg mehr schleppen muss als die deutschen 3-Liter- Kompressoren, die nahe an die 500 PS heranreichen. Aller Voraussicht nach wird man somit auf dem Nürburgring ein neues Duell Mercedes- Auto-Union erleben. Die Maserati von Villoresi und Pietsch trafen erst im Laufe des Donnerstagnachmittag ein und nehmen daher ihr Training heute Freitag auf. Allgemein wird 'der Schweizer Hug vertnisst, der am vergangenen Samstag schwer verunglückt ist. Im gansten Fahrerlager bedauert man' es, das» es dem sympathischen Lausanner versägt bleibt, sein erstes Engagement auf dem Nürburgring zu erfüllen. Bergrennen Develier-Les Rangiers MIT DEN NEUEN CHAMPION KERZEN mit Sillimanit-Isolator allen Garagen Preis: Fr. 3.50 um die heuer zu vergebenden schweizerischen Meisterschaftstitel in seine zweite und entscheidende Phase ein, weshalb denn auch alles am Start vorhanden ist, was in 'demnach der Gelände- und Orientierungsfahrt Luzern-Gletsch erstellten Zwischenklasserrnent auf aussichtsreichen Plätzen figuriert. Nach den Resultaten an der Vue^des-Alpes und in Rneineck-Walzenhausen zu schliesr sen, wird der Kampf um die Punkte heisser denn ie entbrennen und der Veranstaltung auch einen verdienten Publikumserfolg sichern. Programm: Samstag, 22. Juli: 14.00—18.00 Uhr: Offizielles Training. Sonntag, 23. Juli: 9.00 Uhr: Wagenabnahme fan Schlosshof in Delsberg. 11.30 Uhr Lunch im Bahnhofbuffet Delsberg:. 13.00 Uhr: Abfahrt in Kolonne nach Develier. 14.00 Uhr: Start zum Radrennen. 14.30 Uhr: Start zum Bergrennen für Automobile. 19.00 Uhr: Bankett in der «ßonne> Delsberg mit ansohliessender Preisverteilung. Die bestehenden Rekorde: TOURENWAGEN: Bis 750 ccm Farine (D.K.W.) "" ' f9£t'"*l%ßj 1100 ccm «Julon> (Ford) 1934 1500 ccm Pilloud (Fiat) 1936 2000 ccm Kautz >(A. G.) , 1934 3000 ocm Le Roy (Voisntf 1932 5000 ccm Pfäffli (Ford) 1936 Ueb.5000 ccm Zwimpfer (Chrysler) 1934 = 95,392 km/St SPORTWAGEN: Bis 750 com Zahnd (Austin) 1932 1100 ccm Wustrow (M.G. Komp.) 1934 1500 ccm de Graffenried (A.-R.) 1936 2000 ccm Dr. Bertani (Alfa-R.) 1936 3000 ccm Stuber (Alfa-Romeo) 1936 5000 ccm Stuber (Alfa-Romeo) 1934 = 114,664 km/St Ueb.5000 ccm Hahn (Merc.-Benz) 1934 RENNWAGEN; Bis 750 ccm Hirschy (Austin) " 1932 1100 ccm Kessler (Amilcar) 1932 1500 ccm Tongue (E.R.A.) 1936 2000 ccm Christen (Maserati) 1936 3000 ccm Stuber (Alfa Romeo) 1936 5000 ccm Biondetti (Alfa Romeo) 1936 = 126,361 km/St Die Nennliste: Tourenwagen: Helbling H., Rapperswil • Ford Bähler A., Genf Citroen Handschin E., Liestal Fiat Waffler H., Basel B.M.W. Sauthier H., Martigny Citroen Maradan A., Fribourg , Citroen Suter R., Dr., Basel Citroen Portmann H., Basel ' Ford Monferini A., Bulle Lancia Stich H., Chaux-de-