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E_1939_Zeitung_Nr.065

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Wagen aus Preßstoff?

Wagen aus Preßstoff? Was man von Preßstoffen als Hauptbaustoffe für Automobile verlangen müsste. Als der deutsche Volkswagen noch in der Entwicklung steckte, hielt sich hartnäckig während längerer Zeit das Gerücht, er solle aus Preßstoff hergestellt werden, obwohl hievon in Tat und Wahrheit nicht die Rede ist. Auch von gewissen amerikanischen Firmen wurden schon ähnliche Behauptungen aufgestellt. Worauf beruhen solche Vermutungen ? Ganz einfach auf der Tatsache, dass man seit Jahren mit Erfolg gewisse Preßstoffe zur Herstellung stark beanspruchter Maschinenteile wie Zahnräder usw. verwendet. Dies ist dadurch möglich geworden, dass man die zur Herstellung verwendeten Preßstoffe durch Papier- oder Gewebeeinlagen gleichsam armiert, so wie man auch den Beton durch Eisenstäbe armiert, um ihn ebenfalls an Stellen verwenden zu können, wo grössere Zugbeanspruchungen auftreten. Angesichts der bisherigen Erfahrungen mit der Verwendung von Preßstoffen erscheint auf den ersten Blick der Gedanke durchaus diskutabel, auch grössere Fahrzeugteile daraus herzustellen. Unlängst hat nun ein amerikanischer Fachmann anlässlich einer Tagung des Vereins amerikanischer Chemiker über die Anforderungen referiert, welche die « Zunft der Autoingenieure » an Preßstoffe als Baumaterial für Motorfahrzeuge stellen müsste, damit eine Verwendung in grösstem Stil in Frage käme. Sein % Wunschzettel an die chemische Forschung ist recht länglich ausgefallen und es dürfte noch viel Wasser den Rhein hinabfliessen, bis das Material gefunden ist, das all seine Wünsche restlos erfüllt. Gelingt dies, .so wäre es möglich, Türverkleidungen, ganze Instrumentenbretter, Kühlergitter, Lampengehäuse, Fensterrahmen, Radkappen, Benzintanks, Riemenscheiben, Oelwannen, Gehäuse für die Kraftübertragung, Kotschützer, ja ganze Wandteile aus Preßstoff herzustellen. Von einem Wagenbaumaterial dieser Art wären ungefähr folgende Eigenschaften zu verlangen. Es müsste eine Zug- und Druckfestigkeit von zirka 30 kg/mm 2 , sowie eine Scherfestigkeit von ungefähr 3/4 dieses Wertes besitzen. Da femer die heute gebräuchlichen Baustoffe Stahl und Eisen über einen sehr hohen Elastizitätsmodul verfügen, sich also im Verhältnis zur Belastung nur sehr wenig deformieren, müsste von einem konkurrenzfähigen Preßstoff ein Elastizitätsmodul von mindestens 750.000 bis 1.000.000 verlangt werden. Weiter sollte er nicht zum Kriechen, d.h. zur allmählichen Verformung unter Belastung neigen, sondern vielmehr unabhängig von der Dauer der Beanspruchung dem Hook'schen Gesetz (Proportionalität von Belastung und Deformation) folgen. Wichtig ist sodann Unempfindlichkeit gegenüber hohen und tiefen Temperaturen, können doch unter der 'Motorhaube durch Strahlung an gewissen Teilen recht hohe Wärmegrade auftreten. Man müsste daher für diese Spezialzwecke Unempfindlichkeit im Temperaturbereich zwischen 40—50° C unter und 300—350° C über Null verlangen. Die Festigkeitseigenschaften dürften sich innerhalb dieser Grenzen nicht wesentlich verändern. Bei der Witterung ausgesetzten Teilen würden die entsprechenden Temperaturgrenzen zwischen 80° über und 50° C unter Null liegen. Bei tiefen Temperaturen besteht speziell die Gefahr des Sprödwerdens, bei hohen die der Erweichung. Bei Preßstoffteilen, die Dekorationszwekken dienen, wäre es ferner erwünscht, wenn sie sich bei Erwärmung ungefähr gleich dehnen würden wie die metallische Unterlage. Sodann erheben sich zahlreiche Fragen hinsichtlich Reparaturmöglichkeit und Bearbeitungsweise bei der Fabrikation. Denkbar wäre beispielsweise eine Art Reparaturschweissung. Hierfür wurde neuerdings tatsächlich ein Verfahren gefunden, wobei an Stelle einer direkten Flamme nur heisse Luft auf die zu verschweissende Stelle sowie den Schweißstab aus Preßstoff gerichtet wird. AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 11. AUGUST 1939 — N° 65 Neuer Rennzweitakter lVä-LR.-FIachschlebennotor mit Kompressor. Der englische Konstrukteur J. L. Jamson hat einen recht sonderbaren, vierzylindrigen Zweitait- HocMeistungemotor (72 X 90 mm) entwickelt, den der englische Rennfahrer Lord Howe in ©einen ERA-Rennwagen einbauen liees. Sein Gesamtaufbau und Querschnitt sind in den beiden Bildern Fig. 1 und 2 dargestellt, die wir der englischen Zeitschrift «Autocar» entnahmen. Interessanterweise sind bei diesem Motor die Anlass- und Einlaßschlitze im Zylinderkopf .angeordnet und werden durch flache, von kleinen Kurbelwellen angetriebene Schieber gesteuert, welche die Auepuffschlitze im Arbeitshub ca. 50 Kurbelgrad vor dem unteren Totpunkt öffnen und sie im Verlauf des Verdichtungshubes des Kolbens wieder fichliessen. Die Einlaßscblitze werden von den Einlaßschiebern verhäJtniemässig kurz vor Schluss der Auspuffechlitze freigelegt und bleiben nicht ßehr lange offen. Der Drehkolbenkompreissor, der das Gemisch von zwei Vergasern ansaugt, erzeugt einen Spülund Aufladedruck von 2,1 at. Auf die Schmierung der Ventilschieber, ebenso wie deren KühluDg ist spezielle Sorgfalt verwendet worden. Die Schieber liegen fast an ihrer gan- Die Schweissung kann allerdings mir bei solchen Materialien durchgeführt werden, die in der Wärme stets wieder weich werden. Manche Preßstoffe lassen sich nämlich nach ien Länge mindestens einseitig an gekühlten Wänden an. Eine besondere Vorrichtung erlaubt, das Steuerungsantriebsrad, welches die beiden Schieberkurbelwellen treibt, um einen bestimmten Wink«! auf seiner Welle zu yerdrehen und dadurch die Oeffnungszeiten der Schieber relativ zueinander zu versteilen. Die oben im Zentrum des Zylinderkopfes angeordneten Zündkerzen erhalten den Zündstrom von zwei Magneten, deren jeder ein Kerzenpaar bedient. Links: Gesamtansicht des neuen Zweitakt-Rennmotors. Rechts: Querschnitt durch den Motor. Aeuseerlich fällt an dem Motor die keiHörmiff Form dee Zylinderblockes sowie die starke Verrippung des Kurbelgehäuses auf, aus dem das Oel übrigens fortwährend abgesaugt und dem Oeltank zugeleitet wird (Trookensutnpfsyetem). Es soll die Absicht bestehen, den Motor für Flugzwecke -weiter in entwickeln. Ein früherer Vereuchsmotor »oU .auf dem Prüfstand eine Leistung von 138 Brems- PS pro Liter Hubraum bei 4500 U/Min, abgegeben halben. Beim Einbau in den Wagen veränderten sich jedoch die Verhältnisse «o stark, dass er nur mehr 70 Brems-PS pro Liter Hubraum leistete. Vom neuen Motor werden ähnliche Daten angegeben. nicht der Erhärtung durch Erhitzung überhaupt nicht mehr weich machen. Um eine gute Ausnützung der Preßwerkzeuge zu ermöglichen, sollte das Preßgut Polst erüberzüge Mercedes Sedan, 1933, Typ 170, in tadellosem Zustand, zum vorteilhaften Preise von Fr. 1550.— zu verkaufen Ritzi & Wagner, Central- Garage, St. Gallen. Tel. 2.55.25. Zu verkaufen weg. Anschaff. eines Lastwagens Sattelschlepper Marke Chenard & Walcker. Der Schlepper ist in Limousine, 7 PS, Modell brauchbarem, fahrbereitem 38, in neuwertigem Zust., Zustand und kann bei sofort. Wegnahme zu vor- Jean Naef, Auto-Service, verkauft günstig. teilhaftem Preis abgegeben Langenthai. Tel. 61.07.7. werden. Anngebote unter Z. 8530 Y. an Publicltas, Bern. 76573 PLYMOUTH 2/4 Plätze. PLYMOUTH Lim., 4türig, Ia. Zustand, billig zu verkaufen. STEYR A.G., Zürich 3. 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N0 65 — FREITAG, 11. AUGUST 193& nicht in der Matrize (zweiteiligre Pressform) angewärmt werden, sondern man sollte diese Vorbereitung ausserhalfa in besonderen. Öfen vornehmen können. Auch wäre ein Material denkbar, das in der Presse kalt geformt trad erst anschliessend durch Wärmebehandlung der hotwendigen, chemischen Umwandlung unterworfen würde. Vielleicht liesse sich sogar ein Preßstoff finden, der ähnlich wie hochwertige Stähle oder Leichtmetalle durch Wärmebehandlung vergütet werden kann. Dies ist deshalb so wichtig, weil ja der Preßstoff mit Metallen in Wettbewerb treten müsste, die erstens vergütbar sind und sich zweitens vielfach durch Pressen oder Stanzen kalt in die gewünschte Form bringen lassen, was mit einer wesentlichen Fabrikationsverbilligung verbunden ist Zur Verminderung der Gefahr von Unfällen sollte das Material eine erhebliche Schlagfestigkeit und Zähigkeit besitzen, nicht splittern und nicht brennen. Gegen das Altern sollte sowohl seine lackierte Oberfläche wie die innere Struktur unempfindlich sein, da Motorfahrzeugersatzteile oft 10 oder 15 Jahre gelagert werden müssen und sich nach dieser Zeit noch in alter Schönheit präsentieren soilen. Last but not least soll die Oberfläche des Preßstoffes auch gut aussehen und eventuell selbst die Funktion der lichtechten Lackierung übernehmen können oder dann zum mindesten eine gute Unterlage für den Farbüberzug abgeben. Man sieht, die Wunschliste der Konstrukteure ist nicht eben bescheiden, und es ist deshalb angezeigt, die immer wieder auftauchenden Meldungen über die Schaffung von Motorfahrzeugen aus Preßstoff mit der nötigen Reserve aufzunehmen. -b- Tethnfcche Nolizen Silber als hochwertiger Motorenbaustoff Original 67-Plätzer CHRYSLER Modell 1933, 6 -Zyl, 19 St.-PS, in Neuzustand, vollkommen geräuschloser Gang, braucht 16 I Benzin per 100 km und fast kein Oel, für Fr. 1850.- aus Privathand zu verkaufen. 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Gewisse amerikanische Sternflugmotoren sollen bereits erfolgreich mit Pleuellagern aus Silber ausgerüstet worden sein. Eine zweite Anwendungsmöglichkeit für Silber besteht in der Versilberung der Kolbenböden von Rennmotoren als Schutz gegen das Durchbrennen. Die Silberschicht wird ungefähr 3/4 mm stark' gemacht und nach einem Spezialverfahren im Vakuum aufgetragen, wobei sich in der Trennschicht von Leichtmetall des Kolbens und Silberbelag eine Legierung beider Metalle bildet, die zwar selbst spröde ist, jedoch durch die zähe Silberdeckschicht geschützt wird, so dass sich eine gute Haftung ergeben soll. Das Verfahren ist allerdings schwierig und teuer, weshalb es nur für hochbeanspruchte Rennmotoren in Frage kommt. Selbsttätig schlietsende Schutzkappe für Reifenventile Es ist für die Erzielung einer langen Lebensdauer der Luftreifen von grösster Wichtigkeit, dass der Innendruck dauernd auf der richtigen Höhe gehalten wird. Leider vergessen trotzdem viele Fahrer immer wieder, den Luftdruck der Pneus allwöchentlich zu messen und gegebenenfalls richtig zu stellen. Vielleicht ist dies auf die — wenn auch recht bescheidene — Mühe des Abschrauben« der Abschhißs kapperi zurückzuführen, wobei Jeweils die Hände etwas beschmutzt werden. Um die Druckprüifung der Reifen so einfach wie nur möglich zu gestalten, hat nun eine englische Firma einen automatischen Venschluss entwickelt (siehe Bild), der an Stelle der Schutzkappe auf das Reifenventil aufgeschraubt wird, und Staub sowie Wasser davon fernhält. Die Anschlüsse von Pneudruckmesser oder Reifennachfüllschlauch können direkt auf den neuen Verschluss aufgesetzt werden, was die Druckmessung und Nachfüllung der Pneus stark erleichtert. Nachspannen des Ventilatorriemens. Kloten. (61,63,65 Sp) OCTANIN das letzte Wort'auf dem Sehr günstige Occasionen D. K. W. SONDERKLASSE, 4 Zyl., 5 St.-PS, Limousine, vollständ. fabrikneu, weit unter Katalogpreis. Sehr günstig. 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Zu diesem Zweck ist 1 oft ihr Gehäuse exzentrisch zur Antriebsscheibe ausgeführt, so dass man lediglich das Spannt) and zu lösen und die Dynamo in ihrer Auflagemulde ein wenig in der entsprechenden Richtung zu verdrehen hat, um die Riemenspannung zu verändern. Bei anderen Bauarten sitzt die Lichtmaschine wie im obigen Bild auf einem Support, der gestattet, sie um einen gewissen Winkel zu schwenken und dann in der neuen Lage festzuklemmen. Die in einem kudissenartigen Ausschnitt geführte Klemmschraube (A) muss zu diesem Zweck erst gelockert und nach dem Verschieben der Dynamo wieder solide angezogen werden. Tedh Sfj>iP^«dhi angeben, woher das kommt Ich beniUzte den zweiten. Gang (35—40 km pro Stunde) und gab volle Vorzündung. Das Wetter war sehr heiss. H. S. in S. Antwort: Da ea sich hier um ein neues Wagenmodell handelt, sei als wahrscheinlichster Grund für die Ueberhitzung auf die Möglichkeit hingerwiesen, dass der Motor etwas überdreht wurde. Dies passiert bei Bergfahrten in niedrigen Gängen sehr leicht, wenn die Steigung beispielsweise für den dritten Gang nur wenig zu steil ist, im zweiten aber spielend genommen wird. Der Fahrer rechnet dann meist nur mit der Geschwindigkeit und nicht mit der Motordrehzahl. Man soll auch in niedrigen Gängen bei Passfahrten höchstens mit % der Maximaldrehzahl fahren, da sich der Motor sonst erfahrungsgemäss leicht überhitzt. Es ist immer möglich, dass man unterwegs mal Steigungen antrifft, wo man mit seinen Uebersetzungen gegenüber andern Wagen etwas im Nachteil ist. Dann heisst es eben das Temperament zu zügeln, um den Motor nicht zu rasch drehen zu lassen. Bei einer andern Steigung sind dann wahrscheinlich wieder andere Fahrer im Nachteil. Gelegentlich ist an einer TJeberhitzung bei Bergfahrten auch eine zu geringe Oelfüllung im Carter schuld. Nun noch einige weitere Gründe, die zur Ueberhitzung des Motors führen können: Möglicherweise sind die Waben des Kühlerblacks mit Mücken verstopft, was den Luftdurchtritt behindert (Abhilfe durch Ausspritzen von der Motorseite her), oder der Vontilatorriemen schleift, weil er zu wenig gespannt ist ('Nachspannung). Ferner kann der Kühlpropeller zu wenig Steigung besitzen, was sich durch Zurechtbiegen der Propelleriblätter von einem Fachmann in Ordnung bringen lässt. Manchmal liegt weiter ein Defekt im Kühlerthermostat vor, der bedingt, dass die Kühlwasserzirkulation stark gedrosselt wird. Eine ähnliche Behinderung der Kühlwasserzirkulation kann auf einen innern Defekt eines Kühlerschlauehs oder Verwendung eines zu weichen Kühlerschlauchs auf der Saugseite der Pumpe ebenso wie einen undichten Anschluss desselben an dieser Stelle zurückzuführen sein. Falls das Wasser in der Umgebung Ihres Wohnortes stark kalkhaltig ist, könnte eine gewisse Kesselsteiabildung schon jetzt eingetreten sein, was die Ueberhitzung begünstigt. Ebenso wirkt sich eine Verrussung der Verbrennungsräume in dieser Art aus. Ferner haben auch schon Zündkerzen, die bei Passfahrten zu heiss wurden, den Anlass zu Ueberhitzung gebildet, desgleichen eine Verstopfung des Auspuffrohrs (Erdpfropfen, weil man mal rückwärts in die Erde fuhr), sowie eine zu magere Vergasereinstellung, die an gelegentlichen Vergaserrückschlägen erkannt wird. Ueberhaupt alles, was das Gemisch magert, wie verstopfte Vergaserdüsen, Defekt oder Ueberhitzung der Brennstoffpumpe, Undichtigkeit der Brennstoffzuleitung usw., kann sich in dieser Art auswirken. Wir empfehlen, den Wagen einem zuverlässigen Mechaniker zur Kontrolle all dieser Punkte zu übergeben. -b- Schriftliche Antworten: Frage 1242. Strato-Politur. Können Sie mir die Frage 13,770. Ueberhitzung des Motors. Letzten Bezugsquelle der Strato-Politur bekanntgeben? Sonntag fuhr ich mit meinem Wagen auf den W. in B. Paaswang. Oben angekommen, kochte das * Kühlwasser ganz jämmerlich. Ich habe so etwas an nen Sie mir den Verlag des Buches «Der praktische Frage 1243. Buch über Auto-Reparaturen. Kön- keinem andern Wagen bemerkt. Können Sie mir Automobil-Mechaniker» bekanntgeben? G. inD. das letzte Wort im Motorenbau i al 1HMBUHBBH11B.BB OCCASIONEN Limousinen, 4plätzig MERCEDES-BENZ 170 H Fr. 3900.— Modell 1936, 4 Zylinder, 9 PS MERCEDES-BENZ 200 Ig. Fr. 4500.— Modell 1935, 6 Zylinder, 10 PS MERCEDES-BENZ 230 Fr. 5500.— Modell 1936, mit Schiebedach, 6 Zyl., 11 PS MERCEDES-BENZ 290 Fr. 2900.- Modell 1933, 6 Zylinder, 15 PS WANDERER Fr. 3900.— Modell 1936, 6 Zylinder, 11 PS Cabriolets, 4plätzig MERCEDES-BENZ 200 n Fr. 3500.— Modell 1934, 6 Zylinder, 10 PS MERCEDES-BENZ 2001B. Fr. 4500.— Modell 1935, 6 Zylinder, 10 PS MERCEDES-BENZ 290 Fr. 3500.— Modell 1934, 6 Zylinder, 15 PS 6-Plätzer«Lintousiiien MERCEDES-BENZ 460 Fr. 1000.— Typ Nürburgr8 Zylinder, 24 PS MERCEDES-BENZ 260 Fr. 5000.— Diesel, Taxi-Landaulet, 4 Zylinder, 13 PS Sämtliche Fahrzeuge sind kontrollbereit und können unverbindlich besichtigt und probegefahren werden bei Mercedes-Benz-Automobil AG., Zürich Badenerstrasse 119 Telephon 51693 iiiiiiHiHBiiiin Zu verkaufen La Salle Citroen 1936, in tadellosem Zustande, Limousine, 4tür., C6 aus Privathand, Grund: 6-7 PL, neue Kolben, komplett revidiert, Fr. 1800.-. Wegreise. (65 Offerten unter Chiffre City-Garage, Schaffhausen. 9859 an die E. Rampinelli. Teleph. 100. Automobil-Revue, Bern. FIAT Zu verkaufen Kleinwagen, 7 PS, Modell 36, wie neu, m. 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