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E_1939_Zeitung_Nr.071

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IN DER SCHWEIZ Das

IN DER SCHWEIZ Das Bergrennen Casaccia-Maloia abgesagt. Es stand schon zu Beginn dieser Woche zu erwarten, dass die bedrohliche internationale Lage auch auf den schweizerischen Automobilsport und insbesondere auf das fahrenden Stuart Wilton auf M. G. Von den Grossen, die zumindest dem letzteren hätten gefährlich II. Bergrennen Casaccia-iMaloja, das amwerden können, war «Bira» unterwegs nach Siam, nächsten Sonntag hätte steigen sollen, nicht Abecassis so oft erfolgreicher «Alta> hing schon ohne Auswirkungen bleiben würde. Einmal in der ersten Runde mit losgerissenem rechtem Vorderrad an der Böschung am Stadium-Dip, der rrmsste man im vorneherein damit rechnen, junge Rolt hatte seinen Wagen im Training zerschmissen, Peter Aitkens ERA und der Brooke- dass die ausländischen Konkurrenten gezwungen wären, für die in Aussicht gestellte Spezial «fehlzündeten» um die Wette und nur Teilnahme an der Veranstaltung Forfait zu Kennett Evans auf dem Alfa-Monopoeto rettete die Ehre der Grossen dadurch, dass er eich zwischen erklären und als sich dann am Montagabend vier Wagen der kleinen Klasse auf den dritten der Bundesrat entschliessen musste, zur Erfüllung der sich für unser Land aus der Neu- Der Platz vorschob. tralität ergebenden Pflichten die Grenzschutztruppen unter die Fahne zu rufen, da kamen sah einen blendenden Start Mac LureS' auf dein im zweite Vorlauf die Organisatoren nicht mehr darum herum, letzten Brooklandsmeeting so erfolgreichen langgestreckten Riley mit ERA-Motor und Andre-Girling- die allüberall mit Spannung erwartete zweite Auflage dieses Rennens abzusagen und Federung, doch wurde er gleich darauf von Mays und Dofoson auf ihren ERAS überholt. So blieb es auf unbestimmte Zeit zu verschieben, bis zum Scnliiss. da in diesem Lauf abwechslungshalber die kleine Klasse «draufzahlte». Mays' zumal sich der Schauplatz des Berglaufs in ERA, der Grenzzone selbst befindet. Mitbestimmend für diesen Entscheid war nicht zuletzt die -von unserer Landesbehörde angeordnete Massnahme in Form einer Rationierung der Brennstoffe, die sowohl die Konkurrenten als auch die Zuschauer aus dem automobilistischen Lager getroffen hätte. IN ENGLAND Das IM. Imperial Trophy Meeting. Anlässlich des letzten Crystal-PaJace-Meetings hatten wir hervorgehoben, wie sehr die Wiederholung des gleichen Rennens in kurzem Abstand geeignet ist, das Interesse der Veranstaltung durch Vergleichsmöglichkeiten zu heben. Diesmal war die unbestrittene Sensation die eeit dem letzten Mal erzielte, geradezu unwahrscheinliche Leistungesteigerung des «Kleinen» ... aber wir wollen nicht vorgreifen. Schon im ersten Vorlauf wurden die «Grossen>, welche den "Wagen unter 1100 ccm wieder 70 Sekunden Vorsprung zugestehen muissten, von den letzteren gründlich «hereingelegt». Lord Austins kleiner 750 ccm ging dem Feld auf und davon, gefolgt von dem ausgezeichnet mit seinem riesigen Zoller-Kompressor, dürfte heute vielleicht der schnellste Zweiliterwagen überhaupt sein und Arthur Dobsons fahrreiche Leistung, der mit dem Anderthalbliter-Modell Mays ganz dicht auf den Fersen blieb, ist nicht hoch genug einzuschätzen. Dobson dürfte nach dem tragischen Ende Dick Seamans heute Englands bester Strassenrennfahrer sein. Allerdings schien an Mays' rechter Vorderradbremse etwas nicht ganz zu stimmen, denn in der Pause bis zum Entscheidungslauf «ah ich seine Mechaniker eifrig an den Bremsbelägen feilen, während Abecassis. zum Trost für das Missgeschick seines Rennwagens, auf seinem Alta- Sportwagen das Rennen um die Imperial-Plate gegen L. G. Johnsons BMW und Jones kleinen Singer gewann. Im Endlauf über 16 Runden (32 Meilen) hatten die Kleinen ein Vorgabe von 112 Sek., was beinahe einer Run'de entspricht, und tatsächlich stand die stärker« Klasse noch am Start, als man schon Hadleys kleinen Austin in:-der gefürchteten Kurve am Stadlum- AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 1. SEPTEMBER 1939 — N 71 Dip auftauchen sah. In der Reihenfolge Mays, MacLure, Dobson gingen die Grossen in ihre erste Runde. Dass dann Dobson an MacLure vorbei in zweite Position gelangte, wurde kaum bemerkt, denn das Pulblikum hatte nur mehr Augen für den berichten weiss, haben bei der Zeitmessung nach der 5. Meile die Chronometrier-Apparate versagt, kleinen Austin, der anscheinend überhaupt nicht doch soll Cobb an die maßgebenden Instanzen ap- halben, damit auch dieser Weltrekord ho- geneigt war, seinen Vorsprung verringern zu las-pelliersen. Vielmehr überholte er in der 8. Runde den mologiert wird. 2,9-Liter-Alfa-Monoposto von Evans und machte eioh in der 9. ernstlich auf die Jagd nach MacLure! Die Aussteht auf einen zweiten Platz war alles, was Mays eolchermassen erwarten konnte, als er Tourlst-Trophy in England. in der 10. Runde... mit Reifenschaden aufgab. Arthur Dobson, der ein hervoragendes Rennen fuhr, konnte von dem Vorsprung der kleinen Klasse soviel aufholen, dass er noch im letzten Augenblick an Stuart Wütons MG vorbei auf den zweiten Platz kam. HadJey Durchschnittsgeschwindigkeit war 56,74 Meilen, gegenüber 57,79 Stundenmeilen Mays im zweiten Vorlauf auf dem 2-Liter-ERA. Der kleine 750-ccm-Austin leistet zur Zeit auf der Bremse 120 PS bei 8500 (!) Touren pro Minute. Das heisst ungefähr soviel wie der Lorraine-Dietrich-Rennwagen 1912 von Nash, der im Veteranen-Rennen hinter Hamptoms 1910er-Bugatti Zweiter wurde, mit einem Zylinderinhalt von 15,095 ccm (kein Druckfehler: über 15 Liter in 4 obengesteuerten Zylindern). Es bedarf weder dieser Leistung des Austin noch des 300-Jun/St.-Rekords von Major «Goldie» Gardii er auf dem 1100-com-MG auf der Kilometer, die Meile, 5 Kilometer, 10 Kilometer und 10 Meilen von einem überwältigenden Erfolg gekrönt waren. Wie die englische Fachpresse zu Am morgigen Samstag wird auf der rund 5 km langen Rundßtrecke im Donington-Park das Tourist-Trophy-Rennen für kompressorioee Sportwagen ausgetragen, das als Vorgaberennen über 500 km gefahren wird. Gemeldet sind 36 Konkurrenten auf 2 Talbot, 2 Delage, 1 SS/Jaguar, 6 Frazer-Näsh/ BMW, 1 BMW, 4 Aston-Martin. 8 Riley, 2 MG, 1 Lancia, 1 H.R.G., 1 Fiat, 1 Simca-Fiat, 2 Singer, 3 Morgan und 1 Rapier. Ein Rennen für Tourenwagen auf dem Roosevelt-Raceway. Auf Veranlassung des bekannten ehemaligen amerikanischen Rennfahrers Raliph de Autobahn zu Dessau, um zu beweisen, dass England im Bau kleiner Wagenmotoren nach wie vor Palma findet am 9. September in den Vereinigten Staaten unter der Bezeichnung < The führt. V. de St. S. 250 miles stock-car race > ein 400-km-Rennen für serienmäßig konstruierte Tourenwagen Cobb von seiner Rekordausbeute befriedigt. statt, und zwar auf der Roosevelt-Bahn in Der Engländer John Gobh hat das Salzseebecken von Bonneville am vergangenen Montag volari auf Alfa Romeo 1936 und Rosemeyer Long Island unweit von New York, wo Nu- verlassen, um via New York und dem Dampfer «Aquitania» die Heimreise nach London anzutreten, nachdem seine Weltrekordversuche über den nen um den VanderbiltjCup auf Auto-Union 1937 siegreich aus den Ren- hervorgingen. 25 Jahre schweizerische Luftwaffe 1914-1939. Bearbeitet von Offizieren der Flieger- und Fliegerabwehrtruppen und herausgegeben im Verlag «Flugwehr und -technik> und Buchdruckerei a/d. Sibl A.-G., Zürich. Preis in Leinen gebunden Fr. 4.80, kartoniert Fr. 2.50. Es ist ein überaus willkommenes und in der heutigen ernsten Stunde besonders wertvolles und interessantes Werk, das der Verlag der ausgezeichnet redigierten Flugfacbschrift «Flugwehr und-'technik> soeben der Oeffentlichkeit überreicht. Anhand einer sorgfältig getroffenen Auswahl prachtvoller Bilder mit knappen, das Wichtigste erläuternden Texten blättern wir in der Geschichte unserer 25 Jahre alten Luftwaffe zurück bis in den Dezember 1912 hinein, wo die schweizerische Offiziersgesellschaft die Initiative ergriff, um mit Hilfe einer Nationalspende die ersten Mittel für eine nationale Militäraviatik zu beschaffen. Wir werden an die historischen Tage im August 1914 erinnert, als Hptm. i. Gst. Real den Auftrag erhielt, eine Militärfliegerabteilung, zu gründen und Oskar BideV'inm als erster Chefpilot und Fluglehrer ziir IN U.S.A. Seite trat, um in dieser Stellung bis zu seinem Todessturz am 7. Juli 1919 seines Amtes zu walten. Wir machen die rasche Entwicklung dieser damals neuesten Waffe unserer Armee mit, lassen die Kommandanten der Fliegertruppe und die von uns seit 1914 bis auf den heutigen Tag verwendeten Flugzeugtypen an unserm- Auge vorüberziehen, sehen einen Militärflugplatz nach dem andern erstehen und erhalten einen aufschlussreichen Einblick in das Wesen, in die Arbeitsweise unserer Fliegerund Fliegerabwehrtruppen, der Piloten und Beobachter, des Beobaohtungs- und Meldedienstes usw. Das Buch — das hauptsächlich durch seine Bilder spricht und wirkt und sich in seinem Textteil auf die Wiedergabe der offiziellen Auffassung über die Anforderungen beschränkt, die an den angehenden Fliegeroffizier gestellt werden müssen — wird bei jedem, der ea studiert, Freude auslösen und den Eindruck hinterlassen, dass sich, wie Bundesrat Minger in seinem prägnanten Vorwort bemerkt, aus den bescheidensten Anfängen der 1914 geschaffenen schweizerischen Fliegerabteilung eine selbständige Waffe herausgebildet hat, die unter höchsten Kräfteeinsatz ihrem vollen Ausbau entgegengeht. Der einzigartigen Veröffentlichung ist die weiteste Verbreitung zu wünschen. Fy. Verborgene, kostbare Wald schätze Dem Miodecnen Wagen... madecnen JücennstoM Das überholen, das immer so rasch als möglich erfolgen soll, verlangt vom Motor eine maximale Leistungsfähigkeit. Dieses Maximum sichern Sie sich durch Verwendung von SUPER NOBEX Ein NOBA-Prodükt NOBA A.G. GENF BASEL Wer hilft sie bergen, die nahrhaften Pilze, die jetzt wieder unsern Waldboden bevölkern und ein so köstliches and billiges Gericht ergeben? Der Einwand: „Ich kenne die Pilze nicht", gilt heute nicht mehr, nachdem jedermann das ausgezeichnete Schweizer Pilzhuch Ton E. Habersaat zur Verfügung steht, das an Hand 40 prächtiger Farbtafeln und zahlreicher einfarbiger Bilder erschöpfende Auskunft über 100 Pilzarten gibt, wobei die essbaren ron den giftigen Pilzen deutlich und unverkennbar auseinandergehalten sind. Dieses wahre Volksbuch der Pilzkunde wurde geschaffen, um es allen Bevölkerungskreisen zu ermöglichen, die Pilze unserer Wälder zu erkennen, zu sammeln und der Küche zugänglich zu machen« Preis Fr. 4.80, Leinen Fr. 6.—. In allen Buchhandlungen erhältlich. VERLAG HÄLLWAG BERN

71 II. Blatt BERN, 1. Sept. 1939 71 II. Blatt BERN, 1. Sept. 1939 Vergaser mit Spar Vorrichtung Die zwei wichtigsten Gedanken, welche die Konstruktion der italienischen Weber- Vergaser beherrschen, lassen sich kurz folgendermassen zusammenfassen : 1) Einfache Zugänglichkeit der Brennstoffdüsen von aussen zwecks Erleichterung von Einstellung und Reinigung. 2) Gebaut für grösste Betriebssj>arsamkeit. Diese zweite Eigenart der Weber-Vergaser hängt damit zusammen, dass die Brennstoffpreise in Italien für die Einheimischen außerordentlich hoch und die Einkommen im Durchschnitt eher bescheiden sind. Hieraus ergibt sich mit zwangsläufiger Folge der Wunsch des Wagenbesitzers nach möglichster Einschränkung des Brennstoffverbrauchs, dem der Vergaserfabrikant unbedingt entsprechen muss. Daher die wirkungsvollen Sparvorrichtungen an diesen italienischen Vergasern, die sich zum Teil vom Fahrer willkürlich in Tätigkeit setzen lassen und zum andern Teil voll automatisch arbeiten. Im folgenden sei anhand eines Schnittbildes der Weber-Steigstromvergaser für 6- und 8- Zylinder-Motoren von 2—3 Liter Hubraum, Typ 36 BSV mit seinem selbsttätigen Brennstoffsparer kurz beschrieben. Die Düsenhalter mit der Hauiptdüse (I) und Leerlaufdüse (H) sind von oben in den Vergaserkörper eingesetzt und lassen sich leicht nach aussen herausschrauben. Die Beschleunigungspumpe rechts sowie die beweglichen Organe des Brennstoff&parers stehen mit der Achse der Drosselklappe in mechanischer Verbindung, so dass sich der Kolben der Beschleunigungspumpe bei jeder Betätigung der Drossel in seinem Zylinder auf- oder abbewegt. Bei rascher Aufwärtsbewegung des Kolbens wird durch ein Kugelventil im feststehenden Ventilkörper (T) Benzin zu einer besondern Beschleunigungssprühdüse im Luftkanal des Vergasers gefördert, um einen guten « Uebergang » sicherzustellen. Die konische Nadel (F) am untern Stempelende nebst ihrer Düse (G) sowie der Drehschieber (D), der das Loch (M) bei gewissen Drosselstellungen ganz oder teilweise abschliesst, teilen sich in die Aufgabe der Verminderung des Brennstoffverbrauchs. Der Drehschieber ist dazu da, den Verbrauch bei mittleren bis hohen Fahrgeschwindigkeiten zu reduzieren, indem er die Luftöffnung (M), welche durch einen Kanal mit der Hauptdüse in Verbindung steht, mehr oder weniger ver- lÜIIBl Querschnitt durch den Weber-Vergaser, Typ 36 BSV, für 6- und 8-Zylinder-Motoren von 2—3 Liter Hubraum. Vierwaldstätter - See und Umgebung deckt und dadurch den auf die Düse wirkenden Unterdruck reguliert. Bei hohen Fahrgeschwindigkeiten schliesst der Drehschieber das Luftloch (M) ganz ab. Der Einfluss der Nadel (F) dagegen macht sich speziell im Bereich zwischen niedrigen und mittleren Fahrgeschwindigkeiten geltend. Je tiefer sie sich in ihre Düse senkt, desto stärker drosselt sie den Benzinzufluss zur Hauptdüse (I) und damit natürlich auch den Verbrauch. Dank dieser Vorrichtungen wird der Benzmkonsum bei allen Motondrehzahlen gleichmassig in günstigem Sinn beeinllusst. Der Weber-Fallstrom-Doppelvergaser mit Beschleunigerpumpe, Typ 30 DCR, erlaubt die Leistung von Motoren mit 1,5—2 Liter Hubraum zu verbessern. Er verfügt über ein einziges Schwimmergefäss für beide Vergaser und ist ebenfalls mit einer Sparvorrichtung ausgerüstet. Schliesslich sind noch die einfachen Fallstrom-Vergaser Typ 26 DR und 20 DR für Motoren von 1,1—1,5 Liter Hubraum zu nennen, die über einen vom Fahrer willkürlich bedienbaren Benzinsparer verfügen, der neben einer Magerung des Gemischs aus Ersparnisgründen auch das Gegenteil, nämlich eine Anreicherung zum Zwecke einer Leistungserhöhung erlaubt, wo dies dem Fahrer wünschenswert erscheint. Tedin£«he Notizen Transformer als Zundverstarker Eine englische Firma bringt einen Zündverstärker in den Handel, der im wesentlichen in einem Transformator besteht, welcher den Primärstrom der Zündung herauftransformiert, wodurch auch die Spannung des Zündstromes steigt. Als Hauptvorteil des Apparates wird angegeben, dass die Zündung bei höheren Motordrehzahlen weniger stark abfällt als bei Verwendung einer Zündspule ohne dieses Zusatzaggregat. Hiedurch soll sich angeblich eine Verbesserung von Leistung und Brennstoffverbrauch ergeben. Allerdings setzt der Einbau des Apparates einen tadellosen Zustand aller Hochspannungsteile voraus, da andernfalls die Isolation der erhöhten Beanspruchung nicht immer gewachsen sein dürfte. Verkehrsschilder aus Preßstoff Infolge der Einführung gewisser Neuerungen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie des dauernden, langsamen Ausbaues des Strassennetzes ist der Bedarf von Verkehrsschildern in Deutschland stark gewachsen. Angesichts der Metallknappheit wird nun neuerdings angeregt, solche Schilder aus Preßstoffen herzustellen. Es wurden während längerer Zeit Versuche über die Haltbarkeit derartiger Tafeln in Wind und Wetter durchgeführt, die anscheinend zur vollen Zufriedenheit verlaufen sind. Die Preßstoffschilder halten Temperaturschwankungen von 50° C, wie sie im Laufe eines Jahres vorkommen können, ohne weiteres aus. Auch ist es gelungen, eine Lackierung für die Beschriftung zu finden, die an der Oberfläche tadellos haftet. Da die Tafeln in Deutschland aus einheimischen Stoffen hergestellt werden können, dürfte ihre Einführung in grösserem Maßstab nicht lange auf sich warten lassen. Fahrbare Postämter auch in England. Die britisch© Postverwaltung hat nach dem Beispiel der Schweiz zwei < rollende Postämter» in Betrieb genommen, die überall dort eingesetzt werden sollen, wo infolge von sportlichen Ereignissen oder anderen Massenveranstaltungen die lokalen Postämter voraussichtlich nicht imstande sein werden, den Andrang störungslos zu bewältigen. Die Autobusse sind mit den modernsten Apparaten zur gleichzeitigen Aufnahme und Absendung von Telegrammen versehen. Kontrolle der Autobusse auf ihre Betriebssicherheit. In Deutschland sind neuerdings a n d e n Zufahrten zu den steilen Alpen - strassen Kontrollstellen eingerichtet worden, an denen eine Prüfung der Autobusse auf ihre Betriebssicherheit, insbesondere auf ihre Bremsfähigkeit vorgenommen wird. An der Kontrollstelle Brück an der Grossglocknerstrasse, die seit dem 1.August installiert ist, wurden bisher täglich durchschnittlich 50 Autobusse zurückgewiesen, weil sie den gestellten Anforderungen nicht genügten. Auf Jeden Fall muss der Fahrer eine Sonderbescheraigung für Bergfahrten besitzen, da ohne eine solche unbedingt die Zurückweisung erfolgt. FRUHHERBST IN VITZNAU Luzern: TH. WILLY, Bundesplatz HOTEL TERMINUS HOTEL KREUZ PARKHOTEL VITZNÄUERHOF ein Programmpunkt des Kenners 4 qualitativ hochstehende Gaststätten, die auf Ihre Ferien-- und Tourenwünsche eingestellt sind Für. Fahrten in der Schweiz und im benachbarten Ausland benutzt der kluge Automobilist stets die neueste Ausgabe des) Enorme Auswahl von Occasions-Automobilen z. B.: KADETT, 4 PL, 5 PS, Cabriolet. OLYMPIA, 4 PL, 8 PS, Cabriolet. OPEL, 4/5 PL, 10 PS, Limousine. PLYMOUTH, 5 PL, 13 PS, Limousine. FORD, 4 PL, 5 PS, Limous. m. Schiebedach. D. K. W., 4 PL, 5 PS, Cabriolet. B. M.W., 4 PL, 10 PS, Limousine. BALILLA, 4 PL, 5 PS, Limousine. Unverbindliche Besichtigung. — Tausch- Gelegenheit! — Zahlungserleichterung! TITAN, Telephon 7 07 77, ZÜRICH, Badenerstrasse 527. 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