Aufrufe
vor 7 Monaten

E_1939_Zeitung_Nr.071

E_1939_Zeitung_Nr.071

6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 1. SEPTEMBER 1939 — N° 71 Amerikanische Autonotizen. Nach einer Mitteilung des Smithsonian-Institutes beträgt die Zahl der Automodelle, die seit 1868 in U.S.A. auf den Markt gekommen sind, mehr als 4.000. Autotüren, die durch Luftdruck verschlossen und verriegelt werden, bilden den Gegenstand einer neuen Erfindung. Sobald der Wagen in Fahrt ist, können die Türen weder von selbst aufgehen noch geöffnet werden, wenn nicht vom Schaltbrett aus die Auslösevorrichtung betätigt wird. Steht der Motor still, so wird der Verschluss automatisch geöffnet. Ein Taxameter, der den Fahrgast vor Uebervorteilung schützt, ist von einer grossen New Yorker Taxi-Gesellschaft an allen ihren Wagen angebracht worden. Der Taxameter ist mit einer Vorrichtung verbunden, die es unmöglich macht, den Wagen auf den zweiten oder dritten Gang einzuschalten, wenn der Taxameter selbst nicht richtig eingestellt worden ist. Schwammgummi als Füllung für Autoreifen bildet den Gegenstand eines neuen amerikanischen Patentes. Der innere Schlauch ist mit einer Schicht von Schwammgummi umgeben, der die Tendenz hat, seh über Lücken im Gummi zu schliessen; bei einem Reifendefekt wird also die Oeffnung durch Schwammgummi verschlossen. Da das poröse Material die Luft nur allmählich entweichen lässt, wird damit einem Schleudern und ähnlichen Folgen vorgebeugt. Auf dem Roosevelt-Flughafen in Long Island sind Autos, die auf dem Flugplatz Verwendung finden, mit automatischen Ricrutungsfindern ausgerüstet worden, wie sie bei Flugzeugen gebraucht werden. Auf dem Dach der Wagen befindet sich eine birnenförmige Antenne, die es ermöglicht, die Richtung nach einem bestimmten Sender zu bestimmen. Die Autos, die im Besitz von Angehörigen der «Amerikanischen Legion> sind, erhalten besonders gefärbte Nummernschilder, durch die sie Polizisten sofort kenntlich gemacht werden. Alle Mitglieder der Amerikanischen Legion haben sich und ihre Wagen für sofortigen Einsatz bei jeder Art von Bedarf {Ueberschwemmungen, Unglücksfälle usw.) zur Verfügung gestellt. Mit dem Bau des grössten Autoreifens der Welt ist dieser Tage in den Goodyear-Werken begonnen worden. Nach seiner Fertigstellung wird das Ungetüm annähernd 90 0 kg. wiegen; es ist für die antarktischen cEiskreuzer» bestimmt, die bei der Antarktis-Expedition der amerikanischen Regierung verwendet werden. Die Gummi-Masse ist durch ein besonderes Verfahren so präpariert worden, dass sie eine Kälte von minus 38 Grad aushalten kann, ohne an Elastizität einzubüssen. ßC p d'tcl Yii renVb n Kilometerzählern, mit Dieselmotor (direkte Einspritzung), sofort preiswert zu verkaufen. — Anfragen unter Chiffre Z 6699 an die Automobil-Revue, Bureau Zürich. prächtiges Langenthaler Cabriolet, 2 Türen, 4/5 PL, neu und mit voller Fabrikgarantie, preiswürdig Auto-Motorrad-Abbruch Bestandteil-Verwertung mit Wirz-Hinterkippvorrichtung zu günstigen Bedingungen verkauft. Anfragen an Chiffre Z 6706 a. d. Automobil-Revue, Bureau Zürich. Bussing* Nag 5 t., 6 Zyl., Diesel-Motor mit neuen Kolben, neuer Brücke, neuen Pneus, ev. auch einen Tausch mit einem Holzgenerator, nur neueres Modell. 6tner. 0. Zoller, Basel, Rosentalstrasse 68. Abbrand eingetreten, so sollte der Verteilerrotor ersetzt werden. Schliesslich sind im Zündsystem noch die Unterbrecherkontakte einem gewissen teils mechanisch, teils elektrisch bedingten Verschleiss unterworfen, wodurch sich der Zündpunkt unerwünschterweise von selbst etwas vorverschiebt. Besonders stark nützen sich die Unterbrecherkontakte ab, wenn der Kondensator (4) defekt ist und ersetzt werden sollte. Aber auch bei normaler Abnützung ist in gewissen Zeitabständen eine Nachstellung der Unterbrecherkontakte erforderlich, um den Abstand wieder auf das vorgeschrieirkh4*lfluffdcherpl verkauft und gelauft worden, denn unter unseren Lesern, die in rund 2000 Ortschaften der Schweiz verteilt sind, finden sich immer zahlungsfähige Interessenten. Machen Sie eine „Kleine Anzeige" in der Automobil-Revue •»••»••••••••••••••••••••••••••H

L N° 71 — FREITAG, 1. SEPTEMBER 1939 AUTOMOBIL-REVUE V^n» !*«!••• Auto-Transportordnung. CMitg.) Nach Ueberwindung der Anfangsschwierigkeiten (Schaffung der Behördenund Verbandsorganisation) für die Einführung der ATO (Bundesbeschluss über den Transport von Personen und Sachen mit Motorfahrzeugen auf öffentlichen Strassen, abgekürzt: < Autotransportordnung ») sind nun seit einigen Monaten die Arbeiten für die Vol'lzugsmassnahmen im Gang. Vor der Inangriffnahme der Ausarbeitung der Vollziehungsverordnungen einigte sich das Eidg. Post- und Eisenbahndepartement mit den im Treuhandverband des Autotransportgewerbes (TAG) zusammengeschlossenen Fachver- Ibänden über die sehr zahlreichen grundsätzlichen Fragen der Einführung der ATO. Zwei Verordnungsentwürfe verwaltungstechnischen Charakters, mit denen sich teilweise auch die vom Post- und Eisenbahndepartement ernannte Expertenkommission befasste, sind bereits bereinigt worden und liegen zur Beschlussfassung durch den Bundesrat bereit Weitere Entwürfe sind Ende Juli den vorerwähnten Fachverbänden sowie den übrigen Interessenten zur Vernehmlassung unterbreitet worden Es betrifft dies die Entwürfe zu einer Verordnung über das Bewilligungsverfahren mit den dazugehörigen allgemeinen Weisungen an die Konzessionsbehörde, das Eidg. Amt für Verkehr, ferner die weiteren Entwürfe zu einer Gebührenordnung und zu einem Gebührentarif. Die erste allgemeine Anmeldung sämtlicher Betriebe, welche Personen oder Sachen mit Nutzkraftfahrzeugen befördern, die im Februar dieses Jahres in die Wege geleitet wurde, konnte leider noch nicht vollständig durchgeführt werden. Immer noch existieren Betriebe, die entweder keine Kenntnis von der Anmeldung haben, oder sonstwie glauben, sie seien nicht meldepflichtig. Über die kantonalen Behörden rnuss kantonsweise eine Nachkontrolle erfolgen, welche sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Die Verzögerung in der Einführung des Bundesbeschlusses ist weitgehend auf diesen Umstand zurückzuführen. In Berücksichtigung des gegenwärtigen Standes der Angelegenheit kann damit gerechnet werden, dass im Verlaufe dieses Herbstes an sämtliche gemeldeten gewerbsmässigen Transportbetriebe die Aufforderung ergehen wird, innert einer bestimmten Frist auf besondem Formularen die Bewilligungsgesuche einzureichen. Mit Ablauf dieser Frist wird beabsichtigt, den Bundesbeschluss, zum mindesten seine wichtigen Bestimmungen, in Kraft zu erklären. Die Autotransportordnung würde somit ziemlich genau nach Abilauf eines Jahres seit der Verabschiedung des Beschlusses im Parlament praktisch verwirklicht werden. Noch nicht so weit wird in diesem Zeitpunkt die Tarifordnung sein, welche für das notleidende Transportgewerbe als wichtigste Massnahme die Einführung der ATO krönen wird. Immerhin soll natürlich auch sie trotz grösster Schwierigkeiten in bezug auf ihre Ausarbeitung und namentlich auf ihre wirksame Kontrolle bei der Durchführung im Laufe des Jahres 1940 verwirklicht werden. Nächtliche Gefahren. Die Tage werden kürzer — ein immer grösserer Teil des Verkehrs wickelt sich in der Dämmerung oder bei Nacht ab. Jeder Strassenbenützer hat die Pflicht, sich die Verhaltungsregeln für den besonders gefährlichen nächtlichen Verkehr erneut zu vergegenwärtigen. Diese Verhaltungsregeln lauten : Für den Fussgänger: 1) Vermeide soviel als möglich die Benützung von Strassen mit starkem Autoverkehr. 2) Geht, „wenn ihr mehrere seid, nicht neben- sondern hintereinander. Für den Radfahrer: 1) Beleuchte dein Velo schon bei Einbruch der Dämmerung und nicht erst bei voller Dunkelheit. 2) Kontrolliere, ob dein Licht nicht zu hoch eingestellt ist und entgegenkom- mende Fahrzeuge blendet. 3 3) Halte den roten Rückspiegel («Katzenauge ») peinlich sauber; sorge immer dafür, dass er nicht durch Gepäck verdeckt werden kann. Für Fuhrleute : Beleuchte dein Fahrzeug vom Beginn der Dämmerung an, und zwar so, dass das Licht von vorne und von hinten sichtbar ist. Für den Automobilisten : 1) Halte deine Fahrzeugbeleuchtung in einwandfreiem Zustand. Lasse die Sciheinwerfereinstelmrag bei den hierfür eingerichteten Garagen und Speziaäwerkstätten kontrollieren. Führe stets Ersatzlampen mit 2) Bremse beim Kreuzen mit einem andern Fahrzeug bevor du abblendest; schalte den Scheinwerfer ein, bevor du wieder beschleunigst. 3) Ueberhol© nicht, wenn ein entgegenkommendes Fahrzeug in Sicht ist; denn bei Nacht, ist die Abschätzung der Distanzen und Geschwindigkeiten viel schwieriger als bei Tag. 4) Lasse an deinem parkierten Wagen die Stadtlichter brennen, sofern er nicht dank der Strassenbeleuchtung von weitem sichtbar ist. 5) Versuche niemals, bei Nacht die gleiche Reisegeschwindigkeit zu erreichen wie bei Tag. Für alle Fahrzeuge : Halte mit peinlichster Sorgfalt die äusserste rechte Strassenseite ein. Für sämtliche Strassenbenützer: Verdopple die Vorsicht bei Regen und Nebel! In Indien beträgt die durchschnittliche Automobildichte einen Wagen auf 5600 Personen. Umgekehrt aber besitzen einzelne Fürsten dieses Landes allein bis zu 70 Wagen. Staubsauger auf der Autobahn. Die deutschen Autobahnen haben 6 Spezial- Staubsauger in Betrieb genommen, von denen jeder die Kleinigkeit von 230 Zentnern wiegt. Nicht ganz zu Unrecht sind sie deshalb auf den Namen « Mammut» getauft worden. Jeder dieser Schwergewichtler besitzt als «Eingeweide » drei Silos, die zusammen 180 Zentner Staub, Fremdkörper, sowie kleine Steine fassen. Als Zugmaschine des Mammuts dient der «Elefant», der bei einem 'Gewicht von 180 Zentnern eine Stundengeschwindigkeit von 6 km entwickelt. Uniformierter nupenton. Die argentinischen Behörden haben eine Vorschrift erlassen, wonach elektrische Signalhörner inskünftig einen bestimmten Ton aufzuweisen haben, der « genormt > ist. Also gewissermassen eine Gleichschaltung der Hupen. Japanische Autobahnprojekte. Im Rahmen seines grossen Strassenbauprogrammes hat das japanische Innenministerium den Bau einer 20 m breiten Autobahn beschlossen, um Tokio mit Fukuoka zu verbinden. Mit dem Bau dieser 1075 km langen Strosse soll die dem steigenden Verkehr nicht Italien verbietet den Verkehr mit Privatautomobilen. Nach einer amtlichen Mitteilung wird ab 3. September der Verkehr für Privatautomobile in ganz Italien verboten. Die Benützung von Motorfahrzeugen ist dann nur noch ausschliesslich für militärische und öffentliche Zwecke gestattet. . Diese bezweckt eine Ordnung der Konkurrenzverhältnisse im privaten Transportgewerbe und dürfte in dieser Beziehung wertvolle Dienste an der schweizerischen Volkswirtschaft leisten. Die sachlich sehr Finanzierung der Velowege im Kanton Bern. Der Regierurogsrat des Kantons Bern unterbreitet dem Grossen Rat einen Entwurf zu einem Gesetz, das die Einführung einer besondern Steuer auf Velos und Motorfahrzeugen für die Beschaffung der Mittel zur Einstellung von Radfahrerwegen vorsieht Gemäss diesem Entwurf erstellt der Staat nach Massgabe der zur Verfügung stehenden Mittel Velostreifen oder besondere Velowege zwecks Entlastung des Strassenverkehrs und zur Sicherung des Motorfahrzeug-, Velo- und Fussgämgerverkehrs. An Gemeinden, die selbständig derartige Anlagen erstellen, können Beiträge geleistet werden. Zur Bestreitung der Kosten wird von jedem im Kanton Bern gehaltenen im Verkehr stehenden Velo und Motorfahrzeug eine Steuer erhoben, deren Ertrag ausschliesslich zur Erstellung und zum Unterhalt von Velowegen bestimmt ist. Diese jährlich zu leistende Abgabe wird für jedes Velo auf 2 Fr., für jedes Motorrad auf 5 Fr., und für jedes Motorfahrzeug auf 10 Fr. festgesetzt. Diese Steuer soll während der Dauer von 20 Jahren bezogen werden. Vor Ablauf dieser Frist ist dem Volke Gelegenheit zu geben, sich über Einstellung oder Weiterbezug der Steuer auszusprechen. ilistischer mehr gewachsene bestehende Strecke ersetzt werden. Die Autobahn wird durch den zur Zeit in Ausführung begriffenen Tunnel zwischen den Inseln Nippon und Kiuschiu führen. Die Trennung der beiden .Fahrrichtungen erfolgt mit Hilfe eines 2 m breiten Grünstreifens. Zwecks Vermeidung von Kreuzungen werden Bahnlinien und Ueberlandstrassen mit Brücken überquert. Durch die neue Strosse soll die Strecke zwischen Tokio und Kiuschiu in 5 Stunden bewältigt werden können, wofür der Expresszug heute 8 Stunden benötigt. Neue Niveauübergange in Deutschland müssen schienenfrei sein. In Deutschland ist ein Gesetz in Kraft getreten, wonach inskünftig neue Kreuzungsstellen von Bahn und Strasse schienenfrei gestaltet werden müssen. Entscheidend fiel bei der Neuregelung die Erwägung ins Gewicht, dass Strasse und Eisenbahn gleichwertige Verkehrswege seien und dass die Umgestaltung bei Kreuzungen dem einen wie dem andern Teil dienen soll. Es ist deshalb nur folgerichtig, wenn die Kosten der Anlage von Ueber- oder Unterführungen von Bahn und Strasse gleichmässig getragen werden müssen. Durch diese Art der Lösung der Kostenfrage hofft man, die Beseitigung von schienengleichen Niveauübergängen zu erleichtern. Salzburg stellt auf Trolleybus um. Vom kommenden Frühjahr an soll in Salzburg das Tram aus dem Stadtbild verschwinden und durch den Trolleybus ersetzt werden. Zusammenhänge. Nach einer Zusammenstellung des thurgauischen Polizeidepartements bezifferte sich 1917 der Bestand des Kantons an Fahrrädern auf 17,090. Bis 1928 war er auf 41,955 angewachsen und im Jahrzehnt 1928—1938 stieg er weiter auf 60,580 an. Heute trifft es im Thurgau ein Velo auf je 2,21 Einwohner. Dass bei dieser gewaltigen Steigerung der Verkehrsdichtigkeit, wobei selbstverständlich die Vermehrung der Motorfahrzeuge nicht ausser acht gelassen werden darf, auch die Gefahren der Strasse zwangsläufig zunehmen müssen, liegt auf der Hand. Einhaltung strikter Verkehrsdisziplin mues deshalb mehr denn je die Parole lauten. Rückgängige Entwicklung des Alpenpostverkehrs. In der Berichtswoche vom 21. bis 27. August sind auf den 42 iSommerkurslinien der Eidg. Postverwaltung insgesamt 38,988 Passagiere, gegenüber 43,439 in der entsprechenden Vorjahrsperiode, oder 4451 Personen weniger transportiert worden. 15 Kurse verzeichnen eine Frequenzsteigerung, wobei | die Kurslinie Nesslau - Buchs mit einem Pins von 361 an der Spitze marschiert, gefolgt von der Julierlinie mit + 252 und der Durchgangslinie St Moritz - Lugano - Locarno mit + 208. Alle übrigen Kurse verzeichnen hingegen einen Rückschlag, der zweifellos durch die aussenpolitischen Spannungen bedingt ist; hielt sich doch das Wetter im Beriohtsahschnitt recht ordentlich. Mit einer Minderfre Erhebliche Einhussen verzeichnet auch der Furkakurs mit —652, wie auch derjenige über die Grimeel mit —611. 503 Personen weniger wurden anf der Linie Chur - Flims Waldhaus und 426 Personen weniger auf derjenigen von Meiringen - Rosenlaui - Schwarzwaldalp befördert. f» M>f diaH Personelles. Gemäss Protokoll der Generalversammlung vom 23. Juni 1939 hat di© Aktiengesellschaft La D6-' fense Automobile ei Sportive (D. A. S.), mit Sitz in Genf, neue Statuten angenommen, die den Vorschriften des neuen schweizerischen OWigationenrechts angepasst sind. In der Firma Werner Rlsch AG., in Zürich, Automobile usw., ist die Prokura von Rudolf Muggli erloschen. Inhaber der Firma Braun-Gautschl, in Zürich, ist Eduard Braun-Gautschi, deutscher Reichsangehöriger, in Zürich 7. Autotransporte, Minervastrasse 115. Die Firma Adolf Ditting, in Zürich, Autospenglerei und -Sattlerei, hat Einzelprokura erteilt an Anna Ditting geb. Furrer, von und in Zürich (Ehefrau des Firmainhabers). Kreuzgarage AG., mit Sizt in Schaffhausen. Das Mitglied des Verwaltungsrates Christian Beyer wohnt in Schaffhaueen. Das Domizil der Gesellschaft befindet sich bei Dr. Curt Labhart, Fronwagplatz 20, in Schaffhausen. Carrosseriebau Aktiengesellschaft, in Slssach. In Anpassung an die Vorschriften des revidierten Obligationanrechts wird dem Verwaltungsratspräsidenten Fritz Barth-Bratteler Einzelunterschrift erteilt. Neugründung. Guido Rinaldi, Arthur Rinaldi und Amanzio Rinaldi, alle von Brueio (Graubünden), in Zürich 3, halben unter der Firma Gebr. Rinaldi, in Zürich, eine Kollektivgesellschaft eingegangen, welche am 1. August 1939 ihren Anfang nahm. Autotransporte. Friesenbergstra&se 112. Firmenlöschung. Die Firma Ernst Moret, Occasions-Automobilhandel, mit Sitz in Bern, wird infolge Todes des Inhabers gelöscht. Schluss des Konkursverfahrens. Carrosserie automobiles du Leman S. A., Aktiengesellschaft, mit Sitz in Renens. Verlängerung der Nachlaßstundung. Durch Beschluss des Bezirksgerichts Zofingen vom 15. Juli 1939 ist die der Firma Lüthy H. & Co., Handel und Reparaturen von Motorfahrzeugen, in Zofingen, erteilte Nachlaßstundung um weitere zwei Monate, d. h. bis 10. Oktober 1939, verlängert worden. — Das Datum der Gläubigerversammlung wird später bekanntgegeben. Biichemlisch Die Betonstrasse, von Dipl-Ing. Ernst Frey, 30 S.. Fr. 2.80. In dieser kurzgefassten Broschüre hat der Verfasser seine Beobachtungen und Erfahrungen über Betonstrassen niedergelegt, die er während einer ausgedehnten Studienreise in verschiedenen Ländern Europas gesammelt hatte. Insbesondere sind in dieser Zusammenstellung die gut fundierten Referate wurden mit grossein Applaus entgegengenommen. Eine sehr lebhaft be- Erkenntnisse und Erfahrungen der letzten Jahre beim Bau der deutschen Reichsautobahn verwendet nützte Diskussion bildete die wertvolle Ergänzung worden. Mit der Inangriffnahme der ausgedehnten der Tagung. IT. a. wurde auch der Wunsch auggesprochen, dass sich die Arbeitnehmer im Transport- Strassenprojekte wurden bekanntlich gleichzeitig auch neue Institute und Versuchslaboratorien zwecks gewerbe mehr denn je zur Wahrung ihrer Interessen Ergründung vieler noch ungelöster Fragen im Betonstrassenbau geschaffen. Der erspries6lichen Zu- in der Berufsorganisation zusammensehliessen müssten. Den Ausführungen des Versammlungsleiters konnte entnommen werden, dass die Landessammenarbeit dieser Forschungsstätten und ihren theoretischen Ergebnissen und den parallel dazu kommission der Berufschauffeure V.H.T.L. ca. 5000 gehenden praktischen Einsichten auf dem Bauplatz Arbeitnehmer vertritt, während eine mindestens wie im Betriebe verdanken wir heute den tiefern gleich hohe Zahl noch keiner Berufsorganisation Einblick in das Wesen des Betonstrassenbaues. angeschlossen ist. Wie auf andern Gebieten ist auch Der Verfasser konzentriert eich in seinen Ausführungen lediglich auf die für uns augenblicklich hier notwendig, dass eine erfolgreiche Anwendung gleicher Bedingungen erst möglich wird, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer in umfassenden Orgastaltung der Fahrbahn und ihrer Sicherung zum wichtigen Gesichtspunkte über die konstruktive Genisationen zusammengeschlossen sind. Dem Referate konnte auch entnommen werden, dass mit der sem Leitfaden keineswegs um eine vollständige dauerhaften Betriebe. Es handelt sich also bei die- Arbeitgeberorganisation, der A.S.P.A., sehr gute Beziehungen bestehen. Spezialgebiet des Betonstrassenbaues, sondern um theoretische und praktische Abhandlung über das eine Vermittlung von Grundsätzen, Richtlinien und Die Versammlung besohloss einstimmig, eine Einbaumethoden, wie sie sich beim Bau grösserer zweite aargauische Chauffeurtagung einzuladen. Betonstrassen herauskristallisiert haben. Für den Ort und Ziel können infolge der unsicheren Zeit Praktiker von besonderem Vorteil ist auch die eingehende Berücksichtigung der Frostwirkungen im noch nicht genau festgelegt werden. Ebenfalls nahm die Versammlung Stellung zur Frage verschiedener Unterbau, wie auch die verschiedenen Frostbekämpfungsmassnahmen. Strassenverbes-serungen im Kanton und beauftragte die Leitung des V.H.T.L. mit den bezüglichen Verhandlungen. Die kleine Publikation enthält ungemein viel Wissenswertes, und zwar nicht nur für alle diejenigen, welche sich mit dem Betonetrassenbau be- Um 18 Uhr konnte die in allen Teilen gut verlaufene Tagung geschlossen werden. schäftigen, sondern überhaupt für alle, die sich praktisch oder konstruktiv im Strassenbau betätigen, nicht zuletzt auch für Automobilisten und Zementindustrielle. Die kantonalen Motorfahrzeugsteuern, herausgegeben vom Verband schweizerischer Motorlastwagenbesitzer, Sonderdruck, Preis Fr. 2.—. Die Aspa hat eine neue Zusammenstellung der kantonalen Automobilsteuern nach dem Stand am 1. Januar 1939 vorgenommen-. Neuerdings gilbt diese komplizierte Arbeit einen Einblick in unsere schweizerische Vielseitigkeit in der Besteuerungs>art von Motorfahrzeugen. Die sorgfältige Zusammenstellung verdient volle Beachtung von Behörden, Verbänden und nicht zuletzt seitens der einzelnen Automobilisten.