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E_1939_Zeitung_Nr.067

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edanken, wenn er die Kosten dieser umstrittenen Verbiligung'saktion auf sein« Kappe nehmen müsste. Gegen solche Gedüste gut es von allem Anfang an unmissverständ- Üch Front zu machen, denn allerdings wäre es sei ein starkes Stück an Zumutung von Seiten des Bundes, die finanziellen Konsequenzen dieser Massnahme kurzerhand auf den Rücken der einheimischen Fahrer abzuwälzen, um deren Meinung in dieser Angelegenheit er sich nicht einen Moment gekümmert hat Legt der Bund allein schon mit der Gewährung einer Preisertnässigung für die Ausländer hnplicite das Geständnis ab, dass der Benzinpreis bei uns übersetzt sei, dann freilich dürfte er es dem schweizerischen Automobilisten nicht verübeln, wenn dieser sich gegen den allfälligen Versuch, ihn die Dumpingpolitik der Behörden aus der eigenen Tasche berappen zu lassen, entschlossen zur Wehr setzen würde. Und ebensowenig empfände er Neigung, für die Folgen der Kompensations- und CÜearingwirtschaft aufzukommen, die sich darin äussern, dass die Schweiz teures rumänisches Benzin zu kaufen gezwungen ist, währenddem andere Lieferstaaten, welche uns diesen «ganz besondern Saft > billiger abgeben könnten, unberücksichtigt bleiben müssen. An diesem Umstand, der mit zur Belastung des Kompensationskontos beigetragen und dadurch die Gefahr einer Benzinverteuerung ebenfalls verschärft hat, werden die Behörden bei den kommenden Verhandlungen über die weitere Gestaltung des Brennstoffpreises nicht einfach vorübergehen können, vielmehr erwächst ihnen die Aufgabe, auch hier nach Mitteln und Wegen für eine gerechte und tragbare Lösung zu suchen. Als gerecht und tragbar jedoch kann nur eine Lösung angesprochen werden, welche darauf verzichtet, die schweizerische Automobilwirtschaft in- Form einer Benzinverteuerung zur Tributleistung an Kompensationsschulden heranzuziehen, für die sie 800 kg Nutzlast sowie für Autocars und Autobusse sind von dieser Vergünstigung ausgeschlosspannten Situation Herr werden, wie das nicht einzustehen hat. Wie aber der ge-sen. Kompensationskonto abtragen, ohne 1 den Benzinpreis zu erhöhen ? Verriegelt ist der Ausweg nicht, sofern sich der Bund bereit findet, ein Opfer auf sich zu nehmen, wie er es schon einmal, nach der Frankenabwertung getan hat. S d B* £• s s C£ n Prageistrasse. Der Kampf um das seit Jahrzehnten, ja seit einem Jahrhundert diskutierten Strassenprojekt über den Pragelpass, war in letzter Zeit wieder in einer Sackgasse gelandet, weil die restlichen noch nicht sichergestellten 5 % der vorgesehenen Bausumme, gewisse Reibereien in interessierten Kreisen auslöste. Nun hat es aber doch den Anschein^ als ob im Lande Stauffachers die Einsicht obsiegen werde und das nicht nur im eigenen, sondern im Interesse des gesamten Landes gelegene Bauprojekt in Angriff genommen werden könne. Im Verlauf der letzten Woche deinen Kopf durchgesetzt, und ich Hess dir deinen Willen. Doch jetzt sehe ich nicht mehr länger zu. Sofort packst du deine Sachen zusammen, Lisbeth, und kommst mit mir ins Dorf! Keine Stunde lasse ich dich mehr in den Händen dieses Kerls. Morgen fahren wir nach Zürich, und du kannst die Scheidung einleiten. So einen Mann kannst du noch immer bekommen ! » Und wieder schlägt sie die Hände zusammen und tut, als könne sie nicht Worte genug finden; um ihrer Verzweiflung Ausdruck zu verleihen. Lisbeth hat sich aufgerichtet und steht ihrer Mutter stolz gegenüber. « Wenn du gekommen bist, um uns Theater vorzuspielen, so wäre es für dich und für uns besser, du wärest in Zürich geblieben. Ich habe weder Zeit noch Lust, hier herumzustreiten. Nur eines will ich dir sagen : Wo mein Mann ist, da bleibe auch ich ! Er arbeitet hier und arbeitet'für mich so gut, wie für sich, und hier bleibe ich ! Ich bin glücklich, und mehr braucht es nicht. Wenn du aber glaubst ich höre ruhig zu, wie du meinen Mann beschimpfst, so hast du dich geirrt. Die Zeiten, in denen ich mich aufhetzen tagte nämlich im Rathaus zu Schwyz die Kommission des Bezirksrates von Schwyz und diejenigen der Oberallmeindkorporation Schwyz für den Bau der Prageistrasse, Auf Grund dieser Aussprache ist eine neue Finanzierungsbasis gefunden worden, wonach die Oberallmeindkorporation 4 % der noch aufzubringenden Mittel, oder 72.000 Fr. in bar, nebst der Gratisabtretung des benötigten Geländes der ordentlichen Oberallmeindkorporationsgemeinde am dritten Oktobersonntag beantragen wird. Die ausserordentliche Bezirksgemeinde von Schwyz wird am ersten Oktobersonntag die Bauherrschaft und den Unterhalt der Prageistrasse beschliessen. Mit diesen Beschlüssen dürfte das von grosser verkehrspolitischer, volkswirtschaftlicher und namentlich auch militärischer Bedeutung getragene Werk, bis zum Herbst unter Dach gebracht sein. Das noch in Zürich seit 1936 wieder aufwärts führt, so darf, fehlende Prozent von 18.000 Fr. ist nunnicht übersehen werden, dass auch der heutige durch die Genossamen Muotathal, Ingenbohl, Stand von 12 933 immer noch um 150 Fahrzeuge hinter demjenigen des 30. Septembers .1934 mit Sattel und' durch private Alpb&sitzer aufzubringen. 95 % oder 1.710.000 Fr. leisten der Bund mit 70 % und der Kanton" mit 25'%. Die gesperrte Albulastrasse. Wegen tierseuchenipolizeilichen Massnahmen hat der bündnerische Kantonstierarzt die Sperre der Albulastrasse für den Durchgangsverkehr verfügt. Zollermässigung auf Chassis für leichte Lieferwagen. Im Bestreben, zusätzliche Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen, hat der Bundesrat die Zollverwaltung ermächtigt, für Chassis, welche nachweisbar im Inland zu Lieferwagen bis 800 Kilogramm Nutzlast karossiert, d. h. mit schweizerischen Karosserien versehen werden, eine Zollrückvergütung von 20% zu gewähren. Chassis für Lastwagen mit -über „Strasse und Verkehr", das offizielle Organ der Vereinigung Schweiz. Strassenfachmänner, veröffentlicht in seiner Nummer vom 4. August 1939, eine aufschlussreiche Zusammenstellung über den Umfang de» Netzes der staubfreien Strassen, welche die Schweiz Ende 1938 besas's. Wir möchten diese interessante Uebersicht, welche die Fortschritte in der Staubfreimachung anhand exakter Zahlen veranschaulicht, unseren Xesern nicht vorenthalten. - At ,''l"-':r»S^T- Kantone Zürich.... Bern, Kreis I . Kreis II. Kreis III Kreis IV Kreis V. Luzern. . . . Uri Schwyz . • • Obwalden . . Nidwaiden .. Glarus. .-• .- Zug Fribourg. . . Solothurn . . Zölle» Kantonistrajsen Längen Mit Belägen ver»ehen km km '/• 2157 1 ) 693 32 474 193 41 452 201 416 239 57. 414 196 47 555 258 46 296 141 143 85 95 142 681 637 234 79 52 37 123 86 42 76 46 54 86 91 48 34 256 44 245 38 Hauputruun mit Vortrittsrecht Unten Mit Bellten verithtn km km •/, 361 355 293 183 146 117 80 171 160 "93 136 130 96 Hess, sind für immer vorbei. Däsi Mutter, musst du dir hinter die Ohren schreiben ! » Lisbeth wendet sich halb ab : « Jetzt habe ich keine Zeit mehr für dich. Du kannt ja wieder kommen, wenn du dich beruhigt hast, und wenn man vernünftig mit dir reden kann!» So sagt sie und beginnt wieder zu arbeiten. Die alte Frau findet jetzt wirklich keine Worte, um ihrer Tochter Antwort zu geben. Auch der Sepp steht still und steif, dann aber Huscht ein fröhliches Lächeln über sein Gesicht. Er wendet sich um, ergreift die Axt und schlägt mit solcher Kraft auf einen Wurzelstock ein, dass die Späne weit über die Lichtung fliegen. Am liebsten würde er laut herausjubeln; denn jetzt weiss er, dass seine Frau immer zu ihm stehen wird. Da nimmt er sich vor, Lisbeth auch eine Freude zu machen. .,.'.. •> '?. Die Mutter steht noch kurze Zelt und schaut den beiden zu, die sich nicht mehr um sie kümmern. Dann geht sie steif über | die Lichtung auf die Strasse. Um aber doch das letzte Wort zu haben, bleibt sie, noch einmal stehen und ruft zurück :«Von heute, an bist du nicht mehr meine Tochter! Ich will nichts mehr mit dir und diesem Kerj zu tun haben ! Wir sind fertig miteinander — für' immer und alle Zeiten 1 — Das musst du dir/ merken, wenn.es dir einmal schlecht geht! * Lisbeth setzt sich auf .einen Stein und weint. Der Mann geht zu ihr und streicht.Ühr mit einer hilflosen Gebärde das Haar aus der Stirn. « Konnte ich anders handeln,' Sepp ? — Sie ist meine Mutter^ aber sie versteht mfch; nicht. Wie, konnte sie dich auch so beschimpf fen ! Sie weiss dpch, dass }ch" dich Hebe. — Hoffentlich kommt sie nicht mehr zurück 1 » « Das wird alles anders, wenn es uns 1 besser geht», sagt der Sepp. — « Es wird auch nicht mehr lange dauern, bis es uns wirklich besser geht. Warte nur noch kurze Zelt v dann wird auch diese Sache anders werden.» Da beruhigt sich Lisbeth. « Ja, du bist gut zu mir. Wo habe ich das nur verdient, dass du so gut zu-mir bist ? — Ich werde aber auch zu dir stehen, wie selten eine Frau ! » « Das wirst du, Lisbeth, ich weiss es letzt!» antwortet der Sepp einfach, aber AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 18. August 1939 — N° 67 Das Motorfahrzeugwesen in der Stadt Zürich. Das € Statistische Jahrbuch der Stadt Zürich » macht es sich jeweils zur verdienstvollen Aufgabe, auch über das Motorfahrzeugwesen die neuesten Daten beizusteuern. Ende September 1938 belief sich der Motorfahrzeugbestand der grössten Schweizerstadt auf 8341 Personenwagen, 971 Lieferungswagen, 1664 Lastwagen, total 10 796 Automobile, wozu noch 1957 Motorräder mit und ohne Seitenwagen kommen, so dass sich der gesamte Motorfahrzeugbeetand auf 12 933 Vehikel stellt. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Erhöhung um 573 Einheiten; dabei geht die Steigerung vollständig auf das Konto der Kategorie Automobile, indem a sich die Motorräder nur um eine einzige Einheit* « vermehrt > haben. Wenn eo die Motorisierung des Straßenverkehrs 13098 zurückbleibt. An dieser Entwicklung ist vor allem die Abnahme des Motorradbestandes schuld, der in den letzten vier Jahren einen Rückgang um rund 400 Stück verzeichnete, während die Automobile um 230 Fahrzeuge zugenommen haben. Heute trifft es auf 30 Einwohner ein Automobil und auf 166 ein Motorrad. "Welchen enormen Aufschwung das Motorfahrzeug in der Limmatstadt während der letzten dreissig Jahre genommen hat, ergibt sich recht eindrücklich aus folgenden Zahlen: 1910 zählte man 342 Automobile und 65 Motorräder, 1920 waren es 1127 resp. 278, 1925 2930 resp. 801 und 1930 7632 resp. 2266; 1938 aber 10976 resp. 1957, wobei allerdings zu berücksichtigen ist, dass Zürich im Jahre 1933 durch Eingemeindung verschiedener Vororte eine wesentliche Vergrösserung erfahren hat. Das gesamte Strassennetz der Stadt* Zürich, und zwar Fahrbahnen und Trottoirs, umfasste' per Ende 1938 nicht weniger als 562,5 ha, wovon 165,5 ha auf Trottoirs entfielen. Unter den .Belagsarten herrschen Steinpflaster, Chauseierung und Tränkverfahren bei weitem vor. Vergleichshalber sei noch angeführt, dass sich die Gesamtfläche an, Fahrbahnen und Trottoirs 1900 nur auf 231,9 ha stellte, 1910 auf 285,7 ha, 1920 auf 345,5 ha, 1930 auf 363,5 ha, 1934 (Stadtvergrösserung) auf 528,2 ha. Während sich die V erk eh rs un fälle : 1935 von 4435 auf -4180 verminderten und 1936 und 1937 Das Heti dec stau&fceiea Stcassen dec Schweiz. Stand Ende 1938 Baselstadt Baselland Schaffhausen . Appenzell A.R.- Appenzell I.E.: St. Gallen Graubünden . Aargau ^Thurgau Tessin . Vaud . Valais . Neuchatel Geneve . Total 252 377 195') 220 42 531») 1254 1 284 1 ) 801 976 2 054») 948 422 254 N«t 261 100 256 68 121 62 153 72 13 31 -401 76 252 ; 20 514 40 320 ,40 279 29 1012 49 213 22 289 68 253 100 136 70 102 W- •390 750« 427 301 260 565 329 160 133 08 69 99 102 100 7->89 353 -91 251, m 393 92 301 ,100 216 83 639 95 178 54 149 93 99 100 1938. 16 253 7244 45 6122 4865 80 1937. 16 223 6831 42 6125 4681 77 1936. 16 233 6497 40 6090 4503 74 1935. 16 205 6143 38 6050 4320 71 19341 16154 5757 ,36 5927 — — 1933.' 16 384 .5124 i 31 — — — 1932.-15 759 4795 30 — — — 238 196 82 282 248 188 121 51 42 128 117 91 *) AtisschliessUch 269 km-w den ,Städten Zürich 47 33 .70 undWinterthur.' • : , 39 36 92 . ' 2 ) Aussohliesslich 31 km innerort«. 52 52 100 ••*) AusBöhlieBislich 12 3ÖB in derStadt St. Gallen. 66 41 62 • i *). Einschliesslicb 755 km'.Ortsverbindungsetragsem 276 210 76 *) Gegenüber dem Vorjahre verringert zufolge Revision der Innerortsstrecken.' 159 146 92 •" 'durch, seine Worter klingt sein unerschütterliches Vertrauen... ! Die Tage: kommen, und gelieh. Jeder Tag bringt ein' vollgerüttelt Massi ^Arbeit, jeder birgt ein kleines ^Erlebnis in ; sich, das ihn unterscheidet von- den Tagen, die vergangen sind. Es sind keine grossen 'Ereignisse, die die Siedler beschäftigen. Die Wögen; die 'die Welt aufwühlen, hören sie in" ;ihrer Einsamkeit.nur wie ;das ; leise Rauschen der. zurücklaufenden Brandung,;, die nichts. Erschütterndes und Erregendes mehr hat. Sie sprechen hin und-wieder darüber, aber sie erhitzen sich nicht mehr bei diesen Gesprächen. Trugen sie einst die, Welt mit ihren tausend Leidenschaften in* der-Seele, so wird das Land, das sie bebauen; für sie immer mehr zur Welt.-In dieserv£rde« ruht ihre Zukunft und zum Erlebnis wird, für sie alle«,, was mit dieser Erde zusammenhängt. Das kann eine Pflanze, e,in Stein oder ein Tier sein, e§ katin ein Mensch sein^der auf dem Wege vorbeigeht und ihnen "einen Gruss zuruft. . «Schau; diese Wolke !>•-. kann die Frau sagen und zum Himmel zeigen, und sie stehen und sehen der Wölke nach.-Sie messen mit andern Massen* als die Welt misst; sie haben wieder Augen, um zu sehen, und Ohren, um zu hören, Ja* sie lernen noch einmal das grosse Staunen, das sie im Trubel der Städte verlernt hatten. Aus diesem Staunen aber kommt ihnen die Ehrfurcht vor allem Leben. — Wie Kinder sind sie, die sich jeden Tag und jede Stunde des Tages aufs neue erobern; dabei sind sie glücklich und froh. •stischer Brown wollte, während er am Lenkrad sass; eine Wespe verscheuchen, die an seinem Hosenbein empor kroch. Er hatte Glück, denn es gelang ihm, das Biest wegzujagen, bevor es dazu kam, ihn zu stechen.- Er erlitt bloss Armverletzungen, Schürf- und Quetschwunden — also vermeldet ein englisches Blatt unter der Rubrik «Verkehrsunfälle wegen Verlustes der Herrschaff über den Wagen.» In den USA verschwinden jährlich rund 520 000 Nummernschilder von Automobilen; etwa 10 000 davon werden später an gestohlenen oder zu kriminellen Zwecken «verwendeten» Wagen wiedergefunden. « BIra » — ein Rennfahrer mit künstlerischen Talenten. ,Dass_ der siamesische Prinz Birabongse nicht nur das Volant, sondern auch Pinsel und Meissei meisterlich zu führen versteht, darüber sind unsere Leser wohl im Bild. Was sie aber noch nicht wissen, das ist, dass ein Selbstporträt Biras nunmehr in der königlichen Akademie in London seinen Platz gefunden hat. ziemlich stabil blieben, verzeichnet das Jahr 1938 eine Zunahme auf 4618, die sich ziemlich gleichmassig auf Unfälle mit Personenverletzungen (1625 anstatt 1-447)- und auf Unfälle nur mit Sachschaden (2993 anstatt 2780) verteilt. Die Zahl der verletzten Personen stieg von 1580 auf 1777 an, nämlich 1100 Fahrzeugführer (973), 169 Mitfahrer (148) und 508 Fussgänger (45Q). Bedauerlicherweise ist die Zahl der tödlich Verletzten von 31 auf 42, diejenige der Schwerverletzten von 692 auf 756 und diejenige der Leichtverletzten von: 857 auf 979 Angewachsen. Der gesamte Sachschaden wurde auf 756,000 Fr. geschätzt gegenüber 685,800 Fr. im Vorjahr und 1.028,700 Fr. im Jahre 1934. Dabei ist selbstverständlich-.an dieser UnfaUvermehrung auch das gewaltige' Anschwellen des Fahrradbestandes in ganz wesentlichem Masse beteiligt. Die 1938er Unfallzahlen zeigen, dass es in der Limmatstadt hinsichtlich Unfallverhütung noch allerhand zu «unternehmen > gibt Gerade dieses Jahr, kann man konstatieren, dass die Verkehrsdisziplin "und die gegenseitige Rücksichtnahme noch bei Tausenden von- Straisenbenützern aller Katerien sehr zu wünschen übrig lässt. : Es durfte aber kauft eine andauernde Besserung zu erwarten sein, wenn die Teilbaren resp. Rücksichtslosen' nicht an Ort, und Stelle* durch Pölizelörgane zur Rede g&- stellf,'und jfinen^f ür'Tcüäftffe r UeBeftre'turig^n • der VeriehfsVofscfiriften'"' schärfere* ^Schritte ' angedroht ; w e r d e n . -*.— •-• .. • ••.>••'• ..-• , •:. . . ;• " \ 7 Unterirdische Parkplätze. • Die britische Regierung befasst sich zur Zeit mit-dem Studium der Pläne eines kanadischen Ingenie-urs, der vorgeschlagen hat, in London sowie in einigen, anderen Großstädten Englands, unterirdische Parkplätze von grössten Ausmassen anzulegen. Diese:Projekte finden gerade in der jetzigen Zeit geneigte Ohre», da ihre- Durchführung nicht nur eine Entlastung der Hauptverkehrsstrassen mit sich bringen, sondern auch umfangreiche Luftschutzunterstände in den belebtesten Stadtgegenden schaffen* wür-de. Die Kosten für die notwendige Zähl derartiger Anlagen -werden auf rund 100 Millionen Pfund Sterling geschätzt Die Verzinsung und- eine "wenn auch sehr langsame Amortisation dieser Beträge dürfte durch die Erhebung angemessener Parkgebühren sichergestellt sein. Es ist am Morgen eines besonders schönen, Tages... , Der Mann hebt mit der Spitzhacke den letzten Wurzelstock aus dem Boden und schleppt ihn keuchend hinüber zu den andern, die bereits, zu einem hohen Berge aufgeschichtet sind. Dann breitet er die Arme aus, reckt sich hoch empor, und ein frohes Lachen bricht aus seinem Munde. «Wir wollen heute ein Fest feiern; denn der erste Teil der Arbeit ist getan ! > sagt er zu 1 Lisbeth. « Ja; das sollten wir tun 1 » greift sie den Gedanken auf. « Wenn ich über das Land hinsehe, dann ist es mir ganz so, als sei eine lange Woche vergangen, in der jeder Tag seinen Teil Arbeit hatte. Jetzt aber ist es Sonntag geworden, ein Ruhetag ist gekommen, an dem wir Rückschauend Vorschau halten müssen ! Feierlich ist mir zumute, wenn ich an den Wald denke, der sterben musste,.damit wir uns hier eine neue Heimat gründen können. Ja, Sepp, eine Woche ist vergangen; wir sollten ein Fest feiern ! > «Wie du das sagst! Aber genau so empfinde ich es. Ja, heute wollen wir feiern! Ich packe sofort die Werkzeuge zusammen ! > Auch die Frau lacht. « Ich werde mich besser kleiden, als alle die Tage, die ich hier bin auf dem Berge. Es ist unser Festtag, und da muss ich schön sein. Mit dem Essen werde ich mir auch 'besondere Mühe geben müssen, aber du musst hinab ins Dorf und mir einiges besorgen.» (Fortsetzung folgt.}

N° 67 — FREITAG, 18. August 1939 AUTOMOBIL-REVUE VI. Grosser Preis der Schweiz Nach vielen Wochen der Vorbereitungen tritt mit dem bevorstehenden Weekend die sechste Auflage des Grossen Preises der Schweiz für Automobile auf der 7 km 280 langen Bremgartenwald-Rundstrecke in Bern in ihre abschliessende Phase ein. Die von Tausenden und Abertausenden von Automobilsport-Enthusiasten des In- und Auslandes mit ungeheurer Spannung erwarteten Entscheidungskämpfe um die Europameisterschaft werden in zweimal vierundzwanzig Stunden nach Erscheinen dieser Zeilen in vollem Gange sein. Wir haben in einem, im Rahmen unserer Grand-Prix-Sj>eziamummer vom letzten Dienstag veröffentlichten Artikel die sportlich-technische Situation im internationalen Rennsport, so wie sie sich am Vorabend unseres als «grande dpreuve > gefahrenen Grossen Preises präsentiert, eingehend beleuchtet, so dass wir heute darauf verzichten können, bereits Gesagtes zu wiederholen. Es wird am kommenden Sonntag für den Fachmann wie für den Laien festzustellen interessant eein, wie man sich deutscherseits nach den gewaltigen Materialschlachten in den Grossen Preisen von Belgien, von Frankreich und von Deutschland aus der Affäre gezogen tind was man aus ihnen gelernt hat, wobei es wiederum von hesonderm Interesse sein dürfte, zu erfahren, ob es vor allem Mercedes-Benz Seiungen ist, die in Reims so deutlich gewordenen und vierzehn Tage darauf in der Eifel bestätigten Anzeichen einer Ueberbeanspruchung des Materials zu parieren. Man ist nach dem Grosskampf auf dem Nürburgring in Untertürkheim nicht untätig geblieben und lag — wie am Dienstag gemeldet — auf der Eifel-Strecke einem eingehenden Training ob, dem für die Dreizackfirma im Hinblick auf die RenDon in Bern eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zukam, galt es doch, die silbernen Boliden in einer harten Strapazierprüfung auf Herz und Nieren zu untersuchen und allfällige Mängel unter allen Umständen rechtzeitig aufzudecken und an den Tag zu bringen. Aber nicht nur in Untertürkheim, sondern auch in Zechopau wurde in den Wochen nach dem Grossen Preis von Deutschland Volldampf aufgesetzt, um die Heckmotor-Rennwagen für die Europatneischerschaft-Entscheidungsschlacht von Bern absolut fit zu kriegen und so der sächsischen Rivalin ein gleichwertiges Kampfinstrument gegenüberstellen zu können. Für die Auto-Union nängt vom sonntäglichen Rennen nicht mehr und nicht weniger als die Vergebung des Titels eine» Europameisters an ihren Fahrer Hermann Müller ab, der in sämtlichen Varianten der allerdings inoffiziellen Zwischenklassements mit Vorsprung an der Spitze marschiert. Dass man sieh beim Prophezeien schwer verhauen kann, ist eine altbekannte Tatsache und wenn wir in dieser Beziehung auch durchaus nicht die Absicht hegen, uns auf die Aeete 'hinauszulassen, so neigen wir doch zur Meinung, dass die Aktien der Auto-Union — nach dem bisherigen Verlauf der Dinge zu echliessen — bei trockenem Wetter leicht höher stehen als bei nasser Witterung, während wir der Daimler-Benz im Falle einer Schlechtwetterfahrt eine etwas gröesere Chance geben. Wie gesagt, diese Auffassung drängt sich nach dem Ausgang 'der bereits der Vergangenheit angehörenden Meisterschaftsrennen in Spa, Reims und in der Eifel auf und im übrigen: wir erwarten natürlich alle, dass die Wetterregisseure der Veranstaltung ihre Gunst erweisen und sich der VI. Grosse Preis der Schweiz unter idealen atmosphärischen Verhältnissen abwickle. Dürfte der Sieger des Grand Prix — Ueberraschungjen vorbehalten — unter den Piloten der beiden genannten Rennställe zu suchen sein, eo ist doch unsere Aufmerksamkeit, die wir den 3-Liter- 8-Zylinder- Maserati, dann den kompressorlosen. 12-Zvlinder-Delahaye und den Boliden der 1,5-Liter-Klasse widmen werden, um kein Lot geringer. Die Fabrik-Maserati, von denen sich einer im Grossen Preis von Deutschland mit Pietsch am Steuer an dritter Stelle klassieren konnte, wobei er zwar im Ziel von den Spitzenreitern einmal überrundet war, sind inzwischen durch Kauf in den Besitz der Ecurie Schell übergegangen. Sie geniessen den Ruf, wahnsinnig schnell zu sein und es steht ausser Zweifel, dass es Pietsch in der Eifel gelungen wäre, sich mit Caracciola und Mülier in der gleichen Runde zu placieren, wenn nicht immer wieder auftretende Bremsdefekte das scheinbar Mögliche unmöglich gemacht hätten. Hoffen wir, dass es inzwischen gelungen sei, dieses Uefoel auszumerzen und es mitunter auch in Bern — wie vor vier Wochen auf dem Nürburgring — wieder einmal dazu komme, dass statt eines silbernen ein blauer Pfeil den tollen Tanz anführt. Von den Delahaye wird man (sofern sie überhaupt starten, was der Stall O'Reilly Schell in einem eben eingetroffenen Brief an unsere Redaktion in Abrede stellt) eine Leistung zu erwarten haben, bei der es weniger die Schnelligkeit als die uhrwerksgleiche Regelmässigkeit zu bewundern gibt, während anderseits auch dem Abschneiden des 8-Zylinder-Alfa unter Sommer mit Spannung entgegengesehen werden darf. B«i den -Wagen der Anderthalbliter-Klasse, die heuer erstmals gesamthaft mit den Grand-Prix- Boliden losgelassen werden, konzentriert sich das Interesse — allgemein besehen — vorab auf den Geschwindigkeitsvergleich mit ihren grössern Brüdern und Schwestern von der Formel. Sodann wird die Frage, ob es er Alfetta, die in Bern zum erstenmal am Start erscheint und in der Coppa Ciano wie in der Coppa Acerbo über Maserati triumphierte, neuerdings gelingen wird, ihre Konkurrenz in den Bann zu schlagen, zahlreiche Gemüter bewegen, wozu allerding« zu bemerken ist, daes im Bremer draußen — abgesehen vom Fahrzeug Roccos — weder Maserati- noch ERA-Werkwagen in den Kampf ziehen. Die Alfetta mit Biondetti und Farina am Volant ist in den beiden italienischen Rennen zu wahrer Glanzform aufgelaufen und schon die nackten Tatsachen, dass Farina mit ihr in Livorno den im Vorjahr von Lang und Brauchitsch auf dem 3-Liter-Mercedes-Benz aufgestellten Rundenrekord um Sekundenbruchteile verbessert hat und dass Biondetti im Acerbo-Pokal vom letzten Sonntag über 361 km einen Gesamtdurchschnitt (134,078 km/St.) vorlegte, der nur wenig hinter dem von Caracciola bei den grossen Kalibern 1938 über 413 km erreichten (134,783 km/St.) zurücksteht, bezeugen allerhand. Wenn eben* von einem Rundenrekord die Rede war. so sei auch kurz an den Streckenrekord im Bremgartenwald erinnert, den im Jahre 1936 der unvergessliche Bernd Rosemeyer auf dem 6-Liter-Auto-Union in der unerhörten Zeit von 2:34,5 = 169,631 km/St, aufgestellt hat. Bleibt er weiterhin bestehen ? Wird er fallen ? Nun, wenn man in Betracht zieht, welch verblüffende Fortschritte man nördlich des Rheins mit den neuen Formel-Wagen gegenüber 1938 erzielt hat, wenn man an Reims denkt, wo Lang den Rundenrekord über den im Laufe des vergangenen Jahres an verschiedenen Punkten ausgebesserten Circuit in Grund und Boden fuhr und um rund 20 km/St, höherschraubte, dann würden wir uns nicht wundern, wenn die Stund^e auch für den Roeemeyersohen Rekord in Bern geschlagen hätte, was — zumal bei trockener Witterung — durchaus im Bereich der Möglichkeit liegen sollte. VI. Grosser Preis der Schweiz. I. GRUPPE bis 1500 ccm. A. Einzelfahrer: Paul Pietsch, Deutschland Maserati Marcel Horvilleur, Frankreich Maserati R. E. ANSELL, England E. R. A. Conn. Pollock, England E. R A. A. P. R. Rolt, England E. R. A. J. P. Wakefield, England Maserati Guido Barbieri, Italien Maserati Ettore Bianco, Italien Maserati Giovanni Rocco, Italien Maserati Emflio Romano, Italien Maserati B. Fabrikfahrer und Renngemeinschaften: a) SÜDDEUTSCHE RENNGEMEINSCHAFT, ERFURT. Fritz Gollin, Deutschland Maseratj Leonhard Joa, Deutschland Maserati b) ALFA CORSE, MAILAND. Farina Giuseppe, Dr., Italien Alfa Romeo Clemenfe Biondetti Alfa Romeo c) SQUADRA AMBROSIANA, MAILAND. Arial do Ruggeri, Italien Maserati Piero Taruffi, Italien Maserati II. GRUPPE über 1500 ccm. A. Einzelfahrer: Robert Mazaud, Frankreich Raymond Sommer, Frankreich Kenneth Evans, England E. de Graffenried, Schweiz Maserati Max Christen, Schweiz Maserati Delahaye Alfa Romeo Alfa Romeo Der Grosse Preis der Schweiz zählt für die Europameisterschaft über deren Bewertungsmodus man am Vorabend der Entscheidungsschlacht ebenso wenig Anhaltspunkte besitzt wie zum Beginn dieses Monats, wo wir zwei inoffizielle Zwisehenklassements publizierten. Dass man im Augenblick, wo bei einem Meisterschaftswettbewerb die Titelanwärter zum Schlusskampf in die Arena steigen, noch nicht einmal weiss, welche Wege man nun eigentlich bei der Berechnung beschreiten soll, dürfte noch nicht dagewesen sein oder, Hand aufs Herz, verehrte Leser, haben Sie je gehört, dass sich die massgebenden Instanzen ibei einer Fussball-, Tennis-, Flugmeisterschaft etc. erst dann an den grünen Tisch setzen, um das Bewertungsschema auszuknobeln, wenn das Championijat der Geschichte angehört ? Wohl kaum. Jedenfalls handelt es sich bei der diesjährigen Europameisterschaft der AIACR, des Weltverbandes der anerkannten Automobil-Clubs um ein«?n ganz unmöglichen Zustand und man muss es geradezu als ein Glück bezeichnen, dass sowohl in der Minimal- wie der Maximalwertung (inoffiziell sind sie beide) Müller auf Vollständige Nennliste. B. Fabrikfahrer und Renngemeinschaften: a) AUTO-UNION A.-G., ZWICKAU. Rudolf Hasse, Deutschland Auto-Union H. P. Müller, Deutschland Auto-Union Tazio Nuvolari, Italien Auto-Union Hans Stuck, Deutschland Auto-Union b) DAIMLER-BENZ A.-G., STUTTGART- UNTERTÜRKHEIM. M. v. Brauchitsch, Deutschland Mercedes-Benz Heinz Brendel, Deutschland Mercedes-Benz Rudolf Caracciola, Deutschland Mercedes-Benz Hermann Lang, Deutschland Mercedes-Benz c) ECURIE LUCY O'REILLY SCHELL, MONACO. Luigi Chinetti, Frankreich Delahaye X. Delahaye Rene" Dreyfus, Frankreich Maserati Raph, Frankreich Maserati V. Preis vom Bremgarten. 1. Sportwagen bis 1500 ccm: Walter Bosshard, Winterthur Singer o. K. Alfred Dattner, Zürich Fiat o. K. Otto Dlebold, Baden Bugatti m. K. Karl Häffner, Zürich Fiat-Baliila O.K. « Postmann » M. G. o. K. 2. Sportwagen über 1500 ccm: Louis de Montfort, Lausanne Bugatti m. K. Hendrik Sijthoff, Wassenaar Packard o. K. Hermann Trümpy, Glarus Bugatti m. K. 3. Rennwagen bis 1500 ccm : Bernard Blancpain, Fribourg Maserati m. K. 4. Rennwagen über 1500 ccm: Adolf Mandirola, Genf Maserati m. K. Louis Noverraz, Genf Bugatti m. K. Max Christen, Zürich Maserati m. K. Emil Senn, Belp Bugatti m. K. E. de Graffenried, Fribourg Maserati m. K. Auto-Union einen klaren Vorsprung aufweist, so dass ihm, falls er auf einem der vordersten Plätze landen sollte, der Titel gewiss ist. Damit sich das Publikum wenigstens in grossen Zügen über die Lage der Dinge orientieren kann, gehen wir das vor drei Wochen klassierte Zwischenklassement nach der Maximal- und Minimalpunktzahl nochmals wieder: a) Maximalpunktzahl. Bei- Frank- Deutsch- «? (len reich Und ° Müller (Auto-Union) 1 10 6 = 17 Caracciola (Mercedes-Benz) 1 1 10 =; 12 Lang (Mercedes-Benz) 10 1 1 = 12 Meier (Auto-Union) 1 6 1=8 Sommer (Alfa-Romeo) 4 3 1=8 b) Minimalpunkfzahl. Müller (Auto-Union) 4 1 2=7 Meier (Auto-Union) 5 2 4=11 Lang (Mercedes-Benz) 1 4 7 = 12 Caracciola (Mercedes-Benz) 6 7 1 = 14 v. Brauchitsch (Merc.-Benz) 3 5 6 = 14 Die Bundesstadt ist gerüstet für den VI. Grand Prix, der am Sonntag vor ihren Toren ausgetragen wird. Es steht ein Ereignis bevor, das nicht nur vom sportlich-technischen Standpunkt hochinteressant zu werden verspricht, sondern auch htasichtlich seiner propagandistischen und wirtschaftlichen Bedeutung nicht unterschätzt werden darf. Alljährlich fliessen durch den Grand Prix Hunderttausende von Franken nach Bern, die der Hotellerie, den Wirten usw., im besondern und dem bernischen Handel und Gewerbe im allgemeinen zugute kommen. Wünschen wir daher dem Grossen Preis einen Massenbesuch seitens des siportbegeisterten Publikums, ideales Wetter und einen unfallfreien Verlauf. Fy. Generalprogramm FREITAG, 18. AUGUST 14.00—15.00 Uhr: Training Preis vom Bremgarten. 15.45—16.45 Uhr: Training der Konkurrenten im «Grand Prix», Gruppe bis 1500 ccm. 16.45—17.45 Uhr: Training der Konkurrenten Im «Grand Prix». Gruppe über 1500 ccm. SAMSTAG, 19. AUGUST 08.00—09.00 Uhr: Abnahm« der im «Preis vom Bremgarten» startenden Wagen bei den Boxen an der Murtenstrasse. 10.00 Uhr: Abnahme der im «Grossen Preis der Schweiz startenden Wagen auf dem Waisenhausplatz. 12.00 Uhr: Sperrung der Rennstrecke. 14.00—15.30 Uhr: Training Preis vom Bremgarten. 15.30—17.00 Uhr: Training «Grand Prix». 20.30 Uhr: Festkonzert der Stadtmusik Bern auf dem Bundesplatz (bei schlechtem Wetter im Kornhauskeller). Festliche Beleuchtung öffentlicher Gebäude. Ballanlässe im Bellevue-Palace, Kasino, Kornhauskeller usw. 21.00 Uhr: Rennball und Rendez-vous der Fahrer und Konkurrenten, Ehrengäste und Pressevertreter im Kursaal Schänzli. SONNTAG, 20. AUGUST 9.30 Uhr: Wagenaufstellung zum « Preis vom Bremgarten ». 9.40 Uhr: Start zum « Preis vom Bremgarten», 14 Runden = 101,920 km. 10.50 Uhr: Wagenaufstellung zum 1. Vorlauf des « Grossen Preis der Schweiz». 11.00 Uhr: Start zum 1. Vorlauf des « Grossen Preis der Schweiz», Wagen bis 1500 ccm, 20 Runden — 145,6 km. 12.00—14.00 Uhr: Mittagspause. 14.00 Uhr: Wagenaufstellung zum 2. Vorlauf des « Grossen Preis der Schweiz ». 14.10 Uhr: Start zum 2. Vorlauf des « Grossen Preis der Schweiz», Wagen über 1500 ccm, 20 Runden = 145,6 km. 15.40 Uhr: Wagenaufstellung zum Endlauf des « Grossen Preis der Schweiz ». 15.50 Uhr: Start zum Endlauf des « Grossen Preis der Schweiz», 30 Runden = 218,4 km. 17.15 Uhr zirka: Schluss des Rennens. 21.00 Uhr: Schlussakt im Hotel Bellevue - Palace: Verkündigung der Resultate, Preisverteilung und Ball.