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E_1939_Zeitung_Nr.067

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6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE FREITAG, 18. August 1939 — N° 67 nach oben und unten abzubremsen haben, verlangt lange Versuche und Erfahrungen. Der stete Kraftschluss der nunmehr rollenden und niemals springenden Rennwagenräder mit der Strasse ermöglichte eine beträchtliche Steigerung der Gleichförmigkeit der Fahrt. Das Abgleichen der weichen Federung zwischen Vorder- und Hinterachse machte noch besondere Schwierigkeiten, weil sich die Achsbelastungen im Laufe eines Rennens durch die anfangs 250 Kilogramm schwere Brennstofflast verändern. Bei Mercedes-Benz sind die hinteren Stossdämpfer vom Führersitz aus in ihrer Wirksamkeit verstellbar, um die vor allem auf die Hinterachse entfallenden Gewichte des vollen Mittel- und Hecktanks auszugleichen. Die wesentlich verbesserte Strassenlage brachte grundsätzlich neue Erkenntnisse über die Fahrleistung von Rennwagen. Im Jahre 1937 hatten die Rennmotoren der deutschen Wagen 550—600 PS Leistung. Im Jahre 1938 hatten sie etwa 400—430 PS. Trotzdem waren alle Fahrer mit den neuen Rennwagen beispielsweise auf dem Nürburgring schneller als mit den Vorjahrsrennwagen. Man sieht, dass die verbesserte Strassenlage höher wiegt als annähernd 200 PS Motorleistung ! Worauf ist das zurückzuführen ? Man hat bisher die Gesamtheit der Fahrleistung nicht so sehr beachtet wie die Einzeleigenschaften, z. B. die Beschleunigungsfähigkeit, die Spitzengeschwindigkeit, das Fahrgewicht usw. Man hat nun gelernt, wie sehr diese verschiedenen Eigenschaften sich gegenseitig beeinflussen! Die Bremsfähigkeit auf trockener Fahrbahn resultiert zwar aus Bremsdruck mal Fläche in den Bremstrommeln der Räder. Auf nasser, rutschiger und unebener Strecke dagegen ist die Bremsfähigkeit in erster Linie eine Funktion der Federung und Dämpfung der Räder, also mittelbar abhängig von der Strassenlage ! Die feste Haftung der rollenden Räder mit der Fahrbahn lässt die Bremsfähigkeit eines Fahrzeugs enorm ansteigen. Die ausserordentliche Kurvenfestigkeit als Folge der Weichfederung ermöglichte den Rennfahrern mit den neuen Rennwagen erstens späteres Bremsen vor Kurven, zweitens höheres Tempo in den Kurven und drittens früheres Wiedergasgeben ! Dieser Zeitgewinn steigerte das Durchschnittstempo so, dass auf die reifenmordende SpitzenbescMeunigung verzichtet werden konnte. Gerade die Verminderung des Reifenverschleisses, der früher durch die springenden Räder und die scharf losgehenden Kompressormotoren enorm hoch war, ergab sich als weitere. Folge. Die Rennen des Jahres 1936 und 1939 haben gezeigt, dass dieselben hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten wie vordem mit geringerem Reifenverschleiss möglich waren. Teilweise ist das natürlich auf die verbesserten Rennreifen zurückzuführen, zum andern Teil auf die verminderten Motorleistungen. Demgegenüber waren die höheren Kurvengeschwindigkeiten aiber sogar verschleissfordernd. Es unterliegt keinem Zweifel, dass die durch die Rennen gewonnenen Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen Federung, Strassenlage, Bremsfähigkeit und Reifenverschleiss auch für den zukünftigen Gebrauchswagenbau von Wichtigkeit sind. Sie werden natürlich vor allem den Firmen zugutekommen, die anhand eigener Rennerfahrungen aus erster Quelle schöpfen können. Der Motor als Automat Nr. 1 des Wagens. Die Konstrukteure amerikanischer Repräsentationswagen gehen immer mehr dazu über, den Motor mit zahlreichen automatischen Regelorganen auszustatten, die unter den verschiedensten klimatischen Verhältnissen einen regelmässigen und geräuschlosen Lauf sicherzustellen haben. Unsere Illustration zeigt das technische Raffinement, womit Packard die Aufgabe gelöst hat. Abgesehen vom Kühlerthermostaten finden wir da einen Thermostaten (1) zur Regulierung der Luftklappe des Vergasers, sowie ein Vakuumgerät (2), dessen vom Unterdrück im Saugrohr betätigte Membrane die Leerlaufdrehzahl den Bet r ieb s ve r häl tn is sen an'- p a s s t. Bei kaltem Motor ist als Sicherung gegen unregelmässigen Lauf oder gar Abstellen eine etwas höhere Leerlauftourenzahl erwünscht, weshalb dann der Aütomat'die Drosselklappen ein wenig weiter offen hält als nach Eintritt der normalen Betriebstemperatur. Neben diesem selbsttätig verstellbaren Drosselanschlag geschieht auch die Verstellung der Zündung durch eine Vakuumvorrichtung (3). Ausserdem ist eine Mikrometerregulierung (4) zur Feineinstellung des Zündpunktes vorgesehen. Das Gehäuse (5) dient der Geräuschdämpfung der angesaugten Luft. Ihm vorgeschaltet ist ein zweites zylindrisches Gefäss, das man hier nicht mehr sieht und das den Luftfilter enthält. Durch diese Trennung der Funktionen von Ansauggeräuschdämpfer und Luftfilter wird ein besonders ruhiger Motorlauf erzielt, wie man ihn von einem Fahrzeug dieser Klasse erwartet. luvest. Si» Anfrage 761. Muss ich zahlen? Im Jahre 1936 Hess ich an meinem Wagen einen Koffer montieren. Die&s Montage bedingte eine Verlegung des Benzin-Einfüllstutzens. In der Folge verlor ich, wenn ich um eine Rechtskurve fuhr, immer Benzin durch den Tankverschluss. Darauf wurde von der Firma ein geschlossener Deckel angebracht, mit einer Entlüftung in der Nähe des Einfüllstutzen«. Darauf stellte ich einen ganz erheblichen Benzinverbrauch fest, weil bei jeder Rechtskurve Benzin aus der Entlüftung entwich. Ich rügte diesen Mangel bei der Firma, die sich vom Übelstand dann auch überzeugte und nun so abgeholfen hat, dass sie den Entlüfter entfernte und eine weitere Änderung vornahm. Seither ist der Benzinverbrauch wieder normal. Für diese Änderung stellt mir nun Von der Absicht amerikanischer Automobiltabriken, an gewissen Modellen des nächsten Jahres Schiebedächer serienmässig einzubauen. Ebenso soll erwogen werden, auch die in USA. zur Verteilung kommenden Wagen mit Winkern auszurüsten. Dass die elektrischen Hörner in Argentinien zukünftig auf einen Ton von genormter Höhe abgestimmt werden müssen. Von der fahrbaren «Privat-Sternwarte» eines' Amerikaners, bestehend aus einem geschlossenen Zweiplätzer, auf dessen Dach das grösste bisher gebaute transportable Fernrohr montiert ist. Es misst iu der Länge 3,9 m und vergrössert, je nach dem verwendeten Okular, 60- bis 716mal. In London sei einem Automobilisten von einer rabiaten Fussgängerin beim Vorbeifahren der Schirm an den Kopf gehauen worden. Als sich der Mann, um Satisfaktion zu erhalten, an den nächsten Verkehrspolizisten wandte, wurde er — mit 40 Schilling gebüsst, weil er inzwischen den Verkehr behindert habe. Etwas viel Pech auf einmal! Dass in USA. 94 % aller neuen Wagen teilweise durch Rückgäbe von Altwagen bezahlt werden. Im vergangenen Jahr seien für je 100 neue Wagen 206 alte Wagen an Zahlung gegeben worden. Dass die elektrische Ausrüstung des deutschen Volkswagens in enger Zusammenarbeit mit Dr. Porsche von der Firma Bosch entwickelt wird. Dass auch in Holland jetzt alle Wagen über Windschutzscheiben aus Sicherheitsglas verfügen müssen. Dass uns das kommende Jahr, nach den Aeusserungen massgebender Persönlichkeiten an einer Versammlung der Gesellschaft amerikanischer Automobilingenieure möglicherweise eine grössere Zahl von Wagen mit hydraulischen Kupplungen bringen wird. SAURER Garage und elektromech. Werkstätte S. KRONENBERG - LUZERN Maihofstrasse 87 Telephon 23.636 Offiz. Bosch- mtd SAURER-Servfct Fabrikation von Auto-Bestandteilen Speziell „KRO"-Schnellganggetriebt (auch als Reduziergetriebe verwendbar) für Motorlastwagen und Cars wmmSm Gewissenhafte Farbprüfung in der Fabrikation Die Qualität unserer Fabrikation ist die Grundlage unseres Rufs und unserer Existenz. Beweist der stetig zunehmende Absatz unserer Produkte nicht am besten, wie sehr die persönliche Gewissenhaftigkeit unablässig aber ihre Herstellung wacht? Eclatin AG., Solothurn, Farben- und Lackfabrik, Tel. 21139 Zu verkaufen 1 kompl. Saurer A. D.-Chassis (langes) mit Führerkabine, elektr. Licht, Anlasser, la. Bereifung 40X8, in prima Zustand. — Melden bei (67 Fr. Farikhauser, Blumensteinstrasse 12, Bern. Telephon 3.10.04. 20009 \

67 FREITAG, 18. August 1939 AUTOMOBIL-REVUE die Firma Rechnung. Frage: Muss ich zahlen ? Kann ich nicht umgekehrt für den jahrelangen vermehrten Benzinkonsum Schadenersatz verlangen ? . G. B. in B. Antwort: Nach. Art. 368 O.B. kann der Besteller eines Werkes, das erhebliche Mängel aufweist, die unentgeltliche Verbesserung verlangen, sofern dadurch dem Unternehmer nicht übennässige Kosten erwachsen. Bei Verschulden des Unternehmers kann der Besteller überdies Schadenersatz beanspruchen. In Ihrem Falle scheint uns der Mängel ao erheblich zu sein, dass, Sie die. Verbesserung der Arbeit ohne weiteres verlangen können. Auch glauben wir ein Verschulden des Unternehmers annehmen zu können, denn er ist schliesslich Fachmann und musste wissen, dass die Konstruktion, die er wählte, zu einem übermässigen Benzinverlust fuhren und andere Nachteile mit sich bringen würde. Nun bestimmt freilich ATL 371 O.R. in Verbindung mit Art. 210 O.R., dass Ansprüche "wegen Mängeln des Werkes ein Jahr nach dessen Ablieferung verjähren. Allein die einredeweise Geltendmachung ist laut Gesetz auch nach Ablauf der Verjährungsfrist immer zulässig. Wir kommen also zum Schluss, dass Sie die Bezahlung der Rechnung verweigern können. Immerhin werden Sie gut tun, bevor es zum Frozess kommt, einen technischen Sachverständigen zu befragen, ob wirklich eine mangelhafte Arbeit des Unternehmers vorliegt. Dagegen sind Ihre Schadenersatzansprüche leider verjährt. Das Bundesgericht" hat mehrfach entschieden (zuletzt Bd. 58 II 212), dass die einjährige Verjährungsfrist des Art. 210 O.R, auch für die Schadenersatzansprüche gilt, Jkutfol^UWS^ Alpenposten. Wie stark der Besuch der Alpenposten durch das Wetter bedingt wird; in positivem wie in negativem Sinn, das illustrieren deutlich die Ergebhisse auch der Betriebswoche vom 7. bis 13. August, nur dass sie diesmal, im Gegensatz zu den "vorhergehenden Wochen, mit einem Plus absohliesst, weil die Ungunst der Witterung das Fazit dea entsprechenden Vorjahresatisohnittes beeinträchtigt hatte. Von den 40 Saisonlinien warten 35 mit einer Verbesserung ihrer Resultate auf, wobei St. Moritz - Maloja - Chiävenna mit + 1798-und Nesslau-Buchs mit + 1707 den Vogel- abschiessen. Tatsächlich beförderten denn auch diese beiden Routen die stärksten Reisendenkontingente, wobei St. Moritz-Maloja - Chiävenna mit 691-4 Fahrgästen an erster Stelle figuriert,. gefolgt > von Nesslau - Buchs mit 5673. Im dritten Rang erscheint, wiederum.. Ghur 1 '- Julier - St. Moritz mit 4533 (+ 690) Passagieren, währenddem die Grimsel mit 2655 (+ 428) den vierten Rang einnimmt, jener Kurs, der vielleicht Internat. Ausstellung « Strassensicherheit » in Mailand. Vom 28. Oktober bis 11. November findet in Mailand eine Ausstellung « Strassensictierheit > statt, welche in einer umfassenden Schau die. Teilgebiete dieses ganzen Fragenkomplexes zur Darstellung bringt. Hätte es noch' eines Beweises dafür bedurft, wie schief jene noch immer anzutreffende Auffassung ist, welche die Ursache von Verkehrsunfällen äueschlieeslich beim Faktor Mensch sucht und die objektiven'Gefahren ignoriert, dann mag ihn diese Ausstellung mit" ihrer Gliederung in acht Abteilungen erbringen, worin, die wichtigsten Elemente der Strassensicherheit zusameaengefasst werden. Dem Aufbau der Themen liegen folgende Themata zugrunde: Strassenbau und' Verkehrssicherheit (Trasseanlage, Kurven, Niveauübergänge und deren Beseitigung, Umfahrung von Ortschaften, Tunnelbau, Radfahrwege, Autostrassen). Ausstattung der Stra-sse (Verkehreeignale. Beleuchtung). Städtischer Verkehr (Fussgängerstreifen, Verkehrsteiler, Verkehrsleitung mit Signalen, Einbahnstrassen, Parkieren uswj. Verkehrsütierwachung (Strassenmiliz, städtische Wacborganisationeri). Erziehung der Stras&enbenützer (Broschüren, Verbreitung der Kenntnis der Verkehrsvorschriften, psychotechnische Prüfung der Fahrzeuglenker, Aufklärung, Erziehung durch den Film usw.). Sicherheit der Fahrzeuge (Scheinwerfer, Bremsen, Reifen, Ausstattung der Fahrräder usw.). Versicherung (Haftpflicht, Unfälle). Statistik (Verkehr und Verkehrsunfälle). 'Experimente und Studien (Schlüpfrigkeit, Rauheit ; " des-Straseenbelags, Sicht auf.-derStrasse usw.). Das Auto als Lebensretter. Ein Automobilist aus Brüssel hörte unterwegs auf der Landstrasse in seinem Rundfunkempfänger den Hilferuf eines Landarztes nach Serum gegen spinale Kinderlähmung. Er fuhr sofort nach Brüssel zurück, um das Medikament beim Serologischen Institut abzuholen, und es gelang ihm auch, dem Arzt das Serum noch rechtzeitig zu bringen, so dass das erkrankte Kind — es handelte sich um ein zwölfjähriges Mädchen — gerettet werden konnte. Der selbstlose Automobilist-wurde vom König der Belgier in Audienz empfangen, wobei ihm dieser seinen Dank und seine Anerkennung über sein geistesgegenwärtiges Verhalten zum Ausdruck brachte. Mein ist die Rache... Wurde da in den Strassen Detroits eine Lehr rerin von der Polizei angehalten, weil sie trotz des roten Lichts die Strasse überquerte. Worauf man Warum kommen die bekannten Rennfahrer gerne an den Berner Grand Prix? Die ganze Elite der Rennfahrer Europas geht am nächsten Sonntag auf der Bremgartenwald- Rundstrecke beim Grossen Preis der Schweiz an den Start. Da dürfte sicher das Verhältnis interessieren, das die prominentesten Rennfahrer zur grossen Berner Veranstaltung haben. Acht der bekanntesten unter ihnen wurde die^ Frage unterbreitet: « Warum kommen Sie gerne an den Berner Grand Prix? > Lassen wir nachstehend die zum Teil recht originellen Antworten auf diese Frage folgen. ' , Rudolf Caracciola (Mercedes-Benz): « Wenn man von fünf Rennen, die bisher im Bremgartenwald ausgetragen wurden, drei gewonnen hat, dann kommt man selbstverständlich gerne hierher. Ich bleibe dieser Rennstrecke treu und hoffe, dass auch sie mir die Treue bewahrt! » Hugo Hans Hartmann (Mercedes-Benz): «Ich komme zum erstenmal nach Bern, und so ist es klar, dass ich begierig bin, diese Strecke auch einmal im Rennwagen zu befahren. Unter uns — ehe ich ins Hotel fuhr, bin ich zum Bremgartenwald hinausgefahren und habe mir die Piste mal angesehen. Sie gefällt wir. Alles andere im Training und am Sonntag. Ich freue mich darauf 1 > Hermann Lang (Mercedes-Benz): « Nach sechs Rennsiegen im Jahre 1939 bin ich natürlich gespannt, •wie's mir in Bern ergehen wird. Ich liebe diese Rennstrecke wegen ihrer schnellen Kurven, ich liebe sie, weil der Kurs vom Bremgartenwald so schön gelegen ist und — weil es Uns halt in Bern immer gut gefällt 1 » Manfred von Brauchitsch (Mercedes-Benz): c Alle Rennstrecken, auf denen ich bisher noch keinen Erfolg hatte, sind für mich immer reizvoll. Es ist ein immerwährendes Studium und ein steter Kampf um den Erfolg. Als Fahrer ist man ja immer irgendwie persönlich mit einer Rennstrecke verbunden.- Frauen, die sich uns versagen, sind für den Mann ja immer begehrenswert. So ist es auch mit der Rennstrecke, die mir bisher den Erfolg versagte. Man muss mit.ihr ringen, vielleicht vnrd's gelingen! Wie sagte mal einer von uns? ... ,Der Kurs von Bern ist wie eine charmante Frau: schön und gefährlich!' Aber das reizt ja gerade I» Hermann P. Müller (Auto-Union): « Weil ich voriges Jahr —* drei Runden vor Schluss — rausgeflogen bin. Das hat mich ein wie kein anderer 4en Schwankungen des Wetters unterworfen ist. Eine namhafte Steigerung verzeichnet auch die Verbindung Reichenbach - Griesalp, die mit- 2539 (* 572) Reisenden, 'an die ihr, wie es drüben Usus ist, eine Vorladung vor •.5., Stelje,. emporgerückt ist. Relativ am. stärksten den Richter in die Hand drückte. Sie wartete jedoch nicht bis zum Termin, sondern stattete dem angestiegen ist jedoch die Frequenz auf der Lukmanierröute, die eine Steigerung um volle 119 % Kadi sogleich ihren Besuch ab. «Aha» r lächelte der (von 309 auf 677) erlebt hat. Und die Durchgänge- •verschmitzt, «Lehrerin sind Sie also. Dann können fime".StC Wont,TZ^S>ji?lteev}• keine Gewähr dafür, dass alle etwa vorhandenen Mängel des Fahrzeugs festgestellt werden. Halter und Fahrer der Wagen bleiben daher im vollen Umfange verantwortlich. Aber auch für da« betriebssichere Fahrzeug muss der Fahrer in jedem Falle eine Sonderbescheinigung für Bergfahrten besitzen, ohne die auf alle Fälle die Zurückweisung erfolgt. 2k. uf«»mi \M7UE1LES ilwi rlsthaffi Personelles. Der Inhaber der Firma Josef Röthlin, Zimmerei, Sägerei und Baugeschäft, in Kerns, ist durch Besehluss des Bürgergemeinderates von Kerns unter Vormundschaft gestellt worden; infolgedessen erlischt dessen Befugnis zur Zeichnung der Firma. Die Unterschrift führt an seiner Stelle der Vormund Josef Businger, von Stans, in Samen. Die Firma hat in die Geschäftsnatür noch aufgenommen: Autotransporte. Inhaber der Firma K. Obrisl, in Laufenburg, ist Karl Obristr Ton Sulz bei Laufenburg, in Laufenbnrg, Autotransporte «Hier Art, Baslerstrasse 304. In ihrer Generalversammlung vom 19. Juli 1939 hat die Aktiengesellschaft Depots garages des Deux Marchfe S.A., mit Sitz in Lausanne, zu Protokoll genommen, dass ihr Verwaltungsrat Camille Brunschwig gestorben ist. Seine Unterschrift ist erloschen. An eeine Stelle wurde Paul Lob, .von Gorbeyrier, in Aigfe, gewählt. Geschäftsdomizil: bei E.-F. Valloton, gerant, Metropole Bel-Air 1. Die Firma Edouard Juilland, in Morges, Verkauf und Reparaturen von Automobilen und Velos, gibt bekannt, dass er sein Geschäft an die Grand- Rue 37 verlegt habe. Inhaber der Firma E. Stutz, Taxi, in Schlieren, ist Emil Stutz-Frei, von Winterthur und Lufingen (Zürich), in Schlieren, Taxameterbetrieb, Badenerstrasse 23. Gemäss Protokoll der ausserordentifchen Generalversammlung vom 22. Juni 1939' hat die Garage de Versoix AG. in Versoix folgendes beschlossen: 1. das Gesellschaftskapital von Fr. 30 000.— auf Fr. 50000.— zu erhöhen; 2. die Firma abzuändern; 3. den Zweck der Firma zu beschränken; 4. neue Statuten anzunehmen, die den Vorschriften des neuen Obligationenrechts angepasst sind. Die Firma heisst nun Etablissement J. Villars S. A. mit Sitz in Versoix. Geachäftsdomizil: Versoix, Route de Lausanne 8. Neugrundung. Unter der Firma AUTAS, Gesellschaft für Auto- Tourismus, hat sich auf Grund der Statuten vom 19. Mai und 18. Juli 1939 mit Sitz in Basel eine Genossenschaft gebildet, die den Zweck hat, den Autoreiseverkehr unter den Mitgliedern zu erleichtern und zu organisieren, sowie den Autotourismus von, nach und in der Schweiz im allgemeinen,zu fördern und zu vermitteln. Der Verwaltung gehören an: Ernst Th. Zutt, Präsident; Dr. Beat Im Obersteg; Dr. Leo Büttner, alle von und in Basel; Jacques Blancpain, von ViMeret, in Basel, und Ernst Voellmy, von Basel, in Zürich. Der Präsident führt Einzelunterschrift, die übrigen Mitglieder zeichnen je zu zweien. Domizil: Nauenstrasse 63.' Firmenlöschung: Die Firma Anton Zai, Garagebetrieb, in' Bad Ragaz, ist infolge Veräusserung des Geschäftes erloschen. Die Firma J. Andre 1 Beihl, in Montreux, Les Planches, An- und Verkauf und Miete von Automobilen und Zubehör, ist infolge Todes des Inhabers erloschen. Konkurseröffnung: Der Gerichtspräsident des Bezirkes Gläne, Kt. Freiburg, hat mit Wirkung ab 5. Juni 1939 den Konkurs über Joseph Chammartin, Inhaber der Einaelfirma Joseph Chammartin, Taxihalter in Romont, ausgesprochen. 2kuas «ICMTB Verbanden VEREINIGUNG STAATL. GEPR. AUTOFAHRLEHRER DER SCHWEIZ (V. A. S.) KANTONAL-BERNISCHER AUTOFAHRLEH- RER-VERBAND, BERN, Zeughausgasse li. Einladung zur Mitgliederversammlung (Vollversammlung) auf Dienstag, den 22. August, abends 8M Uhr, im Restaurant « Wächter», I. Stock. Traktanden: 1. Präsenz. 2. Protokoll. 3. Schaller-Verband Zürich* 4. Diversa. Traktandum 3 stellt die Mitglieder vor einen sehr wichtigen Beschluss, weshalb um pünktliches und Namentlich vollzähliges Erscheinen ersucht werden -muss. Am Erscheinen Verhinderte, sind gebeten, dies vor der Versammlung dem Präsidenten oder dem Sekretariat mitzuteilen. '"' Für den Vorstand der Sektion Bern: Der Sekretär: Ed.. A e b.e rli. S. O- A. C SEKTION BERN. — Tätigkeitsprogramm für August/September: 18. August: Clubabend. 25. August: Rendezvous nachmittags 2K Uhr auf dem Waisenhausplatz. Baden im Murtensee. Anschlieseend gemeinsames Nachtessen im Hotel «Weites Kreuz» (7 Uhr). 1. September: Clubabend mit Spiel. 8. September: Bei schöner Witterung «Landhaus Elfenau». Rendez-vous abends 8 Uhr im Clublokal. 9. September: Feier des 10jährigen Jubiläums im Hotel Müller in Gersau. Es werden besondere Einladungen mit Anmeldungsformularen verschickt. Wir erwarten möglichst zahlreichen Besuch mit Familie und Freunden. 15, September; Clubabend. 22. September: Abendsitz im Kursaal Schänzli. Zusammenkunft: Waisenhausplatz, um 8 Uhr. 29. September:. Clubabend, event Mondscheinfahrt. Btidieilisdi Das grosse schweizerische' Telephon-. Adressbuch. ' ist soeben im 28. Jahrgang erschienen und wird sich infolge «einer praktischen Anordnung wiederum «einen Platz sichern. Zu schätzen ist insbesondere die in einem Blick überfliegbare Zuordnung der Nummern vor Namen und Adressen der Teilnehmer. Der Hauptvorteil dieses Werkes liegt in der Einregistrierung aller Ortsverzeichnisse in ein einziges Alphabet, in dem dann jeder Ortsname, von einem Griffregister unterstützt, im Augenblick an der richtigen Stelle gefunden werden kann. Es war ein guter Gedanke des Verlages (Hallwag Bern), die sich alphabetisch folgenden Ortsnamen noch mit allen zur geographischen jmd wirtschaftlichen Fixierung nötigen Angaben, ;wie Kantons^- und Gemeindezugehörigkeit, Meereshöhe, Post- und Eisenbahnstation, sowie Einwohnerzahl zu ergänzen. Dadurch erhält das Werk den Charakter eines allgemeinen Nachschlagewerkes für Bureauzwecke.