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E_1939_Zeitung_Nr.080

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^i AUTOMOBIL-REVUE

^i AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 31. OKTOBER 1939 — N° 80 Schicksalstunden der Menschheit Die Marneschlacht Anfangs August 1914 dringen deutsche Armeen in kraftvollem Vormarsch durch Belgien und Luxemburg in Frankreich ein, während schwächere Truppenteile im Osten sich auf die Defensiv© beschränken. Die ungeheuren Schwierigkeiten eines Zweifrontenkrieges von riesigen Ausmassen machen es notwendig, dass der stärkere Gegner, in diesem Fall die Franzosen, zuerst niedergerungen wird, um dann mit den freiwerdenden Kräften die Russen schlagen zu können. Dieser Plan ist von den Deutschen zweifellos mit grosser Geschicklichkeit, ungeheurer Energie und anfangs auch mit Erfolg durchgeführt worden. Dass er dennoch scheitert, hat folgende Gründe : erstens die Uneinheitlichkeit des deutschen Oberkommandos im späteren Teil der Operationen, zweitens die dann zutage tretende strategische Ueberlegenheit der französischen Führung, und drittens die Zähigkeit des Widerstandes der französischen Armee. In einem grossen Bogen marschieren die 1. und 2. deutsche Armee in Richtung Paris, während die 3., 4. und 5. Armee zwischen Verdun und der Champagne in geringerem Tempo folgen. Vor Paris schwenkt die 1. Armee plötzlich nach Süden ab, um das französische Heer zu umfassen und aufzurollen. Im Falle eines Gelingens wäre es möglich gewesen, starke Truppenmassen gegen die Küste bei Calais zu entsenden und weitere Landungen englischer Truppen zu verhindern.. Die grossen Erfolge der Deutschen beim Vormarsch lassen es denkbar erscheinen, dass der Krieg im Westen bald zu Ende geht, dass Paris und Verdun fallen. Das Kriegsg'ffick hat es anders gewollt. Während des beispiellos raschen Vormarsches der deutschen Heere in Frankreich dringen russische Armeen in Ostpreussen ein. Aus allen Teilen der bedrohten Provinzen laufen die Hiobsposten ein. Man beschwört die führenden politischen und militärischen Kreise, diese wertvollen und fruchtbaren deutschen Landesteile nicht dem Terror einer russischen Besetzung auszuliefern. So entschliesst sich die deutsche Heeresleitung, Ende August wesentliche Streitkräfte aus dem Westen abzuziehen und nach Ostpreussen zu entsenden. Die Schlacht von Tannenberg, die in den Tagen des 26.—31. August geschlagen wird und, sich zu einem überragenden deutschen Sieg gestaltet, bannt auf lange Zeit hinaus die Gefahr jeder Bedrohung deutschen Gebietes im Osten. Aber eine grosse Wirkung hat der russische Einmarsch doch gehabt: die Bindung nicht unbedeutender deutscher Kräfte im Osten, die — an der Marne eingesetzt — das Ergebnis der Schlacht doch hätten wesentlich beeinflussen, ja entscheiden können. Die Bezeichnung «Schlacht an der Marne» ist eigentlich eine irrige. In Wirklichkeit handelt es sich um eine Reihe von Schlachten, die in den Tagen des 3.—10. September auf der grossen Front zwischen Paris und Verdun geschlagen werden: nämlich der Schlacht an der Ourcq zwischen der 1. deutschen Armee und der französischen 6.; der Schlacht am Petit-Morin zwischen der 2. deutschen Armee und der 5. französischen, bzw. dem englischen Expeditionskorps; der Schlacht bei Fere-Ghampenoise und Lenharree zwischen der 3. deutschen Armee und der französischen 9.; der Schlacht an der Marne und am Ornain zwischen der 4. deutschen und der 4. französischen; der Schlacht bei Vaubecourt-Fleury zwischen der 5. deutschen Armee und der 3. französischen. Am Vorabend der Schlachten an der Marne stehen sich die Gegner auf folgender Linie gegenüber: Die 1. deutsche Armee unter Generaloberst von Kluck zwischen Marne und Ourcq; ihr in der Flanke die 6. französische Armee unter General Maunoury und Truppen der Pariser Garnison unter General Gallieni; ihr gegenüber die englische Expeditionsarmee unter General French in der Gegend von Jouy und Crecy-en-Brie. Die 2. deutsche Armee unter Generaloberst von Bülow im Räume von Epernay gegenüber der 5. französischen unter General Franchet d'Esperey. Die 3. deutsche Armee unter Generaloberst von Hausen im Räume von Chälons gegenüber der 9. französischen unter General Foch (südöstlich der Sümpfe von Saint-Gond und nördlich von Sompuis). Die 4. deutsche Armee unter dem Herzog von Württemberg im Räume von Vitry gegenüber der 4. französischen unter General Langte de Gary. Die 5. deutsche Armee unter dem Befehl des deutschen Kronprinzen auf den diesseitigen Abhängen der Argonnen gegenüber der 3. französischen unter General Sarrail. Das ungeheure Tempo des deutschen Vormarsches hat zweifellos seine Wirkung getan : wann wird es dem französischen Oberbefehlshaber gelingen, den Rückzug seiner Heere zum Stehen zu bringen ? Aber dieses ungestüme Vordringen hat auch seine Nachteile. Die Truppen sind von den Gewaltmärschen erschöpft, der Nachschub wird immer schwieriger, während der Gegner den Vorteil hat, auf der inneren Linie zu operieren. Er ist in der Lage, überall frische Truppen einzusetzen; er findet gefüllte Munitionsund Lebensmitteldepots. Aber wird er in der Lage sein, sich der gewaltigen Umklammerung durch die 1. deutsche Armee zu entziehen ? Gelingt es, so ist der Augenblick für eine Offensive da : die Rollen werden dann vertauscht. Der französische Generalissimus Joffre hat diesen Augenblick genial gewählt. Er will eine entscheidende Schlacht nur unter günstigen Umständen liefern. Dieser Augenblick ist jetzt gekommen. Ursprünglich entschlos- •sen, selbst über die Seine zurückzugehen, besohliesst er, aus der gewagten Lage der deutschen Heere Nutzen zu ziehen. Am Abend des 4. September erteilt er den Befehl, am Morgen des 6. auf der ganzen Front anzugreifen. In Erwartung eines Angriffs der 6. französischen Armee Maunourys in seiner Flanke hat Kluck den grössten Teil seines Heeres über die Marne zurückgezogen und gegen Maunoury geworfen, der das deutsche 4. Reservekorps nordwestlich von Meaux bereits am Abend des 5. September angegriffen hat. Am Morgen des 6. September bricht die französische Offensive an der ganzen Front los. Durch den Rückzug der Armeekorps der Kluckschen Armee aus dem Räume südlich der Marne entsteht eine Lücke zwischen der 1. und 2. deutschen Armee, in die Teile der französischen 5. Armee und Engländer eindringen. Während es Kluck gelingt, nicht unr allen Angriffen Maunourys standzuhalten, seine Ueberflügelungsversuche abzuweisen, vermag sich die dünne Linie der zur Flankendeckung entsandten Streitkräfte gegen die Engländer und Franzosen nicht länger zu halten. Gegen Mittag des 9. September muss der Chef des Kavalleriekorps v. d. Marwitz dem Generalobersten v. Kluck melden, dass er dem Druck des Feindes auf die Dauer unterliegen muss. Aber auch Kluck selbst befindet sich trotz lokaler Erfolge in einer gefährlichen Lage. General Gallieni, der Befehlshaber des befestigten Lagers von Paris bietet alles auf, die 6. Armee in ihrem Kampf gegen Kluck zu unterstützen. Es geht um das Schicksal der Hauptstadt. Während die Schlacht vor den Toren von Paris tobt, lässt Gallieni alle Kraftfahrzeuge requirieren und sendet alle verfügbaren Truppen auf diesem für damalige Zeiten ungewohnten Wege an die Front. So wird z. B. die gesamte 62. Division (Zuaven) in die Gegend von Creil und Senlis transportiert, um eine Umgehung des linken französischen Flügels zu verhindern. Gleichzeitig tobt der Kampf mit äusserster Heftigkeit vor der Front der 2. deutschen Armee von Bülow. Der rechte Flügel wird am Petit Morin geschlagen, während der linke Flügel die Armee des Generals Foch zurückwirft. Das Eindringen der Franzosen in die etwa 50 Kilometer breite Lücke zwischen der 1. und 2. deutschen Armee in Richtung auf Chäteau-Thierry erweckt jedoch in Bülow die grössten Besorgnisse. Er fürchtet, die Verbindung mit der 1. Armee gänzlich zu verlieren und abgeschnitten zu werden. Unter diesem Eindruck erteilt er den Befehl zum Rückzug. Kluck wird dadurch in Mitleidenschaft gezogen. Ein bei seinem Stab eintreffender Bevollmächtigter des deutschen Hauptquartiers, Oberstleutnant Hentsch, der zuvor mit General von Bülow gesprochen hatte, überbringt ihm den Befehl zum Rückzug. Diese Intervention des deutschen Oberkommandos, dessen Standpunkt zu weit von der Front entfernt lag, um die Vorgänge in der vordem Linie beurteilen zu können, ist in der deutschen Armee und im deutschen Volk als eine geradezu tragische betrachtet worden. Man ist überzeugt, dass dieser Rückzug durch die militärische Lage keineswegs geboten war. Nirgends waren bis jetzt die deutschen Truppen entscheidend geschlagen worden, ja sie befanden sich, als der Rückzugsbefehl eintraf, an vielen Stellen in siegreichem Vormarsch. Wie aber erst wirkte dieser Befehl zum Rückzug auf die Truppe ! Diese hatte alle Leiden des Vormarsches, alle Entbehrungen willig ertragen, weil sie im Gefühl des Sieges ertragen werden konnten. Weder Offizier© noch Mannschaften verstanden, warum sie kurz vor dem Endsieg, ohne geschlagen zu sein, zurück mussten. In den deutschen Kritiken selbst kommt zum Ausdruck, wie sehr z. B. das Verhalten des Generals Foch von der Verzagtheit Bülows abwich. In der schwierigsten Situation hat Foch dem Generalissimus mitgeteilt, dass die Schlacht gut stände, um diesen nicht seinetwegen zu einer Aenderung seiner Pläne zu veranlassen. Der Rückzug der beiden ersten deutschen Armeen bleibt nicht ohne Einfluss auf das Zentrum, das von der 3. Armee eingenommen wird. General Langle de Cary benutzt die Schwäche der deutschen Aufstellung, um seinen Vormarsch zwischen Mailly und Sompuis anzutreten. Dadurch wird der Rückzug dieser Armee unter einen gewissen Druck gestellt. Die Loslösung vom Feind geschieht jedoch an allen Fronten in Ordnung und mit relativ geringen Verlusten. Weniger werden die 4. und 5. deutsche Armee von der Rückzugsbewegung erfasst. Zwar gilt für die ihnen gegenüberstehenden französischen Armeen ebenfalls der Offensivbefehl Joffres, aber hier treten ihnen Truppen entgegen, die von Gewaltmärschen nicht erschöpft und angriffslustig sind. So greift der deutsche Kronprinz mit grosser Heftigkeit zwischen Saint-Mihiel und Verdun an, und es besteht die Gefahr, dass er die Masslinie in Besitz nimmt. Nun aber wirkt sich der Rückzug der 4. Armee auch für die Kronprinzenarmee aus. Der Ring um Verdun lockert sich : ein weiteres wesentliches Resultat der Marneschlacht Am 11. September kann der französische Generalissimus Joffre seiner Regierung mitteilen : « Die Schlacht an der Marne gestaltet sich zu einem unstreitigen Sieg! » Damit ist der Bewegungskrieg an der Westfront im wesentlichen zu Ende; die Fronten erstarren; der Schützengrabenkrieg beginnt. In seinen Erinnerungen schreibt der deutsche Kronprinz über die Marneschlacht: « Mit dem Rückzug an der Marne war der grosse Schlieffensche Plan zusammengebrochen. Die rasche Niederwerfung Frankreichs war die Voraussetzung. Unvergesslich wird mir der erschütternde Eindruck bleiben, den ich empfing, als am 11. September vormittags plötzlich General v. Moltke mit Oberstleutnant Pappen in meinem Hauptquartier in Varennes-en-Argonnes erschien — ein gebrochener Mann, der buchstäblich mit den Tränen kämpfte. Nach seinem Eindruck war das ganze deutsche Heer geschlagen und flutete fast unaufhaltsam zurück. Er legte dar, er wisse noch nicht, wo dieser Rückzug zum Stehen kommen werde. Wie er zu dieser Auffassung gelangt sein möchte, blieb uns damals unverständlich,» Jura-Opel Kadett Tausende von Verkehrs-Unfällen jährlich in der kleinen Schweiz! — der Haupt-Leidtragende ist der Automobilist. Er riskiert Gerichtssachen ohne Ende, Vermögen, Ehre, sein eigenes Leben — oft nur weil die Straßen glitschig, des Nachts lichtfressend sind. Jeder Automobilist ist interessiert am Bau von verkehrsicheren Straßen: Betonstraßen sind griffig bei jedem Wetter, sicher bewegen sich auf ihr sämtliche Fahrzeuge — scharf heben sich nachts Hindernisse von ihr ab ... Mehr Betonstraßen, weniger Unfälle—und nicht zuletzt auch kleinere Versicherungs-Pra.mienl Automobilisten, steht ein für Betonstraßen! V Y&fii Schutz dem Polster! \ M&S& \ gjipAß-j Ein Auto-Polster hält nur selten die Äjf^äSSS Lebensdauer ein« Wägern durch. *^2pS$ Darum sind Polsterüberzüge - von PW&S&föd " HanddesFaehmannsangepasst- 'mü0*8sß® uneriässlidi. 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Inzwischen ist aus der Tschechei das Protektorat Böhmen und Mähren geworden, die Slowaken haben den Schutz Deutschlands nachgesucht, über Albanien weht die italienische Flagge, Eussland hat nordöstlich von Rumänien auf Kosten Polens Gebietserweiterungen vorgenommen und Bulgarien lässt immer dringender seine Wünsche auf die Süd-Dobrudscha und den Zugang, zum Aegäischen Meer verlauten. Die Lage scheint undurchsichtiger denn je zu sein. Dennoch ist eine ganz bestimmte Gruppierung festzustellen, wenn das Problem im Lichte der historischen Entwicklung und der auch bei den Balkanstaaten immer zunehmenden Betonung der Selbständigkeit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung betrachtet wird. Am klarsten, weil einfachsten, sind die Stellungen von England und Frankreich. Sie haben keinerlei Aspirationen als die, das Eigenleben der einzelnen Staaten nach Möglichkeit zu fördern und das bestehende Gleichgewicht zu wahren. Diese Politik hat für ihren sacro egoismo den Vorteil, dass sie die beste Sicherung ihrer Interessen in Vörderasien bedeutet, weil selbständige kleinere Nationen das beste Bollwerk gegen das Eindringen anderer Mächte von Norden her darstellen. Die NO 80 — DIENSTAG, 31. OKTOBER 1939 AUTOMOBIL-REVUE 11 beiden sind also weltpolitisch gesehen in der türkisch-rassischen Verhandlungen in einer beneidenswert günstigen Lage, weil Moskau, bei denen es offensichtlich nm *. C. S. ihre Interessen mit denjenigen der Bal-dikanstaaten vollständig parallel laufen. danellenproblem gegangen ist. Wenn die SEKTION AARGAU. Sekretariat unser Sekre- russische Einflussnahme auf das Dar- Hexenkessel Balkan tariat in Aarau steht den Mitgliedern nach wie TOT Italien versucht, seine Hegemoniebestrebungen im östlichen Mittelmeer auf ande- seiner russischen Freunde Türkei nicht willfährig das Verlangen Kr jede Auekumftserteilung, Beratung und Dienst- angenommen ren als territorialen Grundlagen zu verwirklichen, was es sich um so eher leisten kann, als es in Albanien für alle Notfälle bereits eine sehr vorteilhafte Ausfallposition in seinem Besitz hat. Auch es ist Anhänger des status QUO, solange wenigstens andere Grossmächte nicht daran rütteln. Deutschland ist durch die Besetzung Galiziens seitens Russlands die Ausfallsmöglichkeit in der Richtung der Ukraine verriegelt. Das einzige Land, das gegenwärtig an einem Vorstoss in den Balkan interessiert ist, ist Russland, das seine jahrhundertelangen Aspirationen auf das Goldene Hörn noch nicht aufgegeben hat, wenn auch die Ziele seiner Herrscherpartei grundsätzlich in anderer hat, so war der Grund sicher zu einem guten Teil der, dass jegliches verstärkte Mitspracherecht einer Grossmacht in den Dingen des Balkans automatisch den Eingriff der anderen gerufen hätte. Damit wäre aber nicht nur die Türkei, sondern auch seine nördlichen Nachbaren wieder einmal zum Spielball der Politik der Grossen geworden, aus dem vielleicht jene, aber auf keinen Fall sie selber Nutzen ziehen könnten. Das ganze Balkanproblem hängt heute von der Einstellung Bulgariens zum russischen Reich und den übrigen Balkanstaaten ab. Die Gelegenheit scheint gewiss verführerisch günstig zu sein, um den Wunsch der Nachbaren nach der Erhal- Richtung liegen. Dureh die Einverleibung der Meerengen würde aus demRevisionsforderungen zu benützen. Doch tung des Friedens zum Einbringen der Schwarzen Meer ein russisches Binnengewässer entstehen, selbst dann, wenn die «Foul» Anlass zu einer generellen Schlä- das Spiel ist gefährlich, weil das geringste Besitzüberschreibung nicht formell erfolgen würde. Ein Vorteil, der auch von auch der Zuschauer ausarten könnte. Diese gerei nicht nur der Mitspielenden, sondern einem sowjetischen Regime auf seinen Einsicht fehlt den bulgarischen Staatsmännern bestimmt nicht, weshalb wir grossen Wert eingeschätzt wird! — Dass es den Traum auf Istambul nicht aufgegeben hat, geht einerseits aus der Ver-jenes Vorgehen zu ermitteln suchen, glauben, dass sie in tastenden Versuchen das riegelung der deutschen Vormarschroute ihnen" einen grösstmöglichsten Erfolg hervor, durch welche nicht nur dieohne allzugrosse Risiken für den gesamten Ukraine vor einem früheren oder späteren Zugriff gesichert, sondern auch noch die ihre gegenwärtige Staatsführung cha- Balkan zu erreichen suchen. Die Vorsicht, der direkte Kontakt mit Siebenbürgen rakterisiert, spricht dafür, dass der Hexenkessel Balkan in seiner Tiefe kaum unan- und Ungarn hergestellt wird. Anderseits spricht für diese Annahme der Verlauf genehme Ueberraschungen auskocht. 0 Aufo- Mechaniker gesucht der im Besitze der Fahr- Bewerber ist langjähriger bewilligungen o und d ist, Fahrer und sorgfältiger Zu verkaufen für gelegentliche Aushilfsfahrten. Hauptbeschäfti- Wagenpfleger, nebst Verrichtung jeder Arbeit. — guterhaltenes AUTO (80 gung Werkstatt. Dauerstelle. (80,81 Erstklassiges Zeugnis und Referenzen. PLYMOUTH LIMOUSINE 6 Zyl., 1933, 18—16 PS, Offerten mit Beilage von Offerten unter Chiffre in sehr gutem Zustande. Zeugnissen unter Chiffre 20256 an die 20253 an die Automobil-Revue, Bern. B. Dolder, Autozubehör Sedan de Luxe, mit ver- Automobil-Revui, Bern. en gros, Ölten. der mit allen Reparaturen vertraut ist. Daselbst wird ein gut. Lastwagen-Chauffeur gesucht (Dauerstelle). Offerten mit Bild u. 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