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E_1939_Zeitung_Nr.084

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6 AUTOMOBIL-REVUE

6 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 28. NOVEMBER 1939 — N° 84 Wenn Sie DE SOTO noch nicht kennen, wenn Sie Ihren Wagen jetzt oder bald gegen einen neuen «günstig» eintauschen wollen, oder wenn Sie sich nur ganz allgemein über die Fahreigenschaften, Ausführung und Tauschbedingungen orientieren wollen, so ist heute die beste Gelegenheit. Auch im Autohandel regulieren Angebot und Nachfrage den Preis. Heute ist die Konjunktur für den Käufer günstig. Berechnungen lassen aber voraussehen, dass sich das Blättchen bald wendet. Profitieren Sie jetzt! DE SOTO ist ein Wagen, den nicht jeder besitzt, weil ihn eben nicht jeder haben kann, ein Wagen der Extra-Klasse. DE SOTO, der Super-Chrysler: Super in Qualität Super in Ausführung Super in Leistung aber bezüglich Verbrauch enorm sparsam! Usin-Es ; Dtpuis 25fl'ns wns fixes •pflBRICflTIOn D-E: •':''"--u Generalvertretung für die Schweiz: AUTOMOBILWERKE FRANZ AG, ZÜRICH Badenerstr. 313-323 Telephon 7 27 55-58 Bern: Garage Kasinoplatz, Telephon 3 77 77 TECHNIK UND WIRTSCHAFT c&rierspow? iovus moieüv& OUT&C, DflnS LES TRflVflUX SUIVfiflTS m ßectific&tiön -et ch-emisa^e de cylividres* de cousstnete debwU&s-eidecstvieis en lißne depalievs cenirauxo Soudur-eä Vauio^ene^eisoudum 4l-ecfnquedebhcs 9 cartev& 9 cul&ss-es enfoniß-etaluminlumo ist heute die Parole aller Industriellen und Gewerbetreibenden,die erkannt haben, dass im jetzigen Existenzkampf zum SpezialWissen die Erweiterung des Gesichtskreises gehört. Jeder Fachmann benötigt deshalb die „Technische Rundschau", das Zentralblatt für Industrie, Gewerbe und Handel der Technik. Deren regelmässige Lektüre vermittelt stetsfort Wissen über den engeren Berufskreis hinaus, macht aber auch mit allgemein und beruflich verwertbaren Tatsachen bekannt. Ein ausgedehnter Informationsdienst über Bezugsquellen, sowie eine Auskunftsstelle über kommerzielle und patentrechtliche Fragen stehen den Abonnenten kostenfrei zur Verfügung. Dieser Dienst am Abonnenten erspart Hunderten von Lesern mühsame Nachforschungen und kostspielige Experimente. Regelmässige Spezialblätter: Bautechnik, Heizung, Feuerung, Lüftung und Hygiene, Gas- und Lüftschutz, sowie Schweisstechnik. — Probenummern werden auf Wunsch gratis zur Verfügung gestellt. Abonnementspreis Fr. 5.— im Halbjahr. T E C H N I S C H E R U N D S C H A U Breitenrainstrasse 97 BERN Telephon 2 82 22 Senden Sie kostenlos und ohne Verbindlichkeit einige Probenummern Ihres Blattes. Name: Adresse:

N° 47 — DIENSTAG, 28. NOVEMBER 1939 AUTOMOBIL-REVUE den Behörden Auch die Kantone können zur Vermehrung der armeetauglichen Lastwagen beitragen. In einem Kreisschreiben an sämtliche Kantonsregierungen erinnert der Bundesrat daran, dass die BundesversammlMnig mit Beschluss vom 5. April 1939 zur sofortigen Vermehrung der armeetaiiglichen Motorlastwagen einen besonderen Kredit zum Zwecke der Beitragsleistung an die Halter solcher Motorlastwagen schweizerischer Herkunft bewilligt habe, die den vom Bundesrat festgesetzten Bedingungen entsprechen. Im Anschluss daran richtet nun der Bundesrat an die Kantone das Gesuch, sich an den weiteren Bemühungen in der Vermehrung der armeetauglichen Motorlastwagen zu beteiligen, wobei ihn das Bestreben leitet, mit allen zu Gebote stehenden Mitteln der Wehrbereitschaft unserer Armee zu dienen. V&ikaMte JCotlektoten schwächen den £adest>uwt; deren Jjnstandstetliwu} tiegt in JfvcefU eigenen Jnt&tesse Jeder Kanton führt im Laufe des Jahres mehr oder weniger grosse Arbeiten, zum Teil mit Beiträgen des Bundes, unter Verwendung von Motorlastwagen durch. Wir erblicken nun — fährt der Bundesrat fort — ein wirksames Mittel zur Vermehrung der armeetauglichen Motorlastwagen darin, dass bei der Vergebung solcher Arbeiten auf die Verwendung von Motorlastwagen schweizerischer Herkunft besonderes Gewicht gelegt und diese gegebenenfalls zur Bedingung gemacht wird. Vom Standpunkt der Landesverteidigung dürfte dieses Vorgehen überall verstanden werden, zumal der Bund selbst den Haltern armeetauglicher Motorlastwagen auf Grund des oben erwähnten Bundesbeschlusses namhafte Beiträge ausrichtet. Normalisierung der subventionsberechtigten Lastwagen Am vergangenen Freitag fand eine Konferenz zwischen der Ktfiegstechnischen Abteilung des Eidg. Militärdepartementes und Vertretern der Industrie statt. Gegenstand der Besprechungen bildete die Festlegung der Normalien für die Konstruktion der subventionsberephtigten (das heiss-t armeetauglichen) Lastwagen für die Baujahre 1940 und 1941. Ein Rücktritt auf der Sektion für Kraft und Wärme. Dem Vernehmen naoh hat Herr Prof. Schläpfer, um sich zu entlasten und sich für die Lösung der zahlreichen ihm obliegenden anderen Aufgaben freizumachen, seine Funktionen als Chef der Gruppe flüssige Brennstoffe bei der Sektion für Kraft und Wärme niedergelegt. Seine reiche Erfahrung und seine wertvolle Arbeitskraft sollen dieser Behörde jedoch insofern erhalten bleiben, als Prof. Schläpfer auch in Zukunft für die Behandlung von Spezialfragen beigezogen wird. Ausläand Die amerikanische Autoproduktion sah sich in der zweiten Oktoberhälfte durch die Streiks, welche die Arbeit in den Chrysler- und Nash-Werken stillegten, erheblich beeinträchtigt. So erbrachte die dritte Septemberwoche an Stelle der 90 000 Wagen, auf welche man die Erzeugung veranschlagte, bloss eine solche von 70000 und die letzte Woche des Monats stand mit 75 000 Einheiten zu Buch, währenddem man mit 100000 gerechnet hatte. Davon abgesehen bleiben jedoch die Aussichten günstig, was schon in der steigenden Verkaufskurve zum Ausdruck kommt. Charakteristisch in dieser Hinsicht sind die auf Ende Oktober von Ford, Buick und Hudson herausgegebenen Berichte. A. C. S 'endet Diese zwei Worte sind in den letzten Tagen in zahlreichen Schaufenstern der Stadt Bern erschienen. Sie bilden die Parole des « Grossen A. C. S.- Festes zugunsten der Soldaten-Weihnacht», das die Sektion Bern des Automobil-Clubs der Schweiz, zusammen mit dem bernischen Aktionskomitee für die Soldaten-Weihnacht, im Bellevue-Palace durchführt. Hunderttausende von Weihnachtspaketen für unsere Soldaten gilt es im Verlaufe der nächsten Woche zu füllen. Da hat das « Hinterland > -die Pflicht, zu helfenl Viele Hunderte müssen sich an dem Fest des «helfenden Frohsinns > einfinden, damit das bernische Aktionskomitee den in Aussicht genommenen Beitrag an die Schweizerische Zentralstelle der « Soldaten-Weihnacht 1939 > abliefern kann; Hoffen wir, dass der Ruf überall das Echo findet, das er verdient! Bern darf stolz darauf sein, die Idee des «Festes zugunsten der Soldaten-Weihnacht» lanciert zu haben. Nicht nur hat sie in den höchsten Armeestellen Anerkennung gefunden, sondern sie ist auch in andern Städten unseres Landes zur praktischen Verwirklichung aufgenommen worden. Beispielsum 42,6% gleichkommt. Chrysler folgt mit 373,436 weise findet am 9. Dezember in den Räumen der Mustermesse in Basel ein ähnliches Fest statt. Das « Grosse A. C. S.-Fest zugunsten der Soldaten-Weihnacht » ist keine geschlossene Veranstaltung; die Organisatoren heissen Mitglieder und Nichtmitglieder des A.C.S. mit gleicher Freude willkommen. Kartenbezug und Tischbestellungen beim Sekretariat des A. C. S., Waisenhausplatz 2, Bern, Telephon 2 38 13. Das Programm gliedert sich in einen «zivilen» und einen militärischen Teil. Folgende Kräfte aus dem Hinterland .wirken mit: Trau Elsa Scherz-Meister (Schubert- und Schweizer Lieder); die Pianistin Marguerite Miller (Nocturne und Tarantella von Chopin); Tita Qesch (Rezitationen); Paul und Pierrette Dubois (dkns'es paysannes); Hilde Baumann (schelmische Tänze), die Fechtpaare Frau Dr. Hanni Schoch und Fräulein Käser (Assaut de Fleuret), sowie HerrK. Harn-, berger und Fechtlehrer Jammet (Säbel - Assaut); Marfini (Zauberkünstler und Conferencier). All dies bildet den Rahmen, für den soldatischen Teil des Programms. Die Kräfte, die hier mitwirken, kommen aus der Truppe; sie zeigen die Nummern, die bei den Soldaten-Vorführungen den grössten Erfolg gehabt haben. Die Einzelheiten bleiben vorläufig Geheimnis der Organisatoren. Klebriger Oelfirnis und seine verheerenden Auswirkungen In den modernen Automobilmotoren. stung verschlechtert wurde, so bildete dieser Oelfirnis bis heute für die Automobilmotoren keine ernsthafte Gefahr. Diese Situatiofl hat sich aber" nunmehr geändert Die Konstrukteure erstreben unter Beibehaltung des aussergewöhnlichen Beschleunigungsvermögens der Motoren einen immer geräuschloseren Gang derselben, was u. a. eine Verkleinerung des Spiels gewisser Elemente bedingt. Der Querschnitt der Oelkanäle ist ebenfalls kleiner geworden, was eine Verminderung der die Elemente des Motors schmierenden und kühlenden Oelmenge zur Folge hat, woraus höhere Betriebstemperaturen resultieren. Das Vorhandensein eines klebrigen Oelfirnisses hat* unter diesen Umständen eine Reihe schwerer Unzukömmlichkeiten zur Folge. Schon 1938 stellten gewisse Automobilkonstrukteure den Exporten der Laboratorien der Texas Comp. in New York in Frage, ob. es möglich sei, ein Motorenöl herzustellen^ das den neuen Betriebsbedingungen, entspreche, Das besagte Forschungsinstitut führte bereits seit einiger Zeit Versuche mit speziell ausgerüsteten Motoren durch. In der Folge wurde ein Verfahren ausgearbeitet, das die Firnisbildung der Oele vollständig i verhindert und diese gewissermassen gegen die Folgen erhöhter [Betriebstemperaturen «isoliert». Diese Oele führen den Namen Texaco Motor Oils Insulated. -Eine Kontrolle, der mit diesen Oelen geschmierten Motoren- hat ergeben, dass die Kolben und übrigen Elemente nach Tausenden von Kilometern vollständig sauber ,W'aren und dass durch dessen Verwendung bereits vorhandener Oelfirnis nach und nach beseitigt wurde. Jku* den Verbänden CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG Monafsversammlung, Samstag, den 2. Dezember, im Club- Jokal Weisses Söhloss, Moos>stresse. Luzern. Tfaktandenlisten werden aufgelegt. Zahlreiches Erscheinen . erwartet Der Vorstand. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Was ist unter klebriger Oelfirnis in Verbrennungsmotoren zu verstehen? Viele Automobilisten werden überrascht sein zu vernehmen, dass von jeher alle Oele, selbst die besten, auf Kolben, Ventilen und andern Elementen j der Verbrennungsmotoren einen klebrigen Oelfirnis bildeten, auf dem sich Oelkohle ablagerte, festklebte und ansammelte. Wenn auch unerwünscht, weil der Motor dadurch abgebremst und die Lei- Unsern werten Stammtischbesu-chern diene zur 1 Kenntnis, dass der Stammabend vom 30. November ausnahmsweise ins Rest. «Kindli>, Rennweg/Pfala- ?asse 1, verlegt wird. Das Stammlokal im iZeughauskeller» bleibt an diesem Tage wegen Renovation geschlossen. Zu einem heimejigeri Abend im «Kindli» wird Herr Biedermann, unser Passiv-^Mitglied und langjährige Stammwirt, das Nötige beitragen, weshalb der Besuch bestens empfohlen sei. Der Vorstand. Neue Sendungen erlauben uns zur Zeit, die meisten Bestellungen auszuführen, welche uns in Schneereifen oder Reifen mit dem Profil 2000 Zähne" übertragen werden. DUNLOP STILLE NMMARKT Gesucht per sofort tüchtiger, erfahrener (84 Chauffeur für Luxuswagen, der auch nebenbei Arbeiten in Haus und Garten zu besorgen hätte. — Es kommen nur Bewerber in Frage, die prima Referenzen und Zeugnisse von Privatstellen vorweisen können. Offerten unter Chiffre 20354 an die Automobil-Revue, Bern. Tüchtiger, selbständiger, junger (83-85 Mann Im auto-elektrischen Fach sehr gut bewandert, sucht passende Stelle In Garage oder Elektro- Service. Gefl. Offerten unt. Chiffre 20333 an die Automobil-Revue. Bern. Verheir., Sljähr., tüchtig. Automechaniker und (84,85 Elektriker der infolge Wegzug der Fremden als Garagechef arbeitslos wurde, suehl Dauerstelle in Garage od. als Privat-Chauffeur. — Spricht fliessend Deutsch und Französisch. Offerten unter Chiffre 20341 an die Automobil-Revue, Bern. 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