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E_1939_Zeitung_Nr.082

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AKTUELLES Können sich

AKTUELLES Können sich Erdölbohrungen in der Schweiz le lohnen? In einem Vortrag, den er kürzlich vor dem Technischen Verein Winterthur hielt, gab der Schweizer Geologe Dr. E. Gutzwiler auf Grund seiner eigenen Erfahrungen, hauptsächlich in .Aegypten, und in Rumänien, der Ueberzeugung Ausdruck, dass in unserem Land keinerlei Aussichten auf eine lukrative Erdölgewinnung vorhanden sind. Diese Ansicht stützt sich darauf, dass wir wohl Oelsande besitzen, aber da sie nicht durch eine Abschlussschicht geschützt sind, ist ; das Oel längst weggeschwemmt. Das Vorkommen von Asphalt, aber auch kleinster Oel- und Gasmengen bringt der Redner, der bei ausländischen Oelsesellschaften erfolgreich tätig gewesen ist, mit Pechkohlenlagern in Zusammenhang. Vereinzelt finden sich auch ölimprägnierte Gesteinslager, die von abgesprengten und gesunkenen, tieferen Lagern gespiesen wurden. Bei gutem Willen und sachgemässem ; Vorgehen, so erklärte der Referent, hätte man die Nutzlosigkeit weiterer Bohrungen überall längst erkennen müssen. Ueber 8000 Verwarnungen in einem Monat! In ihrem unentwegten Kampf gegen den Strassenlärm und die Nichteinhaltung der Verkehrsregeln hat die Genfer Polizei im Monat September allein 8157 Verwarnungen erteilt. Sie sucht dabei vor allem zu verhindern, dass die Radfahrer auch in diesen Zeiten des beschränkten Automobilverkehrs sich nicht, wie es so oft geschieht, über die geltenden Regeln hinwegsetzen. •• b. 36 Millionen Bundesbeiträge für den Strassenbau im Jähre 1940. Der Voranschlag des Bundes für das Jahr 1940 nimmt für Strassen und Brücken 19.114.020 Fr. in Aussicht, nämlich 10.500.000 für die Automobilstrassen (Anteil der Kantone am Benzinzoll), 7.000.000 für den Ausbau des Strassennetzes im Alpengebiet und 1.614.420'in Form anderer Beiträge. Dazu kommen noch die Aufwendungen. aus dem am 6. April 1939 bewilligten Kredit für die Arbeitsbeschaffungsmassnahmen : 4 Mill. für •• die Kistenstrasse und 13 Mill. für die Oberalpstrasse, die Oberalpbahn, für die Lukmanier- und'Kläusenstrasse. Im Budget sind diese Ausgaben nicht be- Tücksichtigt, sondern sie werden unmittelbar in. der Kapitalrechnung verbucht. Insgesamt bringt der Bund somit im nächsten Jahr für den Strassenbau 36 Millionen auf. Unter den Einnahmen figuriert der Ertrag-des Benzinzolls mit 53 Millionen. Das allerdings zu hoch gegriffen sein dürfte, weil dieser Betrag *iemlich genau dem mutmasslichen Abschluss' 1939 entspricht. Allerdings bemerkt der Bundesrat dazu, dass es angesichts der gegenwärtigen Krisenlage ausgeschlossen sei, zu sagen, welche Aufgaben dem Bund im Jahre 1940 gestellt werden und dass jeder Vergleich mit den Einnahmen und Ausgaben der Vergangenheit notwendigerweise unvollkommen und ohne praktischen Wert wäre. Man habe sich damit abzufinden, dass der Voranschlag 1940 einen ganz ausnahmsweisen, völlig anormalen Charakter aufweise, wie das seinerzeit der Bundesrat auch gegenüber dem Budget für das Jahr 1915 habe erklären müssen. Die schweizerischen Treibstoffimporte. Im Oktober 1939 stellte sich die Betizineinfuhr auf 122.488 Q gegenüber 176.998 q in der entsprechenden Vorjahresperiode. Die Mindereinfuhr beziffert sieh somit im Verfgleichsabschnitt auf 54.510 q, woraus für die ersten 10 Monate des laufenden Jahres eine um 32.350 q verkleinerte Benzineinfuhr resultiert. • Im Gegensatz zur rückläufigen Entwicklung der Benzinimporte bewegen sich die Einfuhren für Petroleum, Petroleumsurrogate und Mineralöle für. den Antrieb von Motorfahrzeugen im-Monat Oktober in aufsteigender - Richtung. 1 So wurden beispielsweise im Berichtsabschnitt des laufenden Jahres 892 q Petroleum eingeführt -gegenüber 386 q im Oktober des Vorjahres, was einer Vermehrung um 516 q entspricht. Eine ähnliche Entwicklung verzeichnet die - Einfuhr von Petroleumsurrogaten für den ^Betrieb von Motorfahrzeugen. Im Oktober *1939 stellten sich die" Importe dieser Treibstoffkategorie auf 1015 q gegenüber 498 q im Oktober 1938 (Mehreinfuhr :• 516 q). An Mineralölen für den Atitrieb von Motorfahrzeugen sind im Oktober 1939 insgesamt 17.389 q K eingeführt worden im Vergleich zu 16.562 q in der entsprechenden Vorjahresperiode. Wenn auch die Importe dieser Kategorie nur um 826 q zugenommen haben, so darf diese feste Haltung der Dieselölimporte als erfreuliches Zeichen für die weitsichtige Versorgung unseres Landes mit insbesondere für den Lastwagenbetrieb notwendigen Treibstoffen qualifiziert werden. Für die ersten 10 Monate resultiert im Vergleich zur vorjährigen Parallelperiode eine Mehreinfuhr von Dieselöl in der Höhe von 16*037 q. Wie aus nachstehender Zusammenstellung über unsere Benzinlieferanten hervorgeht, sind'im Oktober 1939 im Vergleich zum VorjahresparaHelmonat als Lieferant kaum mehr in Betracht gefallen : Frankreich und Italien. Starke Abnahme verzeichnen. auch die Einfuhren aus den Niederlanden und namentlich aus den Vereinigten Staaten von Nordamerika. Aus Rumänien sind im Vergleichsabschnitt rund 12.000 q weniger importiert worden, während der Mehrimport .aus Guyana 2400 Q betrug. AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 14. NOVEMBER 1939 — N ü « 2 Oktober 1939 Oktober 1939 Deutschland 346 kg 219 kg Frankreich 324 kg 26 392 kg Italien — 120 015 kg Niederlande 80 500 kg 529273 kg Grossbritannien — 206 kg Rumänien 5 797 088 kg 7 069 735 kg Iran 2543 888 kg 2 624034 kg Niederländisch Indien 387 988 kg 473 368 kg U. S. A. 2 374 987 kg 6 034 636 kg Guyana 1063 688 kg 821915 kg 12 248 809 kg 17 699 793 kg *. cl S. SEKTION BERN. Der Film- und Lichtbilderabend, in dessen Rahmen am letzten Montag Zentralpräsident Dr. E. Mende seine Reise nach Nordamerika schilderte, gestaltete sich zu einer verheissungsvollen Eröffnung der Wintertätigkeit der Sektion; darüber hinaus aber mochte der bis auf den letzten Platz besetzte grosse Saal des «Schweizerhofs» dem Herrn Referenten beweisen, wie sehr die Clubfamilie seine Vortrags- und Lichtbildkunst zu goutieren weiss. Einen besseren Start für seinen Film, der nun die Runde durch eine Reihe von Sektionen machen wird, hätte er sich nicht wünschen können. Einmal mehr dokumentierte er damit seine Meisterschaft als Amateurphotograph; sowohl seine Farben-Diapositive als auch der in fünf Teile zerfallende Film, der teils farbig, teils schwarz-weiss ist, legen Zeugnis ab von seinem geschulten Blick und seinem feinen Sinn für das bildlich Wirkungsvolle. Von Triest aus führt diese Reise über das malerische Ragusa - Patras - Sizilien - Neapel (mit dem «kleinen Vesuv», der dampfenden, brodelnden Solfatara) nach Algier, Gibraltar und den Azoren. Unvergleichlich stimmungsvoll die Silhouetten der Wolkenkratzer bei der Einfahrt in den Hafen von New York, unfassbar für unsere Begriffe der wimmelnde Autoverkehr in der Weltstadt sowohl als auch draussen auf offenem Land. Die New Yorker Weltausstellung zieht vorbei, der Beschauer erhält Kostproben der mustergültig ausgebauten Strassen und der vorbildlichen Verkehrsregelung in den USA vorgesetzt, Aufnahmen vom 500-Meilen-Rennen von Indianapolis tragen eine sensationelle Note in die Vorführung hinein, die Stadt Washington, der diesjährige Tagungsort der A.I.A.C.R., ersteht in der Pracht ihrer Anlagen und der Grandiosität ihrer Bauten; wir erleben einen Besuch in der «Gummistadt» Akron, im Ford-Museum, und ahnen die riesige Grosse der Fordwerke. In komfortablen Autocars folgen wir im Bilde einer Reise nach Canada, deren Höhepunkt das packende, grossartige Naturschauspiel der Niagarafälle bildet (wobei Herrn Dr. Mende Aufnahmen von erstaunlicher Eindruckskraft gelungen sind) und assistieren zum Schluss einer wahren Farbenorgie von Feuerwerk. Nachtund Wasserballetten an der Worlds Fair und auf dem Broadway. Sicher sprach der Sektionspräsident Oberst Marbach allen, die da gekommen waren, aus dem Herzen, als er dem .Herrn Referenten für seine prachtvollen Darbietungen dankte und dem Film auf seiner weiteren Wanderschaft einen durchschlagenden Erfolg prophezeite. Im übrigen, fügte er bei, führt die Sektion am 2. Dezember ein- Fest unter dem Motto «Die Schweiz beschenkt ihre Soldaten» durch, dessen Ertrag aus den Eintritten (10 Fr. pro Person) bis zum hintersten Rappen wohltätigen Werken für unser wackeres Militär zufliessen wird. X. C. S. SEKTION BERN. Kommenden Montag, den 20. November, hat die Sektion Bern Herrn Prof. Dr. Schläpfer, eine der leitenden Persönlichkeiten der Sektion für Kraft und Wärme, bei sich als Referenten zu Gast. Er spricht über das aktuelle Thema «Ersatzbrennstoffe». Der Vortrag findet im «Bürgerhaus» (Bern) statt und beginnt um 8 Uhr abends. CHAUFFEUR-CLUB LUZERN UND UMGEBUNG Bericht der Monatsversammlung vom .4. November 1939. Um 8 Uhr 45 eröffnete der Präsident E. Muster die Versammlung, die nicht eben einen besonders starken Besuch aufwies. Es hat sich herausgestellt, dass sich noch mehrere unserer Kollegen im Militärdienst befinden. Sehr beachtenswerte Schreiben von Kollegen im Feld wurden vom Präsident verlesen und fanden bei der Versammlung herzliche Aufnahme. Dabei wurde beschlossen, diesen treuen Kameraden unsern Dank in Form eines Päckleins zum Ausdruck zu bringen. Wegen Abwesenheit unseres pflichtgetreuen 2. Aktuars, M. Hofstetter, verlas G. Zürcher das Protokoll, das einstimmige Gutheissung fand. Als Stimmenzähler wurde Kollege Fr. Limacher gewählt. Bei der Behandlung der weiteren Traktanden beschloss die Versammlung, die Samichlausfeier trotz der gegenwärtigen Lage durchzuführen, und zwar im gleichen Rahmen wie letztes Jahr, d. h. eine Art Kinder- und Familienfest, denn der grosse Familienabend fällt dieses Jahr aus. Die Samichfausfeier findet Freitag den 8. Dezember, nachmittags ca. 3 Uhr, im Clublokal Weisses Schloss, Luzern, statt. Wir bitten, die Anmeldeformulare möglichst frühzeitig an den Aktuar G. Zürcher zu X. M. CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH Das Jahresiprogramm, das d-urch die Mobilmachung bereits verschiedene Einbussen erlitten hat, «oll durch eine am Mittwoch, den 15. November, 20.30 Uhr, im Rest. «Du Pont» stattfindende Monatsversammlung neu belebt werden. Alle Mitglieder, die nicht durch Militärdienst abgehalten sind, bitten wir, unbedingt daran teilzunehmen. Traktanden aussergewöhnlicher Natur sind zu behandeln, gilt es doch, auch unserer Kollegen an der Grenze zu gedenken. Mitglieder, die zum Militärdienst einrücken, bitten wir um Bekanntgabe ihrer Adresse an den Präsidenten und Angabe, ob das Vereinsorgan nachgesandt werden soll. Gruss unsern Kameraden im Felde! Der Vorstand. Jäggi + Wüthridi nllniyW. Luzern: TH. WILLY, Rundesplatz Dwerses Zu vertauschen Kleinwagen 6 PS, in tadellosem Zustande, gegen einen Lieferungswagen nicht über 10 PS,- 600 bis 1000 kg Nutzlast. Offerten unter Chiffre. 20287 an die (81,82 Automobil-Revue, Bern. Ersatzteile liefert prompt ab Lager ZYSSET, ZOLLIKOFEN (Station). Teleph. 4.70.11 Ankauf von Wagen aller Art Zu verkaufen Maschinen und Werkzeuge Mobiliar u. Material einer gut eingerichteten (82 Karosserie-Werkstätte in günstiger •Verkehrslage, gesamthaft. Nähere- Auskunft unter* Chiffre 20310 durch die Automobil-Revue. Bern. 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82 — DIENSTAG, 14. NOVEMBER 1939 AUTOMOBIL-REVUE Fi DI III T O N Der Siedler. Roman von Heinrich Lämmlin. 15. Fortsetzung ' Endlich ist er rasiert, Er zieht die Schuhe an und will, mit einem Schuh am Fuss wieder davonrennen. :• ; < Wohin willst du' jetzt wieder ? » fragt die Frau ärgerlich.' « Ich muss die Ziege noch in den Wald führen und dort anbinden. Sie kann sich ifir Futter selbst suchen!» ' «Das kann ich, doch "auch tun!»-.. «Wenn du wifet...» ' -,-Z ,. Kleinlaut zieht der Sepp auch den ändern Schuh an, nimmt die Geigefutltet'^en'Ärni und bleibt mitten in der Stube stehen., « Was hast du jetzt ? » frag! tisbeöi verwundert. — Er ist wie ein Kind, denkt sie bei» sich. Wenn er etwas nicht will, so findet er tausend Gründe, um es zu verschieben. — Laut sagt, sie.: « W,enn du „heute, nicht magst; so bleib doch noch einen Tag hier. Es wird ja nicht so genau darauf ankommen! > « Wo denkst du hin ? > fährt der Sepp, auf; «Ich werde schon,gehen, wenn.es Zeit ist; Das lass ruhig meine Sorge sein !> - • ; Gekränkt verlässt Lisbeth die Hütte*. Mag der Sepp zusehen, -wie er mit sich fertig •wird. Aergerlich beginnt der Mann die Geige zu stimmen. «Das war einmal alles für mich•••», denkt er. «Das, letzte .Geld, das ich aus. der Erbschaft hatte, gab ich dafür hin. Ich hätte noch mehr gegeben, ja,-ich hätte Leben und Seligkeit dafür verpfändet. Diese Geige musste ich haben; nur mit ihr war "mir der Erfolg sicher...» Bitter lacht er auf. Dann machen seine Gedanken einen Sprung., - - Kunst geht betteln I So sprach die Schwester seiner Mutter, als er einst ..mit dem, Ent T schluss herausrückte, ein Künstler zu werden. Damals vergass -er,, dass die Tante eine alte Frau war und^fuhr auf. « Selbst wenn es so sein sollte, so ist ein wirklichef "Künstler immer noch mehr, als du und deinesgleichen!» Ja, so hatte er gesagt. 0,/damals hatte er noch Illusionen. Heute aber geht er betteln. Jetzt muss er mit der Geige nach : will nichts mehr von mif wissen. Deshalb muss-ich Unterricht geben. yerrückte Gedanken! — Aergerlicher noch als, zuvor legt er das Instrument in den'Karten zurück. Aber die Gedanken lassen, sich, •dadurch nicht verscheuchen; sie sind da und müsseil zu Endö'gfetfächt werden. - Kürst hat in Äscona von mir-erzählt'. Ich kann-mir denken, was er gesagt hat. Ein; Auslandschweizesr, "ein Künstler, ein armerl Teufel,! — Er wohnt da oben in einer Hütte; mit seiner Frau und weiss nicht, woher er das Geld nehmen soifc.um das fertig zu ma-: chen».,was. er. |lngetangen,^hWt. So oder .ahn- 1 lieh, hat Fürst sicher, .gesprochen. Jetzt lässt man,ihn kommen. .Ja, man kommt nicht, herrauf, man lasst mich kommen, wie man einen Bettler kommen lSsst! \ : «;Es wäre' Ja einfacher „gewesen, w;enii..w.ir Ihnen ein. Almosen in die Hand gedrückt hätten, aber wir haben Anstand im-Leib und tun es deshalb nicht.. Aber bilde'tfBte sich um Gotieswillen nichts ein. Wir kptiri'ten auch ohne Ihren Unterricht auskommen. Nein,-.Sie sollen nur nicht das" Oefühf haben, dass wir Ihnen etwas .'schenken wollen. Und dann wollen Wir Sie doch auch kennen lernen. Sie wohnen da oben in- einer Hütte ? f»,. i « Ja, Lisbeth ! » , >i « Wenn es dir heute so schwer wird, solltest du nicht gehen.. Oder bist du gär krank ?» » ; Ach, die Frau "Vorsteht ihren Mann nicht mehr. Immer war er So aktiv, nichts konnte ihn aufhalten, und^nun steht er da und kann sich nicht entschhessen. Sie ist besorgt, und die Besorgnis klingt "durch ihre Frage. , Der Sepp schüttelt den Kopf: « Nein; Lisbeth, ich bm nicht krank. Müde bin ich etwas, das 1 stimmt. Aber deshalb kann ich doch gehe'n"!.> .c.Es. wäre aber „sicher besser, wenn^ du da bliebest. Du könntest, einmal-einen Tag ausspannen; Das würde dir sicher gut tunf» < Meinst du? —' Aber nein, das geht < nicht !»• .; > Der Mann senkt beschämt den Kopf. Jetzt Ascona gehen : Bitte,.-wer bezahlt mich ? -.— macht sich die Lisbeth noch Sorgen ! Alles Ich bin zwar kein Lehrer, sondern ein Künstler mit einem guten Namen. Aber die Welt konnte. - Da nimmt --er- die Geige, unter ,das. ".nur, weil er sichj nicht'.- entschliessen -den Arm, reicht Lisbeth die Hand und geht langsam .über den; Pfad durelK*den -Garten zur Strasse hinab. ' fJ'- •-« Ich hätte ihn nicht gehen lassen sollen, denkt Lisbeth. Er: ging so "iciswerfori. ^Sicher ist es ihm nichij gju,t Wenn er mir nur nicht krank wird] •—"" " ,-.'€ Wenn ich nur wüsste* •was'mit' ihm los iist?» denkt* sie-geQuält.' «-.Z&erst'freute er sich, dass e-r Standen geben kann, und nun -ist es ihm verleidet, ehe er.'angetfangen hat » iSie • grübelt üind vergisst sdie^Zeit, -=bis 4ie ;Ziege kommt und sie mit dem Kopf anstösst. < Ach,, ja, ich sollte arbeiten,: Liese ! » » Lisbeth lässt sich ablenken und gibt Antwort auf die Frage. , cEf ist in Ascona, um Stunden zu geben. Wir brauchen noch Geld, damit wir das Haus bauen können. Deshalb gibt mein Mann Stunden.» «Gut, dass er das kann », antwortet die Mutter. Sie hat Mühe, den leisen Triumph in ihrer Stimme zu unterdrücken. « Ja, das ist gut! Ein Haus und ein Garten sind schöne Dinge. Aber zum Leben gehört doch auch Geld. Ohne Geld kann man nichts anlangen. » «Bis Jetzt hat es gereicht! > Lisbeths Antwort klingt nicht freundlich, und die Frau merkt, dass sie noch viel Mühe haben wird, we,nn sie die Tochter versöhnen will. Deshalb sagt sie : «Willst du mich hier stehen' lassen ? — Du hast jetzt ein Haus und, kannst dir doch denken, dass ich wissen möchte, wie es bei dir aussieht.» v- ...-:r- (Fortsetzung folgt.) Billige Auto-Garagen in Eisenbeton, zerlegbar, ab'Far *=Thi|ga5H brik mit Türen, von Fr. 800.- an Aut Wunsch bequeme TEILZAHLUNG Innert ! 6 Jahren. , t Prospekte und Preise fertjg, montiert. Garage-Bau G. HUNZIKER & Co., INS (Bern) Telephon 22 Automobile B.M.W. und PRAGA Noch einige fabrikneue Wagen, Limousinen, Cabriolets, Sport,.zu bisherigen Preisen amt£ager beim Vertreter: FR. 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