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E_1939_Zeitung_Nr.081

E_1939_Zeitung_Nr.081

BERN» Dienstag, 7. November 1939 Nummer 20 Cts. 35. Jahrgang — No 81 ERSTE SCHWEIZERISCHE AUTOMOBIL-ZEITUNG Zentralblatt für die schweizerischen Automobil- und Verkehrsinteressen ABONNEMENTS-PREISE: Aasgabe A (ohne Versicherung) halbjährlich Fr. 5.-, jährlich Fr. tO.- Ausland mit Portozuschlag, wenn nicht postamtlic* abonniert Ausgabe B (mit gew. Unfallversich.) vierteljährlicn Fr. 7.50 Ausgabe C (mit Insassenversicherung) vierteljährlich Fr. 7.75 Erscheint jeden Dienstag REDAKTION n. ADMINISTRATION: Breltcnrainstr. 97, Bern Telephon 28.222- Postcheck III414 -Telegramm-Adresse: Autorevue, Bern Geseh5ft»teIIe Zürich: Lfiwenstrasse 51, Telephon 39.743 INSERTIONS-PREIS Di* achtgespaltene 2 mm hohe Grundzeile oder deren Raum 45 Rf. Grössere Inserate nach Spezialtartf InMratenschluss 4 Tage vor Erscheinen der Nummer Was Ein Interview der „Automobit-Revue" mit Nationalrat Grimm, dem Chef der Sektion für Kraft und Wärme. Wenn auch im Werweissen um die definitive Treibstoffrationierung nunmehr Ruhe eingekehrt ist und man heute einigermassen klar sieht, nach welcher Richtung hin sich die behördlichen Anordnungen in diesem Gebiet bewegen werden, so bleibt doch nach allem, was darüber bis zur Stunde an die Oeffentlichkeit drang (und worüber wir unsere Leser auch getreulich informiert haben) noch eine ganze Reihe von Fragen übrig, die, sei es unmittelbar oder auch bloss mittelbar, in die Interessensphäre des Motorfahrzeugbesitzers eingreifen. Um ihm darauf eine Antwort — und zwar eine authentische Antwort — erteilen zu können, haben wir an der mass'gebenden Stelle selbst, nämlich bei Herrn Nationalrat Grimm, dem Ghef der Sektion für Kraft und Wärme, angeklopft. Und nicht umsonst, obwohl der vielbeschäftigte Parlamentarier und Regierungsrat seine Zeit nicht nach Stunden, sondern nach Minuten einteilen muss. « Besteht Aussicht auf eine Lockerung der Benzinrationierung in kommender Zeit?> — lautete unsere erste Frage. — « Daa hängt von der Entwicklung -der Einfuhr ab. W T as wir jetzt an Mehrimporten hereinbringen, muss für die Bildung von Reserven verwendet werden. Die Situation in der Zufuhr hat sich tatsächlich etwas gebessert, namentlich in der zweiten Oktoberhälfte, doch reicht sie bei weitem nicht an die Importe normaler Zeiten heran. Für das Frühjahr fassen wir eine etwas largere Brennstoffzuteilung ins Auge, aber ob sie wird eintreten können, darüber bestimmen nicht wir, sondern die* künftige Gestaltung der Versorgungslage. > « Stimmt es, dass die endgültige Rationierung, wie verlautet, jeweilen für zwei Monate gilt?> — «Die erste Periode erstreckt sich auf 1 Vi Monate, d. h. bis Ende Dezember. Was nachher geschieht, richtet sich nach dem Stand der Dinge, wobei in Kriegszeiten ständig mit Schwankungen oder plötzlichen Störungen der Einfuhr gerechnet werden muss. > < Können bei der Bewilligung von Benzinrationen auch jetzt noch Nachzügler Berücksichtigung finden, die ihre Fragebogen bisher nicht eingesandt haben? » — « Ausnahmsweise wohl und selbstverständlich hei der Anschaffung neuer Wagen. Die Erledigung der Gesuche aber wird stets einige Tage beanspruchen. > < Ist mit der Eventualität zu rechnen, dass die Brennstoffzuteilung an die Fahrzeuge der Kategorie D einmal sistiert werden könnte?» — «Dazu werden wir uns nur im äusserslen Notfall entschliessen. Solange es uns gelingt, Industrie und Gewerbe, also lebenswichtige Betriebe, halbwegs mit Treibstoff zu versorgen — man vergesse nicht, dass das Benzin auch für andere Zwecke als für den Motorenbetrieb benützt wird — solange ist von einer Ausschaltung der Kategorie D keine Rede. Auch sie bringt Arbeit und Verdienst und hilft mit, die allgemeine Wirtschaft in Gang zu halten. Im übrigen trachten wir, wie gesagt, durch vorsichtige Rationierung während des Winters danach, Vorräte zu schaffen, um dann im Frühjahr, sofern ea die Einfuhr erlaubt, die zugeteilten Mengen etwas freigebiger bemessen zu können. » — « Besitzen wir jetzt eine genügende Anzahl von Zisternenwagen für den Transport von den Eingangshafen her? > — < Es ist in dieser Beziehung einen beträchtlichen Schritt vorwärtsgegangen, so dass uns nach und nach insgesamt gegen 1000 solcher Wagen zur Verfügung stehen. Dazu haben wir ein Abkommen mit der Armee getroffen, wodurch deren Kessel — und Tankwagen freigemacht werden. Die Vorbedingung dazu bildete jene neue Ordnung, wonach Militärpersonen ihren Treibstoff an privaten Tanksäulen zu beziehen haben. Damit erreichen wir eine Verbesserung der Verteilung und Lagerung; zahlreiche Fahrten von Armeezisternenwagen, die sich vorher nicht umgehen Hessen, fallen bei diesem System dahin, so dass wir nebenbei noch Kraftstoff sparen. » — « Entsprang die Initiative zu dieser Neuerung den Behörden selbst. » — « Ja, der Gedanke dazu ging vom Kriegstrans>portamt, an dessen Spitze Herr Matter steht, und von der Sektion für Kraft und Wärme aus. > « Wenn die Importe während der Wintermonate soweit als möglich zur Vermehrung der Vorräte dienen sollen^ ist dann ausreichend Lagerraum dafür vorhanden? > — c Neue, ausserordentliche Lager befinden WO! iterf Sf«h im Bau. Die Reserven sind sowohl für die Armee, wie für den Zivilbedarf bestimmt, denn die Sektion für Kraft und Wärme versorgt ja beide. > — « Eine weitere Erhöhung des Benzinpreises steht doch derzeit nicht zu gewärtigen? > — « Nein, heute nicht. Die Frage würde erst unter der Voraussetzung akut, dass die Versicherungen, Frachttosten usw. neuerdings steigen. Intern liegt meines Erachtens gegenwärtig kein Anlass vor, eine solche Massnahme ins Auge zu fassen. Im übrigen entscheidet über die Benzinpreise die Preiskontrollstelle. « Wie stellen Sie sich zu dem in der öffentlichen Diskussion aufgetauchten Vorschlag, die Bedenken und Einwände der Kantone gegen eine eidgenössische Benzinsteuer dadurch zu zerstreuen, dass die Kantone die Rationierungskarten verkaufen und pro Liter Benzin einen bestimmten Betrag erheben würden, dessen Höhe nach einer gleitenden Skala gestaffelt werden könnte, je nach der Benzin- Bezugsberechtigung des einzelnen Fahrzeugbesitzers? > — « Die Idee mag gut gemeint sein, aber ihr Befürworter übersieht, dass jede eidgenössische Benzinsteuer sich aus zwei Elementen zusammensetzen muss: Aus dem Benzinzuschlag und dem Gewichtszuschlag. t um diesen letzteren kommen wir nicht herum, 'weil' ja gerade die Schwerie'wichte die Strasse am stärksten abnützen. Dieses Moment aber ist in dem Vorschlag nicht berücksichtigt, er lässt deshalb eine der Grundlagen vermissen, an die sich seine Durchführbarkeit knüpft, eben die Kombination nach Gewichtsklassen. Davon abgesehen scheint man sich auch kein richtiges Bild von der Höhe der Zuschläge zu machen, die erforderlich wären, um die bisherigen kantonalen Verkehrssteuern auszugleichen. Meines Erachtens sebt die Lösung dieses Problems einen stabilisierten Zustand im Strassenverkehr voraus, und der wird sich nicht einstellen, solange wir zur Rationierung gezwungen sind. Den Kantonen eröffnet sich unter den gegenwärtigen Verhältnissen nur ein Weg, und der heisst: Vereinfachung im Strassenbau. Die schweizerische Qualitätsproduktion hat sich auch auf ihn übertragen. Heute indessen müssen wir versuchen, uns auf einfachere Mittel einzurichten. Wir werden z. B. beim Bau der Sustenstrasse auf der Bernerseite durch eine Reihe von Aenderungen am ursprünglichen Projekt bis jetzt bereits ungefähr eine Million einsparen können. ergebnisses ausgerichtet. Im übrigen sind ja die wird der Benzinzollviertel auf Grund des Vorjahre»- Man muss eich eben nach der Deoke strecken, vollen Steuern bis Ende September eingegangen. auch im Strassenbau. Und dass das möglich ist, Schliesslich noch eine Angelegenheit, die Sie dafür bietet unser Versuch mit dem Leichtbelag und Ihre Leser interessieren dürfte: Die Geleise der auf der Grimselsfrasse einen Fingerzeig. Das Experiment ist, soweit es sich bis jetzt beurteilen laken herausgerissen, noch diesen Winter. Eine Thunerseebahn werden von Beatenbucht bis Inter- läest, ausgezeichnet gelungen, so dass wir beabsichtigen, nunmehr auch im Unterland eine ähn- einem Kostenaufwand von rund 800.000 Franken — Vorlage an den Grossen Rat — sie rechnet mit liche Versuchsstrecke zu errichten. » befindet sich gegenwärtig in Vorbereitung. » «Wird auch der Kanton Bern angesichts des « Tritt an Stelle der Tramlinie in diesem Fall Rückgangs der Autosteuer-Erträgnisse und des Benzinzallviertels im nächsten Jahr Abstriche an ein Autobus? » seinem Strassenbauprogramm vornehmen müssen? » ist eine Verstärkung des Schiffsverkehrs und ein. — < Was wir einstweilen vorgesehen haben, da» — « Klar. Wir haben zwar noch den ausserordentlichen Strassenbaukredit von 3,5 Millionen, allerdings die Anschaffung eigener Wagen nicht bescheidener Autoverkehr. Für den letzteren ist woraus wir schöpfen können. Das erlaubt uns, wenigstens die dringendsten Aufgaben zu lösen. So- durch einen privaten Transport-Unternehmer be- vorgesehen, vielmehr beabsichtigen wir, die Linie dann — und das ist in diesem Fall ein Vorteil — treiben zu lassen.» Der Vorschlag Vallotton für Einführung einer eidgenössischen Brennstoffeteuer an Stelle der bisherigen kantonalen Verkehrssteuern hat nicht nur die Freunde, sondern auch die Gegner dieses neuen Besteuerungsmc-dus wachgerufen. Letztere rekrutieren sich nicht nur aus den Kantonen, die aus förderalistischen Erwägungen einer eidgenössischen Brennstoffsteuer opponieren, sondern sie sind auch unter den Automobilisten und Motorradfahrern selbst zu finden. Last- und Lieferungswagenbesitzer, Handelsreisende und alle jene Berufstätigen, die ihre ^Fahrzeuge das Jahr hindurch viel gebrauchen, lehnen eine eidgenössische Benzinsteuer ah, weil sie daraus eine allzu starke finanzielle Belastung befürchten- Einen wichtigen Faktor bildet aber auch die Verteilung der Steuer auf die Kantone, was gerade heute, wo die Schilderrückgaben in den einzelnen Kantonen stark voneinander abweicht, eine harte Nuss zu knacken geben würde. Aus diesen Erwägungen heraus bleibt angesichts der Dringlichkeit des Problems kein anderer Weg, als dass die kantonalen Verkehrsligen und die Sektionen der grossen nationalen Verkehrsinteressentenverbände danach trachten müssen, eine Erleichterung der fixen Lasten der Motorfahrzeughaltung durch Senkung der Venkehrssteuern auf kantonalem Boden von Anfang 1940 herbeizuführen, wenn man verhüten will, dass auf den 1. Januar des kommenden Jahres weitere Fahrzeuge aus dem Verkehr genommen werden. In jenen Kantonen, wo die Verkehrssteueransätze in Verordnungen und Regierungsratsbe- Aufhebung des Sonntagsfahrverbotes auf den 15. November 1939 Nach einer Mitteilung der Bundeskanzlei hat der Bundesrat in seiner Sitzung vom 3. November 1939 den Bundesratsbeschluss über die Einschränkung des Motorfahrzeugverkehrs an Sonn- und Feiertagen auf den 15. November, d. h. auf das Datum des Inkrafttretens der definitiven Benzinrationierung aufgehoben. Schafft Steuererleichterungen! Sofortige Anpassung tut not. gen die Behörden dem Umstand Rechnung, dass auch am Sonntag gefahren wird; deshalb können sie auch die Verantwortung übernehmen. Von ihrem Recht der Bewilligung zusätzlicher Mengen machen die Kantone heute ausgiebig Gebrauch. Und sie würden auch bei der sofortigen Wiederfreigabe des Sonntagsverkehrs darauf nicht verzichten. Die Folge aber ( wäre eine Steigerung des Verbrauchs über jene Grenzen hinaus, welche uns heute die Vorsicht gebietet. Die strenge Einschränkung der Sonntagsfahrten kommt daher dem wirtschaftlich notwendigen Verkehr zustatten unsere Produktion zieht daraus unmittelbaren Nutzen, währenddem die an sich unbestreitbare Wirtschaftsbelebung, welche der sonntägliche Ausflugsverkehr mit sich bringt, immerhin nur indirekter Natur ist und hinter den Bedürfnissen von Industrie und Gewerbe zurückzutreten hat. Was das Autogewerbe anbetrifft, so wird es für den Ausfall des Sonntagsverkehrs durch die Zuweisung von Armeereparaturaufträgen an private Unternehmen einerseits und durch die Tatsache anderseits entschädigt, dass das Militär nunmehr seinen Treibstoffbedarf an den privaten Tankstellen deckt und dabei an Stelle dea Zisternenpreises den normalen Säulenpreis bezahlt. Mit Rücksicht auf dieses doppelte Entgegenkommen soll denn auch die Konferenz, von der wir an anderer Stelle dieser Nummer berichten, von der Formulierung eines Wunsches nach unverzüglicher Beseitigung des Sonntagsfahrverbotes Umgang genommen haben. Schliesslich sucht man die Benachteiligung, welche mobilisierten Motorfahrzeugbesitzern daraus erwächst, dass sie ihr Fahrzeug am Sonntag zur Erledigung ihrer privaten Geschäfte nicht benützen können, zu mildern, indem man ihnen die Möglichkeit gewährt, sich schon am Samstag abend in den Urlaub zu begeben und den Dienst bei ihrer Truppe erst am Montag früh wieder aufzunehmen. Im übrigen stellen sie nur einen bescheidenen Teil der Mobilisierten dar. WARUM NICHT FRÜHER ? Ueber die Gründe, welche die Behörden dazu geführt haben, das Sonntagsfahrverbot erst am 15. November aufzuheben, erfahren wir aus zuständiger Quelle • Man muss bei der Beurteilung dieser Frage vom Gedanken ausgehen, dass das Sonntagsfahrverbot bei der Zuteilung gleicher Rationen den Verbrauch erheblich einzuschränken geeignet ist, weil jene, die mehr zu ihrem Vergnügen fahren, auf diese Weise nicht ihre ganze Ration aufbrauchen. Tatsächlich ist denn auch der Beschluss in einem Zeitpunkt gefasst worden, da Anlass zur Beunruhigung über die Weiterentwicklung unserer Zufuhrmöglichkeiten vorlag. Indessen bestand schon damals die feste Absicht, diese Massnahme aufzuheben, sobald es die Umstände erlauben. Heute gestattet eine Aufhellung des Horizontes, diesen Schritt ins Auge zu fassen, doch kann man ihn nicht mitten während der Dauer einer Rationierungsperiode unternehmen, weil das Sonntagsfahrverbot mit einen Bestandteil der Rationierung bildet und aus dessen System nicht für sich allein herausgelöst werden kann, ohne die Fundamente der bisherigen Zuteilung ins Wanken zu bringen. Gewiss haben sich die Aussichten unserer Benzinversorgung gebessert, aber in Kriegszeiten muss man damit rechnen, dass sich die Situation von einem Tag auf den andern wieder verschlimmert. Was aber würden die Motorfahrzeugbesitzer dazu sagen, wenn man ihnen morgen eröffnen müsste, ihre Karten hätten infolge plötzlichen Unterbruehs der Treibstoffimporte die Gültigkeit verloren? Bei der definitiven Rationierung dagegen traschlüssen niedergelegt sind, lässt sich eine Steuersenkung ohne grosse, formelle Schwierigkeiten durchführen. Anders dort, wo die Steuern im Gesetz verankert sind und eine Aenderung durch Volksabstimmung durchführbar ist; auf dem langen, zeitraubenden Weg via Regierungsrat, Parlament und Volksabstimmung eine neue, detaillierte Steuerskala auf Jahresende durchzupeitschen, erscheint als ein Ding der Unmöglichkeit, ganz abgesehen davon, dsuss es heute schwer hält, sich darüber Rechenschaft zu geben, wie sich die Lage hinsichtlich Benzinrationierung, Verkehrsbeschränkungen etc., im nächsten Jahre gestaltet. Diesen Verhältnissen aber wird sich die verlangte Steuersenkung anpassen müssen. Trotzdem: eine Lösung lässt sich auch hier finden. Dadurch nämlich, dass eine Gesetzesvorlage, die sehr wohl bis Ende Jahr unter Dach gebracht werden kann, dem Regierungsrat generell die Kompetenz delegiert, die Verkehrssteueransätze durch eine Senkung der Benzinrationierung und Brennstoffverteuerung anzupassen. Dabei würde es sich um eine ausserordent- Hche Kompetenz-Massnahme für die Dauer der gegenwärtigen Ausnahmezustände handeln. Welcher Maßstab soll nun aber bei der Senkung der Verkehrssteuern angelegt werden? Das ab 15. November in Kraft tretende, neue Benzinrationierungssystem sieht vier Hauptkategorien von Bezugsberechtigten vor, je nachdem es sich um mehr oder weniger lebenswichtige Betriebe oder Berufe handelt. Dabei kommen die Kategorien A und B verhältnismässig ziemlich günstig weg, während sich die den Kategorien G und D zugeteilten Fahrzeughalter einen ziemlich kräftigen cBenzlnabstrich» gefallen lassen müssen. Gerade diese Unterteilung in die Tier Kategorien A bis D dürfte wohl die Richtschnur für die Senkung der Verkehrssteuern abgeben, indem man die Steuer je nach Kategorie prozentual reduziert. Liegt einmal die definitive Litertabelle für die Benzinzuteilung ab 15. November vor, so sollte es an Hand der Kilometerleistungen, die mit den erhältlichen Benzinmengen noch möglich sind, ohne Schwierigkeiten gelingen, einen entsprechenden Schlüssel für die Steuerreduktionen pro 1940 aufzustellen. V Eine Aktion im Kanton Bern. Konnten wir in der letzten N'ummer von einem Vorstoss der Zürcher Strassenverkehrsliga in der Richtung auf eine Anpassung der Verkehrssteuern an die eingeschränkte Benützungsmöglichkeit der Fahrzeuge berichten, so hat nun letzter Tage auch In dieser Nummer Vermehrte Teerverwendung Im Schweiz. Strassenbau. Verbesserung des Benzins durch Bleitetraäthyl-Zusatz. Frankreichs automobilistisches Leben im Krieg. Fahrzeug-Dieselmotor raucht. Beilage: