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E_1939_Zeitung_Nr.085

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IV der FIuss war jetzt

IV der FIuss war jetzt niedrig, und wir fuhren an eine Stelle, wo es, wenn das Wasser hoch ging, ganz unmöglich war zu fahren. Aber obwohl wir die Insel erreicht hatten und nur wenige Ellen von der Stelle entfernt waren, von wo aus ein Blick das ganze Rätsel lösen sollte, so glaube ich doch, dass niemand sehen kann, wohin die grosse Wassermasse geht. Sie schien sich in der Erde zu verlieren, da die gegenüberliegende Seite des Spaltes, in der sie verschwand, nur 80 Fuss entfernt war. Wenigstens könnte ich es mir nicht erklären, bis ich voll Scheu bis an den äussersten Rand kroch und in einen grossen Spalt schaute, der von einem Ufer des Sambesi bis zum andern reichte. Da sah ich, dass der Strom etwa 1000 Ellen breit war, 100 Fuss tief hinunterstürzte und dann plötzlich in einem Räume von 15—20 Ellen eingeengt wurde. Die Fälle sind nichts weiter als ein Riss in den harten Basaltfelsen vom rechten nach dem linken Ufer des Sambesi, der sich am linken Ufer noch etwa 30 bis 40 Meilen weit fortsetzt. Wenn man rechts von der Insel in den Spalt hinunterblickt, sieht man nichts als eine dichte weisse Wolke, auf der sich, als wir dort waren, zwei glänzende Regenbogen zeigten. Aus dieser Wolke erhob sich eine grosse Dunstsäule 200—300 Fuss hoch, die dicker wurde, die Farbe von dunklem Rauch annahm und in einem dichten Regen herunterfiel, der uns bald bis auf die Haut durchnässte. Links von der Insel sieht man das Wasser auf dem Baden, eine weisse Masse, die nach der Verlängerung des Spaltes zu ihren Weg nimmt. Der Rand an der Seite, über den das Wasser hinunterstürzt, ist 2—3 Fuss ausgewaschen. Das Ganze ist noch ungefähr in demselben Zustand wie zur Zeit seiner Bildung. Links von der Insel kann man gut ru \&ö\ «Morgen vor einem Jahr haben wir uns geheiratet. Sollen wir uns nicht ein paar Freunde einladen, damit wir uns ein bisschen unterhalten?». Die Geige ! denkt er. Zu was ist sie noch nütze ? Ich hätte sie in Zürich verkaufen können, aber damals hatte ich noch andere Pläne. Wenn ich sie jetzt, verkaufe ? Er besinnt sich nicht lange, sondern geht zur Post und telephoniert nach Zürich. — Ja, für diese Geige hat man immer Interesse; er soll sie nur senden. Auch den selben Preis will man noch zahlen. Es ist ein kleines Vermögen und wird ausreichen, bis das Haus fertig ist. Da sendet er die Geige ab... Es ist Abend geworden. Die Sonne ist hinter den Bergen verschwunden, in den Haselnußstauden am Wege treiben die Siebenschläfer ihr Wesen. Sie schreien, wie ein verängstigter Vogel schreit, huschen hier hin und da hin. Der Mann bleibt stehen und schaut ihnen zu. Es ist ihm zumute, als kehre er von einer langen Wanderfahrt nach Hause zurück. Wie er so steht und schaut, dringt ein anderer Ton an seine Ohren. Schreit da nicht ein Kind ? So rasch ihn seine Füsse tragen rennt der Sepp durch den Garten, stösst die Tür auf und steht mit zwei Schritten mitten in der Stube ! » < Lisbeth ! » Bleich liegt die junge Frau in den Kissen, aber sie lächelt doch, ein stilles, glückhaftes Lächeln. In der Ecke steht die Mutter und hält ein zappelndes Etwas in den Armen. « Lisbeth ! » sagt der Mann ganz leise und kniet vor dem Bett der jungen Mutter ... Da stand der Wald. Er war stolz und unbesiegt. Die Feuchtigkeit des Frühlings, die Hitze des Sommers, die Stürme des Herbstes und der Frost des Winters konnten ihm nichts anhaben und selbst der grosse Brand konnte ihn nicht vernichten. Dann aber kam der Mensch und besiegte den Wald. Er fällte die Bäume, brach die Erde um, pflanzte einen Garten und baute eine Hütte. Er ist ruhig geworden, der Mann. Er lebt nahe der Erde und gibt sich zufrieden mit dem, was sie ihm gibt. Hin und wieder pfeift er ein kleines Lied vor sich hin, dann und wann singt er laut. Wenn er singt, so fällt meist seine Frau e*n und mischt ihre Stimme mit der seinen. Die Bauern auf den Feldern heben dann die Köpfe und nicken sich zu : «Ja, ja; die Siedler! Sie sind glückliche Menschen ! Sie haben harte Arbeit geleistet und vieles entbehrt, aber die Erde lohnt ihren Fleiss und gibt ihnen hundertfältig, was sie ihr anvertrauten ! » Die Frau muss jetzt bei der Hütte bleiben sehen, wie die Wassermasse, die eine der Duhstsäulen entsendet, ganz hell aus dem Felsen sprudelt und in einem dicken, ununterbrochenen Strahl, schneeweisser Wolle ähnlich, bis auf den Boden hinunterläuft. Als er sozusagen in Stücke sprang, die alle derselben Richtung folgten, gingen von jedem Schaumstrahlen aus, wie Stahl, in Sauerstoff gehüllt, Funken sprüht. Die schneeweisse Fläche sah wie Myriaden kleiner Kometen aus, die sich nach derselben Richtung bewegten und von denen jeder Schaumstrahlen hinter sich zurückliess. An drei Stellen nahe an diesen Wasserfällen, darunter auch auf der Insel in der Mitte des Stromes, richteten drei Batokahäuptlinge Gebete und Opfer an ihre Götter. Sie beteten mitten im Tosen des Wasserfalles, im Angesicht des glänzenden Regenbogens in den Wolken. Sie müssen mit Ehrfurcht auf die Szene blicken. Furcht mag sie zur Wahl dieses Ortes bestimmt „haben. Der Fluss selbst ist geheimnisvoll für sie. Die Schiffer singen : « Leearrrbye (eingeborner Name für den Sambesi), niemand weiss, woher er kommt und wohin er geht. » Das Farbenspiel des doppelten Regenbogens in den Wolken, das sie sonst nur am Himmel bemerkten, mag sie auf den Gedanken gebracht haben, dass dies die Wohnung der Gottheit sei. Einige Makololo, die mit mir kamen, betrachteten diese Erscheinung mit gleicher Ehrfurcht. Den Regenbogen am Himmel nennen sie den Götterstab. Ich sah die Fälle bei niedrigem Wasserstand und die Dunstsäulen in einer Entfernung von 5—6 Meilen. Bei hohem Wasserstand soll man die Säulen 10 Meilen weit sehen, und man hört das Tosen bis über Kalai hinaus, das etwa ebenso weit entfernt ist. » Ein sicherer Zeuge. Kreuzbergs haben die Absicht, wegen dauernder Uneinigkeit ihrer Ehe sich zu trennen. Der Richter verhört einen Zeugen: «Sie können also bekunden, dass Herr und Frau Kreutzberg in Unfrieden leben?» «Ja, durchaus!» «Wissen Sie ungefähr, wann die Uneinigkeit anfing?» «Am 7. Oktober 1932!» «Können Sie sich denn auf etwas Besonderes besinnen, da Sie das Datum so genau behalten haben?» «Ich war doch auch zur Hochzeit eingeladen!» und auf das Kind achten. Wenn der Mann zum Essen kommt, so weiss sie ihm allerlei zu berichten. Es sind keine grossen Dinge, die sie ihm erzählt, aber er horcht ihr doch mit glänzenden Augen zu. Ist die Lisbeth nicht eine reizende Frau, wenn sie so dasitzt und berichtet wie der kleine Alois seine Beine bewegt oder ein Fäustchen macht ? Auch Alois Fürst kommt immer wieder, um nach seinem Patenkinde zu sehen. Er scherzt dann mit der Frau und spricht mit dem Manne über seine Arbeit. «Sie kommen mit dem Hause gut vorwärts ! » sagt er. Der Sepp nickt: «Ja, der Kleine soll nächstes Jahr in einem richtigen Hause wohnen. » « Nun, Sie können sich jetzt rühren. Es war ein guter Gedanke, die Geige zu verkaufen. » « Ja, das war es ! Hier war sie nichts mehr nütze.» « Mit ihr haben Sie auch die Vergangenheit abgestreift. Wir alle haben eine Vergangenheit, die an uns hängt wie eine Kette. Nicht alle haben den Mut, Schluss damit zu machen ! » So spricht Fürst, und es klingt hoffnungslos, wie er die Worte sagt. «Für mich gehörte kein Mut dazu, denn ich hatte die Zukunft für mich», antwortet der Sepp einfach. « Natürlich hatten Sie das ! Aber auch die alte Frau in Zürich hat unter die Vergangenheit einen Strich gemacht. Ja, auch ihr ist es gelungen», spinnt Fürst den Faden weiter. « Ja, jetzt ist sie unsere Mutter ! » Fürst verabschiedet sich und geht. Er geht müde durch den Garten hinab und in das Dorf, um bei einem Glase Nostrano seinen Kummer zu vergessen. « Er tut mir leid ! » sagt Lisbeth mit einem Seufzer. « Er hat alles und ist doch nicht glücklich ! » « Er ist ein müder Mensch ! » antwortet der Sepp. In der Hütte schreit der kleine Alois. « Was er für. eine kräftige Stimme hat! » freut sich die Frau und vergisst über dem jungen das ajte Leben. Da nimmt der Sepp ihren Kopf zwischen seine Hände, schaut ihr tief in die Augen und sagt leise : « Du, Lisbeth ! » « Sepp ! » antwortet die Frau. Sie sind glücklich, d'e beiden Menschen... Ende. AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 5. DEZEMBER 1939 N°85 C-lw* HlUdLA Wegweiser-Rätsel. (deren Zahlen natürlich die Kilometerentfemung in In welchen sechs verschiedenen europäischen der Luftlinie angeben)? Die Anfangsbuchstaben der Städten stehen diese merkwürdigen Wegweiser sechs Städte nennen wieder eine Stadt in der Schweiz. Die richtige Lösung zählt 5 Punkte. Auflösung zum kombinierten Kreuzwort-Band-Rätsel 996. Waagrecht: 1. Razzia. 3. Busse. 8. Kai. 9. Leistung. 12. Ständchen. 13. Awaren. 15. Ide. 16. Wiedersehn. 19. Strebe. 22. Esau. 24. Pardon. 25. Nicht. 28. Fair. 30. Erz. 31. Betraut. 32. Altai. 34. Emire. 35. Passe. 37. Alpini. 39. Ster. 40 NE. 41. Age. 44. Benutzer. 49. Titane. 50. Ligas. 54. Elefant. 55. Susa. 57. Postillon. Senkrecht: 2. Zierde. 3. Bitte. 4. USA. 5. Stein. 6. Sund. 7. Ende. 10. Gawan. 11. See. 14. Wir. 17. Abort. 18. Benzin. 19. Spital. 20. Tarasp. 21. Ede. 22. Etui. 23. Ufa. 26. Ire. 27. Cham. 29. Alpa. 33. Isis. 36. ent. 38. Jen. 41. Abtei. 42. Geil. 43. Ente. 45. u. a. f. 46. Ena. 47. ten. 48. Riss. 51. Gut. 52. Asir. 53. Salm. 56. So. Sprich nicht so viel von der Liebe! Unter den Frauen, die zu viel von der Liebe sprechen, findet man leider auch den grössten Prozentsatz der unglücklichen Frauen. Das erklärt sich sehr einfach. Wenn eine Frau sich mit ihrem Gatten unterhält oder mit dem Bräutigam spricht und jeden Tag 40mal fragt: «Liebst du mich auch — Fritz?» oder, aber nur gelegentlich, die Frage in der Form variiert, dass sie sagt: «Wie sehr liebst du mich, Fritz?>, dann kann sie gewiss sein, dass sehr schnell irgendwie und irgendwo die Zuneigung des Mannes dahinschmilzt. Noch schlimmer aber ist es, wenn eine Frau es nicht unterlassen kann, bei jeder Gelegenheit entsetzt auszurufen: «Ich glaube, du liebsT mich nicht mehr!» Das sind ohne Zweifel Wege, um einem Mann recht bald den Gedanken zu geben, es Worbenbad RätseUEcke Vin du Vully welss, herrlieb schäumend, I. Auswahl 1938, die Flasche (Glas inbegriffen) zu Fr. 1.40. franko Abfahrtstation. Reklamekistchen, 12Flaschen Fr. 20.-, franko, Verpackung inbegriffen. E. Derron & Fifa, pronri«. Mttier-Vully. Tel. 4.51 Jeder zahlungsfähigen Person sende ich zur Auswahl alle beliebigen Briefmarken nach Katalogen Yvert oder Zumstein. Weitgehende Rabatte. Ich kaufe auch Serien oder Kollektionen aller Länder. Schreiben Sie an Postfach 159, Stand. Genf. Strassenbenützer ich bitte dich so schön, passe doch gut auf, nicht, dass wir im Spital uns wiedersehn. Richtige Lösungen des kombinierten Kxeuzwort- Bandiätsels. 5 Punkte. A. Bachofen, Glarus; E.Benz jun., Goldach; Max Bertschmann, Basel; H. Boiler, Winterthur; Frl. Margrit Bossert, Lenzburg; C. Burgener, Rorschach; Frl. Margrit Epple, St. Gallen; Frau C. Fravi, Rapperswil; Frau Dr. Gräflin, Walzenhausen; K. Keusen, Biel; G. Laepple, Basel; Josef Leimer, Bettlach; Frau E. Lienhard, Töss; Frau E. Markoff, Buchs; Frau Marti, Ölten; Frl. M. Ruf, Winterthur; Guido Schmezer, Thun; Frau E. Steinbömer, Schaan; Frl. E. Winteler, Glarus. wäre vielleicht besser gewesen, diese Frau nicht zu heiraten, oder sich mit ihr nicht so nahe einzulassen. Statt dieser lächerlichen Frage und Beschwörungen und Zweifel ist es bedeutend empfehlenswerter, den Mann mit einem fröhlichen Lächeln und im günstigen Falle noch mit einem Kuss zu empfangen. Als Ehefrau tut man besser daran, ihm eine anständige Mahlzeit auf den Tisch zu stellen, als von der Liebe zu sprechen. Handelt man so, erörtert man erst gar nicht das Problem der Liebe oder der Liebeszweifel, dann fängt er davon an und drückt wenigstens seine Zufriedenheit darüber aus, dass er dich geheiratet hat. Auf alle Fälle ist es durch die Praxis erwiesen, dass die Liebe am schnellsten stirbt, wenn man zu viel darüber spricht. T.C.S. Gutbürgerliches Haus, direkt an der Strasse Lyss-Biel. Vorzügl. Küche und Keller. Stets Forellen. Rheumabäder. Autogarage, Hotel - ReSt. Worbenbatj Benzin. Tel. 84.255. W. Iff-Häusermann. 10er Packung Fr. 4.50 - 4er Packung Fr. 2.— . Qratls-Prospekt diskret durch EROVAQ A.O. Zürich 25, Bachtobelstrasse 59. Lesen Sie die aufklärende Broschüre von Dr. R. Engler. Zu beziehen gegen Einsendung von Fr.1.20 in Briefmarken oder auf Postscheck VIH/1819 EROVAQ A. Q. Wegweiser-Rätsel Einsendetermin: 12. Dezember 1939 Wenn Bern, dann Casino Briefmarken für Sammler Erhältlich in allen Apotheken Zürich Empfehlenswerte Unterhaltungsstätten Stadttheater Abends 8 Uhr, Sonntag nachmittags 3 Uhr. Theaterkasse Tel. 2 69 22 und 4 67 00, 10—12.30 und 15.30—19 Uhr. Kuoni Tel. 3 36 13, 8—18.30 Uhr. Mi. abend G. Dez. Ein Walzertraum (A-Ab. 7). fln ahenil 7 l\?.r Volksvorstellung: Die Hochzeit des Figaro. Fr abend 8 DeZ Macbeth, Oper (A-Ab. 7). von G. Verdi Sä nachm 9 DeZ Kindermärchen-Premiere: Tischlein deck dich, Eselein streck dich, Knüppel aus dem Sack. Sa ahenil 9 ftP7 Ein Walzertraum, Operette von Oskar Straus. SO. nachm. 10. Dez. u^ Uhr: Carmen, Oper von Georges Bizet. SO. abend 10. Dez. Die Försterchristi, Operette von Georg Jarno. Militär in Uniform bezahlt auf allen Plätzen die Hälfte. Schauspielhaus Abends f* üh /- s ° n , n - r tag nachm. 3% Uhr. Abendkasse ab 18 Uhr (21111) Mi. abend 6. Dez. Das grosse Welttheater. Do. abend 7. Dez. MJP ^"I? 1 ein "' Ka TJ J np l für wood. die Freiheit, von R. E. Sher- Fr. abend 8. Dez. Das grosse Welttheater. Sa abend 9 Dez P rern 'ere: Viel Lärm um nichts, Lustspiel von "W Shakespeare. So. nachm. 10. Dez. 15 Uhr: D " Rlchte . r v °" Zala " mea, v. Calderon de la Barca. SO. abend 10. Dez. Stiftsdamen. Militär auf allen Plätzen halbe Preise.

N° 85 — DIENSTAG, 5. DEZEMBER 1939 AUTOMOBIL-REVUE sjki-JiaiidsckiifLe (gehäkelt) Material:50g weisse, vierfache Wolle, und 50 g ebensolche dunkelblaue Wolle. Ausserdem ein mittleres Stahlhäkchen. Der Handschuh wird in Weiss und Dunkelblau mit festen Maschen gehäkelt. Man beginnt mit der inneren Handfläche von A bis B mit einer 20 cm langen Luftmaschenkette und häkelt in festen Maschen auf- und abgehend. Hat man die 2% cm Breite, so häkelt man von A hinauf zu C und schlägt für den Ringfinger eine neue Luftmaschenkette von der nötigen Länge an. Man häkelt weiter zurück zu A und wieder hinauf in die Fingerspitze des Ringfingers die Breite desselben. Es folgt wieder der neue Anschlag für den Mittelfinger, nachdem man von A hinauf zu C gehäkelt hat, usw. amen Fett als Nahrung, der Hals benötigt Streichmassage, Straffung und Kräftigung, sonst wird er leicht faltig und unschön. Auch wenn Sie Ihr Gesicht pudern und schminken, vergessen Sie nicht, den Hals in gleicher Weise mirzubehandeln. — Neigen Sie aber zu einem faltigen oder speckigen Nacken, so dürfen Sie mit der Seitenfläche der Hand eine Hackmassage anwenden, auch kneten können Sie den Hals, um das Fett wegzubekommen. Durch Dreh- und Rollübungen müssen Sie ausserdem den Hals dann stets beweglich zu erhalten suchen. Weitere Ratschläge nächstes Mal. — Neue Bücher — Kaiser's Haushalhuigsbuch Jahrgang 1940. Wer die Ordnung liebt, der führt in seinem Haushalte genaue Rechnung über die Einnahmen und Ausgaben. Gerade in diesen schweren Zeiten ist für jede Familie eine klare Orientierung über die Haushaltungskosten überaus wichtig. Für diesen Zweck eignet sich Kaiser's Haushaltungsbuch vortrefflich. Das Buch ist praktisch und übersichtlich eingeteilt und mit wenig Mühe ermöglicht es jedermann, sich ein klares Bild des gesamten Rechnungswesens im Haushalte zu verschaffen. Kaiser's Haushaltungsbuch kostet trotz seiner gediegenen Ausstattung nur Fr. 2.— und enthält keinen störenden Reklameanhang; es ist erhältlich in Buchhandlungen und Papeterien. Nikiaus Bolt, Der Eidgenosse von Cimabella. Drück und Verlag von Friedrich Reinhardt in Basel. Ein packendes Jugendbuch, das auch Erwachsene fesselt und das mitten in die Gegenwart führt. Cimabella ist ein armes Tessiner Bergdorf, du von den Männern zum. grössten Teil verlassen, seinem Untergang entgegenzugehen scheint. Aber in seinen Mauern wächst ein Helfer auf, der nachdenkliche und tapfere Primo: als guter Schweizer will er nach Bern und beim Bundespräsidenten Motta Hilfe holen. Unterwegs trifft er eine Klasse Emmentaler Kinder, die ins Tessin reisen und den Ausreisser in seine Heimat zurückbringen. Ihr Lehrer aber wird für Primo in Bern vorstellig, und die Hilfe aus Bern und dem Emmental bleibt nicht aus. Primos Vater wird die.Rückkehr aus Argentinien ermöglicht, eine Strasse wird gebaut, Heimindustrie und Schafzucht eingefühlt. — Bolt versteht es, einfach und mit grösster Lebendigkeit zu erzählen. Man fühlt, dieser Primo lebt, und diese Geschichte hat sich so und nicht anders zugetragen; gleichzeitig ist das Buch aber auch durchströmt von einer grossen, schönen Liebe zur Heimat. — Ein besonderes Wort der Anerkennung verdienen die prachtvollen, an Ort und Stelle gemalten Zeichnungen von Giovanni Müller. Rudolf Schnetzer, Herz und Heimat. Roman aus Schaffhausens Vergangenheit. Druck und Verlag Friedrich Reinhardt in Basel. In diesem historischen Roman erzählt der bekannte Verfasser knapp und, wuchtig den Kampf der Rheinstadt Schaffhausen gegen den Herzog von Oesterreich und die von ihm abhängige Ritterschaft. Im Mittelpunkt des dramatischen Geschehens stehen der junge Schaffhauser Patrizier Kunrad Fulach und die Tochter des berüchtigten, für,den Herzog von Oesterreich streitenden Haudegens, BUgeri von Heudorf. Die beiden jungen Menschen lieben sich, und ihr stählender und adelnder Kampf gegen alle Schwierigkeiten ist nicht minder heiss als der, den sich das absinkende Rittertum und das aufstrebende Bürgertum liefern. Rudolf Schnetzer versteht es wirklich, uns ein Stück ausgehenden Mittelalters vor Augen zu zaubern. Jm Wienste der Schönheit Kritische Punkte, liebs Leserin, finden sich an verschiedenen Stellen Ihres Gesichtes.'Darum werden Sie bei Ihrer Teintpflege besonders sorgsam darauf achten müssen, Schönheitsfehlern vorzubeugen oder sie wieder auszumerzen. Eine Anzahl gefährdeter Stellen sind auf den beigegebönen Zeichnungen durch kleine Kreise angedeutet. Solche kritischen Partien, in denen sich oft Mängel zeigen, sind z. B. um die Augen und um den Mund, wo leicht Falten und Fältchen entstehen. Aber auch Schönheitsfehler wie Doppelkinn, Nasenröte, lästige Haare, unreiner Teint, Sommersprossen usw. verlangen eine Bekämpfung. Lesen Sie die nachstehende Uebersicht durch, sie enthält nützliche Ratschläge! Altersrunzeln. Müssen Sie die Stirn runzeln? Müssen Sie Ihre Wangen vertrocknen lassen ? Nein, gewiss nicht! Beugen Sie vor durch eine tägliche Stirnmassage und durch regelmässiges Einklopfen von Fett in die zum Runzeligwerden neigenden Gesichtspartien I Blässe lässt sich oft durch eine Steigerung der Blutzirkulation beseitigen, also durch Kompressen, Packungen, Streichmassage. Auch die Beobachtung ärztlicher Vorschriften über Ernährung und Lebensweise (frühes Schlafen, gesunder Sport usw.) ist wichtig. Abgesehen davon kann auch ein diskretes Schminken zur Hebung des guten Aussehens nötig werden. Doppelkinn. Vorbeugen ist besser als Wiederbeseitigenl Darum rate ich Ihnen, unter Tags den Kopf hoch zu tragen und des Nachts möglichst flach zu liegen. Sodann tun Sie gut daran, die zur Erschlaffung neigenden Hautpartien zu stärken. Kleine Uebungen zu diesem Zweck: Kopfrollen und Kopfkreisen, rhythmisches Herausstrecken der Zunge, ein Dutzend mal hintereinander. All das wirkt vorbeugend. Besteht aber bereits ein Doppelkinn, so machen Sie am besten dagegen Klopfund Streichmassagen in der früher angegebenen Art und Weise. Erweiterte Aederchen. Dieses rötliche Strahlennetz auf den Wangen beruht meist auf einer Erschlaffung der Blutgefässe. Merken Sie sich für diesen Fall: keine Kompressen und Wechselwaschungen, keine Gesichtsdampfbäder und Massagen, auch keine Eisabreibungen und Einreibungen mit alkoholischen Gesichtswässern. Erlaubt sind laue Waschungen (eventuell mit Milch) sowie zarte Einreibungen von Nähr-Creme. Fettfluss. Uebermässige Fettabsonderung der Haut erfordert tägliche Waschungen des Teints mit Wasser und Seife. Ausserdem wird unter Tags Lebensweisheiten. «Also, merkt euch, Kinder», sagte die Lehrerin, «was der Mensch sät, das muss er auch ernten! Sät man Blumen, so bekommt man später Blumen, sät man Unkraut, dann erntet man auch Unkraut 1» Kurz vor Abschluss des Mittelfingers häkelt man «Ja, aber Fräulein», meldet sich die kleine Gerda, den Daumen ein, und zwar 7Vi cm oberhalb des unteren Randes A. Eine 12 cm lange Luftmaschenkette befestigt man dicht oberhalb ihres Anfanges samen sät, erntet man «wenn man nun Vogel- mit einer festen Masche und setzt die gewohnte dann Vögel?» Arbeit fort. (Morgenbladet) * * Zum Handrücken benutzt man die Masse der inneren Handfläche, mit Ausnahme des Daumens, den man einfach weglässt. Nachdem man denAngewandte Mathematik «Kurt», sagte der Leh- weissen Schneestern mit Kettenstichen auf den dunkelblauen Handrücken gestickt hat, näht man rer,- «kannst du mir das die Teile sorgfältig zusammen. Erika. ausrechnen: Wenn ein Heute: Schönheitsfehler selbst bekämpft! eine mehrfache Nachkontrolle , des guten Aussehens nötig: vor allem tupfen Sie Ihr Gesicht mit einem alkoholhaltigen Gesichtswasser ab. Das ist wichtiger als Pudern,, weil der Puder sich allzuleicht mit dem Hautfett in unschöner Weise verbindet. Empfehlenswert sind sodann auch regelmässige Gesichtsdampfbäder sowie entfettende Pakkurigen und Teintauflagen, wie sie schon angegeben wurden. Gesichtsfalten. Suchen Sie Ihre Haut jugendlich straff zu halten,'indem Sie regelmässig Massagen und andere vorbeugende Massnahmen ausführen. Klopfmassage kommt vor allem, an den Schläfen in Frage gegen .sogenannte Krähenfüsse, diese überflüssigen Zwinkerfqlten. Auch gegen Stirnfalten ist Klopfmassage.gut. Ein zartes Tupfen ist vor allem unter den Äugen (Tränensäcke) und'an den Mundwinkeln wichtig. Festigen Sie Ihr ganzes Gesicht durch eine regelmassige Klatschmassage. Nehmen Sie öfter, ein 'kurzes Gesichtsdampfbad — eventuell mit' Krgyferzusatz — und schliessen Sie daran eine Streichmassage an. Vergessen Sie nie, Ihre Haut genügend einzufetten. Denken Sie an den Gebrauch von, geeigneten Gesichtsauflagen und Packungen, an Kompressen und Eisabreibungen. Benützen Sie ein zusammenziehendes Gesichtswasser (Adstringens)! Hälsfehler "entstehen leicht, wenn Sie bei der Gesichtsbehandlung den Hals nicht miteinbeziehen. Denn auch die Haut des Halses verlangt nach Dienstmädchen eine Stunde braucht, um ein Zimmer zu säubern - wieviel Zeit brauchen dann zwei Mädchen für dasselbe Zimmer?» «Zwei Stunden!» antwortete Kurt, und hatte vielleicht gar nicht so unrecht. (Husmorbladet) Die Reise muss es bringen. «Sag mal, Leni, deine Mutter fährt ins Bad, um ihren Rheumatismus loszuwerden - aber warum nimmt sie dich dann auch mit?» «Weil sie mich auch loswerden will!» (Tit-Bits) WAFFEN Junnition für Jagd, Sport und Vertei digung W. Glaser Löwenstr. 42, Zürich 1 Gr.Spezial-Geschäft der Schweiz. Beste Referenzen. »•JubiläumstataJog Nr. 59 VOD 200 Seiten mit 1200 Abbildungen). wenden sich bei monatlichen Verspätungen unter Diskretion an Amrhelns Lab. Po r 11 ei de, Heiden 27 5. Tel. 204. TD JVinter-Mäntel Der zweireihige Ulster ist die melstgetragena Form. Neu und sportlich wirken die Mäntel mit GUrtel ringsum, mit Raglan- oder eingesetzten Aermeln. Auch der einreihige Ulster mit aufgesetzten Taschen wird gern getragen. Die neue Produktion von PKZ-Mänteln ist so schön, daß wir selbst bei jedem Stück Stolz und Freude empfinden. 1»KZ-Winter-Mäntel kosten: Fr. 48.- 58.- 68.-78.-88.- O8.- 1XO.- ISO.- bis 1O8.- Stoffe^ Schüitt, Verarbeitung^/AnpfOueh und Preis! ;;. Basel / Bern / Biet / La Chaux-de-Fonds / Genivt / Lausanne / Lugano / Luzern / Neuchätel / St Gallen / Winterthur / Zürich 1