Aufrufe
vor 9 Monaten

E_1939_Zeitung_Nr.087

E_1939_Zeitung_Nr.087

F E U I L L E T O N Ein

F E U I L L E T O N Ein Mann entlaufen! Roman von Vera Bern. < Herr Direktor... Herr Direktor!...» hört Gerda die aufgeregte Stimme ihres Verlobten. < So geht das nicht! So ohne weiteres geht das nicht! Ich dachte jeden Tag, dass ich es ersetzen könnte... Man kann mich nicht so einfach aus dem Betrieb ausschalten. Ich werde alles ersetzen... Ich hatte den Kopf verloren... es wird nie mehr vorkommen !... Aber ich arbeite unter einem Dach mit Fräulein Manz... und das muss so bleiben... Fräulein Manz braucht meinen Sohutz... Ich stehe kurz davor, einen Hausstand zu gründen... Fräulein Manz hat mir das Jawort gegeben ! » « Wer ist denn das : Fräulein Manz ? » c Unsere Telephonistin, Herr Direktor... Oerda Manz. Das geht auf keinen Fall, dass man sie auf diese Weise von mir trennt! » « Um so glücklicher bin ich, das fleissige, hübsche Mädel vor einem Bündnis mit Ihnen zu schützen! » Gerdas Herz klopft plötzlich so stark, dass die Worte vorüberbrausen, ohne dass sie sie versteht. Bis ein lautes, herausgestossenes «Nein, Herr Direktor. Nie!» an ihr Ohr dringt. « Doch, Becker! Denn wenn Sie das nicht unterschreiben, rufe ich die Polizei an und lasse Sie abführen !... Unterschreiben Sie aber den Schein, den ich jetzt aufsetzen werde, so gebe ich Ihnen mein persönliches Ehrenwort, dass weder Ihre Braut noch sonst irgend ein Mensch in der Welt erfahren wird, welche Verfehlungen Sie sich zuschulden kommen Hessen. Also — ich schreibe: Ich, Unterzeichneter, seit zehn Jahren Hauiptkassierer in der Maschinenfabrik «Vulkan >, erkläre hiermit unter Eid, dass ich in meiner obigen Tätigkeit bei genannter Firma Unterschlagungen in Höhe von Fr. 10.000 begangen habe. Ich verpflichte mich hiermit, diesen Betrag innerhalb fünf Jahren m mir möglichen Raten abzuzahlen. Dagegen verpflichtet sich Herr Direktor Römer, von der heutigen Unterredung und dem Inhalt dieses Scheines keinem Menschen Kenntnis zu geben. Becker bäumt sich auf: « Und wenn ich mich weigere ?... Das ist Erpressung, was hier mit mir geschieht! Wegen... wegen lumpiger zehntausend Franken, die in einem solchen Betrieb gar keine Rolle spielen, soll ioh mich auf Jahre in Ihre Hände geben ? Wegen zehntausend Franken ?»...» Direktor Römers Stimme : «Sind Sie denn noch bei vollem Ver- Gerda hört, wie sich die Tür hinter Becker schliesst. Hört, wie Direktor Römer mit der Faust auf den Tisch schlägt hört ein ärgerliches «Verfluchte Schweinerei». — Dann muss Römer den auf der Schreibtischplatte liegenden Hörer bemerkt haben, denn er haut ihn auf die Gabel. Am Telephonschrank erlischt das Lämpchen des Direktionsbüros. Ein feuchter Perlenkranz bildet sich um Gerdas Stirn. Als ob sie Fieber hätte, ist ihr. Die Junihitze im Glaskasten ist unerträglich. stand ?... Merken Sie denn nicht, wie ich Ganz zusammengefallen sitzt sie da, das Gesicht in den Händen. Ihnen entgegenkomme ? Wie ich Ihnen helfen will ?... Eben wegen Ihrer langjährigen, treuen Dienste ? Wie ich Ihnen eine Art diesem Verbrecher hatte sie angehören wol- Diesem Mann... diesem Menschen ... Bewährungsfrist einräume ? » Römers Stimme wird scharf und schneidend: «Aber ... nur weil sie auch einen haben wollte, der len fürs Leben !... Nicht aus Liebe — nein wenn Sie sich weigern — ich sagte es Ihnen sich um sie kümmerte ... wie die andern alle schon — wird mich Fräulein... wie sagten einen hatten in den Büros und Geschäften. Sie doch ?... Fräulein Manz ?..., auf der Da geht die Tür in den Gang auf. Stelle mit der Kriminalpolizei verbinden. Becker ! Zögernd bleibt er stehen, blickt Dann sind Sie erledigt!... Machen Sie also durch die Scheiben. Gerda fuhltj.es eiskalt keine Geschichten! Danken Sie Ihrem ihren Rücken herabrieseln. Schöpfer, dass ich solchen... solchen Ab-j Becker stösst die Tür auf, die zu ihr führt. irrungen... noch so viel Verständnis entgegenbringe ! Ihnen für die Zukunft die Möglichkeit zu einem ehrenhaften Lebenswandel lasse. Also los... setzen Sie sich drüben an den kleinen Tisch, unterschreiben Sie mit Ihrem Füllfederhalter! > Gerda, deren Pulse fliegen, hört den schweren Atem ihres Verlobten. Dann das Rücken eines Stuhles. Dann ist Stille. Alfred Becker scheint zu unterschreiben. Doch — nein. Noch wagt er einen letzten Versuch : « Das geht doch aber nicht, Herr Direktor, dass der Schein zu den Akten kommt...!» Und wieder die Stimme des Chefs : «Ich habe Ihnen bereits erklärt, dass niemand davon erfährt! Ihre Unterschrift! > Gerda ist, als höre sie das Kratzen der Feder, aus höre sie, wie Becker selbst mit zitternden Händen das unterschriebene Blatt ablöscht und zusammenfaltet. Sie hört das ungeduldige Trommeln von Römers Fingern auf der Schreibtischplatte. «Los. Ich habe Eile. Geben Sie her. So. Ich lege den Schein hier in meine Brieftasche, sehen Sie. An dieser Stelle bleibt er, bis er nach Tilgung der Schuld durch Sie wieder in Ihren Besitz gelangt! Und Sie — Sie treten jetzt Ihren Dreimonatsurlaub an, von dem Sie nicht zurückkehren werden !..,. Ich habe Ihnen nichts mehr zu sagen. > AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 19. DEZEMBER 1939 — N° 87 Seine sonst schon blasse, gelbliche Farbe spielt ins Grünliche. Gerda reisst alle Kraft zusammen. Nur nicht zeigen, dass sie alles weiss t Nichts zeigen !... Sie stöpselt sinnlos. Becker sagt mit einer Stimme, die brüchig ist, und mit dem Anflug einer Grimasse, die ein Lächeln vortäuschen soll: « Denke dir... ich hatte soeben eine sehr lange Besprechung mit dem Chef... Er hat ...denke dir, er hat mich gebeten, meine Ferien schon heute anzutreten... aus internen Gründen... Dafür dürfte ich, in Anbetracht meiner zehnjährigen Dienste, längere Ferien beanspruchen.. Ziemlich lange sogar ... Was wird denn nun mit uns beiden ? Wir wollten doch die Ferien gemeinsam verbringen, Gerda... Du musst also sofort zum Personalchef. Du musst Fehling bitten, dass er dich schon jetzt frei gibt... gleich, verstehst du ?... Du musst sagen, dass du überarbeitet bist... dass deine Mutter erkrankt ist... irgend etwas... > Gerda zittert wie Espenlaub. Nur dass er es nicht merkt, dass sie weiss, was hinter seiner Stirn vorgeht. Es ist nicht Schmerz, den sie empfindet, nur eine grenzenlose Peinlichkeit, nur Scham, dass sie Mitwisserin eines solchen Geheimnisses geworden und dass dieser Mann, dieser Verbrecher es wagt, sich noch an sie heranzutasten. < Ich wünsche dir gute Erholung», sagt sie mit eisigen, bebenden Lippen. «Aber geh... wenn der Chef kommt — er duldet keine Privatgespräche ! Noch dazu in der Telephonzentrale. Geh... geh ! > Schritte hinter der Glaswand. « Ich gehe >, sagt Becker. < Aber heute abend... verstehst du... heute abend... Abholen kann ich dich nicht, Gerda... Ich erwarte dich nach Schluss am Denkmal. Du kommst!... Du kommst unter allen Umständen ! > Gerda, die nach Büroschluss sonst als eine der ersten vom kaufmännischen Personal am kontrollierenden Pförtner vorbei auf die Strasse hinaustritt, sitzt noch nach sechs vor ihrem Telephonschrank. Unschlüssig. Ratlos. Becker erwartet sie am DenkmaL Sie hat plötzlich so unüberwindliche Abscheu vor diesem Manne, dem sie bisher eine Art dankbarer Gleichgültigkeit entgegengebracht, weil er dem Begriff « Wochenende » einen Sinn gegeben, dass sie Grauen davor empfindet, noch einmal mit ihm zusammenzutreffen. Ehe sie ihn kannte, hatte sie alle freien Stunden in der Bude zugebracht, wie sie die mit ihrer Mutter bewohnte Stube mit Küche nannte. Die Mutter war taubstumm. Sass tagaus, tagein im Lehnstuhl am Fenster und lauerte auf die Rückkunft ihrer Tochter. Kaum konnte sie es abwarten, dass die Tür sich hinter Gerda schloss. Noch während das Mädchen Hut und Mantel ablegte, begann die früh gealterte Frau — der Einsamkeit müde — zu « plaudern ». Die Tochter hatte das < Plaudern > gelernt, und bald spreizten sich die Finger von Mutter und Tochter, die Hände fuhren durcheinander, und in der abgeschlossenen Hofwohnung entspann sich erregtes, lautloses Gespräch, nur ab und zu unterbrochen von den heiseren Kehllauten der Alten. Die Tochter hatte es bald heraus, welche Geschichten der Mutter den grössten Spass machten : Klatsch ! War Gerda gerade besonders übermütig, dann erfand sie die wildesten Romane zur Freude der Mutter, die der Tochter gläubig auf den verschlungenen Pfaden ihrer Fabulderkunst folgte. (Fortsetzung folgt) r f MIETWAGEN für Selbstfahrer neue Modelle in grosser Auswahl Tag und Nacht > CITY GARAGE BERN Tel. 28.444 SEILERSTR. 3 s Ein Schweizerprodukt, das sich „glänzend" bewährt Spritzlack ierung Eclatin AG., Solothurn, Farben- und Lackfabrik. Tel. 21139 TANKBESITZER, ACHTUNG! Kondenswasser und Säure zerstören Ihren Tank. — Wir reinigen und schützen Thre Anlage durch geschultes Personal und auf Grund 14jähr. Erfahrung. Auskünfte und Offerten über Revisionen und Reparaturen an Tanks durch die TAREI THALWIL Aelteste u. neutrale Unternehmung f. Tankreinigung. Telephon 92 0004. Bis einen Fünftel der Ankaufssumme macht die Vergütung aus, die Ihnen der Bund durch die Rückerstattung der Auto« mobilsteuern während fünf Jahren und Vergütung für die armeetaugliche Ausrüstung gewährt ' Dazu sind neugekaufte Lastwagen, Kriegsfall vorbehalten, während eines Jahres von der Requisition befreit. MOTORWAGENFABRIK BERNA AG. ÖLTEN

N°87 — DIENSTAG, 19. DEZEMBER 1939 AUTOMOBIL-REVUE Interessante Neuschöpfungen der Schweizer Industrie: Die Verbrenmmgsturbine als Zukunftsform der Verbrennungskraftmaschine Die Firma Brown-Boveri in Baden hat Oeffnung mehr Gas entweicht als Pressluft vom mit der Schaffung der ersten grossen Oleichstrom-Verbrennung'Sturbinen, wovon eine An- an. Da in der Verbrennungskammer durch die Turbogebläse hineingepumpt wird. Das ausströmende Verbrennungsgas treibt den Turbinen-Läufer lage in der Landi zu sehen war, eine technische Aufgabe gelöst, welche die Gemüter rere Kubikmeter Gas entstehen, begreift man leicht, Heizflamme aus jedem Kubikmeter Druckluft meh- der Techniker schon seit der vergangenen dass die Turbine eine grössere Leistung abzugeben vermag als der Kompressor (Turbogebläse) auf- Jahrhundertwende eifrig beschäftigte. Die Verdrängung der alten Kolbendampfmaschine durch die viel kleinere, raschlaufende Dampfturbine bei sämtlichen grossen Dampfkraftanlagen der Welt legte eine ähnliche Entwicklung auch im Gebiete der Verbrennungskraftmaschine nahe. Nicht umsonst hat Professor Stodola in sein weltbekanntes Werk über die Dampfturbine auch ein ausführliches Kapitel über die Verbrennungsturbine aufgenommen, worin die bis 1924 bekannt gewordenen Lösungen solcher Maschinen ausführlich geschildert werden. Das Grundprinzip. Besteht das Prinzip der Dampfturbine dann, dass man den in einer Kesselanlage entwickelten Dampf durch ein System besonders geformter Leitkanäle austreten und auf die Schaufeln eines Laufrades (oder mehrerer, abwechselnd von weiteren Leitkanälen gefolgter Laufräder) einwirken lässt, so wird andererseits der ähnlich beschaffene Läufer der Verbrennungeturbine direkt durch die unter hohem Druck stehenden Verbrennungsprase beaufschlagt. Bei gewöhnlichen Dampfkraftanlagen stehen die Feuerungsgase unter ungefähr atmosphärischem Druck und verlassen das Kesselhaus durch den Schornstein, nachdem sie den verwertbaren Teil ihrer Wärme an das im Kessel eingeschlossene Wasser sowie zum Teil direkt an den Dampf abgegeben haben. Der Druck entsteht dabei in dem eingeschlossenen Arbeitsmedium Wasser - Dampf. Anders bei der Verbrennungsturbine. Hier wird durch ein Turbogebläse Pressluft unter einem Druck von mehreren Atmosphären in einen Kessel gefördert, wo man ihr mittels eines Oelbrenners Wärme zuführt. Würde man während dieses Vorganges, wie dies im Verbrennungsmotor geschieht, den Kessel hermetisch abschliessen, so wäre eine Drucksteigerung die Folge, wie sie im Zylinder des Verbrennungsmotors nach der Zündung eintritt. Statt dessen wäre es auch denkbar, dass sich der Raum, worin die Verbrennungsluft eingeschlossen ist, während der Wärmezufuhr gerade stark genug vergrössert, um den Druck konstant zu halten (Gleichdruck-Verbrennung; klassisches Dieselprinzip). Noch ein wenig anders geht der Wärmeeinsatz im Kessel der Gleichdruck-Verbrennungsturbine vor sich. Der Kesseldruck wird hier dadurch auf konstanter Höhe gehalten, dass dauernd durch eine zweite Flg. 1. Schema einer neuen Holzwarth-Verbrennungsturbinen-Anlage. Oben die Verbrennungsturbine sowie auf der gleichen Welle der Stromerzeuger. Links aussen die grosee Verbrennungskammer, worin bei diesem System die Verbrennung nicht bei konstantem Druck, sondern bei heftigem Druckanstieg stattfindet. Im Untergeschoss eine Dampfturbine mit zwei Turbogebläsen, deren eines die Spülluft liefert, während das andere zur Füllung der Kammer mit Pressluft dient. Der Dampf wird im Kühlmantel von Kammer und Turbine erzeugt. nimmt Der Ueberschuss stellt die Nutzleistung dar, welche aus der durch die Heizflamme in der Verbrennungskammer an die Luft abgegebenen Brennstoffeneryie in der Anlage gewonnen werden kann. Diese Leistungsausbeute steht je nach Arbeitsverfahren in einem bestimmten als Wirkungsgrad bezeichneten Verhältnis zur hineingesteckten Brennstoffenergie. Ist er schlecht, so arbeitet die Anlage unwirtschaftlich und kann sich gegenüber besseren Systemen von Kraftanlagen nicht durchsetzen. Dies war bei früheren Bauarten von Verbrennungsturbinen der Fall, weshalb ihnen bisher kein grösserer Aufschwunf beschieden war. Da jedoch theoretische Erwägungen zeigten, dass eine Verbesserung des Wirkungsgrades unter gewissen Voraussetzungen durchaus möglich ist, arbeitete man da und dort in aller Stille weiter an dem Problem. Die Schwierigkeiten lasen vor allem in Materialfragen. So verursachte die Wahl eines geeigneten Sonder-Werkstoffes für die Schaufeln allerhand Kopfzerbrechen. Sogar heute noch hängt die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Verbrennungsturbine und damit ihre Weiterentwicklunt überhaupt zum Teil davon ab, ob es gelingt, korrosions- und hitzbeständige Stahlsorten zu finden, die erlauben würden, die Drücke und Temperaturen in der Anlage noch höher zu treiben. Denn hiedurch liesse sich ähnlich wie bei Verbrennungsmotoren durch die Steigerung des Kompressionsverhältnisses eine Erhöhung des Wirkungsgrades erzielen. So hohe Verbrennungsdrücke allerdings, wie man sie dort kennt, dürften nach dem heutigen Stand der Erkenntnisse bei Gleichdruck-Turbinen in absehbarer Zeit nicht angewendet werden, weil Temperaturen von 2000° C und darüber, wie sie Verbrennungsmotoren vorkommen, von keinem Material auf die Dauer ohne starken Festigkeitsverlust ausgehalten werden. Kolbenmaschinen sind diesen Hitzegraden nur deswegen gewachsen, weil sie bei jedem Arbeitsspiel bloss einen kleinen Sekunden-Bruchteil lang vorhalten, worauf sich die Gase infolge des beschleunigten Abwärtsganges des Kolbens sehr rasch dehnen und die Temperatur im entsprechenden Mass abnimmt. Auch wird das Auspuffventil jeweils nur während ungefähr Ji Kurbelwellendrehung von - den heissen Abgasen umspült. Danach bleibt es für lK Kurbelwellendrehungen geschlossen und hat Zeit, die aufgenommene Wärme an den Ventilsitzen sowie durch den Schaft an die Ventilführung abzugeben. Bei den Schaufeln und den Brennstoff-Leitkanälen einer Gleichdruck-Verbrennungsturbine dagegen liegen die Verhältnisse ganz anders, weil sie dauernd von den hocherhitzten Gasen umspült werden und zwischendrin keine Zeit zur Abkühlung haben. Dadurch sind der zulässigen Temperatur der Gase gewisse Grenzen gezogen. Nachstehende Zahlen, die sich auf einen bei früheren Gasturbinen benützten Schaufel-Stahl beziehen, zeigen deutlich den Einfluss der Temperatur auf die Festigkeit der Schaufel-Werkstoffe: Festigkeit in kg/cm* = Dehnung bezogen auf lOfache Länge bei 20° G bei 480° C Fig. 2. Schema der Gleichtfruck-Verbrennungsturbinen-AnlaM von Brown-Boveri. Links aussen die elektrischen Maschinen. Unter dem Luftkessel links das Turbogebläse und rechts die Verbrennungsturbine. Fortsetzung S«lt« 6. Dass in England durch die Armee zahlreiche gebrauchte Wagen von grossem Hubraum aufgekauft und in Ambulanzen umgebaut wurden. Da infolge der Brennstoffrationierung die Preise von Altwagen mit grossem Hubvolumen eine Senkung erfuhren, waren die entstandenen Auslagen verhältnismässig bescheiden. Dass in einer englischen Zeitung folgendes Inserat zu lesen war : « Tausche Schinken- und Speck-Rationierungskarte gegen solche für Benzin, da Vegetarier.» So ein Idealist... Von einem neuen, elektrischen Personenwagen, dessen Bau jetzt in England aufgenommen wurde. Er enthält unter der « Motorhaube » eine grosse Bleibatterie. Seine nach Möglichkeit einzuhaltenden, wirtschaftlichen Fahrgeschwindigkeiten liegen bei 22, 40 und 50 km/St. Mit einer Ladung der Batterie soll es möglich sein, in ebenem Gelände 80—90 km weit zu fahren. Dass Morris demnächst ein Montagewerk in Ungarn in Betrieb nehmen wird. Dass die Zahl der Arbeitslosen-Unterstützungsempfänger, die jeweils im eigenen Automobil die Unterstützung abholten, in Cleveland (USA) in die Tausende ging. Nach einem neuen Erlass wird nun damit aufgeräumt und die « Arbeitslosen > haben entweder ihr Nummernschild abzugeben oder auf die Auszahlung einer Unterstützung zu verzichten. Von einer neuen Autodecke, die wie ein Rock um die Taille geschnallt wird. Eine aufgenähte Tasche dient zur Aufnahme von Taschentuch und Portemonnaie. Von Modellwagen-Rennen in USA. Die kleinen Fahrzeuge wiegen ungefähr 5 Pfund und werden vom « Fahrer », der im Zentrum der kreisförmigen «Rennbahn* steht, an einer Leine geführt. Sie sollen Geschwindigkeiten bis 70 km/St, entwickeln, wobei der «Fahrer* infolge der Zentrifugalkraft an der Leine einen Zug von ca. 25 Pfund auszuhalten hat. Die Frostschutzscheibe T 100% Schweizerfabrikat J Spezialität: Ausführung in Sekuritglas nach Wunsch. Für jeden Wagen ein passendes Modell. Spezialausführungen für Autobus, Trolleybus, Strassenbahn, elektr. Lokomotiven, Flugzeuge etc. Royal-Favorit, klare Sicht bei jedem Wetter Günstig zu verkaufen: Lastwagen Opel-Blitz Oberall zu haben Modell 1932, 3 Tonnen, 18 PS, Dreiseiten-Wirzkipper. Jean Naef, Langenthai. Telephon 61.077. Fiat «1500 » 6 Zyl., 8 PS, Limousine, Jahrgang 1937, wenig gefahren, in tadellosem Zustand, billig zu verkaufen. Anfragen unter Chiffre Z 6776 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. Günstig zu verkaufen 1 Schneilieferwagen FORD Tragkraft 1000—1200 kg, Brücke 250X175. Preis Fr. 2500.— 1 FORD-Lastwagen Tragkraft 2500—3000 kg, Brücke 380X195, Preis Fr. 3500.— GARAGE FISCHER, Bielstrasee 4, GRENCHEN. Telephon 8.55.2L Union ~ £rhn£»i*lf Alten der gute Gleitschutz durch Eis und Schnee UNION AG. SCHNEEKETTENFABRIK BIEL Generalvertreter: Henri Bachmann Bied Spitalstrasse 12b, Telephon 48.42 Genf, Rue de Fribourg 3, Telephon 26.343 Zürich, Löwenstrasse 31, Telephon 58.824 Die ächten Union-Schneeketten sind in allen 6aragen und Fachgeschäften erhältlich. Verlangen Sie aber ausdrücklich Original-Union-Schneeketten mit der Armbrustplombe. Wir liefern sie als langjährige Spezialisten, erstklassig ausgeführt u. preiswert MOLLER MARTI, BERN Autosatrierei -Eigerplatz 13-Tel. 28.299 CHEVROLET, 3 und 2 Tonnen 3-T.-Lastwagen, 17 PS, 6 Zyl., Brücke 3 m 20X2, doppelbereift, Modell 1932, Pneus 32X6. Preis Fr. 3500.— 2-T.-Lastwagen, Brücke 2 m 60X2, Pneus 32X6, 17 PS, 6 Zyl., Modell 1932, Preis Fr. 2600.—. Eventuell Vermietung. Grand Garage « Economlque», Genf, 14, Rue du Village-Suisse. Telephon 4.18.92. Günstig zu verkaufen Plymou Mod. 36, de Luxe, 4tung, gross. Koffer, 14 PS, in Neuzustand. 1 PlVmOllth Langenthaler Cabriolet, Farbe • " IJIIIUUHI grÜD) tade]]og erhai ten> 17 ps. Anfragen unter Chiffre Z 6773 an die (87 76707 Automubil-Revue, Bureau Zürich. SOLANGE VORRAT einige 1- und 1M-T.- Lieferwagen erste Marke, sehr vorteilhaft abzugeben. Offerten unter Chiffre Z 6780 an die Automobil-Revue, Bureau Zürich. Günstig zu verkaufen 1 FORD-Lieferungswagen 12 PS, neue Brücke, im Neuzustande, mit halbjähr-" licher Garantie, zum Preise von Fr. 3800.—. Ladegewicht ca. 800 kg. (87) 78705 W. Roth, Hohlstrasso 176, Zürich. Telephon 5.81.88.