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E_1940_Zeitung_Nr.013

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*Ft AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 26. MÄRZ 1940 — N° 13 SMencätsei tpple, St. Gallen; Frau C. Fravi, Rapperswil; Rolf Gloor Kölliken; Frau Dr. Gräflin, Walzenhausen; a — au — ba — ba — be — brus — chen — da Frau A. Heusser, St. Gallen; Frau Dr. J. Hopf, Bern; dar — dat — de — den — den — di — di — e — eg Frau Hörn, Bern; Frl. Ruth Hürlimann, Männedorf; ei — el — el — el — en — es — fe — ga—garn— Frau B. Jacob, Winterthur; G. Laepple, Basel; Josef Leimer, Bettlach; Frau E. Lienhard, Töss; Her- ge — ge — ge — gen — gen — grie — gul — ho — i — i — in — in — ja — kar — la — land — mann Lüthi, Basel; Frau E. Markoff, Buchs; Frau li — mann — mer — na — na — nan — ne — ne — Marti, Ölten; Albert Müller, Bern; Frau E. Ochsner, ne — nes — non — o — pa — pho — qui — ram Schaffhausen; Bruno Rampinelli, Basel; Frau Lisette — re — re — ris — rog — sa — sä — sei — sen — Rock, Basel; Frl. M. Ruf, Winterthur; Guido ses — sig — so — ster — tel — ti — to — un — Schmezer, Thun; Frau E. Steinbömer, Schaan; ver — vid — wa — win — xo — ya — zim. Fritz Wenger. Bern; Frl. E. Winteler. Glarus. Obige Silben sind derart zu ordnen, dass Wörter nachfolgender Bedeutung entstehen, wobei die ersten Buchstaben — von oben nach unten — und die vorletzten Buchstaben — von unten nach oben — eine satirische Wahrheit von JohannNestroy ergeben. 1. Europäischer Staat. 2. Getreideart. 3. Europäischer Staat. Norwegischer Polarforscher. 5. Englischer Naturforscher und Biologe. 6. Musikinstrument (Mehrzahl). 7. Muschelart. 8. Landwirtschaftliches Gerät. 9. Obergewand der Römer. 10. Handwerker. 11. Höchster Berg im Kaukasus. 12. Werkzeug. 13. Eiland. 14. Fluss in Russland. 15. Südfrucht. 16. Nadelbaum. 17. Klosterschwester. 18. Berühmte Märchengestalt von Swift. 19. Speisewürze. 20. Gebälktragende Figuren. 21. Stadt in Indien. 22. Feenwesen. 23. Auf Wetterkarten Linie, die Orte gleichen Luftdrucks verbindet. 24. Griechischer Philosoph. 25. Schluss. 26. Altägyptischer Herrschername. 27. Biblischer König (i = j). 28. Schwertlilie. 29. Feine Pferdefuhrwerke. 30. Insel im Mittelländischen Meer. 31. Staat der U. S. A. 32. Quellnymphen. Einsendetermin: 3. April Die richtige Lösung zählt 3 Punkte. Waagrecht. 1. Kosak. 6. Tange. 11. Elisa. 12. Adeln. 13. Gilet 14. Saria. 15. Eve. U. Ver. 17. Lenzerheide. 19. Die. 20. Gastronomen. 26. Akt. 27. Ani. 28. Steil. 30. Irade. 32. Seile. 33. Euter. 34. Engen. 35. Beere. Senkrecht: 1. Kegel. 2. Olive. 3. Silen. 4. Ase. 5. Kathedralen. 6. Taschendieb. 7. Ada. 8. Nervi. 9. Glied. 10. Enare. 18. Rio. 20. Gasse. 21. Akten. 22. Steig. 23. Maate. 24. Ender. 25. Niere. 29. He. 31. Rue. An der Grenze. Der Zollbeamte erkundigt sich, ob man etwas zum Verzollen habe. «Ich habe nichts», antwortet ein Reisender. Der Beamte bemerkt aber einige verdächtige Pakete. «Was haben Sie da drinnen?» «Futter für meine Stallhasen.» Der Beamte öffnet ein Paket und findet darin Kaffee. «Was? Ihre Hasen fressen Kaffee?» «Weshalb sollten sie nicht Kaffee fressen?» «Weil sie es nicht vertragen und daran zugrunde gehen würden.» «Kolossal! Sie sind mein Retter. Die Hasen machen mir sowieso zu viel Schaden in meinem Gemüsegarten.» Richtige Lösungen des Kreuzworträtsels (Nr. 11). 4 Punkte. Frau Lisa Amstutz, Meiringen; A. Bachofen, Glarus; E. Benz jun., Goldach; Max Bertschmann, Basel; H. Boiler, Winterthur; Frl. Margrit Bossert, Lenzburg; Frau M. Canale, Brienz; Frl. Margrit Jüngst machte ich einen kleinen Spaziergang dem kahlen Seeufer von Zürich-Enge entlang, über Stock und Stein, über ausgelaufene Löcher, halbzerstörte Wege und zusammengerissene Mauern. Da soll vor einem halben Jahr noch die farbenprächtige, lebensdurchpulste Landi gestanden haben! RäiselrfEcrke Auflösung des JCceuzwwttxätsets Der richtige Fachmann. «Wie bist du eigentlich mit deinem neuen Chauffeur zufrieden, du sagtest mir doch, dass du kürzlich einen ehemaligen Einbrecher dazu angestellt hast?» «Ganz ausgezeichnet! Seit ich den habe, sieht man nirgends mehr Fingerabdrucke auf der Karosserie.» * * * Im Restaurant. «Entschuldigen Sie, der Tisch ist von anderen Herrschaften bestellt!» «Na schön - tragen Sie ihn weg, und bringen Sie mir einen anderen.» * * Ehemänner. Im Wirtshaus trafen sie sich. Und dann ging es über,die Frauen her. Barnabas brüllte: «Ab heute bin ich Herr im Hause!» Der andere nickte: «Meine Frau ist heute auch verreist.» * * * Der kleine Fritz ist krank gewesen. Seine um ein Jahr ältere Schwester wird gefragt: «Wie geht es jetzt deinem Brüderchen?» «Wieder ganz gut. Er bekommt schon wieder Schläge!» Nochmals die Landi erleben die Gewissheit, dass die Landi doch nicht ausgelöscht ist. So wie sie war, mit ihren schönsten Seiten lebt sie in diesem wahrhaft Goldenen Buch weiter. Ich begann zu lesen: Alles frisch und klar. Aus jeder Zeile spricht der gegenwartsnahe Geist beschlagener Mitarbeit Was da z. B. über die Höhenstrasse steht, ist eine aus vollem eidgenössischem Herzen geschriebene kernige Predigt an die lieben Mitbürger. Oder die «Mobilisationseindrücke aus dem Dörfli> — was muss das für eine lebenslustige und doch feinfühlige Klettgauer Tochter geschrieben haben, und die Schilderung der Abteilung «Zubereiten und Essen» erinnert mich daran, wie ich's am Maggistand und bei den heissen Würstchen gehalten habe! (Auch der Autor seheint ein Geniesser zu sein.) Dazwischen Photos und nochmals Photos. TJeber zwei Drittel des 370 Seiten starken, grossformatigen Buches bestehen aus Bildern. Eine sichere Hand hat die Auswahl getroffen; alles Albumhafte wurde zurückgedrängt, um dafür dem Ausstellungsgut von bleibendem Wert um so grösseren Raum zu gewähren. Mode-Revue. Aus dem Schweizerfilm « Fräulein Studer». Modelle Jelmoli. All&ilü aus alle* 1üeä Der gute «Ersatz». «Les Nouvelles Litteraires» berichten von folgendem guten Rat, den Heinrich Mann einem jungen Anfänger gegeben. In einem literarischen Kreise sprach dieser junge Mann hochtrabend und laut und merkte gar nicht, dass seine Erklärungen von allen mit missbiUigender Ironie aufgenommen wurden. Am Ende der Versammlung, als er doch endlich merkte, dass man ihm kühl begegnete, wandte er sich an Heinrich Mann, um ihn um einige Erklärungen zu bitten. Der Schriftsteller gab sie ihm in ziemlich schroffer Weise: «Gedenken Sie, junger Mann, dass der beste «Ersatz» für den Verstand — das Schweigen ist.» R. B. Der eingeschlafehe Matrose. (NR) Ein amerikanischer H Matrose, der zur Besatzung eines Kriegsschiffs gehörte, war zu Hause zu Besuch. Er sass in einem Sessel am Ofen und hatte die grosse schwarze Katze auf dem Schoss. Seine Frau musste eine' dringende Besorgung machen und empfahl ihm, darauf zu achten, dass das Feuer nicht ausgehe. Kaum war die Gattin weg, als deij Seemann in einen tiefen Schlummer fiel. Die heimkehrende Gattin sah sofort, dass der Ofen aus war und donnerte den Urlauber mächtig an. Dieser aber hörte von der ganzen Schimpfkanonade nur noch das Wort: «... Feuer!» Daraufhin schnellte er in seinem Sessel hoch, riss die Ofentür auf, warf die schwarze Katze hinein, schloss die Tür, stellte sich in Positur und meldete: «Geschütz 3 fertig zum Abschuss!» Ein Schottenwitz der sich wirklich zugetragen hat. Eine englische Lebensversicherungsgesellschaft hatte mit dem Bauern Patrick O'Flaherty in einem schottischen Dörfchen einen Leibrentenvertrag abgeschlossen und sandte ihm alljährlich seine Rente zu. Das ging so viele, viele Jahre durch. Bei einer Revision stiess schliesslich ein Beamter auf diesen Posten und stellte fest, dass der Rentenempfänger schon bald 100 Jahre alt sein müsste. Die Gesellschaft schickte deshalb einen Inspektor in das Dörfchen, um die Angelegenheit zu prüfen. Der Inspektor kam zu dem Häuschen des Bauern und fragte nach Patrick O'Flaherty. «Der ist auf dem Felde und pflügt», erhielt er zur Antwort. Der Inspektor wunderte sich sehr, denn ein Hundertjähriger, der pflügte, das erschien ihm doch etwas sonderbar. Auf dem Felde traf er einen etwa 60jährigen Mann und fragte ihn: «Seid Ihr Patrick O'Flaherty, der von unserer Gesellschaft eine Leibrente bezieht.» - «Gewiss», antwortete der Bauer, «die habe ich ja von meinem Vater geerbt, und der hat sie wieder von meinem Grossvater geerbt.» - Der brave Schotte wunderte sich sehr, dass nun die schöne Zeit des Rentenbezugs zu Ende sein sollte und er ausserdem noch des Betrugs angeklagt wurde. Eine Insel der Seligen. Ein englischer Wissenschaftler, W. R. Moran, der vor kurzem die von der Schiffahrt fast niemals berührte Inselgruppe Tristan da Cunha im Südatlantik besucht hatte, gibt über den Gesundheitszustand der 156 Personen, welche die Bevölkerung der einzigen bewohnten Insel des Archipels bilden, einen ungemein interessanten Bericht. Die Gesundheit dieser Leute ist, obgleich sie ausschliesslich und seit langer Zeit auf Verwandtenehen angewiesen sind, von beneidenswerter Güte. Fast alle werden steinalt. Eine grosse Anzahl von Krankheiten wie Scharlach, Mumps, Diphtherie, Krebs, Kropf usw. sind völlig unbekannt. 131 Personen haben noch niemals Zahnweh gehabt und besitzen ein tadelloses Gebiss. Die letztere Feststellung ist deshalb besonders interessant, weil die Bewohner von Tristan da Cunha in ihrem ganzen Leben fast niemals dazu kommen, Fleisch oder Fett zu essen; ihre Mahlzeiten bestehen jahraus jahrein fast durchwegs aus primitiv zubereiteten Fischgerichten. Man gehört nicht zum Alteisen mit 40 Jahren. Wie aus einem an 2331 Personen durchgeführten Testversuch hervorgeht, den der kalifornische Psychologe Prof. F. H. Freeman vor kurzem durchgeführt hat, ist die vielfach - besonders'bei der Jugend - verbreitete Meinung durchaus irrig, dass der menschliche Intellekt im Alter von 40 Jahren bereits bergab zu gehen beginnt. Männer und Frauen über 40 Jahre schnitten um einen halben Punkt besser ab als diejenigen zwischen zwanzig und vierzig, die ihrerseits den Altersgruppen über 70 und über 80 Jahre kaum überlegen waren. Prof. Freeman kam zu dem Schluss, dass die Intelligenz sich mit 40 Jahren erst voll entwickelt, vorausgesetzt allerdings, dass sie bis dahin auch geübt und gebraucht worden ist. Einen vierten Mann für alle Kartenspiele liefert neuerdings auf Wunsch das New Yorker Telephonamt. Man braucht lediglich die Störungsstelle anzurufen und anzugeben, ob man einen besonders guten Spieler benötigt oder einen Stümper vorzieht. Der Meteorit von Rafrütü. Das bernische naturhistorische Museum birgt ein glänzendes Stück himmlisches Eisen, das von einem Meteoritenfall in der Gegend der Rafrütü im Emmental herrührt. Es war Ende Oktober 1858, da befanden sich zwei Männer aus der Gegend von Lützelflüh in der Nähe der KobelhütÜihöhe, als unter heftigem Knall und gewaltigem Sausen ein grosser kugelförmiger Stein bei ihnen vorbeiflog. Die Erschütterung und der Luftdruck waren so gross, dass der eine der Männer zu Boden fiel. Sie hörten deutlich das Einschlagen des Steins in die Nagelfluhfelsen unterhalb der untern Rafrüttihütte. Kaum 30 cm tief in der Erde blieb das Stück dort, bis im Mai 1886 Andreas Zürcher von der hintern Lüdernweid beim Aufhacken eines mit Gestrüpp bewachsenen Abhanges im Mümpachgraben beim Anlegen eines Kartoffelackers auf eine Eisenmasse stiess, die er für ein Bruchstück einer mächtigen Kanonenkugel aus einer Kriegszeit hielt. Er nahm das Stück nach Hause, bot es einem Schmied in Langnau zum Kaufe an, der aber erklärte, es sei ganz schlechtes Eisen, er könne es nicht gebrauchen. Die Familie Zürcher behielt nun das Stück und benützte den Eisenblock, den sie zur Winterszeit im Ofen erhitzten, um die «Säutränki» zu erwärmen. Im Mai 1900 führte ein Spaziergang Herrn Sekundarlehrer Widmer in Wasen in die Hütte des Andreas Zürcher. Er sah das Stück Eisen und vermutete sofort, es könnte ein Bruchstück eines Meteors sein. Er sandte ein Stück desselben an das naturhistorische Museum in Bern und bat um Auskunft. Das Bruchstück wurde sofort als Meteoreisen erkannt und das Museum versuchte, das ganze Stück zu erlangen. Als aber der Direktor des Museums den Meteorit ankaufen wollte, kam er schon zu spät. Ein Spekulant war schon in den Besitz desselben gelangt und nur mit Aufwand von längern Verhandlungen und bedeutenden Opfern gelang die Erwerbung. S.A.W. Ein wehmütiger Anblick! Keine Spur mehr von der Höhenstrasse, wo ein ganzes Volk sich die innere Kraft zu den jetzigen schweren Zeiten holte, die Pavillons, die Theater, die Restaurants — alles bis auf die Grundmauern niedergelegt! Die Landesausstellung, die uns allen so viel gegeben hat, ist brutal für immer ausgelöscht. Für immer ausgelöscht...? Nach Hause gekommen, griff ich unwillkürlich zu einem Buche, das ich beim Schluss der Ausstellung hatte kommen lassen: Das Goldene Buch der LA 1939 *). Erst blätterte ich nur lose darin, suchte ein paar mir besonders vertraute Orte: Baumbergers grosses Wandgemälde, den Wehrmann, die Gelöbnishalle, die eindrucksvollen Konstruktionen im Elektrizitätsund Maschinen-Pavillon und natürlich das Dörfli. Je länger ich blätterte, desto mehr erstand mir *) Das Goldene Buch der LA 1939, herausgegeben von Julius Wagner, bearbeitet von Dr. Eugen Th. Rimli, erschienen im Verkehrsverlag A.-G., Zürich. Wenn Bern, dann Casino Lange bis in den späten Abend hinein sass ich über diesem Buch und mit mir meine Frau (die Frauen haben eigenartigerweise überhaupt die Landi besonders tief empfunden) und habe die Landi nochmals erlebt. Nein, die Landi ist nicht tot, sie wirkt in Wort und Bild weiter. Vorschlag. Der kleine Hans kommt auf seinem Trottinet an einem Autofahrer vorbei, der schweisstriefend an seinem Wagen herumarbeitet. Schliesslich meint Hans mitleidig: «Onkel, soll ich dich abschleppen?» So sind die Männer! Der Gatte fand die unbezahlte Rechnung. Entsetzt rief er: «Die Rechnung Deiner Schneiderin ist ja schon über ein Jahr alt!» «Ich weiss es.» «Warum hast du sie mir nicht früher gegeben?» «Ich wartete.» «Worauf?» «Auf den ersten Tag, wo du einmal gute Laune hättest.» .PREALPINA", Institut de Jeunes Filles Herrlichste Lage CHEXBRES über dem Genfersee Haupt- und Schulsprache Französisch (offizielles Diplom). Komplette Schule bis Matura. Handels- Diplom. Haushaltungsabteilung. Reges Sportleben. Im TEÜFENER Institut Prüfungs-Privüegien: Kant. Gymnasial- u. Handelsmatura n. Handelsdiplom; offiz. Examen der Universitäten Oxford und Nancy.

N° 13 — BTEITSTAG. 26. MÄRZ 1940 AUTOMOBIL-REVUE 11 AKTUELLES Erheblicher Rückgang der Autotransporte durch den Gotthard während der Ostertage Es bedurfte keiner prophetischen Gaben, um vorauszusehen, dass die gegenwärtigen Verhältnisse im schweizerischen Automobilwesen dem Drang nach dem Süden, der sich auf Ostern hin bei den « glücklichen» Autobesitzern einzustellen pflegt, einen Dämpfer aufsetzen würden. Dass es tatsächlich so kam, verwundert weiter nicht, wohl aber mag das Ausmass, den der Rückgang der Autotransporte durch den Gotthard während der vergangenen Feiertage angenommen hat, da und dort UeberraschuBg hervorrufen. Und doch spiegelt sich darin nichts anderes als einerseits der durch die Benzinrationierung bedingte Zwang, mit diesem ganz besondern Saft haushälterisch umzugehen und das Fehlen der Ausländer anderseits. Soweit die bis zum Redaktionsschluss vorliegenden, noch nicht als endgültig zu betrachtenden Zahlen einen Ueberblick gestatten, blieben die Autotransporte durch den Gotthardtunnel während der Ostern 1940 um mehr als die Hälfte hinter den Ziffern des Vorjahres zurück, wie die nachstehende Zusammenstellung erkennen lässt, wobei bemerkt sei, dass 1939 zwischen Göschenen und Airolo (und umgekehrt) 1204 Wagen befördert wurden. Göschenen- Airolo- Airolo Göschenen Donnerstag, 21. März 90 — Freitag, 22. Mär« 150 — Samstag, 23. März 29 4 Sonntag, 24. März 18 26 Montag, 25. März — 171 Total 287 200 Als abgeschlossen kann die Tabelle allerdings insofern nicht gelten, als auch heute Dienstag, den 26. März, noch eine Anzahl Nachzügler den Rückweg in der Richtung Airolo-Göschenen antreten werden. Ausland Was die Benzinrationierung England kostet. Mit der Durohführunr der Treibotoffrationierung sind in England an die 2000 Angestellte beschäftigt, deren Jahresgehälter das kokette Sümmchen von 334 750 Pfd.-St. (nahezu 7 Millionen Fr.) ausmachen. Um Miesbräuchen mit den Rationierungskarten entgegenzutreten, hat das Minen-Ministerium, in dessen Händen der Vollzug der Rationierungsvorechriften liegt, zwischen 300 und 400 Kontrollbeamte in seine Dienste genommen, die über das ganze Land verteilt sind. Unsachgemässe Behandlung der Reifen wird bestraft In einer Bekanntmachung ruft der deutsche Reichsverkehrsminister den Fahrzeughaltern in Erinnerung, dass sie' verpflichtet sind, die Reifen sorgfältig zu pflegen und alles zu unterlassen, was deren Lebensdauer beeinträchtigen könnte. Zuwiderhandlungen werden nach der Kriegswirtschafteverordnung mit Gefängnis oder Zuchthaus bestraft Aus der Beschaffenheit der Pneus lässt eich feststellen, ob sie uneachgemäes behandelt und dadurch in ihrer Lebensdauer verkürzt worden sind. Trifft dies zu, was beim Reifenaustausch ans Licht kommt, dann steht Strafverfolgung zu gewärtigen. Amerikas Autoindustrie auf hohen Touren. Nach dem ungewöhnlichen Auftrieb, den die amerikanische Automobilerzeugung im Januar 1940 genommen, mit dem Erfolg, dass der Absatz um 20 %> höher lag als im Dezember 1939 und jenen des Januar» 1939 um 30% übertraf, machte man sich für den Februar auf ein gewisses Nachlassen gefasst. Tatsächlich nahm denn auch die Mehrheit der Fabriken zu Beginn jenes Monats eine leichte Einschränkung ihres Produktioneprogramms vor, aber während der ersten zwei Februardrittel entwickelte sich die Lage derart günstig, dass die Produzenten ihre Programme schleunigst einer Revision unterzogen. Und siehe da, die dritte Februarwoche schloss mit rund 100 000 Wagen, beinahe gleichviel also wie während der besten Januarwochen registriert worden waren.. Was schliesslich die Erzeugung während der mit dem 2. März endenden Woche anbetrifft, wovon noch vier Werktage auf den Februar entfielen, darf tnan dem Februar getrost 80000 Einheiten gutschreiben, so dass dieser Monat die Grenze der 400 000 deutlich überschreitet. Im Gegensatz zum Januar stellt der Februar aber trotzdem keinen Rekordmonat dar, denn diesen Titel hält mit 407 705 Wagen nach wie vor der Februar 1929. Der Chauffeurberuf, sei es derjenige eines Personen- oder Lastwagenführers, erfordert gründliche Berufs- und Gesetzeskenntnisse, Routine, Kraft, Ausdauer, Reaktionsfähigkeit und eine solide Lebensführung. Es ist ein di« Nerven angreifender und oft die körperlichen Kräfte zermürbender Beruf, in dem die Menschen schneller verbraucht sind als bei irgend einer andern Berufssparte. Nur derjenige wird ihn auf die Dauer mit Erfolg ausüben können, der mit seinen Kräften haushälterisch umzugehen weiss und über die erforderliche Dosis Verantwortungsbewußtsein verfügt, Ein kleiner Missgriff, eine scheinbar nur unbedeutende Missachtung von Verkehrsregeln ... die Konsequenzen können für den Motorfahrzeugführer selbst, seine Angehörigen, die Mitfahrer und die übrigen Strassenbenützer tragisch sein. Das Wort, dass der Chauffeur mit einem Bein im Grab und mit dem andern im Gefängnis steht, ist keine Phrase. Die Zahl derjenigen Arbeitgeber, die ihr Chauffeurpersonal alljährlich vom anstrengenden Dienst dispensieren und ihm Ferien gewähren, wird erfreulicherweise immer grösser. Viele Chauffeure erhalten auf diese Weise Gelegenheit, Körper und Nerven in wohltuendem Sinne zu entspannen. Das kann erfahrungsgemäss immer dann am besten und gründlichsten geschehen, wenn man KU den täglichen Dingen des Lebens etwas Distan« gewinnt Weg von zuhause, weg, wenn auch nur für wenige Tage. Das erst vermittelt die richtige Erholung! Die Ferienaktion unseres Verbandes gewahrt auch dem einfachen Manne zu minimalsten Preisen — zu denen wir je nach Mitaliedschaftsdauer ansehnliche Zuschüsse aus der Zentralkasse gewähren — angenehmen Ferienaufenthalt, den unsere Chauffeurkollegen In folgenden gutgeführten Hotels und Pensionen verbringen können: Hotel Sonloup bei Les Avants oberhalb Montreux, Chalet Lenk im Simmental, Hotel Brenscino bei Brissago, Pension Britania in Lugano, Kurhaus Grubisbalm am Rigi, Hotel Kurhaus Halde ab Unterwasser, Haus Piz Vizan im bündnerischen Wergenstein, Ferienheim Vögelinsegg (Appenzell) und Sporthotel Bolgenschanze in Davos-Platz. In allen diesen Häusern -werden unsere Kollegen guten und angenehmen Urlaub verbringen können. Es ist zu hoffen, dass unsere Chauffeurkameraden die jüngste Institution unseres Verbandes zunutze ziehen. Die Sektionsfuniktionäre, die Lokaloder das Zentralsekretariat orientieren über die Bedingungen und Formalitäten. Die Ferienaktion des V.H.T.L. will den Verbandsmitgliedern helfen, für bescheidene Preise schöne Ferientage zu geniessen. Trotz der Ungunst der Zeit rechnet sie mit dem Interesse der Mitglieder, die Ferien nötig haben.- Wer hätte das nicht nötig? EINSIEDELN. Generalversammlung. Unsere Kollegen haben auf dem Zirkularweg die Mitteilung erhalten, dass am nächsten Sonntag den 31. März, nachmittags punkt 2 Uhr, im Restaurant Waldstatt die diesjährige Generalversammlung stattfindet. Wenn auch damit gerechnet werden muss, dafis verschiedene Kollegen infolge des Aktivdienstes an der Teilnahme verhindert sind, so hoffen wir doch auf einen lückenlosen Besuch seitens der Daheimgebliebenen. Die Traktandenliste ist gründlich vorbereitet und die Erledigung der Geschäfte wird die Versammlungsteilnehmer nicht allzu lange in Anspruch nehmen. Unser Verbandssekretär wird sodann über wichtige Fragen zu uns sprechen, und nachher servieren wir jedem Versammlungsteilnehmer, der sein Mitgliedsbuch, mit den notwendigen Marken versehen, vorweist, ein Nachtessen. Den infolge des Militärdienstes verhinderten Kameraden lassen wir ein Päckli eugehen, sofern auch ihre Mitgliedsbücher in Ordnung sind. Kollegen, wir rechnen mit eurer Disziplin, Der Vorstand. LINKES ZÖRICHSEEUFER. Unsere Chauffeurkollegen machen wir darauf aufmerksam, dass wir am nächsten Samstag den 30. März, um 20 Uhr, im kleinen Saal des Volkshauses in Wädenswil eine wichtige Sektionsversammlung abhalten. Die bei diesem Anlass zu behandelnden Geschäfte verdienen die Aufmerksamkeit aller Kollegen. Es wird ein aktuelles Referat gehalten, und der Referent erhält auch die Gelegenheit, zum Thema Lohnahsgleichskasse und zusätzliche Leistungen der Herren Arbeitgeber die notwendigen Aufklärungen zu vermitteln. Die Frauen unserer dienstpflichtigen Mitglieder bitten wir, ihren Männern die Einladungszirkulare in den Militärdienst zuzustellen. Vielleicht, dass einzelne Kollegen auf den 30. März einen Urlaub erhalten. Wenn das nicht der Fall ist, so erwarten wir, dass die Frauen unserer Soldaten der Versammlung beiwohnen. Alle zuhause bleibenden Kollegen werden etwas verpassen! Der Interimspräsident. Kriegswirtschaft Abgabe der Benzinrationierungsscheine Im Kanton Zürich. Das Kriegswirtschaftsamt des Kantons Zürich hat in einer Zusammenstellung die Vorschriften zusammengefasst, die für"den Bezug- der Benzinrationierungskarten inskünftig Geltung nahen. Demnach erfolgt die Abgabe der regulären Benzinrationierungsscheine für Personen- und Lieferungswagen, sowie Motorräder nur gegen Vorweisung der Legitimationskarte, während für Lastwagen über 1 Tonne Nutzlast der Fahrzeugausweis vorzulegen ist. Die Abgabe der Rationierungsscheine erfolgt nun beim kantonalen Kriegswirtschaftsamt im Regierungsgebäude Walchetor, sowie bei allen Bezirksstatthalterämtern mit Ausnahme von Zürich. Die bisherige Zusendung der Ratiohierungsscheine per Post gegen Bezahlung • einer jährlichen Gebühr von Fr. 2.— bleibt weiterhin in .'Kraft. Gesuche um zusätzliche Benzinmengen müssen schriftlich eingereicht werden, wofür das neue selbe Formular zu verwenden ist Der Gesuchsteller hat die Legitimationskarte beizulegen, wobei besonders darauf aufmerksam gemacht wird, dass unvollständig ausgefüllte Formulare inskünftig nicht mehr behandelt werden. Das Kantonale Kriegswirtschaftsamt ist nur für Gesuche um zusätzliche Benzinmengen für Personen- und Lieferungswagen bis 1 Tonne sowie Motorräder zuständig, während die bezüglichen Gesuche für Lastwagen nach wie vor an das Eidg. Kriegs-Industrie- und Arbeitsamt, Sektion für Kraft und Wärme, in Bern, zur Behandlung zu leiten sind. V Steuerrückvergütung für requirierte Fährzeuge in Nidwaiden. Nach einer vom Landrat genehmigten Verordnung erstattet der Kanton Nidwaiden die Steuer für requirierte Fahrzeuge nach folgenden Grundsätzen zurück; Je dreissig Diensttage werden als Rückzahlungsmonat angerechnet und mit einem Zwölftel (bzw. einem Sechstel oder einem Drittel bei halbjährlicher oder vierteljährlicher Steuerzahlung) der entrichteten Steuer zurückvergütet. Für Fahrzeuge mit weniger als 30 Diensttagen odgr Bruchteile über 30 Tage erfolgt keine Rückvergütung. Befindet sich der Fahrzeughalter während 30 zusammenhängenden Tagen im Militärdienst, so wird die bezahlte Steuer für einen Monat zurückerstattet, vorausgesetzt, dass der Halter die Schilder während der Dauer des Dienstes hinterlegt hat. Ist für das militärisch beanspruchte Fahrzeug ein anderes als Ersatz in Betrieb genommen worden, so besteht kein Anspruch auf Steuerrückvergütung. Gesuche um Gewährung dieser nur für die Dauer der Mobilisation geltenden Erleichterungen sind jeweilen bis zum 10. Tage des einem Kalenderquartal folgenden Monats bei der kant. Polizeidirektion unter Vorlage der Ausweise einzureichen. fät^dies Organisation des Frauenhilfsdienstes. Der Armeestab teilt mit: Wie bereits in früheren Mitteilungen in der Presse bekanntgegeben wurde, soll der Frauenhilfsdienst militärisch organisiert werden. Der General hat zum Chef des F.H.D. Herrn Oberstdivisionär z. D, von Muralt ernannt, der die Aufgabe hat, den F.H.D. einheitlich zu organisieren nnd zu leiten. DER ADLER stiefiCt DIE LÄMMER EIN MINDERWERTIGES OEL STIEHLT BENZIN und erhöht damit Ihre Betriebskosten für jegliche Entfernung. Durch rechtzeitiges und reibungsloses Vefschliessen der Kolbenringe spart Veedol an Kraft und Benzinverbrauch. Deshalb wächst auch beständig die Schar sparsamer Motorradfahrer, die dieses bessere Oel bevorzugen. MIT VEEDOL FAHREN HEISST BENZIN SPAREN MOTOR OIL DAS EXTRA-KILOMETER-OEL, VERRINGERT DEN BENZINVERBRAUCH MINERALOELE AG. BASEL BERN ST. GALLEN ZÜRICH Billige Occasions- Automobile OLYMPIA, 7,57 PS, 4- PL, Co.-Cabr. PEUGEOT, 10 PS, 5- Pl., Limousine. B. M. W., 10 PS, 4-P1., Limousine. MERCEDES (Heckmotor), 7 PS, Limousine. FIAT €1500», 8 PS, •itürig, Limousine. Kastenwagen 4 Zyl, 8 PS, BLITZ, fabrikneu, u. a. m. Reiche Auswahl. — Günstige Zahlungskonditionen. — Tausch, TITAN, Zürich, Badenerstr. 527, Teleph. Nr. 7.07.77. 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