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E_1940_Zeitung_Nr.011

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N°H — DIENSTAG, 12. MÄRZ 1940 AUTOMOBIL-REVUE 15 \KTUELLES Ausgabe von Bandes fei erniarken „VHT1 Vor einer Verallgemeinerung des Frauen- Hilfsdienstes? Nach einem vom General, genehmigten Plan soll, •wie man hört, an die Territorialkommandanten die Aufforderung ergehen, eine Rekrutierung der Frauen vorzunehmen, um dadurch, soweit als möglich, die Männer zu ersetzen, und zwar auch im Transportwesen. Dabei würden die Automobilistinnen, welche sich seinerzeit auf den Appell des ACS hin als Freiwillige gemeldet'hätten, aber nicht zu den Instruktionskursen für die Rotkreuzfahrerinnen aufgeboten worden waren, als Fahrzeuglenkerinnen eingesetzt. Sollte es sich als notwendig eTweisen, so würden ihre Dienste bei der Evakuation der Zivilbevölkerung beansprucht, wobei in erster Linie Frauen Verwendung fänden, die mit Lastwagen umzugehen verstehen. K«k«i Autogarage Kasinoplatz AG, Bern. Nach Vornahme der statutarischen Amortisationen und Reservestellungen ergibt die Gewinn- und Verlustrechnung 1939 nach vorangegangener Einlage von 1600 (2500) Franken in den gesetzlichen und von 18200 (21900) Franken in den statutarischen Reservefonds einen Gewinnsaldo von 29 832 (25981) Fr. Die Generalversammlung vom 30. Januar hat folgender Gewinnverteilung zugestimmt: Dividende von 4 Prozent an das gesamte Aktienkapital (im Vorjahr 5 Prozent an dag Priorifätskapital, 4 Prozent an das Stammkapital), Einlage von 5000 (0) Fr. in den Reservefonds für Rückzahlung des Prioritätskapitals, 2000 (1500) Fr. Einlage in den Baureeervefonds. 2832 (2081) Fr. Vortrag auf neue Rechnung. Cltroen-Abschluss für 1938/39. Aus dem nunmehr vorliegenden Aibschlues der Societe Andre Citroen für das Geschäftsjahr 1938/39 geht hervor, dass ßich die Lage dieses grösöten Unternehmens der französischen Automobilindustrie weiter gefestigt hat. Diese Entwicklung spiegelt eich sowohl in der Steigerung der Umsätze als auch in der Besserung der Ertragslage wider. Vom Betriebsgewinn, der sich am 30. Juni 1939 auf 61,8 Mill. franz. Fr. stellte, verbleiben, nach Abzug von 25 Mill. für Rückstellung und Erneuerungen und von 10,7 Mill. für «Finanzgewinne und -Verluste», noch 26,1 Mill. (gegen 15,9 Mill. im Vorjahr) als Reingewinn, der für die Ausschüttung von Dividenden Verwendung findet (4% auf Aktien Lit. B., 5°/« auf Aktien Lit. N, 10 franz. Fr. auf Aktien Lit. A und 1.37 franz. Fr. pro Zehntel Gewinnanteil [verglichen mit 0.63 franz. Fr. im Vorjahr]). 6 % Dividende bei der Auto-Union. Die Auto-Union AQ, Chemnitz, wird für das Geschäftsjahr 1938/39, das am 31. Okto- .ber geendet hat, nach reichlichen Abschreibungen auf das 14,5 Millionen RM betragende Aktienkapital wieder 6 % Dividende verteilen. UEBER 800 000 WAGEN IN EINEM MONAT Die Februarbilanz der amerikanischen Auto- Industrie. Wenn sie auch zeitweilig Rückschläge hinnehmen musste, so bewegt sich die Kurve der amerikanischen Automobilproduktion seit Beginn dieses Jahres dennoch in stark aufsteigender Linie. Die Probe aufs Exempel liefert ein Vergleich mit den Ziffern des Vorjahres. Verliessen 1939 in den ersten acht Wochen, d. h. bis zum 25. Februar, 661600 Wagen die Fabriken, so schnellte deren Zahl im gleichen Zeitraum 1940 auf 808 600 empor. Noch drastischer tritt der Aufschwung in Erscheinung, wenn man die Erzeugung der ersten zwei Monate 1940 mit jener des nämlichen Zeitabschnittes 1938 in Parallele setzt, brachte die Industrie damals doch bloss 469 000 Stück hervor. Dabei ergibt sich für die Produktion der drei grossen Konzerne wie der übrigen Fabriken folgendes Bild: 8 Wochen Zunahme General Motors Chrysler Ford Uebrige Firmen durchfahrenden Wagen sehen, wie sie sich in die- sem Tohuwabohu zurechtfinden. Wir haben zwar eine Polizei in Chur, sie scheint aber in erster Linie nicht für die zu einem Problem gewordene Verkehrsregulierung da zu sein, was man als.Automobilist und Chauffeur bedauern müss. Die Stadt bemüht sich auch nicht sonderlich eifrig, neue Parkplätze zu schaffen. Wenn das Parkverbot beim Welschdörfli strikte angewendet würde, was nur zu begrüssen wäre, dann ergäbe sich die Notwendigkeit der Schaffung eines sich in der Nähe befindenden Parkplatzes. Wo soll er hinkommen? Chur als Hauptort und Durchgangsgebiet sollte sich um derlei Fragen etwas mehr kümmern. Wir werden in einer Eingabe Vorschläge mit Bezug auf das Welschdörfli anbringen und hoffen- auf eine günstige Aufnahme im Interesse aller am Strassenverkehr interessierten Personen und Firmen. u \usland 1939 274 500 161400 161700 64 000 tdilu! 1940 in % 330 300 20 208 400 29 185 700 15 84 200 32 Den stärksten Zuwachs verzeichnet damit unter den Grossproduzenten Chrysler, dem es offenbar gelungen ist, den im letzten Quartal 1939 durch Streiks erlittenen Ausfall teilweise wieder wettzumachen. Unter den mittleren Fabriken haben indessen einzelne ihre Produktion noch stärker zu entwickeln vermocht. Ein neuer Höchststand kennzeichnet übrigens die Produktion der amerikanischen Reifen- Industrie im Jahre 1939. Nach der rückläufigen Bewegung der Jahre 1936—1938, während deren die Fabrikation von 55 auf 43 Millionen Stück zurückgegangen war, trat im vergangenen Jahr eine Wendung ein, in deren Verlauf die Gesamtproduktion auf 57 Millionen Stück anstieg. Dabei entfällt der Hauptanteil an dieser Konjunkturbesserung auf das Ersatzgeschäft, das eine Zunahme um 8,6 auf 39,2 Millionen Stück verzeichnet, währenddem das von der Entwicklung der Auto-Industrie abhängige sog. Neugeschäft «nur» eine Absatzvermehrung um 5,3 auf 17,8 Mill. Stück brachte. Oberst Schell, der Generalbevollmächtigte für das deutsche Kraftfahrwesen, dem die Reichsregierung seinerzeit die Durchführung der Typenbeschränkung in der Motorfahrzeug-Industrie übertragen hatte, ist unter gleichzeitiger Beförderung zum Generalmajor, zum Unterstaatssekretär und Abteilungsleiter im Reichsverkehrsministerium ernannt worden. In diesei Eigenschaft fallen ihm militärische wie zivile Aufgaben zu und die Vermutung geht wohl kaum fehl, dass er sich sowohl mit der Neuorganisation des Motorfahrzeugverkehrs nach militärischen und zivilen Gesichtspunkten als auch mit der Koordination von Bahn und Strasse zu befassen haben wird. Das Erträgnis der Bundesfeiersammlung 1940 soll nach dem Beschlüsse des Bundesrates der Nationalspende für unsere Soldaten und ihre Familien, dem Roten Kreuz, sowie denjenigen notleidenden Wehrmannsfamilien 'zufüessen, die nach den einschlägigen Bestimmungen von der Schweizerischen Nationalspende nicht unterstützt werden können. Mit Rücksicht auf den vaterländischen Zweck und die Dringlichkeit dieser Hüfswerke hat die zuständige Poetbehörde nicht nur die Ausgabe einer Marke, sondern eine Serie von vier verschiedenen Bundesfeiermarken bewilligt, auf denen bekannte Denkmäler aus verschiedenen Gegenden unserer Heimat dargestellt sind. Die Marke « Sempach » des Taxwertes 5 Rappen ziert das Denkmal Arnold Wdnkelrieds in Stans. Das Vermächtnis des sich dem sichern Tode, -weihenden Helden «Erhaltet mir Weib und Kind», wie es uns im alten Sempacherlied überliefert wird, ist heute wohl aktueller denn je. Das Bild der Marke « Giornico » des Taxwertes 10 Rappen ist eine treffliche Erinnerung an die ruhmreiche Schlacht, die eine kleine Besatzung von 600 Eidgenossen und Leventiner gegen eine grosse feindliche Uebermacht im Jahre 147ß bei Giornico lieferte. Die Kirche Santi Innocenti von Pollegio wurde von den Schweizern zur Erinnerung an den Sieg bei Giornico errichtet, der heute noch im Tessin die «battaglia dei eassi grossi» genannt f&def. aus £ondon Von einer Fahrerprüfung und dem Wirken des RAC. Liebe A.R.! Vielleicht haben es Deine Leser schon jetzt ein wenig satt, ausschliesslich automobilistische Nebenprodukte des Weltkrieges Nr. 2 vorgesetzt zu bekommen, den einer meiner Freunde etwas bissig als «the; war of prepargtions» bezeichnet hat; deniv dass Benzin in manchSn Ländern schon ungefähr' die Rolle des Alkohols in den Jahren der amerikanischen Prohibition spielt, wissen sie ohnedies schon auswendig und besonders interessante technische Neuerungen der Heeresmotorisierung, hüben und drüben erfahren sie aus begreiflichen Gründen ja sowieso nicht! Sollten sie aber wider Erwarten trotzdem ganz auf Nachrichten von kriegerischen Dingen eingestellt sein, so muss ich sie schmerzlich enttäuschen, denn es war schon etliche Wochen vor Kriegsbeginn, als mich ein Blick auf meinen internationalen Führerschein von dessen bevorstehendem Ablauf überzeugte. Eine unbestimmte Ahnung sagte mir, dass die Ablegung meiner eigentlich schon längst fälligen englischen Fahrerprüfung noch wesentlich einfacher vor sich gehen würde, als die Erneuerung meines «Internationalen» durch meinen heimischen. Club. Und so machte ich mich auf den Weg ins Transport-Ministerium: «Eigentlich sollte man annehmen, dass — um so mehr als Sie auch schon ein Jahr lang die englischen Verkehrsregeln praktisch kennen zu lernen Gelegenheit hatten— eine Prüfung nur eine blosse Formalität zu .bedeuten hätte», sagte der freundliche Beamte mit einem Blick auf die als Erinnerung an schönere Zeiten an meinen Führerschein geheftete internationale Ronnfahrerlizenz. «Am besten gehen Sie zum Middlesex-County-Council hier. in London, gar nicht weit von hier, und vielleicht wird von Ihrer Prüfung sogar abgesehen werden können.» Sprach's und begleitet mich bis zur nächsten Strassenecke, wo er mir den Weg zum County- Council erläutertel Am Middlesex-County-Council erwartete mich — allerdings durch meine eigene Schuld — eine störende Ueberraschung. Auf Grund des hier üblichen Vorganges erhält nämlich der ausländische Autofahrer bei seiner Landung für die Gültigkeitsdauer seines internationalen Führerscheines einen englischen Interimsschein — «provisional Licence» —, der für den Fall der späteren Ablegung der Fahrerprüfung dann durch den definitiven Führerschein ersetzt wird. Da ich nun das letztemal nicht mit eigenem «fahrbarem Untersatz» hier gelandet war, sondern ihn vor meiner Uebersiedlung gegen schnöden Mammon verkauft und hier bald nachher einen anderen — aus dritter Hand! — erworben hatte, war es kein Wunder, dass mich an die «provisional Licence» nichts und niemand erinnert hatte. — «Sie müssen nun leider zuerst zum London- County-Council wegen Ausstellung des Interimsscheins. Mit diesem gehen Sie dann zurück ins Transportministerium und, verlangen einen Prüfungstermin», — lautete die Auskunft; «mit Rücksicht auf den baldigen Ablauf Ihres internationalen Führerscheines kann es aber passieren, dass Sie infolge des grossen Andranges bis dahin keinen Termin bekommen und dann in der Zwischenzeit mit «L-Plates» am Wagen fahren müssen.» Eine nette -Bescherung! Diese «L-Pla(es» sind nämlich viereckige Tafeln mit grossem rotem «L», durch die andere Strassenbenützer gewarnt werden, dass da ein noch ungeprüfter Fahrschüler des Weges zieht! Mich mit Anfängertafeln am Wagen im Londoner Strassenverkehr auftauchen zu seilen, hätte unter den «Kollegen vom Bau» ja zwar ein Riesenhällo gegeben. Die unangenehme Nebenwirkung der «roten L's» ist bloss, dass man dann nur mit einem «geprüften Fahrer» neben sich an's Steuer darf! In meiner Verzweiflung wandte ich mich an den «Royal Automobile-Club», und da begann das wird. Dieser Umstand diente dem heute noch lebenden Schöpfer des Denkmals A. P. Pessina als Motiv. Mit dem Bild der Marke «Calven», Taxwert 20 Rappen, soll an die Schlacht an der Calven am' Ausgang des Münstertales vom Jahre 1499 erinnert werden, 3ie von den Bündnern ohne Mithilfe der verbündeten Eidgenossen durchkämpft wurde. Das auf der Marke dargestellte Standbild Benedikt Fontanas in Chur zeigt den Anführer der Bündner, wie er nach begeisterndem Zuruf an seine •Landsleute an ihrer Spitze vorstürmt. Das Bild der Marke. « Les Rangier« », Taxwert 30 Rappen, will den Wehrwillen der Schweiz aus jüngster Vergangenheit und in der Gegenwart offenbaren. Während der Mobilisation im Weltkrieg sind in Les Rangiers fast alle Truppenkörper unserer Armee durchgezogen. Auf Anregung der Societe jurassienne de developpement wurde daselbst ein Denkmal zur Erinnerung an die Grenzbesetzung, ein 'Werk des Bildhauers Ch. L'Eplattenier von La Chaux-de-Fonds, errichtet. Die Kolossalstatue der «Schildwache von Les Rangiers» wurde am 31. August 1924 eingeweiht. Mögen diese vier historischen Gedenkstätten, wenn sie uns im Gewände von Briefmarken demnächst entgegentreten, ihre Wirkung nicht verfehlen und zu einem vollen Erfolg der diesjährigen Bundes feieraktion führen. Märchen: Der liebenswürdige Presse-Chef des RAC, Capjt. A.„ W. Philips, wies mich an eiQen andern Funktionär, der an mich die eher unerwartete Frage stellte: «Wollen Sie Ihre Prüfung gleich jetzt ablegen?» Ich muss. da etwas erstaunt- dreingeschaut haben, denn er erklärte: «Wir haben einen staatlichen Prüfüngskommissär zur ausschliesslichen Verfügung unserer Mitglieder dauernd hier im Hause; wenn Sie wollen, können Sie gleich mit ihji) 'losfahren.» Und nach einem prüfenden Seitenblick auf meinen als, Erinnerung an eine vor fielen Jahren'in ungemütlich hohem Tempo losgegWgefte Sßurstange etwas mitgenommenen «Kupp-' liftfgs-Füss'» erhielt ich f ü r e fen e "h a 1 b e S t*u n d e 'die «provisional Licence»; ausgestellt. Mit dieser und dem liebenswürdigen, .Prüfer versehen, steuerte ich den kleinen roten «Singer-Le, ;Mans» in den Londoner Verkehr, wo er um die Mittagszeit am dicksten war. Der freundliche Herr schien mit dem Ergebnis seiner Beobachtungen zufrieden zu sein, denn die Fragen, die er an mich stellte, bezogen sich dann überwiegend, auf die Verhältnisse auf dem Kontinent. Diese inbegriffen, dauerte die ganze Prozedur genau 28 Minuten. Und den endgültigen Führerschein hat mir dann der RAC am nächsten Tag zugeschickt... Die Abhaltung von Fahrerprüfungen ist mit'Hinblick auf den erfolgten Kriegsausbruch seither vorübergehend eingestellt worden. S. Bücherfisdi RUDOLF CARACCIOLA: Mein Leben als Rennfahrer. (Deutschef Verlag, Berlin.) «Ich glaube, dass jeder Mensch alles erreichen kann, was er will.' Ich glaube auch daran, dass jeder Mann, der den Drang zu einem Beruf stark genug in sich fühlt, einmal zu diesem Beruf kommt, gleichgültig, wieviel Umwege er machen muss. Ich wollte Rennfahrer werden von meinem vierzehnten Lebensjahr an....» Mit diesen Worten beginnt Rudolf Caracciola sein Buch, in dem er die Geschichte seines Lebens geschrieben hat, eines Lebens, das die Tüchtigkeit dieses Glaubensbekenntnissee vom rechten Wollen beweist. Caracciola erzählt, wie es ihm durch unermüdliche Zähigkeit gelingt, den Weg nach oben zu finden. Er schildert mit schöner Ritterlichkeit .seine Gegner, diese Männer mit stählernen Nerven, die er niedergerungen hat. Dann aber packt das Schicksal ihn selber und schleudert ihn zu Boden und raubt ihm gerade im Moment des Sturzes das •Liebste, was er besass — seihe Frau. Wie Caracciola sich wieder erhebt, wie er endlich wieder den Lorbeerkranz des Siegers ergreift und ihn gegen die Konkurrenz der. Jüngsten verteidigt, das ist — schlich^ und hart erzählt — mehr als die Autobiographie..eines Sportlers, da*; ist das Lebensbuch eines echten Kämpfers. « Tempo •», Lief er- und Leichtlastwagen. Alle jene, die einen grösseren oder grossen Last- : wagen nicht anschaffen wollen oder können, haben die Tempo-Lieferwagen bald als. wertvolles und sparsames Transportmittel erkannt. Das Dreirad-Modell mit einer Nutzlast von 500 kg benötigt auf 100 km nur 6% Liter Benzin, das Vierrad-Modell mit einer Nutzlast von 850 kg nur ca. 9 Liter auf 100 km. Die Konstruktion dieser Fahrzeuge ist zuverlässig, weil sie einfach ist. Dazu wird für alle Tempo-Lieferwagen Schweizer Material und Arbeit verwendet, wie Käroseerie- Aufbauten. Lackierung, Polster, Bereifung, Bla- : chenstoffe, Kühler. Der Schweizer Käufer eines solchen Wagens hilft somit, unsere Handwerker und Fabrikanten zu beschäftigen. Karosserien werden übrigens für alle Geechäftszwecke geliefert. BERN. Sektion Berufschauffeure. Trotzdem auch unsere Sektion von der Mobilisation nicht verschont blieb und immer noch ca. 70 Kollegen sich im Militärdienst befinden, veranstalten wir regelmässig unsere Monatsversammlungen, die durchwegs gut besucht sind. Wir haben es ala selbstverständlich erachtet, den Kollegen im Wehrkleid nicht nur moralische Hilfe angedeihen zu lassen. Wir sind also als Berner nicht die letzten .gewesen, die praktische Wehrmannshilfe leisteten und nehmen für- uns in der Rangordnung einen guten Platz in Anspruch. Alle unsere Soldaten gemessen den Schutz des Verbandes und erhielten von unserer Sektion auf Weihnachten ein Paket, das sich sehen lassen durfte. Für die Zurückgebliebenen oder die aus dem Dienst Zurückgekehrten, besonders aber für die Familienangehörigen - veranstalteten wir em 11. Februar einen Familienabend, für die Besucher selbstverständlich kostenlos. Wir zeigten verschiedene Naturfilme und Filme humoristischen Inhaltes, unsere Spassmacher erhielten Gelegenheit, ihr Können unter Beweis zu stellen und zwischenhinein huldigten wir dem Tanz, wozu die starkbesetzte Tanzmusik den erforderlichen Rhythmus; lieferte. , Wir' können verraten, dass wir uns alle glänzend amüsierten und dass es uns gelang, die in mancher Wehrmannsfamilie herrschenden trüben Gedanken, wenn auch nur für einige Stunden, zu bannen. Viele Dankschreiben der im Felde stehenden Kollegen bewiesen uns, dass wir bei unseren Soldatenaktionen das Richtige träfen. Das erweckt auch beim Vorstand Freude. Den säumigen Kameraden vermitteln wir auch auf diesem Wege den Wunsch, sie möchten uns endlich ihre Mitgliederbüchlein zur Kontrolle vorweisen. Es handelt sich um eine wichtige Arbeit, die wir einmal erledigen möchten. H. S. CHUR. Chauffeurgruppe. Unsere Generalversammlung wies trotz den Umständen einen befriedigenden Besuch auf und nahm einen ausgezeichneten Verlauf. Die Traktandenliste musste zwar stark beschnitten werden, da der ganze Grupperivorstand im Militärdienst abwesend ist und Kollege Diggelmann als Sektionspräsident das Szepter führen musste. Wir fanden uns aber in der unerwarteten Situation zurecht, erledigten das Wahlgeschäft im Sinne der Bestätigung der bisherigen Mandatinhaber (mit Ausnahme des Aktuars), nahmen einen ausführlichen Bericht des Sekretärs entgegen und führten anschliessend eine erfreulieh- sachliche Aussprache über gewisse Verkehrsfragen in unserem Sektionsgebiet. Die Treppe bei der Vorburg in Zizers war schon mehrmals; als «Stein des Anstosses» automobilistischen Angriffen ausgesetzt Trotzdem die Strasse dort ganz offensichtlich zu eng ist, wurde die ominöse Treppe immer wieder repariert. Vor einigen Tagen erhielt sie wieder einen Nasenstüber, aber gleich darauf ist sie wieder geflickt worden, bereit, einen neuen Angriff über sich ergehen zu lassen. Und so geht man zuständigen^ Ortes an derartigen Gefahrenherden einfach vorbei und kümmert sich nicht darum. Wir müssten die «Geduld » unserer Behörden bewundern, wenn nicht eben ausser Kotflügeln wertvolle Menschenleben einer Gefahr ausgesetzt wären. Ein spezielles Kapitel bildet die Verkehrsregelung durch die Welschdörflistrasse (Ausfallstrasse nach dem Engadin und dem Oberland). Trotz dem Bestehen von Parkverboten werden alle möglichen und unmöglichen Vehikel parkiert. .Mögen die ENGADIN. Die Generalversammlung unserer Sektion vom letzten "Samstag nahm bei verhältnismässig befriedigendem Besuch einen prächtigen Verlauf. Die Berichte des Präsidenten und des Kajsiers zeugten von regem Betrieb und vom Sparwillen des Finanzverwalters. Unsere Kasse weist schon nach kurzen Jährchen ihres Bestandes einen ansehnlichen Betrag aus. Alle Vorstandsmitglieder wurden für eine neue Amtsdauer bestätigt und allfällige Demissionsgelüste « gedrosselt». Recht so, die bewährten Kollegen müssen gerade jetzt den Sektionswagen weiterführen! Der Film «Das Grab der Millionen» zeigte uns, wie der Krieg überhaupt aussieht und welche Unsumme körperlichen und seelischen Leides er den Menschen bringt Wir waren für diesen buchstäblich erschütternden Anschauungsunterricht dankbar und jeder von uns trug den Gedanken und die Hoffnung mit sich, unsere Heimat möge vor dem Krieg verschont bleiben. Bei einem (oder mehreren?) Glas Veltliner und der vom Vorstand- spendierten « chüstigen » Engadinerwurst aassen wir noch iii angeregtem Gespräch beisammen, bis uns die heilige Hermandad zum Aufbruch mahnte. Bei sternklarem Nachthimmel sind wir, den knarrenden Frühlingsschnee unter den Füssen, heimgezogen, jeder von uns mit. dem Willen in sich, am Ausbaji unseres vorgeschobenen Postens wacker mitzuarbeiten. Dem Vorstand unserer Sektion zollen wir auch an dieser Stelle für seine Arbeit die verdiente Anerkennung, wie wir auch-dem Kollegen Gemeinderat Christ. Müller für seine Teilnahme an unserer Generalversammlung den Dank aussprechen wollen. Versammlungsanzeiger. EINSIEDELN. Die Generalversammlung unserer Sektion findet am Sonntag, den 31. März, nachmittags 2 Uhr, in der « Waldstadt » statt. Näheres später. AMT KONOLFINGEN. Versammlung-jeden dritten Sonntag des Monats. Näheres in der Verbandszeitung. Postadresse: Berufschauffeur-Verband VHTL, Amt Konolfingen, Worb. RAPPERSWIL. Achtungl Die Versammlung für unsere Frauen findet am Samstag, den 16. März, 20 Uhr, im «Quellenhof» statt. Selbstverständlich müssen auch sämtliche Kollegen erscheinen. Kollege R. Meier hält einen Vortrag.