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E_1940_Zeitung_Nr.011

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STEIJERFRAGEN Die

STEIJERFRAGEN Die Revision der herrischen Verkehrssteuer-Gesetzgebung im Gang Wie vorauszusehen war, hat die erste Lesung des Entwurfs für die Neuregelung der bernischen Strassenpolizei- und Autosteuergesetzgebung im Grossen Rät keine hohen Wellen geworfen, schon deshalb nicht, .weil es sich bei der Vorlage lediglich um ein Rahmengesetz handelt, währenddem die eigentlichen Kernfragen, die Einzelheiten der geplanten Steuererleichterungen nämlich, wie monatliche Berechnung, Wechselnummern usw., in einem Dekret enthalten sein werden. Ein Projekt dafür liegt zwar ebenfalls schdn bereit, doch hat der Regierungsrat erst noch darüber Beschluss zu fassen, bevor es seinen Weg an die grossrätliche Kommission • nehmen kann, um dann in der Mai-Session das Ratsplenum zu passieren. Angesichts der Bedeutung und Tragweite des Dekrets, das die Interessen der Automobilisten unmittelbar tangiert, durfte man wohl als selbstverständlich voraussetzen, dass deren Verbände bei der Ausarbeitung des Entwurfs konsultiert würden. Der kantonale Polizeidirektor, Regierungsrat Seemattef, schien jedoch diese Prozedur weniger selbstverständlich zu finden und konnte sich erst auf dringendes Zureden aus der Mitte des Parlamentes hin damit einverstanden erklären. Im übrigen deckte sich das Expose, das er über den Inhalt des Dekretes bot, mit den Ausführungen, welche er schon letztes Jahr an der Konferenz mit den Verkehrsverbänden gemacht hatte. Vom Grundgedanken ausgehend, dass die Verkehrssteuererträgnisse des Kantons keine Schmälerung erleiden dürfen, nimmt der Entwurf insofern eine Umlagerung der Fiskallasten vor, als die hochpferdigen Fahrzeuge eine Erleichterung zugestanden erhalten, währenddem die «Kleinen» stärker herangezogen werden sollen. In der Diskussion tauchte die Idee einer Besteuerung nach dem Benzinverbrauch auf, fand jedoch keine Gegenliebe. Daneben brachte Grossrat Joho zwei Wünsche an, welche der Kommission zur Prüfung,überwiesen werden und; bei der zweiten Lesung zur materiellen Behandlung gelangen sollen. Der eine davon betraf die Uebernähnie jener im alten Strassenpolizeigesetz enthaltenen: Bestimmung, welche den Behörden eine: Handhabe gibt, um epileptische Radfahrer von der Strasse fernzuhalten, auch -in die neuen "strassenpolizeilichen Vorschriften. Und die zweite Anregung tendierte darauf hin, ein beschränktes Expropriationsrecht einzuführen, damit bei der Entstörung des Strassenverkehrs Ecken abgerundet und Gebüsche entfernt werden können, ohne den schwerfälligen und komplizierten Expropriationsmechanismus in Bewegung setzen zu müssen. Die Schlussabstimmung hiess die Vorlage in erster Lesung gut; bis zur Mai-Session wird auch das Dekret jenen Grad an parlamentarischer Reife erreicht haben, dass der Grosse Rat, gleichzeitig mit der zweiten Lesung des neuen Gesetzes, darüber beschliessen kann. Die Steueranpassung vor dem luzernischen Parlament Warum keine Angaben über das Ausmass der Reduktion? Nach dem Vorbild des Kantons Zürich sucht auch der luzernische Regiefungsrat die Forderung nach einer Anpassung der Steuerbelastung an die durch die Benzinrationierung geschaffene Lage der Fahrzeugbesitzer durch ein Ermächtigungsgesetz zu verwirklichen. Was es damit auf sich hat, darüber sind unsere Leser in der letzten Nummer der «A.-R.» orientiert worden. Und der Kommissionsreferent, der im luzernischen Grossen Rat die Vorlage näher beleuchtete,, bestätigte es: die Regierung kann sich nicht für eine starre Dauerlösung entschlossen, weil man mit ständigen Veränderungen der Bemzinpreisverhältnisse rechnen muss. Deshalb soll sie mit entsprechenden Kompetenzen ausgestattet werden. Gegen diesen Willen zur Anpassung der Steuer an die jeweiligen Verhältnisse Hesse sich nichts einwenden; was aber bei der Behandlung der Angelegenheit im luzernischen Parlament Kritik hervorrief, das war der Umstand, dass sich die Regierung über ihre eigentjichen Absichten, über Art und Ausmass der Steuerermässigung in Schweigen hüllte und nicht in der Lage war, mit präzisen Angaben darüber aufzuwarten. -Dazu musste sie auch den Vorwurf hinnehmen, sie habe es bisher unterlassen, mit den Verbänden der Motorfahrzeugbesitzer in Verbindung zu treten und über deren Köpfe hinweg ihr Projekt ausgearbeitet; Im Vordergrund der Debatte standen jedoch Bedenken verfassungsrechtlicher Natur, wobei geltend gemacht wurde, es gehe nicht an, dass der Grosse Rat seine Kompetenzen in steuerlichen Dingen an die Regierung abtrete. Das Parlament könne keine Katze im Sack kaufen und müsse sich deshalb ein Genehmig gungsrecht vorbehalten. ' =• ;s Regierungsrat Winiker suchte die Gemüter mit dem Hinweis darauf zu beschwichtigen, dass die Kompetenzdelegation an die Regierung nur für. die Zeit der Benzinrationierung vorgesehen sei und dazu dienen solle, die; Möglichkeit raschen Handelns zu sichern, wobei der Billigkeit Rechnung getragen werden solle. Vorschläge für eine materielle Regelung der Steuererleichterungen Hessen sich heute noch nicht machen, weil eine weitere? Abklärung des ganzen Fragenkomplexes notwendig sei, in deren Rahmen man auch die Erfahrungen mit den beiden Systemen des Tessins und des Kantons Solothurn berücksichtigen möchte. Im übrigen gab er dem' Drängen aus der Mitte des Rates nach und; sicherte nicht nur die Aufnahme von Verhandlungen mit den Verbänden, sondern auch die «Enthüllung» dessen zu, was die Regierung hinsichtlich der Steuersenkung ins Auge fasst. Die Konkretisierung ihrer Absichten: soll bei der zweiten Lesung der Vorlage erfolgen. Nach diesem Vorgefecht wurde Eintretest! auf das'Projekt beschlossen und dabei gleich zu Beginn ein Antrag, die Postautohalter von der Steuer zu befreiend) an die Kommission verwiesen. Der eidgenössischen'Post brauche man nichts zu schenken, bemerkte Regierungsrat Winiker dazu. Das nämliche Schicksal erlitt ein anderer Antrag, das Gesetz nicht erst ab 1. April, sondern bereits ab 1. Januar 1940 in Wirksamkeit zu erklären; auch dieser Vorschlag, gegen den der Polizeidirektor eine Attacke ritt, landete schliesslich im Schosse der Kommission. Worauf der Rat die Vorlage in erster Lesung guthiess. ••••. die Haftpflichtversicherung wieder in Kraft gesetzt und der entsprechende Nachweis erbracht wird; 2. für Fahrzeugausweise, deren Erneuerung in der Zeit vom 2.1.—26. März gewünscht wird, ein Zuschlag von Er. 10.— für Motorwagen und Fr. 3.— •••. für Motorräder zu entrichten ist. Dieser Zuschlag muss mit der ordentlichen Steuer für mindestens ein Quartal und der Gebühr für den Fahrzeug- Bec 5aU Tleueit&uä^ in einer offziellen Antwort lehnt die Regierung des Standes Neuenburg die in einem- Kreisschreiben des Bundesrates ausgedrückten Ratschläge, die Steuern der Treibstoff«- rationierung anzugleichen, ab. Bei näherem Zusehen jedoch entdeckt man, dass dem Bund die moralische Legitimation fehlt, den Kantonen in dieser Angelegenheit Weisungen zu erteilen, denn er selbst schwingt als, Nutzniesser der kantonalen Souveränität im Strassenwesen den Hammer. Die letzte Ursache dafür, dass die Bemühungen um Steuerermässigungen nur Teilerfolge zeitigten, liegt nämlich nicht bei den Kantonen, sondern beim Bund. Im Zeitraum 1922/1937, für den wir üiber, genaue Angaben verfügen, wandten die Kan-, tone für die Strassen knapp 1,1 Milliarden 'Franken auf. Während der gleichen Periodeerbrachten die Verkehrssteuern 364 Mill. Fr., die Benzin- und Gasölzölle 513 Mill. Fr. und die Einfuhrzölle 245 Mill. Fr., woraus ein Total von 1,122 Milliarden Franken resultiert. Theoretisch wäre die Strassenrechnung aufgegangen, aber der Bund steckte 758 Mill. Fr. oder rund 70 Prozent der Steuerleistung für sich ein und nur 154 Mill. Fr. ^davon trat er an Beiträgen für die Strassenbaulasten an die Kantone ab. '"* Von den 1122 Millionen Fr., welche die Verkehrssteuern, die Auto- und Benzinzölle von 1922 bis 1937 abwarfen, haben nur 518 Millionen für Strassenbauzwecke Verwendung gefunden; 604 Millionen Franken, d. hl mehr als die Hälfte, behielt der Bund zu anderweitiger Verfügung für sich. Die von Kanton zu Kanton stark differierenden Verhältnisse zwischen den Steuereingängen aus dem Motorverkehr und den Ausgaben für das Strassenwesen verleihen nun AUTOMOBIL-REVUE gerade dem Fall Neuenburg, das im Glashaus sitzt, eine pikante Note. Neuenburg löste nämlich 1936 und 1937 (für die letzten Steuererleichterungen in Uri und Schwyz- Einer Mitteilung der Sektion Url des AGS entnehmen wir, dass die kantonale Polizeidirektion bei der Erneuerung der Fahrzeugausweise für das Jahr 1940 Erleichterungen nach zwei Richtungen hin. einräumt. Zum einen -werden die VerkehrsbeTvilligungen für stillgelegte Fahrzeuge, welche auf Ostern hin wieder in den Verkehr gelangen, unter Berechnung einer kleinen Zuschlagsgehühr schon vom 20. März an erneuert. Und zum andern stellt dais kant. Automobilbüro in Anbetracht der besonderen Verhältnisse die Verkehrsbewillignngen für Fahrzeuge, die nur -während eines halben Jahres benützt werden, auch vom 1. Mai bis 31. Oktober aus. |är" D.er Regierungsrat des Kantons Schwyz hat, um die Erhebung der Motorfahrzeugsteuern der heutigen Situation anzupassen, folgende Massnahmen beschlossen: 1. Die kantonal© iMotorfahrzeugkontrolle wird ermächtigt, Fahrzeughaltern, die ihr Vehikel nach dem 1. März in Betrieb setzen oder im Betrieb behalten, die Verkehrsbewilligung für die Monate März und April 1940 gegen Bezahlung eines Sechstels der Jahressteuer zu erteilen oder zu verlängern. 2. Ist ein Motorfahrzeug während mehr als 15 aufeinanderfolgenden Tagen requiriert oder ist der Halter während mehr als 15 Tagen ununterbrochen im Militärdienst, so wird die Steuer für die 15 Tage übersteigende Zeit zurückerstattet, vorausgesetzt, dass die Schilder während der Zeit, für welche die Rückerstattung begehrt wird, bei der kant. Motorfahrzeu^kontrolle hinterlegt werden (wobei allerdings daran erinnert sein mag, dass gegenwärtig vor Bundesgericht ein Prozess schwebt, der eine grundsätzliche Entscheidung darüber herbeiführen soll, ob die Kantone nicht verpflichtet sind, die Rückvergütung für requirierte Fahrzeuge nach der effektiven Requisitionsdauer, d. h. nach Tagen berechnet, zu gewähren). Steuerliches Entgegenkommen des Kantons Bern. Steuerliches Entgegenkommen des Kantons Bern bei der Wiedereinlösurig der Schilder. Eine Verfügung, der Polizeidirektion des Kantons Bern bestimmt, dass f. ;i Fahrzeugausweise von stillgelegten und wieder in Verkehr kommenden Motorfahrzeugen vom 21. März 1940 an erneuert werden können, sofern Zwischen Hammer und Amboss (Schluss von Seite 1.) , der Lage "sind, den Wunsch nach Taxermäs- •sigung zu erfüllea Andere Kantone können dagegen mit"ihren Einkünften nur 20—30% 'der Aufwendungen decken, i Die beträchtlichen Unterschiede in den ßeckungsverhältnissen, hervorgerufen durch xlie Einnahmen aus dem Motorverkehr einerseits und den Aufwendungen für die Strassen anderseits, liefern die Erklärung dafür, weshalb die Begehren nach einem Steuerabbau in den einzelnen Kantonen eine ungleiche Behandlung erfahren. Eine gesamtschweizerische und für alle Fahrzeughalter generelle Steuersenkung dürfen wir solange nicht erwarten, als das System nicht von Grund auf geändert wird. Verschaffen wir uns über die Lage doch Klarheit: Als Besitzer der Strassen haben die Kantone für deren Unterhalt und Ausbau aufzukommen, eine Pflicht, die sie durchschnittlich 80 Millionen pro Jahr kostet. Diesem Betrag gegenüber steht eine Steuerleistunig der Motorfahrzeugbesitzer von ca. 95 Millionen Franken, die sich aus 30 Mill. Fr. •Hubraumtaxen* 52 MilL Fr. Treibstoffzöllen •und 13 Mill. Fr. Einfuhrzöllen zusammensetzt. Die Rechnung könnte mit einem Aktivsaldo abschliessen; in praxi aber weist sie ein erhebliches Defizit auf. Warum, wieso? Weil 'die Kantone, wenn sie einmal ihre 30 Mill. Franken Eigensteuern (Taxen) und die auf rund 20 Mill. Fr. angestiegenen Bundessubventionen aufgebraucht haben, die verbleibenden 30 Mill. Fr. woanders herholen müssen. Aber der Bund macht dabei auf ihre Kosten ein glänzendes Geschäft, gibt er doch von seinen 65 Mill. nur 20 Mill. ab, um .45 Mill. für andere Bedürfnisse zu reservieren. Fügen wir noch hinzu, dass heute auch die Strassen in hohem Masse im «Dienste des Vaterlandes» stehen, d. h. von den Truppen und Fahrzeugen der Eidgenossenschaft beansprucht werden, dann lässt sich zusammenfassend feststellen, dass es die Vorherrschaft des Bundes auf dem Gebiete der Besteuerung des Motorverkehrs jenen Kanto- DIENSTAG, 12. MÄRZ 1940 — ffO ausweis auf das Postcheckkonto des Strassen- Verkehrsamtes einbezählt werden. Für Fahrzeugausweise, deren Erneuerung nach dem 26. März erfolgt, wird kein Zuschlag erhoben; 3. die in Ziffer 2 des Zirkularschreibens des Stra«- senverkehrsamtes vom 12./13. März 1940 geforderten Ausweise spätestens 7 T a g Q vor dem Termin, auf den die Zustellung der Kontrollschilder gewünscht wird, dem Strassenverkebrsamt in einer einzigen Sendung zugestellt werden müssen. Schweizerische Rundschau Für die Unterstellung des Trolleybusses unter die Eisenbahngesetzgebung. Im Nationalrat ist vom Aargauer Killer folgende Interpellation eingereicht worden: «I>er Bundesrat -wird angefragt, ob nicht im Hinblick auf die wirtschaftlich notwendig gewordene Ersetzung eines Teiles des Tramverkehra durch den Trolleybus und namentlich auch im Interesse einer weiteren Entwicklung dieses modernen Fahrzeugs die Vollziehungsverordnung zum Gesetz über den Motorfahrzeugverkehr dahin abgeändert wers den sollte, dass der Trolleybusverkehr dem Eisenbahngesetz unterstellt wird. » Mitunterzeichner der Interpellation sind die Nationalräte Briner. Bratschi, Brawand, Frei, Furrer, Gloor (Aarau), Hauser, Hg, Kohler, Leuenberger, Müller (Biel), Oprecht, Schmidlin, Vallotton und Weber (Kempten). . .. Ganz zufällig geschieht es wohl nicht, dass der Bundesrat über seine Stellungnahme in dieser Angelegenheit ersucht wird, kurz nachdem zwischen dem Zürcher Stadtrat und der dortigen kantonalen Polizeidirektion eine Kontroverse über die Frage entbrannt war, ob der Trolleybus als Motorfahrzeug zu bewerten sei oder nicht. Dabei handelte es «ich um mehr als nur eine akademische Diskussion, denn das Problem besass insofern eine eehr gewichtige praktische Seite, als die Stadt dem Kanton erhebliche Verkehrssteuern für den Trolleybus entrichten musste. Inzwischen hat allerdings der Zürcher Kantonsrat grundlegenden Wandel geschaffen, dadurch nämlich, dass er bei der Abänderung des Motorfahrzeuggesetzes die Trolleybusse von den Verkehrsgebühren befreite (und damit dem Beispiel der "Waadt für die Lausanner Trolleybusse folgte), doch bedarf diese Aenderung noch der Zustimmung des Volkes. Noch aber steht der Trolleybus bei uns erst am Anfang seiner Entwicklung und wenn auch die Kantone Zürich und Waadt mit dessen Enthebung von der Steuerpflicht Präzedenzfälle geschaffen haben, so ist doch mit der Möglichkeit zu rechnen, dass andernorts die Umstellung von Tramlinien auf den Trolleybus und damit der verkehrstechnische Fortschritt durch eine allzukräftige steuerliche Heranziehung des Trolleybusses erschwert, wenn nicht verhindert werde. Von dieser Ueberlegung lässt sich offenbar auch die Interpellation Killer leiten, aber sie geht, uhi eine grundsätzliche Abklärung und eine einheitliche Lösung herbeizuführen, noch einen Schritt weiter und erkundigt sich beim Bundesrat danach, ob der Trolleybus nicht als Schienenfahrzeug behandelt und (was freilich unausgesprochen bleibt) von der Pflicht zur Bezahlung der Verkehrsgebühren entbunden werden könnte. «lern Kanton Der Strassenverkehr im Budget des Kantons Zürich für 1940. Das nun vom Zürcher Kantonsrat genehmigte Budget pro 1940 des Kantons Zürich sieht einen Rückgang der Einnahmen aus dem Motorfahrzeugverkehr von Fr. 6 626 000 auf Fr. 5 090 000, d. h. um volle 1,536 Millionen Franken vor, der mit der vermehrten Zahl von im Betrieb stillgelegten Automobilen und Motorrädern gerechtfertigt wird. Es soll sich hiebei um ein Plus von rund 1000 Fahrzeugen handeln, wozu noch ebenso viele Requirierte kommen. So werden die Einnahmen aus Verkehrssteuern mit Fr. 4 500 000 budgetiert gegenüber Fr. 6 000 000 im Budget 1939. Ein -wesentlich anderes Bild verzeigt der Fahrradverkehr. Die Einnahmen aus Fahrradgebühren wurden pro 1940 um Fr. 30000 höher, d. h. mit Fr. 380 000 budgetiert, ein erneutes Zeichen dafür, wie gewaltig der Fahrradverkehr nach oben strebt. Was die Ausgabenseite des 194Oer-Budgets anbetrifft, so sind die Ausgaben der kantonalen Motorfahrzeugkontrolle in ungefähr gleicher Höhe wie 1939 veranschlagt (Fr. 233188 gegenüber Fr. 237 590). Anders steht es aber mit den ordentlichen Ueberweisungen für Strassenunterhalt. An den Fonds für Verbesserung und Unterhalt der Hauptverkehrsstrassen des Kantons wurden nur noch Fr. 3 729 000 gegenüber Fr. 4 798 000 im Vorjahr vorgesehen und ein analoger Abbau erfolgt auch 'bei den Beiträgen an die Städte Zürich und Winterthur. Zürich erhält noch Fr. 776 000 (Fr. 930000), Winterthur noch Fr. 269 000 (Fr. 350000). Wenn also im begleitenden Budgetbericht gesagt wird, dass die Steuer-Mindereinnahme von Fr. 1500 000 die eigentliche Betriebsrechnung des Kantons nicht berühre, so ist dies theoretisch richtig, in Tat und Wahrheit aber nehmen der Kanton aber doch über eine Million Fr., die Stadt Zürich Fr. 154 000 und die Stadt Winterthur Fr. 81 000 weniger ein. Das wahre «RechenexempeU muss der Kanton dann eben beim obgenannten Fonds für Hauptverkehrsstrassen machen, wo sich die Mindereinnahme an Verkehrssteuern pro 1940 wie folgt auswirkt: Der Fonds stellte sich per 1. Januar 1939 auf rund Fr. 5 000 000. Er wird 1940 gespieeen durch obengenannte Ueberweisung von Fr. 3 729 000, durch den Anteil aus dem Benzinzoll von Fr. 900000 (100 000 weniger als im Vorjahr!) und durch Beiträge von Bund, Kanton, Gemeinden und Privaten von Fr. 1300000. Anderseits -wurden Ausgaben für Hauptverkehrsstrassen und Strassen 1. Klasse mit total Fr. 9 456 000 (im Vorjahr Fr. 10150000) budgetiert, womit der Fonds Ende 1940 auf Fr. 1973 000 zusammenschmilzt, während er anfangs 1938 noch Fr. 10061696, d. h. d-as Fünffache betrug, ein Er- 2efcnis, das zum Aufsehen mahnen muss und ein- »beiden Jahre 1938 und 1939 stehen die. Un- •terlagen noch aus) an Hubraumtaxen und 'Benzinzollanteilen je rund 25 000 fr,, mehr nen, welche grosse Lasten zu tragen haben, •als es für die Strassen ausgab! Damit gehört nicht erlaubt, die Steuern in namhaftem Umfang herabzusetzen. dieser Kanton zu jener kleinen Gruppe von Ständen, die mit den Erträgnissen der Motorfahrzeugabgaben einen ansehnlichen Prominderung des Steuerdruckes ist der Ausmal mehr zeigt, wie dringend notwendig durch eine Unerlässiiche Voraussetzung für eine Verzentsatz (ca. 4 /K) der Strassenkosten bestreiten können und die darum am allerehesten in i wesen. stillegungen vorgebeugt werden muss. gleich zwischen Soll und Haben im Strassen- Steuerermässigung den weitergehenden Fahrzeug- V

N° 11 — DIENSTAG, 12. MÄRZ 1940 AUTOMOBIL-REVUE Slvassen Axenstrasse wieder fahrbar. Wie wir vom Kantonsingenieurbureau Uri erfahren, ist die Axenstrasse nach einem Unterbrach von der Dauer eines Monats dem durchgehenden Verkehr, mit Ausnahme der Lastwagen von mehr als 13 Tonnen Gesamtgewicht, wieder geöffnet. Den Automobilisten wird jedoch ans Herz gelegt, die Strecke vorsichtig zu befahren. Lastwagen mit Anhänger sind übrigens nicht zugelassen. Eine neue Brücke in Amsteg. Es tut sich allerhand, wie die Bilder in unserer Ausser der Tribünengeraden und der Gegengeraden werden auch die beiden Verbindungsstücke Die mitten im Borfe Amsteg über den wilden letzten Nummer veranschaulicht haben. Schon seit Meier und Graf Lurani das Rennen. E« handelt sich Kärstelenbach führende eiserne Brücke — siegeraumer Zeit vermochte das Autodrom vor den mit den ' flachen Ein- und Auslaufkurven umgebaut und mit einem Belag versehen, der die dabei um einen neu entwickelten offenen Sportwagen mit Leichtmetallkarosserie und besonders stammt aus dem Jahre 1871 und wurde 1920 fürToren Mailands den Anforderungen des modernen den Transport dpr schweren Maschinenteile für Rennbetriebs nicht mehr zu genügen und als dann Schleudergefahr auf ein Minimum reduziert. Zugleich erfährt das System der Zufahrtsstrassen niedrigem Rahmen. Nach seinem schweren Sturz, das SBB-Kraftwerk Amsteg erheblich verstärkt — noch der Plan auftauchte, den herrlichen Park von den er voriges Jahr bei einem Motorradrennen erlitt, ist zum Verschwinden verurteilt. Gegenwärtig rattern die Presslufthämmer und zischen die Schneid- Schicksal der Rennbahn besiegelt. Nach langen bisherigen Tribünen hat man vollständig aufge- Monza dem Publikum zu öffnen, da schien das eine Verbesserung und Erweiterung. Mit den zieht Meier damit zum erstenmal wieder am Lenkbrenner, um das Mauer- und Eisenwerk zu zerlegen. An Stelle der bisherigen soll eine den heutigen Verkehrsverhältnissen entsprechend 'Eisenbetonbrücke treten. dimensionierte Strassen von Locarno nach Italien wieder geöffnet Warum nicht auch nachts und am Sonntag? Seit der Mobilisation war Locarno vom Verkehr mit dem benachbarten Italien durch Verfügungen der Militärbehörden praktisch so gut wie abgeschlossen. Heute nun gibt die Sektion Locarno des AGS bekannt, dass jetzt 1 folgende Strassen wieder durchgehend offen sind: Camedo (Centovalli) Valmara-Brissago-Pallanza (rechtes Langenseeufer) Dinirella (linkes Ufer) Fornasette (Ponte Tresa-Luino) Gaggiolo (Stabio-Varese) Die Oeffnungszeiten sind auf 7—19 Uhr festgesetzt, mit Ausnahme der Sonntage. Wohl geht damit ein Wunsch der ganzen Gegend von Locarno in Erfüllung, aber restlose Zufriedenheit vermag die Massnahme dennoch nicht zu erwecken. Tatsächlich hat denn auch die Sektion Locarno bereits einen neuen Schritt unternommen, um die Oeffnung der Strassen auch am Sonntag und eine Verlängerung der Oeffnungszeit der Boute über Valmara bis Mitternacht zu erwirken, wie es vor dem Krieg der Fall war und auch heute noch für Fussgänger und Radfahrer gilt. Sicherlich wird mit diesem Begehren der Bogen nicht überspannt, steht doch die Strasse über Valmara an Bedeutung kaum hinter der Route nach Chiasso zurück, welche für den Automobilverkehr bis Mitternacht offenbleibt. Eine Gleichbehandlung der beiden Uebergänge dürfte sich indessen auch aus praktischen Gründen rechtfertigen, denn nicht immer sind die Automobilisten, welche von Norden (via Gotthard oder Simplon) oder von Süden (Turin) hier eintreffen, über die Beschränkung der Oeffnungszeit bis 19 Uhr orientiert, so dass sie u. U allerlei Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen müssen. Einiges Kopfschütteln erregt in der Sektion Locarno sodann auch die Beibehaltung der Schliessung der erwähnten Strassen am Sonntag, besonders im Hinblick auf die Aufhebung des Sonntagsfahrverbotes. Denn, so sagt man sich, die Argumente, welche zur Beseitigung dieser Massnahme geltend gemacht wurden, lassen sich doch wohl auch zugunsten der Offenhaltung internationaler Routen an Sonntagen ins Treffen führen. Sfrassenverkeh» Parknotschrei... Ein für die in allen amerikanischen Großstädten empfundene Parknot bezeichnendes Zitat aus der Zeitung « Washington Post » «Wenn Einstein die Absicht haben sollte, der menschlichen Rasse einen wirklichen Dienst zu erweisen, so soll er eine Entdeckung machen, die es ermöglicht, die Wagen in der vierten Dimension zu parken !> Fahrbewilligungsentzug und Verkehrssicherheit. Nach einer Veröffentlichung des Reichsverkehrsministers sind in Deutschland während des Jahres 1939 insgesamt 10 796 Fahrbewilligungen entzogen und 6013 vorsorglich versagt worden. Unter den Entzugsgründen steht die Neigung zum Trunke oder zu Ausschreitungen mit 4825 Fällen oder rund 45 °/o an erster Stelle; die nächsthäufigen Entzugsgründe lagen in fahrlässiger Körperverletzung oder Tötung und in der Uebertretung polizeilicher Vorschriften. Nicht nur in der Entziehung, sondern auch in der vorsorglichen Versagung des Fahrausweises spiegelt sich die schärfere Handhabung dieser Bestimmungen durch die Behörden wider. Wegen schwerer Eigentumsvergehen wurden nämlich 2411 Führerscheine vorsorglich versagt, mit dem Erfolg, dass die Zahl der aus dem gleichen Grunde erfolgten Entziehungen nur unwesentlich gestiegen ist und jetzt nur noch 902 beträgt, währenddem sich 1936/1937 die nachträglichen Entziehungen und die vorsorglichen Versagungen in dieser Gruppe ungefähr die Waage hielten. Als zweitwichtigsten Grund der Verweigerung des Ausweises lässt die offizielle Zusammenstellung das Nichtbestehen der Prüfung (mit 1231 Fällen) erkennen. Unsichtbares Licht regelt den Verkehr. Zu den vielfältigen Versuchen, die in den Großstädten der kriegführenden Länder vorgenommen werden in der Absicht, die durch die Verdunkelung hervorgerufenen Verkehrskalamitäten zu beheben oder wenigstens zu mindern, hat sich soeben ein neues Experiment gesellt. In München wurden, um dem Verkehrspolizisten seine gefahrvolle Tätigkeit während der Dunkelheit zu erleichtern, an den wichtigsten Verkehrspunkten etwa fünf Meter oberhalb des Standes des Postens ultraviolette Quecksilberdampflampen angebracht, deren Strahlen zwar für das Auge unsichtbar sind, jedoch den mit einer radioaktiven Masse überstrichenen Mantel des Beamten zum Leuchten bringen. Dieses «Lichtwunder» erregt in der verdunkelten Stadt gewaltiges Aufsehen. Was tut sich eigentlich in Monza? und mühseligen Verhandlungen glückte es jedoch den am Sport interessierten Kreisen, die Anlage zu retten und ein Projekt für deren Umbau durchzusetzen, der mit den bisherigen Mängeln aufräumen und die Anziehungskraft der Rennstrecke neu beleben soll. Von der alten Piste verschwinden nicht nur die überhöhte grosse Nord- und Südkurve sowie die kleinere Südkurve der «Strassenstrecke», sondern noch weitere Teilstücke, wie z B. die Gerade auf der Ostseite des Parks. Immerhin bleiben auch nach dem Umbau noch zwei Varianten, eine 5 km lange und 9—11 m breite Strecke, bestehend aus zwei je 2 km messenden und durch flache Kurven verbundenen Geraden. Daneben steht dann noch eine zweite, etwas längere Piste zur Verfügung, die einzelne Abschnitte der alten Bähen übernimmt und sich für Veranstaltungen eignet, bei denen ein Parcours von einer gewissen Ausdehnung erwünscht ist. Qos Neueste vom In einem der neuen General Motors Wagen werden per Minute 400 Liter Kühlwasser durch den Motor gepumpt, sodass jeder Punkt im Motor alle zwei Sekunden frisches Kühlwasser erhält Offizielle Fabrikvertretungen in: Basel, Bern, Biet, Chur, Freiburg, Chaux-de-Fonds, Lausanne, Lugano, Genf, Zürich nrurnai unrnnc emeer e • DICI räumt, nicht zuletzt deshalb, weil sie dank der Wühl, arbeit der wilden Kaninchen nachgerade auf wackligen Füssen standen. An Stelle der früheren Holzbauten ist nunmehr eine Eisenbetonkonstruktion getreten, die einen ganz neuen Typ verkörpert und |p Erdgeschoss einen grossen Restaurationsraum Snthält, der treppenartig angelegt und mit mächtigen Fenstern gegen die Piste hin versehen ist, so dass die Zuschauer auch bei Regenwetter den Verlauf des Rennens verfolgen können. In der Mitte der flachen Ueberdachung thront halbkreisförmig die Kabine für Zeitmesser und Rennleitung. Ein weiterer Wunsch hat mit dem Bau der neuen Tribüne Erfüllung gefunden: ßie gewährt einen ungehinderten, vollständigen Blick über die ganze Piste. Mit dem Bemühen um Verbesserung der Sichtverhältnisse hängt es auch zusammen, dass die auf den Boxendachern vorhandenen Terrassen verschwunden sind. Schliesslich hat man bei der Umgestaltung auch an eine zweckmässige Unterbringung der Rennwagen, Reifen- und Ersatzteillager gedacht und eine unterirdische Garage errichtet, die mit allen modernen Schikanen ausgerüstet ist und in der bei schlechtem Wetter auch die Wagenabnahme usw. erfolgen kann. SÜ» i Die Beteiligung an den Mille Miglia beginnt deutlichere Formen anzunehmen. So sollen sich ausser dem bekannten rumänischen Rennfahrer Cristea noch weitere vier seiner Landsleute für einen Start interessieren. Drei davon, unter ihnen auch Cristea, würden auf B.M.W, in die Arena steigen. Alfa Romeo hat für das Rennen vier 2,5-Liter- Wagen gemeldet, die von Trossi, Farina, Hiondetti und Pintacuda gesteuert werden. Auf dem gleichen Modell, jedoch als Einzelfahrer, dürfte auch Borajto, der Chauffeur Mussolinis und Sieger der Fernfahrt Tobruk—Tripolis, erscheinen. Deutschland entsendet eine NSKK-Mannschaft, die mit drei BMW-Sportwagen in die Arena steigt und sich aus den Equipen Briem-Richter, Roese- Pietsch und Wenscher-Scholz zusammensetzt. Daneben bestreitet noch ein vierter BMW mit Georg rad eines Wagens in den Kampf. Inzwischen ist das Reglement des Rennens herausgekommen. Der «Grosse Preis von Brescia» gelangt am 28. April auf der 165 km langen Rundstrecke Brescia - Cremona - Piadena - Goito - Castiglione - Montichiari - Brescia zum Austrag, die neunmal zurückgelegt werden muss, womit sich die Gesamtdistanz auf 1485 km stellt. Startberechtigt sind Sportwagen der Klassen 750, 1100, 1500, 2000 und 3000 ccm. Jedes Fahrzeug muss von zwei Fahrern besetzt sein. Natürlich bedingt die Durchführung des Rennens gewisse Ausnahmen vom gegenwärtigen Regime der Treibstoffrationierung in Italien. Die Sportpresse unseres südlichen Nachbarlandes berechnet, dass bei einer Beteiligung von annähernd 100 Wagen mit einem Brennstoffverbrauch von 15 000 bis 30 000 Litern gerechnet werden müsse und gibt in diesem Zusammenhang der Erwartung Ausdruck, dass die zuständigen Behörden nicht länger zögern werden, die erforderlichen Anordnungen zu treffen. Kein Rennsport in England. Der Brooklands Automobile-Racing Club, der Derby Motor Club, der Junior Car Club und der Road Racing Club, die die vier grössten Organisationen für die Durchführung rennsportlicher Veranstaltungen in England darstellen, haben beschlossen, im Interesse der Landesverteidigung (Benzin-Sparmassnahmen) von der Abhaltung aller motorsportlichen Veranstaltungen im laufenden Jahre abzusehen. Ein amerikanischer Angriff auf Cobbs Weltrekord. Der amerikanische Automobilkonstrukteur Düsenberg soll, nach einer bisher allerdings unbestätigten Meldung, im Sinne haben, dem vom Engländer John Cotob im August vorigen Jahres aufgestellten absoluten Weltrekord für Automobile zu Leibe zu rücken. Wie os heißet, habe Düsenberg einen Wagen in Arbeit, der imstande sein soll, die 400-Meilen-Grenze (645 km/St.) zu überschreiten. Italienische Wagen an den deutschen Rennen. Gewissermassen als Gegenleistung für die von Deutschland abgegebene Zusicherung seiner Beteiligung an einer Anzahl von Rennen in Italien (Grosse Preise von Brescia und Tripolis, Coppa Ciano, Coppa Acerbo, Grosser Preis von Italien) hat Italien den Start von Alfa Romeo am Grossen Preis von Deutschland zugesagt, der — natürlich unter Vorbehalt einer Veränderung der politischen Lage — im kommenden Herbst von Stapel gehen soll. Seltsamerweise hört man von der Absicht zur Durchführung dieser Rennen erstmals in italienischen Zeitungen. Von den deutschen Rennfahrern hört man, dass Lang, der sich von den Folgen seines Sturzes beim Grossen Preis von Bukarest schon längst erholt hat, in der Versuchsabteilung der Daimler-Benz AG. in Untertürkheim beschäftigt ist. Brauchitsch, der an einer schweren Nierenerkrankung herumläborierte, erholt sich in Lugano bei Caraeciola. Hasse von der Auto-Union hält Vorträge bei der Wehrmacht; Müller als Inhaber des Fliegerbrevets meldete sich zu der Luftwaffe, ohne allerdings anzukommen und Bigalke, der sich inzwischen verheiratet hat, unternimmt Reisen zur Vorführung des Films, den er von der letztjährigen Rennsaison gedreht. Ausstellungen Mitteilungen des Bureau Permanent International Automobilausstellungen 1940. Belgien: Die Beteiligung der Automobilkonstrukteure an der Int. Messe von Brüssel 1940 ist nicht gestattet. Bulgarien: Im Rahmen der 8. Mustermesse von Plovdiv (29. April—12. Mai) findet auch eine Motorfahrzeug-Ausstellung statt. Die Beteiligung der Konstrukteure an dieser Abteilung ist erlaubt. Frankreich: Die Syndikalkammer der Automobilkonstrukteure gibt bekannt, dass die L y o n e r Messe (13.—21. April) bis jetzt die einzige Ausstellung in Frankreich ist, an der Motorfahrzeuge aufgeführt werden dürfen. Holland: An der Messe von Utrecht (5.—14. März und 3.—12. September) ist einzig die Beteiligung von Lastwagen und Autobussen zulässig. Norwegen: In der Absicht, Finnland zu Hilfe zu kommen, beschäftigt sich der Verband norwegischer Automobilimporteure mit dem Plan, Ende März-Anfang April 1940 eine aueserordentliche Automobilausstellung in Oslo durchzuführen. Die Beteiligung der Konstrukteure an dieser Veranstaltung ist restattet