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E_1940_Zeitung_Nr.017

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IV AUTOMOBIL-REVUE

IV AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 23. APRIL 1940 — N° 17 Stundenplan der Frühjahrsmode Wenn wir an dieser oder jener Frau die Einheitlichkeit der Ausstattung bewundern, so werden wir bei genauerer Betrachtung erkennen, dass des Rätsels Lösung in nichts anderem als im tsystematischen Aufbau» zu suchen sei. Ein Rätsel, das für alle Frauen unlösbar bleibt, die den Fehler begehen, immer kaufen zu wollen, was sie eben gerade sehen; ein Irrtum übrigens, der ihnen insbesondere zu Beginn der neuen Jahreszeit häufig unterläuft. •Begreiflich; denn hier verlockt eine Handtasche, dort ein Schal, dann ein Handschuh, ein Schuh, ein Anstecksträusschen, ein Hut, und so geht es immer weiter, bis man schliesslich erkennt, dass diese einzelnen Dinge an sich wohl sehr nett aussehen, aber miteinander keinerlei Zusammenhang haben und ein von richtiger Eleganz weit entferntes Kunterbunt bilden. Abhilfe ist da einzig und allein durch die schon früher angedeutete systematische Zusammenstellung der Ausstattung zu schaffen. Man kann da sozusagen mit dem Bleistift in der Hand operieren, und jede Frau wird in solchen Fällen gewissermassen zv ihrer eigenen Modeschöpferin; denn sie weiss ja am allerbesten, wie sich kleiden und wird klug kombinieren, ohne jemals der Schablone zu verfallen. Vorerst ist es von Vorteil, eine kleine Liste all jener Dinge zusammenzustellen, die man besitzt und für die neue Jahreszeit für geeignet hält. Wohl wird hier eine kleine Reparatur dort eine Modernisierung, an anderer Stelle wieder irgendein Besatz, eine Garnitur und dergleichen nötig sein, um dem Ganzen den freundlichen Eindruck zu geben, den die neue Jahreszeit erheischt. Schliesslich aber wird man bei dieser «Generalparade> der modischen Vorräte sehr genau merken, woran es fehlt und feststellen, was man — auch bei allergrösster Genügsamkeit — neu anzuschaffen haben werde. Um nichts zu übersehen, würden wir jeder umsichtigen Frau empfehlen, sich einen modischen Stundenplan zurechtzulegen, der auf alles und jedes Bedacht nimmt. 8 Uhr früh wird man in den Plan eintragen und sich sagen, dass man während der wärmeren Tage einen auch für die Arbeitsstunden im Haushalte gut brauchbaren Hausanzug benötigte; wohl kommt es hier durchaus nicht auf modische Feinheiten, sondern auf den praktischen -Stil an, so dass eine Zusammenstellung von kurzärmeliger Hemdbluse und glatter Hose mit aufgelegten Taschen (beide Stücke natürlich aus gleichem Waschmaterial) gewiss den Zweck am allerbesten erfüllen wird. 10 Uhr vormittags deutlicher gesagt: die Marktund Einkaufszeit! Die Frauen von heute wollen sich im allgemeinen selbst vergewissern, was der Markt bietet, um über alle Einzelheiten der Wirtschaft, die ja hier ihren Stützpunkt findet, orientiert zu sein. Um sich in diesem Menschengedränge leicht zu bewegen und nicht etwa durch ein unpraktisches Kleidungsstück behindert zu sein braucht man etwas Knappanliegendes, etwas gleichzeitig Flottes, einen Mantel etwa, der vielerlei Zwecken dienlich gemacht und unter anderem auch die Ausflugskleidung darzustellen haben wird. Kariertes Material ist in diesem Falle sehr gefällig, der Knopfverschluss angezeigt und breite Aufschläge durchaus modisch; überdies vermerken wir beiderseits sogenannte «Taschen-Reihen>, eine Garnierung, die unstreitig den Stil unserer Zeit hat. Mit in der Schattierung untereinander überenstimmenden Garnituren von dunklerem Schal, Schuhen, Hut und Handschuhen, gibt man dem ganzen bei aller Einfachheit das Gepräge modischer Gefälligkeit. Zwischen 11 und 12 werden Besorgungen und Wege in der Stadt erledigt; kein Wunder also, dass da jede Frau «modisch» wirken will, denn schliesslich wird sie damit zu rechnen haben, vielen ihrer Bekannten zu begegnen; und es ist eine alte Erfahrung, dass auch für jene, die durchaus nicht modisch-ehrgeizig sind, das Gefühl, mit schlichtem Geschmack der Helle und Freundlichkeit eines Frühlingstages Rechnung getragen zu haben, was sehr Wohltuendes hat. (Mit unserem Bilde geben wir einen wertvollen modischen Wink.) 5 Uhr nachmittags die Teestunde, in privatem Kreise oder auf einer der einladenden Terrassen verbracht... da wirkt die dunkle Kleidung immer günstig, sei sie nun schwarz, dunkelblau, tiefgrün oder braun; das «Nachmittags-Komplet» kommt hier mit mancherlei Kontrastwirkungen zu neuen Ehren; dabei verzeichnen wir sowohl Kontraste der Farben als auch solche der Linie, und unser vorletztes Modell fasst all diese Merkmale zusammen; wir sehen hier ein anliegendes, leicht glockiges Kleid und die dazu passende lose Jacke, deren kontrastierend helles Futter einen mit einem Ansteckstrauss festgehaltenen «Talar-Kragen» bildet. Beobachten wir auch die als Frühjahrsmode sehr geschätzten dreiviertellangen Trichter-Aermel, die den Handschuh — dem natürlich die Schattierung des hellen Jackenfutters gegeben wird — sehr vorteilhaft zur Geltung kommen lassen. Nach 9 Uhr abends ist man in diesen Zelten gerne daheim und daher kommt es, dass der Schlafrock als viel interessanteres Thema gewertet wird, denn ehedem. Wir sehe sehr sympathische Modelle, die an sich hell sind und nur mir einem zgckenförmig ansetzenden dunkleren Sattel versehen werden, der in die Aermel überleitet, die sich als grösse Schlupfen darstellen und mit einem gestickten oder applizierten Blütenmuster versehen sind. Damit ist unser modischer Stundenplan aufgestellt und wir werden — die einzelnen Figuren nochmals überblickend — erkennen, dass jede Frau ihre Ausstattung mit verhältnismässig geringen Mitteln bestreiten kann, wenn sie sich davor hütet, «systemlos» zu kaufen und es vermeidet, ihr Geld an hier und dort besorgte Kleinigkeiten, an Dinge, die ihr bloss einen Augenblick lang ins Auge gestochen haben, zu verzetteln... Aerzte als Forscher Quitt (Kawuwchs nach länqexem Schlaf. Die kahle Stirn, vor allem die bis in den Nacken hinein verlängerte Stirn, wird heute von der gesamten Männlichkeit als eine unangenehme Belastung empfunden. Kahle Köpfe sind weder bei der Männlichkeit noch bei der Weiblichkeit besonders geschätzt. Deshalb bemühen sich nicht nur die Friseure, sondern auch die Universitätsprofessoren um die Möglichkeit, die Glatze zu vermeiden. In der Hamüton-Universität hat man unter der Leitung von Prof. E. O. Butcher interessante Versuche mit Ratten unternommen. Liess man die Ratte in Ruhe, ernährte man sie gut, sorgte man dafür, dass sie sich wenig bewegen mussten, dann erneuerten sich die Haare alle 35 Tage. Wurden aber die Ratten schlecht ernährt, hielt man sie in ständiger Aufregung, jagte man ihnen Angst ein, dann trat die Erneuerung nur alle 60 Tage ein. Die entsprechenden Experimente mit Menschen haben bewiesen, dass auch der Mann einen besseren Haarwuchs erwarten kann, wenn er sich keine Sorgen macht, gut isst, gut schläft und seine Energie mit Mass verbraucht. JntdÜqenz haucht Schlaf. Di« Eierschale - ein Mädchen für alles. Um die Osterzeit ist das Ei immer besonders aktuell - nicht nur der Inhalt, sondern ausnahmsweise auch einmal die Schale. Und sie verdient es, dass man sich einmal um sie kümmert; denn wer sie richtig kennt, hat an ihr einen treuen und vielseitigen Helfer im Haushalt. Früher legte man in den Topf, in dem die Wäsche gekocht wurde, ein Beutelchen mit zerkleinerten Eierschalen, um die Wäsche recht weiss zu erhalten. Dieser Brauch ist heute so gut wie vergessen. Dagegen denkt man oft an die gute Kittwirkung des Eiweissrestes in der Schale - allerdings meist erst, wenn sie schon im Kehrichtkübel liegt. - Ferner bedeutet eine Portion Eierschalen auch eine gute Kläranlage für XspUe: alle Unreinheiten der Brühe sammeln sich um die Schalen, und die Aspikbrühe wird kristallklar. - Wer aber weiss heute noch nicht, dass Wasser, das eine Zeitlang auf zerkleinerten Eierschalen gestanden hat, einen billigen und guten Btamendüngez darstellt? Es duftet zwar nicht gerade nach Rosen, doch werden mit seiner Hufe Rosen und andere Topfpflanzen sehr gut und schön wachsen. _ Die Behauptung, Menschen könnten mit einem Minimum an Schlaf auf die Dauer auskommen, ist durch mancherlei Beweise (oft sehr tragischer Art) dementiert worden. Nun hat man in jüngster Zeit viele Tierversuche gemacht, um dem Geheimnis der Notwendigkeit des Schlafes auf die Spur zu kommen. Es ergab sich, dass die Tiere in dem Masse eine grössere Menge, an Schlaf notwendig hatten, in welchem sie geistig täfig waren. Es genügte aber auch, dass man an die Tiere höhere geistige Anforderungen stellte, um schon nach ganz kurzer Zeit stark anwachsendes Schlafbedürfnis feststellen zu müssen. Haie brauchen fast nicht oder überhaupt nicht zu schlafen. Ein Hund dagegen braucht den Schlaf dringender als die Nahrung und geht nach einigen Tagen zugrunde, wenn man ihn am Schlafen hindert. Zwischen geistiger Leistung und Schlafbedürfnis scheint somit eine direkte Wechselbeziehung zu bestehen. Utolqen den. JUchtshändiqke'U Der australische Arzt E. A. Machin hat eine Arbeit veröffentlicht, in der er die Resultate seiner Untersuchungen an 16 777 Schulkindern niederlegt. Dr. Machin erklärt, dass der ständige bevorzugte Gebrauch ,der rechten Hand in ausserordentlich vielen Fällen zu körperlichen Deformationen führt. Von den untersuchten Knaben wiesen 34,2% entweder eine Senkung der rechten Schulter oder eine Ueberentwicklung des Muskelsystems auf der rechten Körperseite auf. Dr. Machin verficht daher aufs energischste die Meinung, es sei notwendig, beide Hände ziemlich gleichmässig zu trainieren. Eine besonders gute Gelegenheit hierzu böte das Tennisspiel, das, wie es augenblicklich gehandhabt wird, eher zu einer Verstärkung der unerwünschten Folgen führe. Fortuna denkt an jeden..* früher oder später!! An jeden, der an sie glaubt — der Ausdauer hat — der es versteht, auf SEINE Stunde zu warten! Das durfte auch dieser einfache Metzger erfahren, der die 70000 Fr. der Seva II gewann. Einer Hausfrau aus dem Volke fielen 20000 Fr. in den Schoss — ein Musikanten-Trio dagegen fand sein Glück durch eine geschlossene Serie, die 3x1000 Fr. brachte... Ja, man hört es immer wieder aufs neue «nid nahiah — gwinnt!» Zumal es den Seva-Freunden so leicht gemacht wird: ^ Ausser den 20 986 Treffern im |U Gesamtwert von Fr. 500000 [^ 25 Treffer ä Fr. 1OOO EXTRA als Belohnung für die flotte Durchführung von Seva 11 — und als Ansporn für einen noch schnelleren Verlauf von Seva 12! Im nächsten grossen Inserat wird das Datum der ang Die baldigen Ziehung schon e setzt. 10-Los-Serie ist so günstig: Sie enthält nicht nur einen sicheren Treffer — sie kann sogar 3x1000 Fr. gewinnen' Zweck: Soldaten-Fürsorge und Arbeitsbeschaffung. 1 Los Fr. 5.- (10-Los-Serie Fr. 50.-) plus 40 Cts. für Porto auf Postcheck Ifl 1OO26. Adresse: SEVA-Lotterie, Genfergasse 15, Bern. (Bei Vorbestel- .—| lung der Ziehungsliste 30 Cts. \\ mehr.) Lose auch bei den ber- " nischen Banken sowie Privatbahnstationen erhältlich. Um wertvolle Glaser und Porzellangeschirrft abzuwaschen, wird eine vorsichtige Hausfrau nicht den Schuttstein benützen, sondern eine wassergefübte Schüssel, auf deren Boden sie ein Handtuch ausgebreitet hat. Das vermeidet nicht nur Bruch, sondern auch angeschlagene Ecken und Kanten. Für Arbeiten, bei denen sich das Knien am Boden nicht vermeiden lässt, kann man sich einen ganz niedrigen gepolstern Schemel anfertigen lassen. Seitwärts gehen Handgriffe hoch, mit deren Hilfe man ihn bequem vorwärtsschieben kann, vome kann noch ein schmales Fach vorgesehen werden, in dem matt die Büchse mit Bodenwichse, Tücher usw. unterbringt, so dass man nicht ständig auf und ab zu turnen braucht, wenn man irgend etwas benötigt. Fettflecken auf Tapeten Um Fettflecken aus der Tapete zu entfernen, drückt man zunächst ein sauberes Löschblatt darauf und bügelt mit einem massig heissen Eisen darüber. Ist dann der Fleck noch nicht genug verschwunden, so befeuchtet man ihn, pudert pulverisierte Ton- oder Walkererde darauf, lässt diese trocknen und bürstet sie schliesslich mit einer weichen BOrst* ab.

No 17 DIENSTAG, 23. APRIL 1940 Rätsel* Ecrke AUTOMOBIL-REVUE Kuriosa aus aller Welt J0ieuzuwU~ und ßicutuuthätset Kreuzworträtsel (Aufgabe): Waagrecht: 1. Stromschnelle. 8. Pflanzl. Giftstoff. 15. Luxemburg. Philolog und Poet. 16. Krankheitserregende Stoffe. 17. Türkische Stadt. 18. Stuhl ohne Lehne. 20. Schreien eines Haustieres. 22. Bollwerke. 24. Indisches Haus. 26. Lobrede. 29. Mädchenname. 32. Getränk. 33. Stadt in Neuitalien. 34. Vater, ital. 36. Raum. 40. Klebemittel. 44. Knabenkrautgewächse. 47. Kleines Raubtier. 49. Homersche Dichtung. 50. Richtmünzen. 52. Zeichen. 53. Kreuzinschrift. 55. Anteil am Gewinn eines Unternehmens. 56. Essbare Schalenfrucht. Senkrecht: 1. Ränke. 2.'Indisches Färbemittel für rot, gelb und orange. 3. Psychisches Prüfungsexperiment. 4. Kastenartiges Boot. 3. Singvogel. 6. Kiefernharz. 7. Geographischer Begriff. 8. Abkürzung für Allgemeine Mobüisations-Meisterschaft. 9. Körper. 10. Teil des Schwertes. 11. Pass im ehe- Esi'im WELCHEN SPORT TREIBEN DIE WALFISCHFÄNGER maligen Herzogtum Salzburg. 12 ment (Verzierung). 13. Felseninsel bei Marseille. 14. Franz. Besitzung in NW-Afrika. 19. Nadelbaum. 21. Krötenart. 23. Orientalischer Herrscher (Mehrzahl). 25. Der Saal, französisch. 27. Einsam, leer. 28. Germanische Wurfwaffe. 30. Stadt in Niederösterreich. 31. Rechter Nebenfluss des Rheins. 34. Fürstliches Gebäude. 35. Zeitungslüge. 36. Tschechischer Staatspräsident. 37. Klagelied. 38. Markt, Ausstellung. 39. Mühlenprodukt. 41. Russischer männlicher Vorname. 42. Nordseeinsel (i = y). 43. Vers. 44. Span. Nationalgericht. 45. Bezirksamt in Kamerun. 46. Bindewort. 48. Abkürzung für Letzter Gelegenheits-Einkauf. 49. Tibetanischer Grunzochse (i = y). 51. Hinterindisches Gewicht. 54. Japanisches Wegmass. Diamanträtsel: Aufgabe. a) Klosterbruder; b) Affenart; c) Saum mit dicht herabhängenden Fäden (Mehrzahl); d) Anregung; e) Männlicher Vorname; f) Abkürzung für Nummern. Waagrecht und Senkrecht ergeben sich jeweils die gleichen Wörter. Die mittlere Waagrechte und Senkrechte ergeben die Lösung auf die oben gestellte Frage. Die richtige Lösung zählt 6 Punkte Eihsendeterznin: 30. April ch = 1 Buchstabe. lüie man JXq&i itcelühxt Der Tiger gilt allgemein als eines der gefährlichsten und blutdürstigsten Tiere der Tropen. Man hat zwar über ihn vieles erzählt, das stark übertrieben ist, aber in den Dörfern Kotschinchinas kommt es doch zuweilen vor, dass diese raublustigen Tiere eine ganze Ansiedlung der Eingeborenen terrorisieren. Mit der Zeit bekommt es dann die friedliche Bevölkerung satt, in der ständigen Gefahr leben zu müssen. Sie packen ihr Hab und Gut zusammen und ziehen an einen anderen Ort. Dabei wechseln sie den Namen, damit der Tiger sie nicht findet. D. Ocdfiiuia muss sein -auch, Beim Ehebeuch In Nordafrika gelten unter den Eingeborenen noch immer merkwürdige gesetzliche Sitten, die von den weissen Herrschern natürlich übernommen oder wenigstens berücksichtigt werden müssen. So musste vor einiger Zeit in Azrou eine interessante Entscheidung gefällt werden, bei der es sich um die Entschädigung eines Ehemannes handelte, der von seiner Gattin betrogen worden war. Die alten weisen Männer des gleichen Stammes bestätigten dem Richter, dass ein Verführer seinem Opfer, d. h. also in diesem Fall dem Ehemann, eine Entschädigung zahlen müsse — etwa in Höhe von 100 französischen Francs und einem Schaf. Dem Richter blieb nichts anderes übrig als diesen Gesichtspunkt anzuerkennen und den Verführer zu verurteilen, Banknote und Schaf heranzubringen. Womit dieser Fall endgültig zu den Akten gelegt werden konnte. !Bett£ec im Auto In einem Berichte an die Regierung von Washington meldet die Bundeipolizei, dass zirka 25 000 Bettler sich der Automobile bedienen in der Ausübung ihres Berufes. Diese Maschinen holen sie sich gewöhnlich aus den «Auto-Friedhöfen», wo dieAmerikaner ihre alten Wagen lassen. Ausgebessert, mit neuen Teilen versehen, werden diese Autos wieder in Gang gebracht und die Bettler gebrauchen sie, um die Gebiete ihrer Wahl zu durchstreifen. Wenn sie in die Nähe eines Dorfes ankommen, verbergen sie ihren Wagen im Gehölz und durchwandern die Dorfstrassen zu Fuss um die Almosen zu sammeln. Dann setzen sie sich wieder ans Steuer, um so schnell wie möglich das Nachbardorf zu erreichen. Auf diese höchstmoderne Art machen sie gute Geschäfte!.... R.B. Tiach dem Essen JCUta odec Schlaf. Ein grosses Restaurant in San Francisco hat für eine neue Bequemlichkeit für seine Gäste gesorgt. Nach Beendigung der Mahlzeit wird der Gast vom Keimer gefragt, ob er lieber eine halbe Stunde schlafen oder sich einen Film ansehen möchte. Die Gäste, die ein Mittagsschläfchen vorziehen, folgen dem Kellner in einen halbverdunkelten Raum, in dem ihnen Sofas zur Verfügung stehen. Wer lieber einen Film sehen will, hat die Möglichkeit, in einem anderen Saal eine halbe Stunde lang ein Filmlustspiel (und zwar jeden Tag ein anderes) über sich ergehen zu lassen. cpr. Auflösung, des SUkttcätsels 1. Dame. 2. Eboli. 3. Ravaillac. 4. Derwisch. 5. Urne. 6. Marionetten. 7. Mahdi. 8. Heros. 9. Export. 10. Iwanow. 11. Tante. 12. Alibi. 13. Ukas. 14. Saleph. 15. Zange. 16. Uri. 17. Wallstreet Der Dummheit auszuweichen ist Weisheit. Richtige Lösungen des Silbenrätsels (Nr. 15). 3 Punkte. Adolf Bachofen, Glarus; E. Benz jun., Goldach; Max Bertschmann, Basel; H. Boiler, Winterthur; Frl. Margrit Bossert, Lenzburg; Frl. Margrit Epple, St. Gallen; Frau C. Fravi, Rapperswil; Frau Dr. Gräflin, Walzenhausen; Frau A. Heusser, St. Gall.; Frau Dr. J. Hopf, Bern; Frau Jacob, Winterthur; Frl. R. Klein, Schwyz; G. Laepple, Basel; Josef Leimer, Bettlach; Frau E. Markoff, Buchs; Frau Marti, Ölten; Paul Messemer, St. Gallen; Frau G. Müller, Bern; Frau Liserte Rock, Basel; Frl. M. Ruf, Winterthur; Guido Schmezer, Thun; Frau Else Steinbömer, Schaan; Fritz Wenger, Bern; Frl. E. Winteler, Glarus. «Zu leicht, viel zu leicht», ruft da ein Neffe und ein anderer meint: «da setzt man sich hin, zückt den Bleistift und holt all die erlaubten Hilfsmittel wie Lexikon und Atlanten, um für eine Stunde oder mehr seinen Scharfsinn spazieren zu führen, um kurz darauf mit Enttäuschung festzustellen, dass die Aufgabe im Handumdrehen zu lösen sei.» Nun gut, sagt der Onkel, Ihr sollt Euren Willen haben und heute mit etwas schwererer Kost traktiert werden. Dann aber kommen auch wieder diejenigen an die Reihe, die keine so scharfen Zähne zum Knacken haben. Du, freundliche Nichte E. M. aus Buchs, hast in Deiner Lösung des Oster-Kreuzworträtsels wirklich einen Fehler gemacht, denn der Nebenfluss der Garonne heisst «Tarn»; überdies sollte das französische Fürwort «te» lauten. Und dem eifrigen Neffen G. L. in Basel ist trotz allem Protest in der Lösung des Rätsels in Nr. 14 doch ein Fehler unterlaufen, indem er bei 10 statt «Aera» das Wort «Epoche» geschrieben hat. «Warum so ängstlich? Bei zehn Schlägen treffe ich meistens neunmal!» Die Haupttreffer der 11. Sevalotterie VIERZEHN TAGE MIT EDITH. Roman von Katrin Holland. (Orell-Füssli-Verlag, Zürich und Leipzig.) Wie wir vernehmen, sind die Haupttreffer der jüngst gezogenen 11. Seva-Lotterie ungewöhnlich Wenn ein neues Buch von Katrin Holland erscheint, so weiss der Leser, dass er etwas von Le- worden. Der Haupttreffer von Fr. 70 000.— gab die- rasch von den glücklichen Gewinnern eingelöst ben Sprühendes in die Hand bekommt. Er wird auch ees Mai dem gewerblichen Kreise den Vorzug und diesmal nicht enttäuscht, denn in «Vierzehn Tage erwählte sich einen bernischen Metzger auf dem mit Edith» geschieht wirklich allerhand. Schon die Lande. Der Treffer von Fr. 20 000.— blieb inmitten der Bundeestadt und überraschte die Tochter Schauplätze:Paris, Neuyork,Hollywood, Florida, sind als Rahmen für das bunte Geschehen gut gewählt. einer bescheidenen Familie, der das Glück ebenfalls sehr zu gönnen ist. Ein Eisenbahner aus der Und was passiert? Ein Amerikaner ist um Frau, bernischen Provinz freut sich über ein Frühlingsgsschenk von Fr. 10000.—. Aus den vielen übri- Vermögen und Freiheit betrogen worden. Wie er wieder loskommt, wie sein Gefühlsleben von tödlichem Hass und Selbstvernichtungswillen verschüt- eingerichteten Glücksfällen sei nur noch derjenige gen von der Vorsehung mit besonderem Geschick tet ist, und wie es einem Mädchen gelingt, dieses erwähnt, wo ein munteres Musikantentrio mit Hilfe schon fast zerstörte Leben wieder aufzubauen und einer geschlossenen Lcweerie auch noch zwei «Nachbartreffer» erhaschte und, im Besitze der 3000 ina Licht zurückzuführen, das ist das Kernstück Franken, nun den Gästen doppelt fidel aufspielt. des Buches. Sie hatte zwar andere Pläne, diese kleine Französin, die eine berühmte Schauspielerin werden wollte und auch wurde. Aber stärker Der sehr gute Verlauf der 11. Lotterie veranlaest die Seva, für die 12. Emission eine noch kürzere Durchführungsfrist in Aussicht zu nehmen. als ihr Wille ist schliesslich doch ihr Herz — und (Mitg.) damit das Schicksal. Wenn Bern, dann Casino Zuverlässig angenehm unschädlich 10er Fackg. Fr. 4.S0 4er Packg. 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