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E_1940_Zeitung_Nr.010

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14 AUTOMOBIL-REVUE

14 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG. 5. MÄRZ 1940 — N° 10 £in aktueites Jbio&lem det Schmiectecfuick: Die Schmierung des Hypofd-Hinterachsantriebes von Lastwagen Manche Hypoidschmieröle sind für Personenwagen geeignet, andere nur für Lastwagen Selbst die anspruchslosesten Organe am Automobil können im Laufe ihres Entwicklungsweges unerwartet Probleme heraufbeschwören, die im Interesse einer langen Lebensdauer und geringer Reparaturkosten gelöst werden müssen. So stellte die Einführung des sogenannten Hypoid-Hinterachsenantriebs bei den amerikanischen und vielen europäischen Personenwagen die Schmiertechnik vor die Notwendigkeit ganz neuartige Schmiermittel von ungewöhnlicher Druckfestigkeit zu erzeugen. — Um die mit der Hypoidverzähnung zusammenhängenden, besonderen Anforderungen an das Oel zu verstehen, sei kurz erläutert, was man unter einem Hypoid-Hinterachsantrieb versteht. Bekanntlich wird die Motorleistung vom Getriebe aus durch die sogenannte Kardanwelle zur Hinterachse weitergeleitet. Sie muss also von dem in Fahrrichtung angeord- neten, und verhältnismässig rasch drehenden Kardanantrieb an die querliegenden, mit den Rädern ziemlich langsam laufenden Antriebswellen der Hinterachse übertragen werden. Hiezu diente früher ein Reduktionsgetriebe, bestehend aus zwei Kegelrädern oder aber aus einer Schnecke mit Schneckenrad. Neuerdings ist als dritte Variante der Hypoidantrieb in grasser Zahl auf dem Plan erschienen, der auf den ersten Blick einem gewöhnlichen, spiralverzahnten Kegelradantrieb ähnelt. Bei näherem Zusehen entdeckt man jedoch, dass sein Ritzel im Gegensatz hiezu unterhalb der Tellerradmitte sitzt (Fig. 1). Dies bedingt eine ganz besondere Zahnform, die man eben auf den schönen Namen «Hypoid-Verzahnung » getauft hat. Dieser Ausdruck bezieht Fig. 1. Gegenüberstellung eines Hinterachsantriebs mit Hypoidrädern (links) und eines solchen mit spiralverzahnten Kegelrädern. sich ausschliesslich auf die beiden Zahnräder des Hinteraehs-Reduktionsgetriebes, nicht aber auf die gewöhnlichen, schräg- oder spiralverzahnten Kegelräder des Differentialgetriebes, das ja bei allen drei Antriebsarten grundsätzlich gleich beschaffen ist. Verschiedene gewichtige Gründe haben die Konstrukteure dazu bewogen, sich mehr und mehr dem Hypoidantrieb zuzuwenden, der als eine Art Mittelding zwischen Kegelradund Schneckenantrieb anzusehen ist, liegt doch sein Ritzel und damit auch das Hinterende der Kardanwelle mit allem Drum und Dran um einige Zentimeter unterhalb der Hinterachsmitte, also tiefer als ein gewöhnliches Kegelritzel, jedoch immer noch höher als die Schnecke eines Schneckenradantriebs. Infolgedessen führen die Zähne weder eine reine Abwälzbewegung wie bei Kegelrädern, noch eine reine Gleitbewegung wie bei Schneckengetrieben aufeinander aus, sondern der Zahnkontakt kommt unter halb rollender und halb gleitender Reibung zustande. (Unsere Fig. 2 zeigt, wie dies gemeint ist.) Diese gemischte Bewegung stellt nun an die Schmiermittel ganz spezielle Anforderungen, denen unpräparierte Mineralöle nicht gewachsen sind. Man behilft sich deshalb mit Mineralölen, die gewisse Zusätze, wie Bleiseifen sowie Schwefel- und Chlorverbindungen enthalten, welche ein Anfressen der Hypoidachse vermeiden. (Wegen ihres so unterschiedlichen Charakters ist es übrigens — nebenbei gesagt — nicht zulässig, Hypoidöle mehrerer Marken miteinander zu vermengen, da sie hiedurch einen Teil ihrer wertvollen Eigenschaften eintoüssen.) Diese Hypoid-Hinteraehsöle erfüllten und erfüllen ihren Zweck bei Personenwagen durchwegs zur vollen Zufriedenheit. Letztes Jahr begann man nun in U.S.A. erstmals auch mittelschwere Lastwagen mit HvDoidrädern auszurüsten, und da erwiesen sich manche der für Personenwagen benützten Höchstdrucköle mit einemmal als ungeeignet für die Schmierung der Hinterachse. Man fand, dass die sog. milden Hypoidöle, die teilweise auch Fig. 2. Während spiralverzahnte Kegelräder (I, links) sich in ihren Berührungspunkten aufeinander abwälzen, führen Hvpoidräder (II, rechts) aufeinander eine teils rollende, teils gleitende Bewegung aus. Die Bewegungsrichtungen der Verzahnung laufen im Berührungspunkt nicht parallel, sondern sie kreuzen sich unter einem gewissen Winkel. bei Personenwagen Verwendung finden, für Lastwagen ausschliesslich in Frage kommen. Der «aktive» Oeltyp mit Schwefel- und Bleigehalt dagegen, darf zur Schmierung der Hypoid-Hinterachse grösserer Lastwagen nicht benützt werden. Dieser Unterschied im Verhalten des Oels rührt daher, dass die schwersten Schmierbedingungen bei Personenwagen dann auftreten, wenn man mit Vollgas und hoher Geschwindigkeit fährt, bei belasteten Camions jedoch im Augenblick, wo die volle Motorleistung über den niedrigsten Gang auf die Hinterachse wirkt. Im ersten Fall wird die Dreh- und Gleitgeschwindigkeit an den Berührungsstellen gross, der Druck dagegen hält sich in verhältnismässig bescheidenen Grenzen. Bei Lastwagen anderseits trifft genau das Gegenteil zu : Es treten hohe Drücke bei geringer Gleitgeschwindigkeit auf. Die Schmiermittelfabrikanten haben sich natürlich des Problems sogleich mit bekannter Tatkraft angenommen und, soweit nötig, Spezialöle herausgebracht, die den Anforderungen in Lastwagen-Hypoidachsen vollauf genügen. In anderen Fällen (milde Hypoidöle) war es möglich, das bisher nur für Personenwagen benützte Hypoidöl auch für Lastwagen zu empfehlen. Hiedurch ist nun folgende Situation entstanden : Es gibt Hypoid-Hinterachsöle, die sich ausschliesslich zum Gebrauch in leichten Liefer- und Personenwagen eignen, andere, die nur für Lastwagen Verwendung finden dürfen, und schliesslich solche, die beiden Zwecken genügen. Aus diesem Grunde ist es unumgänglich notwendig, dass vor der Wahl eines Schmiermittels für Hypoid-Hinterachsen die Empfehlungen des Fabrikanten konsultiert werden, um sicher zu gehen, dass man keinen Missgriff tut und nicht etwa einen für den Wagen ungeeigneten Oeltyp wählt, in der Meinung jedes Hypoidöl könne für alle Fahrzeuge benützt werden. Dieser Punkt ist gerade deshalb für Wagenbesitzer und das mit dem Verkauf von Schmiermitteln beschäftigte Personal so wichtig, weil es nebeneinander Universalöle und solche gibt, die eine Differenzierung zwischen zwei Sorten nötig machen. Drum heisst's hier aufgepasst! Die amerikanischen Fabrikanten haben bereits Schritte unternommen, um sicherzustellen, dass für Personenwagen ebenso wie für Lastautomobile nur Hypoidöle empfohlen werden, die sich für sämtliche Fahrzeuge des betreffenden Genres eignen. Man will hiemit Unsicherheiten nach Möglichkeit vermeiden. Tatsächlich könnten nämlich die einen oder anderen Personenwagen-Oeltypen auch für dieses oder jenes Lastwagenmodell gebraucht werden und umgekehrt. Die strikte, reinliche Scheidung in Schmiermittel für die eine oder andere Wagenklasse ist jedoch aus organisatorischen Gründen und zur Vermeidung von Fehlern geboten. Ausnahmen sind nur dort am Platz, wo ein Automobil in einer — wir möchten sagen — artfremden Weise betrieben wird, wo man also vielleicht einen ehemaligen Personenwagen als Lastwagen für schweren Dienst einsetzt oder ein Lastwagenchassis mit Omnibusaufbau hauptsächlich im schnellen Fernverkehr benützt wird, wodurch die Verhältnisse im Hinterachsantrieb der Norm widersprechen. Entstehen hiedurch Zweifel an der richtigen Wahl des Hinterachsöls, so wendet man sich am besten einem Universaltyp zu. Im übrigen sollte wie bisher das Hinterachsgehäuse nach dem Ablassen des tunlichst durch eine längere Fahrt zuvor erwärmten Hinterachisöls mit Spülöl gut ausgewaschen werden, um alle Rückstände zu entfernen, -b- 5 PL, Limousine, 17 PS, Mod. 1934, Typ Master, in ganz einwandfreiem Zustande. Preis Fr. 1800.—. Der Wagen wird mit Garantie abgegeben. Offerten unter Chiffre 20754 an die (9,10 Einheitsschmiermittel für Personen- und Lastwagen. In allen Packungen erhältlich. Verlangen Sie Referenzen und Angebot beim Alleinfabrikanten: ADOLF SCHMIDS ERBEN AKTIENGESELLSCHAFT Gegründet 1884 BERN Telephon 2 7844 Chevrolet Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen MERCEDES- BENZ Cabriolet, Typ 1934, 8,6 PS, 6 Zyl., in prima Zustand, eventuell Tausch. Offerten unter Chiffre 20758 an die (9-11 Automobil-Revue. Bern. 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Machen Sie eine „Kleine Anzeige" in der Automobil-Revue Nie wurden an ein Schmieröl höhere Anforderungen gestellt als in Hypoid-Getrieben. Nirgends wirkt sich die Verwendung ungeeigneter Oele derart katastrophal aus. Nie wurden von den Konstrukteuren schärfere Schmiervorschriften erlassen. Seit 1853 leistet die Swan Finch Oil Corporation, New-York, Pionierarbeit auf dem Gebiet der Schmiertechnik. So wurde auch das Problem der Hypoid-Schmierung mit Motul E. P. Hypoid glänzend gelöst. Ein neues Oel, auf neuer Basis hergestellt, um neuen Anforderungen zu genügen. Es gibt andere, billigere Oele. Wie aber, wenn Metall angegriffen wird, Kugellager zugrunde gehen? Oder wenn das Oel schäumt und es durch den so entstandenen erhöhten Druck durch die Radlager in die Bremstrommeln gepresst wird? Was dann? Hypoid - Getriebe lassen nicht mit sich spassenl Motul E.P. Hypoid greift kein Metall an schäumt nie zersetzt sich nie sein Schmierfilm zerreibst nie ist oydationsbeständig verdickt nicht wir empfehlen: Motul E. P. Hypoid SAE 90 für den Winter Motul E. P. Hvpoid SAE 160 I för den Sommer Swan Finch Oil Corporation, New York, established 1853 Benzinvertriebs AG., Zürich 2, Generalvertretung für die Schweiz

Gesellschaft der MHitär-Motorlahrer des Kantons Bern. Unter dem Vorsitz von Präsident iLt. Oeseh (Bern) fand am Sonntag, den 25. Februar 1940, die 3. Hauptversammlung im Rest. Schmiedstube in Bern statt Infolge des Aktivdienstes war der grösste Teil der Mitglieder dienstlich verhindert, doch hatten sich dennoch ca. 150 Kameraden zur Erledigung der Geschäfte eingefunden. Als offiziellen Vertreter des Armeestabes konnte der Präsident Herrn Major Tschan von der Sektion MWD willkommen heissen, der die Grüsse und Wünsche de« Armeekommandos überbrachte. Sofort -wurde zu den statutarischen Traktanden geschritten. Aus dem ausführlichen, flott abgefassten Jahresbericht des Präsidenten sei über die Tätigkeit im vergangenen Jahre folgendes erwähnt: Motorenkurs, Schiessen in Aarberg, i. Schweiz. Vielseitigkeitskonkurrenz in Bern der mot. Trp., Besichtigung der Peugeotwerke in Sochaux, Zielfahrt und Chilbi in der Kaltenherberge und Lotto im "Waadtländerhof in Bern. Alle Anlässe •verzeichneten einen vollen Erfolg. Die Jahresrechnung schliesst dank dem grossen Zuwachs an Mitgliedern mit einem Uebersehuss von Fr. 1824.95 ab. Das Vereinsvermögen ist auf Fr. 2894.15 angewachsen. Der Mitgliederbestand hat innert Jahresfrist um 322 Mann zugenommen und stellt eich heute auf 710 Mitglieder, sicher ein erfreuliches Resultat. Da nach den Statuten kein Offizier der Gesellschaft als Aktivmitglied angehören darf, stellte sich die Frage betr. Neuwahl des Präsidenten und weiterer Vorstandsmitglieder, welche im Aktivdienst zum Offizier avancierten. Nach kurzer Diskussion beschloss die Versammlung einstimmig, während der Mobilisation diesbezüglich keine Aenderung zu treffen und die Kameraden zu veranlassen, in ihrem Amte zu bleiben. Mit grossem Beifall wurde denn auch dem rührigen Präsidenten Kamerad Lt. Oesch das Vereinsschifflein weiter anvertraut. Der Vorstand setzt sich für das Jahr 1940 wie folgt zusammen: Präsident: Lt Oesch Hans (Bern-Rathaus); Vizepräsident; Feldw. Lack Hs. (Bern); Sekretär: Wachtm. Iseli Franz (Bern); Kassier: Lt. Steiger Willy (Bern); Protokollführer: Wachtm. Keusen Fred (Aarberg); Mutationsführer: Wachtm. Brack Karl (Bern); Vertreter der Passiven: Güdel Rud. OBern); Beisitzer: Despond Rd., Schneeberger Fr., Schor Hs., Käser Fr., Loosli Hs., Siegenthaler Alfr., Hediger Herrn.; Rechnungsrevisoren: Barth Rob., Gaffner Gottfr. i Eine zu Gunsten der Schweiz. Nationalspende durchgeführte Fr. 200.—. — DIENSTAG, 5. MÄRZ 1940 AUTOMOBIL-REVUE 15 K4£S*£ S ck«» s Sammlung ergab den Betrag von is. ». A. C. SEKTION BERN. Bericht Ober die Generalversammlung vom 16. Februar. Die Präsidentin, Frau Maurer, eröffnete die Sitzung mit einem Willkommensgruss an die anwesenden Mitglieder. Nach der Verlesung und Genehmigung des Protokolls der letzten Generalversammlung hörte die Versammlung den Jahresbericht über die Tätigkeit während des verflossenen Vereinsjahres an, der mit grossem Applaus aufgenommen und der Präsidentin herzlichst verdankt wurde. Der Kassabericht, von der Rechnungsrevisorin erstattet, schliesst mit einem befriedigenden Saldo. Unsere Clubabende im Hotel Schweizerhof Bind bie auf weiteres mit Strick, arbeiten aller Art für die Wehrmänner ausgefüllt. Möchte doch jedes Mitglied diese Abende recht eifrig besuchen. NB. Neueintretende Damen sind höflichst gebeten, den Telephonanruf 245 96 zu benutzen. Tätigkeitsprogramm für den Monat März. 1. März: Spielabend. 8. März : Clu'babend (es wird gestrickt). - 15. März : « Spanferkelfrass » im Hotel Bubenberg, abends 7.30 Uhr. Anmeldungen dringend erwünscht im Club oder Hotel Bubenberg (bis spätestens 10. März). Der Reinertrag .des Essens wird der Schweizerischen Nationalspende überwiesen. 22. März : Clubabend fällt aus. 29. März : Plauderei über den Kurs der Rotkreuzfahrerinnen in Basel von Frau Schmitter. 2kus d«» nd FREIE BERUFS-CHAUFFEURE ZÜRICH Generalversammlungsbericht. Freudig überrascht von der unerwartet hohen Besucherzahl eröffnete der Präsident Paul Seringer mit einer kleinen Verspätung die Generalversammlung, wobei er den im Wehrkleide erschienenen Kollegen einen Akthrdienst befindend« Vorstandsmitglieder in den Kollegen Schneebeli Werner und SchmW Willr zu bestellen. Einstimmig erklärte eich die Versammlung für die Beibehaltung der «Automobil-Revue » als Vereinsorgan. Der Vereinsbeitraj wird in der gleichen Höhe wie Ms anhin erhoben, -wobei die im Aktivdienst stehenden Kollegen monatlich 50 Rp. au entrichten haben. ,VHTT Rapperswil an erster Stelle Unser in der «Revue» veröffentlichter Appell — die Chauffeursektionen möchten auch einmal für die Frauen unserer Kollegen eine Versammlung veranstalten — hat da und dort Anlass zu Erörterungen gegeben. Verschiedene Sektionsleitungen sprechen über die Sache. Es wird diskutiert. Wenn diese Erscheinung an sich erfreulich ist und von Leben zeugt, so wird das allein nicht helfen. Man muss von der Theorie zur Praxis übergehen. Reden ist gut! Noch besser ist, wenn wir etwas tun! Die kleine, mehrheitlich aus Chauffeuren besonderen Gruss entbot. Das vom Aktuar verlesene Protokoll der Generalversammlung vom 4. Februar 1939 wurde mit Beifall verdankt, worauf der Präsident seinen Jahresbericht erstattete, der eindrucksvoll die intensive, nun beschlossen, dass speziell für die Frauen zusammengesetzte Sektion Rapperswü hat für den Verein geleistete Aufbauarbeit schildert. ein Anlass durchzuführen sei. Das genaue Leider verunmöglichte die Mobilmachung die ge-Programplante Demonstration am Rohölmotor bis heute. Als steht noch aus, es dürfte aber glücklicher Schritt für die Chauffeurinteressenvertretung kann der Zusammensehluss der Chauffeur- werden. sicher demnächst an dieser Stelle publiziert vereine Zürichs (I.G.C.V.Z.) bezeichnet werden. Be- Wenn die Weinen Sektionen den ersten Schritt tun — Sektionen, die über bescheidene Finanzen verfügen — dann wollen doch sicher die grossen, kapitalkräftigeren Vereine nicht zurückstehen. Wer meldet sich als Zweiter ? reits hat denn auch die Zusammenarbeit schöne Erfolge gezeitigt. Unter lebhaftem Beifall fand der Jahresbericht Genehmigung. Die Jahresrechnung schliesst mit einem erfreulichen Aktivsaldo, was nicht zuletzt der «Sparwut» des Kassiers zu verdanken ist. Für seine gewissenhafte Kassaführung spenden ihm die Revisoren verdientes Lob und die Versammlung erteilt sowohl ihm als auch den übrigen Vereinsorganen Decharge. Beifällig aufgenommen wurde der Bechenschaftsbericht der Rechtsschutzkommission. Obwohl dieses Jahr keine grossen Fälle zu erledigen waren, nahmen die Mitglieder doch den Schutz des Vereins in diversen Berufsangelegenheiten des öftern in Anspruch. Unter der Leitung von Kollege Meier Hans als Tagespräsident wickelten sich die Vorstandswahlen für das laufende Jahr rasch ab. In globo wurden die bisherigen Nominationen für ein weiteres Jähr bestätigt. Präsident: Seringer Paul; Kassier: Latny Josef; Aktuar: Huber Hans; Vizepräsident: Streit Ernst: Beisitzer: Wächter Arnold. Damit die laufenden Vereinsangelegenheiten unter den Auewirkungen der Mobilisation nicht leiden, wurde beschlossen, zwei weitere Ersatzmänner für allfällig sich im CHUR. Generalversammlung der Chauffeur- Sruppe. Wie wir bereits melden konnten, führen wir unsere diesjährige Hauptversammlung am Sonntag, den 10. März, nachmittags 2 Uhr, im Restaurant «Rütli» in Chur durch. Die Geschälte sind derart vorbereitet worden, dass wir die Geduld unserer Kameraden nicht auf eine allzu grosse Probe stellen müssen. Nach dem geschäftlichen Teil zeigt uns Kollege Ruedi Meier einen Film aus dem letzten Weltkrieg, «Das Grab der Millionen>. Wir erhalten Einblick in das grausige Geschehen auf den Schlachtfeldern und erleben den Krieg wie er ist. Da wir schon lange keine Versammlung mehr durchführen konnten, hoffen wir auf einen zahlreichen Besuch. Da verschiedene Kollogen sich im Militärdienst befinden, sollten sich die Urlauber und die c Zivilisten» um so eher eine Ehre daraus machen, vollzählig und •pünktlich zu erscheinen. Vergesst nicht, unseren Reihen noch fernstehende Kollegen zuzuführen. Sie sind uns willkommen. Der Vorstand. ENGADIN. Unsere Generalversammlung findet also, wie bereits an dieser Stelle und auf dem Zirkularweg gemeldet worden ist, am Samstag, den 9. März, abends 8 Uhr, im Restaurant Innfall in St Moritz etatt. Die Traktandenliste wird uns nicht allzu lange in Anspruch nehmen. Nach dem geschäftlichen Teil gelangt der Film «Das Grab der Millionen» zur Vorführung. Und... zur Orientierung der Gwundrigen: Der Vorstand hat beschlossen, die herrliche Engadinerwurst aufmarschieren zu lassen. INTERLAKEN. Die bereits angekündigte Generalversammlung der allgemeinen Sektion, an welcher auch die Chauffeure und Transportarbeiter restlos teilnehmen müssen, findet besonderer Umstände halber nicht in der «Eintracht» in Interlaken, sondern im Rest. «Krone» in Unterseen statt. "Wir sind uns gewöhnt, dass die Generalversammlungen unserer Sektion immer eut besucht werden. Zeigt auch diesmal, dass ihr den Ernst der Situation erfasst habt. Heute ist der enge Zusammenschluss in der beruflichen Organisation notwendiger als jemals zuvor. Versäume daher niemand den Gang zur Generalversammlung am Samstag, den 9. März, 20H Uhr, im Rest. «Krone» in Unterseen. Wir bitten auch besonders um pünktliches Erscheinen, damit wir rechtzeitig beginnen können. WINTERTHUR. Chauffeure. Achtung! Unsere auf Samstag, den 16. März in Aussicht genommene Gruppen-Generalversammlung muss mit Rücksicht auf die Abwesenheit der meisten unserer Mitglieder auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Der Vorstand. WJNTERTHUR. Usego. Achtung! Mit Rücksicht auf die Abwesenheit der Grosszahl unserer Mitglieder wird die auf kommenden Samstag, den 9. März in Aussicht genommene Generalversammlung ausfallen. Der Vorstand. ZÜRICH. Sektion 1 Berufs-Chauffeure, Unseren Kollegen bringen wir zur Kenntnis, dass am nächsten Samstag, den 9. März, um 20 Uhr, im Restaurant zur «Urania», 1. Stock, unsere Generalversammlung stattfindet. Jeder Kollege, der nicht infolge Aktivdienstes verhindert ist, an der Versammlung teilzunehmen, sollte sich einfinden. Es harren wichtige Geschäfte der Erledigung. Der Sektionsvorstand. Versammlungsanzeiger. BERN. Berufschauffeure. Jeden zweiten Samstag im Monat um 20 Uhr, im Restaurant Viktoriahall. Alle Berufskollegen sind willkommen. Markenbezug daselbst sowie beim 1. Kassier Steiner, Ernst, Militärstrasse 14, dem 2. Kassier: Pauli, Hans, Freiburgstrasse 163 und beim Einzüger Stampfli Stefan, Waldheimstrasse 16. Einzahlungen auch auf Postcheck-Konto III 9946. Präsident der Sektion ist Kollege Dans Sahli, Marzilistrasse 39, Tel. 2 08 22. Sekretariat Bern des VHTL: Zeughausgasse 9, 3. Stock, Tel. 248 59. Sprechstunden täglich von 8—9, Montag und Donnerstag von 14—20 und Dienstag und Samstag bis 11 Uhr. Zur Winterszeit zudem an Samstagnachmittagen von 14—16 h. BREMGARTEN (Aargau). Jeden 2, Samstag im Monat um 20 Uhr im Rathaus. mitwasdiEGEtrletiE]hrE5 WagensgEBMmiertsinü? Gewöhnlich, nur mit billigem Oel! Wissen Sie aber nueh, dass dabei das beste Getriebe zum Teufel gehen rnnss ! Schneller Start, grosse Geschwindigkeit, das Führen von schweren Lasten, für den modernen Wagen eine Selbstverständlichkeit, beanspruchen das Getriebe bis zum Aeusserstcn. Es heisst, entweder für die richtige Schmierung sorgen, oder aber grosse Reparaturkosten und Abschreibungen in Kauf nehmen. Wenn Sie dies in vermeiden wünschen, dann gebrauchen Sie anssehliesslieh STUBACO-Super-Getriebeöle und -fette, die von den technischen Autoritäten der führenden amerikanischen Automobilfabriken empfohlen werden. Wir beraten Sie gerne. Alleiniger Import lür die Schweiz: IV tr Miiliiann-n Generalvertreter der D. A. Stuart «. v. iTiuiuenen, Oil Co-) Cmcag0. BERN - EFFINGERSTRASSE 75 / TELEPHON 2 76 66 Automobil- Gross-Firma Sucht per sofort Werkstatt Fakturist Auto-Mech.- Lehrliny zu bald. Eintritt gesucht, der schon 1—2 J. Lehrzeit hinter sich hat und seine Lehre bei einem andern J6ggi + Wüthrich Chauffeur sucht Stelle auf Lastwagen. (10 von Allmen Adolf, Lauterbrunnen. Teleph. 43.87. 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