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E_1940_Zeitung_Nr.010

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Ta^ium^cro Zur Tagung

Ta^ium^cro Zur Tagung der AIACR in der Schweiz. Wenn wir in unserer letzten Nummer meldeten, die Tagung der AIAGR werde um Pfingsten herum in Bern zusammentreten, so können wir diese mendingen und Witikon vorgesehen. Nachricht heute dahin präzisieren, dass die Generalversammlung auf Pfingstmontag, den 13. Mai, hin angewendete Tarif im Jahre 1935 bei einem Ben- Es ist dabei zu berücksichtigen dass der bis an- festgelegt worden ist und wahrscheinlich im Bellevue-Palace stattfindet, wo sich in diesem Falle und das« eine teilweise Erhöhung schon früher zinpreis von Fr. —.35 pro Liter aufgestellt wurde auch das Sekretariat installieren würde. Der Generalversammlung voraus gehsn die Sitzungen der von Fr. —.55 pro Liter entspricht einer Er- angezeigt gewesen wäre. Der heutige Benzinpreia verschiedenen internationalen Kommissionen: Sport-, höhung von 57%, so dass die oben angeführte Korrektur der Taxen gegenüber der Erhöhung der Touristik-, Verkehrs- und Zoll- und möglicherweise auch der technischen Kommission. Betriebskosten niedrig bemessen ist. Bis zum 1. April haben die einzelnen Länderclubs dem Sekretariat der AIACR in Paris jene Fragen bekanntzugeben, welche sie auf der Traktandenliste der Generalversammlung und der Kom- Le missionssitzungen sehen möchten. Bis zum 13. April sodann müssen Vorschläge für die Neubesetzung folgender Chargen eingereicht sein: Die Notlage im Autotransportgewerbe. a) Präsident der AIAGB. b) Ersetzung folgender drei Vorstandsmitglieder: V. Bayer-Ehrenberg, Graf Andrassy und Dr. Yankovitch. c) Präsident der Verkehrs- und Zollkommission. d) Präsident der Touristikkommission. Was das Programm der Tagung anbetrifft, so ist dessen Ausarbeitung Sache des ACS, wobei er auch mit den Bundesbehörden in Fühlung treten Wird. Man nimmt an, dass es u. a. auch ein vom Bundesrat und ein zweites, vom ACS offeriertes Nachtessen sowie einen Ausflug nach dem Jungfraujoch umfassen wird, doch handelt es sich hier einstweilen noch um Hypothesen. AMm*#«eS!«flcrB«&GSBB Die Wiener Messe als Auto-Ausstellung. Mit Rückficht auf die Bedeutung des südosteuropäiochen Marktes hat der Reichsverband der deutschen Autornobilindustrie den Beschluss gefasst, die Beschickung der Wiener Frühjahrsmesse 1940. die in der Zeit vom 10.—16. März stattfindet, für die deutsche Automobl- und Motorradindustrie freizugeben. Es ist noch nicht bekannt, ob auch die Automobilindustrie anderer Länder auf dieser Ausstellung vertreten sein wird. Anpassung des städt. Taxameter-Tariies in Zürich. Die Mitglieder des Schweiz. Taxihalter-Verbandes, Sektion Zürich, haben im Einverständnis mit der Zürcher Gewerbepolizei und nach genauer Prüfung durch das Eidg. Kriegswirtschaftsamt eine Korrektur des städt. Taxameter-Tarifes vorgenommen. Diese besteht darin, dass einerseits die niedrigste Taxe wegfällt und dass anderseits für Fahrten nach den Aussenquartieren eine eindeutige Verrechnungsweise, die zum Teil sogar niedrigere Taxen ergibt, angewendet werden und dass für die leeren Rückfahrten Zuschläge wegfallen. Die Grundtaxe ton Fr. 1.— bleibt hei jeder Fahrt unverändert. Durch diese Korrektur werden die kurzen Staidtfahrten mit einer Person etwas teuer (ca. 10%, und nur am Tag) und die langem in die Auesenquartiere billiger. Als Aussenquartiere sind im Tarif Neubühl, Leimbach, Albisrieden, Altstetten, Höngg, Affoltern, Oerlikon, Seebach, Schwa- Wir erhalten folgende Zuschrift: Seit der Mobilisation ist unser Gewerbe in eine äusserst schwierige Lage geraten. Nicht nur wurden uns an Wagen requiriert, von denen wir bloss ein geringes Taggeld erhalten, sondern man zieht von dieser Entschädigung auch noch die Abnützungsreparaturen ab. Was zum Schluss noch übrigbleibt, ist herzlich wenig. Hinzu kommt, dass für die zurückerhaltenen Wagen die Treibstoffzuteilung bei weitem nicht genügt. Ein schwerer Dieselwagen erhält pro Monat 390 1. Das ergibt eine Leistung von 1100—1300 km und entspricht einem Viertel des normalen Verbrauchs. Es ist nicht möglich, mit diesen wenigen Kilometern soviel Verdienst herauszuholen, um daraus die hohen Steuern, Versicherungen. Zins und Lebensunterhalt zu begleichen. Wenn man von uns verlangt, dass der Wagen in kriegstüchtigem Zustand erhalten bleibe, so gilt es dabei zu bedenken, dass dies nur gelingt, wenn wir unser Auskommen haben. Es dürfen uns nicht nur Pflichten aufgebürdet werden; auch wir haben ein Recht auf angemessene Lebensexistenz. Als ich mich auf der Sektion für Kraft und Wärme wegen eines Zusatzkontingentes erkundigte, erteilte man mir den Rat. ich solle den Betrieb einstellen und das Personal entlassen, das eei besser, als das viele Gasöl zu verbrennen. Andere Erwerhszweige mit Oelfeuerung erhalten jedoch genügend Zuteilung, sie zahlen aber nicht pro 100 kg 19 Fr. Zoll wie wir für unser Oel. Sofern hier keine Aenderung eintritt, werden wir alle dem Ruin entgegen, gehen. W. K. I. Sp»«»i*# Ion ALQS3E Ascari jun. vor seinem Debüt als Autorennfahrer. Alberto Ascari, der Sohn des Alfa Romeo-cracks Giuseppe Ascari, dessen grandiose Laufbahn leider ein allzufrühes Targa Florio auf einem Maserati als Autorennfahrer zu debütieren, nachdem er sich bisher im Sattel des Motorrades hervorgetan hatte. AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 6. MÄRZ 1940 — N° 10 ancS Verfügung Kr. 6 des eidgen. Volkswirtschaftsdepartements betr. die Landesversorgung mit flüssigen Kraft- und Brennstoffen (Rationierung von Benzin, Benzlndestlllaten und Benzolkohlenwasserstoffen für den technischen und gewerblichen Gebrauch.) (Vom 26. Februar 1940.) Das eidgenössische Volkswirtschaftsdepärtement, Die Unterlieferanten sind verpflichtet, im Rahmen der ihnen zugeteilten Kontingente ihre Kun- gestützt auf den Bundesratsbeschlues vom 26. September 1939 über die Landesversorgung mit den zu beliefern. flüssigen Kraft- und Brennstoffen, Die für eine bestimmte Periode festgesetzten in Ersetzung seiner Verfügungen vom 2. Oktober Mengen können nur in der Zuteilungsperiode bezogen werden. Ein Uebertrag auf spätere Perioden 1939 über die Rationierung von Benzindeetillaten für technischen und gewerblichen Gebrauch und kann nur mit der Zustimmung der Sektion für vom 8. Dezember 1939 (Verfügung Nr. 3) betreffend Chemie und Pharmazeutika des Kriegs-Industrieund Arbeits-Amtes vorgenommen werden. Rationierung von Benzolkohlenwasserstoffea für den technischen und gewerblichen Gebrauch, Durch Selbstverbraucher eingeführte Produkte in Ergänzung seiner Verfügung vom 6. September der in Art. 1 umschriebenen Art dürfen nur im 1939 über ein Verkaufs- und Verwendungsverbot Rahmen der jeweils gültigen Rationierungsquoten von Toluol, verfügt: verwendet werden. Ausnahmen können auf besonderes Gesuch von der Sektion für Chemie und Phar- Art. 1. Die Abgabe von Benzin und Benzindestillaten sowie Benzolkohlenwasserstoffen für technischen und gewerblichen Gebrauch (wie beispiels- bewilligt werden. mazeutika des Kriegs-Industrie- und -Arbeits-Amtes weise zu Lösungs-, Reinigungs- oder Extraktionszwecken, sowie zur Herstellung von Lacken, Farzeutika des Kriegs-Industrie- und -Arbeits^Amtes Art. 4. Die Sektion für Chemie und Pharmaben, chemischen Präparaten usw.]) ist rationiert. kann in dringlichen Ausnahmefällen auf begründetes Gesuch hin zusätzliche Zuteilungen bewilligen. Diese Rationierungsvorschrift gilt insbesondere für gewöhnliches Benzin, Petroläther, Benzin Ph.H.V., In der Regel sollen solche Zuteilungen nur für Gasolin, Leichtbenzin, Benzinfraktionen mit denArmeelieferungen gewährt werden. Siedegrenzen von 80 bis 150 Grad G, wie Extraktionsbenzin, Reinigungsbenzin usw., sowie Terpentinölersatz (auch genannt White-Spirit), Sangajol, Mineral-Terpentinöl, Lackbenzin, Kristallöl, Terapin, Terpol, Terpolette, Terpinette, Terpenalin, Terlitol und ähnliche Benzindestillate sowie deren Mischungen ferner die Benzolkohlenwasserstoffe: Toluol, Benzol, Xylol und Solvent-Naphta. Für eine allfällige Verwendung von Produkten der erwähnten Art zu motorischen, Leucht- und Heizzwecken, pder als Aufbesserungsmittel für Kraftstoffe bleiben besondere Vorschriften vorbehalten. Es ist untersagt, ohne Bewilligung des Kriegs-Industrie- und -Arbeits-Amtes Produkte der erwähnten Art, die für technischen und gewerblichen Gebrauch zugeteilt wurden, zu motorischen, Leucht- und Heizzwecken zu verwenden. In Zweifelsfällen entscheidet über die Unterstellung eines Produktes unter diese Rationierungsverfügung das Kriegs-Industrie- und Arbeits-Amt. Art. 2. Das Kriegs-Industrie- und -Arbeits-Amt bestimmt periodisch unter Berücksichtigung der Versorgungslage des Landes die Rationierungsquoten. Das Kriegs-Industrie- und Arbeits-Amt wird ermächtigt, weitere Ausführungsvorschriften zu erlassen, die zur lückenlosen Durchführung der Rationierung von Benzin, Benzindestillaten und Benzolkohlenwasserstoffen für den technischen und gewerblichen Gebrauch notwendig sind. Art. 3. Die Lieferanten sind ermächtigt, ihre Kunden im Rahmen des jeweils festgesetzten Maximalquantums ohne vorherige schriftliche Bewilli- zu beliefern. Ueber die abgegebenen Ende fand, beabsichtigt bei dergung Mengen ist unter genauer Bezeichnung des B&zügere, der Art des Produktes und des Abgabedatums Buch zu führen. Art. 5. Widerhandlungen gegen diese Verfügung, gegen die Vollziehungsvorschriften und Einzelverfügungen des Kriegs-Industrie- und -Arbeits-Amtes und seiner Sektion für Chemie und Pharmazeutika werden mit Busse bis zu Fr. 10.000 bestraft. Auch die fahrlässige Begehung ist strafbar. Art 19, 20 und 21 des Bundesratsbeschlusses vom 26. September 1939 über die Landesversorgung mit flüssigen Kraftünd Brennstoffen finden Anwendung. Art. 6. Diese Verfügung tritt am 27. Februar 1940, 00 Uhr, in Kraft. Die Verfügungen des eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartementes vom 2. Oktober 1939 über die Rationierung von Benzindestillaten für technischen und gewerblichen Gebrauch und vom 8. Dezember 1939 (Verfügung Nr. 3) betreffend Rationierung von Benzolkohlenwasserstoffen für den technischen und gewerblichen Gebrauch werden aufgehoben. Die während der Gültigkeitsdauer der aufgehobenen Verfügungen eingetretenen Tatsachen werden noch nach den Bestimmungen dieser Verfügungen beurteilt. Das Kriegs-Industrie- und Arbeits-Amt ist mit dem Volteug beauftragt; es ist ermächtigt, alle für die Durchführung dieser Verfügung notwendigen Massnahmen zu treffen und insbesondere die erforderliehen Kontrollen und Bestandesaufnahmen anzuordnen. Das Kriegs-Industrie- und -Arbeits- Amt kann die ihm nach dieser Verfügung zustehenden Befugnisse, vorbehaltlich derjenigen nach Art. 2, seiner Sektion für Chemie und Pharmazeutika übertragen. Bergougnan f. Im Alter von 78 Jahren ist letzter Tage in Paris der bekannte Pneu-Industrielle Bergougnan gestorben. Biel: W. Bourquin Chur: M. Ccmminot Erlen: H. Kradolfer Interlaken: Hamberger, c/o Garage Interlaken AG. Luzern: Capitol-Garage AG. Die besten ROMANE finden Slestets In der Wochenzeitsch rift DIE ROMAN-QUELLE Keine kitschigen Allerweltsromane, sondern wirklich ausgesuchte, spannende Romane. Dazu Kreuzworträtsel, Kurzgeschichten, Film- u. Modeseite. Jeden Freitag/Samstag neue Nummer. An jedem Zeitungskiosk 35 Rappen. Aarwangen: Baar: Dank seiner fortschrittlichen Konstruktion: Frontantrieb, obengesteuertem Motor mit auswechselbaren Stahlzylinderbüchsen, selbsttragenden Ganzstahl-Karosserie mit Torsionsstab-Federung, „Pilote"-Räder und Pneus, war CITROEN im Jahre 1939 auch in der Schweiz das meistverkaufte Automobil der 2-Liter-Klasse (10 PS). Schneiden Sie dieses Inserat aus, es wird Ihnen die Lösung des neuen grossen CITROEN -WettBewerBes 1940 erleichtern. Rayon-Vertreter: 0. Althaus X. Stierli & Co. Zu verkaufen B. Flury, Garage, Utzenstorf. 5 - Tonnen - Kipper, Typ GC, Jahrg. 1924, ist auf zu verkaufen. Eventuell würde 1 Camionnette in Gegenrechnung genomm. Anfragen an H. & T. Akt- Ges. f. Hoch- u. Tiefbau, vorm. G. Hirt-Suter, Biel. 1939, 5,11 PS, 5f. Bereifung, nur z. Vorführen benutzt, m. Garantie, billig abzugeben. Springer, Tel. 28.804, Postfach 1925, Basel 1. 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N°10 — DIENSTAG, 5. MÄRZ 1940 AUTOMOBIL-REVUE F E U I L L E T O N Ein Mann entlaufen! Roman von Vera Bern. 11. Fortsetzung «Nein», sagt sie. Und denkt: nur nicht weinen ! Er sieht ihre zuckenden Lippen und will ihr Freude machen. « Ich habe gute Nachrichten !... Sehr, sehr gute !... Alfred Becker geht's gut! Geht's sehr gut! » Sie glotzt ihn an. Bleich. Seit jener erregten Ausspräche in der Weinstube hat sie unüberwindlichen Ekel vor Becker und etwas wie Angst. Er war gut zu ihr gewesen... gütig. Auch in den Stunden, da er sie zur Flucht überreden wollte. Aber die Leidenschaft, die aus ihm herausgebrochen war. hatte sie erschreckt, hatte sie erkennen lassen, ein Zusammenleben mit ihm.war undenkbar, auch wenn er ein anständiger Mensch gewesen wäre. Sie faltet die Hände. «Er ist nach Uebersee ?... Ja ?... Ganz fort... ? Ganz weit fort ? » Donnerwetter* muss die um den Mann gezittert haben... denkt Hans Römer und sagt kühl: « Nein. Er ist an der Riviera. In Monaco. Er hat die gestohlenen neunzigtausend Franken heute in einem Verrechnungsscheck an den « Vulkan » zurückgeschickt I » Aber da er ia doch gekommen ist, um Freude zu bereiten, fügt er hinzu : « Eine schöne Nachricht, w&s ? » Gerda fragt mit angehaltenem Atem: « Aber nicht wahr... anstellen wird man ihn doch trotzdem nicht wieder in der Firma ? Nicht wahr, nein, das ist doch ausgeschlossen ? » Wie ein verängstigtes kleines Mädchen steht sie vor ihm, mitten in einem Sonnenbaiken, der ihr blondes Haar umsprüht mit goldenem Gefunkel. « Nein », sagt er. « Eingestellt wird' er nicht mehr.» Ihm ist plötzlich leicht und froh, wie nach bestandenem Abitur. Er springt auf, packt die Kleine um die Mitte, setzt sie auf das Bügelbrett, dass die Beinchen baumeln, und lacht ihr ins Gesicht : « Nein... eingestellt wird er nicht mehr ! Aber Sie... wissen Sie, was Sie sind ? ... Eine ganz treulose Person sind Sie! Verstehen Sie ! Eine ganz treulose Person !... Und morgen früh um zehn hol' ich Sie in meinem Wagen ab und fahre Sie ins Grüne. Verstanden ? » Sie ist so glücklich wie überhaupt noch nie in ihrem Leben. Aber sie sagt: « Das geht nicht», und zeigt mit dem Kopf zur Tür. • c Die brauchen mich ! Ich kann sie nicht im Stich lassen...» Da besinnt sich Hans Römer auf seine Würde als Chef. Weggewischt ist das Jungenhafte aus seinem Gesicht. Er reicht ihr die Hand ; « Also leben Sie wohl. Morgen um zehn ! Wieviel Personen ?... Zehn ausser Ihnen ? Schön. Ich bestelle zwei Autos. Sie fahren mit mir in meinem Wagen voraus.» Sie jubelt auf : « Eine Pauschälfahrt... Für die ganze Gesellschaft ? In die Umgebung der Stadt?... Ich hab' schon gehört, dass es sowas gibt. Mein Gott, wird Mutter sich freuen.» lieb und noch so schön ist! Die Männer < Nein», sagt er und empfindet zum er-brauchestenmal, dass Geld haben etwas sehr Schönes lich !... Und sieh mal! — wenn Vater hier eben Abwechslung, Mutter. Wirk- ist. « Nicht Pauschal... ich bestelle zwei ist, er guckt doch keine andere Frau an ! private Sechssitzer für den ganzen Tag... Nicht, Mama?... Ist das nicht netter, wie Also : Punkt zehn ! * er's macht, Mutter, als wie die andern alle ? » « Ja », sagt sie. « Punkt zehn ! » Die Mutter hatte immer nur den Kopf geschüttelt, hatte ganz vergessen, dass sie mit Und merkt es nicht einmal, dass er fortgegangen ist, ohne ihr die Hand gegeben zu der Tochter sprach. haben. « Zehn Frauen soll er haben... zwanzig Er läuft die Treppe hinunter... diesmal meinetwegen, wenn ich's nicht weiss !... drei Stufen auf einmal, die grosse runde Das ist es nicht... aber diese Angst, die ich Pralineschachtel mit der goldenen Riesenschleife fest unter den Arm geklemmt. nicht mehr... als gehöre er auch sich selber habe um ihn... mir ist, als gehöre er mir Er winkt einem Taxi, springt hinein und nicht mehr an... als... Else ! » hatte sie sieht es nicht, dass sich bei seinem Erscheinen eine Gestalt im gegenüberliegenden Tor- plötzlich aufgeschrien, «und wenn Vater bogen tief in den Schatten drückt. « Junge ! Junge ! » schluchzt Wanda Römer. «Versprich mir, dass du mich anläutest, wenn irgend eine Nachricht vom Vater kommt... man kann nicht wissen... Vielleicht braucht er mich mal plötzlich... oder hat Angst wegen meiner Operation... der Arzt hat gesagt, wenn ich wieder Beschwerden habe, muss ich in die Klinik !... Also, hörst du, Hans... wenn Vater teleiohoniert oder schreibt oder irgendwas... du rufst mich an! Sofort! Und wenn's mitten in der Nacht ist!» «Der Zug geht ab, ja, Mutter, ja. Steig ein ! Kannst beruhigt sein.» Else hat die Plätze vom Träger belegen lassen : Sie ist heilfroh, aus der Stadt fortzukommen. Wie ein Alp hatte es auf dem Hause gelegen seit Vaters Abreise ! In den früheren Jahren hatte sich die Mutter nach mehreren Tagen wenigstens einigermassen beruhigt und sich schon auf Vaters Wiederkehr gefreut... aber jetzt — Einmal war Else ziemlich spät in der Nacht vom Theater nach Haus gekommen. War am Schlafzimmer der Eltern vorbeigegangen. Da hatte sie die Mutter laut schluchzen und reden hören. Sie war hineingestürzt und war neben dem Bett der Mutter in die Knie gesunken, hatte sie gestreichelt und geküsst: « Aber Mama !... Mutter !... Die Männer sind doch nun mal so... Heutzutage nehmen wir das gar nicht mehr so tragisch. Du bist eben aus einer andern Zeit!... Sieh mal, meine Tennispartnerin hat mir erzählt... der ihr Vater hat eine ständige Freundin, die führt er überallhin aus... obwohl doch die Mutter meiner Bekannten so nun nicht wiederkommt ? ! Ueberhaupt nie mehr wiederkommt ? » Bis an ihr Lebensende würde Else diese Nacht nicht vergessen ! — Ja, es war Zeit, dass auch Mutter von daheim fortkam ! Aus der alten Umgebung, wo sie jeder Aschenbecher, jeder herumliegende Bleistift an Vater erinnerte... Tja — was- nun ?... Hans Römer konnte Mutter und Schwester entbehren, wenn sie zu Hause waren, ihm zur Verfügung standen — falls ihn als Sohn und Bruder mal die Laune anwandelte, ihnen eine Stunde zu widmen ... Aber nun — da sie fort sind, graut ihm vor der leeren Wohnung. Wie soll er den angebrochenen Nachmittag totschlagen ?... Zum See herausfahren, dort übernachten und morgen bei der Segelregatta ... Ja, das könnte er machen... Nur rasch erst nach Hause, Kragen, Wäsche, und dann gleich los mit dem Wagen. Schon hat er den Fuss auf dem Tritt seines Autos, als ihm einfällt «geht nicht! » Er hatte ja die Kateridee gehabt, einen Haufen Taubstummer c ins Grüne » einzuladen ! ... Eigentlich ja nur die kleine Manz — aber' an der hinigen ja die Unglücksmenschen mit dran! Also was nun ?... Ach was, er ging in irgend ein Cafe, sprach irgend ein kleines Mädel an, spendierte ihr eine Orangeade, Hess sich ihre Lebensgeschichte erzählen und ging früh heim in die Klappe. Würde ja doch anstrengend werden, die Sache morgen mit den Handfuchtlern ! Da fällt ihm ein : gab's da nicht irgendwo so ein verrücktes Cafe... in dem die Leute stundenlang vor einem Glas Wasser sassen und sich gegenseitig anpumpten... hohe Gespräche führten über geistige Dinge und nichts zu essen hatten ?... So Leute, die um die Kunst herum lebten und sich verrückt kleideten... die Männer mit langen Haaren, die Frauen mit langen Zigarettenspitzen im Mund. Ein Kommilitone hatte ihm mal gesagt: « Mensch, wenn du mal die Boheme kennenlernen willst — dann geh hin ! Du lachst dich tot und lernst was bei... lauter verkrachte Genies kriechen da herum, und wenn du ein bisschen zugänglich bist und einen Kaffee spendierst oder Eier im Glas, dann sitzest du gleich an der Quelle von der ganzen Geistigkeit!... Nun fällt's ihm ein. Er wirft dem Chauffeur zu : « Romanisches Cafö ! » und lehnt sich in die Polster zurück. — Suchend geht er über die Cafeterrasse, späht — nein, nicht nach einem freien Tisch — nach einem freien Platz an einem vollen Tisch. War wirklich langweilig auf die Dauer, immer nur der Verkehr mit seinesgleichen. Aber Vater war nicht dazu zu bewegen, zu seinen offiziellen Diners auch mal ein paar Künstler einzuladen !... «Das ist eine andere Welt», sagte er immer. «Man muss wissen, wo man hingehört. Wenn man erst die Grenze verwischt, dann steht man immer diesseits und zugleich jenseits vom Trennungsstrich und hat keinen festen Standplatz. Der feste Standplatz aber im Leben, mein Junge — das ist die Hauptsache, der gibt einem das Gleichgewicht! » (Fortsetzung folgt) Der neue Benzinverbrauch 6—7 Liter auf 100 km Geschwindigkeit 110 Stdkxn Steuer 5 PS Grösste Bequemlichkeit Geringer Kostenaufwand Unabhängige Vorderradabfederung Lockheed - Oeldruckbremse Pneumatik Pilot 145x400 Splitterfreies Glas Grosser Kofferraum mit Handkoffer 4 geräuschlose Gänge Limousine, 4 Türen Fr S7OO Ein kleiner Wagen der grossen Klasse Verlangen Sie Kataloge, Auskünfte und Probefahrten bei den Vertretern: BASEL; M. Mülhaupt, Steinenring FREIBURG: A. Stucky, 1, anvenue du Midi MONTREUX: Montreux Transports S.A. BERN : W. Runseier, Längassstrasse 95 LAUSANNE : W. Ramseier, 13, avenue de la Gare SOLOTHURN : Fröhlicher & Cio. LA CHAUX-DE-FONDS : Garage des 3 Rois S. A. LE LOCLE : Garage des 3 Rois S. A. ZÜRICH: Lavago AG., Badenerstrasse 330 Generalvertretung für die Schweiz : W. RAMSEIER, GENF 12/14, rue Jean-Jaquet 4, rue de l'Äncien Port