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E_1940_Zeitung_Nr.016

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14 AUTOMOBIL-REVUE

14 AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 16. APRIL 1940 — N° 16 Es gibt zusätzliche Benzinrationen! Genf gewährt sie ohne besonderes Gesuch. Wie an anderer Stelle dieser Nummer gemeldet, sind den Kantonen von der Sektion für Kraft und Wärme im Laufe des Monats April erhöhte Treibstoffkontingente gewährt worden, wodurch die mit der Benzinzuteilung beauftragten Stellen in die Lage versetzt werden, den Automobilisten Zusatzbewilligungen zu erteilen. Sei es, dass diese an sich sehr begrüssenswerte Geste der kriegswirtschaftlichen Stellen etwas spät kam, so dass die Kantone nicht ohne weiteres die Möglichkeit besitzen, die erhöhten Zusatzmengen im April noch aufzubrauchen, sei es aus andern Ueberlegungen heraus : der Kanton Genf jedenfalls hat seinen Motorfahrzeugbesitzern dieser Tage insofern eine Ueberraschung bereitet, als die Automobilkontrolle ihnen, ohne dass sie sich darum zu bewerben brauchten, einen zusätzlichen Rationierungsschein ins Haus schickte. Und wenn es sich dabei auch um ein recht bescheidenes Quantum handelt, so hat dieses Vorgehen doch Genugtuung ausgelöst, ganz abgesehen davon, dass es immerhin als Anzeichen für eine befriedigende Gestaltung unserer Einfuhr gewertet werden darf, das die Hoffnung auf eine Lockerung der Rationierungsschraube neuerdings zu verstärken geeignet ist. Was die Genfer Automobilkontrolle an zusätzlichen Mengen zugesteht ? 15 Liter für Personenwagen bis 7,5 PS, 20 Liter für sol- Es war eine gut besuchte Versammlung, welche am vergangenen Samstag der Präsident des Verbandes schweizerischer Motorlastwagenbesitzer, Herg J. Müiier-Dettling, im Bürgerhaus zu Bern begrüseen konnte, Beweis genug für das starke Interesse, das die Angehörigen dieser Organisation jenen mannigfaltigen Fragen entgegenbringen, mit denen sich die Verbandsleitung in der heutigen Zeit zu beschäftigen hat. Nach stillschweigender Genehmigung des Protokolls der Generalversammlung vom 25. März 1939, des Jahresberichtes und der mit einem kleinen Einnahmenüberschuss abschliessenden Jahresrechnung 1939 erteilte die Versammlung den Verbandsorganen Decharge. Einstimmige Annahme fand sodann das Budget 1940, dessen Einnahmen- wie Ausgaben- Seite sich im üblichen Rahmen halten. Einem Antrag des Vorstandes entsprechend bleibt der Jahresbeitrag 1941 in bisheriger Höhe beibehalten. ehe von 7,51—15,50 PS, und 25 Liter für Wagen mit über 15,51 PS. Bei den Motorrädern: 5 Liter für Maschinen bis 2 PS und 10 Liter für solche über 2 PS. Bis zur Stunde ist uns nichts darüber zu Gehör gekommen, dass auch andere Kantone den von Genf eingeschlagenen Weg beschritten hätten. Sicher aber verdient das Beispiel unserer confederes vom Rhoneufer auch andernorts Nachahmung — nicht zuletzt im Interesse der Kantone selbst, könnte doch damit der eine und andere bisher wegen ungenügender Rationierung stillgelegte Wagen wieder in Verkehr und zum Steuerzahlen gebracht werden. Wir glauben denn auch zu wissen, dass die zuständigen Stellen des Kantons Bern die Eventualität erwägen, sich das Genfer Vorbild zu eigen zu machen, wobei in allererster Linie die in den Kategorien C und D eingeteilten Wagen Berücksichtigung fänden. Ob so oder so: wenn Mohammed nicht zum Berg kommt, dann kommt der Berg zu Mohammed. Anders ausgedrückt: die Möglichkeit, eine Zusatzration zu erhalten besteht, wenigstens noch für den ApriL Gibt sie der Kanton nicht von sich aus, wie es Genf praktiziert, dann sei jedem Automobilisten empfohlen — auch jenen der Kategorie D — sich mit einem Gesuch an die für die Treibstoffzuteilung zuständige kantonale Stelle zu wenden. Und zwar sofort! Generalversammlung der Aspa Bei den Ergänzungswahlen in den Zentralvörstand, bedingt durch eine steigende Mitgliederbewegung, folgte die Versammlung den ihr vorgelegten Anträgen des Vorstandes und bezeichnete als weiteren Vertreter der Gruppe Schwyz Herrn Karl Pfyl. Aehnlich liegen die Dinge auch beim Schweizerischen Gesellschaftswagenverband, dessen Bestand sich seit dem Anschluss an die Aspa erhöht hat und der ihm deshalb den Anspruch auf eine grössere Zahl von Sitzen im Zentralvorstand gewährt. So erhielt die Gruppe Waadt einen dritten Vertreter in der Person Herrn F. Delmarcos (Yverdon), währenddem von der Gruppe Freiburg Herr Pierre Auberset neu hinzugewählt wurde. An die Erledigung dieser Geschäfte administrativer Natur schloss sich eine weitausgreifeada Orientierung und Erörterung der Tagesfragen, welche heute den Lastwagenbesitzer bewegen. Den Anfang machte dabei Herr Dr. Brügger (Chur) mit einer Darlegung des gegenwärtigen Standes der AUTOTRANSPORTORDNUNG Leider hat der Krieg die auf diesem Gebiet begonnene Tätigkeit, bestehend in der Versendung von Fragebogen für die Erstellung des Registers der Transportunternehmungen und in der Ausarbeitung von Entwürfen für die Ausführungsbestimmungen mit einem Schlage lahmgelegt. Zwar setzte die Treuhandgesellscbaft ihre Wirksamkeit fort, aber den zuständigen Stellen des Bundes gebrach es an Zeit, weil sie mit zur Durchführung der Benzinrationierung herangezogen wurden. Heute lässt das Eidg. Amt für Verkehr wissen, dass die unterbrochenen Arbeiten voraussichtlich wieder aufgenommen werden können. Auch bei den Bahnen scheint die Einsicht durchzudringen, dass es nötig ist, Ordnung zu schaffen. In einem grossangelegten Referat bot darauf der Geschäftsführer, Herr Ing. Monteil, einen Ueberblick über die mannigfaltigen FRAGEN MILITÄRISCHEN CHARAKTERS, die in letzter Zeit Gegenstand der Bemühungen der Verbandsleitung bildeten und worüber eine grundsätzliche Aufklärung not tut. Am 2. April trat eine Delegation der Aepa mit den Ressortchefs der Militärbehörden zu einer Konferenz zusammen, wobei ein ganzes Schock dringender Probleme zur Diskussion stand. Zum Kapitel Bessere Anpassung der Requisition an die Bedürfnisse der Wirtschaft führte der Redner aus, man habe die Wagen ziemlich wahllos requiriert, dabei aber Fahrzeuge schweizerischer Fabrikation bevorzugt. Zahlreiche Betriebe gerieten dadurch in Verlegenheit. Man darf deshalb vermehrte Rücksicht auf die Bedürfnisse der Wirtschaft verlangen. Die Armee-Instanzen antworten darauf, sie seien bestrebt, diesem Wunsch Rechnung zu tragen, können jedoch unmöglich überall entgegenkommen, zumal ihnen bis heute von rund 80 % aller Wagenbesitzer Befreiungssesuche zugegangen seien. Eine Umteilung der Fahrzeuge hat indessen bereits begonnen und wird fortschreiten. Zugleich laufen Erhebungen darüber, mit welchem minimalen Wagenbestand die Truppenkommandanten auszukommen vermögen. In diesem Zusammenhang erhebt sich übrigens die Frage der Arbeitsgemeinschaften. Weil es bisher nicht gelungen ist, sie auf dem Wege freier Verständigung ins Leben zu rufen, drängt die Armeeleitung darauf, deren Schaffung durch einen Bundesbeschluss sicherzustellen. Das heisst, dass in Zukunft alle Fahrzeuge durch die Armee angefordert werden. Was sie davon nicht benötigt, übergibt sie dem Kriegstransportamt zu dessen Verfügung entsprechend dem Transportvolumen. Danach muss also der einzelne Fahrzeughalter an gewissen Tagen und zu gewissen Zeiten Transporte für Dritte ausführen. Beim Schatzungsverfahren hat man sich vielfach nicht an die maximalen Schatzungssummen gehalten und Verbesserungen (wie Einbau eines Dieselmotors, von Schmutzbremsen usw.) nicht oder nur ungenügend Rechnung getragen, ebensowenig dem^Zustand des "Wagens. Man stellte zu einseitig auf das Baujahr ab. Die Folge waren mitunter krasse Ungleichheiten. Eine gewisse Besserung ist zwar inzwischen eingetreten, aber noch immer glauben wir Grund zur Aussetzung zu haben, dass die Schatzungsexperten in vielen Fällen nicht eben durch Sachkenntnis belastet sind. Nunmehr soll eine Umschätzung kommen; ein Anfang ist damit bereits gemacht, und wir dürfen feststellen, dass man dabei auch Verbesserungen am Fahrzeug und dem Wagenzustand ein erhöhtes Augenmerk angedeihen lässt. Daneben hegt man zuständigen Orts die Absicht, die Schatzungsexperten zu Instruktionskursen einzuberufen. Nach Auffassung der Aspa hat bei den Abschreibungen nicht die maximale Schatzungssumme, sondern der ursprüngliche Anschaffungspreis als Ausgangspunkt zu dienen. Chauffeurfragen. Was dabei immer wieder zu Beschwerden Anlass gab, war der Umstand, dass die zivilen Fahrer nicht auf ihren Wagen belassen wurden. Natürlich mussten daraus Unzukömmlichkeiten entstehen. Oft geschah es, dass der aus dem Dienst zurückkehrende Chauffeur der Arbeitslosigkeit anheimfiel, weil nicht auch der Wagen entlassen wurde. Nach ihren Feststellungen stossen die Armeebehörden in dieser Hinsicht auf fast unüberwindliche Schwierigkeiten. Wohl befinden sich die Bestrebungen zur Behebung dieser Zustände dauernd im Fluss, aber restlos gelöst ist das Problem noch nicht. Unklarheit herrscht weiter darüber, wer aufzukommen hat für Schäden, welche nach der Abschätzung zutage treten. Dass der Experte sie alle ermitteln könne, ist ein Ding der Unmöglichkeit, weshalb der Wunsch nach Einführung eines Rekursverfahrens für solche Fälle laut geworden ist. Die Armeebehörden haben sich bereit gefunden, die Angelegenheit zu näherer Prüfung entgegenzunehmen. Wie bekannt, hat der Bund für Wagen, welche zum Militärdienst einrücken oder daraus zurückkehren, für die aber keine Nummernschilder gelöst sind, eine auf 24 Stunden befristete Versicherung abgeschlossen, wodurch indessen nur Haftpflichtfälle gedeckt werden. Die Aspa wird sich bemühen, eine Erweiterung dieser Versicherung auch auf Kaskofälle zu erreichen. Die ungenügende Berücksichtigung von Schäden am Fahrzeug führte häufig dazu, dass dem Halter nachträglich unwahrscheinlich hohe Reparaturkosten erwuchsen. Angesichts solcher « Ueberraschungen » aber erhebt sich die Gefahr, dass die Wagen im gleichen Zustande der Armee wieder abgeliefert werden, in dem sie aus dem Dienst zurückkamen, d. h. unrepariert. Um dieser Möglichkeit zu steuern, haben die Militärinstanzen den Experten Anweisung erteilt, sich bei der Abschätzung Zeit zu lassen, womit man hoffen darf, die Dinge werden sich in dieser Beziehung bessern. Soweit es sich um die Mietgeldentschädigung während der Reparaturperiode handelt, herrscht allgemein die Auffassung, die Wagen sollten von der Armee erst dann zurückgegeben werden, wenn sie wirklich wieder instandgestellt sind. Solange muss aber auch das Mietgeld laufen. Tatsächlich soll denn auch künftighin in solchen Fällen zuerst eine Expertise stattfinden, womit man übrigens schon angefangen hat. Schliesslicb entspräche die Revision einzelner Bestimmungen des MFG für die Dauer der Mobilisation nur einem Gebot der Billigkeit, so der Gewichtsvorschriften, der Ar- Wir liefern: Komplette Tankanlagen, Kompressoren, Luftsäulen. Luft- Wagenheber, Wagen waschpumpen. Reinigungspistolen, Farbspritzapparate, Seh weissan lagen. Der neue Durchlaufzähler (System Tokheim) arbeitet vollautomatisch und zeigt: die getankte Brennstoffmenge den Brennstoffpreis per Liter den ausgerechneten Totalbetrag CARBA A.-G., BERN - ZÜRICH - BASEL - LAUSANNE SRQ die Marke des Vertrauens bedarf keiner besonderen Empfehlung. Kugellager zyiinder-Roiieniager 5 R O Kugellager-Verkaufs-AG Kegel-Rollenlager Tel. 5. 89 . 66 ZÜRICH 2 Auto-Elektro-Prüfapparate Auro-Lichru;Zubeh(frj FERRIER GÜDELCÖ LUZERN - MOOSSTR.la-TEL.22211 MIT GERINGEN AUSLAGEN können Sie sich in jeder Ausgabe der «Kleinen Revue» vertreten und dadurch dem gesamten Automobilfach in empfehlende Erinnerung rufen lassen. Auf eine Postkarte kleben und einsenden an Administration der Automobil-Revue Bern Breitenrainstrasse 97 Wir ersuchen Sie — ohne Verbindlichkeit unsererseits — um nähere Angaben für die Aufnahme unserer Firma in die „Kleine Revue". Name: Ort:

N° 16 — DIENSTAG, 16. APRIL 1940 AUTOMOBIL-REVUE beite- und Ruhezeit der Chauffeure, der Nachtfahrverhote usw. Nicht vom Fleck kommen will daneben auch die Frage der Anhänger an leichte Motorwagen. Bei der Ausmietung von Militärwagen an Private i«st es unstatthaft, dem Mieter die Entschädigung für den Chauffeur zu belasten, denn der wird durch die Truppe besoldet. Im übrigen hofft die Aspa, auch weiterhin Gelegenheit zu Aussprachen mit dem Artneekommando zu finden, um Unzukömmlichkeiten, die sich aus der Mobilisation für den Laslwagenbesitzer ergeben, aus der Welt zu schaffen oder zu mildern. Eine leibhaft benutzte Diskussion schloss sich an dieses, mit Beifall aufgenommene Referat an. Herr Stiefel (Zürich) redete einer gerechteren Lösung der Mietgeldfrage das Wort. Mit l%o des Schatzungswertes sieht sich der Unternehmer ausserstande, seinen Betrieb aufrechtzuerhalten. Es liegt hier ein prinzipieller Fehler in der Verordnung vor, währenddem z. B. die Entschädigung für requirierte Pferde durchaus gerecht bemessen ist. Der Redner stellte deshalb den Antrag, die Delegierten der Aspa sollten sich bei der nächsten Zusamenkunft mit den Armeevertretern für die Verwirklichung einer Mittelösung verwenden, darin bestehend, dass neben der Entschädigung in Promille des Schatzungswertes noch ein Fixum von ca. 15 Fr. pro Tag vergütet wird. Von anderer Seite wurde beanstandet, dass Car- Besitzer, die ihre Fahrzeuge bereits in Lastwagen umgewandelt haben, des kürzlich beschlossenen Bundesbeitrages verlustig gehen. Ein weiterer Votant übte Kritik an den krassen Ungleichheiten der Einschätzung. Wenn man Pferde und Baumaschinen angemessen entschädigt, weshalb denn nicht auch die Autos? Bleibt eine Erhöhung der Mietgelder aus, dann könnte man es erleben, dass künftig nur noch ein Drittel der Lastwagenarmee tauglich ist. Scharf gegeisselt wurde überdies auch die Bussenpraxis und ein energisches Vorgehen des Vorstandes gegen diesen Unfug gefordert. Herr Kuoni (Zürich) wies auf den Widerspruch hin, der darin liegt, dass einerseits Zweiachs-Anhänger requiriert werden, dieweil anderseits seit Jahren ein Verbot existiert, solche in Verkehr zu bringen. Der Vorstand soll deshalb beauftragt werden, auf die Zulassung des Zweiachsanhängers zu dringen. Allerhand zu reden gab sodann die Frage der Arbeitsgemeinschaften, wobei es sich zeigte, dass die Auffassungen auseinandergehen, denn vertraten die einen den Standpunkt, der Verband müsse in dieser Angelegenheit mit den Behörden Kontakt behalten, damit er nicht ausgeschaltet werde, so machte man ihm von anderer Seite einen Vorwurf daraus, dass er mit dem Gedanken der Arbeitsgemeinschaften liebäugle. SEKTION AARGAU. Die auf Samstag, 13. April, anberaumte 29. ordentliche Generalversammlung verzeichnete die erfreuliche Beteiligung von 92 Mitgliedern. Dem ausführlichen Jahresbericht des Sektionspräsidenten (Dir. Lenzin, Aarau) war zu entnehmen, dass sich die Sektion sehr aktiv für eine finanzielle Entlastung der Motorfahrzeughaltung eingesetzt hat. Die Versammlung stimmte den an den Regierüngsrat adressierten Eingaben in CITROEN- Lastwagen 850—1500 kg, 10 HP fertig karossiert, sofort lieferbar. Farbe nach Wunsch. '• BERN, Murtenstr. 17. Teleph. 26.222. Seltene OCCASION Adler-Super-Trumpf Vorderradantr., 8-PS-Cabriolet in rotem Leder, 1933. Totale Revision mit Garantie, gr. Zubehör, Standort Lausanne (Steuer in Basel-Stadt Fr. 60.—), wegen Nichtgebrauch. Fr. 2000.—. (14 Rohlwes, Av. Dapples 23, Lausanne. 22-Plätzer, Typ BNP, 6 Zyl., Benzin-Motor, 31 PS, Karosserie Tüscher, mit Schiebedach, in bestem Zustand, wegen Nichtgebrauch günstig' abzugeben, eignet sich event. zum Umbau auf Lastwagen (Subvention). 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Offerten unter Chiffre 21123 an die Allen Teilen zu, stellte aber mit Befremden fest, dass die Buhörde bis heute zu den Begehren noch keine Stellung genommen und überhaupt keine Antwort erteilt hat. Die Versammlung vertraut darauf, dass der Vorstand Mittel und Wege finden werde für eine beförderliche Erledigung dieser längst gestellten Begehren. Im vergangenen Jahr vermochte die Sektion ihren Mitgliederbestand weiter zu erhöhen und bestätigt damit die seit 1932 eingetretene stete Entwicklung nach oben. Die Jahresrechnung schliesst trotz der Zuweisung von Fr. 2000 an die Soldatenfürsorge mit einem Mehrausgabenbetrag von nur Fr. 60.45 ait. Auch für 1940 sieht der Vorstand keine Einschränkung des Sektionsbetriebs vor, ausgenommen die Veranstaltungen. Durch das Sekretariat soll den Mitgliedern mehr dena je jede Unterstützung und Beratung zuteil werden. Interessante Ausführungen machten Oberst Mäder, Baden (Chef MWD 2.A.-K.) über die Requisition der Fahrzeuge, und Hptm. Müller, Baden, über die Militärgerichtsbarkeit in bezug auf Verkehrsunfälle.. SEKTION ST. GALLEN - APPENZELL. Am 6. April hielt die Sektion St. Gallen-Appenzell ihre 37. Generalversammlung in St. Gallen ab. Die von 85 Mitgliedern besuchte Versammlung wurde mit einer Begrüssung des Präsidenten, Herrn Traugott Walser, und einem -pietätvollen Akt gegenüber den im verflossenen Jahre verstorbenen Mitgliedern eingeleitet. Als Stimmenzähler beliebten die Herren Dir. M. Müller, Goldach, und- Paul Alder, Herisau. Der zur Verlesung gebrachte Jahresbericht würdigte nicht nur die Tätigkeit des Vorstandes und der Geschäftsstelle vor und nach der Mobilmachung, sondern gab auch einen chronologisch geordneten Ueberblick über die vielfältigen behördlichen Massnahmen, die Zusammenhänge zwischen Armee und Wirtschaft und die für den Automobiliemus entstandenen Probleme. Die von Herrn Kassier Fröhlich vorgelegte, Jahresrechnung sowie die von den Rechnungsrevisoren, Herren Oberst Ad. Lang und Fritz Rau, St. Gallen, gestellten Anträge auf Genehmigung der Jahresrechnung fanden Zustimmung. In dem von Herrn Fritz Rau verlesenen Revisorenbericht wurden neben dem Dank an Kassier, Präsident und weitere Funktionäre verschiedene Anregungen zuhanden des Vorstandes vorgebracht, die ihm als Rückenstärkung bei seinem Vorgehen gegen ungerechte behördliche Verfügungen nur erwünscht eein können. Die Versammlung stimmte sodann einem Vorschlage des Vorstandes zur Leistung eines Beitrages von Fr. 1000.— an die Schweizerische Nationalepende zu. Ebenso einstimmig wurde das vom Kassier vorgelegte Budget pro 1940 genehmigt. Der Jahresbeitrag pro 1940 wurde von der Kommission für die Zeit der Mobilmachung auf Fr. 24.— herabgesetzt. Die ganz unbefriedigende Stellungnahme unserer kantonalen Behörden in der Frage der Steuer- STELLEN-MARKT Gesucht per Anfang/Mitte Juli (16 Lastwagen-Chauffeur gelernter MECHANIKER, für Dauerstellung. 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Die Versammlung erwartet von den kantonalen Parlamenten und zuständigen Behörden, dass sie analog dem Vorgehen verschiedener grösserer Kantone ohne weiteren Verzug Mittel und Wege suchen, die Verkehrssteuer entsprechend den verringerten Verwendungsmöglichkeiten der Motorfahrzeuge herabzusetzen.» Im Anschluss an die Verhandlungen gab der Vorsitzende Kenntnis von einem Schreiben des Ver- •waltüngerates der Säntistoahn AG., worin den Mitgliedern des ACS eine Fahrpreisvergünstigung durch Reduktion der Taxe von 10 Fr. auf 8 Fr. während des ganzen Jahres eingeräumt wird. -Am nachfolgenden Bankett konnte der Präsident, Herr Traugott Walser, die Ehrung von 39 Veteranen, die auf eine 20jährige treue Mitgliedschaft zurückblicken, vornehmen. Rateherr Dr. Hildebrand, Appenzell, Mitglied des Vorstandes, hatte für den Abend einen prächtigen Film vom Appenzellertag an der Landesausstellung bereitgestellt und die Musikkapelle Ehrensberger, Rorschach, sorgte für die inusikalische Unterhaltung. E. B. Von wichtigen Dingen. Du hast — scheinbar oder offensichtlich — gegen irgendwelche Regeln des Strassenverkehrs gesündigt. So etwas kann vorkommen. Auch du bist nur ein Mensch und die Hatz auf der Strasse kann dir genau so wie irgend jemand anderem zum Verhängnis werden. Eine kleine « Ritzung > des Qeschwindigkeitsparagraphen im MFG, eine tninime Missachtung des Vortritts rechtes, eine momentane körperliche Indisposition: Kleine Ursachen, grosse Wirkungen! Kaum geschehen, hat dich der Arm der Obrigkeit am Kragen. Verhör am Ort, Verhör im Amtslokal. Was dabei herauskommt? : Eine mehr oder minder saftige Bussenverfiigung, vielleicht auch, je nachdem der Fall und dein Verschulden « liegt», ein Entzug der FahrfoewiHi'gung für kürzere oder längere Dauer, eventuell gar eine Strafverfolgung wegen fahrlässiger Körperverletzung oder Tötung. Du riskierst dabei deinen Arbeitsplatz und dazu noch eine Freiheitsstrafe, was in keinem Fall ein Pappenstiel ist! Du bist vielleicht unschuldig. Irren ist eine menschliche Eigenschaft und auch die Polizeiund Untersuchungsorgane sind Menschen. Der Staat hat es eventuell unterlassen, für die richtige Anlegung und den ordentlichen Gesucht ein guter (16 Auto- Mechaniker der einer Garage vorstehen kann. 21087 Anfragen unter Chiffre Z6848 an die Automobil- Revue, Bureau Zürich. Solider, zuverlässiger Chauffeur- Mechaniker mit mehrjähr. Fahrpraxis, sucht Stelle auf Last-