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E_1940_Zeitung_Nr.018

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m AUTOMOBIL-REVUE

m AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 30. APRIL 1940 — N° 18 Unterwegs nach Estland Schluss von Seite I dante. Wie Flotillen segelten weisse Dörfer am Horizont. Der Atem des Ostens wehte über die gewaltigen Landstrassen, von unzähligen Karren und Räderspuren durchzogen. Trompetende Ginsetrupps und Rudel graszupfender, hochbeiniger Schweine kreuzten meinen Weg. Das polnische Volk wurde herzlicher, grösser und schlichter, je tiefer ich ins Land kam. An den morschen Brunnen sah ich junge Frauen stehen, die mich anlächelten und ihre weissen starken Zähne zeigten. Einmal sah ich ein schlafendes junges Mädchen in einer Sandkuhle. Zarte Brüste hoben und senkten sich unter dem verschobenen Brusttuch. Am Rande der Kuhle sirrten die Gräser im Wind. Ich starrte auf dieses Mädchen hinunter und dachte «seltsames, schönes Land!». Nie werde ich die stillen, traurigen Abende über den polnischen Dörfern vergessen! Kein Laut durchzog diese Welt. Es war, als sei Europa versunken. Brauner Heuduft wölkte. Ein rotes oder gelbes Licht glomm auf die grosse, lehmige Strasse, über die vor Zeiten Napoleon mit seinen Heeren in den eisigen Tod des Ostens zog. Ich tippelte, tippelte. An der litauischen Grenze traf ich auf eine Horde deutschsprachiger Zigeuner. Es war ein Elitestamm mit silberbeschlagenem Geschirr und fein gestriegelten, braunen und schwarzen Pferden. Im Schein des Lagerfeuers sah ich, wie ein altes Weib einen lebenden Aal verschluckte, und am Morgen, nach einem traumlosen Schlaf, fehlten meine Bergschuhe. Ich eilte zum Häuptling und appellierte an seine Landstrassensolidarität. War ich denn nicht auch eine Art Zigeuner? Doch die Weiber krakehlten die Pferde wurden seelenruhig gestriegelt, bepinselt und bemalt. Keiner wollte etwas von meinen Schuhen wissen. Da schlich ich traurig, in blauen Turnschuhen, auf die Landstrasse zurück und weinte wohl ein bisschen. Estland war noch fern. — Aber im Rhythmus des Gehens liegt ein eigenartig-bezaubernder Trost. Hatte ich nicht alles? Den Jubel der ganzen Welt? Brauchte ich hier auf diesen sandigen Strassen überhaupt Bergschuhe? Die dünnen Töne meiner Mundharmonika stiegen wie weisse Fünkchen in die Luft, die durchzogen war von guten Gerüchen und Zusprächen eines zukünftigen Glücks. In Litauen säuberte ich Bottiche und Eimer bei einem Schweizer Landsmann, wog Butter ab und schnitt die gelbe, duftende Masse in säuberliche Scheiben. Ich pfiff wieder leise vor mich hin. Die Füsse, die wund geworden waren, heilten, und eines Tages, der August war inzwischen verblüht, war ich wieder unterwegs. Riga, die mächtige Dünastadt, tauchte auf. Wie staunte ich diese Metropole des jungen Lettenvolkes, voll einer himmelstürmenden Kraft, an. Dieses Volk, das im Verein mit den Esten durch Jahrhunderte der Unterdrückung durch Schweden, Russen und die deutschen Barone, sein quellendes, reiches Volksgemüt bewahrt hat. Es ist frei dieses Volk, frei durch den Einsatz von Blut und Leben seiner Besten, und es scheint, dass es in der Entfaltung seiner ehedem gefesselten Kräfte des Geistes und der Seele, den Himmel erobern und ihn am liebsten mit lettischen Farben und Liedern ausschmücken möchte. Deutsch ist in Riga verpönt. Auf den offenen Aemtern,.Postanstalten usw. wird man erst dann in deutscher Sprache aufs Liebevollste Auskunft erhalten, wenn man vorher englisch oder französisch parliert hat — und nicht verstanden wurde. Ich war 4 Tage in Riga. Ungeachtet dieser kurzen Zeit wollte mich ein junger Student mit einer rührenden Hingabe und Geduld, in die Geheimnisse der lettischen Sprachwelt einführen. Sie ist schön diese Sprache. Sie hat Melodie, Frohsinn und weite Horizonte! Man sagt nicht umsonst, dass die Letten die Oesterreicher des Nordostens sind. Doch auch dieser Volksfrühling musste für mich versinken. Der Herbst zog herauf, mit rot gefärbten Kastanienalleen vor den Rokokofassaden der alten, leeren Herrensitze auf den lettischen Fluren. Weisse, gewaltige Wolken schoben sich aus dem Osten. Nirgends wirkt ein Herbsthimmel so wie hier, und durch die Türme, Zinnen und Firne dieses Himmels schickt eine blonde Sonne ihre Speere. Gewitter kamen. Ich pfiff unterwegs und paffte unter meiner ledernen englischen Schirmmütze Zigaretten, denn ich hatte von der Rigaschen Rundschau ein angemessenes Honorar in guten Silberlatts bekommen. Die neuen, prächtigen, mit Oel feierlich gesalbten Schuhe an meinen Füssen, sind mein grösster Stolz. Ausserdem trage ich in meiner hintern Hosentasche . einen Viertelliter Branntwein, klar wie Glas und Bergwasser, für ganz bittere Fälle, die hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lassen. Ausserdem besitze ich noch einen kleinen rosahellen Schinken, tuck-tuck, und Estland, das gelobte Land, ist nahe. Monatelang war ich nun unterwegs. Im Sonnenschein, im Regen. Ich habe noch das Krachen rotsprühender mährischer Gewitter im Ohr, Drehorgelmusik in Böhmen und in der Nase den süssen Duft gebratener polnischer Ferkel. Ich habe auf meiner Mundharmonika in Kneipen und vor stillen Rentierhäusern «gewimmert» oder zart und lyrisch geblasen. Ob es stimmt, was mir ein walzender Berliner Schwarzkünstler sagte, dieses piepsige Geblase nämlich, auf einer windigen Kindertonleiter, sei eigentlich eine Herausforderung, eine Frechheit — toll und undiskutierbar? Es mag ja ein Körnchen Wahrheit darin stecken — heute im Zeitalter der fertigen Radiosymphonien. Aber — und das hat mir immer wieder die nötige Auftrift gegeben: es gab Leute und Leutchen in Innsbruck, Brunn, Prag und Liepaja, die mir zuhörten, «aha», «sieh an!» sagten und sich die Nase schneuzten, und ein ganz zartes, blasses Fräulein in einer kleinen, polnischen Stadt, hat mir einmal heimlich einen Kuss für meine Musik gegeben, •um den mich mancher beneiden würde. Das Allerschönste aber vielleicht ist dies: man hat sich in einer kleinen Zürcher Mansardenstube ein Bild von einem jungen Land gemacht, ein Bild aus Büchern und Vorstellungen, von einem Volk, das klein ist, 1,1 Millionen Köpfe zählt, aber ein Epos von 11000 oder noch mehr Strophen besitzt. Man hat erfahren von seiner Sehnsucht, die dunkel und hell durch die Jahrhunderte klagte. Von seinen Bauern und Studenten. Ideal und Urwaldgeflüster. Ein Volk, das zu sich selbst wollte. Das litt, revolutionierte, Millionen heimlicher Tränen niederschluckte und dann zum Generalsturm blies, seine Zwingherren enteignete, vielleicht Freudenfeuer in seinen unendlichen Wäldern entzündete. Das alles beschäftigte mich. Es schien mir das reinste, schönste, jüngste und erhabenste Beispiel einer volklichen Neugeburt zu sein. Wie grossartig, wenn die Vorstellung Realität wird und diese Realität in nichts von der Vorstellung abweicht. Wenn es ein Erlebnis wird, ein Klang, ein voller Akkord. So erging es uns mit Estland. Ich hatte mich mit einem jungen Dänen, namens Fierke, vereint. Er litt zwar ein wenig am bekannten dänischen Patriotismus, aber er war lustig und hatte scharfe Ohren. Wir schlenderten gemächlich durch den estnischen Herbst. Es war, als länge der Angsttraum Europa hinter uns, in einer weiten Ferne. Nicht, dass wir wähnten den Frieden Asiens erwandert zu haben. Nein, Estland dünkte uns das Europa von morgen. Friedlich, gross, weit, geräumig, mit dem Schrei von wilden Gänsen am Horizont und mit stillen, heiteren, ehrlich-offenen und schönen Menschen. Seht, wir zwei, da vor euch auf der Landstrasse, wir werden kleiner und kleiner, und jetzt beginnt der grosse Wald, auf dessen Grunde gelbe Pilze schimmern und nimmt uns auf, und unsere Spur ist erloschen. „Würzkräuter-Garten" auf dem Balkon Wer erst einmal jungen Kopfsalat mit den sprichwörtlich gewordenen sieben Kräutern gegessen hat (Petersilie, Zwiebel, Borretsch, Estragon, Schnittlauch, Pimpinelle und Dill), wird nicht mehr auf diese Würzkräuter verzichten, die überhaupt zum Wohlgeschmack sehr vieler Speisen ausserordentlich beitragen. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Zitronenmelisse oder mit dem jungen Grün der Blumenkresse? Auch sie sind für den Salat eine pikante Zugabe. Ueberhaupt sind Würzkräuter, richtig ausgewählt, längst unentbehrlich geworden. Man braucht.ja nur einmal an das morgendliche Frühstück zu denken. Wir bevorzugen dafür heute ein Butterbrot mit frischen Tomaten, Gurken oder Radieschen, alles von feingehackter Petersilie und Dill bestreut, oder ein weisses Käsebrot, das mit gehacktem Schnittlauch reizvoller für das Auge und schmackhafter und gesünder für den Magen sind. Die wichtigsten Kräuter sind wohl Petersilie und Zwiebel. Aber auch Dill ist vielseitig zu verwenden und schmeckt ausgezeichnet. Es genügt das Stichwort cAal» oder «Krebsschwänze>. Und selbst der Gurkensalat wird durch Dill und Petersilis ungemein verfeinert. Uebrigens braucht man Basilikum und Dill zum Einlegen von Senf- und Essig-Gurken. Während Beifuss in der Hauptsache getrocknet zum Gänse-, Enten- und Schweinebraten notwendig ist, sind alle anderen Kräuter frisch zu verwenden. Für die frischen Kräuter sind die Hauptabnehmer alle delikaten Käutersaucen (etwa mit Zitronensaft, Rahm und hartgekochtem Ei verrührt zu Man wählt Balkonkästen oder Töpfe an einer sonnigen Stelle und füllt sie mit gut gedüngter Erde. Dann kann das Einsetzen der jungen Pflanzen (Anfang Mai bis Mitte Mai) beginnen. Für den Balkon eignen sich besonders Schnittlauch, Petersilie, Pimpinelle, Basilika und Salbei. Die Pflege ist sehr einfach. Sie besteht in regelmässigem Giessen und Auflockern der Erde, damit sich das Unkraut nicht breit macht. Das Schönste am selbstangelegten cWürzgarten» ist natürlich die Ernte. Auch sie will gelernt sein. Eine alte Erfahrung lehrt zum Beispiel, dass man Kraut und Blätter des Wohlgeschmackes wegen nur am Nachmittag schneiden soll. Beim Schnittlauch müssen die Büschel stets ganz heruntergeschnitten werden, sonst geht die Pflanze ein. Will man die Kräuter trocknen, dann legt man die vorsichtig abgepflückten, gesunden Blätter auf ein Stück Papier, an einen ruhigen Platz ohne Sonne. Trocknen in der Sonne ist schädlich, nimmt den Geschmack. Majoran, Beifuss und Bohnenkraut werden am besten gebündelt zum Trocknen aufgehängt. Die getrockneten Kräuter kann maiv in verschliessbaren Gläsern oder Porzellandosen aufheben, vorsorglich mit einer Etikette versehen. Auf diese Weise kann man sich mit seinem sommerlichen «Würzgarten> auf dem Balkon das ganze Jahr hindurch die wohlschmeckenden Kräuter mit leichter Mühe und geringen Kosten ziehen. Vierwaldsf ätter- See und Umgebung Dill. Boretsch oder Gurkenkraut. Rindfleisch) und dann die Frühlingssuppen, etwa Salbei zur Aalsuppe. Vor allem aber darf man Sauerampfer und Kerbel nicht vergessen. Allerdings ist das nicht jedermanns Geschmack, darum vorsichtig in der Anwendung. Man sieht, ohne Würzkräuter kann man in der modernen Hauswirtschaft nicht-mehr auskommen. Wenn sie nur nicht das Mittagessen so verteuern würden! Aber auch dafür gibt es einen Rat. Wie wäre es zum Beispiel mit dem Versuch, sich einen kleinen «Würzgarten» auf dem Balkon anzulegen? Vielleicht glückt es. Anzunehmen. Bünzli schnitt auf: «Mit diesem Wagen bin ich zweimal um die Welt gefahren!» «So, so», guckte Binggeli, «und was hat das an Fracht gekostet?» Vitznau in Blumen und Blüten das bevorzugte Ausflugsziel PARKHOTEL VITZNAUERHOF HOTEL RIGI HOTEL TERMINUS sind stets bestrebt, dem Äutobesucher das Beste zu bieten. Der Rigi lockt zur traditionellen Auffahrts-Tour.

N« 18 DIENSTAG, 30. APRIL 1940 AUTOMOBIL-REVUE yi' WELTGESCHEHEN 640 km/h. Das neue amerikanische Jagdflugzeug „Airacobra' Der Wettlauf, den die Kriegführenden um die Leistungssteigerungen der Flugwaffe angetreten haben, steht in seiner Schärfe demjenigen während des Weltkrieges keineswegs nach. Allerdings liegen die Verhältnisse heute etwas anders. Die Technik des Flugzeugbaues hat in den letzten 25 Jahren so gewaltige Fortschritte gemacht, dass eine weitere bedeutende Steigerung, wenn nicht die Zerreissfestigkeit dem ebenso der Beschleunigung zugute, die gerade im Luftkampf unter Umständen von ausschlaggebender Wichtigkeit sein kann. Damit ist aber auch bereits angedeutet, dass hier wie dort die praktische Verwendungsmöglichkeit nicht nur von der «Spitze» abhängt, sondern dass verschiedene andere Faktoren dabei ebenfalls eine Rolle spielen. Sind's beim Automobil neben der eigentlichen Geschwindigkeit Der «Airacobra» oder Bell XP—39 ist ein Erzeugnis der Bell Aircraft Corporation und hat eine sohlankere Linienführung als die meisten der gegenwärtigen Jagdflugzeugtypen. Er erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 640 km/St., eine Reisegeschwindigkeit von 525 km/St, eine Steighöhe von 11000 m und verfügt über einen Aktionsradius von 1600 km. Die Gesamtlänge beträgt 9 m, die Spannweite 10,3 m. 520 und 580 km/St. Das Erstaunen über diesen «Schritt nach oben» war noch grosser, als die ersten Bilder vom «Airacobra» eintrafen! handelt es sich dabei doch um eine Konstruktion, die zierlicher wirkt als die bestimmt nicht schwerfälligen Vögel, aus denen sich die europäischen Jagdluftflotten zusammensetzen. Diese Zierlichkeit bildet im Grunde genommen auch die Erklärung, warum der «Airacobra» zu diesen überragenden Leistungen fähig ist. Die Geschwindigkeit eines Flugzeuges richtet sich vor allem nach zwei Faktoren: Der eigentlichen Vortriebskraft, wie sie durch Motor und Propeller entwickelt wird, und dem Luftwiderstand. Die Forschung der letzten die Forschungen je länger je mehr auf eine günstigere Gestaltung der Formen. Der «Airacobra» verfügt über einen 12-Zylinder-Allison-V-Motor, der mit einer Leistung von 1100 PS im Rahmen der für diesen Flugzeugtyp üblichen Normen bleibt. Dagegen ist beim «Airacobra» der Motor nicht vorn in der Flugzeugnase, sondern unter dem Führersitz montiert, wodurch es möglich wurde, den Flugzeugrumpf spitzer zu führen und strömungstechnisch günstiger zu gestalten. Die «Nase» des «Airacobra» zeigt deutlich den dreiflügligen Propeller, das einziehbare Spornrad am Bug des Flugzeugs, eowie den Auspuff des Motors seitwärts-rückwärts des Führersitzes. Bemerkenswert ist im weitern die Verschalung des Pilotensitzes, die dem Flugzeuglenker einen ungehinderten Ausblick nach rückwärts gestattet. des Materials, so doch die Widerstandsfähigkeit des menschlichen Körpers überschreitet. Schon hat das amerikanische Curtiss - P 36 im Sturzflug eine Höchstgeschwindigkeit von 575 St/Meilen, d. h. 925 km/St, erreicht, womit sich die maximale Fallgeschwindigkeit des menschlichen Körpers im Luftraum von höchstens 250 km/St, als eigentliches Schneckentempo vergleicht. Dennoch ist die konstante Weiterarbeit für jeden Kriegführenden unumstössliches Gebot. Wie im Automobilbau kommt eine Verbesserung nicht nur der Endgeschwindigkeit, sonpQi AOL] Schönster Ausflugsort. Schattiger Garten. Lokal für Q |f LA W H Vereine und Gesellschaften. Kegelbahn. Zentral- „ heizung. Prima Küche und Keller. Garage. Hotel ttU Port Telephon 8 31 05 Neuer Besitzer: Ä. Heinemann. Huttwil Hotel Bahnhof A.c.s. T.es. Altbekanntes Haus, gänzlich renoviert. Ia Küche. Leb. 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Einen weiteren Vorteil bietet diese Kon» struktionsweise auch für die Manövrierfähigkeit, liegt der Motor jetzt doch nicht mehr dreissig Jahre hat beide Probleme, wenn vorn, sondern im Drehpunkt des Flugzeuges, auch nicht immer mit gleicher Intensität, untersucht wo er bei raschen Wendungen viel weniger und gelöst: Die sukzessive Steigerung Zentrifugalkraft erzeugt und dadurch ein bedie Strassenlage, die Beschleunigung usw., so geht es beim Flugzeug um die Manövrierfähigkeit, die Stabilität, die Steigfähigkeit usw. Trotzdem bleibt, besonders bei den Jagdflugzeugen, die Spitzengeschwindigkeit immer das sprechendste Merkmal für die Leistungen, deren es fähig ist. Die Nachricht, die vor einigen Wochen durch die Welt ging, dass ein amerikanisches Jagdflugzeug mit einer Spitze von 640 km/St, gebaut werde, hat darum beträchtliches Aufsehen erregt, bewegten sich doch die Geschwindigkeiten der gegenwärtig im Gebrauch stehenden Apparate zwischen Schnitt durch die «Airacobra». Auffallend ist die Placierung des Motors hinter dem Führersitz, wodurch er in den Drehpunkt des Flugzeugs zu liegenkommt und wodurch die Gefahr, dass der Pilot durch giftige Abgase belästigt wird, beseitigt ist. Der Antrieb erfolgt durch Welle und Zahnrad; die Propeliernabe ist hohl und nimmt den Lauf einer 37-mm-Kanone auf, die nebst vier Maschinengewehren die Normalbestückung bildet. Der Motor selbst ist eine Allision V-Konstruktion, dessen Leistung von einer Seite mit 1100, von einer andern mit 1270 PS angegeben wird. Man beachte auch die Lage des eingezogenen Spornradee. (Gliches «F'light».) der Motorenleistung, die heute pro Einzelmotor bis auf 1100 PS geht, und die richtige Durchbildung der. Flugzeugformen, die bezweckt, dass durch Verbesserung des Strömungsablaufes der Luftwiderstand vermindert wird. Es ist eine bekannte Tatsache, dass dieser letztere mit der Erhöhung der Geschwindigkeit nicht proportional, sondern im Quadrat zunimmt. Ein Flugzeug, das mit 500 km Geschwindigkeit fliegt, hat also nicht den doppelten, sondern den vierfachen Luftwiderstand zu überwinden, wie wenn es nur 250 km/St, macht. Diese Tatsache hat nun auch die Entwicklung der Flugzeugindustrie grundlegend beeinflusst. Solange die Geschwindigkeiten relativ gering waren, wurde die Steigerung vor allem durch eine Verbesserung der Motorenleistung gesucht; da der Luftwiderstand bei den gesteigerten Geschwindigkeiten eine gewichtigere Rolle spielt, konzentrieren sich nun auf billigstem Wege! Wollen Sie diesen Weg kennen lernen, dann kommen Sie zu uns. Wir haben sehr interessante Vorschläge bereit für Sie. HALLWAG BER Antriebswelle Motor deutend stabileres Lenken ermöglicht. Eine weitere bedeutende Neuerung besteht in der Anordnung des Spornrades, das sich nicht mehr am hinteren Ende des Rumpfes, sondern vorn befindet. Hiedurch werden Aufstieg und Landung soweit erleichtert, dass der «Airacobra» selbst durch Piloten gesteuert werden kann, deren Erfahrung für die Beherrschung eines modernen Jagdeinsitzers sonst kaum genügen würde. Die Armierung des «Airacobra» besteht aus einer 37-mm-Kanone, die durch die hohle Achse des dreiflügligen Propellers schiesst, und 4 starren Maschinengewehren. Ob er in nächster Zeit bereits auf dem europäischen Kriegschauplatz erscheint, steht noch nicht fest; es verlautet, dass Frankreich 400 und England 600 solcher Apparate bereits bestellt haben, dass aber die Lieferung vor allem davon abhängt, wie di£ Motorenfabrik ihren Anteil am Apparat fertigzustellen vermag. 0 HIBRÄNDU Tirmn Sportliebende Damen wählen unter unseren flotten Re/se- oder Sportmänteln Zähringerstr.42 b. Central