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E_1940_Zeitung_Nr.019

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AUTOMOBIL-REVUE

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N° 19 — DIENSTAG, 7. MAI 1940 AUTOMOBIL-REVUE Im Lande der Mitternachtssonne Von Paul Abt Auf der Fahrt von Trälleborg nach Malmö erlebten wir unser erstes nordisches Wunder. Es war 9'/i Uhr nachts, als wir Trälleborg verliessen, und noch stand die Sonne strahlend am Himmel. Und dann kam ein Farbenspiel, das uns unvergesslich bleiben wird! Es war so unvergleichlich grossartig, dass wir oft anhielten und schweigend in das flammende Farbenschauspiel des Nordens starrten. Mitternachtssonne! Einer Reise ins Märchenreich glich dieser Abend. In Vänersborg, am südlichen Ende des Vänernsee, bekamen wir einen Begriff von den riesigen Dimensionen schwedischer Seen. Der etwa 140 km lange und 80 km breite See ist durch den Götaelf mit Göteborg verbunden, so dass auch grosse Dampfer von Göteborg in den See und von dort durch Kanäle bis Stockholm gelangen können. Die Wasserfälle des Götaelf bei Trollhättan werden durch Schleusen umgangen. Je näher man der norwegischen Grenze kommt, desto einsamer wird die Gegend. Man fährt oft stundenlang durch wilden Wald, ohne ein Haus oder einen Menschen anzutreffen. Dieses Gebiet nördlich des Vänernsee mit den Tausenden von grossen und kleinen Waldseen, den herrlichen, unberührten Forsten ist ein Paradies für den Auto-Zeltwanderer und Paddelbootfahrer. Nicht weit von der norwegischen Grenze, an einem entzückenden kleinen Waldsee, schlugen wir unser Zelt auf. Ein kühlendes Bad im kristallklaren Wasser brachte uns Erfrischung nach der heissen Tagesfahrt. 8 Uhr abends war's, aber die Sonne stand noch so hoch über dem Horizonte wie bei uns um 4 Uhr" nachmittags. Was für ein beglückendes Gefühl hier im Norden, nicht von der Nacht überrascht zu werden! Gegen halb elf Uhr fing es an zu dämmern. Der Mond goss sein silbernes Licht über den See. Gebannt hingen unsere Augen an den tanzenden Reflexen. Plötzlich ertönte vom gegenüberliegenden Ufer ein Lied. Erst jetzt entdeckten wir auf einem Felsblock zwei schwedische Mädchen, schlank und nackt. Um drei Uhr morgens rüttelte der Sturm an unserem Zelt. Draussen war es schon wieder taghell. Fröstelnd krochen wir aus unsern Schlafsäcken und erreichten bei hellem Sonnenschein die norwegische Grenze. Mitten im einsamen Wald ein Blockhaus mit Wappenschild: Das schwedische Zollamt. Der Beamte sass gemütlich in einem grossen Schaukelstuhl. Schnell waren die Formalitäten erledigt und weiter ging es durch unendlichen Wald, an ungezählten blauen Seen enttang, bis wir die erste norwegische Bahnstation Kornsjö erreichten. Dass hier die Zollabfertigung vorgenommen wurde, bemerkten wir erst, als wir im Bahnhofbüfett ein Glas Milch tranken. Keine Kette über die Strasse, kein Schlagbaum versperrte den Weg, wie es leider im übrigen Europa immer noch üblich ist. Im Restaurant lernten wir die norwegische Sitte kennen, wonach jeder Gast sein Essen selber holen muss. In ganz Norwegen wird rein nichts serviert, auch in den grössten Hotels nicht. Gewöhnlich steht in der Mitte des Speisesaales ein grosser Tisch, auf dem alle Speisen aufgetragen sind. Da wählt sich ]eder Gast selbst die Gerichte, nach denen es ihn gelüstet. Durch prächtigen Föhrenwald mit überraschenden Ausblicken auf den Idefjord gelangten wir nach Fredrikshald hinunter, der alten norwegischen Grenzstadt, überragt von der Festung Frederiksten, einst ein starkes Bollwerk gegen die Schweden. Heute ist die Stadt ein Zentrum für den Holzhandel. Südlich heisse Sonne trieb uns in den kühlen Schatten einer kleinen norwegischen Kaffeestube. Herrliche fJorbeer med Flöde> (Erdbeeren mit Schlagrahm) gab es da. Uebrigens Früchte mit Rahm werden in Norwegen fast zu jeder Mahlzeit gegessen, und statt Wasser oder Wein trinkt man frische Milch dazu. In Lilleström spürte man die Nähe Oslos. Der Autoverkehr nahm gewaltig zu und die Strasse wurde miserabel. Riesige Omnibusse schössen an uns vorüber und zogen fürchterliche Staubfahnen hnter sich her. Noch zehn Kilometer, dann ruhte unser Auge zum ersten Male auf dem entzückenden, inselbesäten Fjord von Oslo. Felsiger Strand, überall Badende, Hunderte von Autos, grosse Hafenanlagen mit unzähligen Dampfern, eine Stadt in herrlicher Umgebung, am Fü'sse fichtenbewachsener Hügel, das ist Oslo. Am Abend bummelten wir durch Karl Johans Gade, Oslos Hauptverkehrsader, die vom Bahnhof in gerader Linie zum königlichen Schloss hinaufführt. Die Läden waren alle schon um fünf Uhr geschlossen, die Angestellten badeten am Meeresstrande. Oben links: Die Hochebene bei Dombas; oben rechts: Aalesund am Störfjord. — Unten links: Hjelle am Stryn-See (naheNordfjord); unten rechts: Blick vom Videsaeter gegen Nordfjord. , "", . .. ,-i ', Photos P. Abt. DIE KRÄHE süeMi EIER EIN MINDERWERTIGES OEL STIEHLT BENZIH vergeudet Kraft und Geld. 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