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E_1940_Zeitung_Nr.020

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Die AIACR wird im

Die AIACR wird im übrigen Mittel und Wege suchen, damit ein in einem bestimmten Lande immatrikulierter Wagen seine ursprüngliche Nationalität verliert und ohne Schwierigkeiten in einem mit dem ehemaligen Ursprungsland im Kriege stehenden Staat zum Verkehr zugelassen wird. Eine Reihe von Automobilclubs sahen sich bei dfer Besprechung der Schwierigkeiten, welche sich bei fler Bezahlung in fremden Währungen ergeben, vor eine komplexe Situation gestellt, mit deren Studium sich die Kommission ebenfalls eingehend befasste. DIE GENERALVERSAMMLUNG trat am Sonntag den 12. Mai im Bellevue Palace in Bern unter dem Vorsitz von Vicomte de Rohan zusammen, eröffnet von einer würdevollen, wohlabgewogenen Aussprache des Präsidenten, der nicht unterliess, der Schweiz, dem ACS, Herrn Dr. Mende und seinen Mitarbeitern den Dank des Verbandes abzustatten. In ehrenden Worten gedachte er der inzwischen Verstorbenen: Robinson (Irland) und Lindsay Lloyd (England). An die Genehmigung des Protokolls der letzten Versammlung schloss sich der Bericht des Generalsekretärs über das Jahr 1938/39, an dessen Spitze der Abschnitt über die Tätigkeit der internationalen Sportkommission steht. Gegenüber 80 Veranstaltungen im Jahre 1938 wies der internationale Sportkalender 1939 insgesamt 87 Eintragungen auf. Besondere Erwähnung verdient unter den homologierten Rekorden der neue absolute Weltrekord John Coobs mit 595 km/St. Während der Berichtsperiode 1938/39 hat die A.J.A.C.R. den Clubs 69 984- Grenzpassierscheinhefte abgegeben, gegen 77 335 im Zeitraum 1937/38, was auf einen Rückgang der internationalen Autotouristik schliessen lässt. Die internationale Touristikkommission hat das Studium der Massnahmen für die Verbesserung der Verkehrsbedingungen fortgesetzt. Dagegen muss das Projekt der Kautionsstellung für ausländische Automobilisten mit Rücksicht auf den Gang der weltpolitischen Ereignisse einstweilen suspendiert bleiben. Im übrigen ist der Vorentwurf einer Konvention über den Strassenverkehr dem Völkerbund unterbreitet worden, der die Angelegenheit weiter verfolgt. Ganz allgemein lässt sich sagen, dass die heutigen Umstände die Tätigkeit der A. J. A. G. R. natürlich hemmen, doch versteht es sich von selbst, dass das Sekretariat auch während der Dauer der Feindseligkeiten funktionieren muss. Schliesslich stimmte die Versammlung nach dem Bericht des Präsidenten der Finanzkommission, Herrn F. Devaud, sowohl der Abrechnung als auch dem Budget für das Jahr 1939/40 zu. Was die internationale Sportkommission betrifft, so wurde beschlossen, die auf der Traktandenliste figurierenden Geschäfte auf dem Zirkularwege zu erledigen. Von Ernennungen oder Ersatzwahlen nahm die Tagung in Anbetracht der Verhältnisse Umgang, dagegen stimmte sie den Vorschlägen sowohl der Verkehrs- und Zollkommission wie auch der Touristikkommission zu und beschloss die Aufnahme des slowakischen und des bolivianischen Automobilclubs in die A. J A. C. R. Für die nächsten Versammlungen der AIACR lag eine Einladung de RAG von Spanien vor. Nach der Auffassung des Vorsitzenden wäre bei der gegenwärtigen Situation die Bezeichnung der Schweiz vielleicht eher am Platz, wobei man auf die Einladung Spaniens in einem späteren Moment eine Zusage erteilen könnte. Einem Antrag des Präsidenten entsprechend sollen deshalb die verschiedenen Länder im gegebenen Moment konsultiert werden, natürlich unter Berücksichtigung des Vorschlags Spaniens. Nach der Generalversammlung entführte eine Anzahl von Automobilen die Delegierten, die es mit der Rückreise nicht besonders eilig hatten, ins Hotel Sternen nach Muri, wo sie ein echt «bernisches » Mittagessen erwartete. Erst spät im Laufe des Nachmittags kehrten sie wieder nach der Stadt zurück, sofern sie nicht vorzogen, die Schönheiten der im Frühlingsgewand erstrahlenden Berner Landschaft zu geniessen. Sikwe ;«!»«: Pfingstverkehr im Zeichen der Mobilisation Bis auf weiteres keine Kürzung der Benzinrationen. Währenddem sonst der Strassenverkehr an den Pfingsüagen Höchstfrequenzen zu verzeichnen pflegt, bot er diesmal, im Zeichen der neuerlichen allgemeinen Mobilmachung, gerade das entgegengesetzte Bild: sehr ruhig, ja, man wäre fast versucht, zu sagen, verödet lagen die Strassen in der Stadt da. Und die wenigen Wagen, die man zu Gesicht erhielt, wurden zu einem überraschend grossen Teil von Frauen geführt, abgesehen natürlich von den Militärfahrzeugen. Dafür stauten sich Automobile und Motorräder, abermals von der Requisition erfasjt, auf ihren Sammelplätzen, diewail die Fahrer und Besitzer zu ihren Einheiten eilten. So musste, dem Zwang der Verhältnisse gehorchend, unter denen heute alles andere vor den militärischen Bedürfnissen zurückzutreten hat, manches verlockende Projekt für eine Pfingstausfahrt aus Akt und Traktanden fallen, ein schwerer Schlag für unser ohnehin bedrängtes und mit Sorgen geplagtes Gastgewerbe, dem bei der Herrlichkeit des Grünens und Blühens in der Natur ein kräftiger Zustrom aus nah und fern wohl sicher Und auch Testlos zu gönnen gewesen wäre. Wo aber die Pläne nicht völlig zerrannen, begnügte man sich mit Ausflügen in die nähere Umgebung, nicht zuletzt auch deshalb, weil man ja nicht wissen konnte, was hinsichtlich der Benzinzuteilung nun weiter geschieht. Vorläufig braucht man nicht" mit einer unmittelbar bevorstehenden Kürzung der Rationen zu rechnen, wohl aber ist Sparsamkeit mit den Benzinvorräten das Gebot der Stunde, wie das nachstehende Cbmmunique der Sektion für Kraft -und Wärme zu verstehen gibt: Dank den vorsorglichen Massnahmen kann vorläufig von einer Verkürzung der Benzinrationen abgesehen werden. Die für die laufenden Rationierungsperioden (Mai und Juni) zugesicherten normalen Zuteilungen werden einstweilen aufrechterhalten. Einschränkungen im Falle erheblicher Einfuhrstörungen bleiben vorbehalten. Die Halter von Motorfahrzeugen und die übrigen Benzinverbraucher sind ersucht, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Vorräten äusserst sparsam umzugehen. Auf die Einholung von Zusatzkaften ist im Inter- Die am letzten Freitag angeordnete Generalmobilisation hat auch die Vorarbeiten am Entwurf des bemischen Steuerdekrets jäh unterbrochen. Trotzdem steht jedoch zu hoffen, dass die Bemühungen der Automobilverbände, namentlich des ACS und des TCS, um die Aufstellung einer anderen, tragbareren Steuerskala, nicht umsonst gewesen sein werden. Nach dem Bekanntwerden des regierungsrätlichenProjektes nämlich versteifte sich der Widerstand gegen die dort vorgesehene Abstufung der Steueransätze zusehends mehr, aber den Stein der Weisen, d. h. eine alle Teile befriedigende Skala zu finden, erwies sich als ausserordentlich schwierig. Man Hess indessen bei den Verbänden, nicht «lugg», man setzte sich hin, zerbrach sich die Köpfe und rechnete, rechnete, bis es den in erster Linie Betroffenen, dem ACS und dem TCS, in gemeinsamer Arbeit gelang, sich auf einen neuen Vorschlag zu einigen, der in Gestalt einer Eingabe der grossrätlichen Kommission unterbreitet wurde. Sie trat am vergangenen Freitag zu einer zweiten Sitzung zusammen, um den Entwurf durchzuberaten und ihn für die auf 20. Mai anberaumte Grossratssession fertigzustellen. Allein, es kam nicht so weit. Wohl bereinigte sie die Vorlage — bis auf die piece de resistance, die Steuerskala. Die behielt sie sich für den Schluss auf, in der Voraussicht, dass gerade dieser am meisten umstrittene Punkt zu ausgiebiger Diskussion Anlass geben könnte. Als dann aber die Nachricht von der allgemeinen Mobilmachung durchdrang, von der auch ein grosser Teil der Kommissionsmitglieder erfasst wurde, da hielt es die nicht mehr: die Sitzung musste abgebrochen werden. Damit aber bleibt die Kardinalfrage, die Festlegung der Steueransätze, offen, mit ihr jedoch auch das ganze Dekret, dessen Behandlung nun von der Traktandenliste des kantonalen Parlaments einstweilen verschwindet. Wir stehen also wieder am selben Ort wie in den ersten September tagen 1939. mit dem Unterschied allerdings, dass Bestand Pw. 152 236 551 730 1209 762 864 1163 741 350 1021 352 484 440 632 683 199 131 137 69 38 31 15 14 5 25 4 1 6 3 1 1 2 2 3 4 5 6 7 8 9 10 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 23 24 25 26 27 28 29 30 31 34 ?5 36 37 38 39 STEUERSKALA Vorschlag A.C.S — T.C.S. Steuersätze bisher Dekret ACS/TCS (inklusive Fahrzeugausweis) 140— 140 — 140 — 140— HO- HO— 162 — 184 — 206 — 228 — 250 — 272 — 294 — 321.50 349 — 376 — 404 — 431.50 464.50 497.50 630.50 563.50 596.50 635 — 673.5> 712 — 750.£0 789 — 833 — 877 — 921 — 965— 102).— 1075 — 1130— 1185 — 1230— 1230 — 159.- 171.- 183.- 195.- 207.- 219.- 231.- 243.- 261.- 279.- 297.- 315.- 343.- 351.- 369.- 387.- 405.- 423.- 447.- 471.- 495.- 519.- 543.- 567.- 691.- 615.- 639.- 663.- 687.- 711- 735.- 759.- 783.- 807.- 831.- 855.- 879.- 903.- esse der Landesversorgung nach Möglichkeit zu verzichten. Tritt danach einstweilen und solange die Einfuhr ohne ernste Störungen gesichert bleiben kann, keine Schmälerung der bisherigen Benzinrationen ein, so wird allerdings, wie unsere Informationen an zuständiger Stelle ergeben haben, an die Bewilligung von Zusatzkontingenten mit sofortiger Wirkung ein strengerer Maßstab angelegt. Aber der Automobilist wäre ein schlechter Patriot, der ein solches Opfer nicht auf sich nähme. Im übrigen hat das Eidg. Volkswirtschaftsdepartement durch seine Verfügung Nr. 9 vom 1. Mai 1940 die Rationierung der Kraftstoffe für Lastwagen während der nächsten, am 16. Mai beginnenden und Ms 15. Juli dauernden Rationierungsperiode geregelt. An der bisherigen Zuteilung dieser Fahrzeugkategorie ändert sich damit indessen nichts. Die im Kanton Thurgau geplanten Steuererleichterungen. Wie in der letzten Nummer der «Automobil-Revue » bereits mitgeteilt wurde, hat die Regierung des Kantons Thurgau einen Entwurf für die Gewährung von Steuererleichterungen angekündigt, der in der nächsten Sitzung des Grossen Rates zur AUTOMOBIL-REVUE. DIENSTAG, 14. MAI 1940 — N° 20 Das bernische Steuerdekret einstweilen vertagt PS sich jetzt mit der Aufschiebung die Angelegenheit immer komplizierter gestaltet. Wann der Augenblick kommt, um die Neuordnung des bernischen Verkehrssteuerwesens zu verwirklichen, darüber lassen sich heute auch nicht einmal Vermutungen anstellen. Einstweilen jedenfalls bleibt alles beim alten. Mag darob — zum mindesten beim Grossteil der Personenwagenbesitzer — auch kaum grosse Betrübnis herrschen, so kommt der Unterbruch, den die Vorbereitungen durch den Zwang der Umstände erlitten, doch insofern ungelegen, als allem Anschein nach bei der Regierung immerhin eine.gewisse Bereitwilligkeit zur Einräumung von Konzessionen bestand. Sowohl bei der Wechselnummer als auch was das Skonto und last but not least die Steuerskala anbelangt, soll der kantonale Polizeidirektor haben durchblicken lassen, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen und die Türe noch nicht endgültig zugeschlagen sei. Bei dieser Sachlage wäre es vielleich möglich gewesen, jene Härten des Entwurfs, an denen sich der Widerstand der Automobilisten vor allem entfachte, zu mildern und zu einer annehmbaren Regelung zu gelangen. Gewiss bot die Steuerskala, wie sie das regierungsrätliche Projekt in Aussicht nahm, der Kritik weite Angriffsflächen, aber, so sauer der Apfel auch gewesen wäre, um eine gewisse Erhöhung bei den unteren Wagenkategorien wäre man nicht "herumgekommen. Strittig blieb deren Ausmass, doch welche Schwierigkeiten es kostete, hier so etwas wie einen goldenen Mittelweg auszutüfteln, der nicht a priori auf Ablehnung von der einen oder andern Seite stiess, davon wissen jene ein Liedlein zu singen, die sich tagelang mit der Berechnung neuer Skalen abgeplagt haiben. Um so lebhafter mag das Bedauern darüber sein, dass die Kommission keine Zeit mehr fand, um sich mit dem eingangs erwähnten Vorchlag ACS/TCS zu befassen und dazu Stellung zu nehmen. Stenerertrag 1938 ACS/TCS 159.— 21.280.— 24.168 — 159— 33.040.— 57.524 — 159.— 77.140.— 87.609 — 171.— 102.200.— 124.830 — 183.— 169.260.— 221.247 — 195.— 106.680.— 148.590— 207.— 139.968.— 178.848 — 219.— 213.992.— 254.697 — 231.— 152.646.— 171.171 — 243.— 79.800.— 85.050 — 255.— 255.250.— 260.355 — 267.— 95.744.— 93.984 — 285.— 142.296.— 137.940 — 303.— 141.460.— 133.320 — 321.— 220.568.— 202.872 — 339.— 256.808.— 231.537 — 357.— 80.396.— 71.043 — 375.— 56.526.— 49.125 — 393.— 63.636.— 53.841 — 411.— 34.327.— 28.359 — 429.— 20.159.— 16.302 — 447._ 17.468— 13.857 — 465.— 13.123.— 10.230— 483.— 9.525.— 7.245 — 501.— 43.104.— 32.064— 519.— 3.560.— 2.595 — 537.— 18.762.— 13.425 — 555.— 3.156.— 2.220 — 573— 833.— 673 — 691.— 5.262.— 3.546 — 609.— —.— — — 627.— 2.895.— 1.881 — 645.— 1020.— 645 — 663.— 1075— 663 — 681— —.— — — 699.— 2.370.— 1.398— 717— 2.460— 1.434— 735:— — — — — 2.587.789.— 2.704.188— Behandlung gelangen soll. Im einzelnen .sieht das Projekt folgernde Aenderungen gegenüber dem bisherigen Zustand vor : Bei der Ausserbetriebsetzung eines Motorfahrzeugs kann die Steuer für alle nicht angebrochenen Monate des Kalenderjahres, für die sie entrichtet worden ist, zurückverlangt werden. Die Bezahlung kann künftig quartalweise erfolgen; dabei werden die Steuern vom Beginn des Monats, in welchem der Verkehrsausweis erteilt wird, bis Ende des Kalenderjahres, mindestens aber bis Ende des beginnenden oder des angebrochenen Quartals berechnet. Nach den Absichten des Regierungsrates soll sich die Geltungsdauer für die geplanten Erleichterungen auf die Zeit der Mobilisation und bis zum Beginn des darauffolgenden Kalenderjahres erstrecken. In der Botschaft, welche seinen Beschluss begleitet, hebt der Regierungsrat hervor, dass sich im ersten Quartal 1940 die Einnahmen aus den Motorfahrzeuggebühren auf rund 600 000 Fr. beliefen, gegenüber rund 900000 Fr. im letzten Jahr. Es bliebe deshalb abzuwarten, ob sich der budgetierte Betrag Wir sind in der Lage, diese Eingabe im Wortlaut zu veröffentlichen: In unserer Eingabe vom 1. Mai 1940 haben wir - Ihnen drei Abänderungsvorschläge zum Entwurf des Dekretes über die Motorfahrzeugsteuer zur Kenntnis gebracht. Es sind dies: § 6, Ziffer 2: Steueransätze für Personenwagen, § 7: Wechselnummern, § Sr Steuerbezug (Skonto). Nachdem inzwischen die zuständigen Vereinsorgane zu dieser Steuermaterie gleichfalls Stellung genommen haben, sind wir heute in der Lage, uns über die alles dominierende Frage der neuen Steuerskala verbindlich und präzis zu äussern. Beide Vorstände sind der Auffassung, dass die Steuerskala in der Entwurfsform, welche 95 °/o aller Personenwagenbesitzer stärker belasten würde als bisher, für die Verbände unannehmbar ist. Der regierungsrätliche Steuervorschlag hat zwei Nachteile: die Festsetzung des neuen Steuerminimums bei 3 PS und die darauf basierende kräftige Progression, welche erst bei 21 PS zu einer Besserstellung des Wagenhalters führt. Die Tieferlegung des Ausgangspunktes von bisher 8 PS auf 3 PS liegt auf die Dauer nicht im Interesse des Fiskus, da eine solche Massnahme den Zug zum Kleinwagen noch mehr als bisher begünstigen würde. Die Folge davon wäre eine mit jedem Jahr stärker in Erscheinung tretende Steuerschrumpfung. Wir betrachten es aber als Pflicht des Staates, alles zu tun, damit der mittlere Steuerertrag pro Wagen nicht mehr tiefer sinken kann. Unter diesem Gesichtswinkel betrachtet, raten wir von dem neuen Steuerminimum bei 3 PS entschieden ab. Der Hauptgrund, warum die Verbände der neuen Steuerskala nicht zustimmen können, ist aber die Tatsache, dass alle Motorfahrzeughalter bis 21 PS schlechter gestellt werden. Selbst wenn alle übrigen begrüssenswerten Neuerungen gebührend in Rechnung gestellt werden, musste die überwiegende Mehrheit der Automobilisten letzten Endes doch eine Steuererhöhung in Kauf nehmen. Eine solche wäre aber bei den heutigen Zeiten unangebracht. Im weiteren vermissen wir im Projekt der Regierung den steuerlichen Ansporn zur Haltung militärtauglicher Personenwagen der mittleren und oberen PS-Stärke. Es kann leider nicht abgestritten werden, dass an solchen Personenwagen ein fühlbarer Mangel herrscht und die Armee heute schon den Abgang solcher Typen durch schwächere Fahrzeuge ergänzen muss. Der Dekretsentwurf mit seiner unverkennbaren Neigung zum Kleinwagen ist dem Absatz von militärtüchtigen Personenwagen nicht förderlich, gegenteils auferlegt er dem Halter solcher Wagen höhere Steuern als bisher. In Würdigung all dieser Umstände müssen wir daher unseren ablehnenden Standpunkt vom 1. Mai in bezug auf die neue Steuerskala neuerdings bestätigen, und uns alle Handlungsfreiheit im weiteren Verlauf der Gesetz- und Dekretsberatung vorbehalten. Wir sehen aber unsere Aufgabe immer noch in der konstruktiven Mitarbeit und demgemäss gestatten wir uns, Ihnen im Anhang eine neue Steuerskala zu übermitteln, welche als gemeinsamer Vorschlag des AGS und TGS die Härten des Regierungsprojektes nach Möglichkeit zu mildern sucht. Unser Vorschlag geht von 5 PS aus und überschneidet eich mit den gegenwärtigen Steueransätzen bei 14' PS (Dekretsenfwurf 3 PS bzw 21 PS). Rein rechnerisch ergibt der Vorschlag ACS/TCS an Steuern und Gebühren für Fahrzeugausweise einen Betrag von Fr. 2 704188, wogegen der Dekretsentwurf mit Fr. 3 082 942 rechnet. Diese letztere Summe ist jedoch mit ausgiebigen Rückstellungen bedacht, für vermeintlich grössere Steuerausfälle, was aber nach den Erfahrungen in andern Kantonen in Normaljahren nicht der Fall sein wird. Dient das Jahr 1938 zum Vergleich, so führt dies zur interessanten Feststellung, dass damals rein rechnerisch nur Fr. 2 587 789 an Steuern und Fahrzeugausweis-Gebühren eingenommen werden konnten, also rund eine halbe Million Franken weniger als die Regierung im Dekretsentwurf für Personenwagen allein vorsieht. Damit dürfte auch die Möglichkeit eines Nachlasses auf den Positionen der Regierungsvorlage gegeben sein. Unserem bereinigten Vorschlag sind gründliche Erhebungen und zahlreiche Rücksprachen mit Fachleuten vorausgegangen. Nach unserer Auffassung dürfte er die mehrheitliche Zustimmung der Automobilisten finden, doch körinen wir begreiflicherweise eine bindende Erklärung darüber nicht' abgeben. Dagegen dürfen Sie versichert sein, dass sich die beiden Vorstände nach Annahme ihrer Vorschläge tatkräftig für die Propagierung des Gesetzes einsetzen würden. von 850 000 Fr. bis Jahresende noch erreichen lasse; auf jeden Fall aber liege es auch im Interesse des Staates, durch Anpassung an die außergewöhnlichen Zeitumstände dem Bezug der Motorfahrzeugtaxen volle Aufmerksamkeit zu schenken. Von einer allgemeinen Steuermässigung müsse Umgang genommen werden, weil das Strassenbauprogramrh eine noch empfindlichere "Einbusse nicht ertragen, umgekehrt aber auch eine geringfügige Reduktion den Fahrzeughaltern keinen Eindruck machen würde. Dagegen betrachte die Regierung die durch die Mobilisation geschaffene Lage als ausreichenden Grund, um den Motorfahrzeugbesitzern beim Bezug der Steuern neuerdings entgegenzukommen. Wenn bei Hinterlegung der Nummernschilder die Gebühren, wie vorgesehen, nicht mehr nur für die nicht angebrochenen Quartale, sondern für alle nicht angebrochenen vollen Monate zurückvergütet werden, so rechtfertige sich dies heute vor allem damit, dass kein Automobilist wisse, ob er nicht von heute auf morgen selbst einrücken oder seinen Wagen stellen müsse (was jetzt mit der Generalmobilmachung in vollem Umfang eingetreten ist). Die bisher abgelehnte quartalsweise Lösung der Verkehrsbewilligungen verdiene heute mehr Verständnis, weil sich der Fahrzeughalter in unsicheren Zeiten ungern auf längere Sicht festlege und es vorziehe, die doch nicht unbedeutenden Ausgaben nicht zum voraus auf sich zu nehmen.

N°20 — DIENSTAG, 14. MAI 1940 AUTOMOBIL-REVUE 3 Frauen in der Industrie und als Chauffeusen. — Rückgang der Neuzulassungen. — Treibstoffbewirtschaftung. — Verbot von Preiserhöhungen auf Automobilen. Paris, Ende April 1940. Die Frauen Frankreichs haben bewiesen, dass sie auch in der Autoindustrie und im Chauffeurberuf «ihren Mann> stellen. Schon im März schritten die Behörden zu einer Zählung all jener Französinnen, die gewillt waren, sich der Fabriks- oder einer anderweitigen gewerblichen Arbeit zu widmen. Wenn damit die Androhung einer zwangsmässigen Erfassung aller Frauen verbunden wurde, falls die freiwilligen Anmeldungen kein befriedigendes Ergebnis zeitigen sollten, so entpuppte sie sich als überflüssig. Von der Notwendigkeit, sie in die Tat umzusetzen, dürfen sich die Amtsstellen angesichts des Erfolgs des ersten Appells getrost als entbunden betrachten. Hunderttausende von Frauen jeden Alters und jeden Standes stellten sich spontan dem Lande zur Verfügung. Nach einer militärisch durchgeführten Musterung und Untersuchung ihres Gesundheitszustandes beziehen sie ihre Posten in den Betrieben oder als Chauffeusen. Und welche Rolle ihnen namentlich in letzterer Hinsicht zugedacht ist, illustriert eine soeben herausgekommene Verordnung, wonach 60 Prozent der in einem Unternehmen beschäftigten Wagenführer aus Frauen gebildet sein müssen. Der nämliche Erlass schreibt übrigens vor, dass die Automobilwerke gehalten sind, 50 bis 70 Prozent ihrer Arbeiter und Angestellten aus Frauen zu rekrutieren. Für die Vornahme des «Schichtwechsel wird dabei einer jeden Fabrik eine Frist von 6 bis 12 Wochen eingeräumt. Den Vorrang bei der Einstellung geniessen die Gattinnen und Angehörigen der Soldaten, dann die Arbeitslosen und schliesslich die übrigen Frauen. Selbstredend ist auch die Arbeitszeit geregelt: sie beträgt mit Einschluss der Ueberstunden 50 Stunden pro Woche. Diese Lösung begegnet überall Zufriedenheit, bei den Behörden sowohl als auch bei den und den weiblichen Arbeits- Betriebsleitungen kräften selbst. Ausland Hwtlsec O$tie Bezeichnend dafür, wie sich die Frauen in Industrie und Gewerbe bewähren, mag jene Antwort sein, die einem neugierigen Journalisten in der Renault-Fabrik erteilt wurde: «Wir sind mit den Leistungen sehr zufrieden. Die Frauen arbeiten nicht weniger, nicht schlechter und genau so sorgfältig wie ausgebildetes männliches Personal.» Was ihre Eignung als Autolenkerin anbetrifft, so bleiben sie dabei den « Herren der Schöpfung » nichts schuldig, heute sowenig wie vor dem Kriege. Nicht nur, dass sie vorsichtiger fahren, sie entwickeln auch ein erstaunliches Geschick, sich elegant und sicher durch das grösste Verkehrsgewimmel zu schlängeln. Ueberall und jederzeit trifft man heute Frauen am Volant, wobei sich die frischgebackenen Lastwagenführerinnen daran identifizieren lassen, dass sie beim Wenden der schweren Vehikel die Lippen zusammenkneifen und mit Vehemenz ins Lenkrad greifen. Männer werden im Automobilwesen Frankreichs bald zu relativem Seltenheitswert gelangen, denn die Armee schluckt alle Fahrer. Nebenbei bemerkt sind in Paris auch die Angehörigen des englischen Frauenhilfsdienstes aufgetaucht. Sie sitzen am Volant genau so unbeteiligt-ernst wie sie im Strassenverkehr wirken, untadelige Fahrerinnen, die ohne Zögern, ohne Hast, mit unerschütterlicher Ruhe die kniffigsten Verkehrssitüationen meistern. Brennt den Französinnen ihr Temperament oft durch, was sich dann darin äussert, dass sie einem im letzten Moment sich durchzwängenden Radfahrer ein paar saftige «Liebenswürdigkeiten > widmen, so fassen die Engländerinnen am Volant den Burschen lediglich ins Auge, als wollten sie sich ihn merken, aber sie bleiben kühl bis ans Herz hinan und stumm wie ein Stockfisch... weil es ihnen keinen Deut nützt, aufzubegehren, denn verstanden würden sie ja doch nicht. Wie aus offizieller Quelle verlautet, wurden vom August bis Ende 1939 durchschnittlich 56 Prozent weniger Wagen neu in Verkehr gesetzt als im Vorjahr. Die Ausfälle für die einzelnen Monate — in der Hauptsache bedingt durch die Evakuation, durch den Wunsch nach Brennstoffersparnis und durch die allgemeine Kaufunlust während der ersten Kriegszeit — nahmen dabei folgende Werte an: August —14 Prozent, September —71 Prozent, Oktober —66 Prozent, November —69 Prozent und Dezember —64 Prozent. In der Treibstoffbewirtschaftung hat Frankreich, wie berichtet, die Schraube inzwischen stärker angezogen. Erhielt zuvor jeder Automobilist und jeder Betrieb, der über Personen- oder Lastwagen verfügte, die von ihm beanspruchte Treibstoffmenge zugeteilt, so stellte es sich bald genug heraus, dass doppelt soviel angefordert wurde als der tatsächliche Verbrauch nachher betrug. Dadurch aber sahen sich die. Tankstellen und der Benzinhandel gezwungen, grössere Vorräte zu halten, die dann nicht voll benötigt wurden. Um mit diesen Unzukömmlichkeiten, deren Folgen namentlich in Transportschwierigkeiten bei den Bahnen zutage traten, aufzuräumen, wird nun in jedem Departement den Anspruchsberechtigten die Hälfte bis Dreiviertel der von ihm verlangten Benzinmenge bewilligt... wobei abzuwarten bleibt, ob sich jetzt die in den Zuteilungsgesuchen verlangten Mengen nicht etwa verdreifachen. Immerhin, die Behörden sind gewitzigt und ersticken allfällige Hamstergelüste dadurch im Keime, dass sie lediglich die früheren Bedarfsanmeldungen berücksichtigen und daran, wie gesagt, Abstriche von 25—40 Prozent vornehmen. Schliesslich mag noch ein Gesetz Erwähnung finden, das für die nächsten drei Monate Preiserhöhungen auf Automobilen und Bestandteilen verbietet. Einstweilen nimmt die Preiskontrolle bis 1. August keine Anträge auf Heraufsetzung der Preise entgegen. Im übrigen besteht die Möglichkeit, das Gesetz um drei weitere Monate zu verlängern. Nicht dass damit Verteuerungen gänzlich gebannt wären, aber sie blieben auf Reifen und Benzin beschränkt, sofern die Weltmarktpreise ansteigen. Nebenbei bemerkt floriert das Gebrauchswagengeschäft wie selten zuvor Gross ist das Angebot, aber praktisch finden alle Wagen, vor allem jedoch die Camions und die Lieferwagen, sofort einen Abnehmer. Kann es dabei noch verwundern, wenn mitunter vorsintflutliche Vehikel wieder ans Tageslicht kommen und stöhnend und ächzend ihren Dienst wieder aufnehmen? Auch im Altwagenhandel hat die staatliche Preiskontrolle allfälligen Machenschaften einen Riegel geschoben: die Preise sind fest und dürfen nicht mehr erhöht werden, nachdem die letzten Monate eine Hausse gebracht hatten, die sich aus der stark gestiegenen Nachfrage und dem geringen Angebot erklärt. G. Eine Methangas-Anlage bei Rom. In der Nähe von Rom -wird zur Zeit eine Versuchsanlage gebaut, um aus den städtischen Abwässern Methangas für den Betrieb von Motorfahrzeugen zu gewinnen. Scharfer Rückgang der Neuzulassungen in England. Zum erstenmal seit der Einführung der offiziellen Statistik wurden während des Monats Februar 1940 in England blöes 9090 Motorfahrzeuge in Verkehr gesetzt. Im selben Monat des Vorjahres erreicht» deren Zahl noch 3.3 907 Den stärksten Ausfall verzeichnen dabei die Personenwagen; bloss 3849 solcher Fahrzeuge traten neu hinzu. Bei den Motorrädern beliefen eich die Neuzulassungen auf 619, verglichen mit 3112 im Februar 1939. Dividenden in der deutschen Autoindustrie. Vorstand und Aufeichtsrat der Daimler, Benz AG. beantragen der am 21. Mai stattfindenden Hauptversammlung die Verteilung einer Dividende von 7,5 °/o (wie im Vorjahr). BMW wird voraussichtlich 8 °/o Dividende ausrichten (1938: 8°/o) und bei Adler ist mit einer solchen von 6 % zu rechnen (wie 1938). General-Motors-Absatz im 1. Quartal 1940. Mit 506 460 Wagen übersteigt der Absatz der General Motors an die Händler während des ersten Quartals 1940 die Verkaufsziffer des entsprechenden Vorjahresabschnittes um 130 870. Die Händler ihrerseits haben in diesem Zeitraum 419 310 Wagen an die Kundschaft verkauft (gegen 318 180 i. V.) und damit ebenfalls einen neuen Höchststand erreicht. Für den Optimismus, womit sie die Aussichten ,für die Entwicklung des Geschäftes beurteilen, spricht die Tatsache, dass sie dem Konzern im ersten Quartal 87 150 Wagen mehr abgenommen haben, als sie selbst zu verkaufen vermochten, währenddem sie ihre Stocks im gleichen Zeitraum des Vorjahres nur um 57 140 Wagen vermehrten. Der Nach den Sportwagen haben nun auch die Rennwagen ihr Saisondebüt gefeiert. Der Grosse Preis von Tripolis war die erste grosse Kraftprobe und man kann nur bedauern, dass die italienischen Konkurrenten unter sich bleiben mussten und keine Vergleichsmöglichkeiten mit ausländischen Neukonstruktionen bestanden. Das Ergebnis des Rennens war nämlich ein hervorragendes, sind doch die letztjährigen Bestleistungen von Hermann Lang auf Mercedes erheblich überboten worden. Sieger wurde Farina, der sich schon im Training hervorgetan hatte und weitaus die besten Zeiten erzielte. Er konnte es sich auch leisten, nach seiner Rundenzeit von 3:43 10/100 (212,3 km/St.), die er am zweiten Trainingstag erzielt hatte, auf das letzte Training zu verzichten. Nuvolari dagegen hatte sich eine Pechsträhne angehängt. Schon bei den ersten Trainingsfahrten wollte es nicht richtig klappen. Für die Samstag-Probefahrten wurde sein Maserati mit einem neuen Motor ausgerüstet, aber mehr wie 3 : 48 98/100 war nicht herauszubringen. Unter diesen Umständen meldete der Altmeister seinen Verzicht auf den Start. Der grosse Renntag hatte wie gewohnt seinen durchschlagenden Erfolg. Zu Zehntausenden umstanden die Exportabsatz der Gesellschaft stellte sich von Januar bis März 1940 auf 42 720 Stück, verglichen mit 55 470 im nämlichen Vorjahresabschnitt. Mehr Benzin für englische Autocars. Während der Sommermonate soll die Brennetoffzuteilung für die englischen Autocars erhöht werden, sofern die gegenwärtige Vereorgungsanlage keine Aenderung erfährt. Farina (Alfa Romeo) Sieger in Tripolis Schaulustigen die Mehalla-Rundstrecke, und in Italien selbst fieberten ungezählte Interessierte wegen der Millionengewinne, die wiederum in Aussicht standen. Marschall Balbo war mit grossem Militärgefolge zugegen und nahm lebhaften Anteil an allen Startoperationen. Schliesslich stellt© sich das 22ernFeld wie folgt auf: 1. Reihe: Farina — Biondetti — Villoresi. 2. Reihe: Trossi — Pintacuda. 3. Reihe: Cortese — Bianco — Rocco. 4. Reihe: Taruffi — Brezzi — Ascari. 5. Reihe: Romano — Teagno — Balestrero 6. Reihe: Palmieri — Quartara — Plate. 7 Reihe: Moradei — Pagliano — Ruggeri. 8. Rleihe: Baruffi — Barbieri. Mit dem Rennbeginn schob sich Villoresi an die Spitze und hielt einige Zeit durch, bis Farina aufdrehte und nach kurzem Kampfe die Führung an sich riss. Rundenlang wogte nun der Kampf zwischen Farinas Stallgefährten und dem Spitzenfahrer der Maseratiequipe. Die mit höchster Regelmässigkeit kreisenden Alfas erwiesen sich aber als absolut überlegen und Villoresis Chancen auf einen der allerersten Plätze schwanden immer mehr dahin. Riesiger Jubel brauste Farina entgegen, als nach der 9. Runde die bisherige Rundenbestzeit von 3 :40 91/00 (213,450 km/St.) verkündet wurde. Bei dieser ausserordentlichen Leistung, die Längs Vorjahresrekord um runde 2 km/St, verbesserte, blieb es und Farina behielt auch die Spitze bis zum Schluss. Biondetti und Trossi vermochten sich vor Villoresi zu schieben und komplettierten damit den Erfolg der Alfa- Farben. Insgesamt haben 16 Fahrer das Rennen beendigt. KLASSEMENT: 1. Farina auf Alfa Romeo 393 km in 1:54:16,49, Stundenmittel 206,347 km; 2. Biondetti auf Alfa Romeo 1:54:45,96; 3. Trossi auf Alfa Romeo 1:55:09,36; 4. Villoresi auf Maserati 1:55:2%56; 5. Cortese auf Maserati 2:02:41,59. 6. Pintacuda auf Alfa Romeo 2:02:52,32; 7. Brezzi auf Maserati: 8. Taruffi auf Maserati; 9. Ascari auf Maserati. Farina auf dem 114 -Liter-Alfa-Romeo, der mit dem neuen Rekordstundenmittel von 206,348 km den Grossen Preis von Tripolis vor seinen Stallgefährten Biondetti und Trossi gewann. Dreylus und Le Begue können in Indianapolis starten. Das zuständige französische Ministerium hat den beiden Rennfahrern ReneDreyfus und Le Begue die Bewilligung erteilt, beim Grossen Preis von Indianapolis, der am 30. Mai ausgetragen wird, an den Start zu gehen. Damit hat der von der französischen Presse geäusserte Wunsch, einheimische Fahrer und Wagen am grössten Rennen der Vereinigten Staaten vertreten zu sehen, wenigstens teilweise Erfüllung gefunden.