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E_1940_Zeitung_Nr.023

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IV AUTOMOBIL-REVUE

IV AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 4. Juni 1940 — N° 23 Kammerdiener und Stubenmädchen Der Hang nach Allgemeingültigkeit der Mode, nach einem Verwischen der finanziellen Voraussetzungen, nach einem schönen, abwechslungsreichen Stil, der nicht von der gefüllten Brieftasche abhängig ist, hatte zur Folge, dass sich die Modeschöpfer heute nicht mehr an einige Wenige wenden, sondern die Frauenwelt in ihrer Gesamtheit erobern wollen. Wer dieses Ziel anstrebt, darf sich nicht in Verstiegenheiten verlieren, die sich einem unumstrittenen Erfolge in den Weg stellen könnten, darf aber auch niemals der Banalität verfallen, da das Publikum im allgemeinen eine sehr scharfe Kritik ausübt und nichts so sehr verurteilt, wie Mittelmässigkeit, die mit einer ausdruckslosen, einer unbedeutenden Mode gemeint ist. Es kann uns also nicht verwundern, wenn man als Vorbilder der Mode! nun beharrlich nach Motiven sucht, die dazu angetan sein könnten, auch unter den schwierigen Verhältnissen unserer Tage die Welt zu erobern. Die , die man noch vor einiger Zeit als alleinseligmachend betrachtete, jene Tendenz, die in der Zeit des Flugzeuges aus den Frauen Mode-Puppen von 1800 machen wollte, war ein Unding und stiftete wahrhaftig genug Unheil und modische Verwirrung; sie ist heute infolge der Erschütterungen, die die ganze Welt durchmacht, infolge der Sorgen, die alle belasten, begreiflicherweise vollkommen überholt. Heute wendet man sich der Aktualität zu und sucht seine Motive geflissentlich in der Gegenwart. Praktischer Sinn hat wohl die Modeschöpfer veranlasst, sich auch dort anregen zu lassen, wo Silbenrätsel bi - cu - da - de - den - der - di - die - dist - do e - ef - el - es - fein - fekt - gan - hau - he - in ken - le - le - lett - lin - ma - na - nar - nas - no nus - pi - rän - rek - sa - sau - se - sei - senz ser - ses - son - spei - tau - te - tern - to - u. Obige Silben sind derart zu ordnen, dass Wörter nachfolgender Bedeutung entstehen, wobei die ersten und vierten Buchstaben - beide von oben nach unten gelesen - eine Weisheit von Galsworthy ergeben. (Sämtliche Wörter sind gleich lang.) 1. Wirkung, Erfolg. 2. Dem Sadismus Frönender. 3. Gegner, Widersacher (Mehrzahl). 4. Nahe Verwandte. 5. Bauwerke, Gebäude. 6. Laubbäume. 7. Gemüsepflanze. 8. Deutscher Erfinder (1858 bis 1913). 9. Amerikanischer Erfinder. 10. Ehemaliges deutsches Herzogtum. 11. Liebesgott. 12. Weibliche Hauptperson des Trojanischen Krieges. 13. Helden. 14. Ueberzug (für Federbetten). 15. Essen, Nahrung. 16. Gebirgszug in Mitteldeutschland. 17. Wesen, Auszug, Geist. 18. Oströmischer Feldherr. 19. Italienischer Nordpolforscher. 20. Britische Kolonie in Ostafrika. 21. Grenzen, Umsäumungen. Die richtige Lösung zählt 3 Punkte. Einsendetermin: 11. Juni 1940. Auflösung des Kreuzworträtsels. Waagrecht: 1. Palue. 6. Zeder. 7. Weg. 9. Radau. 10. Makel. 12. Karamel. 14. Labil. 16. Nu. 17. Nab. 18. Nota. 21. Etter. 22. Er. 24. Rosette. 25. Re. 26. Uhren. 29. Seen. 30. Eta. 32. Eos. 34. Sigel. 36. Eglisau. 38. Neger. 39. Oesen. 40. Laa. 41. Arien. 42. Thann. Senkrecht: 1. Pedal. 2. Adam. 3. Leuen. 4. Ur. S. Sekante. 6. Zarin. 7. Wal. 8. Gebot. 9. Ran. 11. Liter. 13. Lafette. 15. Laren. 19. Reuss. 20. Bon. 21. Ete. 23. Rhein. 24. Renegat. 27. Regel. 28. Hosen. 31. Agora. 32. Eisen. 33. San. 35. Lea. 37. Lein. Richtige Lösungen des Kreuzworträtsels (Kr. 20). 4 Punkte. Adolf Bachofen, Glarus; Max Bertschmann, Basel; H. Boiler, Winterthur; Frl. Margrit Bossert, Lenzburg; Frl. Margrit Epple, St. Gallen; Frau C. Fravi, Rapperswil; Frau A. Heusser, St. Gallen; Frau Dr. J. Hopf, Bern; Frau Jacob, Winterthur; G. Laeßple, Basel; Josef Leimer, Bettlach; Frau E. Lienhard, Töss; Frau Marti, Ölten, Frau Lisette Rock, Basel; Frl. M. Ruf, Winterthur; Frau E. Steinbömer, Schaan; Fritz Wenger, Bern; FrL E. Winteler, Glarus. Zweckkleidung seit jeher an der Tagesordnung war: im Haushalt, deutlicher gesagt: bei der Arbeitsausstdttung des HauspersonalsI Die unmittelbare Folge davon war, dass die Diener-Livree besten Traditions-Stils und die Stubenmädchen-Kleidung sympathische Programmpunkte für den neuen Stil boten und, wenngleich von der Idee bis zur Ausführung recht viel Wasser ins Meer fliesst — sahen wir doch erstaunlich schnell eine Mode vor uns erstehen, die wirklich gelungen ist. Das Motiv der Hausdiener-We st e und der Stubenmädchen - S c h ü rz e ist da mit System beharrlich durchgeführt, ganz ohne Willkür und ohne falsche Koketterie! Es ist eine freundliche Mode, die sich uns da präsentiert, eine Mode voll Jugendlichkeit und angenehmer Frische, ein Stil, der — wenn er in weiterer Folge nicht übertrieben, sondern so bescheiden beibehalten wird, wie er gemeint war — {jede Verstiegenheit würde sein sofortiges Ende bedeuten!) einen freundlichen Erfolg erringen muss. Die «Diener-Weste» wird begreiflicherweise der Verwertung gestreiften Materials alle Möglichkeiten geben; da könnten nun endlich allerlei Reste, die so lange Zeit unverwendet waren, erfolgreich hervorgeholt werden, um so mehr, als es gar nicht nötig ist, sowohl die Vorder- als auch die Rückseite gestreift zu arbeiten. (Die Rückenbahn ist nämlich oft mit der Rockpartie in einem geschneidert, so dass der Westengedanke nur im Vorderteile zum Ausdrucke gebracht erscheint.) Wir merken in Unserem ersten Bilde, dass sich ein gestreiftes Vorderblatt, mit bunten Knöpfen, in der Farbe des Gürtels versehen, ausgezeichnet präsentiere, besonders, wenn -man Herrenrevers vorsieht, die den flotten Eindruck unterstreichen. Es kann sich hier um eine abnehmbare oder auch um eine vorgetäuschte «Plastron-Weste> handeln, deutlicher gesagt: entweder um ein Kleid oder um die einfachste Formel des K o s t ü m s ; die Aermel bleiben allenfalls schlank und einfach und die Rockpartie greift nach langer Zeit wieder einmal die abschliessende Faltenpartie auf. Hat man für die Darstellung dieser Weste an gestreiften, leichten Stoff oder an Leinen gedacht, könnte man für das nächste Modell irgend eine Streifen - S e i d e heranziehen; die Weste wäre in einem solchen Falle in zweifacher Streifenrichtung aufzufassen; quer in der Sattel-Form und längs in der unteren, miederartig modellierten Partie, die in lange Spitzen ausläuft. Das Kleid selbst bringt anmutige Einzelheiten, wie etwa das Bäffchen und den erfolgreich wieder auf den Plan tretenden bauschigen Aermel, der in Verbindung mit dem glockigen Rocke ein sympathisches Gesamtbild vor uns erstehen lässt. Haben wir nun von dem Einflüsse gesprochen, den die Diener-Livree auf die Mode ausübt, wollen wir nun auch sehen, wie die Kleidung des Stubenmädchens modisch zum Ausdruck kommt. Sehr bald werden wir in diesem Zusammenhange beobachten, dass das Schürzen- Motiv wahre Triumphe feiert. Der Modeschöpfer muss hier natürlich mit taktvoller Reserve operieren, um nicht etwa in Extreme zu verfallen und sich der Lächerlichkeit preiszugeben, denn auch diese Mode ist nur insolange gut und reizvoll, als sie «Anspielung» bleibt und nicht breitgetreten wird. Fassen wir unser vorletztes Bild ins Auge, um gewahr zu werden, dass die Schürzenform auch eine gewisse Stilisierung gestatte, indem man ihre Konturen einfach als Durchbruchs-Stäbchen- Arbeit auffasst. Ein paar Maschen: als Halsabschluss, an den Aermeln und in Form des beiderseits gebundenen Gürtels sind anziehend und lebhaft. Eine andere Methode, die «Stubenmädchen- Schürze» darzustellen, ist die, ihre charakteristischen Konturen mit Hilfe von Organdy-Rüschen anzudeuten, was insbesondere bei Buntseidenkleidern von einem vollen Erfolge begleitet sein wird. (Letzter Entwurf.) So werden «Stubenmädchen» und «Diener» zu modischen Vorbildern... für die «gnädige Frau»! (Sämtliche Skizzen: Original-Enwürfe von Willy Ungar). Saccharin Weilje Cartons 100 Tabl. M Cts. = Süaskraft l'l, Pfund Zucker Gelbes Döschen 300 Tabl. 65 Cts. = SBakraft •»'/. Pfund Zucker , HERMESETAS I ä A Saccharin ohne Beigeschmack MtHi Blaues Döschen 500 Tabl. Fr. 1.25 = SOsakraft 7Vi Pfund Zucker Ein Kleinod für Ferien und Erholung ist und bleibt die Pension FRIEDEGG in Aeschi ob Thunersee. Pension ab Fr. 7.50. Pauschal ab Fr. 60.—. Prospekte und Referenzen. Tel. 5 8012. Garage. A. C. S. T. C. S. I. Ghisla - Gast. 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N° 23 — DIENSTAG, 4. Juni 1940 AUTOMOBIL-REVUE 11 S-vsiss^n'vom*!«:^!*'» Der erste Trolleybuswagen im RheintaL Im Zuge der Umstellung der Rheintaliscben Strassenbahnen auf den Trolleybusbetrieb ist kürzlich der erste der fünf von diesetn Unternehmen bestellten Trolleybusse in Altstätten eingetroffen und hat seine Probefahrten aufgenommen. Winterthur bestellt vier Trolleybusse. Die Budgetberatung für 1940 eeitigte im Gemeinderat Winterthur das Begehren um baldige Einführung des Trolleybusbetriebes nach Seen. Bei den Vorarbeiten für eine Kreditvorlage stellte sich eine fortwährende Verteuerung der Materialien für Fahrleitung und Wagen heraus, eine Beobachtung, •welche den Stadtrat veranlasste, das Kupfer für die Fahrleitungen sofort zu kaufen und noch vor der Kreditbewilligung für die Einrichtung des Trolleybusses nach Seen die Offerten für die vier in Aussicht genommenen Fahrzeuge einzuholen. Von den Lieferfirmen darauf aufmerksam gemacht, dass in nächster Zeit erhebliche Materialpreisaufschläge und Lohnerhöhungen zu gewärtigen seien, beschloss der Stadtrat, die Direktion der städtischen Betriebe zur sofortigen Bestellung der Tier Wagen, deren Kosten sich auf rund 310000 Fr. stellen werden, zu ermächtigen, unter Vorbehalt der Genehmigung des Kredites durch die Stimmberechtigten. Angesichts des -unhaltbaren Zustandes der Tramfeleiseanlage nach Seen wird in nächster Zeit ohnehin eine Entscheidung über die Frage getroffen werden müssen, ob die gegenwärtige Tramlinie überhaupt aufzuheben sei, oder ob an deren Stelle ein Trolleybusbetrieb treten solle. Bei dieser Alternative rechnet der Stadtrat mit Bestimmtheit darauf, dass der Souverän'der Einführung des Trolleybusses beipflichte. Sobald die noch schwebenden Untersuchungen über mit dem Trolleybusbetrieb im Zusammenhang stehende Strassenbaufragen abgeschlossen sind, wird der Stadtrat dem Gemeinderat zuhanden einer Volksabstimmung das Kreditbegehren unterbreiten. Tfia^uinsJBten Die Sommer-Delegfertenversammluns des ACS, deren Datum ursprünglich auf 23. Jnni festgesetzt •war, ist auf Samstag den 29. Juni, mit Beginn um 15 Uhr, verschoben worden. Die in Zu* stattfindende Versammlung ist, den Zeitumständen entsprechend, als reine Geschäftstagung ohne jegliche gesellschaftliche Beigabe vorgesehen. Verschobene Tagungen. Die Generalversammlung der Via Vita, die ursprünglich auf 17. Mai festgesetzt war. dann aber infolge der neuerlichen Mobilmachung verschoben wurde, soll im Laufe dieses Monats zusammentreten. Das Datum wird an der heute Dienstag stattfindenden Ausechußsitzung endgültig bestimmt. Ebenso hat sich die Schweizerische V e r - kehrszentrale veranlasst gesehen, ihre auf 27. Mai nach Neuenburg einberufene Generalversammlung auf ein vorläufig noch nicht bestimmtes Datum •hinauszuschieben. Bereitstellung stillgelegter Motorfahrzeuge. Die Aufforderung der kantonalen Polizeidirektion Zürich und des Territorialkommandos 6 an alle zürcherischen Motorfahrzeugbesitzer, sämtliche stillgelegten Fahrzeuge bei der kantonalen Motorfahrzeugkontrolle anzumelden und fahrbereit zu machen, bat nicht nur dieses wichtige Verkehrsproblem in den Vordergrund gerückt, sondern auch manchem Fahrzeughalter eine gewisse Ueberrasohung gebracht. Viele dieser Autos stehen nämlich bereits seit etlichen Jahren ausser Betrieb; es ist keine ladefähige Batterie mehr vorhanden, auch fehlt es an Pneus und Ersatzteilen, wobei man sich selbstverständlich dagegen sträubt, diese ziemlich kostspieligen Anschaffungen vorzunehmen, wenn nachher keine Möglichkeit besteht, den Wagen aus finanziellen Gründen oder zufolge ungenügender Brennstoffzuteilung früher oder später wieder in Betrieb nehmen zu können. Es wird sich fragen, ob die Fahrzeugbesitzer rechtlich zu diesen sicher nicht so unbedeutenden Auslagen veranlasst werden können. Bei der Durchführung des Beschlusses haben sich auch verschiedene Unklarheiten ergeben. So wurde bestimmt, dass bei Wagen mit Wechselnummern beide Autos fahrbereit sein müssen, also nicht nur der Wagen, den man gerade in Gebrauch bat. Bezüglich der Fahrzeuge mit ausländischer Nummer verhält es sich so, dass auch diese mit dem vorgeschriebenen Formular angemeldet werden müssen; die Betriebsbereitschaft kann aber wohl in vielen Fällen nicht erstellt werden, weil der Eigentümer im Ausland weilt nnd der Verwahrer des Wagens nicht zur Vornahme irgendwelcher Auslagen berechtigt ist. ^öt'v Die hydraulische Bremse hat sich für die Strassenfahrzeuge endgültig und überall durchgesetzt. Für Lastwagen in Verbindung mit einem Unterdruck- oder Druckluft - Servoapparat, für Personenwagen direkt oder mit einem Bremshelf. Das Strassenfahrzeug stellt in bezug auf Progressivität und Weichheit der Bremsung sehr viel höhere Ansprüche als das Schienenfahrzeug. Dies ist der Grund, warum die direkte Luftdruckbremse, die sich bei den Eisenbahnen bewährt hat, im Lastwagenbau den Kurzem ziehen musste. Wir liefern druckluft- und unterdruck-hydraulische Bremsapparate und ganze Anlagen nach eigenen Patenten für alle vorkommenden Einbaufalle. Notizen !< ' Ein gewisses Problem bildet auch die Versorgung der stillgelegten Fahrzeuge mit der « eisernen Ration » Benzin, welche sich je nach HP-Zahl zwischen 15 und 100 1 bewegt und für minimal 100 km Fahrtleistung ausreichen soll. Rechnet man nur mit 4000 Vehikeln, so dürfte hiefür ein außerordentliches Brennetoffkontingent von 70000—80 000 Liter nötig 1 sein. Man wird zwar sicher auch mit all diesen Fragen fertig werden. Die Hauptsache ißt ja, wenn möglichst viele Motorfahrzeuge für den Ernstfall bereitstehen; am guten Willen der Automobilisten und Motorradfahrer Opfer nicht fehlen. wird es trotz persönlicher V DAS GROSSE WELTGESCHEHEN. Die zweite Lieferung-dieser im Verlag Hallwag. (Bern) erscheinenden Geschichte • des weltpolitischen Geschehens unserer Zeit ist unter dem Titel «Das Krisenjahr 1939 » herausgekommen und umfasst vorerst die Schilderung der Frage des Memellandes bis zu dessen Rückgliederung ins Deutsche Reich; ihr schliefst sich die Darstellung der Entwicklung der Lage in der Tschechoslowakei bis eur Errichtung des Protektorates Böhmen und-Mähren sowie des Einschlusses Albaniens in das italienische Imperium an. Im Schlusskapitel entwerfen die Herausgeber Herbert von Moos und Franz Carl Endres die Bedeutung der Ausweitung des Antikominternpaktes eum deutsch-italienischen Bündnis. Wieder beleben zahlreiche Illustrationen den Text des 32 Seiten starken Heftes, dem überdies noch eine farbige Karte der politischen Grenzen der europäischen Länder von 1919^1938 beigegeben ist Günstige Occasions-Lastwagen 1 DREIRAD-KASTENWAGEN Der besondern Umstände •wegen, die die Mobilisation mit sich brachte, muss die Monatsversammlung vom 5. Juni ausfallen. Dagegen findet jeden Donnerstag, wie gewohnt, im Restaurant Zeughauskeller der ordentliche Stammabend statt. Auskünfte über das Vereinswesen erteilt wahrend der Abwesenheit des Präsidenten der Kassier Max Koch, Markusstr. 18. Der Vorstand. mit Steuer und Vers, bezahlt bis Ende 1940, neu, ungefähren, sehr billig. 1 FIAT-Lieferwagen, 12 PS, Modell 19?6, Malerei n. Karosserie neu, Brücke 2,20X1,85 m, ca. 800 kg • Tragkraft, „,, C ::: •• \fr. 2S00-—. 1 CITROEN-Lieferwagen, 12 PS, Karosserie und: Malerei neu, Brücke 2,20X1,90 m, Trajgkraft 650 kg, gut bereift, | Fr.-1900.— 1 CITROEN-Lieferwagen, 12 PS, Karosserie und Malerei neu, Brücke 2,20X1,90 m, Tragkraft 650 kg, Fr. 1700.— Monbijoustrasse 120 Telephon 37.800 ZeasdiriHen &«» den Verbanden CHAUFFEUR-VEREIN ZÜRICH BERN. Berufschauffeure. Unseren Berufskameraden im Felde und zu Hause entbietet der Gruppenvorstand freundschaftlichen Grass und Handschlag. Die meisten der unsrigen sind am 10. und 11. Mai zum zweitenmal mobilisiert worden, sofern sie eich nicht schon seit September im Aktivdienst befinden. Dieser Umstand hat uns Veranlassung gegeben, die Maiversamtnlung « abzublasen ». Leider fiel damit der von Herrn Dipl.-Ing. Streicbenberg in Aussicht genommene Lichtbildervortrag über den Dieselmotor ins Wasser und wir mussten die Saurer-Werke in Arbon bitten, ihren Referenten für einen späteren, günstigeren fennin freizuhalten, was auch der Fall sein wird. Wir sind der Firma und Herrn Streichen'berg dafür dankbar. Seit einigen Tagen sind nun wieder eine Anzahl Kollegen ins private Leben zurückgekehrt und die Nichtmobilisierten haben, zum Teil wenigstens, die grösste Hast in den Betrieben überwunden. Auch wir ha'ben Tolles Verständnis für die heutige Situation und sind gerne bereit, die Schwierigkeiten zu überwinden. Es hat dies aber, nach unserer Ansicht, im Rahmen des Möglichen zu geschehen und es ist darauf Bedacht zu nehmen, dass das Chauffeurpereonal nicht über seine Kraft beansprucht wird. Liehe Berufskameraden, es gibt gegenwärtig viele Probleme unseres Berufes zu erörtern, in kantonaler wie schweizerischer Hinsicht. Daher wollen wir nicht länger pausieren, sondern unsere Versammlungstätigkeit wieder aufnehmen. Am nächsten Samstag, den 8. Juni, findet im «Viktoriahall» eine Versammlung statt, zu der wir alle Kollegen, natürlich soweit sie abkömmlich sind und Urlaub erhalten, erwarten. Wir richten nocfi an alle Dienstpflichtigen die dringende Bitte, die Militäradreseen dem Sekretariat mitzuteilen. AHfällig vorgenommene Neueinteilungen sind ebenfalls umgehend dem Sekretariat zu melden. Und nun, Kameraden, erscheint möglichst vollzShlig an unserer Versammlung, ru der wir Euch kameradschaftlich willkommen brassen. H. S. K!ode!lPREFECT6PS Modell AII8LIA 5 PS Interessante Neuheiten In gsns keaoidert KMMH Qnalltiten sind In der letsten Bett Irisch eingetroffen! Machen sie sieh die kleine Muhe: Ansehen, befohlen, pro. blerenl Sie werden selbst flnden, was PEE aas diesen Stoffen gemacht hat, das Ist Qualität Im besten Sinne des Wortes! PKZ-AnzQge In feint tenlamngarnen fr. IM.— ltfc— l«t— 150.— 100.— bis IM— Tebrige Preise Fr. «i.- XL- 8C »&. 11». Die Losung der heutigen Zelt helsst: VERTRAUEN und IBBBITlIt! SCHMU TZ-BREMSEN Aktiengesellschaft St-ÄuMn (Neuchätel) Tel. 67150 6T 3-Seiten-Klpper Modell 1929, 36,86 PS, in fahrbereitem Zustande, zu verkaufen. Automobilwerke FRANZ A.-G„ Badenerstrasse 313, Zürich. Tel.. 7.27.55., , ... Basel, Bern, Blei, l* Chaux-de-ronds, fienere, Lausanne, Lugano, Xeuchatel, Luzern, St. Hallen, Winterthor, Zürich Garage R. Monteverdi, Binningen liefert (18—23 Diesel-Motoren für Camlonnetten und Lastwagen. Spezialwerkstätte für Einbau in anzuliefernde Wagen jeder Marke. 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