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E_1940_Zeitung_Nr.033

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IV AUTOMOBIL-REVUE

IV AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 13. AUGUST 1940. — N° 33 Räfsel*Ec:l£4& %)enkaufg.aße von den neun Jlennfafoi&in 1. MO ER??? 2. UN?????? 3. ???ANBUL 4. HOFF???G 5. ???KOMMEN 6. DENK??? 7. A??? 8. ????DENSTADT 9. PARA?? 10. ??MACH 11. GE??TE 12. ???TIER 13. ????IBALE 14. ??KER 15. ????EL 16. ?????LEITER 17. ??BUNG 18. BER??? 19. ???FE 20. SEI?? 21. ??LAND 22. ???3EN 23. ??????LANKE MI E A » P C l 1 M r-f-r- V}a%teiqäniäts geht. Welcher Konkurrent schneidet bei der Gesamtwertung am besten ab (vorausgesetzt, dass im skizzierten Endspurt alle Teilnehmer gleich schnell fahren)? Und wie klassieren sich die übrigen Rennfahrer hinter ihm? 24. KRANK???? 25. ????DEN 26. ??GEL 27. CARU?? 28. GE????? 29. ??NA 30. ????EM 31. GA?? 32. ????BEGIER 33. ??BEL 34. FA??? 35. ???NER 36. ?????LICH 37. EHR???? 38. EINIG???? 39. RU??? 40. ??KER 41. BIN?? 42. PO??? A Z IR6750I Einsendetermin: 22. August 1940 Uebel am Körper. Ablenkungen. himml. Wesen. ital. Sänger f. Form von Freude. Mädchennamen. Stadt in Palästina. Künstlerlohn. Wissendrang. schlecht, mies. Schreibutensilienmarke. Hausangestellter. unschön. aufrichtig. gleicher Meinung. Bestandteil der Gondel. Schiffsteil. Verbandsstoff. Hautöffnungen. Die Fragezeichen sollen nun durch Buchstaben ersetzt werden, so, dass jeweils ein Wort der nebenstehenden Bezeichnung gibt. Die Fragezeichenwortteile nennen dann aneinander ein Zitat von Schönthan. Einsendetermin: 22. August 1940 IOBE IM SPÄTSOMMER Wir alle wussten es: die Sommermode wird diesmal nicht viel von sich reden machen. Die dunklen Schatten politischer Ereignisse waren auch über sie hingebreitet. So sind denn die modischen Sommerfreuden still dahingeschmolzen. Wir haben uns mit einer kleineren Auslese an Sommerstoffen, mit weniger und schlichteren Modellen begnügt als bisher. Es ging auch so, ja, es ging sogar gut. Wie hätten wir ein Recht zu klagen, solange uns noch mancherlei hübsche, von der heimischen Industrie erzeugte Gewebe zur Verfügung stehen, prächtige Shantungs in allen Farben des Himmelsbogens, weiche, reine Seiden, Leinen in währschafter Qualität, brodierte Gewebe und bunte Baumwollstoffe, die so viel blühende Frische auf den Strossen verbreiten. Ihnen ist man in diesen Hochsommer- und Ferientagen recht herzlich zugetan. Wer sich eine kleine fröhliche Phantasie leisten will, trägt an Stelle eines ganzen Kleides einen bedruckten, reichlich eingereihten Rock und eine einfarbige Bluse in Weiss oder in einem aus dem Muster herausgepflückten Ton. In den Bereich einer anspruchslosen Eleganz wird dieses Blusenkleidchen durch ein assortiertes Bolero gerückt. Leinen, das darf man ruhig behaupten, gehört mit zu den wenigen Geweben, die alle Moden standhaft überdauern. Für Land- und Strandferien haben unsere Fabrikanten scharf gestreifte und bedruckte Gewebe ersonnen. Aus den Unis schaffen geschickte Hände Sommerkostüme, mit denen nicht mehr so viel Aerger zu erleben ist wie einst. Die Erfindung lichtechter Farben ist wahrhaftig eine Wohltat, desgleichen die knitterarme Ausrüstung vieler Leinengewebe, die uns den ewigen Schrei nach einem heissen Bügeleisen erspart. Den brodierten Stoffen möchte man bessere Zeiten und viel Sonne wünschen. Ihre Mission ist es, Heiterkeit, Anmut, Zartheit in den Ernst der Mode zu streuen. Wie durch einen Zäuberschlag verwandeln kirschrote, blaue und blütenweisse Kleider aus Lochstickerei die so sportlich wirkenden jungen Mädchen in elegante junge Damen. Doch ist die Stickereimode nicht mehr, wie vor Jahren, nur ihnen und den kleinen Mädchen reserviert. Gerade für die älteren Jahrgänge gibt es in dieser Saison vorteilhafte Kostüme und zweiteilige Kleider aus dunkelgrundigem Broderiestoff. An die Frische bestickter Lingerieblusen, die ihren sanften Schein auf das korrekt fassonierte Kostüm werfen, sei hier nur nebenbei erinnert. Eine reizvolle Art, das schlichte Sommerkleid aus Shantung herauszuputzen ist, einen weich sich um die Taille schlingenden Gürtel aus Tupfenseide zu arbeiten, dessen hängende Enden die Rockbahn beleben. Auch ein getupftes Westchen in das Kleid hineingelegt, nimmt sich gut aus. Die Liebe zu Färb- und Materialkontrast lässt sich auch umgekehrt bekunden. Das Kleid aus getupfter, geblümter oder gestreifter Seide — Streifen sind beliebt wie noch nie — erhält als charmante Begleitung eine streng geschnittene Jacke aus elfenbeinfarbenem Shantung oder Honan. Für flotte, helle Sommermäntel erfreut sich dieses Material ausgesprochener Beliebtheit. Bereits ist der Scheitelpunkt des Sommers überschritten und der modische Herbst schickt sich zu einem Präludium an, das, wie könnte es anders sein, mit den so sehr geschätzten Wollkostümen beginnt. Doppelt froh ist man um diese kleidsame Uniform, jetzt, wo die Anregungen aus der französischen Metropole sozusagen versiegt sind. Sie ist genau das was wir brauchen und lieben, was wir notfalls Tag um Tag, Woche um Woche tragen können, ohne seiner überdrüssig zu werden. An der Grundform des Kostüms, wie es im Frühling erschien, wurde kaum gerüttelt. Lang und anliegend bleibt die Jacke und hübsch auf Taille genommen. Die Taschen haben sich wieder in die Vorderfront zurückgezogen und hängen nicht mehr wie Balkone darüber hinaus. Drei Knöpfe sind die Regel, der man keineswegs aber sklavisch zu folgen braucht. Da Sparsamkeit im Stoffverbrauch angezeigt ist, bleibt auch die Rocklänge unangetastet. Auf die berühmten englischen Stoffe allerdings werden wir wohl verzichten müssen, unsere Textilindustrie aber liefert schöne Fil-ä-fil-Gewebe und andere Stoffe, die diese Lücke ausfüllen. Von den losen Hängern wird man sich nun langsam trennen. Der herbstliche Mantel besinnt sich auf den taillierten Schnitt, der die Weite in Falten oder eingereiht nach rückwärts rafft. Auf breite, gepolsterte Achseln legt die Mode Wert, allein schon, weil die Taille dadurch schlanker erscheint. Die kragenlose Mantelzeit ist vorbei, gilt es doch allenthalben Wärme zusammenzuhalten. Feine blaue, graue und sandfarbene Töne, prächtiges Haselnuss- und Karamelbraun stehen in Gunst und schenken der schlicht gearteten Zukunftsmode eine willkommene, lichte Note. -nn. Autlösung des Kreuzworträtsels. Waagrecht: 1. Blei. 4. Earl. 7. Volkstum. 12. Spa. 14. Orte. 15. Tag. 17. el. 18. Emirat. 20. Po. 21. Alb. 23. se. 24. Ure. 26. Tabatieren. 29. Amerikaner. 30. Nan. 31. ae. 32. Epa. 33. le. 34. dannen. 37. du. 39. eng. 41. Lido. 42. Oel. 43. Anlaesse. 46. Meru. 47. Odin. Senkrecht: 1. Base. 2. Eva. 3. Io. 4. Eu. 5. Amt. 6. Lago. 8. Lom. 9. Kristiania. 10. Streikende. 11. Tea. 13. Platanen. 16. Apenrade. 18. ebbend. 19. turnen. 22. Lama. 25. Reep. 27. Ar. 28. ea. 33. Leim. 35. All. 36. Eos. 38. Ulan. 40. gar. 42. oed. 44. Nu. 45. so. Richtige Lösungen des Kreuzworträtsels (Nr. 31). 4 Punkte. A. Bachofen, Glarus; E. Benz jun., Goldach; Max Bertschmann, Basel; H. Boiler, Winterthur; Frl. Margrit Bossert, Lenzburg; Max Egli, Zürich, Frau G. Fravi, Rapperswil; Frau Dr. Gräflin, Walzenhausen, Frau Dr. J. Hopf, Bern; Frau Jacob, Winterthur; G. Laepple, Basel; Josef Leimer, Bett- counvoisiEp lach, Frau E. Lienhard, Töss; Frau E. Markoff, Buchs; Frau Marti, Ölten, Frl. Ursula Oggero, Nebikon; Frau Lisette Rock, Basel; Frl. M. Ruf, Winterthur; Frau E. Steinbömer, Schaan; Fritz ! Wenger, Bern, Frl. E. Winteler, Glarus. Der Pessimist und der Optimist. Zwei Frösche fielen zur Nachtzeit in einen Milchtopf. Der eine von ihnen war Pessimist. Entsetzt rief er: «Ei verflucht, nun ist's aus! Wozu sich da noch lange plagen! Es nützt nichts, und ich mag auch nicht mehr, ich geb's auf!> streckte alle Viere von sich und — ersäuft. Der andere war ein Optimist. «Das ist recht peinlich!» meinte er im ersten Schrecken, aber aufgeben tu ich nicht, vielleicht geht's doch! und strampelte die ganze NachJ mit allen Vieren in dem Milchtopf. Und wie die ersten Strahlen der Morgensohne herauf leuchten, finden wir ihn: Festes Land unter den Füssen — Butter!!... CAFE DES MÄRINS GE NF, Quai Gustave-Ädor 28 Gebackene Fische und Barschfilet, Hähneli am Spiess, Entxecöte au Grill. S. Gnmardias Telephon 44.985 MULTIFORT wasserdicht, stoßsicher, Fr.55—, autom. Fr. 70.— RINGGENBERG bei Interlaken Hotel Bellevue Grimmialp Grand Hotel T.C.S. Gutbürgerl. Haus in erhöhter Lage über dem See, mit bequemer Zufahrt. Schöne Zimmer zu Fi. 3.—. Pension von Fr. 8.— an. Weekend-Arrangements. Grosse, gedeckte Veranda mit prachtvoller Aussicht. Garage. Parkplatz. Telephon 10 23. Familie Steinharter, Bes. 1260 m fi.M. (Berner Oberland). Idealer Sommer-Aufenthalt. Alle Zimmer mit messendem Wasser. Lohnendes Weekend- und Auto- Ausflugsziel. Garage. 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JJO 33 — DIENSTAG, 13. AUGUST 1940. AUTOMOBTL-REVUE 11 Letzte HI^ÄCIMW^«»«! Autobusverkehr Interlaken-Beatenbucht ab 15. August eröffnet. Mit dem Ausbau der rechtsufrigen Tbunersee- Strasse zwischen Interlaken und Beatenbucht, der sich gegenwärtig im Gang befindet, verschwand die Tranianlage auf dieser Strecke. An deren Stelle tritt nunmehr ein Autobus, der seinen Betrieb am 15. Auguet aufnimmt. Die Generalversammlung der Sektion Bern des ACS beschiiesst, das neue Autosteuergesetz und das Dekret nicht zu bekämpfen, erwartet aber dafür die Einführung der Benzinsteuer. Konnte man auch den Besuch der Generalversammlung der AGS-Sektion vom letzten Donnerstag, den 8. August, nicht, gerade als überwältigend bezeichnen, so nahmen die Verhandlungen, vorweg die Diskussion, dessenungeachtet einen angeregten Verlauf; denn Stoff zum Debattieren boten die Fragen des Benzinpreises und des neuen Steuerdekretes mehr als genug. Unter der straffen, energischen Leitung des Vorsitzenden, Oberst A. Marbach, fanden die Geschäfte administrativen Charakters: Protokoll der Generalversammlung vom 22. Januar 1940, Jahresbericht und Jahresrechnung 1940, Bilanz und Revisorenbericht im Handumdrehen ihre Erledigung im Sinne der Gutheisung. Einstimmig erfolgte auch die Dechargeerteilung an die Organe des Clubs. Wiewohl ein ganzes Schock von Wahlen vorzunehmen war, vermochte auch dieses Traktandum keine hohen Wellen zu werfen. Vom Vorstand stellten sich sämtliche Mitglieder für eine weitere zweijährige Amtadauer wieder zur Verfügung. Mit Worten des Dankes und der Anerkennung für ihre Arbeit im Dienste der Sektion sahen sie sich einstimmig und in glabo bestätigt, wobei, entsprechend einem Vorschlag des Vorstandes, eine Erweiterung insofern vorgenommen wurde, als Herr Dr. Gerber (Thun) als neues 19. Mitglied hinzugewählt Tmrde. Damit erhält auch die Gegend von Thun eine angemessene Vertretung in der Olubleitung. Dass dem bisherigen verdienten Präsidenten, Herrn Oberst Marbach, das Steuer des Clubschiffchens abermals — und mit Akklamation — übertragen wurde, versteht sich am Rande. Die Wahlen der Delegierten standen durchwegs im Zeichen der Bestätigung der bisherigen Mandatinhaber. Der Veteranen-Ehrung wurden diesmal eine besonders grosse Zahl von Mitgliedern teilhaftig, weil das Jahr 1921 der Sektion besonders viele Eintritte gebracht hatte. Mit dem Dank für die 20jährige Treue überreichte der Vorsitzende den anwesenden unter den neu ernannten Veteranen das hübsche Abzeichen. Dass sich die automobüistischen Tagesfragen als eigentliche piece de resistance entpuppen würden, stand zu erwarten; denn hier fand die Diskussion Nahrung, und Werg an der Kunkel war genug vorhanden, um Red' und Gegenrede in Fluss zu bringen. Ueber den Standpunkt der Sektion zum Benzinnreis orientierte der Sekretär, Herr Haemiker, in einem klaren und sachlichen Referat. Wenn wir, so ungefähr führte er aus, eine Erleichterung der gegenwärtigen Lage des Automobilisten anstreben, dann müssen wir den Hebel bei jenen Faktoren ansetzen, auf die wir noch Einfluss haben. Einen davon stellt der Benzinzoü dar, dessen Bruttoansatz gegenwärtig auf Fr. 30.40 steht: Das entspricht pro Liter einer Belastung :um 21—22 Rappen. Währenddem die Sektion schon immer gegen den prohibitiven Zoll Stellung bezogen hat, behaupten heute andere Vereinigungen, die Preisfrage sei von sekundärer Bedeutung, man solle sein Augenmerk vielmehr auf die Opel Cabrio-LIm. prima Zustand, 1936, 43-Seiten-Klpper, Zyl., 7 PS, 4 PL, günstig abzugeben. Garage Stadtbach, Bern. Tel. 2.36.01. Chrysler Limousine 20 PS, Mod. 1932, tadellos erhalten, ist billig zu verkaufen Anfragen unter Chiffre 172S5 an die Automobil-Revue, Bern. Zu verkaufen Mercedes Limousine, 2 Türen, Typ V170, Mod. 1937, 9 St.- PS, in ganz prima Zustd., 3 Monate Garantie. Preis Fr. 2500.- bar Offerten gefl. unt. 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Währenddem bei uns der Benzinpreis seit Kriegsausbruch eine Verteuerung um mehr als 50 Prozent erfahren hat, ist er in Deutschland bloss von 39 auf 41 Pfennig erhöht worden. - In der Diskussion wurde — symptomatisch ienug — zuerst die Frage gestellt, ob dem AGS bei seiner Aktion noch andere Verbände beigestanden hätten; denn es sei von grösster Bedeutung, dass sich die Organisationen zusammenschliessen und die gleichen Ideen vertreten. Und die Antwort? Dass die Via Vita, als Dachorganisation der Strassenverkehrsintereasenten, ebenfalls getagt und Demarchen nach dieser Richtung beschlossen habe. Von anderer Seite wurde scharfe Kritik an der Verteuerung des lebenswichtigen Benzins und am Mangel an Vorsorge für die Schaffung von Treibstoffvorräten geübt, eine Unterlassung, die sich heute rächt. Wenn der Automobilist zusehen muss, wie massenhaft Wagen der Post mit Vergn,ügungsreisenden im Lande herumfahren, währenddem er selbst kein Benzin hat, im seinen Betrieb in Gang zu halten und sein Personal zu beschäftigen, dann braucht man sich über die Verbitterung in diesen Kreisen nicht zu wundern. Neben dem Benzinpreis drückt den bernischen Automobilisten den Schuh jedoch noch anderswo: Auf den 6. Oktober ist die Abstimmung über das neue anberaumt, mit dessen Annahme auch das neue Steuerdekret sanktioniert wird. Was es damit auf sich hat,.umriss Herr Haemiker in einem prägnanten Referat, worin er die beiden Gesetzeswerke beleuchtete und die Stellungnahme des Vorstandes des Kantonalverbandes schilderte. Nach kurzer Diskussion hiess die Versammlung eine vom Vorstand vorgeschlagene Erklärung gut, worin die Stellung der Sektion zur Abstimmung über das Gesetz betreffend die Strassenpolizei und die Besteuerung der Motorfahrzeuge umschrieben wird und die folgendermassen lautet: 1. Durch das am 6. Oktober 1940 zur Volksibstimmunn anlangende Gesetz soll die Besteuerung der Motorfahrzeuge, vor allem aber die bisherigen, durch Dekret geregelten Steueransätze einer Revision unterzogen werden. Die neuen, im Dekret vom 4. Juni 1940 vorgesehenen und bei Annahme des Gesetzes am 1. Januar 1941 in Kraft tretenden Steueransätze bringen für 93°/o aller PerSonenwanenhalter grössere Lasten, selbst für solche Fahrzeuge, deren steuerliche Begünstigung im Interesse des Landes und der militärischen Wehrbereitschaft liegt. Diesen Steueraufschlägen, welche bis 54"/« der bisherigen Ansätze betragen, stehen anderseits fortschrittliche Neuerungen gegenüber (monatlicher Steuerbezug, Wechselnummern, Wegfall der Ratenzuschläge, Skonto bei Vorausbezahlung, Reduktion der Verkehrsgebühr), welche aber den Mehranfall von Verkehrssteuern nicht aufzuwiegen vermögen. 2. Wenn die Sektion Bern des ACS trotzdem, und zwar aus Rücksicht auf die Zeitlage, von einer Bekämpfung der Abstimmungsvorlage absieht, so erwartet sie anderseits: a) dass die bernischen Behörden der seit der Verknappung der Benzinzuteilung geschaffenen neuen Lage Rechnung tragen und die im Dekret festgelegte Steuerskala als durch die Ereignisse überholt, für die Dauer der Benzinrationieruno sofort durch eine auf dem Motorentreibstoff zu erhebende Verbrauchssteuer ersetzen werden; b) die Wiedererwägung der dekretierten Steueransätze im Sinne ihrer Anpassung an den gemeinsamen und vorsichtig kalkulierten Steuervorschlag ACS/TCS, bei Wiederkehr normaler Zeiten, oder aber die definitive Regelung durch die Verbrauchssteuer. auch Motorfahrziugsteuergesetz TOPOLINO oder OPEL D.K.W. etc. reparaturbedürftig, kauft, gegen bar H. Eggenberger, Garage, Berneck (St. Gallen). Telephon 7 3127. 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Alle stellensuchenden Chauffeure unseres Verbandes erhalten, wenn sie in der «Automobil-Revue» ein Stellengesuch-Inserat aufgeben, einen Rabatt TOÜ 33^ Prozent auf den normalen Zeilenpreis. Das Einheitsformat für eolche Anzeigen wird auf die Grosse von 20 einspaltigen Zeilen festgesetzt, was einem Räume von 40 mm Höhe und 36 mm Breite entspricht Der Preis dieses Inserates in der deutschen Ausgabe der «Automobil-Revue», der normalerweise Fr. 8.60 zuzüglich Chiffresebühr betragen würde, wird (nach Abzug dea oben erwähnten Rabattes) auf Fr. 5.50 pro Aufnahme herabgesetzt. Die Chiffregebühr beträgt 50 Rappen, so dass eich der definitive Preis auf Fr. 6.— pro Aufnahme stellt. In der französischen Ausgabe («Revue Automobile») beträgt der Inseratenpreis für das Einheitsformat Fr. 6.40. Nach Abzug der 33% Prozent Rabatt und Zuzug der Chiffregebühr beläuft sich der Inseratenpreis eomit auf Fr. 4.80. I n s e - ratedieinbeiden Ausgaben (deutsch und welsch) erscheinen müssen, kosten netto Fr. 9.— pro einmaliges Erscheinen (inkl. Chiffregebühr). Für Wiederholungen können weitere Preisermässigungen nicht gewährt werden. Alle Stellengesuch-Inserate unserer ViHTL-Ghauffeure geben an das Zentralsekretariat des VHTL nach Zürich. Diese Stelle sorgt für die Weiterleitung und an sie eind auch die Inserat-Zahlungen vorzunehmen. Wir lassen noch diese Woche allen unseren Chauffeur-Sektionen und -Gruppen ein Zirkular mit den genauen Konditionen zugehen und erwarten, dass dieses Rundschreiben allen Kollegen zur Kenntnis gebracht werde. BADEN. iDie Mobilmachung hat auch in unserer Gruppe eine längere Versammlungepause zur Folge gehabt. Infolge der teilweisen Demobilmachung dürfte es aber wieder möglich sein, regelmässige Zusammenkünfte abzuhalten. Seit unserem letzten «Rendezvous» hat sich eine bedeutende Menge an Gesprächstoff angehäuft. Wie wir von Unserer Verb&ndszehtrale erfahren, steht heute mehr denn je^ die Chauffeurexistenz auf dem Spiele, so dass es nicht verstanden würde, wenn nicht alle Chauffeur- Kollegen mit der grössten Aufmerksamkeit die Arbeit ihrer Berufsorganisation verfolgten. Unsere nächste Versammlung findet am Donnerstag, den 22. August, um 20 Uhr 15, im Restaurant «Seerose» in Baden statt. An derselben soll aus berufenem Munde über die aktuellen Fragen berichtet werden. Erscheint daher restlos! Der Vorstand. BREMGARTEN. Auf Samstag, den 24. August, ist die nächste Monatsversammlung ins Restaurant «Wartegg» nach Muri vorgesehen. In Anbetracht der wichtigen Verhandlungsgegenstände ist ein vollzähliger Besuch zu erwarten. Gerade jetzt müssen wir über jede Orientierungsmöglichkeit dankbar sein, denn die kommenden Wochen und Monate werden uns vor grosse Aufeaben stellen. Kommt aiso am 24. August in die «Wartegg» nach Murl. das Treibstoffsparende Motorenöl der tubrla, »arn • Pennxoll-Vertrltki- Abi. t%t Adolf Sehmidi Erben AB. Zukaufen aedueftt 1 Differential od. ganze Hinterachse für Mercedes M14, Lieferungswagen, Modell 1927, gegen Kasse. (33 Offerten unter Chiffre 21665 an die Zukaufen getischt Kleinkompressor, 220 Volt, Leistung min. 4 At. Gleichrichter, 220 V., Leistung min. 12 Voll. (33 Occasions-Angebote an W. Delz, Zürich, Hedwigstrasse 22 od. Tel. 2.11.78. 33) 21642; Zukaufen aeöucfot •n VetbäntJen Eine willkommene Offerte Automobil-Revue, Bern. ein guterhaltener (32,33 7-8-Plätzer-Wagen Zukaufen gebucht FIAT TOPOLINO wenn auch reparaturbedürftig, gegen Kassa. H. Eggenberger, Berneck. Telephon 7.31.27. Zukaufen aeöucfit 3-Seitenkipper 3—4 Tonnen in sehr gutem Zustand. Offerten unter Chiffre 21622 an die (33,34 Automobil-Rivue, Bern. zwei Hinter-Räder 40X8 GF, mitte- od. seit- SOLOTHURN. Wir haJben uns der Hoffnunf hingegeben, dass unsere letzte Monatsversammlunf (es war die erste nach der Teilentlassung der Armee) einen guten Besuch aufweise. Leider war dem nicht so. Was mag wohl daran schuld gewesen sein? Waren die militärischen Anstrengungen so gross, dass sich unsere heimgekehrten Kollegen erst einmal aueruhen wollten? Wir nehmen dies an. Inzwischen Ist aber wohl genug der Ruhe gepflegt worden, so dass das normale Versammlungsleben wieder einsetzen kann. Am Samstag, den 17. August, findet um 20.15 Uhr im Restaurant zur «Neuen Brücke» unser« Versammung statt. Kein Kollege darf zu Haust bleiben! In diesem nunmehr auf 1702 Seiten angescb/wol« lenen Werk finden wir als Hauptteil das Verzeichnis der Pereonenwagenbesitzer der ganze! Schweiz. Zwar geht es hier nicht, wie im «Gothae*», nach Rang und Stand, ja nicht einmal dem Namenalphabet nach, sondern die Reihenfolge der Eigentümer der heute in der Schweiz vorhandenen rund 100 000 Personenwagen richtet sich nach den kantonalen Kontrollnummern. Mannigfache Einblicke in die schweizerische Bevölkerungsstruktur werden dem aufmerksamen Leser durch die vom Herausgeber gepflegte Hervorhebung- des Berufes der Automobilbesitzer geboten. Mit der Einteilung nach den kantonalen Polizeinummern will aber gleichzeitig noch etwas anderes erreicht werden: Die Möglichkeit, die Eigentümer der Wagen vom Nummernschild aui festzustellen. Die Aufstellung der Liste Ist wieder nach amtlichen Grundlagen durch den 1 Verlag der Automobil- Revue in Bern vorgenommen worden. Bremsflüssigkeit für hydraulisch! Motorfahrzeugbremsen. iDie erste hydraulische Bremse für Motorfahrzeuge wurde im Jahre 1922 beim Düsenbergwagen eingebaut. Seither haben eich Spezialfirmen mit der Weiterentwicklung dieses Bremssystemes befasst und Erzeugniese von Weltruf auf den Markt gebracht. Die stete Verfeinerung und zunehmende Beanspruchung der Bremskonstruktionen stellt auch an die Bremsflüssigkeit immer grössere Anforderungen. Diese können heute wie folgt zusammengefasst werden: 1. Die Bremsflüssigkeit darf die verschiedenen Gummi- und Metallteile der Bremse nicht angreifen. 2. Die Viskosität der Flüssigkeit soll möglichst konstant sein, d. h. bei steigender Temperatur nur wenig fallen und bei sinkender Temperatur nur unwesentlich zunehmen. 3. Zuverlässige Bremsflüssigkeit weist einen Stockpunkt von mindestens —40° Celsius auf und einen Siedepunkt von über 100° C. 4. Die Bremsflüssigkeit muss genügende Schmierung aller beweglichen Bremsteile, auch bei höchsten Betriebsdrücken, gewährleisten. 5. Um das Nachfüllen der hydraulischen Bremse jederzeit und allerorts sicherzustellen, sollen die wichtigsten auf dem Markte befindlichen Bremsflüssigkeiten ohne Nachteil mischbar sein. Eine Schweizer Firma bringt seit Jahren unter dem Namen Aseol eine Bremsflüssigkeit auf den Markt, welche die erwähnten Bedingungen einwandfrei erfüllt und deshalb dur«h das Autogewerbe besonders in der heutigen Zeit gerne verwendet wird. oder 3 Wandapparate, womöglich gleichen Fabrikats, sowie 3 Brennstoffbehälter (Tanks) ä 2000 Liter, gut erhalten, für Privatgebrauch. (32,33 Offerten erbeten an Fritz Bührer, Traktorenfabrik, Bäretswil (Zürich). 21612 mit Wandapparat, gut erhalten. — Offerten erbeten an A. Kuhn, Kohlenhandlung, Schaffhausen. (33 neueres Schweizer Fabrikat, langes Chats!«, wenn möglich Kasten- oder gut sehliessb. Blachenwagen. Genaue Angaben unter Chiffre 21656 an die (33 Automobil-Rtvue, Bern. für Lastwagen, 5 T. Tragkraft. 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