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E_1940_Zeitung_Nr.033

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6 AUTOMOBIL-REVUE

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BERN, Dienstag, 13. August 1940 Automobil-Revue - II. Blatt, Nr. 33 de ^nolländer der Landstrasse Kolorado fährt seit Jahren eine strahlend Limusine, in der zwei tote Verbrecher sitz Utah spukt der «Grosse Thornell» in seineil deswagen>, durch Kansas fahren gleich zwei spensterautos hintereinander, der «gelbe» und der «Totenkopfwagen». Tag und Nacht rasen sie durch das Land und fahren jeden nieder, der ihnen nicht ausweicht. Man «weiss», dass in ihnen die Führer zweier Unterweltbanden sitzen, die in einer erbitterten Schlacht den Tod fanden und sich noch jetzt nach Art der katalaunischen Geister verfolgen. C. Pr. Von dem gespenstischen Segler, der durch die Weltmeere geistert und den Schiffen, welchen er begegnet, Unheil kündet, hört man heute wenig mehr, obzwar er doch wirklich mehr Gelegenheit hätte denn je, seinem Beruf als Unglücksbote obzuliegen. Aber der Fliegende Holländer hat Nachfolger gefunden — auf dem festen Lande. Amerika hat es fertiggebracht, die Motorisierung so weit zu treiben, dass nicht nur die Lebenden, sondern auch die Gespenster sich des Autos bemächtigt haben: wenn in USA irgend etwas passiert, was sich nur schwer oder gar nicht auf natürliche Weise erklären lässt, und wenn selbst die Gangster und Raketeers bestimmt nichts damit zu tun haben, so schiebt man es eben den Geistern in die Schuhe, die sich zu solchen Zwecken mit Vorliebe eines Geisterautos bedienen. Es entstehen auf diese Weise ganz phantastische Vorstellungen, von denen wir nachstehend einige wiedergeben: So hört man beispielsweise von Zeit zu Zeit in der Ortschaft Tomshill im Staate Missouri nachts ein eigentümliches, dumpfes, langgezogenes Hupen. Die Tomshiller sind fest davon überzeugt, dass jedes Auto, das in einer solchen Nacht durch den Ort fährt, verunglücken muss. Im Jahr 1927 war eine mit sechs Personen besetzte Limusine in rasendem Tempo bei Tomshill in den Fluss gefahren; das Strombett wurde vergeblich von Tauchern abgesucht — der Wagen blieb spurlos verschwunden. In der Nacht nach diesem Unglücksfall hörte man zum erstenmal das gespensterhafte Hupen. In der gleichen Nacht fuhr ein Captain Brooks mit seiner jungen Frau durch Tomsbill: am Ortsausgang begegneten sie einer Limusine, die langsam und vollkommen geräuschlos an ihnen vorüberfuhr; am Volant sass ein Skelett, und der ganze Wagen war angefüllt mit klappernden Gerippen. Brooks fuhr gegen einen Baum, der Wagen wurde zertrümmert, die junge Frau war sofort tot, der Captain selbst für sein Leben zum Krüppel geworden. Brooks — nebenbei bemerkt prinzipieller Alkoholgegner — schwört auf die Echtheit seiner Vision. Im Jahr 1929 wurde der berüchtigte Gangster Floyd im Auto von einem Konkurrenten aus dem Hinterhalt erschossen. Der Gegner zielte zunächst mit der Maschinenpistole auf die Reifen, und als Floyd notgedrungen bremste, wurde er selber niedergeschossen. Der Mörder entkam. Der tote Gangster wurde in seinem Wagen von einer Polizeipatrouille gefunden. Als diese mit einem Auto zurückkam, um den Leichnam abzutransportieren, war die Stelle leer: der Tote mitsamt seinem Wagen war verschwunden. Aber angeblich wird Floyd noch heute gesehen, wie er über die Landstrassen nach Oklahoma jagt. Drei berüchtigte Gangster hat man schon in zertrümmerten Autos auf der Chaussee gefunden und jedes Kind in Oklahoma weiss," dass es der tote Floyd ist, der sich auf diese' Weise an seinen Mördern rächt. Bei Tampico in Mexiko spukt «Josua's Car». Josua war ein Nigger, ein Baumwollarbeiter. 1922 wurde er, weil er sich angeblich an einer weissen Frau vergangen hatte, in seinem Fordwagen von der Menge gelyncht, das Auto mit Josuas scheusslich verstümmelten Ueberresten wurde zuletzt angezündet. Monate später erwies sich des Negers Unschuld: die Frau hatte sich an ihm rächen wollen, weil er nicht gewagt hatte, sich mit ihr, einer Weissen, einzulassen. Seither gespenstert Josua in seinem Wagen umher und nimmt an den weissen Frauen Rache. Zunächst wurde die Frau, die seinen Tod verschuldet hatte, plötzlich am Steuer ihres Autos wahnsinnig und musste ins Irrenhaus verbracht werden. Zwei andere Frauen, die später gleichfalls Neger fälschlich bezichtigt hatten, -sie vergewaltigt zu haben, erlitten dasselbe Schicksal. Und für die Neger in der ganzen Gegend besteht nicht der geringste Zweifel darüber, dass der tote Josua als Rächer am Werk ist.. Aber das sind beileibe nicht die einzigen Gespensterautos Amerikas. Gegen ein kleines Trinkgeld zählen die Tankstellenwärter an den Ueberlandstrassen die unterschiedlichen Geisterautos mit Namen auf; einige unter ihnen sollen sogar mit deutlich erkennbarer Nummer fahren. Durch AUTO-GLOSSEN Einige indische Provinzen haben sich mit dem Steigen des Automobilverkehrs jetzt eine neue Einnahmequelle dadurch verschafft, dass sie die Wegweiser fortgenommen und durch Apparate ersetzt haben, die gegen Einwurf von einem Schilling mittels einer Schallplatte Auskunft geben, auch über die Beschaffenheit der Wege. Der amerikanische Staat Illinois hat für vorsichtige Autofahrer Kennzeichen eingeführt. Wer in fünf Jahren keinen Unfall verursacht hat, darf eine Weisse Plakette am Wagen haben: bei 8, 10, 12 und 15 Jahren gibt es rote, grüne, blaue und gelbe Plaketten. Zudem erhalten die beiden letzten Kategorien Geldprämien von 750 und 1000 Dollar. In Croydon bei London hatte sich der Ingenieur Longfield-Beasbey wegen Uebertretung der Verkehrsvorschriften zu verantworten; er hatte das grossen Anklang seine Erfindung als Befriedigung eines brennenden Bedürfnisses schon gefunden hat, zeigt die Zahl der 10000 •schon aufgestellten Automaten seiner eigenen Fabrik. Wie wenig begeistert die Fahrzeugbesitzer sind, lässt sich weder in Zahlen noch in Worten wiedergeben. Aber es gibt einen Ausweg: Man parke vor der Stadt! Von letzt ab haben in Madrid alle Anwärter auf Stellungen als Autobusschaffner eine Prüfung abzulegen, ob sie für den Verkehr mit dem Publikum auch höflich genug zu sein verstehen. In Moskau muss jeder, der nicht Sowjetfunktionär ist, also kein eigenes Auto hat, mit der Strassenbahn fahren. Die Verkehrsverhältnisse sind aber so schlecht, dass der grösste Teil der Bevölkerung keine Transportmöglichkeiten hat und meistens zu Fuss gehen muss. Schuhe sind in Russland jedoch rote Licht einer Ampel nicht beachtet. Das Be-ssondere dieses Falles ist aber, dass Longfield- höchstens ein Paar erstehen kann — und dazu teuer, dass der Durchschnittsrusse sich jährlich Beasbey der Erfinder der Verkehrsampeln ist. noch schlechte. In zwei italienischen Theatern werden gegenwärtig Stücke des Dichters Pietro Callini aufgeführt. Callini hat nun in einer Tageszeitung erzählt, dass er diese Stücke im Autobus geschrieben habe, weil solch eine Fahrt ihm die besten Anregungen gebe; manchmal sei er von morgens 8 Uhr bis zum späten Abend ohne Unterbrechung im Autobus gefahren. Entdecken und Erfinden ist meist zweierlei. Wer in Amerika so glücklich ist, ein Bedürfnis des täglichen Lebens zu entdecken oder noch besser neu zu erfinden, der weiss gleichzeitig auch, wie dem abzuhelfen ist und wie man damit Geld verdienen kann. Für europäische Verhältnisse unvorstellbar sind die Zustände in nordamerikanischen Großstädten. Trotz riesiger Parkplätze schwankt heute schon mancher Amerikaner, ob er gleich zu Fuss gehen soll oder mit seinem Wagen fahren, weil die Tag und Nacht überfüllten Parkplätze oft allzuweite Fusswege bis zur Arbeitsstätte erfordern. Dem hilft die Erfindung eines amerikanischen Schriftleiters in echt amerikanischer Weise ab. Sein Parkautomat wird auf den Plätzen für die Wagen angebracht. Die Stunde kostet 5 Cents, die von der Stadt als Gebühr erhoben werden — die Autofahrer behaupten, es sei eine neue Steuer. Wie Ein tüchtiger Bastler ist der Portugiese P. Donigo aus Oporto. Er hat sich eine Art Wassermotorrad gebaut, mit dem er von Portugal nach Amerika fahren will. Das Fahrzeug hat einen kleinen Benzinmotor, der eine Schraube dreht. Ferner hat er ein kleines Segel, um bei günstigem Wind Benzin zu sparen. Donigo rechnet mit einer Fahrdauer von 40 Tagen. Hoffentlich gehen ihm nicht allzufrühzeitig die Benzinkarten aus. Die japanischen Automobilfabrikanten machen Propaganda für ein Gesetz, nach dem alle Autos, die älter als zehn Jahre sind, zerstört werden müssen. Das würde jährlich etwa 20000 Wagen treffen. Selbstverstänälich haben die Autofabrikanten dabei nicht ihr Geschäft, sondern nur «die Verkehrssicherheit» im Auge. A propos, böse Zungen behaupten, dass es keinem japanischen Auto gelingen wird, das zehnte Altersjahr zu erreichen ... Ene Bank in St. Louis hat an ihrem Gebäude einen Aussenschalter eingerichtet, an dem man im Auto vorfahren und angefertigt werden kann, ohne aussteigen zu müssen. Time is money... I W. K.