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E_1940_Zeitung_Nr.036

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IV AUTOMOBIL-REVUE

IV AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 3. SEPTEMBER 1940 — N° 36 Rätsel« Ecke Radialwörter (mit gemeinsamem Mittelbuchitaben): 1. Gemüsepflanze, 2. Farbstift, 3. Lauchart, 4. hoher Offizier, 5. hoher Seeoffizier, 6. Wunder, 1. fester Platz, Schloss, 8. Wollgewebe, 9. Zeughaus, 10. Recht des Alleinhandels, 11. unparteiisch, 12. Gewissensbiss, Bedenken, 13. Romanabschnitt, 14. Beispiel, IS. Stammvermögen, 16. Kegelschnittlinie. Im Sinne des Uhrzeigers: Aeusserer Kreis: 1. Indianertrophäe, 2. hoher Adeliger, 3. kleines Männlein, 4. Hafenstadt in Norditalien, S. Aufruhr, Weckruf, 6. Tonkunst, 7. Auswuchs am Hals, 8. Gesamtheit der Blumenwelt, 9. Staat in Asien, 10. Kurort in Südtirol, 11. Stadt in Südfrankreich, 12. Stab, Stange, 13. gekrümmte Linie, 14. Sittenlehre, 15. deutscher Rüstungsindustrieller, 16. europäische Hauptstadt. Innerer Kreis: 1. Tip, Wink, 2. Getränkt 3. Lebensbund, 4. biblischer Prophet, 5. Gebirge auf Kreta, 6. Gattung, 7. Laut, 8. zu keiner Zeit, 9. ich (lateinisch), 10. kleines Dorf, Stelle, 11. Niederschlag, 12. Schweizer Kanton, 13. Nebenfluss der Saale, 14. Monat, 15. arabischer Name Jesu, 16. Adler. 5 Punkte. Einsendetermin: 12. September sn Auflösung des Kreuzworträtsels. Waagrecht: 1. Ahr. 4. Alk. 7. Arien. 9. A.eal. 11. Sonnenblume. 13. Emd. 14. wie. 15. Cie. 16. Aela. 18. Lohn. 20. Re. 21. Dt. 22. Inka. 24. Hebe. 26. Edi. 27. Tee. 29. Ost. 31. Oesterreich. 34. Sesam. 35. zaehe. 36. neu. 37. une. Senkrecht: 1. Aroma. 2. Hindernisse. 3. Ren. 4. Arl. 5. Leuchtbojen. 6. Kamin. 7. Ase. 8. Newa. 9. Abel. 10. Lee. 12. Ni. 17. Lek. 19. Ode, 22. Ideen. 23. Atem. 24. Herz. 25. Esche. 26. Eos. 28. er. 30. The. 32. Tau. 33. Eau. Richtige Lösungen des Kreuzworträtsels (Nr. 34). 3 Punkte. A. Bachofen, Glarus; E. Benz jun., Goldach; Max Bertschmann, Basel; H. Boiler, Winterthur; Frl. Margrit Bossert, Lenzburg; Frl. Margrit Epple, St. Gallen; Frau C. Fravi, Rapperswil; Frau Dr. Gräflin, Walzenhausen; Frau Dr. J. Hopf, Bern; Frau Jacob, Winterthur; G. Laepple, Basel; Josef Leimer, Bettlach; Frau E. Lienhard, Töss; Frau E. Markoff, Buchs; Frau Marti, Ölten; FrL Ursula Oggero, Nebikon; Werner Regli, Andermatt; Frau Lisette Rock, Basel; Frl. M. Ruf, Winterthur: Georg Spescha, Winterthur-Seen; Frau E. Steinbömer, Schaan; Fritz Wenger. Bern; Frl. E. Winteler, Glarus. «Wie man Rohkost zubereitet.» Alle Einzelheiten der Rohkost-Zubereitung und Saftgewinnung. Billige, schmackhafte Rohkost, die sättigt. Mit 79 Rezepten, sowie Speisezettel für Mittag und Abend, Von Lisa Mar. Soeben erschien das 11. bis 15. Tausend im Walter Hädecke Verlag, Stuttgart. Lisa Mar versteht es ausgezeichnet, uns in die Küchengeheimnisse der Rohkost einzuführen. Sie gibt durchwegs praktische Angaben auf Grund jahrelanger Erfahrung, wobei die einzelnen Handgriffe und Gerätschaften in Wort und Bild gezeigt werden. Eine erstaunliche Fülle bietet das Buch, angefangen von der Auswahl der Nahrungsmittel, der Reinigung und Zerkleinerung der Rohkost mittels verschiedener Reiben oder Messer, der Gewinnung von Säften aus Gemüsen und Obst. Es zeigt die Zubereitung verschiedener Salatsaucen, schmackhafter, sättigender Gemüsesalate usw. Als wertvolle Ergänzung der Rohkost findet die Kartoffel in vielfach unbekannten Rezepten eine willkommene Würdigung. WeMche Winke Bevor man eine Zitrone ausdrückt, ist es empfehlenswert, sie gehörig in den Händen zu rollen und zu drücken. Durch diese Prozedur wird der Saft innerhalb der Frucht gelockert, und das Ergebnis des Auspressens ist dann ein ungleich reicheres. Ebenso soll man Aepfel, bevor man sie schält, erst ein paarmal zwischen den Händen rollen, weil dann die Schale sich leichter vom Fruchtfleisch löst. Um zu erkennen, ob Milch unverfälscht ist, taucht man einen Löffel in die Milch und zieht ihn rasch in die Höhe. Reine Milch bleibt dann am Metall haften, während verwässerte Milch sofort abtropft. Jazzten die alten Aegyptex? Englische Archäologen wollen bei Grabungen in Aegypten festgestellt haben, dass der Jazz keineswegs negroiden, sondern ägyptischen Ursprungs sei und bereits zur Pharaonenzeit gebräuchlich gewesen wäre. Philologen, die dieser Behauptung nachgingen, kamen zu dem überraschenden Ergebnis, dass das Wort Jazz gleichfalls uralt und vom griechischen «theos», Gott, abzuleiten sei. Portugiesen brachten den bei ihnen für Gott gebrauch-, liehen Ausdruck «dios» nach Afrika, hieraus sei zunächst joss und endlich Jazz geworden. Sollte diese Erklärung stimmen, so wäre der heutige Jazz nichts amderes als eine Abart altägyptischer, religiöser Tänze, was ihn allerdings auch nicht sympathischer machen dürfte. EIDGENÖSSISCHE BANK (Aktiengesellschaft) Gegründet 1863 CAFE DES MÄRINS GENF, Quai GustaTe-Ador 28 Gebackene Fische und Barschfilet, Hähneli am Spiess, E nur seit« au Grill. S. 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N° 36 — DIENSTAG, 3. SEPTEMBER 1940 AUTOMOBIL-REVUE 11 Der Einäugige als Motorfahrzeugfiihrer Mit dieser Frage befasst sich eine Ab- Handlung aus der Feder von P.-D. Dr. med. Fritz Schwarz, Oberarzt am gerichtlich-medizinischen Institut der Universität Zürich. Mit freundlicher Genehmigung des Verfassers geben wir im Nachstehenden einen Auszug aus den medizinisch ebenso interessanten wie für die Unfallverhütung aufschlussreichen Ergebnisse setner Untersuchungen und Studien. Red. Nach der Enführung des Motorfahrceuggesetzes arbeitete eine Aerztekommission zuhanden des Eidg. Justiz- und Polizeidepartements Vorschläge über dia Beurteilung der Bewerber au«. Was das Sehvermögen anbetrifft, beschränkte sie dabei die Fahrbewilligung auf leichte Motorwagen und analoge Kategorien. Für höhere Kategorien, d. h. für gewerbsmässigen Personentransport mit leichten oder schweren Wagen, für die Führung schwerer Lastwagen und von Traktoren, sowie für die Ausübung des Fahrlehrerberufs wurden Einäugige nicht zugelassen. Mt der Genehmigung durch das Eidg. Justizund Polizei-Departement erlangten die Vorschläge der Aerztekommission Gültigkeit für die ganze Schweiz. Dadurch wurde auch in bezug auf Einäugige eine gleiohmässige und gleichartige Beurteilung aller Bewerber erreicht, währendem es früher möglich gewesen war, daes der Fahrer, der z. B. in einem Stadtkanton auf Grund einer ärztlichen Untersuchung abgewiesen worden war, die Prüfung in einem Landkanton ablegen konnte, und «war ohne eine solche Untersuchung. Die Tatsache, dasa seit der Zulassung Einäugiger fm Kanton Zürich mehr als »ehn Jahre verflossen sind, rechtfertigt es, auf Grund der in dieser Zeit gesammelten Erfahrungen Einäugige beim Fahren wirklich ein grösseres Risiko für die Verkehrssicherheit verkörpere als der Nortnalsichtige. Auf Grund theoretischer Ueber- Jegungen muss dies ja erwartet werden. Wenn man die Unfallakten Einäugiger durchgeht, dann zeigt es sich, wie schwierig es oft ist, die Kausalität zwischen einem Verkehrsdelikt im Einzelfalle überzeugend zu beweisen. Der Angeschuldigte wird ja stets andere Ursachen als sein Gebrechen verantwortlich machen; häufig -wird es ihm gelingen, den Laien davon su überzeugen, dass sein Gebrechen überhaupt keine Rolle gespielt habe. Tatsächlich gibt es für den Einäugigen keine streng typische Unfallsituation: was ihm zustösst, wird auch dem Zweiäugigen passieren können. Eine statistische Auswertung des Zürcher Materials erwies sich als ausserordentlich schwierig, ja als unmöglich. Unter den vo statt. Mitglieder und Angehörige sind dazu freundl. eingeladen. .... _ Um 23 Uhr schloss der Vorsitzende die Versammlung. Der Protokollführer i. V.: 0. Schuler. FREIE BERUFS-CHAUFFEURE ZÜRICH einigen Monaten. Dui-ch konstruktive Neuerungen sollen gewisse Schwierigkeiten, die sich der Produktion früher entgegenstellten, behoben worden sein. Rothaarige sind die schlechtesten Chauffeure — in USA. Die grossen amerikanischen Autotaxigesellschaften verhalten sich seit längerer Zeit ablehnend gegen die Einstellung rothaariger Chauffeure. Als Grund wird angegeben, die Rothaarigen hätten mehr Unfälle und seien rauflustiger als andere. Diese Charakteristik, die natürlich nicht verallgemeinert werden darf, erklärt sich daraus, dass die meisten Rothaarigen in den Vereinigten Staaten irischer Herkunft sind, und daiss tatsächlich die Iren als besonders heissblütig bekannt sind. BASEL. Chauffeursektion. Nachdem sich < die Wellen» unserer Stammtischeinweihung gelegt haben, findet am nächsten Samstag, den 7. September, 20 Uhr, im gelben Saal des Volkshauses unsere. Sektionsversammlung statt. " An dieser Versammlung, der ausserordentliche Bedeutung ..beizumessen ist, spricht Kollege Männi Leuenberger zu uns Chauffeuren über das aktuelle Thema «Was haben die Chauffeure noch alles von der Kriegswirtschaft zu erwarten?». Es wird wohT keinen "berufeneren Referenten geben als unseren Kollegen Leuenberger, den wir nach langer Pause wieder einmal in unserer Mitte begrüssen können. Wir erwarten, dass alle Kollegen des Lenkrades an dieser ausserordentlich wichtigen Versammlung teilnehmen werden. Selbstverständlich sind auch unserem, Verbände noch fernstehende Chauffeurkameraden herzlich willkommen. LINKES ZÜRICHSEEUFER. Der Besuch unserer letzten, im « Anker > in Richterswil stattgefundenen Versammlung hat uns etwas enttäuscht, wenn auch die Verhandlungen selbst darunter nicht gelitten haben. Die Versammlungsteilnehmer werden festgestellt haben, dass bei uns buchstäblich t Leben in der Buda» ist. Das gilt sowohl für den Verband als auch für unsere Sektion. Leider sind es immer dieselben Kollegen,, die sich zu den. Versammlungen, einfinden, wahrend ein Teil unserer Kollegenschaft findet, er wisse bereits alles und für ihn gebe es nicht mehr zu lernen. Um so dankbarer werden aber diejenigen Kollegen sein, wenn sie von den < Alleswissenden > lernen können, die eben finden, der Mensch wisse nie alles... Gueti Besserigl ZÜRICH. Der Vortrag von HeTrn Bondäetti aus der Firma Holzgasgeneratoren AG. (Imbert-Patent) war wirklich ein äusserst aktuelles Thema. Der ausserordentlich erfreuliche Versammlungsbesuch hat dafür eine Bestätigung gegeben. Die leicht verständlichen Ausführungen des Herrn Referenten ermöglichten es jedem Zuhörer, in die Materie einzudringen. In der Tege benützten Diskussion wurden noch die restlichen Zweifel beseitigt und Unklarheiten abgeklärt. Der praktische Teil folgt am Sonntagvormittag 9 Uhr auf dem Areal der Hobgasgeneratoren AG. in Affoltern bei Zürich, wie- Monafsversammlung: Samstag, 7. September, 20.15 Uhr, in der derum von liebenswürdigen Referenten geführt. Zollburg, Zollstr. 20. Die Behandlung wichtiger interner Geschäfte Hier konnte am Objekt. selbst dessen Funktionieren festgestellt werden, auf welche Art der Motor in Betrieb gesetzt wird und 'wie er arbeitet. VersüchsfaMteri erbrachten den Beweis, dass g'rosse technische Fortschritte erzielt worden sind. Nicht unerwähnt lassen wollen wir dje Verbesserungen, die die Arbeit des Chauffeurs erleichtern. Mancher Berufskollege wird sein Urteil über die «HolzMche» gründlich geändert haben, denn die Mehrheit beim bolzbetriebenen Lastwagen ist nicht mehr so gross wie ehedem. JPS£ben_einen vollzähligen Aufmarsch unserer Mitj^lieder erforderlich. Der Vorstand. Budhevtisd* «WACHSFIGUREN» von A, de Stael (Schweizer Druck- und Verlagshaus, Zürich. Ein phantastisches Lebensbild rollt hier gleich einem Film vor uns ab. Das Buch schildert den Werdegang und das an Abenteuern unglaublich reiche Leben der Bernerin Marie Grosholtz, der Schöpferin des berühmten Wachsfigurenkabinetts der Tussauds in London. Der jungen schönen Frau, die in Paris einen einzigartigen Aufstieg erlebt, steht bald der Glanz des Hofes von Versailles offen; später erfährt sie alle Stürme und Schrecken der Französischen Revolution, wird selbst eingekerkert und schliesslich auf eine unglaublich klingende Art von ihrem zukünftigen Mann gerettet. Schon wenige Jahre später trennt sie sich von Francois Tussaud, verlässt Frankreich, schafft sich in London eine neue Existenz und erlebt nach mancherlei Rückschlägen eine unerhörte Popularität ihres Wachsfigurenkabinetts. Einen ganz besonderen Reiz -verleihen dem Buche auch die zahlreichen Bilder, die durch anderthalb Jahrhunderte hindurchführen und Uns die Gestalten, denen wir im Roman begegnen, noch näher bringen. Dem Herrn Referenten wollen wir auch an dieser Stelle für seine Bemühungen den besten Dank abstatten. Wir schliessen in diesen' Dank unseren Sektionsvorstand mit ein, der einen' lehrreichen und nutzbringenden Abend- veranstaltet hat. CH.Ufl.' Allen unseren Chauffeurkollejen geben wir bekannt, dass am nächsten Sonntag, den 8. September, 14 Uhj,, im Restaurant « Rütli» im Welschdörfli in Chur eine wichtige Versammlung stattfindet. ,An dieser spriett Kollege Ruedi Meier über aktuelle Fragen des schweizerischen Automobilismus unter besonderer Erwähnung des Lastwagenverkehrs. Die Kollegen werden durch Zirkulare eingeladen und wir erwarten einen vollzähligen Aufmarsch. Gleichzeitig bitten wir, unseren Reihen noch Fernstehende einzuladen. Der -Gruppenvorstand. DER WEG NACH TINDARO, von Warwick Deeping. Roman. (Orell Füssli Verlag, Zürich und Leipzig.) « Tindaro war nicht England. Es war Italien, Mittelmeer, homerisches Land, Seine Schönheit hatte für den Nordländer etwas Berauschendes, und wenn es zwischen dem blauen Meer und dem blauen Himmel in der Hitze briet, lauschte man unwillkürlich Pans Hirtenflöte. > Diese Sätze sind geradezu die physikalische und seelische Landkarte von Warwick Deepings neuem Roman. Zu Julia Lord, der reservierten, aber feinfühligen Inhaberin einer englischen Leihbibliothek in Tindaro, kommt Billy Brown aus London, frisches, SportcirL Uns, klar und warmherzig. Schnell bekommt sie Kontakt mit dem sympathischen wie dem snobistischen Publikum und mit dem international bunten Kreis gescheiterter Existenzen, für die die kleine Stadt-JErholung.. oder- Refugium bedeutet. Auch für sie wird hier Pans Flöte geblasen. Slade, der Autor von erfolgreichen Publikumsromanen, der sich auf alle- Tonarten der Herzensmusik „versteht. weiss. sie zu bestricken. Aber diesmal seheitert er — mittelbar an Billys Reinheit, die kein unklares Verhältnis erlaubt. Denn seine _ Haushälterin und hörige Geliebte, die sich nun endgültig ausgeschaltet sieht, macht in südländischem Aufbäumen gewaltsam Schluss. Billy geht wie erfroren aus diesem Erlebnis hervor, bloss ihre geschäftliche Tüchtigkeit wächst, bis langsam, langsam ihre feinen weiblichen Fühler sich wieier regen, einem jungen Architekten entgegen. Klug und vornehm sind Darstellung und Führung von Menschen und Schicksalen, der Leser wird in die herrliche Landschaft geradezu eingetaucht, und bezaubert und bereichert durch viel feine Erkenntnis. dem besten fiahoePdßrlliiM