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E_1940_Zeitung_Nr.042

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II AUTOMOBIL-REVUE

II AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 15. OKTOBER 1940 No 42 D a s M a g a z i n a u f A b e n t e u e r : Der Faconeiro RHtsel*£cl

42 — DIENSTAG, 15. OKTOBER 1940 AUTOMOBIL-REVUE WFI TliFSTHFIIF W fO. Mai-25. Juni Unter dem Titel «The fall of France» bringt die amerikanische Zeitschrift «Life» aus der Feder des früheren Chefredaktors des «Parit- Soir», Pierre Lazareff, eine Schilderung, die wir in eigener Uebersetxung folgen lassen. 10. Mai. General Gamelin befindet sich in seinem Bureau im Schloss Vincennes ausserhalb Paris, Schon seit Beginn der Feindseligkeiten hat er in dieser veralteten Festung sein Hauptquartier, um jederzeit in der Nähe der Regierung zu sein. Seine zwei Ordonnanzoffiziere lesen die Berichte vor, die über den Einmarsch der alliierten Armeen In Belgien und Holland fortlaufend eingehen. «Die Schlacht beginnt», meint Gamelin, «setzen wir den Tagesbefehl auf!» Und der gleiche Mann, der als militärischer Sekretär General Joffres den weltberühmten Befehl für die Marneschlacht geschrieben hatte, diktiert: «Der Angriff, der seit Oktober erwartet würde, hat heute früh begonnen. Die Deutschen haben ihren Kampf auf Leben und Tod gegen uns aufgenommen. Der Befehl für Frankreich und seine Alliierten lautet: Mut, Ausdauer und Vertrauen.» Es ist keineswegs Zufall, wenn der Befehl von Gamelin mit den Worten: «Der Angriff, der seit Oktober erwartet wurde», beginnt. Acht Monate lang hat der ruhige, kleine, französische General jeden Gedanken an eine Offensive verworfen. Im Glauben an die Unüberwindlichkeit der Maginotlinie hat er sich geweigert, die Polen durch eine Attacke auf die noch nicht vollendete Siegfriedstellung zu entlasten trotzdem diese nur durch minimal drei, maximal elf Divisionen besetzt war, während für den Angriff derer 35 zur Verfügung standen. In den vergangenen Monaten Januar, Februar und anfangs März hat er sich geweigert, ein Expeditionskorps nach Finnland zu senden und die beiden Engländer Ironside und Gort zu seiner Ansicht bekehrt. Er hat sich ebenfalls mit Händen und Füssen dagegen gewehrt, Truppen nach Belgien und Holland zu senden — zum Teil weil die französischen Politiker 15 Jahre lang die notwendigen Kredite, die die Ausrüstung für einen Offensivkrieg erfordern, nicht bewilligt haben, «Unsere Kriegsführung muss defensiv sein, wir müssen Deutschland auspumpen.* Die Regierung teilt jedoch das Selbstvertrauen von Gamelin nicht mehr. Gegen Ende März hat sich die öffentliche Meinung sowohl in Frankreich wie in England unter dem Eindruck der finnischen Niederlage gegen die fortdauernde Tatenlosigkeit der Alliierten gewendet. Frankreich, das 5 500 000 Mann unter den Waffen hat, wundert sich, warum seine besten Bürger aus dem Alltag und aus ihren Familien herausgerissen werden sollen zum einzigen Zweck, die Zeit in den Provinzkasernen totzuschlagen. Als Folge dieses Stimmungsumschwungs ist Paul Reynaud am 22. Märt Premierminister geworden und ersetzt den offiziellen Beschützer Gamelins, Daladier, dessen Maxime lautete: «Keine verlustreichen Offensiven!» Ende April versucht Reynaud vergeblich, Gamelin ersetzen zu lassen. Er wartet auf eine bessere Gelegenheit, Am 10. Mai erfolgt der Angriff, und Gamelin gibt seinen unglücklichen heraus. Einmarsch in Belgien. Tagesbefehl Der Vormarsch der alliierten Truppen nach Belgien und Holland wird am 10., 11. und 12 Mai durch den Flüchtlingsstrom aufgehalten. Trotzdem erreicht die siebente Armee unter General Giraud Antwerpen und rückt gegen Westholland vor. Die Armee unter General Billotte setzt sich an der Maas fest. Ein Teil der Armee Corap rückt gegen Namur und die Ardennen vor. Bevor die alliierten Truppen dazu kommen, alle Stellungen in Belgien und Holland zu besetzen, ist der Albert-Kanal (den übrigens eine deutsche Gesellschaft gebaut hatte) genommen, und Holland bricht zusammen. In den Ardennen, die als unüberwindlich galten, werfen die deutschen motorisierten Streitkräfte die Ardennischen Jäger zurück und durchqueren den Wald innert acht Stunden, bevor noch die zweite Defensivlinie durch die Franzosen besetzt werden kann. Am 14. Mai stehen die deutschen Truppen an der französischen Grenze, noch ehe die nach Belgien gesandten Truppen ersetzt sind. Die Deutschen dringen in französisches Gebiet ein und gelangen derart rasch in den «Sack von Sedan», dass die Zeit nicht einmal mehr zum Sprengen der minierten Strassen, zum Aufstellen von Tankhindernissen oder zum Rückzug der Truppen in die Festungen reicht. Dabei sind diese mit genügend Munition und Nahrungsmitteln für mindestens 6 Monate versehen. Die Armee Corap, die auf beiden Seiten in die Länge gezogen ist, um die Lücken QROSSBMTANMENk • ••••• 15.Mai mmii > 78. Mai auszufüllen, welche durch den Vormarsch der ersten, Linie entstanden sind,, ist zu dünn. Die Deutschen brechen durch, und es gelingt ihnen, einzelne Truppenteile zu isolieren. Sie machen nicht einmal Gefangene — vorläufig. Ihrer Ueberraschungstaktik gelingt es sogar, das grosse Hauptquartier gefangen zu nehmen, von dort aus falsche telephonische Befehle zu erteilen und dann die Linien zu zerschneiden. Innert kurzer Zeit ist die gegenseitige Verbindung zwischen den französischen Kolonnen unterbrochen. Die Soldaten, die unter einem Schauer von Feuer und Stahl, stehen und in einer unbekannten Gegend verloren sind, verfügen im Kampf gegen die heranwallenden armierten Gegner nur über leichte Gewehre. Sie können nicht begreifen, warum sie nicht besser ausgerüstet wurden; sie verstehen nicht, warum sie verlassen sind. Ihre Offiziere, zum grössten Teil Reservisten, sind sich ihrer eigenen Mängel wohl bewusst. Sie sind tapfer, gewissenhaft und lieben ihr Vaterland; doch kennen sie die modernen Kriegsmethoden zu wenig "und stehen dem Geschehen verständnislos gegenüber. Wie ihre Untergebenen schauen sie himmelwärts, wo kein alliiertes Flugzeug dem Schwärm der gegnerischen Luftwaffe entgegentritt. Vergeblich warten sie bei ihrem Feldtelephon auf Befehle, die nie eintreffen. Ist die Verbindung endlich hergestellt, dann steht der Feind am andern Apparat. Der Zusammenbruch der Armee Corap. methode, mit der er, trotz aller Warnungen, nicht gerechnet hat. Nach fünftägiger Schlacht bleibt von dem berühmten Gamelin-Plan nichts mehr übrig. Am 17. Mai kommt Churchill nach Paris, um sich mit Reynaud, Daladier und Gamelin zu beraten. Er verspricht, Frankreich zwei Divisionen, worunter eine Panzer-Division, zu senden — alles was ihm zur Verfügung steht. Er ist überrascht, Gamelin nach all seinen Fehlern noch immer an der Spitze zu sehen. Am gleichen Abend erklärt dieser in einem neuen Tagesbefehl: «Gewinnen oder sterben. Wir müssen gewinnen!» Am 18. Mai bildet Reynaud ein neues Kabinett. Unter dem Eindruck, dass das Ende nahe sein könnte, ernennt er Petain zum Vize-Präsidenten, weil Petain, «der Held von Verdun», der einzige Mann ist, von dem Frankreich eine Niederlage akzeptiert. Die Lage ist so hoffnungslos, dass er Daladier ohne Furcht vor politischen Verwicklungen vom Kriegs- ins Aussenministerium versetzen kann. Um die Ordnung im Innern aufrecht zu erhalten, übergibt er das Innenministerium Mandel, dem härtesten, herzlosesten, aber zugleich auch tüchtigsten der französischen Verwaltungsbeamten. Am 19. Mai ernennt Premier- und Kriegsminister Reynaud den General Weygand zum Oberbefehlshaber der alliierten Kräfte, an Stelle von Gamelin. Damit verschwindet dieser Name aus den französischen Zeitungsspalten. Zuerst heisst es, er habe Selbstmord verübt, dann, er 26 Mai Durch die Lippen eines Soldaten zwängt sich das Wort «Verrat». Es springt von Mann zu Mann, von Gruppe zu Gruppe. Es ist für den Soldaten die einzig mögliche Erklärung. In ihrer Verwirrung werfen die Männer die Waffen weg und laufen davon, indem sie die durch Flüchtlinge besetzten Strassen vollständig blqckieren. Die Deutschen brauchen kaum einen Schuss abzugeben; sie kommen mit der Geschwindigkeit eines Touristen vorwärts und dringen durch weite Lücken ins Land ein. Hier und dort stellt sich, allem zum Trotz, eine kleine, mutige Gruppe zum aussichtslosen Kampf. Der Zusammenbruch der Corap- Armeel Um den 15. Mai herum trennen die Deutschen, indem sie ihrem ursprünglichen Plane folgen, die Armee in Belgien von derjenigen, die in Frankreich steht. Die Ereignisse sind für Gamelin zu schwerwiegend; sein Generalstab ist Zeuge einer Kriegswäre erschossen worden. Acht Tage später sieht .man General Gamelin bei der Pflege seiner Rosen in seinem Garten in der Nähe von Paris. Weygand ist 1940 Gamelins Nachfolger, wie Gamelin 1935 derjenige Weygands war. Die beiden Männer waren nie Freunde. Weygand war ein Anhänger des Bewegungskrieges und misstraute der Allmacht der Befestigungen. Er galt als sehr ehrgeizig; man traute ihm sogar eine Gefährdung der Demokratie zu. Am 21, Mai trifft er, aus Syrien kommend, wo er die «Armee des Nahen Ostens» kommandierte, in Paris ein. Trotz seiner 73 Jahre ist seine Gesundheit hervorragend; er scheut sich nicht vor Verantwortung und sieht Möglichkeiten, die militärische Ueberlegenheit wieder herzustellen. Er weiss, dass die Lage schlecht ist, hat aber noch keinen Einblick in die Grosse des Unglücks. «Ich werde selbst nachsehen!» Reynaud erklärt ihm die kritische, militärische Situation und erwähnt, dass die Deutschen die Aisne überschritten, Arras und Amiens besetzt und den Kanal erreicht haben. Noch sind keine Entschlüsse darüber gefasst worden, wie die französische Linie neu gebildet werden könnte. Die Nord-Armee bringt den Deutschen grosse Verluste bei. Von Sedan bis Montmedy ist der deutsche Vormarsch abgestoppt worden. Das ist alles, was sich an Gutem berichten lässt. Die Frage ist nun: Wie können die alliierten Truppen, die sich in Belgien befinden, bis nach Arras durchstossen und mit den Armeen an der Somme die Verbindung aufnehmen? «Ich werde selbst nachsehen!» In Begleitung von Hauptmann Marcel * Gasser, seinem treuen Adjutanten, überfliegt Weygand die feindlichen Linien. Das Flugzeug kommt ins Maschinengewehrfeuer. Der Pilot ängstigt sich. «General», sagt er, «das sind Geschosse!» «Nun denn», erwidert Weygand, «irgendwo müssen sie schliesslich abgestoppt werden.» Er landet in St. Pol, inmitten der feindlichen Linien und fliegt dann nach Dünkirchen weiter. Von dort kehrt er auf einem Zerstörer nach Cherbourg und dann mit dem Zug nach Paris zurück. Sein Wagen steht nicht am Bahnhof. Er springt in ein Taxi, eilt zum Chäteau de Vincennes und ruft Reynaud. «Es steht weit schlimmer als ich dachte», berichtet er, «nun heisst es handeln,» Auf seiner Inspektionstour hat Weygand den König Leopold III. gesehen. Er misstraut den Entscheiden, die der König vorhat. Leopold hat sich geweigert, sich dem Befehl des Oberkommandos zu unterziehen, das von ihm die Niederlegung des Oberbefehls über die belgische Armee verlangte, wie er einige Tage vorher dem Ersuchen, seine Truppen südwärts gegen Frankreich hinunterzuziehen, nicht nachgekommen ist. Leopold hat sogar Kapitulationsgedanken durchblicken lassen, für den Fall, «dass mich die Ereignisse dazu nötigen würden!» Seit dem 16. Mai kann der englische Oberbefehlshaber seine Erbitterung dem alliierten Oberkommando gegenüber nicht mehr verbergen. Als General Weygand dasselbe übernimmt, unterstellt sich ihm General Ironside, wobei er sich aber vorbehält, dass er in Anbetracht der schwierigen Lage, seine eigenen Massnahmen zur Rettung des Britischen Expeditions-Korps in Flandern in Betracht ziehen müsse. Am 20. Mai, als die Deutschen die Maas mit fünf Panzer- und zahlreichen motorisierten Infanteriedivisionen überschreiten, befindet sich General Ironside zur Besprechung mit seinem Generalstab im War Office in London. Einige französische Verbindungsoffiziere sitzen auf dem eisernen Bett, das sich der englische General neben seinem Pult hat aufstellen lassen, um auch während der Nacht bei seinen Karten und seinem Telephon zu sein. Die grossen Stiefel des Generals stehen am Fusse des Bettes; die Karte von Flandern liegt auf seinem Pult zwischen zwei Photos ausgebreitet: der von Lady und der von «Korporal» Ironside, der jungen, hübschen Tochter des Generals. Ironside entscheidet sich für einen Gegenangriff. Die französischen Offiziere sind damit einverstanden und erklären, dass die motorisierte Division von General Blanchard und ein Teil der ersten Armee die Operation von der linken Seite aus unterstützen werden. General Weygand hat auf seiner Inspektionstour einen anderen, viel weitergefassten Plan aufgestellt, der unter Umständen die ganze Flandern- Armee retten könnte. Zu diesem Zweck benötigt er alle vorhandenen Reserven. Wie er vernimmt, dass ein Teil seiner Armee zur Unterstützung der Ironsideschen Offensive benötigt wird, wozu General Billotte seine Zustimmung gegeben hat, macht Weygand diesem Vorwürfe und lässt die Engländer wissen, dass die französischen Truppen nicht zur Verfügung stehen. Er ersucht im weitern um Verzicht auf eine isolierte Offensive. Doch es ist zu spät; der Angriff hat bereits begonnen. Dieser erreicht das erste Ziel, stösst nachher aber auf einen solchen gegnerischen Widerstand, dass sich die englischen Truppen sogar hinter ihren Ausgangspunkt zurückziehen müssen. Der Weygand-Plan für einen Doppelangriff. Am 23. Mai setzt Billotte in Ypres Leopold III. und Lord Gort den Weygand-Plan auseinander, der einen doppelten Angriff, durch die Franzosen im Norden und die Engländer im Süden am 26. Mai vorsieht und zum Ziel hat, die Somme-Lücke zu durchbrechen und die Verbindung der beiden alliierten Armeen vorzunehmen. Der Plan ist gefährlich, aber wahrscheinlich der einzige, der Frankreich retten kann. Unglücklicherweise wird Billotte, der mehr oder weniger den Oberbefehl über den Norden hatte, bei einem Automobilunfall getötet. Am 25. Mai ziehen sich die belgischen Truppen im Norden zurück, angeblich unter deutschem Druck. Die Engländer, die fürchten, von ihren Verbündeten vollständig abgetrennt zu werden, senden zwei Divisionen zur Besetzung einer belgischen Stadt an der Grenze, um dadurch die Möglichkeit zu schaffen, mit dem Nachfolger von Billotte, General Blanchard, die Verbindung herzustellen. Lord Gort spricht mit Blanchard, der ihn darauf aufmerksam macht, dass die belgische Armee ihren Rückzug vorbereite. Gort gibt die Information an Ironside weiter, der antwortet: «Dann wollen wir auch den unsrigen ins Auge fassen!» Wenige Stunden vor Beginn der Offensive kapitulieren die Belgier. Um 8 Uhr morgens des 28. Mai tönt die Stimme von Paul Reynaud über das Radio: «König Leopold III. hat im vollen Kampf seine Waffen niedergelegt, ohne den französischen oder britischen Soldaten ein Wort zu sagen, die er doch um Hilfe herbeigerufen hatte. Der Weg nach Dünkirchen ist für die Deutschen frei.» Die ersten englischen Truppen beginnen an der Lys den Rückzug und schiffen ,sich zwischen Ostende und Dünkirchen wieder ein. Alleingelassen, entschliessen sich auch die Franzosen, den Versuch zu unternehmen, über das Meer zu fliehen. Sie lassen ihre Gewehre und Kanonen und was viel wichtiger ist, das Material ihrer Panzerdivisionen zurück. Die letzte Möglichkeit Die Deutschen brauchen nicht mehr länger einen Rücken-Angriff zu befürchten. Ohne Atempause bereiten sie die Somme-Schlacht vor. Weygand nennt sie vom ersten Tag an die «Schlacht von Frankreich». Am 29. Mai erklärt er an einer Ministerratssitzung, dass er die Sommeschlacht als die letzte Möglichkeit betrachte. Er würde alle verfügbaren Reserven, sowohl an Menschen wie auch an Material, einsetzen. Ein Rückzug wäre nachher nicht mehr möglich. «In der modernen Kriegführung», legt Weygand seinen Ministerkollegen dar, «ist die zurückweichende Armee verloren, weil die vorrückende die grössere Geschwindigkeit hat. Ein Rückzug erlaubt nicht mehr, die Bewaffnung zu retten, oder eine durchgehende Front beizubehalten. Ein moderner Rückzug kennt keine Grenzen!» Am 1. Juni wiederholt er seine Worte gegenüber Churchill, der einer Zusammenkunft des Obersten Alliierten Kriegsrates in Paris beiwohnt. Er drängt Churchill auf weitere Verstärkungen. Am 4. Juni wird Dflnkirchen besetzt, und im Morgengrauen des folgenden Tages beginnt die grosse, deutsche Offensive an der Somme. Am ersten Tag widerstehen die Franzosen auf der ganzen Linie trotz ungeheurem Druck. Weygand erklärt, er sei zufrieden. Reynaud gibt über das Radio die «Gründe für die Hoffnung» bekannt. Am 6. Juni sind die meisten Franzosen überzeugt, dass ihr Land dank einem Wunder, wie sie in seiner Geschichte so zahlreich sind, die Invasion aufhalten und den Kampf letzten Endes noch gewinnen kann. (Sehluss foloO