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E_1940_Zeitung_Nr.044

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Probleme der Altstoff

Probleme der Altstoff Wirtschaft: Oelregeneration vorteilhaft Erzeugung annähernd neuwertigen Oeles mit einfacher Apparatur Wenn uns auch der Krieg bisher keine Rationierung der Mineralöle gebracht hat, weil ihr Konsum ohnehin eng mit dem der rationierten Brennstoffe zusammenhängt, so liegt eine Einsparung von Oel trotzdem sowohl im Interesse des Wagenbesitzers selbst wie in dem unserer nationalen Wirtschaft. Ein Mittel hiezu stellt die Regeneration von Altöl dar, die heute in verhältnismässig einfachen und doch sehr wirksamen Apparaten vorgenommen werden kann, deren Anschaffung im Bereich jedes Qaragisten und jedes grösseren Automobilbetriebes liegt. Die Verunreinigungen des gebrauchten Oeles umfassen u. a. leichtflüchtige Kondensate aus dem Benzin, die zur sogenannten Oelverdünnung führen, sodann Kondenswasser, Schlamm, nebst anderen Alterungsstoffen, Russ, Metallabrieb, Strassenstaub etc. Bei einer Regeneration müssen nach Möglichkeit all diese unerwünschten und schädlichen Beimischungen entfernt werden, um ein neuem Oel annähernd gleichwertiges Regenerat zu erhalten. Im < Oltis »-Regenerator, dessen Gefäss je nach Typ 10 kg (Oltis) oder 20—22 kg (Oltis-Super) Altöl fasst, geschieht dies folgendermassen: Das Altöl wird in den kesselartigen Apparat eingefüllt, wo es mit dem zur Ausrüstung gehörenden Tauchsieder (750 bzw. 1500 Watt) auf ca. 180—190° C erwärmt wird. Hiedurch werden die Wasser- und Benzinreste verdampft, was je nach Verdünnung des Oeles unter stärkerem oder schwächerem Schäumen erfolgt. Die Temperatur von 180—190° wird je nach Art des Oeles in ca. 2V2—3V2 Stunden erreicht. (Der Stromverbrauch beträgt ca. 200 W. pro kg Altöl). Gleichzeitig verschwindet auch der Schaum an der Oberfläche, weil Wasser und Benzin verdampft sind und sich die festen Teile gesetzt haben. Nach dem Abschalten der Heizung und Entfernung des Tauschsieders wird dem heissen Oel Fullererde beigemischt (ca. 50 g/kg Oel), was langsam zu geschehen hat, weil das Oel dadurch wieder ins Schäumen kommt. Durch Umrühren mit dem Rührscheit wird eine gute Vermischung erzielt. Der Deckel des Apparates, in welchen die Filter eingebaut sind, ist mit einem Manometer, einem Abflussrohr und einem Luftventil ausgerüstet. Dieser Deckel wird nun vermittelst Flügelmuttern auf den Behälter geschraubt. Anschliessend wird vermittelst einer Fuss-Velopumpe Luft hineingepresst (2—3 Attn.), worauf das Oel durch die Filterrohre gedrückt wird und als sauberes "Regenerat aus dem Abflussrohr abfliesst. Die Filter, die besonderer, sinnreicher Konstruktion sind, werden durch den Druck zusammengepresst. Wenn alles Oel abgeflossen ist, gibt man durch das Abflussrohr etwas Gegendruck, wodurch sich die Filter ausdehnen und die darin haftenden Rückstände sich lockern. Nachdem der Deckel abgeschraubt ist, werden diese Rückstände durch Herausziehen des Abstreifbleches, das die Filter umschliesst, entfernt, und der Apparat ist für die nächste Füllung bereit. Ueber das Ergebnis einer solchen Regenerierung orientiert ein Bericht der Eidg. Matenalprüfungs- und Versuchsanstalt für Industrie, Bauwesen und Gewerbe, Zürich. Danach können mit dem vorliegenden Apparat 70 bis 80% regeneriertes Oel erhalten werden. Der Vergleich der Analyse des verwendeten Altöls und des mit dem « Oltis-Super »- Apparat erhaltenen Regenerates ergibt folgendes : •» cDas spez. Gewicht ist beim Regenerat etwas niedriger, was auf die Entfernung von Schlamm und Aschenbestandteilen zurückzuführen ist. Da beim Erwärmen ca. 60% der leichtflüchtigen Anteile entfernt wurden, ist der Stockpunkt etwas angestiegen. Die Viskosität wurde nur wenig verändert, da sich die verschiedenen Einflüsse teilweise kompensiert haben. Durch die Entfernung von Schlamm und Alterungsprodukten ist eine Erniedrigung, durch das Abtreiben von Brennstoffkondensat eine Erhöhung der Viskosität eingetreten. Durch die teilweise Entfernung von Brennstoffkondensat ist der Flammpunkt wesentlich höher geworden, während der Brennpunkt unverändert geblieben ist. Die Filterwirkung des Apparates ist als gut zu bezeichnen, da mechanische Verunreinigungen und AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG, 29. OKTOBER 1940 — N° 44 Aschenbestandteile praktisch vollständig entfernt wurden. Das Regenerat war wasserfrei. Wie man aus der starken Abnahme der Säure- und Verseifungszahl sowie der fast vollständigen Entfernung von Asphaltsftffen und Aschenbestandteilen erkennt, ist durch die Behandlung auch ein grosser Teil der Alterungsprodukte aus dem Oel entfernt worden. Infolge der erwähnten Reinigungswirkung ist die Verkokungszahl niedriger, also günstiger geworden (37% des Ausgangsöles). Bei der Behandlung wurden über 60% des Benzinkondensates aus dem Oel entfernt, was auch in einem entsprechend geringeren Verdampfungsverlust zum Ausdruck kommt. Das regenerierte Oel zeigte keine Neigung zur Emulsionsbildung. Bei einem künstlichen Alterungsversuch im Laboratorium hat sich das regenerierte Oel günstig verhalten, indem keine grobdispersen Anteile und Schlammstoffe gebildet wurden und die Säurezahl nur wenig angestiegen ist. Das regenerierte Oel eignet sich daher zur Wiederverwendung in Vergasermotoren. Es empfiehlt sich jedoch, regenerierte Oele etwas früher auszuwechseln als Frischöle, da erstere erfahrungsgemäss etwas stärker zur Alterung, d. h. zur Bildung von Schlamm etc. neigen. Da beim Erwärmen des Abfallöles im «Oltis»- Apparat eine starke Entwicklung von brennbaren Dämpfen stattfinden kann, so empfiehlt es sich, den Apparat entweder im Freien oder in einem grösseren, gut gelüfteten Raum aufzustellen. Ein höherer Gehalt des Altöls an Wasser kann zu sehr starkem Schäumen und Spritzen Veranlassung geben. Es ist deshalb zweckmässig, das Wasser nach längerem ruhigen Stehen des Oeles (zweckmässig in der Wärme) möglichst vollständig abzutrennen und das entwässerte Oel zur Regeneration zu verwenden. gez. Eidg. Materialprüfungs- und Versuchstanstalt. » Praktisch ergibt sich somit für den Besitzer einer « Oltis y-Anlage die Möglichkeit, mit bescheidenem Aufwand aus seinem Oel einen weit grösseren Nutzen zu ziehen und auf dem Oelkonto erhebliche Ersparnisse zu erzielen. Die Bedienung ist überaus einfach und beansprucht pro Füllung ca. 1 Stunde Zeit für Einfüllen, gelegentliches Kontrollieren der Temperatur, Beimischen der Fullererde etc. Mit dem Apparat « Oltis-Super » können bei zweckmässiger Anordnung innert 8—9 Stunden 3 Füllungen, d. h. ca. 60—70 kg Altöl regeneriert werden. Für grössere Leistungen, d. h. für grosse Betriebe und Lohnregenerierung werden die Anlagen « Oltis-Gigant » gebaut, mit Stundenleistungen von 40—100 kg. Die Regenerierung in einer solchen Anlage ist eine Kombination dreier nacheinander folgender Vorgänge, und zwar : a) Das Vermischen des Oeles mit dem nebst gleichzeitiger Erwär- Klärstoff mung; Vor der Eröffnung einer neuen, 400 km langen Erdölleitung zwischen Catacumbo (Columbien) und dem atlantischen Meerhafen Covenas. Sie soll im Stande sein, täglich 75 000 Barrels Erdöl von einem Punkt zum andern zu fördern. Ihr Bau wird durch die Verdreifachung der Erdölproduktion in Columbien gerechtfertigt. Eine weitere 200 km lange Erdölleitung soll eventuell in Kanada zwischen den Erdölquellen von Turner-Valley und den Raffinerien von Ontario sowie Quebec erstellt werden. Ihre Kosten dürften sich auf etwa 35 Mill. Dollar belaufen. Da die Erdölreserven im fraglichen Gebiet nur noch auf ca. 200 Mill. Barrels geschätzt werden, steht allerdings noch nicht fest, ob es zur Ausführung dieses Projektes kommt. (1 Barrel = 141 Liter.) Dass in Italien nach einigen unangenehmen Ueberraschungen nunmehr empfohlen wird, bei Reparaturarbeiten die Druckgasflaschen von Wagen, die für Gasbetrieb eingerichtet sind, zu demontieren. Es scheint, dass entweichende Gase schon zu Explosionen geführt haben. Die Druck- Haschen sind möglichst im Freien, jedoch an einer Stelle aufzubewahren, wo die Sonne nicht hinscheint. Dass die Firma Chrysler in Detroit eine Fabrikationsanlage zur Herstellung von vorläufig 1000 25-Tonnentanks errichtet. Besteller ist die amerikanische Armee. Der Betrieb soll in dem neuen Werk, das eine Bodenfläche von rund 70 000 m 2 bedeckt und 20 Mill. Dollar kostet, in ungefähr einem Jahr aufgenommen werden. b) die Filtrierung des Oeles: c) die Destillation des Oeles. Mit dem Klärprozess werden die teerartigen Stoffe ausgeschieden, mit der Filtration die mechanischen Verunreinigungen. Durch die Destillation endlich werden aus dem Oel die hineingeratenen Betriebsstoffe und die während der Verwendung entstandenen Harze, Seifen und Wasser entfernt. Das regenerierte Oel fliesst in betriebsfertigem Zustande aus dem Destillator und wird in einem Behälter aufgefangen. Jäggi+Wüthrich Bei Anschaffuhg •• leichter Lastwagen * • ---ÄT— Motorwagenfabrik Berna AG., Ölten UNION Aß. S^HNFFKPTTFNPARRIK R1FP Generalvertreter Henri Bachmann Biel, Spitalstrasse 12 b, Telephon 48.42 Genf, Rue de Fribourg 3, Telephon 26.343 Zürich, Löwenstrasse 31, Telephon 58.824 Die ächten Union-Schneeketten sind in allen 6aragen und Fachgeschäften erhältlich. Verlangen Sie aber ausdrücklich Original-Union-Schneeketten mit der Armbrustplombe.

44 — DIENSTAG, 29. OKTOBER 1940 AUTOMOBIL-REVUE Klärgas als Ersatztreibstoff In einem Artikel über Ersatztreibstoff-Problenie wiesen wir in Nr. 32 der cAutomobil-Revue> dieses Jahres wohl als erste öffentlich auf die Möglichkeit hin, Klärgas als Ersatztreibstoff zu verwenden und rechneten damals aus, dass in unserem Land ungefähr 8 Millionen Liter Benzin/Jahr durch Verwendung von Klärgag ersetzt werden könnten, wenn solche Anlagen in sämtlichen Städten von mehr als 3O0O0 Einwohnern erstellt würden. Verglichen mit den in normalen Zeiten jährlich importierten Mengen flüssiger Treibstoffe ist dies zwar nicht sehr viel. Im Spiegel der heutigen Lage aber würde eine solche Einsparung schon ganz anders ins Gewicht fallen. Nunmehr haben in Zürich die «Unabhängigem die Angelegenheit aufgegriffen und empfehlen die Verwendung von in Druckflaschen mitgeführtem, gereinigtem Klärgas als Ersatztreibstoff für schwere Motorfahrzeuge. Im Zürcher Gemeinderat hat Dr. Bruppaoher (Unabh.) eine Interpellation folgenden Inhalts eingereicht: «Die heutige Rohstoffarmut verlangt wirtschaftliche Ausnützung der landeseigenen Kraft- und Rohstoffe und wo nötig eine rasche Umstellung auf erprobte Ersatzstoffe. Was gedenkt der Stadtrat zu tun, um das in der städtischen Kläranlage anfallende Methangas zum Antrieb von Motorfahrzeugen verwenden zu können und dadurch den Benzinmangel und die Not des Autogewerbes zu mildern? Durch diese Massnahme kann der städtischen Wirtschaft eine die heutige Kraftstoffration um mehr als 100 Prozent übersteigende Treibstoffmenge zur Verfügung gestellt werden. Anderseits wird durch den Ausfall des Klärgases die totale städtische Mehrproduktion nur um etwa 2 Prozent verringert. Ist der Stadtrat bereit, die Verwertung dieses Kraftstoffes selbst an die Hand zu nehmen oder einem privaten Unternehmen zu übertragen?» Gleichzeitig befasst sich die «Tat» in einem ausführlichen Artikel mit den wirtschaftlichen Aussichten dieses Projekts. Es wird darin ausgeführt, dass die einzige, bisher existierende schweizerische Kläranlage in Zürich (eine weitere ist gegenwärtig in Winterthur im Bau) jährlich 1,2 Mill. m s dieses Gases produziert, das zu % aus dem hochwertigen Treibgas Methan besteht, welches im gereinigten Zustand einen ungefähr doppelt so hohen Heizwert besitzt wie eine gleiche Menge Leuchtgas. Führt man es also in Stahldruckflaschen mit, so kann mit einer einzigen Füllung ungefähr doppelt soweit gefahren werden wie mit einer Füllung Leuchtgas gleichen Drucks. Die zur Abfüllung der Flaschen aufzuwendende Kompressionsarbeit ist pro Wärmeeinheit gerechnet aus dem gleichen Grund nur ungefähr halb so gross wie beim Leuchtgas. Bisher wurde das Klärgas zu einem Preise von nur 6 Rp./m 3 an das Städtische Gaswerk abgeliefert. Erst nach Kriegsausbruch Hess der Stadtrat durch die Direktion des Gaswerks die Möglichkeit prüfen, ob nicht das Methan rationeller zum Betrieb der städtischen Motorfahrzeuge benützt werden könnte, wie dies in deutschen Komtnunalbetrieben schon lange geschieht. Das Gutachten kam jedoch zu dem Schluss, es sei vorläufig von der Verwendung des aus Klärgas gewonnenen, gereinigten Methangases zu Treibzwecken abzusehen. Nun spielt aber die jährlich erzeugte Klärgasmenge von 1,2—1,3 Mill. m 3 für den städtischen Gashaushalt praktisch überhaupt keine Rolle, beläuft sich doch die jährliche Gasproduktion des Zürcher Gaswerks auf rund 70 Mill. m 3 . Für die Automobilisten hingegen könnte eine Methangasmenge von 800000 m 3 , die sich aus diesem Klärgas Techn. Sp Frage 13805. Beimischung von Bleitetraäthyl. Ich wäre Ihnen dankbar für Mitteilung, wie grpss die optimale prozentuale Beimischung von Bleitetraäfbyl für Benzin der Oktanzahl 66 bis 68 sein sollte. Auch ersuche ich Sie um Mitteilung über praktische Erfahrungen damit. K. in F. Antwort. Aus Ihrer Frage nehmen wir an, dass es sich darum handelt, Benzin der Oktanzahl 66 bis 68 durch Baifügen von Bleitetraäthyl klopffester zu machen. Dieses Verfahren wird im Ausland, beispielsweise auch in den Vereinigten Staaten, in allergrösstem Maßstab angewandt. Bei uns ist die Beimischung gesetzlich nur zum Fliegerbenzin gestattet und es müssten durch Konsultierung der massgebenden Stellen über die Zulässigkeit in Ihrem speziellen Falle Erkundigungen eingezogen werden. Bedenken wegen allfälliger Schwierigkeiten im Beirieb haben wir keine, da, wie gesagt, im Ausland Miliouen von Wagen mit «gebleitem» Benzin fahren. Da die Flüssigkeit im konzentrierten Zustand «ehr giftig ist (Atemgift), sollte die Beimischung durch Experten vorgenommen werden, die mit dieser Arbeit vertraut sind. Es müssen dazu besondere Gasmasken (nicht Militärmasken) getragen werden. Dem Motor schadet der Zusatz keineswegs. Durch die Beimischung wird die Oktanzahl in einem gewissen Verhältnis zur beigefügten Menge Bleitetraäthyl erhöht. Je mehr man beimischt, d&sto höher steigt die Oktanzahl. Die deutschen Fahrbenzine enthalten beispielsweise ungefähr 0,4 ccm Bleitetraäthyl auf den Liter Grundbenzin der Oktanzahl 70. Da die «Aethyl- Flüssigkeit > nur zu ungefähr % aus Bleitetraäthyl und zum Rest aus Aethylendibromid besteht, erhöht 6ich der Zusatz an flüssigen Klopfbremsen bei Normalbenzin auf ungefähr 0,6 ccm/Liter. Wird eine weitergehende Vergütung des Benzins angestrebt, weil die Motoren entsprechend hoch verdichtet "sind, gewinnen Hesse, immerhin eine'beträchtliche Entlastung bringen, würde sie doch erlauben, monatlich 61 Tonnen Benzin einzusparen, womit fast 3000 Personenwagen wieder in Betrieb genommen werden könnten. Die Kosten für den Umbau von Lastwagen auf Methangasbetrieb Hessen sich aus den Ersparnissen an Treibstoffkosten in 1—2 Jahren amortisieren, denn es wäre nach Ansicht des Verfassers möglich, den Kubikmeter Methangans zu 40 Rappen abzugeben. Dieser Preis setzt sich im einzelnen aus folgenden Posten zusammen: Ankauf von der städtischen Kläranlage 6 Rp./m* Reingewinn des städtischen Gaswerks 4 Rp./m' Reinigung und Kompression 30 Rp./m 3 40 Rp./m' Ob die Kompressions-, Reinigungs- und Druckspeicheranlage von der öffentlichen Hand oder von privater Seite gebaut werden sollte, wird in den fraglichen Ausführungen allerdings nicht mitgeteilt. -b- so muss entsprechend mehr Aethyl-Flüssigkeit zugesetzt werden. Um die Klopffestigkeit von 66 bis 68 auf 80 bjs 83 heraufzusetzen, wären ca. 1 ccm Bleitetraäthyl oder 1,5 ccm Aethyl-Flüssigkeit pro Liter Benzin erforderlich. Es hat aber keinen Zweck, die Beimischung weiterzutreiben, als die Eigenschaften des Grundbenzins sowie das Verhalten der Motoren dies verlangen. Der Bestwert muss durch Versuche ermittelt werden und lässt eich nicht genau voraussagen. -b- Schriftliche Antworten : Frage 1559. Gasgeneraforen. Könnten Sie mir die Fabrikantenadressen von Gasgeneratoren angeben? M. in D. Frage 1560. Holzkohlenfabrikafion. Wo könnte ich die für die Holzkohlenfabrikation bestimmten Apparate erhalten? B. in P. Frage 1561. Umbau auf Ersaizbrennstoffe. Können Sie mir Firmen angeben, welche sich mit der Umstellung von Lastwagen und Personenwagen auf den Betrieb mit Ersatzbrennstoffen befassen? M. in C. Frage 1562. Magnusol. Können Sie mir die Lieferantenadresse von Magnusol bekanntgeben? W. in W. Frage 1563. Bauanleitung für Flugmodelle. Ich ersuche Sie um Auskunft, wo ich eins Bauanleitung für die Herstellung von Flugzeugmodellen beziehen kann. B. in M. Frage 1564. Hinterachs-Zahnradpaar. Ich bitte Sie, mir die Adresse eines Lieferanten des Zahnradpäars für die Hinterachse eines Martini-Lastwagens, 6 Zyl., 22 HP, Typ CA. 1933, bekanntzugeben. A. in G. Frage 1565. Goldfolien. Ich wäre Ihnen dankhat, wenn Sie mir die Adresse eines Spezial- geschäftes für Goldfolien zur Vergoldung von Zink geben könnten. L. in N. Frage 1566. Carbusol. Können Sie mir die Adresse des Erfinders von Garbusol bekanntgeben? F. in K. Frage 1567. Magnusol. Können Sie mir die Lieferantenadresse des Reinigungsmittels «Magnusol» bekanntgeben? S. in B. Frage 1568. Berechnungs-Tabellen. Möchten Sie mir mitteilen, wo ich Tabellen zur Berechnung von Holzgasmotoren beziehen kann? Z. in F. Frage 1569. «Anti-Gel»? Wer liefert das Frostschutzmittel «Anti-Gel»? M. in B. Frage 1570. Metallspritzpistole. Können Sie mir eine Firma angeben, wo ich eine Schoop'sche Metallspritzpistole kaufen kann? S. in R. Frage 1571. Ersafztrsibstoffe. Können Sie mir mitteilen, wo ich den Ersatztreibstoff «Autodine» beziehen kann? Wo erhalte ich die Apparate, dio zur Umstellung des Wagens auf Ersatztreibstoffo nötig sind? F. in V. Frage 1572. Literatur, Ich bitte Sie um Bekanntgabe von Bezugsquellen für Literatur zum Selhstbau von Holzgas- und Holzkohlengasanlagen. S. i. W. Frage 1573, Holzgas. Können Sie mir genaue Angalben über den Selbstbau von Holzgasgeneratoranlagen machen? B, i. B. Frage 1574. Geka-Vergaser. Wer ist der Fabrikant des in Ihrer Ausgabe Nr. 42 erwähnten neuen Mischvergasers für Aizetylenbetrieb cGeka»? G. i. L. Frage 1575. KQhlerwasserwärmer. Können Sie mir eine Lieferantenadresse für Kühlerwasserwärmer für Topolino bekanntgeben unter gleichzeitiger Angabe des Preises? M. i. L. Frage 1576. Gasgenerator für Traktor. Möchten Sie uns die Adresse des Fabrikanten des in Nr. 42 vom 15. dies abgebildeten Holzgas-Generators auf Fordson-Traktor angeben? M. in S. Frage 1577. Auch ich möchte wissen... Ich ersuche Sie auch, mir die Antwort auf die Frage 1517 bekanntgeben zu wollen. V, in N. Frage 1578. Holzkohlegasgenerator. Ich ersuche Sie um Angabe des Fabrikanten der Holzkohlegasgeneratoren. Marke Gohin-Poulenc. H. in F. Frage 1579. Holzgas-Traktoren. Gibt es in der Schweiz Firmen, die Traktoren für Holzgasbetrieb bauen? S. in G. Frage 1580. Motorbremse für D.K.W. Können Sie mir die Adresse einer Firma angeben, die Motorbremsen für D.K.W.-Wagen baut? P. in G. Frage 1581. Villiger-Diesel. Was halten Sie von Villiger-Diesel, und wer ist der Fabrikant? Eignet sich der Motor in 5-T.-Lastwagen für Gebirgsgegenden? T. in F. Frage 1582. Brennstoffsparer. Man offeriert mir einen Benzin-Sparer zur Verbesserung des Gemischstromes. Was halten Sie davon? X. in L. Kupplungen jeder Art, für Personenwagen und Lastwagen Achsen — Federn Innenbacken - Bremsen Federstützen — Federbolzen Anhänger für 200 kg bis 30 Tonnen E. Moser, Anhänger und Bremsen Schwarztorstr. 101 Bern Telephon 2 23 81 Berücksichtigt die Inserenten dieses Blattes! Wir liefern sie als (angjährige Spezialisten, erstklassig ausgeführt u. preiswert MÜLLER MARTI, BERN Autosattfere! -Eigerplatz 13-TeI. 28.299 Gallmann&Wagner 1 Schaffhauserstr. 67 ZÜRICH Carrossene Winterthur Telephon 2 23 40 Bianco & Bindnagel Duf ourstr. 60 Telephon 4.74.69 Äutospritzlackier-Werk Gebr. 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