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E_1940_Zeitung_Nr.050

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a AUTOMOBIL-REVUE

a AUTOMOBIL-REVUE DIENSTAG 10. DEZEMBER 1940 — 50 Man kann sich fragen warum die Uebertragung vom Servo-Bremsapparat zu den Bremsbacken hydraulisch erfolgt, anstatt durch Gestänge und warum bei Druckluftbremsen neun Zehntel aller Anlagen nicht direkt sondern vermittelst O eidruck auf die Bremsflächen wirken. Der Grund liegt in der Tatsache, dass die Oeldruckbremse durch den Wegfall sämtlicher Gelenke und Hebel einen ausserordentlich hohen Uebertragungswirkungsgrad besitzt, dass sie in der Bremswirkung gleichmässig und selbstregulierend ist und durch die Einfederung nicht beeinflusst wird. Durch den Wegfall des Bremsschlüssels werden die Drucke auf beide Backen selbsttätig ausgeglichen. Es ist ein Beweis für die Vorzüge der Oeldruckbremse, dass unsere sämtlichen schweizerischen Lastwagenfabriken, die technisch und qualitativ an der Spitze der Welterzeugung stehen, für ihre Unterdruckund Druckluftbremsen heute hydraulische Uebertragung verwenden. Natürlich ist die hydraulische Bremse teurer. Aber es ist ein Zeichen des Sinnes für Qualität, dass heute trotzdem rund 95 % aller Einbauten mit Hydraulik ausgeführt werden. Auf die Dauer ist eben auch hier das teurere billiger. Eine technisch besonders günstige Lösung ist unsere Kombination, welche den Oeldruckhauptzylinder am Servo-Apparat angeflanscht enthält und damit auch die letzte mechanische Zwischenübertragung ausschaltet. Auto-Garage u. Rep.-Werkstätto Tel. 946.201 Luzern J. Doggwiler Kleinmattstrasse Reparaturwerkstätte für Personen- u. Lastwagen - Tel. 2.71.37 Uraniastr. 31 J. F. Dilger dipl. Chefmechaniker Tel. 3.93.64 Walche-Garage Hans Schenkel bei der Motorfahrzeugkontrolle Tel. 4 SS 70 SCHMUTZ-BREMSEN Aktiengesellschaft St-Äubin (Neuchätel) Tel. 6 71 50 Einbau- und Servicestelle für die Ostschweiz : Jakob Lutz, vorm. Lutz & Engler, St. Gallen, Splügenstrasse 13. 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BERN, Dienstag, 10. Dezember 1940 om Ursprung des Weihnachtsfestes VON PAUL M. FRIMA Onkel Theodor feiert Weihnachten Nicht von den verschiedenen Weihnachtsbräuchen wollen wir hier reden, nicht davon, wann der Tannenbaum als Weihnachtsbaum zuerst geschmückt wurde, sondern vielmehr untersuchen, ob das Weihnachtsfest heidnischen oder christlichen Ursprunges ist. In grossen Kreisen wird ja stets behauptet, Weihnachten sei an Stelle der germanischen Sonnenwendfeier gesetzt worden. Das stimmt kaum, kam doch das Christentum aus dem Orient, wo ganz andere Bräuche galten. Bis zum vierten Jahrhundert ist das Weihnachtsfest, das Geburtstagsfest des Christkindes, gänzlich unbekannt geblieben. Wohl wurden um Neujahr herum Gottesdienste abgehalten, zumal der 25. Dezember auch bei den Römern ein Sonnenfest war. Hier stellt sich aber die Frage: war ein heidnisches Fest »der Anlass, dass die Christen an diesem Tage der Geburt Christi gedachten, oder hat die christliche Kirche diesen Tag bestimmt? Das Datum der Geburt des Heilandes ist jedenfalls unbekannt; einen gewissen Fingerzeig gibt das Evangelium Lukas, denn die Hirten sind in Palästina im März-April auf den Feldern,- bestimmtes jedoch weiss man nicht. Das gab denn auch in früheren Zeiten Anlass zu allerlei Spekulationen; im Jahre 243 errechnete man den Geburtstag auf den 28. März, später legte man auf Grund der Angaben des Propheten Maleachi das Wiegenfest Christi auf den 25. März, andere Theologen nannten den 19. April, welcher Tag zugleich der Weltenanfang sein sollte. Auch der 2. April als Tag des damaligen Frühlingsbeginnes wurde genannt. Man nahm an, die Empfängnis habe im Frühjahr stattgefunden oder am 25. Schöpfungstage, in diesem Falle gingen die Lebensjahre Jesu glatt auf. Diese rechnerischen Spekulationen blieben aber ungestraft. Die ersten Christen interessierten sich überhaupt wenig um den Geburtstag; bei ihnen war der Todestag das wichtigste Datum; nur Heiden feierten die Geburtstage, die Pharaonen und Herodes. So feierte man zuerst Ostern. Später beschäftigten sich christliche Dogmatiker mit der Inkarnation, d. h. der Menschwerdung Christi. Clemens von Alexandrien berichtete, dass der Gnostiker Basilides die eigentliche Christgeburt auf den 6. bis 10. Januar errechnete; die orientalischen Christen nahmen eben an, dass Christus erst bei der Taufe Gottes Sohn geworden sei. Der 6. Januar war ein Dionysosfest, und die Kirche übernahm dann die Auffassung der Gnostiker, als religiöses Fest die Nacht vom 5. auf den 6. Januar, die Zeit der Taufe zu feiern. haben, dass auch das Licht am Weihnachsfeste als Symbol solche Bedeutung erlangte. Das Konzil von Nicäa kam dann überein, dass Christus als Sohn Gottes geboren sei und nicht erst durch die Taufe den. heiligen Geist empfangen habe. Nun tauchen die ersten Weihnachtslieder auf, der Lichtgesang des Simeon, der Gesang des Kirchenvaters Ambrosius, des Bischofs von Mailand (340 bis 379)