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E_1948_Zeitung_Nr.002

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PTl AUTOMOBIL. REVUE

PTl AUTOMOBIL. REVUE mrnrocH. l*. JANUAH I*M - Nr. 2 Generalvertretung für die Schweiz: C. Schlotterbeck Automobile AG., Basel, beim Bundesbahnhof, Telephon (061) 2 48 60, Zürich, Falkenstrasse 12, Telephon (051) 34 0054 ^ Vertreter in allen grössem Ortschafren Skifahrer! Automobilisten! Verlangen Sie bei Ihrem Garagisten die Skihalter SAFIA Eine neue Sendung praktischer und sehr sorgfältig ausgeführter Skiträger ist eingetroffen. Modelle für Dach- od. Hinterradmontage. üLJILUJMf^i sind wieder sofort lieferbar GENF Av. P.-de-RocKemonf 8 Tel. (022) 4 83 36 SAFIA ZÜRICH Talstrasse 32 Tel, (051) 23 97 23 BERN Monbijoustrasse 21 Tel.(031)233 40 ... ein erstaunlicher Wagen mit einem 3,5/19,5-Brems- |f||||| PS-Zweifakfmofor,4 Übersetzungen,hydraulischen Brem- |fj§|$|f sen, einem leicht und schnell auswechselbaren Antriebs- UllflH aggregat und normaler Zündanlage. Der Minor trifft in den allernächstenTagen in der Schweiz || Weiter« Nachrichfen folgen. Generalvertretung FRATELLI AMBROSOLI ZÜRICH 1 Bahnhofstr. 31 /St. Peterstr. 11 Postfach Hauptpost

Nr. 2 - MITTWOCH, 14. JANUAR 1948 AUTOMOBIL-REVUE Schweiz Sportabzeichen des ACS pro 1947 Im Gegensatz zur schweizerischen Automobilmeisterschaft, für die als letzte Veranstaltung die Zuverlässigkeitsfalrrt Locarno vom vierten Septembersonntag zählte und deren Resultate daher schon im Laufe des Monats Oktober bekanntgegeben werden konnten, mussten für die Resultatermittlung in bezug auf das vom ACS gestiftete Sportabzeichen die Ergebnisse des Schneebergrerinens Siders—Montana vom 21. Dezember abgewartet werden. Für die Verleihung des Abzeichens in Gold hatte ein Fahrer auf Grund des in den Sportregbmenten 1947 veröffentlichten Schemas 150, für jenes in Silber 100 Punkte auf sich zu vereinigen. Keiner der Konkurrenten erreichte diese Zahlen. Dagegen konnte das Abzeichen in Bronze an fünf Fahrer, die 50 P. und mehr erzielten, verabreicht werden. Aus dem vom ACS herausgegebenen umfangreichen Klassement veröffentlichen wir aus Raumgründen lediglich jene Aktiven, die in der Bewertung für das Sportabzeichen auf mindestens 30 Punkte kamen: Sportabzeichen in Bronze: 64 Punkte: Helbling Hermann Rapperswii 62 Punkte: Hohl Willy Bern 59 Punkte: Dottner Alfred Zürich 55 Punkte: Aebli Kaspar Uster 52 Punkte: Hürzeler Ernst Zürich Weniger als 50, aber mindestens 30 Punkte, er zielten: 48 Punkte: Studer Jean Bern 40 Punkte: Hirt Peter Zolükon Wüest Walter Zürich 35 Punkte: Schmocker Fredy Lausanne 34 Punkte: Fortmann Rudolf Bern 33 Punkte: Locher Werner Zürich Massara Marcel Bern Renaud Charles Cortaillod Schlotterbeck Rene Zürich 32 Punkte: «Vieux'Valois» Sitten 30 Punkte: Glauser Paul Bern Aufruf an alle Fahrer, die sich 1948 an automobilsportlichen Veranstaltungen zu beteiligen gedenken. Im Laufe dieses Monats erscheint das neu redigierte Nationale Sportreglement, das on Stelle desjenigen von 1933 tritt. Der ACS macht schon heuje auf einige wesentliche Punkte dieses neuen Regjementes aufmerksam. Lizenzen. Art. 115 bestimmt, dass Lizenzgesuche in der Regel spätestens vier Wochen vor der Veranstaltung, an der die Lizenz erstmals benötigt wird, an den ACS zu richten sind. Entsprechende Gesuchsformulare finden sich in dem ebenfalls noch diesen Monat erscheinenden Sportreg I ement 1948. Fabrikkataloge. Den Anmeldungen für die einzelnen Veranstaltungen ist inskünftig der Fabrikkatalog des startenden Wagens nicht mehr beizulegen. Dagegen soll er, wenn immer möglich, der Zentralverwaltung des ACS zusammen mit dem Lizenzgesuch übermittelt werden. Jedenfalls muss der Katalog spätestens 10 Tage vor dem erstmaligen Start des Wagens im Besitz der Zentralverwaltung sein. Solange der Fahrer an den verschiedenen Veranstaltungen mit dem gleichen Fahnzeug teilnimmt, bleibt der Katalog bei der Zentralverwaltung. Für Tourenwagen, die Aenderungen aufweisen und somit dem Katalog nicht mehr genau entsprechen, ist vom Bewerber der Nachweis zu erbringen,, dass sich die vorgenommenen Aenderungen im Rahmen der Vorschriften der NSK über das Frisieren der Tourenwagen bewegen oder dass der abgeänderte Wägen einer spätem, durch die betreffende Fabrik hergestellten Tourenwagenserie entspricht. Im letzten Artikel der für 1948 geltenden Vorschriften der NSK über das Frisieren der Tourenwagen wird daher ausdrücklich verlangt, dass alle vorgenommenen Aenderungen auf dem offiziellen Anmeldeformular angegeben werden. Wagenabnahmen. Um eine Erleichterung und Beschleunigung der Wagenabnahmen zu ermöglichen, benötigt die Zentralverwaltung des ACS ausser dem .Katalog verschiedene technische Angaben. Sie wird daher den einzelnen Fahrern nach Eingang des Lizenzgesuches einen kleinen Fragebogen zustellen, um dessen vollständige Beantwortung sie bittet. Startet ein Konkurrent in einem spätem Zeitpunkt mit einem andern Wagen, dann sind der ACS-Zentralverwaltung neben dem betr. Fabrikkatalog wiederum die entsprechenden technischen Angaben zu übermitteln. Automobil-Renngemeinschaft (ARG) Die im letzten Herbst mit Sitz in Zürich ins Leben gerufene Automobil-Renngemeinschaft (ARG), welche die Heranbildung von jungen Automobilisten für den Autorennsport bezweckt, hat ihren Vorstand anlässlich der kürzlich abgehaltenen Generalversammlung wie folgt gewählt: Präsident: Heini Buess, Basel. Techn. Leiter: Paul Glättli, Zürich. Stellvertreter des Präsidenten und techn. Leiters: Arnold Grass Liestal. Aktuar: Samuel T. Bürgin, Basel. Quästor: Fritr W. Zumkeller, Brugg. Beisitzer: Paul Stoll, Liestal; Fritz Krapf, Basel. Vor einer Attacke auf die nationalen Kilometer-Kategorienrekorde? Wie wir vernehmen, trägt sich der Freiburger Rennfahrer E. de Graffenried mit dem Gedanken eines Angriffs auf die schweizerischen Kategorienrekorde über den Kilometer mit fliegendem Start, nämlich:- jenen für Tourenwagen, am 14. September 1930 in Giubiasco aufgestellt von Zwimpfer sei. (Chrysler) mit 26" 52 = 135,849 km/h; jenen für Sportwagen, am 14. September 1930 in Giubiasco aufgestellt von Dr. Karrer sei. (Bugalti) mit 20" 14 = 179,160 km/h und jenen für Rennwagen, am 18. April 1928 in Giubiasco aufgestellt vom Franzosen Divo (Delage) mit 15" 55 = 231,514 km/h. Sollte der Plorr feste Gestalt annehmen, so be- steht die Absicht, die Rekordversuche an den dem Genfer Automobilsalon unmittelbar vorausgehenden Tagen auf dem Teilstück Visp—Turtmann der Walliser Talstrasse Brig—Martinach durchzuführen. — lieber die Fahrzeuge, mit denen unser Landsmann den bestehenden Rekorden allenfalls zu Leibe rückt, lassen sich im Augenblick noch keine Angaben machen. BRIEFE DER LESER AN DIE A.-R. Briefe, die zur Veröffentlichung bestimmt sind, sind an die Redaktion der Automobil-Revue, Breitenrainstrasse 97, Bern, zu senden. Die Verwendung eines Pseudonyms ist gestattet, wenn Name und Adresse der Redaktion bekanntgegeben werden. Für die Gründung eines Schweiz. 500er-Clubs. Der in der « A.-R. » Nr. 51/1947 veröffentlichte Artikel über die sogenannte « 500er »-Bewegung in England hat das Interesse der automobilsportlich begeisterten Kreise auf eich gezogen. Musste eine derartige rennsportliche Betätigung in verschiedenen Ländern Europas, an deren Spitze England steht, in unserem Lande nicht ebenfalls eine entsprechende Reaktion auslösen? Die sportlich idealistisch eingestellten Engländer haben einen Club zur Förderung des Rennsportes mit selbstgebauten Kleinwagen erstehen lassen und damit bewiesen, dass auf dem Gebiet der «echarfen » automobilistischen Konkurrenz Wege gefunden werden können; die nicht in erster Linie eine Funktion der technischen Spitzenleistung in der Werkstätte sind, sondern dass eine 6olche Betätigung auch mit relativ geringem finanziellem Aufwand Früchte zu tragen imstande ist. Bietet nicht gerade eine Institution, die sich die Pflege der motorrennsportlichen Auseinandersetzung mit Eigenkonstruktionen zum Ziele setzt, neue Möglichkeiten einer gesunden Zusammenarbeit (Baugruppen) in handwerklicher, sportlicher und nicht zuletzt auch in geistiger Hinsicht? Es sei der Ueberzeugung Ausdruck gegeben, dass die Grundlagen für die Gründung und erfolgreiche Ausbreitung eines « 500er »-Clubs mit entsprechender Dachorganisation in der Schweiz keineswegs fehlen und dass in absehbarer Zeit eine Lösung gefunden werden könnte, die alle Befürworter zu befriedigen imstande wäre. -th- 500 ccm ohne Kompressor durchaus genügend. Gestatten Sie mir, dass auch ich zur Kleinstwagen-Rennformel einige Bemerkungen anbringe, besonders zum Diskussionsbeitrag in der « A.-R. » vom 7. Januar, der eine Formel vorschlägt, nach der Wagen von 350 ccm mit und 1100 ccm ohne Kompressor starten könnten, 1. Es bestehen jetzt schon drei Rennwagenformeln, nämlich die beiden offiziellen Formeln I (bis 1500 ccm mit und bis 4500 ccm ohne Kompressor) und II (bi6 500 ccm mit und bis 2000 ccm ohne Kompressor) und die englische 500er-Formel. Sie scheinen mir durchaus zu genügen, denn die Lancierung einer weitern Formel würde m. E. nur eine 'Zersplitterung der Kräfte zur Folge haben. Die Beteiligung an Rennen nach Formel II ist ja in erster Linie Fabriken oder privaten Rennställen mit Werkunterstützung (wie die italienische Gruppe Inter auf Ferrari) vorbehalten, während die englische Formel eindeutig auf die Bedürfnisse und Mittel (finanzieller und technischer Art) des selbstbauenden Amateurs zugeschnitten ist. Vor allem sah man von einer «Kompressoralternative > bei der Festsetzung der englischen Formel absichtlich ab, weil die Herstellung eines Kompressormotors teurer und zudem für die meisten Selbstbauer zu schwierig wäre. Der Effekt einer Formel « 350 mit und 1100 ohne » wäre mit grösster Wahrscheinlichkeit der, dass nur 1100er am Start erschienen, womit aber die Idee des Kleinstwagens so gut wie aufgegeben wäre. Zudem hätten bestehende 1100er von der Art der Simca-Gordini oder Cisitalia von vornherein mehr Chancen als ein neuer Selbstbau, was dem Gedanken des Kleinstrennwagens für «jedermann und jede Börse » ebenfalls abträglich wäre. 2. Leistungsmässig ist die Formel «500 ohne » als Amateurformel mehr als genügend,. Wer die Ergebnisse der englischen Bergrennen der letzten Saison verfolgt hat, konnte feststellen, das« die Kleinstrennwagen unglaublich nahe an die Zeiten der grossen Renn- und Sportwagen herankamen. 3. Jedes Chassis muss schlicsslich gross und stark genug sein, um den Fahrer aufzunehmen und die hohen Beanspruchungen beim Beschleunigen und beim Bremsen auszuhalten. Daher sind die Grenzen nach unten leistungsmässig wahrscheinlich so ziemlich erreicht. Ein 350er mit Kompressor müsste sehr weit entwickelt werden, um bei gleicher Leistung ausserdem noch die gleiche Zuverlässigkeit aufzuweisen wie sie der kompressorlose 1100er besitzt. 4. Ich kann mir schon vorstellen, welches der Grund dafür war, eine Formel «350 mit und 1100 ohne » vorzuschlagen, nämlich der Wunsch, die erfolgreichen 1100er weiterbenutzt zu sehen. Dazu wäre zu sagen, dass die 1100er « ohne » im Gebiete der Sportwagenrennen immer noch schöne Chancen haben; hier kann der Amateur zweifellos genau so schöne Erfolge erzielen wie auf dem Gebiet de« Rennwagenbaus. 5. Ich bezweifle, dass sich in der Schweiz für die Formel «350 mit und 1100 ohne» genügend Leute finden würden; mit ausländischer Beteiligung f aber wäre erst recht nicht zu rechnen. H. B. in Z. SCH SSE Cfttaxfm Best. I Leistung 0dlr FÜ> Gehäuse-Abmessungen Gewicht Pr ' is ""' C * Nr. Watt Stutzen Schläuche Lä nge j Durchmesser kg "•"*;;""• 1 200 30 mm 28-32 mm 0,700 55.- 1 250 37 mm 35-40 mm 78 mm 68 mm 0,750 57.- '3 300 46 mm 45-48 mm 0,800 59.- Seine Vorteile : • Er kommt mit einer Leistung von 200-300 Watt aus • Die Wasserzirkulation wird nicht behindert • Der Einbau ist äosserst einfach zu tätigen • Die Steckvorrichtung befindet sich nicht am Apparat selber, sondern kann irgendwo unter der Kühlerhaube oder gar am Schaltbrett befestigt werden FORD-ERSATZTEILE Grössfes Ersatzteillager der Schweiz Alle Kolbengrössen prompt ab Lager lieferbar Spezialwerkstätte für Revisionen von Ford-Motoren Tip-Top-Garage AG. Zürich Telephon 327130/31 - Seehofstrasse 16 VERLANGEN SIE UNSERN PROSPEKT HENRI BACHMANN Automobil- und Industrie - Zubehör GEN| VE BIEL-BIENNE Spitalstr. 12b - Tel. (032) 278 42