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E_1948_Zeitung_Nr.004

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AUTOMOBIL-REVUE

AUTOMOBIL-REVUE MITTWOCH, 28. JANUAR 1948 - Nr. 4 35 MINUTEN Ihre Haare waschen Sie in kurzer Zeit absolut einwandfrei, wenn Sie ein Shampoo verwenden! Verlangen Sie daher nicht,' dass Ihr Wagen mit gewöhnlichem Wasser sauber werden soll. Car-Shampoo erledigt diese Arbeit bedeutend schneller und Sie erhöhen damit den Glanz jeder Karosserie. Die moderne Garage arbeitet mit neuzeitlichen Methoden. (Bild 1) Der Wagen wird in den Waschraum gefahren und sein Inneres von Staub gereinigt. Diese Arbeit beansprucht 5 Minuten Arbeitszeit. (Bild 2) Der handliche Turco-Lift wird unter den Wagen gefahren und das Auto einseitig gehoben, zur Chassisreinigung. Durch die schräge Stellung sind alle Teile gut zu übersehen, und daher wird das Abspritzen eine Kleinigkeit, ohne dass der Arbeiter dabei überhaupt nass wird. Diese Arbeit erfordert, inklusive Heben und Senken des Wagens, 10 Minuten, weil der Turco-Lift den Wagen innert 5 Sekunden hebt oder senkt. Dieser Lift ist aber an keinen Platz gebunden und kann bei Nichtbedarf in der Wäscherei beliebig in der Werkstatt oder im Freien verwendet werden. (Bild 3) Die Karosserie wird nun mittelst der praktischen Car-Shampoo-Anlage mit Shampoo überzogen, wodurch alle Schmutz- und Fett-Teile aufgelöst werden. Aber auch die Oxydschicht, welche ältere Wagen überziehen, wird entfernt. Nach einer schnellen Abreibung mit einem Wollhandschuh wird der Wagen mit der Luft- und Wasserpistole abgespritzt und alle Shampooüberreste entfernt. (Bild 4) Der Wagen ist nun fertig und trocknet innert kürzester £eit von selbst. Nur Glas und Chromteile werden mit dem Hirschleder abgerieben. Für die ganze Arbeit des Shampoonierens und Abreibens werden maximal 20 Minuten verwendet, so dass Sie nun den Wagen innert 35 Minuten einwandfrei gereinigt haben. Würden Sie jetzt mit einem Hirschleder nochmals über die tadellos gereinigte Karosserie reiben, so würden Sie wieder eine hauchdünne Schicht daraufbringen, und der Wagen würde mit der Zeit matt und allen Glanz verlieren. Verderben Sie daher nicht die Politur Ihres neuen Wagens, sondern lassen Sie Ihr Auto von den Service-Stellen pflegen, welche mit der neuesten Methode der amerikanischen Autopflege ausgerüstet sind. Diese Garagen bieten Ihnen Gewähr, dass sie sich verpflichtet fühlen, Ihren Wagen schonend zu behandeln. 65 Garagen sind schon mit dieser Methode ausgerüstet und weitere 150 Anlagen werden Ende März abgeliefert. Aufnahmen bei der Firma Elmiger & Geissler, Garage National, luzern, durch Herrn Otto Pfeifer, Luzern. Verlangen Sie unverbindlich eine kostenlose Vorführung durch die Generalvertretung für die Schweiz. Turco Products Inc. Los Angeles USA Gebr. Buomberger AG., Wettingen Telephon (056) 24692

INr. 4 - MITTWOCH, 28. JANUAR 1948 AUTUMutfiL.HfcVLt- Belgischer Autoimport 1947 auf neuem Höchstniveau Gründe und Hintergründe Die Automobilimporte Belgiens im Jahre 1947 schliefen mit der -wahrhaft enormen Zahl von 46 765 Einheiten, Was für ein Aufschwung sich dahinter verbirgt, lehrt ein Vergleich mit 1946, das eine Gesamteinfuhr van bloss 10 754 Stück registrierte. Auf die verschiedenen Herkunftsländer verteilt sich das Total der Lieferungen wie folgt: 1946 1947 Amerika 3407 18 625 England 3824 10101 Frankreich 3236 14 862 Andere Länder 287 3177 Bisher hat man umsonst auf die Publikation der nach Marken gegliederten Einfuhrstatistik gewartet, zumal das Syndikat der Importeure die Ziffern bis zum Eintreffen neuer Weisungen für sich behält. Eines steht aber jedenfalls fest: dass die oben zitierten eindrucksvollen Zahlen nicht als getreues Spiegelbild der gegenwärtigen Marktlage in Belgien gelten können. Man darf nicht au-s-ser acht lassen, dass die Zolltarife, die bis 31. Dezember 1947 auf dem Gewichtssystem aufgebaut waren, infolge des « Benelux »-Abkommens seit 1. Januar 1947 durch einen Werttarif abgelöst worden ßind, und zwar mit einem Ansatz von 24 % ad valorem. Praktisch läuft das auf nichts anderes als auf eine Erhöhung des Zolls um 10 000—20 000 belg. Fr. pro Wagen heraus. Es liegt daher auf der Hand, dass die Importe während der letzten Monate 1947 eine kräftige Belebung und Intensivierung erfuhren; tatsächlich verfügen heute nicht wenige Importeure über Lager, und obendrein 6cheint der Markt eine gewisse Sättigung erreicht zu haben, insbesondere was die englischen Wagen betrifft. Für die « Amerikaner > liegen die Dinge im allgemeinen anders, denn hier werden sicli die Vertreter wohl ausserstände sehen, alles zu liefern, wofür sie Bestellungen in den Händen halten. Bis zu einem gewissen Grade trifft das übrigens auch für die französischen Wagen zu, doch ist der Grund hiefür hauptsächlich in den wahrend der letzten Monate eingetretenen Lieferrückständen zu suchen, worin 6ich die Auswirkungen der unaufhörlichen Streiks spiegeln. Mit dem Herannahen des Zeitpunktes für die Inkraftsetzung der Benelux-Abkommen setzte eine fieberhafte Tätigkeit ein. Während der letzten beiden Dezemberwochen schwoll der Einfuhrverkehr auf der Schiene um das Fünffache an, und es war bei der Ueberfüllung sämtlicher Bahnhöfe keine Seltenheit, dass Züge um Brüssel herum « kreuzten », ohne eine Möglichkeit zum Entladen ihrer Fracht zu finden. Es bedarf keiner besonders grossen Dosis ah Phantasie, um sich vorzustellen, was die interessierten Importeure alles unternahmen und was für Umtriebe es sie kostete, um zu erreichen, dass «ihr > Zug noch vor dem entscheidenden 31. Dezember ausgeladen wurde. Zu all dem gesellte sich das Drängen der Kunden, die für die Lieferung vorgemerkt waren. So gestalteten sich die letzten Tage 1947 zu einer regelrechten Importschlacht, lieber die Auto-Einfuhr im laufenden Jahre haben die Behörden noch keine Entscheidung getroffen, doch weiss man heute schon von ihrer Absicht, die Dollarkredite auf eine Summe zu beschränken, welche den Import von höchstens 10 000 amerikanischen Wagen — gegen 18 000 im letzten Jahre — erlauben würde. Dadurch könnte der Markt mit englischen Wagen, der heute sozusagen gesättigt ist, neuen Auftrieb erhalten. Am Silvestertage gab es in Prag vor dem Gebäude des tschechoslowakischen Automobil-Clubs einen kleineren Auflauf, als dort die Familie Elstner, Vater, Mutter und Sohn mit ihrem Aero Minor von einer Expedition nach der Goldküste zurückkehrten. Von der tschechoslowakischen Kapitale aus waren sie über Algier und Oran zur Sahara vorgestossen, die sie in der Richtung nach der Goldküste durchquerten. Im Golf von Guinea erreichten sie den Aequator. Am 11. Dezember wurde die Rückfahrt wiederum- durch die Sahara angetreten. In 11 Tagen und 6 Stunden war Elstner wieder in Algier. Der Rückweg nach Prag erfolgte auf der gleichen Route, und das ganze Unternehmen nahm bloss etwas mehr als zwei Monate' in Anspruch. Mit dem gleichen Wagentyp planen jetzt zwei weitere tschechoslowakische Fahrer eine Winterexpedition nach Norwegen, Schweden und Finnland, wobei sie den Polarkreis überschreiten wollen. die kürzlich die Produktion eines Eintonner Lastwagens aufnahmen und die erste Serie im Laufe des Dezembers zur Auslieferung brachten, haben für diesen Typ verschiedene Exportaufträge abschliessen können. Ausser den 100 Eintonnenwagen und 30 Fahrzeugen vom Dreitonnentyp, die auf der Exportmesse in Hannover von der Schweiz bestellt wurden, liegen jetzt Exportabschlüsse über 30 Eintonner mit Holland und 100 Eintonner mit Schweden vor. Die Produktionskapazität fw den Eintonnen- Lastwagen ist im Anlaufen mit 100 Stück pro Monat veranschlagt und soll im laufenden Jahr auf 400 Stück monatlich gesteigert werden. Zur Zeit Tschechoslowakische Invasion in Afrika Die Borgward-Automobilwerke in Bremen Sahara-Durchquerungen durch tschechoslowakische Automobilisten scheinen an der Tagesordnung zu sein. Unser Bild zeigt die Partie Kyilar mit ihrem Skoda 1101 unterwegs bei den Eingeborenen im Sudan. Unlängst trafen sodann in Prag authentische Berichte und Photos über eine andere Saharadurchquerung ein, die schon in den ersten Monaten 1947 vom Tschechoslowaken O. Kyllar in einem Skoda-Popular 1101 ohne besondere Vorbereitung durchgeführt wurde. Am 14. Januar startete er mit einem Begleiter in Prag, um sich via Marseille und Algier nach Colomb*Bechar am Rande der Sahara zu begeben. Die Compagnie Generale Transsaharienne erklärte das Unternehmen für Wahnsinn und liess sich 75 000 Frs. als Garantie auszahlen für den Fall, däss sie gezwungen wäre, Flugzeuge auszurüsten, wenn- die Automobilisten nicht binnen sechs Tagen in Gao im anderen Ende der Wüste einträfen. Trotz aller Warnungen wagten die beiden die Fahrt • und erreichten über Benni-Abbes, Adrar, Reggan und das Südterritorium knapp vor der festgesetzten Zeit Gao in Westafrika. Trotz der Belastung des Wagens — sie führten neben Gepäck 80 Liter Benzin, 15 Liter Oel und 20 Liter Waser mit —, trotz, der enormen Hitze von durchschnittlich 40—6öo C überstanden Fahrer und Wagen die Strapazen gut, nur die Pneus hielten nicht durch, und die letzten Kilometer wurden unendlich mühsam auf den Felgen zurückgelegt. - ~* verlassen etwa 100 Dreitonner im Monat das Werk. Die letzte normale Friedensproduktion lag 1938 bei 13 000 Lastwagen und 7000 Personenwagen im Jahr. Die Ausdehnung der Produktion auf den Eintonnenwagen, der als solcher zur Zeit nur Von Borgward hergestellt wird, ist trotz der starken Zerstörungen in Bremen möglich gewesen. Auf einer Sitzung zur Programmplanung der Autoindustrie wurden die Firmen der Bizone darauf aufmerksam gemacht, dass sie bei der Aufstellung und Nennung der von ihnen ine Auge gefasten Produktionszahlen den hemmenden Faktoren, wie Mangel an Material, Strom und Arbeit«' kräften Rechnung tragen müssten. Dass sie das getan haben,, erhellt aus dem Produktionsvorschlag, den die Industrie nunmehr ausgearbeitet hat. Er umfasst beispielsweise 43 452 Personenwagen, währenddem das Industrieprogramm den Automobilwerken den Bau von 160 000 Stück gestattet. Bei den Omnibussen beträgt die Planungsziffer 41QOO (gegenüber einer Bewilligung von 60 000), bei den Lastwagenanhängern 16 700. Den Häüpt.anteil der geplanten Personenwagenproduktion soll das Volkswagenwerk liefern, dessen Außstoss pro Monat auf 2500 Stück gesteigert werden soll. Es hat eine Erweiterung seiner Anlagen erreichen können; alle Zubehörteile werden jetzt wieder im eigenen Betrieb angefertigt. Wenn man einen Vergleich zwischen den Gütermengen zieht, die in Deutschland auf der Eisenbahn einerseits, mit Lastwagen anderseits über Entfernungen von mehr als 50 km transportiert wurden, so ergab sich für 1946 noch ein Verhältnis von 38 zu 62 zugunsten des Lastwagens, für 1947 aber schon ein 6olcb.es von 31 zu 69. Aller Voraussicht nach hat der Lastwagen in naher Zukunft bis zu 75 % aller Gütertransporte zwischen 50 und 100 km zu übernehmen. Für grössere Distanzen kommt dann die Bahn wieder etwas stärker zur Geltung; aber wenn 1946 auf 100 Transporte bis zu 500 km immerhin schon 16 ausschließlich von Lastwagen durchgeführt wurden, so ist diese Relation für 1947 bereits auf 21 zu 79 (Lastwagen : Eisenbahn) angewachsen. Verkauf des deutschen Volkswagens in USA ? Die Vereinigten Staaten prüfen zur Zeit ernsthaft die Frage der Einfuhr deutscher Volkswagen. Die Verfechter dieses Gedankens machen vor allem geltend, dass Deutschland auf diese Weise in die Lage versetzt würde, wenigstens zu einem kleinen Teil für seine Importe aufzukommen und die Kosten der Hilfe etwas zu reduzieren, die ihm die USA gewähren. * "•< Winter-Einheitstyp Nr. 5055 SAE 30 = SAE 10-20-30-40 ir OdprodüktiÄQ/Zürich-Enge - Jel/257052 DIESEL- Fahrzeughalter! Wir empfehlen uns Ihnen zur Revision Ihres Fahrzeuges. Wir führen sämtliche Revisionen, Umbauten, Änderungen usw. innert kürzester Frist durch. Die besten DIESEL-Spezialisten stehen Ihnen zur Verfügung. 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