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E_1948_Zeitung_Nr.005

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16 AUTOMOBIL-REVUE

16 AUTOMOBIL-REVUE UTTTOCH, 4. FEBROAB 1*4* - Nr. 5 Erfindergeist gegen Wintergefahren Bessere Adhäsion durch Sandstreuer Unter den Unannehmlichkeiten des Winterbetriebes nimmt Glatteis eine besondere Stellung ein, weil diese Erscheinung das Fahren im Winter besonders gefährlich macht. Wenn in den letzten Wochen jeweils der Nachtfrost eine Eisschicht auf den Strassenoberflächen erzeugte, \ so konnte man auf mancher unserer Ueberlandstrassen Zeugen von leichteren oder schwereren Verkehrsunfällen antreffen. Die Verhütung von 2usammenstössen, des Rutschens etc. ist recht schwierig, und die Zubehörbranche hat bis heute noch kein Allheilmittel erzeugen können, um dem Fahren auf Glatteis seine Gefährlichkeit zu nehmen. Dass die geringe Reibung zwischen Reifen und Strassenoberfläche Ursache des Schleuderns auf Glatteis ist, dürfte allgemein bekannt sein, ebenso die Erfahrungstatsache, dass normalerweise auch die Schneekette keine Abhilfe bietet. Am besten bewähren sich noch Schneepneus mit weichem Profil, die eine gro6se Auflagefläche besitzen. Ein praktischer Sandstreuer Von den Schienenfahrzeugen, und in kleinem „ Ausmas6 auch von einigen Nutzfahrzeugen, her sind die Sandstreuvorrichtungen bekannt, die bei Rutsch- und Schleudergefahr gute Dienste leisten können. Für Personenwagen sind hin und wieder Vorschläge für Sandstreuer bekanntgeworden, die jedoch meist zu kompliziert waren, um verwirklicht werden zu können. Vor kurzer Zeit hat die «A.-R.» Gelegenheit gehabt, eine Sandstreueinrichtung praktisch zu prüfen, die von einem ostschweizerischen Fachmann entwickelt und in seinen Personenwagen eingebaut wurde. Sie unterscheidet sich von ähnlichen Vorschlägen durch verhältnismässig einfachen Bau und leichte, sichere Bedienung; diese Eigenschaften können der Einrichtung vielleicht zum Erfolg verhelfen, der vielen anderen Ideen zur Verbesserung einzelner Eigenschaften an Motorfahrzeugen versagt geblieben ist. Die beiliegende Skizze zeigt den Aufbau des Sandstreuers, während ihn die Photographie in Funktion darstellt. In den beiden Vorderkotflügeln sind die Sandbehälter eingebaut, die vom Motorraum aus gefüllt werden und deren unterer, schräger Deckel geöffnet werden kann. Normalerweise wird er durch den Magnetschalter in geschlossener Stellung belassen. Die Oeffnung. geschieht durch Betätigung eine6 Kontaktes vom Führersitz aus, beispielsweise in Form eines Lenkradringes; durch Drücken auf den Ring wird der Sandbehälter geöffnet und Sand vor die Vorderräder gestreut. Bis zum weiteren Drücken auf den Ring bleibt der Deckel offen, so dass der Streuvorgang vom Fahrer nach Belieben geregelt werden kann. Der Sandstrahl ist genügend breit, um normalerweise eine Fahrbahn für alle vier Räder zu schaffen; das ausgestreute Sandquantum genügt, um bei Glatteis ein sicheres Bremsen ohne Rutschgefahr zu erlauben. In der vorliegenden Form können pro Füllung etwa vier kräftige Streuungen vorgenommen werden, die rund 30 kg Sand beanspruchen. Normalerweise wird man einige Säcke voll getrockneten, scharfkantigen Sand geeigneter Körnung im Kofferraum mit führen. Bei Lastwagen verlangt man die Streubehälter vorteilhafterweise, vor die Hinterräder, um das Rutschen beim Anfahren am Berg oder beim Befahren einer Talstrecke zu vermeiden. Die Betätigung des Gefässdeckels kann dann statt mit einem Elektromagneten durch Druckluft oder einen hydraulischen Servoapparat erfolgen. Konstruktion und.Arbeitsweise des Sandstreuers Vom gleichen Erfinder stammt eine Vorrichtung, die eigentlich eine Notbremse darstellt. Ausgehend von der Tatsache, dass die Handbremse heute nicht mehr zur Reduktion der Geschwindigkeit dient und ein Mitfahrer (beispielsweise ein Fahrlehrer) normalerweise die Fahrgeschwindigkeit auch im Notfall nicht mehr beeinflussen kann, ist ein Druckknopf am Armaturenbrett mit einem Elektromotor betätigt, der die Fussbremse betätigt, den Sandstreuer einschaltet und gleichzeitig auskuppelt. Dadurch soll einem Mitfahrer in jenen Fällen, wo dies erwünscht ist, die Möglichkeit erteilt werden, die Fahrgeschwindigkeit zu reduzieren und eventuell das Fahrzeug anzuhalten. Rechts obeni ANORDNUNG DER BEHALTER FOR EINEN PERSONEN- WAGEN-SANDSTREUER (je einer vor jedem Vorderrad). Die Betätigung erfolgt durch Druck auf den Signalring. Der Summer am Armaturenbrett ertönt bis zum Ausschalten. Für Lastwagen wird die Streuvorrichtung vor den Hinterrädern angebracht. Linkt obeni SCHNITT DURCH DIE KLAPPEN- BETÄTIGUNG DES SAND- BEHÄLTERS. 1 Magnetgehäuse, 2 Magnet, 3 Spule, 4 Windungen, 5 Magnet, 6 Schubstift, 7 Befestigung des Schutzbalges, 8 Balg aus synthetischem Gummi, 9 Schmierbüchse, 10 Kugelsitz, 11 Klappe. 12 Gummigelenk. Unten: Der Sandstreuer in Funktion. Ein neues Schneepneuprofil Schematische Skizze des Wittwer-Profil». Wie Jt der Einleitung dieser Zeilen angetönt wurde, bildet auch der gute Schneepneu ein erfolgreiches Mittel zur Verhütung des Schleuderns bei verminderter Badenhaftung durch Glatteis und Schnee. Mit gutem Erfolg wurde an einem Fahrzeug der « Automobil-Revue » der in Zürich hergestellte patentierte Wittmer-Schneepneu erprobt. Seine Eigenheit besteht in dem au« verschiedenen prismatischen Klötzen zusammengesetzten Profil, das aus der Abbildung ersichtlich ist, sowie der tiefen Mittelfurche. Die Zwischenräume der Profilblöcke sind genügend breit und tief, damit die Blöcke sich lamellenartig verbiegen können. Diese Konstruktion führt dazu, dass sich der Reifen einmal auf Glatteis dank der Nachgiebig- Querschmtt und Fahrspur des Wittwer-Schneeprofils mit hohen, prismatischen Zöpfen. keit des Profils gleichsam ansaugt, während die Zwischenräume im Schnee sich jeweils rasch leeren und die Schneemassen fortschaffen. Dadurch arbeitet der Reifen auch bei ziemlich tiefem und schweren Schnee gut und dreht nicht etwa mit vollgepappten Zwischenräumen leer durch. Infolge der Nachgiebigkeit des Profils eignet 6ich der Reifen, wie ja der Schneereifen im allgemeinen, nicht für allzulange Fahrt auf trockener Strasse, da dort seine Lebensdauer beeinträchtigt wird; er ist deshalb für seine eigentliche Aufgabe, den Winterdienst, heranzuziehen. Das Profil kann grundsätzlich auf alle alten Reifen mit guter Karkasse aufgezogen werden. LUBRI-CMS Hr. E.K., Zürich stellt f«t: .Bei jeder Temperatur fahre Ich mit 20 Lt. 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Nr. 5 - MITTWOCH, 4. FEBRUAR 1948 r. Platte Pneus — und dennoch sofortiges Weiterfahren Der Pneufüllschlaucli «Europa» Ein in der Westschweiz ausgedacHer einfacher Apparat ist dazu bestimmt, Pneupannen ihren Schrecken zu nehmen. Die Vorrichtung, die auf den Namen «Europa» hört, besteht aus einem ziemlich langen Schlauch, der an beiden Enden Nippel besitzt, die auf die Schlauchventile passen. Verliert ein Pneu Luft, so verbindet man ihn mit dem Reserverad oder einem der übrigen drei Räder und ergänzt den Druck bis zum Ausgleich. Damit ist es möglich, bei einem oder 6ogar zwei « Plattfüssen» wenigstens bis zur nächsten Garage fahren zu können, wo der defekte Schlauch ausgewechselt oder repariert werden kann. Diese einfache, aber höchst praktische Idee ist deshalb erfolgreich, weil ein Reifen seinen Druck bei Verletzungen, besonders durch Nägel, viel langsamer verliert als man dies üblicherweise annimmt. Tatsächlich dauert dies nicht etwa Minuten, sondern viele Stunden; besonders solange ein Nagel noch im Pneu steckt, sinkt der Druck nur höchst langsam. Deshalb kann es vorkommen, dass man einen Wagen abends in die Garage stellt und morgens zu seinem Schrecken konstatiert, dass ein Pneu seinen ganzen Druck verloren hat. In solchen Fällen und bei Druckverlust auf offener Strecke bleibt nichts anderes übrig, als den Reifen selbst zu wechseln. Unter den gerade jetzt herrschenden Witterungsverhältnissen ist dies keine reine Freude; ein Apparat, der gestattet, den platten Reifen innerhalb kurzer Zeit wieder rasch flott zu machen und bis zum nächsten schirmenden Dach zu fahren, ist deshalb sehr praktisch. AKTUELLES Der Pneufullschlauch Europa in Funktion. Im vergangenen Jahr hat der «Europa »- Schlauch mit Wagen unserer Redaktion Zehntausende von Kilometern zurückgelegt und uns in ei- 3 kg/cm* 2 kg/cm 2 Der Ersatzreifen wird als mobile Druckluftreserve stärker aufgepumpt als normal. Wenn ein Reifen Druck verliert, so kann er mit dieser Reserve wieder teilweise aufgefüllt werden und die Fahrt lässt sich wenigstens bis zur nächsten Reparaturwerkstätte fortsetzen. 0,0 kg/cm 5 2 kg/cm 2 Falls der Reservereifen aus irgendeinem Grund völlig leer geworden ist, kann auch aus den noch normal aufgepumpten übrigen drei Reifen soviel Luft in den platten Pneu überge führt werden, dass der Wagen wenigstens noch langsam fahren kann. Mie diesem Schlauch lässt sich übrigens der Luftdruck der Vorderräder genau ausgleichen, was für die Vermeidung von Shimmy etc. von Wichtigkeit ist. AUTOMOBIL-REVUE 17 nigen Fällen aus der PaUche geholfen. Dabei macht man es sich zur Regel, den Ersatzreifen etwas stärker aufzupumpen, um über eine rollende Druckluftreserve zu verfügen; meist gaben wir etwa 0,5 bis 0,7 at mehr Druck, wobei der nicht arbeitende Reifen selbstverständlich keinen Schaden erleidet. Wenn ein vollständig platter Reifen auch nicht auf den vollen Druck gebracht werden kann, so genügt auch ein behelfsmässiges Auffüllen wenigstens bis zur nächsten Service-Station. Mit Ueberdruck, aus dem Reserverad gefüllt, legten wir mit einem Reifen, der einen Nagel erwischt hatte, anlässlich einer dringenden Fahrt über 150 km zurück, bevor wir das Loch flicken Hessen; der Luftdruck, der vor der Entnahme aus dem Reserverad 1,0 atü, nach dem Nachfüllen mit dem « Europa »- Schlauch 2,2 atü betragen hatte, sank während dieser Fahrstrecke nur auf 1,9 atü. Der Trolleybus am rechten Thunerseeufer beschlossen Wie dem « Bund » gemeldet wird, hat die Generalversammlung der Strassenbahn Thun—Beatenbucht nach einem Referat von Direktionspräsident Frutiger der Umstellung des Betriebes auf den Trolleybus einmütig zugestimmt. Sie 6oll 60 rasch als möglich vorgenommen werden, denn der jetzige Zustand von Geleiseanlagen und Rollmaterial verlangt dringend nach einer Sanierung der Verhältnisse. Auch die Verhandlungen mit Bund und Kanton lassen erkennen, dass bei der heutigen Lage der Dinge nur noch ein Ersatz der Strassenbahn durch den Trolleybus in Betracht fällt, auch wenn ein Teil der Bevölkerung am rechten Thunerseeufer die Beibehaltung der Bahn lieber 6ähe. Sobald die Finanzierung der Traktionsänderung als gesichert gelten kann und die Vorbedingungen für den Strassenausbau — der den Automobilisten am meisten interessiert — als erfüllt betrachtet werden können, hat eine weitere Generalversammlung der Bahnaktionäre die erforderlichen Beschlüsse zu fassen. Endlich geht es einen entscheidenden Schritt vorwärt«, der endgültigen Beseitigung der jetzigen unhaltbaren Strassen- und Verkehrezustände zwischen Beatenbucht und Thun entgegen! Zusammenarbeit zweier schweizerischer Traktorenfabriken Die Traktorenfabriken Fritz Bührer, Hinwil (Zürcher Oberland) und Ernst Meili, Schaffhausen, haben eine Zusammenarbeit beschlossen, um die Produktion und den Verkauf ihrer Erzeugnisse zu vereinfachen und dadurch ihre Gesamtleistung zu steigern. Zu diesem Zwecke spezialisiert sich die Firma Bührer auf ihre Dieseltraktpren, während sich die Firma Meili besondere der Herstellung eines leichten Petroltraktors und Kleindieseltraktors widmet. Heinrich Schmidt, Garagist in Bern| Am 23. Januar wurde in seinem 60, Altersjahr Heinrich Schmidt, der Inhaber eines bekannten Berner Garage- und Reparaturbetriebs, von langem, schwerem Leiden durch den Tod erlöst. In den Automobilisten- und Autogewerbekreisen der Bundesstadt hatte 6ich der Verstorbene durch seine Aktivität grosse Sympathien erworben. Immer stand er bereit, wenn man seiner kundigen Dienste bedurfte, sei es in Dingen des Berufs oder in sportlichen Angelegenheiten. Heinrich Schmidt wurde als einziger Sohn armer Eltern in Bern geboren. Krankheit seines Vaters nötigte ihn, schon in seiner Jugend während der schulfreien Zeit dem Verdienst nachzugehen, indem er sich als Hilfsarbeiter in einer Velohandlung betätigte. Dabei wurde sein Interesse an der Mechanik geweckt. Die erste Zeit nach Absolvierung seiner Meohanikerlehre sah ihn als Arbeiter bei Motoreve u&d bei Pic-Pic in Genf. Immer stärker führten ihn seine Wanderjahre in Frankreich indessen zum Automobil hin, das zu jener Zeit gerade seinen Aufstieg begann. Nach Bern zurückgekehrt, versah er denn auch während zehn Jahren, von 1913 bis 1923, den Posten eines Chefmechanikers in der ehemaligen Garage Max von Ernst. 1923 stellte er sich auf eigene Füsse und gründete sein heute noch bestehendes Reparatur- und Garageunternehmen an der Belpstrasse. Dank seinen Berufskenntnissen wurde er 1925 zum Handelsrichter gewählt, ein Amt, das er bis zu seinem Hinscheid innehatte. LJeberdies gehörte er zu den Gründern des bernischen Autogewerbeverbandes. Im ACS, dem er 1923 beitrat, wirkte er als Mitglied der Sportkommission bei der Organisation zahlreicher Veranstaltungen mit und bekleidete auch eine wichtige Charge beim Grand Prix in Bern. In seinen jungen Jahren nahm Heinrich Schmidt übrigens lebhaften aktiven Anteil am Automobilsport. So war er u. a. beim Gurnigelrennen anfangs äer zwanziger Jahre mit dabei. 1,6 kg/cm 2 Vertreternachweis durch Ein Wagen, der sich auch in der Schweiz durchsetzt! OLDSMOBILE OLDSMOBILE OLDSMOBILE bekannt wegen seiner durchdachten Konstruktion, weist eine für unser Land besonders wichtige Eigenschaft auf: eine ausgezeichnete Strassenhaltung. besitzt einen zugkräftigen Motor und eine verwindungsfreie Rahmenkonstruktion, verbunden mit Einzelradabfederung auf 4 Spiralfedern. ist eines der ältesten Produkte der General Motors. Sein ausgezeichneter Ruf beruht auf 50 Jahre Erfahrung. 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