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E_1948_Zeitung_Nr.007

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14 AUTOMOBIL-REVUE

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III. Blatt BERN, 18. Februar 1948 AUTOMOBIL-REVUE IIL Blatt BERN, 18. Februar 1948 Aeusserlich unterscheiden sich die neuen Rover-Modelle von ihren Vorgängern nur durch die hinten breitere Karosserie; das Vier- und das Sechszylindermodell besitzen gleiche Fahrgestelle und Aufbauten, die je als vierfenstrige (Sports Saloon) oder sechsfenstrige Limousine (Saloon) hergestellt werden. Das Bild zeigt die vierfenstrige Ausführung. Neue Motoren für die Rover 1948 Interessante technische Neuerungen an den letzten Modellen einer bewährten Marke — Erst später lieferbar Vor bald zwei Jahren erschien an dieser Stelle eine ausführliche Beschreibung über die Madelle 1946 der englischen Marke Rover, in der vor allem ausgeführt wurde, dass sich dieses Fabrikat in seinem Ursprungsland wegen der sehr sorgfältigen Fertigung und der Wahl einwandfreier Rohmaterialien und seiner Lebensdauer einen guten Namen geschaffen hat. Seither sind viele Exemplare dieser Modellreihe in die Schweiz eingeführt worden, und auch in unserem Land hat sich der Rover als solide Maschine bewährt. Die bisherigen Modelle waren die sukzessive in einigen Details verbesserten Abkömmlinge einer Typenreihe, die seit 1937 fast keinen äusserlichen oder grundsätzlichen Aenderungen unterworfen worden war. Auch die neuen Modelle, die soeben angekündigt werden, aber voraussichtlich nicht vor einem Vierteljahr lieferbar sind, setzen die Tradition von nicht zu gro6sen Aenderungen pro Modell fort. Diese Zurückhaltung dürfte der Grund sein, weshalb die Rover in ihrem Ursprungsland auch in gebrauchtem Zustand besonders hoch bewertet werden, eine Erscheinung, die gerade im schnelllebigen Autobau nicht sehr häufig angetroffen wird. Damit vermindert sich auch die effektive Amortisation, die ein Besitzer vorzunehmen hat; und wenn man im Zusammenhang mit dem Kauf eines Personenwagens von einer Kapitalanlage sprechen darf, so gilt dies bestimmt bei der vorliegenden Marke Nach wie vor sind die Modelle für den Liebhaber von ruhigen, fertig durchkonstruierten Personenwagen der Qualitätsklasse bestimmt. Der neue Jahrgang steht im Zeichen der Typenverminderung und besitzt auch eine Anzahl von Aenderungen. An Stelle von vier verschiedenen Typen, den « 10 », « 12 », « 14 » und « 16» (von denen allerdings der zweitgrösste nicht in die Schweiz importiert worden war), kommt nun ein einziges Chassis, das mit einem Vierzylindermotor als Modell «60» sowie mit einem grösseren Sechszylindermotor als Typ « 75 » bezeichnet wird auf den Markt. In beiden Ausführungen sind die bekannten Rover-Limousinen mit vier oder sechs Fenstern erhältlich. Die Aenderungen der neuen Modelle betreffen kurz zusammengefasst: — Neues Fahrgestell mit vorderer Einzelradaufhängung, hinterer verbreiterter Spurweite und halbselbsttragender Ausführung; — Karosserien mit verbreiterten Hintersitzen und geänderter Innenausstattung; — neue Motorenbauweise mit schrägem Zylinderkopf, gegeneinanderliegenden Ventilen und höherer Leistung bei gesteigerter Verdichtung; — hydromechanische Girling-Bremsen; — Heiz- und Ventüatäonsanlage, Einbaumöglichkeit für Radio. Verschiedene dieser Punkte verdienen nähere Aufmerksamkeit. Ein schräger Zylinderkopf mit gegeneinander- , liegenden Ventilen. Es dürfte nicht schwierig sein, nachzuweisen, dass keine der heute bekannten Ventilanordnungen und -antriebe den Konstrukteur voll befriedigt. Ein Beweis dafür ist die Tatsache, dass heute noch sehr viele Arten von Ventilanordnungen verwendet werden, ohne dass sich im Laufe der Zeit eine bestimmte Bauweise durchsetzen konnte. Ferner werden immer wieder Versuche bekannt, die üblichen Tellerventile: durch rotierende Abschlussorgane, Drehschieber etc. zu ersetzen. Eng verbunden mit der Ventilanordnung ist die noch wichtigere* Fra^e der Fprmgebung des Verbrennungsraumes im Zylinderkopf. da^dieWer Pürikj/]n mancher Beziehung ausschlaggebend über Leistung,. Verbrauch und Lebensdauer de6 Motors sein kann. Die sechsfenstrige Limousine von der linken Seite gesehen. Die wichtigsten Bedingungen für eine gute Ausnützung der Wärmeenergie des Treibstoffes sind: — Kurze Flammenwegs für rasche Verbrennung, die hohe Verdichtung und mageres Gemisch erlaubt; — Wirbelung beim Verdichten zum Beschleunigen der Verbrennung; — Placierung der Zündkerze so, dass die erste Bedingung erfüllt wird, die Elektrodengegend rasch gespült wird und das Gemisch in der Nähe de6 Auspuffventils zu brennen beginnt; — kleine Fläche im Brennraum im Vergleich zum Volumen, um Verluste zu verweiden. Um diesen Bedingungen, die bei den normalen Motoren mit stehenden oder hängenden Ventilen nur schwer gemeinsam erfüllt werden können, besser gerecht werden zu können, wurde für die beiden neuen Motoren der Rover-Modelle ein Zylinderkopf entwickelt, der in seiner Art wirklich neuartig ist. Da6 Ergebnis, wie vorweggenommen werden 6oll, besteht nach Mitteilung des Versuchsingenieurs von Rover, J. Swaine, darin, dass die Oktanzahl des Motors stark reduziert werden konnte, dass der Motor, anders gesagt, bei gleich klopffesten Treibstoffen höher verdichtet werden darf. Vergleiche zwischen dem neuen Rover-Motor und einem entsprechenden Motor mit normal angeordneten hängenden Ventilen ergeben folgende Ergebnisse: Gewählte Verlangt Mittlerer effek- Verdichtung Treibstoff mit tiver Druck A, Motor mit gegenüberliegenden Ventilen: 7,75 bis 8,0 80 OZ 9,15 kg/cm 2 7,25 bis 7,5 72 OZ 8,80 kg/cm 2 B. Motor mit hängenden, parallelen Ventilen: 6,25 bis 6,5 80 OZ 8,35 kg/cm 2 5,75 bis 6,0 72 OZ 7,95 kg/cm 2 Diese Schnittzeichnung zeigt die neuartige Konstruktion des Zylinderkopfes sowie die Anordnung der Ventile. Der Verbrennungsraum entspricht annähernd einer umgekehrten Halbkugel mit der Zündkerzenelektrode im Mittelpunkt. Dank der Führung von (rechts) Einlass- und (links) Auslasskanal kann der Brennraum gut und rasch gespült werden. Als Hauptvorteile dieser Konstruktion werden geltend gemacht: Leichte und vollständige* Kühlung, gute Dutchwirbelung, geringer Treibstoff- .om,,.. sv- i verbrauch. Mit anderen Worten erlaubt die neue Konstruktion des Zylinderkopfes eine Erhöhung der Kompression des mittleren effektiven Druckes (und damit der Bremsleistung), ohne dass der Motor einen klopffesteren Treibstoff verlangt. Die Erhöhung beträgt im obengenannten Vergleichsvereuch rund 10 %, ohne dass dabei der Verbrauch steigt. Diese neue Konstruktion wird von der beigegebenen Schnittzeichnung erläutert. Die Nockenwelle liegt seitlich im Block; sie treibt die schräg im Zylinderblock hängenden Einlassventile durch Stoßstangen und Kipphebel an, während die Auslassventile ebenfalls 6chräg im Block stehend durch Kipphebel betätigt werden. Der Verbrennungsraum gleicht etwa einer umgekehrten Halbkugel, in deren Mitte die Kerzenkontakte liegen; die ebene Seite der « Halbkugel » wird vom Zylinderkopf gebildet, während die Rundung durch Auspuffventil und die eine Hälfte des konischen Kolbenbodens dargestellt wird. Besonders gut erweist sich diese Konstruktion in bezug auf Kühlung. In der gewählten Ausführung wird diese Form an einem Vierzylindermotor von rund 1,6 Liter und 50 Brems-PS sowie an einem Sechszylindermotor von 2,1 Liter und über 70 PS verwendet. Die genauen Leistungsangaben über diese Motoren mit den Typenbezeichnungen « 60 » und «75 » sind in der Zahlentafel enthalten. Für den Interessenten ist vor allem neben dieser neuen Konstruktion die Veränderung des Vorderteils wichtig, wo sich Rover nunmehr ebenfalls zur Einzelradaufhängung bekennt und eine gut aus- ROVER P-3 1948. «60>. MOTOR: 8,14 Steuer-PS, 4 Zyl. in Linie, 69,5x105 mm, 1595 cm 1 , Höchstleistung 61 PS (60 HP) bei 4000 T/min (mit Dynamo und Ventilator, reduziert) max. Drehmoment 11,65 mkg bei 2000 T/min, Verdichtung 7,1:1, spez. Leistung 37,7 PS/L, Kolbengeschwindigkeit bei der Höchstdrehzahl 14 m/sec. Neuer Verbrennungsraum in umgekehrter, halbkugeliger Form, entgegengesetzte Ventile, Einlass schräg hängend, Auslass schräg stehend, geneigter Zylinderkopf. 1 Solex-Vergaser 32 P3-1, el. SU-Benzinpumpe, Druckschmierung, Bypass-Oelfilter, Inhalt der Wanne 5,6 I, Batteriezündung 12 V 51 Ah, Zündkerzen 14 mm Lodge HL1VR, Wasserkühlung durch Pumpe und Thermostat, Kühlerinhalt 11,5 I. KRAFTÜBERTRAGUNG: Einplatten-Trockenkupplung, Vierganggetriebe mit 3 geräuscharmen und 2 synchronisierten Gängen, ausschaltbarer Freilauf, Ueberselzungsverhältnisse 15,85:1, 8,60:1, 7,0:1, 4,7:1, rückw. 13,95:1, spiralverzahnter Hinterachsantrieb, halbschwebende Treibachse. FAHRGESTELL: Vorn normales Chassis, hinten halbselbsttragend, vorn Einzelradaufhängung mit Trapez- Dreieckquerienkern und Schraubenfeder, hinten Starrachse mit Halbelliptikfedern, Torsionsstabilisator vorne, vorne hydr. Kolbenslossdämpfer Armstrong, hinten Monroe-Teleskopstossdämpfer, Girling-Fussbremse vorn hydraulisch, hinten mechanisch, Handbremse mech., Burman-Douglas-Lenkung mit Schnecke und Mutter, Benzintankinhalt 50 Liter, Reifen 5.25—17. ABMESSUNGEN: Radstand 282 cm, Spurweite vorn 131 cm, hinten 140 cm, Wendekreis 11,2 m, Länge 435 cm. Breite 160 cm, Höhe Saloon 165 cm, Sports Saloon 158 cm, Bodenfreiheit 184 cm, Gewicht Saloon 1345 kg, Sports Saloon 1320 kg. FAHRLEISTUNGSDATEN: Leistungsgewicht leer 22,3 kg/PS, mit 2 Personen fahrbereit 25/ ka/PS, Fahrgeschwindigkeit bei 1000 Touren: Im 4. Gang 28,4 km/h, im 3. Gang 18,4 km/h, im 2. Gang 13,4 km/h, im 1. Gang 8,1 km/h. PREIS: Vorerst unverändert. €75 ». MOTOR: 10,7 Steuer-PS, 6 Zylinder, 65,2x105 mm, 2103 cm', Höchstleistung 76 PS (75 HP) bei 4000 T/min, max. Drehmoment 16,2 mkg bei 2500 T/min, Verdichtung 7,25;!, 1 Solex-Doppelfallstromvergaser 30 PAAI, Oelinhalt 7 I, Kühlerinhalt 3,6 I FAHRGESTELL: Reifen 5.50—17. ABMESSUNGEN: Gewicht Saloon 1410 kg, Sports Saloon 1400 kg. FAHRLEISTUNGSDATEN: Leistungsgewicht leer 18,5 kg/PS, mit 2 Personen fahrbereit 21,1 kg/PS. BEMERKUNGEN: Uebrige Daten gleich wie c60>. gedachte Variante der klassischen Ausführung mit Trapez-Querlenker, Schraubenfederung und Torsionsstabilisator verwendet. Durch diese Neukonstruktion Hessen sich die Motorblöcke etwas nach vorn verschieben, wodurch ohne Reduktion des karossablen Raumes eine Verkürzung des Radstandes möglich war. Zusammen mit der Aufhängung wurden auch die Bremsen den neuen Umständen angepasst; die Vorderradbremsen arbeiten hydraulisch, die Hinterradbremsen mechanisch; dieses kombinierte System stammt bekanntlich von Girling. Beim Rahmen sind einmal die geschlossenen seitlichen Kastenträger bemerkenswert, ferner die hintere Federbefestigung an der Karosserie, die damit halbselbsttragend wird. Durch eine Verbreiterung der hinteren Spurweite Hess sich auch die Innenbreite der Karosserie etwas vergrössern. In der Innenausstattung fallen die neuen Sitze mit Dunlopillo-Ueberzug und glatten, nicht mehr ab- Blick in die Motorhaube mit dem Ventilantriebsdeckel, dem hohen Oeleinfüllstufzen sowie den Luftschächten der Ventilations- und Heizanlage. Die Fertigung der mechanischen Teile ist überdurchschnittlich gut. gesteppten Flächen auf; nach wie vor besitzen die Limousinen ein Schiebedach. Serienmässig wird eine Heiz- und Ventilationsanlage eingebaut, während nunmehr auch Raum für einen Radioapparat vorhanden ist. Die Ausrüstung ist immer noch ausserordentlich reichlich. Fortsetzung Seite 16, 4. Spalte Links i Frontansicht des Fahrgestells. Die vordere Einzelradaufhängung besteht aus übereinanderliegenden Dreieck-Trapezlenkern, wobei der hintere Arm des unteren Dreiecks als Schublenker weit nach hinten reicht. Quer von links nach rechts reicht der Torsions-Stabilisator. Rechts: Motorblock und Chassis des Typs «75». Der Längsträger hört bei der vorderen Befestigung der Hinterfeder auf; die letztere wird an ihrem Hinterende von der Karosserie selbst getragen.