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E_1948_Zeitung_Nr.007

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NEUER ANHÄNGER DRAIZE i

NEUER ANHÄNGER DRAIZE i Typ „Universsl" C. N. 4, Nutzlast 4 Tonnen mit den nachfolgenden Verbesserungen Anhängevorrichtung in der Höhe verstetlbaf bis zu 300 mm 2. Vordere Stütze umlegbar bis zur Horizontallage 3. Bremsausgleich durch Druckluft vermittels ie eines der Zylinder, die an den Bremstrommeln angebracht sind (keine mechanische Bremsausaleichwaage mehr» Spitzen AUTOMOBIL-REVUE MITTWOCH, 18. FEBRUAR 1948 - Nr. 7 Drehbank LCOL 46 Präzision« drehbank: pl4ll9ngen7»/1000/t250/1SOO mm. SpitzenMM 180 mm Ober Bett Krtpftinc mit BrOck« 0 MO mm. Kartenbett. Doppel.PrismarF0h« nuig. Elektro-Pumpe. Kahlmittel* reservolr. Vollständiger CIortQO* karten. Splndelbohrung 4< mm 0. MoMK lelstung 3 PS. 12 Spindeltouren 66—1060. Polumschaltbarer Motor. Gewicht der Maschine 1400 Y.%, Offerten mit Spezlalproapeltt LIECHTI & Co., Maschinenfabrik LANGNAU i E. - Tel.144 Die meistgekaufte Kerze der Welt, konstruiert auf Grund 40jähriger Erfahrung Oer Isolator aus Aluminium- Oxyd Ist besonders wider« standsfähig und bei Kampf- Flugzeugen erprobt Ritzelfett ATELIERS DE MECANIQÜE DRAIZE S.A. NeilChatel . Telephone S 22 32 Tschupp & Cie. AG., Ballwü/Luz. Fabrikation hochwertiger Schmiermittel Telephon (041) 6 9313 WEWERKA ZÜRICH 8, Kreuzstrasse 36 Telefon (051)241626 Filialen in Bern und Lugano Trailer ist die klsssisele amofluiisek« litt-roütar IM iDei Caragen erMltlich * Generalrertretiig für die Sekmb: Rieh. Filsiiter, Inniieur 4 de. Aaran Vertretung einer leistungsfähigen amerikanischen Ersatzteil-Handelsfirma liefert kurzfristig Jeep-Ersatzteile Aeusserst günstige Preise. Anfragen unter Chiffre 23022 an die Automobil- Revue, Bern. Unser Programm: Teller- und Kegelräder Nockenwellenräder Steuerketten Getrieberäder Kupplungsscheiben Stossdämpfer, hydr. Wasserpumpen Achsschenkelbolzen-Sätze Dichtungen Kugel- und Rollenlager Accessoires Uli SA ERSATZTEIL-SERVICE AG. Zürich, Dufourstr. 27, Tel. 3414 66 Der neue englische «SINGER» Ueberzeugen Sie sich durch eine Probefahrt von den Fahreigenschaften und der Leistungsfähigkeit dieses Wagens. Zürich: Tip-Top-Garage, Seehotstr. 16 Baselstadt und Baselland: Weisskopf & Huber, Birsfelden Bern: Garage Vogelsang, Mattenhot- Strosse 4 Fribourg: Garage du Bourg Genf: Victor Rodieux, 15-17, rueAdrien- Lachenal Biel und Umgebung] Fritz Hasler, Kontra! Istrasse 5 Nouenburg: Garage Terminus, St-BJaise Unterwaiden: Garage Amstutz, Buochs INw.l sofort lieferbar Generalvertretung für die Schweiz Hauser Automobiles, Zürich, Talacker 30 Singer-Vertreter: Tessin: Garage Franchignoni & Bernascöni, Lugano-Madonnetta Waodt: Ernest Hirt, Ing., Automobile, 7, avenue Florimont, Lausanne Aargau: W Obrist, Windisch-Brugg Ölten und Umgebung: Paul Plüss, Garage, Oftringen St. Gallen: Walter Zollikofer, Notkerstrasse 157 luzern: Service: Garage Waldegg. Horw lLz.1, Erich Stierli. Luzern JOSEF WEGNER, Generalvertretung der PHARIS TIRE & RUBBER Co., NEWARK, OHIO (USA.) Zürich 36, Zweierstr. 134. Telephon 33 64 44 Zentralschweiz : E. Good, Himmelrichstrasse 1 Luiern, Telephon 313 77 Waadt, Fribourg : Vernez & de., Lausanne 2, route Fauquex, Telephon 2 45 42 Gent: Garage,du Mole, 57, rue Ferner, Telephon 2 0515 Wallis : G. REVAZ, Sion, Telephon 214 71

II. Blatt BERN, 18. Februar 1948 AUTOMOBIL-REVUE EL Blatt BERN, 18. Februar 1948 El^-Ä^ Transjordanien SpezialBericht für die «A.-R>. (Photos Almasy) Das Strassennetz ist noch kaum ausgebaut. Es gibt nur zwei moderne Autostrassen, die eine führt nach Jerusalem, die andere nach Damaskus. Sonst fährt man überall den uralten Karavanenpfaden entlang, wie in diesem Bild. Das Auto |st in Europa und in Amerika zu einem alltäglichen Gebrauchsgegenstand geworden. Man kann sich'das Strassenbild unserer Städte ohne Autos überhaupt nicht mehr vorstellen. Ihr Fehlen würde dem Auge ebenso auffallen wie ein Haus ohne Fenster. Anders in manchen afrikanischen und asiatischen Ländern, wo — gerade im Gegenteil — das Auto aus dem Gesamtbild der Strosse wie ein Fremdkörper hervorsticht. Ein Beispiel dafür bildet Transjordanien, ein kleines Wüsten-Königreich jenseits des Toten Meeres, am Rand der arabischen Halbinsel. Wer gewohnt ist, in Paris oder in London auf einer einzgeri Avenue Tausende von Autos zu sehen, bleibt in Amman, so heisst die Hauptstadt Transjordaniens, auf der Strasse stehen, wenn er einen Wagen vorbeifahren sieht. Das elegante amer.kan'sche Cabriolet, steht nämlich in einem so merkwürdigen Kontrast zu den Bauten zu beiden Seiten der Strasse und zu den Menschen, dass man — eine eigenartige psychologische Rückwirkung — den Wogen bewundert als hätte man noch nie zuvor einen gesehen. Das ist ungefähr so wie wenn man in einem fernen, exotischen Land einem Landsmann begea.net. In Transjordanien haben die Geschäftsleute während des Krieges gute Geschäfte gemacht, und die Konjunktur hält noch zum T&il an. Diese Menschen, die heute noch im wesentlichen das traditionelle, primitive Leben ihrer Ahnen führen, finden unter allen technischen Errungenschaften unserer Zeit die grösste Freude am Auto. Sie haben auch den. praktischen Wert dieses Verkehrsmittels erkannt und schätzen gelernt. Ihr Vermögen reicht gut aus, um heue amerikanische Wagen zu kaufen, und so kommt es, dass man in Amman und auch ,n den anderen Ortschaften Transjördäniens vor.;,.einfachen Lehmbauten und Ge-, Schäften, die unseren Jahrmarktbuden : ähnlich sehen, die schönsten Wagen parkieren sieht. Die Zahl der Autos wächst rapid. Ein halbes Dutzend grosse Firmen beschäftigen sich mit Auto-Import, und sie haben alle Hände voll zu tun. 95 % der Wagen kommen aus Amerika,- Studebaker, Dodge,und Fori ; .,siiicl'arn„stärksten vertreten. Dabei darf man nicht vergessen, dass Ammans000 finwohfier zählt, wovörT Vngefa.hr JE5..9?. ./^nMJM&ötSri sind, Leute, die'vor einfgen Jahren noch das Leben der Nomaden führten. Für sie bedeutet ein Auto .das^'grösste/TSOcisi^äas', die Zivilisation den Menschen gebracht hat. . *. ;•*>