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E_1948_Zeitung_Nr.008

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AUTOMOBIL.REVÜE

AUTOMOBIL.REVÜE HTTTWOCH, »«• -ffr. 8 Ein NEUER Landwirtschafts- TR AKTOR Bremsltistung 23,9 PS 4 Vorwa'rtsgänge Sie sehen sie überall... Hydraulisch* Betätigung (System Ford) Spannungsregler Leichte Lenkbarkeit wie Personenwagen Doppel-Servobremse Luftreiniger Trittbrett und aufklappbarer Sitz Kühlergitter mit Scharnier flink und behende im dichten Stadtverkehr, tcbnell auf unsern kurvenreichen Schweiz entroste* und alle Alpenpässe mit Leichtigkeit erkletternd. Sie sind mit allen Vollkommenheiten ausgerüstet, die den Komfort und die Sicherheit eines modernen Automobils ausmachen! Hydraulische Bremsen und unabhängige Vorderradfbfederung (jahrzehntelang erprobtes System), Ganzstahlkarrosserie, vier Vorwärtsgänge. FIAT 500 eine vorzügliche Kapitalanlage! Kurzfristig lieferbar PREIS: Fr. 7500.- FORD MOTOR COMPANY (Belgsum) S.A., ANTWERPEN Im Bestreben, ihre Erzeugnisse stündig zu verbessern, behklt sieh die Ford Motor Company vor, ohne Voranzeige die technischen Daten, die Ausstattung und die Preise zu ändern. Generalvertretung für die Schweif: SACAF, Route de Lyon zof, Genf Vtrtrsler und Untervtrtrettr in allen viebtigsttn Orttebafttm FIA T immer ein Welterfolg. der immer formschöne, schnelle und strapazierfähige Mittelklasswagen 11 PS 72 Brems-PS 5plätzig Der AUSTIN «16» ist der Mittelklasswagen für den täglich strengen Gebrauch. Ausgerüstet mit einem kraftvollen, obengesteuerten Motor, einem modernen 4-Ganggetriebe, synchronisiert und mit Girling-Bremsen, ist er der ideale Wagen für unser abwechslungsreiches Gelände. Machen Sie eine unverbindliche Probefahrt I Der AUSTIN «16» bietet farner folgenden Komfort: Eingebaute Heizung mit Defroster-Anlage, eingebauten hydraulischen Wagenheber, grossen Kofferraum, 5 bequeme Plätze mit Armlehnen, echte Lederpolsterung usw. Preis Fr. 13 500.- plus Wust. Sofort lieferbar. AUMIN - man kann sich auf ihn verlassen! Generalvertretung und permanente Ausstellung • EMIL FREY, ZÜRICH 1 Werdmühlestr. 11 Telephon 23 4777

Nr. 8 - MITTWOCH, 25. FEBRUAR 1941 AUTOMOBIL-REVUE müssen wir uns damit begnügen, auf die wichtigsten Marksteine in Balestreros langjähriger Rennfahrerlaufbahn hinzuweisen. Kaum dass er aktiv ms sportliche Geschehen eingegriffen hatte, winkte ihm im Gr. Preis von Tripolis des Jahres 1925 auf O. M. der erste Sieg, dem er Zug um Zug weitere Erfolge anfügte. 1932 erkämpfte er sich tn der Torga Florio einen Ehrenplatz und vermochte sich ein Jahr darauf im schrekkensvollen Grossen Preis von Monza, in welchem Campari, Bonzacchini und Graf Czaikovsky tödlich verunglückten, auf Alfa Romeo an fünfter Stelle zu klassieren. Im Jubiläums-Klausen von 1934 erzielte er auf einem 2,6-ltter-Alfa in bestechender Fahrt die beste Zeit der Sportwagen mit 17:07,0, und auch im ersten Schweizer Grand Prix, der wenige Wochen später stieg, war er mit dabei, und zwar auf Maserati, vermochte Jedoch das erbitterte Ringen über 500 km infolge eines Defektes nicht durchzustehen. Das hinderte ihn nicht, ein Jahr darauf abermals sein Glück zu versuchen. Reichte es auch nicht zu einem der vorderen Ränge, so Hielt er doch bis zum Schlüsse durch, wds über eine Distanz von 500 km jedenfalls keinen Pappenstiel bedeutet. Nach Kriegsende wair Balestrero neuerdings aktiv. Er gehörte zu den Gründern der 1945 aus der Taufe gehobenen ASAI und wurde 1946 ausserdem in die italienische Sportkommission berufen. 1947 bestritt er mehr ols ein Dutzend Rennen auf Heimatboden — worunter die Mille Miglia, die er, zusammenmW Bracco am Steuer eines neuen Fiat MM, auf einem hervorragenden 9, Platz beendete — und holte sich den Meistertitel der Sportwagen- Gruppe über 1500 ccm. Belgien Das 24-Stunden-Rennen von Spa für Tourenwagen ? Im internationalen Terminkalender dieses Jahres hat der Königlich-belgische Automobil-Club unterm 11. Juli — wie erinnerlich — ein 24-Stunden- Rennen für Sportwagen eintragen lassen. Eine belgische Sportzeitung hat daraufhin den Vorschlag gemacht, es solle diese Veranstaltung — statt für Sportwagen — nach der internationalen Tourenwagenforme! ausgeschrieben werden, wie sie von der internationalen Sporfkommission in ihrer Pariser Sitzung vom 10. Oktober 1946 versuchsweise für die Dauer von zwei Jahren, mit Wirkung ab 1947, in Kraft gesetzt worden ist. Dabei fiel auch die Anregung, deren Vorschriften noch etwas enger zu fassen und für alle Wagen über 750 ccm mindestens vier Sitzplätze und für jene über 2000 ccm vier Sitze zwischen den Achsen vorzuschreiben, um auf diese Weise gewisse Fatirzeugtypen mit sportlichem Einschlag im vornherein von einer Teilnahme auszuschliessen. m weiten Sportkreisen hat dieser Abänderungsvorschlag Anklang gefunden, nicht dagegen scheinbar beim Automobil-Club, der an der Sportwagenformel festhalten möchte. Angesichts dieser Sachlage weisen die Anhänger eines Rennens für Tourenwagen daraufhin, dass die Vorkriegs-24- Stunden-Rennen für Sportwagen, selbst als sie abwechslungsweise mit der belgischen «grande epreuve » durchgeführt wurden, beim Publikum nie tiefe Sympathien genossen. Heuer aber verspricht man sich schon deshalb keinen überwältigenden Zuschauererfölg, als das 24-Stunden-Rennen dem Grossen Preis sozusagen auf dem Fusse, nämlich Schweiz Soeben sind die Reglemente zu den rennsportl'rchen Veranstaltungen erschienen, die am ersten Maisonntag im Rahmen des Genfer Autosportwochenendes auf der 2965 m langen Rundstrecke der Nationen nach folgendem Programm ausgetragen werden: 9.00 Nationales Sportwagenrennen. 10.30 Grosser Preis von Genf. 14.30 Grosser Preis der Nationen. Den Bestimmungen zu den einzelnen Rennen sei stichwortartig folgendes entnommen: Grosser Preis der Nationen Sta rtbere crttigt: Rennwagen nach der internationalen Rennformel Nr. 1 (bis 1,5 Liter mit und bis 4,5 liter ohne Kompressor, ohne Gewichtsbeschränkung, freie Wahl des Treibstoffes). Teilnehmerzahl: maximal 16, rn.ln.irna!12 Fahrzeuge. Distanz: 80 Runden = 237,2 km. Die Startpositionen werden auf Grund des Durchschnitts aus den drei schnellsten Trainingsrunden festgelegt. Preise^ Sieger Fr. 8000.—, Zweiter Fr. 5000.—, Dritter Fr. 3000.—, Vierter Fr. 2000—, Fünfter Fr. 1000.—, Sechster Fr. 500.—. Für die nach der Hälfte des Rennens gefahrene schnellste Runde Fr. 500.—. Grosser Preis von Genf Startberechtigt: Rennwagen bis 1100 ccm mit oder ohne Kompressor, Gewicht frei, Wahl des Treibstoffes frei. Teilnehmerzahl: maximal 16, minimal 12 Fahrzeuge. Eine separate Klassierung der V/agen mit und ohne Kompressor erfolgt nicht. Distanz: 70 Rundan = 207,550 km. Die Startpositionen werden auf Grund des Durchschnitts aus den drei schnellsten Trainingsrunden festgelegt. Preise: Sieger Fr.4000.—, Zweiter Fr,2500.—, Dritter Fr. 1500.—, Vierter Fr. 1000.—, Fünfter Fr. 500.—. Für die nach der Hälfte des Rennens gefahrene schnellste Runde Fr. 300.—, :, drei Wochen jpöter, folgt. Es sind sicher rrfcht die zu erwartenden Geschwindigkeiten, die die Sportbegeisterten nach Spa-Francorchamps locken werden. Weshalb aiso, wenn schon beide Anlässe stattfinden sollen, dem Dauerrennen vom 1 I.Juli nicht eine vöJlig neue Note verleihen? Diese Ueberlegung jedenfalls macht sich die Widerstandsbewegung, die für die Organisation des Rennens verantwortlich zeichnet, und sie fühlt sich darin um so mehr bestärkt, als Le Mans eine abermalige Verschiebung erfahren hat und somit alle Voraussetzungen gegeben scheinen, um den 24 Stunden von Spa zu einem durchschlagenden Erfolg 2u verhelfen. -s. Das Genfer Autosport-Wcchenende vom 2. Mai 1948 Nationales Sportwagenrennerf Startb&rechttgt: Inhaber einer vom ACS per 1948 ausgestellten internationalen Konkurrentenoder Fahrerlizenz auf Sportwagen der Klassen D (2-3 Liter), E (1,5—2 Liter) und F (1,1—1,5 Liter), die dem nationalen Spörtreglement, Ausgabe 1948, und den Vorschriften der NSK pro 1948 entsprechen. Maximole Teilnehmenzahl: 12 Fahrzeuge. Distanz : 34 Runden - 100,810 km. Der Start der drei Wagenklassen erfolgt gleichzeitig. Das Klassement unterscheidet nicht zwischen Amateuren. Experten und Berufsfahrern. Noch ist für das abgesagte Malojarennen ein Ersatz nicht gefunden, doch lässt sich auf Grund der Antworten, die der ACS' — siehe letzte Ausgabe der t A.-R.» — auf eine diesbezügliche Anfrage bei einigen seiner Sektionen erhalten hat, immerhin sagen, dass für die Schliessung der im Sportkalender entstandenen Locke zwei Möglichkeiten im Vordergrund stehen. Ein Rennen auf den obern Balmberg?... Hatte die Sektion Solofhum e*ine im vergangenen Herbst von der Zentralverwaliung des ACS an sie gerichtete Anfroge, ob sie nicht wieder einmal — nach langjährigem Unferbruch — die Organisation eines W&issettsteinrennens Obernehmen wörde, abgelehnt, wobei sie in erster Linie finanzielle Bedenken geltend machte und zum andern auf den dringend notwendigen — und inzwischen auch in die Wege geleiteten — Ausbau der Strosse hinwies, so wäre sie heute bereif, ihren damaligen Entscheid *n Wiedererwägung zu ziehen, sofern sie von der Uebemahme jeglichen finanziellen Risikos befreH Wird. In Frage köme freilich nicht ein Rennen auf den Weissensteln, wo die Ausbesserungsarbeiten 'm vö-Hem Gange sind, sondern auf Tschechoslowakei Di« tschechoslowakische Winterprüfungsfahrt für Automobile und Motorräder gestartete sich tfote riesigen Schneemassen, grimmiger Kö+fe und den vorgeschriebenen hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten au einem durchschlagenden Erfolg. Von 97 gestarteten Konkurrenten vermochten sich 30 strafpunktfrei zu klassieren, wofür sie mit der goldenen Medaille ausgezeichnet wurden. Ausserdem kamen 14 silberne und 15 bronzene Medaillen zur Verteilung. „ E. S. Preise: In jeder Klasse ist pro drei klassierte Fahrzeuge mindestens ein Preis vorgesehen. Die schnellste Runde, gleich in welcher Klasse gefahren, wird mit einem Spezialpreis belohnt. Dia Preissumme für 12 klassierte Fahrzeuge beträgt höchstens Fr. 1200.—. Anmeldungen für aHe Rennen werden vom Sekretariat der organisierenden Sektion Gftnf des ACS, rue de la Croix-d'O 19, Genf, entgegengenommen. Nenns-chl-uss für den Grossen Preis der Nationen und denjenigen von Genfs Freitag, den 9. April 1948, für das Nationale Sporlwagenrenneni zum einfachen Nenngeld von Fr. 25.— bis Mittwoch, den 14. April, 18 Uhr, zum doppelten Nenngeld bis Mittwoch, den 21. April, 18 Uhr. Die Bekanntgab« der Tratnlngsielten erfolgt später, Auf der Suche nach einem Maloja-Ersatz den obern Balmberg mit Start eventuell schon In Riedholz, eine Strecke, die via Günsberg 7,350 km lang ist und eine Höhendifferenz von 607 m über» windet. ...oder Neuauflage des Zugerbergrennens? Sodann ist es nicht ausgeschlossen, dass die Sektion Zug ihr vor 20 Jahren — am S.Juli 1928 — zum letztenmal Inszeniertes Bergrennen auf den Zugerberg neu erstehen lässt. Der endgültige Entscheid hängt von der Erteilung der Bewilligung durch den Verwailtungsrat der Korporation o!s Eigentümerin der Strasse ab; liegt diese einrrial vor, so dürfte auch das Einverständnis der Polizeibehörden so gut wie gesichert sein. Die Strosse auf den Zugerberg ist — wie jene auf den Balmberg — belaglos, 3,5 km lang bei einer Höhendifferenz von 416 m, einer mittleren Steigung von 14% und einer maximalen von 18 % Inhaber des Streckenrekordes ist Stuck auf Austro-Daimler mit 3:51,6 =* 54,404 km/h, während der Sportwagenrekord von dem letzte Woche verunglückten Basler Blaettler auf Mercedes-Benz-Kompressor (4 :01 = 52,282 km/h) und der Töurenwagerirekord von Büttikofer auf Martini (4:36 = 45,652 km/h) erzielt wurde. 32x6 Trakgrip 36x8 Trakgrip 38x7 Trakgrip Sofort lieferbar HENRI BACHMANN ACCESSOIRES fOUR L'AUTOMOBllE ET UND USTRIE A.UTO-UND INDU STRIE-ZU BEHOR «SOLEX»-Vergaser Verlnnoen Sie Ihn bei Ihrem Garagisten BIINNE TEL 1032) 57841 KUE DE fHOPItAl 13h ZUKICH TEL (031) 25 8« 24 LOWENSTRAS5E 3t GENEVE TEL 1023)3430 sut ee. FRioouea 3 S.A. des Pneumatiques Dunlop, Geneve