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E_1948_Zeitung_Nr.006

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Gegenwart und Zukunft

Gegenwart und Zukunft von Oesterreichs Erdöl Was der Geologe sagt. Urteile einiger Leute «vom Bau> (Von unserem Wiener Korrespondenten) Mehr als zwei Stunden erzählte mir allein der Geologe fiter das österreichische Erdölproblem, Eine riesige Karte von Oesterreich lag vor uns, doch keine gewöhnliche mit Gebirgen und Grenzen, sondern mit ganz neuen Linien und Farben. Eine solche dicke Linie verläuft, in Oberösterreich beginnend, längs den Voralpen in West—Ost-Richtung über Wien, hier nach Norden abbiegend in Richtung Mähren und Westgalizien. Das ist die sogenannte < Bruchlinie», der entlang durch Gesteinsverschiebung im Miozän das österreichische Erdöl gewissermaßen um dieselbe Zeit geboren wurde, da auch das galizische Erdöl entstand und sich, sozusagen als Fortsetzung, Vorkommen in der Slowakei und Ungarn bildeten. Nördlich dieser Linie weist die Karte auf der ganzen Breite des Donautieflands eine leichte, gelbe Färbung auf: die vermutlich erdölhaltigen Gebiete, die sich weiter am Ostkamm des Alpenvorlandes über das Burgenland nach dem Grazer Becken ausdehnen. Grellrote Fleckchen fallen darin schon von weitem in« Auge. Das 6ind die tatsächlichen Produktionsstätten, deren grösster, ein Gebiet von ca. 8 km Länge und einigen Kilometern Breite umfassend, vom Mühlberg nördlich Zisteredorf über Hauskirchen und Neusiedl bis südlich Zistersdorf reicht. Kleinere solcher Flecken finden sich auch noch nordöstlich Wiens und östlich von Korneutrarg. An die 1000 Bohrungen haben hier schon stattgefunden, doch ist von allen diesen Sonden jeweilen nur ein Teil gleichzeitig in Betrieb gewesen. Heute z. B. wird kaum ein Drittel davon tatsächlich ausgebeutet. Hatte die forcierte Produktion während der Kriegszeit die Gesamtförderung auf 1,2 Millionen Tonnen Erdöl hinaufgetrieben, so sank sie mit der Besatzung durch die Rossen und die Kriegseinwirkungen zunächst stark, erreichte aber Ende 1946 bereits wieder 70000 Tonnen monatlich, eine Ziffer, die auch für das Jahr 1947 noch gleich geschätzt, eine jährliche Fördermeng« von über 800 000 Tonnen erwarten lässt. Von den sowjetrussischen Besetzungsbehörden ist allerdings eine Bestätigung nicht erhältlich. Ekle interessante Viertelstunde in den Ausführungen des Geologen und Fachmannes ist der Analisierung des österreichischen Erdöls gewidmet, dessen Qualität immer wieder bemängelt wird. Zwar würde ein Vergleich mit amerikanischem oder mesopotamischem Erdöl unzweifelhaft zuungunsten Oesterreichs ausfallen, doch liegt der Grund hiefür nicht so sehr in einer mangelhaften Qualität seines Erdöls, sondern vielmehr darin, dass es einerseits sogenannte Asphaltöle und anderseits Paraffinöle gibt (je nach ihrer Basis), von denen nur die letzteren für die Benzinerzeugung in Betracht kommen. In Zistersdorf machen sie immerhin mehr als die Hälfte der Produktion aus. Könnte man das Benzin nach dem Orak-Verfahren daraus gewinnen, 6O wäre neben Dieselöl eine Auswertung bis zu 20 % möglich, doch mit der Destilliermethode gelingt sie leider nicht so weit. Die einzige Orak-Anlage an Oesterreich (Wien) ist nämlich dem Krieg zum Opfer gefallen. Deshalb kommt die Benzinproduktion nicht über eine Grenze von ca. 8000 Tonnen monatlich hinaus bei einer durchschnittlichen Jahresfördermenge von 600000 Tonnen Erdöl. Anderseits ist aber die Erzeugung von Dieselöl weder qualitativ noch quantitativ im Rahmen der Erdölförderung beschränkt. Wiewohl kaum eine Wahrscheinlichkeit dafür besteht, binnen kurzem ein zweites Zistersdorf in Oesterreich zu erschliessen, so deuten doch alle Anzeichen darauf hin, dass in den übrigen vermuteten Lagerstätten günstige Resultate erzielt werden können. Dazu braucht es allerdings Initiative und Kapital... Der Erdölingenieur meint • • • OESTERREICH Wenige Tage nach dieser Unterredung konnte ich einen Erdölingenieur sprechen. Auch er kennt Zistersdorf aus- und inwendig und hat lange im Revier gearbeitet. Er erzählt von dem gewaltigen technischen Material, das insbesondere während des Krieges aus Deutschland nach Zistersdorf kam. Damals waren bis zu 100 Bohrgeräte gleichzeitig tätig, nicht gerechnet die übrigen Maschinen wie Elektromotoren oder die Speziahnaschinen für die Sondenreinigung. Dann, mit der Besetzung durch die Sowjetrussen, kamen die ersten «Trophäenkommandos », die wahllos alles aufluden und wegschafften, was ihnen in die Hände fiel: Material, Maschinen, Armaturen, ja selbst ganze Pumpeneinrichtungen. An die 100 000 Tonnen wurden in Tausenden von Güterwaggons weggeschafft, erreichten zum Teil aber nicht einmal die ungarische Grenze. Denn sobald die Waggons für andere Zwecke benötigt wurden, lud man das Material wieder ab, und haufenweise liegen seither Teile und verrostete Geräte neben den Bahngeleisen. Die sowjetrussischen Wissenschafter und Fachleute, die bald hernach in Zistersdorf auftauchten, haben diese Methode der Wegfiihrung zwar abgestellt, weil sie ihrem Programm einer weitestgehenden Auswertung zuwiderliefen. Ein auch nur teilweiser Ersatz war deshalb unmöglich, weil die Russen die einzige Fabrik für Maschinen zur Erdölförderung, ein Werk in Floris-dorf, vollkommen abmontiert hatten. rangen. Mit einem Bestand vom etwa 20 Bohrgeräten wird gegenwärtig an kaum einem Dutzend von Löchern gebohrt, trotzdem 30 bis 40 für eine normale, planvoll« Produktion angemessen wären. Ein wortkarger Werkmeister. Das schwierigste Gespräch zweifelsohne war jenes mit dem Werkmeister im Oelrevier, wobei ich selbst viel Mühe anwenden musste, tun einen Bohrturm zu einer Zeit zu besuchen, wo nicht zuviel wachsame und neugierige Augen ringsum waren. Denn obgleich das Zistersdorfer Erdölgebiet nicht hermetisch abgesperrt ist und auch keine direkte Kontrolle auf den Zufahrtsstrassen erfolgt, so ist nichtsdestoweniger jeder Besuch unerwünscht und eine schärfere Bewachung als soch vor Jahresfrist schon mit dem gesteigerten Interesse eingetreten, das der Name Zistemdorf in der Weltöffentlichkeit während der letzten Monate erweckt hat Der Werkmeister, schon seit über 15 Jahren in Zistersdorf tätig, hat eine « schwere Zunge > bekommen, was man ihm nicht verübeln kann, da er Sie sahen sich daher zu einer {Tbermassigen Aasbeutung unter Ausserachtlassung von Rücksichtnahme auf ZukunfUaussicbten und technische Usanzen gezwungen, wobei sie aus einzelnen Sonden, die vorher bis 200 Tonnen ergaben, deren bis 270 Tonnen herausholten, um die ausser Betrieb gesetzten ca. 200 Sonden zu ersetzen. Noch schlimmer liegen die Dinge bei den Bohja immerhin mit 6einer Existenz daran hängt und weiss, dass keine Nachrichten herausgehen sollen. Einen Teil seiner leisen Worte verschluckt ausserdem noch der Lärm des Rohölmotors in den Hüttchen neben dem Bohrturm auf einer kleinen Anhöhe, Haushoch fast erscheint diese Konstruktion aus schwerem Eisenfachwerk, aber die Eisenträger haben ihren Zweck, denn sie müssen einen Bohr- Binnen kurzem neue, scharfe Preiserhöhungen in Sicht — In den USA bleibt die Produktion weit hinter der Nachfrage zurück Im Osten der Vereinigten Staaten 6md, mit rückwirkender Kraft auf 6. Dezember 1947, die offiziellen amerikanischen Preise für das Rohöl allgemein um weitere 50 Cent« pro Fass (159 Liter) heraufgesetzt worden. Es handelt sich dabei um die fünfte Preiserhöhung nach der Auflösung der Preiskontrollstelle im Juli 1946. Seither hat sich das Preisniveau des Rohöls um mehr als das Doppelte gehoben, und eine ähnliche Entwicklung ist auch bei den Preisen für die raffinierten Produkte eingetreten. Man muss schon auf die Jahre 1920/21 zurückgreifen, um noch beträchtlich höhere Ansätze zu finden oder einer ebenso drastischen Verteuerung zu begegnen, wie sie sich in den eingangs genannten Zahlen offenbart. In welchen Stufen sich die Preissteigerung vollzogen hat, spiegelt sich in folgenden offiziellen Notierungen für ein Rohöl bestimmter Qualität: 1. Juli 1946 (Preis in Dollar pro Fass) 1,27; 25. Juli 1946: $ 1,52; 15. November 1946: 9 1,62;; 10. März 1947: $ 1,87; 15. Oktober 1947: $ 2,07; 6. Dezember 1947: $ 2,57. • Ein Preisanstieg von solchen Ausmassen in einer derart kurzen Zeitspanne, der einer mehr als zehnjährigen Periode der Stabilität folgt, Iäs6t sich weder mit der gegenwärtigen inflationistischen Tendenz in den USA noch mit der enormen Zunahme des einheimischen Treibstoffkonsums in den Nachkriegsjahren erklären, wiewohl natürlich diese beiden Faktoren eine gewisse Rolle spielen. Den hauptsächlichsten und entscheidenden Grund wird man vielmehr darin 6uchen müssen, dass, wie sich allmählich zeigt, vor allem die Produktion, dann aber auch das Transportwesen mit der rapid wachsenden Nachfrage noch mehr Schritt zu halten imstande ist. Mit dem Verschwinden des « Kissens », das die früher angesammelten Reserven darstellten, hat die AUTOMOBILREVUE i WIHJL n. mntoAS i94t — Nr. 6 Bohrturm« tat Erdölgebiet TOB Zhtendorf ~.~ "••*£*. * - Die Lage der Welt-Erdölversorgung Erdölindustrie einen Teil ihrer ursprünglichen Elastizität eingebüsst. Während des Krieges litt nämlich die Bohrtätigkeit stark unter dem Mangel an Material und an geschultem technischem Personal. Auch wenn die Forschungen nach neuen Lagern verstärkt wurden, namentlich in den zwei letzten Jahren, so reicht weder die Zahl noch die Grosse und Bedeutung der neuentdeckten Vorkommen aus, um die Reservekapazität auf jene Höhe zu bringen, die zur Befriedigung des schnell ansteigenden und immer neue Rekorde verzeichnenden Verbrauchs genügen würde. Zweifellos werden die Forschungen und die Sondierungsarbeiten später eine Intensivierung erfahren, ohne Rücksicht auf die Kosten. Aber selbst bei diesem Vorgehen hält man manchenorts die Erzielung einer den heutigen Stand wesentlich übertreffenden Produktion in den USA für problematisch. Trotzdem die Mehrzahl der grossen Erdölgesellschaften nach dem Beispiel der Standard Oil of New York bis 'vor kurzem eine Politik des Stillhaltens befolgt und auch jetzt Preisaufschläge nur mit -Zurückhaltung vorgenommen hat, bleibt, solange die Verknappung des Rohproduktes anhält, auch die Möglichkeit weiterer Preissteigerungen latent immer bestehen. Natürlich zeitigt diese Situation Rückwirkungen auf die Preise der Erdölprodukte in der ganzen Welt. Was für Elemente sie auch in jedem einzelnen Land bestimmen, ihre c Bereinigung » und Anpassung lässt sich auf lange Frist nicht vermeiden Und was Amerika selbst anbelangt, so wird sich das Ansteigen der Preiskurve schliesslich in einer Verteuerung seiner Lieferungen nach den eurO 1 päischen Ländern auswirken. Geraume Zeit dürfte nämlich noch verstreichen, bis die Erschliessung der Erdölquellen im Mittleren Osten eine radikale Aenderung in der Petrolversorgung herbeiführen kann. druck von bis zu 280 Tonnen aufnehmen. Im Ianern des Turms läuft nur die eine schwarze Säule des Bohrgestänges, das von oben angetrieben wird. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich diese Säule zwar als gut aecbczölliges Rohr, etwa 10 m lang, durch das stets wieder ein schmäleres eingeführt wird, im Augenblick nämlich, wenn es nicht mehr ausreicht. Das passiert jedoch höchstens einmal im Tag! Denn bei den Gesteinsschichten der ersten 60—70 m zum Beispiel macht der Kronenbohrer am Ende des Gestänges auch kaum 40 cm in einem Tag. Im Tonschiefer, der bis nahezu 600 m,reicht, holt er dann zwar wieder sehr stark auf, doch gleich nachher im Schlierfschiefer und Diamantschiefer kommt er manchmal in 24 Stunden nicht mehr ab 6 cm weit. Schliesslich mag es 3 bis 6 Monate werden, bis er den Oelhorizont erreicht, der je nachdem irgendwo zwischen 800 und 1800 m liegt. Mein Werkmeister hat die becten Erfahrungen zwischen 1100 und 1200 m gemacht. Uebrigens führt er mich jetzt zu drei wert klei-, neren Türmen, die teilweise schon aus Holzbohlen errichtet sind. Hier wird nicht mehr gebohrt, sondern es sind produktive Sonden, die auch Erdöl liefern.... Denn aöwie der Bohrer . auf da« Erdölniveau trifft, werden die Rohre anstatt dem Bohrgestänge eingeführt, die Sonde eingefasst und mit Armaturen versehen und auch das schwere, hohe Gerüst gegen ein leichteres ausgetauscht. Des Erdöls eigener Druck treibt dieses aus der Sonde. Beträgt die Förderung zunächst 150—250 Tonnen in 24 Stunden, so sinkt sie innerhalb der nächsten Jahre schon stark ab und erreicht nach fünf Jahren kaum mehr die Hälfte. Genügt der eigene Druck für die Förderung nicht mehr, so wird dieser künstlich durch Einblasen von Gas erhöht, und hilft auch das nicht mehr, tritt als letztes Mittel die Pumpe in Aktion, Die Zahl der Arbeiter schwankt nach Angaben des Werkmeisters stark und bewegt sich zur Zeit um 8000 herum, da die sowjetrussische Verwaltung durch eine Vermehrung des Personals eine grössere Produktion zu erzielen hofft. Gespräch mit einem Mann der Wirtschaft. Noch steht mir ein Interview mit einer Persönlichkeit des wirtschaftlichen und politischen Lebens bevor, mit einem Manne, der als Unternehmer Einblick in den ganzen Fragenkomplex hatte. Er weist auf einige neue Faktoren hin, die das Problem des österreichischen Erdöls in einem ganz anderen Gesichtswinkel erscheinen lassen — jenem der Rentabilität. Dabei gibt er zu, das* das österreichische Erdöl und die daraus gewonnenen Treibstoffe stets weit über dem Weltmarktpreis liegen werden. Dann gleitet unser Gespräch hinüber zur Frage der Grundlagen für die Bezeichnung der Zistersdorfer Erdölunternehmungea ab «deutsches Eigentum >. Bis zum Jahre 1938, d. h. bis zur Annexion Oesterreich«, lagen die Besitzesverhältnisse co, dass der grössere Teil (ca. %) vor allem drei ausländischen Firmen, d. h. zwei englischen ttnd einer anglo-amerikanischen Gesellschaft, neben denen die Erdölproduktions - Gesellschaft österreichischschweizerisches Kapital repräsentierte. Klein war der reichsdeutsche Teil, aber im Jahre 1938 wurde er teils durch Zwang, teils durch Kapitalsangebote und Käufe schliesslich auf 75 % erhöht. Mit dem Kriegsbeginn kam dann auch der Rest des noch bestehenden ausländischen Besitzes unter deutsche Kontrolle, und naturgemäss wurde dann auch hier nach deutschem Ermessen «.gearbeitet». Darauf basieren nun die Ansprüche der Sowjetrusseo, die augenblicklich nicht nur den ehemals von den Deutschen zwangsweise übernommenen Teil verwalten, sondern darüber hinaus noch auch sämtliche angloamerikanischen Unternehmungen kontrollieren. Eigentumsmässig lassen sie den ausländischen Unternehmern lediglich jenen Teil, der ihnen bei Kriegsausbruch abgenommen wurde. Auch hier ist die Kontrolle so umfassend, dass sie sich auf Produktion, Verkauf, Verrechnung, auf Arbeitereineteilung und -entlassung erstreckt. Der Unternehmer erhält lediglich eine Verrechnung vorgelegt. Vollständig ist die sowjetrussische Verwaltung der ca. 75 % des grossen Rests aus ehemals strittigem oder deutschem Eigentum. Bei diesen 70000 Tonnen zahlt 6ie den österreichischen Behörden und Unternehmern einen Gegenwert von etwa einem Drittel; der Rest wird ohne Bezahlung abtransportiert. Auch über die gegenwärtige Verteilung kann ich auf diese Weise etwas mehr erfahren. Neben den 2700 Tonnen monatlich an Treibstoffen, die Sowjetrussland an Oesterreich zu liefern zusagte, wandert- der Rest, soweit er nicht zu einem kleinen Teil von derselben Besetzungsmacht selbst gebraucht wird, durch eine Rohrleitung nach der Tschechoslowakei, von wo das Raffinat dann auf "Grund von Handelsverträgen verkauft oder getauscht wird. Als ich meinem Gegenüber, das trotz seiner schweren finanziellen Einbus6en infolge der sowjetrussischen Verwaltung noch immer lächeln kann, jetzt wieder die Frage vorlege, die auch jeder andere wohl stellen würde, die Frage nach der Zukunft, da lautet die Erwiderung nur: «Hoffen wir das Beste.» Ich steige die Treppen hinunter und in meinen Wagen. Wie ich mich dann wieder bei dem Gedanken ertappe, dass das Benzin in meinem Tank eine Reise über die halbe Erdkugel machen musste, während knapp eine Autostunde ausserhalb der Tore Wiens stündlich und täglich genügend Erdöl österreichischem Boden entströmt, da komme ich mit meinem « kleinen » mitteleuropäischen Verstand nicht mehr weiter...

i\r. 6 - MITTWOCH, 11. KKBRUAIl 1948 AUTOMOBIL-REVUE EIN NEUER SUPER-BALLONREIFE der bedeutendste Fortschritt der Reifen-Industrie seit 20 Jahren Die epochemachenden Vorzüge der neuen FIRESTONE-Reifen sind: Grösseres Luftvolumen, geringerer Luftdruck, erschütterungsfreie Fahrt, kürzerer Bremsweg, besserer Gleitschutz, längere Lebensdauer, leichteres Steuern DIMENSIONEN: Bisherige Grosse Neue Grosse 5.50-15 ersetzt durch 6.40-15 6.00-15 ersetzt durch 6.70-15 6.50-15 ersetzt durch 7.60-15 7.00-15 ersetzt durch 8.20-15 5.50-16 ersetzt durch 6.40-16 6.00-16 ersetzt durch 6.70-16 6.25-16 ersetzt .durch 7.10-16 6.50-16 ersetzt durch 7.60-16 7.00-16 ersetzt durch 8.20-16 Die neuen Grossen können auf die bestehenden Felgen montiert werden. Demnächst in Fabrikation Fabrik für Firestone-Produkte AG., Pratteln